Ich mochte die Kommissarin sehr gerne und fand diese sehr sympathisch.
Ich fand das Buch grad am Anfang sehr zäh und irgendwie kam die Spannung nicht wirklich auf. Aber je weiter man in die Geschichte kam, umso besser wurde sie auch.
Ich hab es gerne gelesen.
Mit dem Ende hab ich nicht gerechnet!!
Bin gespannt auf den nächsten Teil:)
Sturmrot - Zwischen Schnee, Schuld und alten Wahrheiten
Sturmrot ist der Auftakt eines Dreiteilers und eröffnet eine düstere, nordische Geschichte, die sich langsam, aber eindringlich entfaltet. In einer abgelegenen, von Kälte und Schweigen geprägten Region gerät Olof ins Zentrum der Ereignisse, als ein Todesfall alte Wunden und verdrängte Wahrheiten an die Oberfläche zwingt. Schnell steht er unter Verdacht, während sich die Ermittlungen immer weiter zuspitzen.
Eira übernimmt die Ermittlungen und stößt dabei auf ein dichtes Netz aus Schuld, Schweigen und lange verdrängten Wahrheiten. Je tiefer sie gräbt, desto deutlicher wird, dass der aktuelle Todesfall mit früheren Geschehnissen verknüpft ist. Die Grenzen zwischen Täter, Opfer und Mitwissenden verschwimmen, und nicht jede Entscheidung aus der Vergangenheit lässt sich eindeutig bewerten.
Statt schneller Action entfaltet sich die Geschichte langsam und atmosphärisch. Es geht weniger darum, wer es war, sondern warum Menschen geschwiegen, weggesehen oder falsche Entscheidungen getroffen haben. Am Ende bleiben wichtige Fragen offen, neue Hinweise tauchen auf, und klar wird: Dieser Fall ist nur der Anfang einer größeren Geschichte, die sich erst über die folgenden Bände vollständig entfalten wird.
Insgesamt überzeugt Sturmrot durch seine ruhige Erzählweise, die psychologische Tiefe und die konsequente Stimmung, auch wenn das Tempo stellenweise Geduld erfordert. Von mir 7 von 10 P.
Ein eher unaufgeregt erzählter Skandinavien-Krimi mit einem konstant ansteigendem Spannungsbogen, den man auch ohne übertriebene Vorkommnisse nicht mehr aus der Hand legen möchte.
Am Anfang tat ich mich etwas schwer mit den vielen schwedischen Namen. Es dauerte auch etwas bis sich ein wenig Spannung aufbaut, trotzdem liest es sich gut. Die Ermittlerin war mir sympathisch und auch die Bezüge zu geschichtlichen Fakten fand ich sehr interessant. Der Fall an sich, naja da weiß ich nicht so recht was ich davon halten soll... die erste Tat wird irgendwie schnell gelöst, da es ein Geständnis gibt. Die Hintergründe bleiben vage und auch bei der Geschichte mit dem verschwundenen oder getöteten Mädchen hatte ich schnell einen Verdacht, der sich bestätigt hat. Ich werde trotzdem den 2. Band der Reihe lesen auch um zu wissen wie es weiter geht.
Sturmrot ist ein atmosphärisch dichter Kriminalroman, der mit viel Spannung und psychologischer Tiefe überzeugt. Tove Alsterdal verknüpft eine fesselnde Ermittlungsarbeit mit gesellschaftlich relevanten Themen und starken Figuren. Besonders beeindruckend ist die raue nordische Stimmung, die sich wie ein roter Faden durch die Geschichte zieht. Ein klug konstruierter, packender Krimi, der lange nachwirkt und Lust auf mehr von der Autorin macht.
Der langsame Handlungsaufbau ist hier, sowie in vielen nordischen Krimis, das Besondere an dem Buch. Es lebt von den Charakteren, die die Geschichte tragen, nicht von überstürzenden Handlungen, nur damit künstlich, dramatisch Spannung aufgebaut wird. Ist nicht ein Mord schon Drama genug?
Ich bin ein großer Fan nordischer Autoren und in diesem Fall liegt der zweite Teil "Erdschwarz" schon bereit.
Klare Leseempfehlung!
Etwas zäher Einstieg, der trotzdem neugierig auf die Fortsetzung macht
Skandinavische Krimis gehören für mich zu meiner Lesewoche dazu. Deshalb bin ich auf "Sturmrot" von Tove Alsterdal, erschienen bei Rowohlt, gestoßen. Unbezahlte Werbung; das Buch habe ich mir selbst gekauft.
Kurz zur Handlung:
Olof Hagström betritt nach über zwanzig Jahren Abwesenheit das Haus seines Vaters. Allerdings lebt dieser nicht mehr, sondern wurde brutal mit einem Messer in seiner Dusche ermordet. Olof Hagström flieht, denn er wurde mit vierzehn Jahren beschuldigt, ein Mädchen aus diesem Ort vergewaltigt und ermordet zu haben. Sein Vertrauen in die Polizei ist daher zutiefst erschüttert. Doch auch die ortsansässige Polizistin Eira Sjödin hat Zweifel und ermittelt nicht nur im aktuellen Mordfall, sondern auch im Fall der angeblichen Morde und der Vergewaltigung von damals.
Meine Meinung:
Die Autorin schafft es, mir die Landschaft Schwedens und ihre Menschen vor Augen zu führen. Sehr ausschweifend beginnt sie, in sehr langen Kapiteln ihre Storyline aufzubauen. Deshalb tat ich mir anfangs schwer, in die Geschichte hineinzufinden. Doch nach und nach baut sich Spannung auf, und ich folge Eira Sjödin durch ihren Geburtsort auf der Suche nach einem Mörder. Die Kapitel werden wieder kürzer, und auch der Spannungsbogen baut sich hier auf. Die Wendungen, die die Autorin eingebaut hat, gefielen mir, auch wenn einige sehr weit hergeholt und etwas konstruiert schienen. Jedoch fehlte mir auch in diesem Teil etwas der Zug in der Storyline.
Im letzten Drittel gab Tove Alsterdal nochmals Gas und präsentierte mir so einige neue Plot-Twists, die leider ebenfalls wieder etwas konstruiert wirkten. Das Ende konnte ich so nicht verstehen, da es für mich nicht nachvollziehbar war. Im Großen und Ganzen war "Sturmrot" nicht schlecht, auch wenn ich ab und an gerne mehr Kriminalfall und weniger Privatleben der Ermittlerin gehabt hätte. Bei skandinavischen Krimis ist das Erzähltempo oft etwas langsamer; doch hier trat es ab und an auf der Stelle. Ein bisschen mehr Action hätten diesem Krimi gutgetan. Für alle, die gerne ruhigere Krimis lesen, kann ich "Sturmrot" mit 3,5 von 5 Sternen empfehlen.
Ich habe mich mit dem Schreibstil schwer getan. Teilweise war der Satzbau merkwürdig, was natürlich auch an der Übersetzung liegen kann. Insgesamt war der Krimi für mich sehr anstrengend zu lesen.
Die Kriminalfälle sind aber wirklich spannend und man kann sehr gut miträtseln, weil die Ermittlungsarbeit sehr genau beschrieben wird.
Deshalb 3,5 Sterne für den Krimi.
📚 Rezension 📚Tove Alsterdal - Sturmrot
Unbezahlte Werbung - selbst gekauft
Olof Hagström gesteht im Alter von 14 Jahren die Vergewaltigung und dem Mord an der 17-jährigen Lina Stavred.
Mehr als 20 Jahre später kehrt Olof in das Haus seines Vaters zurück. Und findet ihn dort tot und erstochen in der Dusche auf.
Die Polizistin, Eira Sjödin ermittelt zusammen mit ihrem Kollegen August und GG an dem Fall, und haben sofort Olof in Verdacht, seinen eigenen Vater ermordet zu haben.
Was es besonders schwierig für Eira macht, sie kennt Olof noch von ihrer Kindheit. Damals war sie 9 Jahre alt, als Olof den Mord gestanden hatte. Allerdings wurde er nie verhaftet, weil er noch minderjährig war. Im Zuge der Ermittlungen stellt sich Eira immer häufiger die Frage, was damals wirklich passiert ist und rollt den Fall neu auf.
Der Auftakt der Sjädin Reihe beginnt noch etwas ruhig. Die Atmosphäre ist typisch schwedisch. Die Ruhe und bescheidenen Wälder und Landschaften werden im Detail erklärt und ich fühlte mich direkt hinversetzt.
Sobald aber die Ermittlungen beginnen, wird es immer rasanter und die Spannung steigt von Kapitel zu Kapitel. Diese sind abwechseln zwischen Olof und Eira geschrieben, sodass ich immer wusste, wer welche Gedanken hatte und konnte mich in beide super hinein versetzen.
Wie lernen Eira auch von ihrer privaten Seite kennen. Ihre Mutter ist dement und Eira kümmert sich so gut es geht um sie, wobei sich ihr Bruder aus allem heraus hält und seinen eigenen Weg geht. Die Geschichte hat mich besonders bewegt, wie Eira auch den Spagat zwischen Familie und Job meistert. Das macht sie in meinen Augen zu einer starken Protagonistin.
Auch Olof kämpft noch immer mit den Vorwürfen, die ihn bis heute verfolgen und nachts kaum schlafen lassen. Und doch gibt er nicht auf.
Was mir ebenfalls gut gefallen hat, war der Perspektivenwechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Das hat dem Buch noch mehr Spannung verliehen die damaligen Ereignisse waren umso nachvollziehbarer für mich.
✍️Fazit: Mir hat das Buch sehr gefallen, auch wenn die schwedischen Namen noch immer gewöhnungsbedürftig für mich sind. Teil 2 und 3 habe ich ebenfalls schon auf meinen SuB.
Sehr guter Krimi mit toller Ermittlerin, in den man aber erstmal reinfinden muss.
Mir hat der erste Teil dieser Reihe sehr gut gefallen. Ich musste mich anfangs an den Schreibstil gewöhnen, welcher aber im Laufe des Buches etwas entspannter wurde. Insgesamt hat Sturmrot mir sehr gut gefallen und war bis zur letzten Seite spannend!
Die Atmosphäre ist stark und bildhaft, aber der Einstieg fiel mir etwas schwer. Zur Mitte hin wurde es besser – besonders Eiras persönliche Geschichte hat mich nach und nach in die Handlung gezogen. Ein guter Krimi mit Potenzial.
Mein erster Skandinavischer Krimi und ich habe ihn geliebt
Das größte Spektakel war die Geschichte um Eira Sjödins Rückkehr in ihre Heimat sicherlich nicht. Trotzdem hat mir das Buch viel Spaß gemacht. Die Zusammenhänge die nach Jahren aufgelöst wurden, haben mich sehr gut unterhalten. Für mich hat hier alles gepasst und die Story glänzt tatsächlich durch das ganze drumherum. Eira kümmert sich um ihre kranke Mutter, kehrt in Ihre Heimat zurück, hat kein wirkliches Privatleben und soll einen Mord aufklären und stößt dabei auf Olof Hagström, der für einen Mord in Ihrer Jugend verantwortlich gemacht wurde... Und alles hängt irgendwie zusammen.
Unterstützt wird das Geschehen durch das ruhige, abgeschiedene Leben in einem kleinen Dorf in Schweden, Erzählungen über das alltägliche Leben der Menschen fernab der Stadt Stockholm.
Mit Sturmrot ist Tove Alsterdal ein atmosphärisch dichter und spannender Auftakt zu ihrer Nordschweden-Krimireihe gelungen. Die Autorin versteht es meisterhaft, die raue Landschaft und das stille, fast vergessene Leben im Norden Schwedens lebendig werden zu lassen – und genau dort beginnt eine Geschichte, die unter die Haut geht.
Die Ermittlerin Eira Sjödin ist eine faszinierende Figur: nachdenklich, eigenwillig, mit einer spürbaren persönlichen Tiefe. Ihre Rückkehr in die Heimatstadt verleiht dem Fall eine emotionale Note, die über den klassischen Krimi hinausgeht. Besonders stark sind die zwischenmenschlichen Nuancen und die leisen Töne der Erzählung – man spürt, dass unter der Oberfläche vieles brodelt.
Ich war von Anfang an gefesselt und habe mit Spannung verfolgt, wie sich der Fall entwickelt. Doch Sturmrot lässt am Ende bewusst einiges offen – Fragen, die einen auch nach dem letzten Kapitel nicht loslassen. Gerade deshalb bin ich umso gespannter, wie es in Band 2 weitergeht. Ich hoffe, dass die losen Fäden wieder aufgenommen und der Fall weitergeführt wird.
Ein vielversprechender Start, der Lust auf mehr macht – atmosphärisch, klug und mit Tiefgang erzählt.
Ich brauch grad ein bisschen „leichte Lektüre“, da geht Scandi Crime immer gut. Von der Reihe hab ich schon sehr viel gehört und hatte sie auch schon länger auf der Leseliste.
Den Hype darum und die vielen Preise kann ich jetzt nun nicht ganz nachvollziehen, wenn ich ehrlich bin. Das Buch war total in Ordnung, aber auch echt nichts besonderes. Das Ende war zudem total unbefriedigend - ich hasse solche offenen Enden ohne Gerechtigkeit, da spricht die Neurodivergenz in mir.
Die Charaktere haben sich mir auch irgendwie nicht so wirklich erschlossen und waren moralisch alle eher grau angesiedelt. Typisch für Skandinavischen Krimi, aber irgendwie mochte ich das hier nicht wirklich. War mir allgemein auch zu viel Alkoholkonsum, teils auch schon vormittags/mittags.
Der Fall bzw. die Fälle waren ein wenig zu unglaubwürdig und viel zu leicht aufgeklärt, aber doch gut erzählt.
Für auf dem Balkon war es okay. Vielleicht les ich auch die anderen Teile noch. Die Bibliothek machts möglich. Aber unbedingt empfehlen würde ich es nicht. Da gibt es bessere.
Sehr nett geschrieben. Hat Spaß gemacht zu lesen und eine andere Seite von Schweden kennen zu lernen.
Was mich leider gestört hat ist das Ende. Es gibt viele lose Enden, die nicht zum Schluss gebracht werden.
Ich hatte mit dem zweiten Band begonnen. Das geschieht mir häufiger, weil ich regelmäßig vergesse, vorher auf eine Reihe „zu prüfen“. So auch dieses Mal, sodass ich den ersten Teil nach dem zweiten Teil lese. War aber auch kein Problem.
„Sturmrot“, das erste Buch der Reihe, ist ein klassischer skandinavischer Krimi. Die Handlung spielt in Schweden und auch hier wird wieder für mich das leicht melancholische Nordische (vielleicht ist es auch Einbildung?) eingefangen.
Das Setting ist im Jetzt angesiedelt, es gibt jedoch auch immer wieder Zeitsprünge in die Vergangenheit, um gewisse Gegebenheiten und auch die Protagonisten besser zu verstehen. Das Buch ist durchaus brutal, wenn auch nicht im Stil von Stieg Larsson, das Tempo ist dann doch gemächlicher und die verschiedenen Personen, vor allem die Polizisten, nehmen mehr Raum ein.
Im Mittelpunkt steht der Umgang mit Kindern/Jugendlichen, wenn sie einer Straftat, speziell einer Vergewaltigung, verdächtigt werden. Und auch, wie sich die Gesetze verändert haben. Das war teilweise sehr hart zu lesen, dennoch nicht minder interessant.
Einen Wermutstropfen gab es. Mich stört es, wenn das Privatleben der Ermittler zu sehr in den Vordergrund rückt und/oder sich die Charaktere zu sehr auf eigene Faust ins polizeiliche Geschehen stürzen. Beides war hier der Fall und hätte für mich in dem Ausmaß nicht sein müssen. Gerade Letzteres wirkt auf mich irgendwie oft dann sehr unauthentisch und stark konstruiert.
Dennoch, mir gefiel das Thema des Buches, auch die (wohldosierten) rechtlichen Abhandlungen und daher kann ich die Reihe durchaus empfehlen.
Ich mochte die Atmosphäre sehr, aber habe lange gebraucht, um richtig in der Geschichte drin zu sein. So viele Orts- und Personennamen waren am Anfang sehr verwirrend, aber ab Mitte des Buches wurde es immer besser und spannender.
Ein Krimi der zwischendrin etwas langatmig war und zum Ende hin keine wirklichen Überraschungen aufweisen konnte. Die Figuren waren alle nicht sehr greifbar für mich und ich konnte für keine richtige Sympathien entwickeln. Wer ruhige Krimis mit Figuren ohne Tiefgang mag ist hier genau richtig.
Der Schreibstil dieses Buches ist gut zu lesen. Ich hätte mir etwas mehr Spannung gewünscht. Das Nachwort hat mich dann sehr überrascht und macht dieses Buch doch noch lesenswerter. Die Informationen hätte ich gerne vorher gewusst.
Ich habe mich mit diesem Buch etwas schwergetan.
Eigentlich mag ich Coldcase-Fälle und auch die Geschichte um den Mord an Sven Hageström war gut gemacht.
Aber irgendwie hat mich der Schreibstil nicht abgeholt. Manche Sätze musste ich doppelt lesen und habe danach immer noch gedacht "Hä" 🫣.
Manchmal verlor sich die Autorin auch in Details, die ich für die Story in dem Moment nicht gebraucht hätte.
Trotzdem war es ein gutes Buch mit zwei spannenden Fällen.
Ich bin gespannt, ob sich Teil zwei etwas flüssiger lesen lässt.
Auf geht's 📖
Ein Krimi der süchtig macht.
Nicht weil er so super spannend ist, sondern die Erzählweise. Dieses gemeinsame herausfinden was passiert ist. Ein Faden habe ich mir gegen Mitte ca gedacht. Dieses Buch hat etwas langsames, gemächliches. Es hat nicht viel Action, oder irgendwelche Twists. Trotzdem gefällt es mir.
Eira ist eine interessante Person. Man erfährt so viel von ihr, und doch nichts.
Auch die anderen Personen, irgendwie farblos und doch konnte ich mir sie gut vorstellen.
Den zweiten Teil höre ich gleich weiter.
Die Bewertung fällt mir hier schwer: Zum einen habe ich lange gebraucht in die Geschichte zu finden weil ich mich sehr schwer an die Personen gewöhnen konnte. Zum anderen ist die Story sehr gut, aber die Erzählweise ist mir zu nüchtern und deutlich zu wenig emotionsgeladen, so dass lange Zeit keine Spannung bei mir aufkam. Erst nach mehr als der Hälfte wollte ich das Buch dann nicht mehr aus der Hand legen - allerdings mehr um es endlich durchzulesen und weniger weil es mich gepackt hat. Das Ende war dann doch unerwartet - ich werde die Reihe aber nicht weiterlesen 🤷♀️
Ein Reihenauftakt, der mich leider nicht ganz überzeugen konnte
Kennt ihr schon die Eira- Sjödin- Trilogie von Tove Alsterdal?
Ich kannte sie jedenfalls noch nicht und bin auf der Suche nach einem guten Krimi zum Hören über diese Reihe gestolpert.
In der Krimireihe begleiten wir die Ermittlerin Eira Sjödin, die im Norden Schwedens zur Mittsommer Zeit zu einem Mordfall gerufen wird.
Sven Hagström wird von seinem Sohn ermordet in der Dusche aufgefunden, nachdem diese über Jahre kaum Kontakt hatten.
Olof Hagström, der Sohn des ermordeten, wurde vor über 20 Jahren im Alter von 14 zu einem Mord an Lina Stavred beschuldigt. Da er jedoch noch nicht schuldfähig war, musste er lediglich sein Elternhaus verlassen und in einem Jugendheim leben.
Im ersten Teil der Krimireihe lernen wir nicht nur die junge Ermittlerin Eira kennen, sondern auch ihre Kollegen und die Familie.
Dabei muss ich gestehen, dass es zu Beginn des Buches für mich nicht leicht war, die ganzen Namen der Protagonisten auseinanderhalten zu können. Denn gefühlt spielt ein jeder, der genannt wird, irgendeine wichtige Rolle und wird auch nochmal zu späterer Zeit im Plot erwähnt.
Hinzu kommt der doch recht gewöhnungsbedürftige Schreibstil des Autors, der es mir beim Zuhören nicht unbedingt einfacher gemacht hat ;-)
Ob es sich letztendlich leichter lesen als hören lässt, vermag ich jedoch nicht zu sagen.
Dabei ist mir die Ermittlerin Eira im Laufe des Plots sehr ans Herz gewachsen.
Wir erfahren mehr über ihr Leben mit ihrer dementen Mutter und über ihren Bruder, der sich scheinbar eher rar macht, als zu unterstützen.
Auch Olof Hagström, der noch 20 Jahre später mit den Schuldvorwürfen an dem Mord von Lina zu kämpfen hat, ist ein interessanter Protagonist. Und gerade die Entwicklung in diesem zurückliegenden Fall hat mir sehr gefallen.
Auch wenn ich gerne das Genre im Nordic Noir Bereich lese, konnte mich dieser Reihenauftakt leider nicht ganz so überzeugen und ich struggle noch ein wenig, ob ich hier weiterlesen/ weiterhören möchte.
Ich kann daher insgesamt nur 3 Kopfhörer für dieses Hörbuch vergeben.
Schwedische Krimis gefallen mir eigentlich ganz gut, sodass ich nun auch mal Sturmrot ausprobieren wollte.
Ich muss sagen ich fand das Buch insgesamt etwas langweilig. Es ist irgendwie zu wenig passiert. Die Ereignisse aus der Vergangenheit wurden gut mit der Gegenwart verknüpft, aber es fehlte dennoch an Spannung.
Auch die Protagonistin konnte mich nicht wirklich überzeugen. Schade.
Gut geschriebener Krimi, der unaufgeregt eine wirklich spannende Geschichte erzählt.
Am Ende bleibt ein kleiner Cliffhänger zum nächsten Buch der Reihe bestehen.
Erster Teil Krimitrilogie, eigentlich 4,5 Sterne ⭐️⭐️⭐️⭐️🌜
Sehr guter Krimi, langsamer, stetiger Aufbau des Spannungsbogen hat mir sehr gut gefallen. Die Kommissarin mit ihren familiären Problemen und den Kollegen sympathisch!
Das Ende mit überraschenden Wendungen und ein kleiner Cliffhanger runden den Krimi nochmals perfekt ab!
Die Story ist bis mindestens die Hälfte so vor sich hingedümpelt, erst gegen Ende wurde die Geschichte interessanter und hinterlässt doch einige offene Fragen.
Schreibstil gefiel mir sehr gut. Auch die Weite des Landes fand ich großartig. Die Protagonisten mit all ihren Träumen und Fehlern habe ich ins Herz geschlossen.
Einzig einen Punktabzug gibt es dafür, dass ich leider die Lösung viel zu früh wusste und es tatsächlich keinen Überraschungseffekt mehr gab.
Dennoch freue ich mich auf die weiteren Teile
🇸🇪⛰️👮♀️ Das Buch hat es nicht so ganz geschafft, mich wirklich zu fesseln. Die Story fühlte sich irgendwie sprunghaft und halbherzig an, an die Ermittlerin war schwer heranzukommen und der Fall an sich 🤷♀️? Todesfall 1 führte zu "Fast"todesfall 2, zauberzauberfidibus, tadaaa er/sie wars. Ach ne, doch nicht und ach ja, da hätten wir dann noch plötzlich Leiche 3, da war das der oder die, aber nicht in echt... ich weiß nicht, ich bin irgendwie mit der Gesamtsituation unzufrieden.
Die meisten skandinavischen Krimis kriegen mich sonst anders. Vielleicht wird das noch in den nächsten beiden Teilen der Trilogie rund, aber ob ich darauf Lust hab, weiß ich noch nicht so genau.
Toller Einstieg in eine neue Serie
Worum geht’s?
Als 14jähriger gestand Olof den Mord an Lina. 20 Jahre später kehrt er zurück in seine Heimat und findet seinen Vater ermordet in der Badewanne auf. Wenig später wird das Haus in Brand gesteckt. Will jemand die Vergangenheit rächen?
Meine Meinung:
Mit dem Kriminalroman „Sturmrot“ startet die Autorin Tove Alsterdal ihre Eira-Sjödin-Trilogie. Und nicht umsonst wurde das Buch mit dem Schwedischen Krimipreis und dem Skandinavischen Krimipreis ausgezeichnet, die Trilogie startet wirklich spannend und rasant. Mir gefällt der Schreibstil der Autorin. Leicht zu lesen und detailreich geschrieben hatte mich das Buch schnell gefesselt.
Eira Sjödin, unsere Hauptprotagonistin, arbeitet als Polizistin und kümmert sich nebenbei um ihre demenzkranke Mutter, für die sie in ihre Heimat Kramfors zurückgekehrt ist. Ein wirkliches Privatleben hat sie nicht, sondern ist hauptsächlich für Arbeit und Familie da, also fast schon eine typische Hauptprotagonistin. Dann haben wir noch ihren Kollegen August und den Vorgesetzten GG sowie ihren auf die schiefe Bahn geratenen Bruder Magnus. Alles Charaktere, die mir gut gefallen und die eine tolle Basis für Spannung und Abwechslung bieten.
Der Fall selbst ist fast schon thrillermäßig spannend. In dem kleinen Ort, in dem der Mord geschah und in dem Eira aufgewachsen ist – sie war zu dem Zeitpunkt 9 Jahre alt - kennt jeder jeden und es gibt dennoch viele Geheimnisse. Und diesen Geheimnissen kommen wir nach und nach auf die Spur. Dabei baut die Autorin geschickt einen Spannungsbogen auf, macht immer wieder Abstecher in die Vergangenheit und schafft Verbindungen und neue Spuren, die den ganzen Fall erst interessant machen. Wir erleben solide Polizeiarbeit und lernen die Charaktere in diesem ersten Teil näher kennen. Ein bisschen Luft nach oben sehe ich hier allerdings noch, aber ich bin mir sicher, jetzt, da wir die Personen kennen, wird es im zweiten Teil gleich direkt zur Sache gehen und darauf bin ich schon sehr gespannt! Das offene Ende dieses Buchs verheißt viel Spannung, denn ich habe viele Fragen, die ich unbedingt beantwortet haben möchte!
Fazit:
„Sturmrot“ ist der erste Teil der Eira-Sjödin-Trilogie der schwedischen Autorin Tove Alsterdal und hat mir wirklich gut gefallen. Für einen Kriminalroman erleben wir eine Menge Spannung, die fast schon an einen Thriller herankommt. Es geht von der Vergangenheit in die Gegenwart und mit interessanten Charakteren dürfen wir an den Ermittlungen teilnehmen. Dabei wächst die Spannungskurve immer mehr an, bis wir am Ende – wie für eine Trilogie typisch – vor offenen Fragen stehen, die wir hoffentlich bald beantwortet bekommen! Ein bisschen Luft nach oben ist allerdings noch, aber ich denke, der zweite Teil wird diesen auf jeden Fall toppen, da wir jetzt alle kennen und es direkt mit den Ermittlungen weitergehen kann.
4 Sterne für diesen tollen Einstieg!
Das Buch wurde mir empfohlen und ich war schon ganz gespannt, was mich erwarten wird.
Die Tiefe der Geschichte und die Wendungen, haben mich sehr gefesselt.
Besonders gut fand ich, dass aufgezeigt wird, wie eine Gesellschaft reagiert, wenn sie Angst hat. Doch ist Angst kein guter Berater und welches Ausmaß es annehmen kann, wenn aus Angst zu schnell gehandelt wird und welche Dynamik sich dabei entwickeln kann, zeigt dieses Buch ein Stück weit auf.
Leider zeigt es auch, wie schnell Menschen verurteilt werden und das, weil einige Menschen nicht das mitteilen, was sie hätten tun sollen. Somit leiden Menschen, die es nicht verdient haben und es werden Leben zerstört. Wir alle sollten uns die Frage stellen, ob Schweigen immer richtig ist, nur weil es mich persönlich nicht trifft.
Schön fand ich auch, dass kleine verstecke geschichtliche Erwähnungen vorhanden sind. Ich freue mich jetzt schon, das Internet dazu zu durchsuchen.
Da ich mich auch sehr für True Crime interessiere, hatte ich das Gefühl, dass die Autorin in diesem Buch an wahre Begebenheiten erinnern möchte. Ob sie das gemacht hat und mein Gefühl bestätigt wurde, müsst ihr allein rausfinden.
Persönlich kann ich Tove Alsterdal nur empfehlen. Den Schreibstill finde ich persönlich schön. Einen halben Stern muss ich aber abziehen, da am Anfang ein kleiner Teil der Gendersprache verwendet wird. Zum Glück zieht sich dies nicht durch das ganze Buch, sonst hätte ich es abbrechen müssen.
Der Lese_Rolli
Spannender Schwedenkrimi über einen lang zurückliegenden Mord
Der Plot:
Olof - mit 14 Jahren für den Mord an einem Mädchen verurteilt - kehrt durch Zufall zum das Haus seiner Mutter zurück, wo er seinen Vater ermordet auffindet. Nun kommt die Geschichte ins Rollen und die Polizistin Eira ermittelt im Mordfall und gräbt auch tief in der Geschichte des Ortes, um den Mord aufzuklären.
Für mich handelt es sich hier um einen wirklich gelungenen Krimi, der ausnahmsweise Mal durch eine Ermittlerin bearbeitet wird, die nicht Alkoholikerin, depressiv oder selbst kriminell ist. Eine erfrischende Abwechslung, da es m. E. einfach die Glaubwürdigkeit erhöht.
Der Fall baut sich schnell auf, wechselt aber zunehmend zu den Ereignissen der Vergangenheit und wird zu einer Art Cold-Case-Fall. Der Übergang ist für mich schlüssig und es macht Spaß den Wendungen des Falles zu folgen und sich in die private Situation der Ermittlerin einzutauchen. Das ganze geschieht ohne größere Längen und gerade zum Ende hin mag man das Buch nicht weglegen.
Von mir einen großen Daumen nach oben!
Ich habe die Trilogie im Buchladen gesehen und habe direkt alle drei Bände gekauft.
Band 1 hat mich sofort gefesselt. Der Schreibstil von Tove Alsterdal mag nicht jedermanns Sache sein, da ich aber viele skandinavische Autoren lese, werde ich schnell mit mir unbekannten Autoren*innen warm. Das Buch ist spannend aufgebaut und wechselt sehr schön zwischen Fall und persönlicher Tragödie, was sich auch miteinander vermischt. Ich freue mich auf Band 2.
Ich gebe es auf. Mit den Protagonisten werde ich nicht warm. Der Schreibstil ist für mich verwirrend. Die Story istnett, aber es brennt mir nicht unter den Nägeln zu erfahren wie es weitergeht. Nach 20 Seiten am Abend fühle ich mich so gelangweilt, dass ich einschlafe.
Gott sei Dank habe ich hier nur den ersten Teil gegriffen.
Ich hatte zunächst ein paar Probleme, in die Geschichte reinzufinden. Als ich dann allerdings drin war, hat mir die Geschichte gut gefallen. Die Geschichte entwickelt sich langsam, aber stetig und ist ein gelungener Auftakt der Trilogie. Die Sprecherin macht auch hier einen tollen Job.
Leider Langweilig, ich habe auf das knistern gewartet...
Wir begleiten die Polizistin Eira Sjödin, eine Polizistin, die zu einem Morg gerufen wird, in Begleitung ihres jüngeren Kollegen. Dabei stellt sich heraus, dass der Finder der Leiche niemand anders als Olof ist, der vor 23 Jahren ein Mädchen umgebracht haben soll. Nun steht die Annahme, dass Olof seinen Vater getötet habe. Während der Ermittlungen setzt sich Eira auch mit der Vergangenheit auseinander. Ohne es zu ahnen tritt Sjödin eine Lawine los, die sie beinahe selbst begräbt.
Ich musste mich wirklich durchs Buch kämpfen und dachte auch oft darüber nach, einfach abzubrechen. Leider ist die Handlung sehr langweilig beschrieben und es fehlt an charaktertiefe, speziell bei der Protagonistin Eira. Es war für mich, als würde ich vieles durch Watte erleben und die Erzählweise änderte sich auch sehr zwischen einem Dialog und der anschließenden skizzierung der Konversation. Dennoch wollte ich wissen wie es weiter geht, da vieles miteinander verknüpft war.
Ich werde darüber nachdenken, ob ich die Reihe weiterlese oder nicht. Mein Favorit war es jedenfalls nicht.
Ein atmosphärischer schwedischer Krimi mit einer sehr sympathischen Ermittlerin. Eira ist herrlich normal (nicht kaputt oder labil wie es oft in skandinavischen Krimis vorkommt) und kennt in ihrem Heimatdorf Mann und Maus. Sie ist für viele Dorfbewohner noch das Mädchen mit den Zöpfen, was sie einst war.
Für mich war es nur sehr merkwürdig, dass der zu Anfang beschriebene Mord innerhalb kürzester Zeit und sehr unspektakulär aufgeklärt wurde und sich 3/4 des Buches um ein altes Verbrechen drehen, welches natürlich eine Verbindung mit dem Heimatort und Eira hat.
Ab einem bestimmten Punkt war mir die Auflösung klar und daher konnte mich manch „Plottwist“ nicht überraschen. Zudem fühlte sich manches nicht rund an in der Auflösung und oftmals spielte der Zufall eine zu große Rolle für meinen Geschmack.
Wer schwedische Krimis mag, wird hier gut unterhalten. Mehr jedoch auch nicht.
Der erste Fall für Eira Sjödin spielt in der Gegenwart und kreuzt sich mit einem längst zurückliegendem Fall. Schuld verjährt nicht; Erinnerung stirbt nicht; Familie vergisst nicht…
Ich bin gespannt auf den nächsten Fall von Eira!
Ich fand zu Beginn ziemlich schwer in das Buch rein und den Schreibstil ein wenig gewöhnungsbedürftig. Es war anfangs auch ein wenig langamtig.
Als ich dann, ca. ab der Mitte, einmal drinnen war, konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen. Ich hatte zwar immer wieder meine Theorien, aber mit jeder lag ich falsch. Das Ende war für mich absolut nicht vorherzusehen, ließ mich aber auch mit einem faden Beigeschmack zurück.
Die Charaktere waren ganz nett, aber eher oberflächlich gehalten, kühl und distanziert.
Ich werde mir auf jeden Fall die weiteren Bücher der Reihe anschauen!
Sturmrot ist der erste Teil der Trilogie von Tove Alsterdal rund um die Polizistin Eira Sjödin im nördlichen Schweden. Ich hatte ein wenig Schwierigkeiten in die Geschichte hineinzufinden, gerade der Hauptverdächtige wurde in Gegenwart und Rückblenden nicht ganz greifbar für mich. Aber ab der Mitte des Buches hat mich die Story dann gepackt und gerade Eira als Hauptfigur der Trilogie hat mir richtig gut gefallen. Auch die Story nahm noch einige Wendungen und blieb so spannend bis zum Schluss.
Gerade lese ich den zweiten Teil „Erdschwarz“ der deutlich besser startet. Man findet schneller in die Geschichte hinein und es ist von Anfang an packender und deutlicher geschrieben.
„Sturmrot“ von Tove Alsterdal wird mir schon deswegen noch länger in Erinnerung bleiben, weil ich durch dieses Buch erfahren habe, dass sich entwurzelte Bäume wieder aufrichten können und man deswegen dem entstandenen Loch mit Vorsicht begegnen sollte. Dieses Szenario fand ich extrem gruselig und die spannendste Sache, die in der ersten Hälfte passiert ist. Wenn ein biologisches Detail für eine längere Zeit den Spannungshöhepunkt markiert, dann sagt es leider einiges über den Kriminalroman aus.
Polizistin Eira ist ein Mensch, den ich rundum gut leiden konnte. Sie ist keine dieser Kommissare, die mit Alkohol- oder Drogensucht zu kämpfen haben. Sie ist ein ganz normaler Mensch, deren private Probleme sich innerhalb eines realistischen Maßes bewegen.
Der Schreibstil war mir grundsätzlich angenehm, nur hat sich der Einstieg wahnsinnig in die Länge gezogen. Es lohnt sich allerdings auf jeden Fall durchzuhalten. In der zweiten Hälfte platzt der Knoten und ich wollte das Buch gar nicht mehr auf die Seite legen.
„Sturmrot“ befasst sich mit einem Cold Case, Vor mehr als 20 Jahren verschwand ein junges Mädchen. Verantwortlich gemacht wurde ein 14-jähriger Junge. Nun ist der inzwischen erwachsene Mann wieder auf freiem Fuß und findet als erste Amtshandlung seinen ermordeten Vater.
Eira beginnt Fragen zu stellen und finde zu ihrer großen Bestürzung heraus, dass ihr Bruder der Freund des verschwundenen Mädchens war.
Der Fall, der mir anfangs zu lasch erschien, überzeugt letztendlich mit einigen überraschenden Wendungen, die ein Gefühl der Bestürzung auslösen.
Mich hat die zweite Hälfte von „Sturmrot“ so sehr gefesselta, dass ich nun auf jeden Fall den zweiten Teil auch lesen möchte. Ich freue mich darauf, die Charaktere wiederzusehen und bin gespannt, wie es mit Eiras Privatleben weitergeht.
Durch das auffallende Cover bin ich auf die Geschichte aufmerksam geworden. Durch das Cover und die atmosphärischen Beschreibungen bekommt man schnell eine gute Vorstellung von dem Dorf. Der Plot wird aus zwei Perspektiven erzählt und ich glaube, dass genau das mein Problem war. Olof findet nur durch Zufall die Leiche seines Vaters und weil er vor Jahren bereits einen Mord gestanden hat, wird er hier direkt verdächtigt. Die Ermittlerin Eira Sjödin macht sich auf die Suche nach der Wahrheit. Mir haben hier einfach die Spannung und die überraschenden Wendungen gefehlt. Die Handlung plätschert nur so dahin und auch die Ermittlungen konnte ich nicht wirklich ernst nehmen. Mir war das alles ein wenig zu ruhig und so musste ich mich stellenweise zum Weiterlesen/Weiterhören zwingen. Die reihe werde ich wohl nicht weiter verfolgen.
Leider nicht mein Fall!