21. Mai
Rating:4.5

🔥 patriarchat at its finest

witches, bitches, it-girls ist ein feministischer must-read, das mich gleichzeitig wütend gemacht und komplett abgeholt hat. in mehreren kapiteln zerlegt rebekka endler das patriarchat – von kunst über cancel culture bis hin zu märchen, hexenbildern und mommy-bloggerinnen. alles hängt zusammen, alles greift ineinander – und genau das wird hier schonungslos offengelegt. was dieses buch besonders macht? es ist voller fakten und trotzdem super zugänglich und unterhaltsam geschrieben, sodass man nur so durch die seiten fliegt. 🎧 große empfehlung: das hörbuch! gerade die vielen fakten aus dem anhang wurden dort direkt mit eingesprochen. ein buch, das wütend macht, die augen öffnet – und in keinem regal fehlen sollte. 💥📚

Witches, Bitches, It-Girls
Witches, Bitches, It-Girlsby Rebekka EndlerRowohlt
17. Mai
Rating:3.5

WBI < DPdD, kommt nicht ans erste Buch der Autorin dran

Witches, Bitches und It-Girls ist ein gelungenes modernes Sachbuch über den Feminismus. Wobei modern sich auf den Schreibstil bezieht und nicht auf die Themen. Es werden Frauen und Frauengeschichten thematisiert, die zeigen wo das Patriarchat seine Finger im Spiel hat (überall) und was für beeindruckende Frauen von ihm übergangen wurden. Alles verständlich aufbereitet, aber trotzdem eher geeignet für Personen, die sich bereits mit feministischen Themen beschäftigt haben oder zumindest offen für feministische Themen und ihre Allgegenwärtigkeit sind. Für mich war das Buch zeitweise etwas langatmig, weil mich nicht alle Themen gleichermaßen interessiert haben. Dazu kommt, dass ich versehentlich in ein Sachbuch-Loch gefallen bin und davon aktuell vier Stück gleichzeitig lese. Das führt zu einer kleinen Leseflaute, für die das Buch nichts kann, aber die das Buch nicht spannender gemacht hat. Insgesamt ein solides Buch, aber es kann der Vorgängerin („das Patriarchat der Dinge“) nicht das Wasser reichen.

Witches, Bitches, It-Girls
Witches, Bitches, It-Girlsby Rebekka EndlerRowohlt
11. Mai
Rating:5

Ein tolles Werk

Aus diesem Buch können wir alle etwas mitnehmen. Ich habe Dinge gelesen, die wusste ich bereits, die tiefer gingen als das was ich bisher wusste und die neu waren. Ich habe zwischendurch gelacht, wurde wütend oder habe mich selbst ertappt gefühlt. Ja, auch vor mir liegt noch ein ganzes Stück arbeit. Die Autorin nimmt uns mit in die Geschichte, Legenden, Fakten und Anekdoten. Zeigt, wo auch sie noch zu lernen hat und wo und wie wir die Welt bereits verändert haben. Wo noch einiges zu tun ist. Witches, Bitches, It-Girls reißt einige Themen an. Ich kann nur allen ans Herz legen sich auch mal damit zu befassen. Das Buch kann ich wärmstens allen Leuten empfehlen.

Witches, Bitches, It-Girls
Witches, Bitches, It-Girlsby Rebekka EndlerRowohlt
2. Mai
Rating:4

Fesselnd und angenehm lesbar mit netten Pointen- wie kann das ein Sachbuch sein?

Ich bin nicht die große Sachbuch Leserin, aber Witches, Bitches, It Girls hat mich wirklich interessiert und hat mich nicht enttäuscht. Ein brandaktuelles und wichtiges Buch, das ein noch wichtigeres Thema auf angenehme und unterhaltsame Art verpackt und dazu auch super recherchiert ist! Kapitel 1 fand ich grandios und auch das Kapitel um Chyna lässt mich nicht los. Schlimm was da so abging… Das Buch muss man wirklich gelesen haben. Ganz großes Kino!!

Witches, Bitches, It-Girls
Witches, Bitches, It-Girlsby Rebekka EndlerRowohlt
2. Mai
Rating:4

Geballtes Wissen

Obwohl ich sowohl im Bereich Feminismus als auch in anderen Bereichen der Diskriminierungsformen bereits einiges an Vorwissen habe konnte das Buch mir noch neue Erkenntnisse bringen, bereits vorhandene Erkenntnisse vertiefen oder Sachverhalte aus einem anderen Blickwinkel beleuchten. Immer wieder gab es "Aha"-Momente und durch den angenehmen Schreibstil bin ich, trotz der Länge des Buches und der Schwere der Themen, sehr schnell voran gekommen. Sehr gut gefallen haben mir die ergänzenden Fußnoten und das Quellenverzeichnis für eine tiefergehende Recherche. Obwohl es ein Sachbuch ist und wirklich viele Fakten enthält sind diese so aufgearbeitet, dass es weder trocken noch langweilig ist.

Witches, Bitches, It-Girls
Witches, Bitches, It-Girlsby Rebekka EndlerRowohlt
2. Mai
Rating:3

Interessant, aber teilweise langatmig und ohne Struktur

Ich habe eine historisch chronologische und sachliche Auseinandersetzung und Aufarbeitung mit dem patriarchalen System erwartet. Stattdessen greift die Autorin in dem Buch zwar interessante und damit wichtige Fallbeispiele von patriarchaler Macht auf, folgt dabei aber keiner klaren Struktur. Einige Kapitel habe ich daher als sehr langatmig empfunden und trotz der angeführten Verweise und Anmerkungen haben mir an einigen Stellen wissenschaftliche Belege gefehlt. Am Ende habe ich das Gefühl, dass in dem Buch viele Einzelfälle aus der internationalen Popkultur und Gesellschaft aufgegriffen wurden, die ohne einen sinnhaften roten Faden aneinandergereiht wurden und somit wenig Nachklang erzeugen.

Witches, Bitches, It-Girls
Witches, Bitches, It-Girlsby Rebekka EndlerRowohlt
28. Apr.
Die Mythen des Patriarchat

Die Mythen des Patriarchat

Leider konnte mich das Buch überhaupt nicht begeistern. Ich habe es auch nach circa der Hälfte abgebrochen. Basierend auf dem Titel und des Covers habe ich etwas anders erwartet. Ich dachte das es ein historisches nachzeichnen patriarchaler Mythen durch die vergangenen Jahrhunderte ist und weniger auf doch sehr aktuelle Themen Bezug nimmt.

Witches, Bitches, It-Girls
Witches, Bitches, It-Girlsby Rebekka EndlerRowohlt
13. Apr.
Rating:3.5

Interessant und lehrreich

… jedoch in manchen Teilen etwas trocken geschrieben. Am Besten fand ich die konkreten Beispiele weil es das Thema reeler gemacht hat. Nichtsdestotrotz ein lesenswertes und wichtiges Buch das auch Männer lesen sollten.

Witches, Bitches, It-Girls
Witches, Bitches, It-Girlsby Rebekka EndlerRowohlt
2. Apr.
Rating:4

Wut, Trauer, Frust und Ohnmacht - Gefühle, mit denen man rechnen muss, wenn man dieses Buch liest. "Covens können Geschwisterschalten und Solidargemeinschaften sein, in denen sich Menschen aufgehoben fühlen und politischen Aktivismus als Kollektiv betreiben. Und, die Erfahrung habe ich in den vergangenen Monaten gemacht: Vor nichts haben patriachale Mächte mehr Angst als vor dem feministischen Kollektiv!" (S. 264)

Ich muss ehrlich sagen: Dieses Buch hat mich wütend gemacht. Aber nicht auf die Autorin oder den Inhalt, sondern auf das System, in dem wir leben. Ich habe mich schon immer als Feministin identifiziert und dachte, ich sei in Sachen Gleichberechtigung und Medienkompetenz super aufgeklärt. Dieses Buch hat mir jedoch den Spiegel vorgehalten und aufgezeigt, dass auch ich nicht immun gegen patriarchale Denkmuster bin. Besonders die Analysen zu den großen Medienskandalen rund um prominente Frauen haben mich umgehauen. Die Autorin legt offen, wie sehr wir alle Opfer einer gezielten Berichterstattung werden. Meine wichtigste Erkenntnis: Wie oft habe ich in der Vergangenheit Männer in Schutz genommen oder die Glaubwürdigkeit von Frauen angezweifelt, die sexuelle Übergriffe öffentlich gemacht haben (Beispiel: Jonny Depp und Amber Heard sowie die Skandale rund um Till Lindemann). Diese Erkenntnis tut wirklich weh, ist aber so wichtig. Das Buch analysiert messerscharf die Dynamiken hinter diesen Skandalen. Es geht nicht nur um Individuen, sondern darum, wie die Medien uns dazu bringen, Täter-Opfer-Umkehr zu betreiben. Wir müssen uns alle kritisch hinterfragen: Warum glauben wir einer Schlagzeile eher als der betroffenen Person? Trotz der Begeisterung gibt es einen Punktabzug, weshalb ich keine 5 Sterne vergeben kann. Das Kapitel zum Thema Polizeigewalt empfand ich als schwierig. Meiner Meinung nach wurde hier teilweise mit fragwürdigen Interpretationen gearbeitet und die Quellenlage wirkte subjektiv als im Rest des Buches. Wenn man sich die Bundeskriminalstatistik oder Berichte des Statistischen Bundesamtes anschaut, wird deutlich, dass auch die Gewalt gegen Beamte zunimmt... eine gesellschaftliche Spaltung, die im Buch für mein Empfinden etwas zu einseitig oder mit fragwürdigen Rückschlüssen dargestellt wurde. Hier hätte ich mir mehr Nuancen und eine fundiertere Auseinandersetzung gewünscht. Was dieses Buch so wertvoll macht, ist der Fokus: Es werden nicht „die Männer“ als Individuen an den Pranger gestellt, sondern das Patriarchat als System. Es erklärt, wie wir alle (unabhängig vom Geschlecht) darin gefangen sind. Warum man es lesen sollte: Es rüttelt am eigenen Weltbild. Es deckt die Mechanismen hinter „It-Girl“-Skandalen und Hexenjagden auf. Es ist ein dringender Appell zur Selbstreflexion. Eigentlich müssten viel mehr Männer dieses Buch lesen. Es ist ein hervorragender Diskussionsstoff, auch wenn man nicht in jedem Punkt mit der Autorin übereinstimmen muss. "Hoffnung ist eine Praxis. Man bildet sie wie ein Muskel. Am Anfang ist es anstrengend, und es tut weh - aber dann wird es einfacher, und du beginnst, Dinge auf eine Art zu bewegen, die du dir nie hättest träumen lassen." (Laurie Penny, S. 372)

Witches, Bitches, It-Girls
Witches, Bitches, It-Girlsby Rebekka EndlerRowohlt
2. Apr.
Rating:5

Wichtig und eindringlich - lest dieses Buch!

Die Autorin nimmt uns mit auf eine Reise durch den Einfluss des Patriarchats in unser aller Leben und durch viele Jahrzehnte hindurch. Die schildert eindringlich, aber auf gut verständliche und leicht lesbare Weise anhand toller, nachvollziehbarer Beispiele, wo die Probleme liegen. Ein Must-Read für einfach jeden! So wichtig!

Witches, Bitches, It-Girls
Witches, Bitches, It-Girlsby Rebekka EndlerRowohlt
25. März
Rating:5

Ein Buch, was meine Sicht auf unsere Gesellschaft wirklich verändert hat. Wirklich empfehlenswert für Frauen aber auch und vielleicht vor allem, für Männer! Öffnet einem die Augen und lässt mich mit einem ganz anderen Blick auf die Gesellschaft schauen. Viel Liebe an das Buch!

Witches, Bitches, It-Girls
Witches, Bitches, It-Girlsby Rebekka EndlerRowohlt
24. März
Feministische Pflichtlektüre: Mischung aus Staunen, Ekel und doch wenig überrascht begleitete mich bei diesem Buch
Rating:4

Feministische Pflichtlektüre: Mischung aus Staunen, Ekel und doch wenig überrascht begleitete mich bei diesem Buch

Zu Beginn des Buches empfand ich einige Äußerungen als zu scharf, zu frustriert. Doch je länger ich las, desto mehr verstand ich, dass auch ich ein internalisiertes Patriarchat in mir trage. Und an alle Frauen da draußen: Ich denke auch, dass es wichtig ist, damit wir überleben. Aber das bedeutet noch lange nicht, dass es richtig ist, dass wir es brauchen. Das Buch selber ist unterhaltsam, aber sprachlich anspruchsvoll geschrieben. Das ist keine Wartezimmer Lektüre, sondern beinharter Journalismus. Wenn man sich darauf einlässt wird man eingeladen einmal die Welt durch die Brille von Frauen zu sehen oder besser gesagt vielleicht den Blick für das Ungetüm Patriarchat zu schärfen. Denn in dem Buch geht es nicht nur darum was für Frauen alles schlechter ist, sondern um alle weiblich gelesenen Personen und auch Männer, die im Patriarchat leiden (und Spoiler, den Feminismus dafür verantwortlich machen). Mir als Frau gibt dieses Buch viele messerscharfe Argumente an die Hand und bekräftigt einen in seiner feministischen Haltung. Was ich jedoch beim Lesen anstrengend fand, und deshalb nur 4 Sterne vergebe, sind die Fußnoten und die Anmerkungen der Autorin. Nicht aufgrund des Inhalts, sondern weil es sich einfach sperrig liest. Sollte ich es ein zweites Mal lesen, werde ich es wohl ohne Anmerkungen tun, aber dann geht auch viel Charme, Witz und Interessantes verloren. Es ist immerhin dein eigenes Buch. Da finde ich, könnte die gesamte Meinung auch gleichberechtigt in das Buch und muss sich nicht in Fußnoten oder Anmerkungen verstecken. Dazu ist es in der Druckvariante wahnsinnig klein geschrieben, weshalb ich öfters einen Hinweis auf eine Anmerkung überlas oder doch öfters sehr genau schauen musste, ob es ein i (Hinweis auf Quelle) oder eine 1 war. Entweder Fußnoten oder Anmerkungen, aber beides finde ich stylistisch für ein Buch als Leserin einfach anstrengend. Die Anstrengung lohnt sich ob des Inhalts total. Gerade da es so Aktuell ist mit Beispielen bis in 2025 hinein, kann ich jedem (!) diese Lektüre nur zeitnah empfehlen. Auf das sich Geschichte vielleicht dieses Mal nicht wiederholt und wir nicht einen Schritt vorwärts und zwei zurück gehen, sondern zwei vorwärts und nur einen zurück (auch ohne Brechstange am Knöchel).

Witches, Bitches, It-Girls
Witches, Bitches, It-Girlsby Rebekka EndlerRowohlt
23. März
Rating:4

-Geschichte des Feminismus -sehr spannend, man lernt viel Neues -viele Beispiele, die helfen und veranschaulichen -Empfehlung, wenn man schon in der feministischen bubble Fuß gefasst hat, für den Einstieg nicht zu empfehlen, da mit vielen Formulierungen gearbeitet wird, die aus der bubble stammen und nicht weiter erklärt werden (teilweise auch Begriffe, die man eher als junger Mensch kennt und ältere Menschen so ausgeschlossen werden)

Witches, Bitches, It-Girls
Witches, Bitches, It-Girlsby Rebekka EndlerRowohlt
21. März
Rating:4

Tolles Buch, wichtige Themen, fantastisch recherchiert

Ein wahnsinnig umfangreiches und interessantes Buch, ich habe super viel gelernt und war an vielen Stellen komplett baff. Die akribischen Fußnoten fand ich prima, ich kann aber verstehen, dass dieses System nicht für jeden etwas ist. Wo ich aber zustimmen muss: Ich hätte mir einen sichtbaren roten Faden gewünscht. Teilweise wirkte der Text wie ein Flickenteppich – der Themenswitch war manchmal etwas confusing.

Witches, Bitches, It-Girls
Witches, Bitches, It-Girlsby Rebekka EndlerRowohlt
12. März
Rating:5

Für mich eine Art journalistisches Sachbuch. Anhand vieler einzelner Beispiele beschreibt die Autorin verschiedene Arten wie Frauen der Vergangenheit und Gegenwart gegen das Patriarchat angekämpft haben, wie (nicht nur ihnen) das Patriachat geschadet hat und letztendlich auch das man die Hoffnung nicht verlieren darf. Total spannend geschrieben und einleuchtend geschlussfolgert ist jede einzelne Geschichte. Man lernt sehr viel; für mich ein Muss für jeden, der Feminismus verstehen will, oder was an der leider immernoch patriachal einengenden Gesellschaft verändern will!

Witches, Bitches, It-Girls
Witches, Bitches, It-Girlsby Rebekka EndlerRowohlt
24. Feb.
Das Buch bleibt griffbereit liegen
Rating:4

Das Buch bleibt griffbereit liegen

Das Buch hat sich mir leider nicht so einfach erschlossen wie gewünscht. Ich hatte mich sehr auf das Thema gefreut und beim Lesen lief es doch leider sehr zäh. Vor allem das Hin und Herblättern zwischen den Kapiteln und den (sehr ausführlichen!) Anhängen, das eigene Recherchieren und wiederholte Lesen einiger Passagen unterbrachen für mich den Lesefluss. Teilweise fühlte es sich an wie ein Arbeitsbuch ;-) Was bei dem Thema grundsätzlich gut ist! Jedoch musste ich zwischendurch immer wieder schnauben, fand einige wissenschaftliche Ungenauigkeiten und das spontane Themenspringen von Absatz zu Absatz waren herausfordernd. Ich weiß, dass ich das Buch wieder zur Hand nehmen und einige Schlagwörter und Themen nachschlagen werde. Denn die Informationen sind unglaublich dicht miteinander verwebt, mir wurde fast schwindelig und ich konnte mir bestimmt nur einen Bruchteil merken (trotz vieler Notizen). Dies ist in meinen Augen kein Buch das man mal eben schnell "wegliest", sondern eher ein Handbuch zum immer wieder nachschlagen. So unglaublich wichtig, verschenkt und lest dieses Buch!

Witches, Bitches, It-Girls
Witches, Bitches, It-Girlsby Rebekka EndlerRowohlt
16. Feb.
Rating:5

Uuunbedingt lesen (oder besser: hören,weil eindrucksvoll gesprochen durch die Autorin)

Sollte Pflichtlektüre für alle werden. Gut recherchiert und mit Quellen belegt. Rebekka Endler ist eine Naturgewalt. Schonungslos und blitzgescheit. Sie strahlt eine Kraft aus, die mir Mut macht.

Witches, Bitches, It-Girls
Witches, Bitches, It-Girlsby Rebekka EndlerRowohlt
14. Feb.
Rating:3.5

Ein wichtiges Buch, dicht geschrieben und voller Anmerkungen und Querverweise zum Weiterlesen und Nachdenken. Allerdings auch teilweise überladen, wodurch viele der sorgfältig recherchierten Stories und Fakten verloren gehen (können). Hier lohnt sich vermutlich mehrfaches Lesen um die wahre Tiefe auch nachhaltig aufzufächern und den Anmerkungen in Ruhe zu folgen.

Witches, Bitches, It-Girls
Witches, Bitches, It-Girlsby Rebekka EndlerRowohlt
9. Feb.
Rating:4.5

Der Titel ist Programm! Großartiges Buch, um tiefer in patriarchale Geschichte mit heutigem popkulturellen Bezug einzutauchen - mit dem richtigen Maß Sarkasmus, auch wenn es beim Lesen wegen der Komplexität der Themen all meine Hirnzellen gebraucht hat. Habe schon viele „Sachbücher“ zu Patriarchat und Feminismus gelesen und trotzdem war vieles für mich aus diesem Buch neu.

Witches, Bitches, It-Girls
Witches, Bitches, It-Girlsby Rebekka EndlerRowohlt
8. Feb.
Rating:5

Ein Buch, das einige Überraschungen parat hat und dabei mit viel Humor und Bissigkeit die männliche Normierung der Welt attackiert. Endler hat mE hier einen wichtigen Beitrag zur Dekonstruktion patriarchaler Denkmuster geleistet (und dabei trotzdem "uns" Männer mitgenommen). Leider fand ich den Titel des Buches etwas irreführend, weil ich auf eine historisch stringentere Auseinandersetzung mit patriarchalen Mythen hoffte, aber das tut dem Lesespaß und der Informationsdichte keinen Abbruch.

Witches, Bitches, It-Girls
Witches, Bitches, It-Girlsby Rebekka EndlerRowohlt
5. Feb.
Ich erliege seit Jahrzehnten Irrglauben. Und bin damit nicht allein.
Rating:5

Ich erliege seit Jahrzehnten Irrglauben. Und bin damit nicht allein.

Das Buch ist ein wirklich aufschlussreiches Werk zu den Themen Feminismus, Rassismus und generelle Unterdrückung - nicht nur von Minderheiten. Es ist vollgepackt mit Referenzen, Einzel- und Massenschicksalen, mit Berichten über Erfolg und Misserfolg im Wandel und Fortschritt. Was alles schon erreicht wurde und was dafür geopfert werden musste. Es werden Zusammenhänge erläutert und warum wir so ticken wie wir ticken. Aber die wohl wichtigste Aussage des Buches ist jene, dass wir uns weder auf den Erfolgen ausruhen können, noch dass wir diese als gesichert verstehen dürfen, sondern auch viel Kraft in deren Verteidigung stecken müssen. Die Autorin Rebekka Endler bemüht sich sehr, eine objektive Sichtweise an den Tag zu legen und dabei nicht anklagend von oben herab zu belehren. Sie ist sich nicht zu schade, auch über eigene falsche Narrative etc. zu sprechen. Das macht sie sehr menschlich und die ganze Thematik nahbarer - und das ist sehr wichtig. Das Buch soll nicht radikalisieren. Es leistet einen umfassenden Aufklärungsjob und lässt dabei offen, was die Leser:innen mit ihrem neu gewonnenen Wissen machen. Allein weil die Thematiken so unglaublich wichtig sind und essenziell für unseren gesellschafltichen Fortschritt, ist dieses Buch, ein Must-Read. Ich habe das Buch nach dem Beenden direkt wieder auf meinen SuB gelegt, damit ich es nochmal lesen werde, weitere Anmerkungen und Annotations mache und alles erneut aufarbeitet, mich weiter informiere. Und allem voran: mich weiter themenübergreifend sensibilisiere. Mein Review ist an und für sich hier bereits zu Ende. Im folgenden möchte ich tatsächlich meine ganz persönlichen Ansichten und Erlebnisse beim Lesen dieses Buches teilen. Ich erachtete mich als weitestgehend aufgeklärt, respektvoll und offen für (fast) alle Ideologien - und ich wurde auch anscheinend von vielen Narrativen verschont, da ich mein ganzes Leben schon quasi keine Unterhaltung (Filme, Serien, etc.) konsumiere und seit Jahren absichtlich wenige Medien verfolge (nennt es meinetwegen „Diät“ vom Klickbait, Sensationsgeilheit und gefährlichem Halbwissen). Mein Fokus liegt schon lange darauf, meine Meinung nur dann kund zu tun, wenn ich mich mit dem Thema ausreichend auskenne, d.h. Ich mache mich mit Themen im Eigenstudium bekannt, um mir objektiv eine Meinung bilden zu können. Ich vertrete den Standpunkt, dass Aussagen und Meinungen aus dem Bauch heraus getroffen, gefährlich sein können. Wie auch immer, durch meine Abwesenheit in der medialen Blase habe ich natürlich auch alles andere verpasst und nicht nur die Sensationsmedien und den 5-minute-fame. Normalerweise kann ich damit ganz gut leben, aber Dank „Witches, Bitches, It-Girls“ wird mir schmerzhaft bewusst, wovor ich unwissentlich, aber dennoch absichtlich, die Augen verschlossen habe. Ganz besonders schockte es mich, wie stark die Patriachatpropaganda immer noch in der Wissenschaft vertreten ist - und damit meine ich vor allem in unseren „emanzipierten Ländern“, was ich in diesem Ausmaß nicht erwartet habe. Nicht falsch verstehen, ich bin (hoffentlich) nicht naiv. Allein, dass den meisten innerhalb von 2 Sekunden/spontan nur Marie Curie einfällt, wenn (bedeutende) Wissenschaftlerinnen genannt werden sollen, spricht schon Bände. Ich glaube, das schockierendste Beispiel ist die griechische Mythologie - bei der ich dachte, mich recht gut auszukennen. Die Misogynie ist offensichtlich, aber Beschönigungen und Verharmlosungen in den Übersetzungen haben mich unerwartet überrascht. Z.B. dass von „unfreien Menschen“ anstatt von „Sklaven“ gesprochen wird. Ersteres lässt sich auch als „Diener“ interpretieren, was natürlich eine ganz andere Ausstrahlung als „Sklave“ hat. Oder dass der griechischen Sagenfigur Medea Gräueltaten angedichtet wurden, die im Original keine Erwähnung finden. Irgendwie ging ich davon aus, dass mehr oder weniger regelmäßig die Übersetzungen überprüft und in moderne Worte umgesetzt werden - und damit meine ich, dass wirklich das Original neu übersetzt wird und nicht eine bereits vorhandene Übersetzung nur überarbeitet. Wieder was gelernt. Auch spannend fand ich den Abschnitt mit den Homo Sapiens und Neandertalern - insbesondere die stark verbreiteten, aber wissenschaftlich völlig falschen Bilder bei den Rollenverteilungen: Das Jagen sei den Männern vorbehalten gewesen, etc. Es ist der Wahnsinn wie doch die Rollenvorstellungen der damaligen Forscher ihre Ergebnisse beeinflusst haben (gut, das Konzept und die Problematik von Projektionen sind per se in der Forschung nicht neu) und was es eigentlich für ein Kraftakt ist, einen bereits vorhandenen „Schaden“ wieder zu beheben, weil Richtigstellungen sich selten wirtschaftlich vermarkten lassen… Außerdem war mir nicht der anscheinende Zusammenhang zwischen dem Rechtsruck/der allgemeinen rechten Radikalisierung, den/die wir national und international derzeit erleben, und dem Bedienen der Bestrebung bzw. dem Wunsch nach „Normalität“ und „Sicherheit“. Also, vielleicht habe ich das schon im Ansatz vorher erkannt, aber das Ausmaß ließ mich dann doch schlucken.

Witches, Bitches, It-Girls
Witches, Bitches, It-Girlsby Rebekka EndlerRowohlt
5. Feb.
Rating:4

„Wir alle sind in einer patriarchalen Gesellschaft sozialisiert worden, die uns Frauen, inter, trans und nicht binären Personen, je nach Region, Elternhaus und Umfeld eine mehr oder weniger große Portion Misogynie mitgegeben hat, keine*r ist frei davon.“ Ein Buch, welches sehr gut an Anekdoten und Beispielen die allgegenwärtigen patriarchalen Strukturen aufzeigt. Manchmal leider etwas mühsam zu lesen, aufgrund vieler Fußnoten und Fachbegriffen.

Witches, Bitches, It-Girls
Witches, Bitches, It-Girlsby Rebekka EndlerRowohlt
1. Feb.
Rating:5

"Der Funke Hoffnung, der durch das Dunkle blitzt, er liegt im Kollektiv." Ein sehr aufschlussreiches, detailliertes Buch über das Patriarchat und dessen Geschichte. Es hat mich wütend gemacht, es lässt mich Dinge anders sehen, aber es gibt mir auch Hoffnung. Wenn es auch nur ein kleiner Funke ist.

Witches, Bitches, It-Girls
Witches, Bitches, It-Girlsby Rebekka EndlerRowohlt
1. Feb.
Post image
Rating:4

ist für mich ein absolutes MustRead. Das Buch behandelt super wichtige Themen und öffnet einem echt die Augen für das, was gesellschaftlich passiert. Besonders spannend fand ich die geschichtlichen Aspekte vor allem, wie das Patriarchat entstanden ist und wie sehr es uns bis heute beeinflusst. Man fängt automatisch an, vieles klarer zu hinterfragen. Mein Highlight war definitiv das letzte Kapitel, weil es trotz allem mit Hoffnung endet. Ein Buch, das nachwirkt und zum Nachdenken bringt.

Witches, Bitches, It-Girls
Witches, Bitches, It-Girlsby Rebekka EndlerRowohlt
29. Jan.
Rating:3

„Wenn ich so an unsere heutige Zeit denke, dann gibt es einige Politiker*innen, denen ich gerne eine persönliche Glöcknerin an die Seite stellen würde, die jedes Mal loslegt, sobald zu misogynen, rassistischen oder anders diskriminierenden Vorträgen angesetzt wird.“ Starke Argumente gegen Misogynie und Patriarchat.

Witches, Bitches, It-Girls
Witches, Bitches, It-Girlsby Rebekka EndlerRowohlt
29. Jan.
Rating:3

Witches, Bitches und It-Girls ist ein feministischer Rundumschlag durchs Patriarchat – einmal quer durch die Menschheitsgeschichte. Ich mochte total, dass die Kapitel wie kleine Wissenshäppchen aufgebaut sind. Ein klarer roter Faden hätte dem Ganzen für mich aber gutgetan, weil ich mich stellenweise schon etwas durchs Lesen kämpfen musste – manche Passagen waren mir einfach zu langatmig. Was das Buch für mich trotzdem trägt: die zynische, spitze und herrlich bissige Stimme der Autorin. Dafür allein hat sich’s schon gelohnt.

Witches, Bitches, It-Girls
Witches, Bitches, It-Girlsby Rebekka EndlerRowohlt
28. Jan.
Rating:5

Ein Deepdive in patriarchale Mythen und Erzählungen, die unseren Alltag prägen. Ich habe so viel Neues gelernt und muss mich ab sofort wirklich stark selbst hinterfragen. Gleichzeitig war es so viel Inhalt, dass ich wahrscheinlich mehrere Rereads brauchen werde, um die Inhalte zum größten Teil zu verarbeiten.

Witches, Bitches, It-Girls
Witches, Bitches, It-Girlsby Rebekka EndlerRowohlt
12. Jan.
Rating:3.5

„Der Funke Hoffnung, der durch das Dunkle blitzt, er liegt im Kollektiv.“

Das Buch hält genau das, was es verspricht. Das Patriarchat und seine Mythen werden von Rebekka Endler auf, mal mehr - mal weniger, humorvolle und interessante Weise aufgeschlüsselt. Manchmal hat mich die Masse der Informationen und Schnelligkeit der aufeinanderfolgenden Geschichten, Fakten und Anekdoten etwas die Konzentration verlieren lassen. Trotzdem ist es definitiv ein lesenswertes Buch und auch als Feministin entdeckt man hier noch jede Menge Aspekte, von denen Frau noch nie gehört hat, da sie oftmals einfach aus der Geschichte ausradierte worden sind.

Witches, Bitches, It-Girls
Witches, Bitches, It-Girlsby Rebekka EndlerRowohlt
4. Jan.
Rating:4.5

fundiert, informativ und augenöffnend Ich habe so viel Wissen erlangt über patriarchale Mythen und woher sie stammen. Endler gestaltet dies sehr facettenreich, nimmt Bezug zur Historie, Kultur, Kunstgeschichte und Literatur. Zahlreiche relevante Themen wie Misogynie, Emanzipation, Klassismus, Rassismus, Diskriminierung und Kapitalismus finden ihren Platz. Die teils ironische Schreibweise macht dieses Sachbuch sehr lesenswert und in der Regel scheue ich mich sehr Sachbücher zu lesen, aber dieses war ein informativer Lesegenuss. Ich kann es sehr empfehlen!

Witches, Bitches, It-Girls
Witches, Bitches, It-Girlsby Rebekka EndlerRowohlt
2. Jan.
Rating:4

Ich hab etwas gebraucht für dieses Buch. Das lag nicht am Thema sondern an dem ständigen hin und her blättern zu den Anmerkungen ( die auch sehr interessant waren). Ich kam in keinen Lesefluss, trotzdem hat es mich immer wieder gepackt, eine Kapitel mehr als andere. Den Stern Abzug gibt es für die Sprache die manchmal nicht für jeden zugänglich ist ( Englisch, Fremdwörter) Alles in allem aber ein sehr gutes Buch zu einem so wichtigen Thema.

Witches, Bitches, It-Girls
Witches, Bitches, It-Girlsby Rebekka EndlerRowohlt
1. Jan.
Rating:5

Unglaublich wichtiges Buch

Titel: Witches, Bitches, It-Girls - Wie patriarchale Mythen uns bis heute prägen Autorin: Rebekka Endler Verlag: Rowohlt Preis: 25,00€ Seitenzahl: 464 Seiten Meine Meinung: Das Cover von “Witches, Bitches, It-Girls” gefällt mir unglaublich gut. Der Titel und das Cover haben mich vom ersten Moment sehr neugierig machen können, weswegen ich schon sehr gespannt war, das Buch zu lesen. Es wirkt als wäre die Frau, die hinter dem Titel zu erkennen ist aus einem historischen Gemälde genommen worden und mit ihrem sturen, leicht genervten Blick hat sie einfach etwas sehr spannendes an sich. Zudem passen ihre roten Haare sehr gut zum Titel des Buches. Rebekka Endler hat hier ein Buch geschrieben, das unglaublich spannend zu lesen war. Dabei fängt sie bereits beim Ursprung an und schaut auf Pandora, als krönendes Beispiel für eine Frau, die für alles die Schuld bekommt. Sie geht auf verschiedene Phänomene ein und sieht dabei, wie Frauen in der Geschichte immer wieder unterdrückt werden. Die Hexenverfolgungen sind dafür ein gutes Beispiel, aber auch Sexismus spielt eine wichtige Rolle. Dabei konnte ich vor allem viel lernen, den patriarchale Mythen verfolgen uns gefühlt ständig und überall, umso spannender fand ich es, darüber zu lesen und mich weiterzubilden. Mein Highlight war aber definitiv, wie die Autoren auf sehr aktuelle Themen eingegangen ist und ich mir dazu auch nochmal eine Meinung bilden konnte. All die Informationen, die einem hier nahe gebracht wurde, waren unglaublich gut recherchiert, weil man während des Lesens einen sehr guten und umfassenden Eindruck von den Tatsachen bekommen hat. Man hat einfach gemerkt, dass die Autorin sich mit dem jeweiligen Thema intensiv auseinandergesetzt hat und nicht nur einen kleinen Überblick darüber bekommen. Es wird hier auf historische Figuren, aber auch auf popkulturelle Personen eingegangen, wodurch ich viel Neues lernen konnte und auch immer wieder überrascht wurde. Zudem habe ich während des Lesen des Öfteren den female rage gefühlt. Es war schlimm von der Misogynie zu lesen und gleichzeitig auch etwas, dass mir noch einmal mehr durch verschiedene Beispiele, die ich manchmal gar nicht glauben konnte oder wollte, gezeigt hat in was für einer Welt wir leben. Insgesamt würde ich sagen, dass das Buch mich sehr zum Nachdenken angeregt hat und es sehr viel gab, was ich neu dazu lernen konnte. Einige Informationen konnten mich auch sehr überraschen und haben mich deswegen nur noch neugieriger gemacht mehr von dem Buch zu lesen. Ich glaube, was mich am meisten an dem Buch fasziniert hat, war wie die Autorin hier wirklich Geschichten aus unserer Welt erzählt hat, wie sie diese auf so nahbare Weise erklärt hat, dass ich immer das Gefühl hatte genau zu verstehen, was die Autorin mir hier erklären will. Es war auf einer sehr ebenbürtigen Ebene und nicht von oben herab, was mir an Sachbüchern immer sehr wichtig ist. Zudem konnte ich auch hin und wieder einen Humor erkennen, der sich nie über andere lustig gemacht hat, der das Buch an sich aber etwas auflockern konnte. Für mich war es das erste Buch von Rebekka Endler und doch bin ich schon jetzt begeistert von ihr und vor allem ihrem Schreibstil. Trotz der oftmals schweren Thematik des Buches hat Rebekka Endler den Inhalt auf sehr verständliche, leichte und nahbare Weise rübergebracht. Es hat mir viel Freude bereitet, das Buch zu lesen, da es von Anfang bis Ende sehr spannend war, mich zum Nachdenken angeregt hat und dafür gesorgt hat, dass ich viel Neues gelernt habe. Es ist ein Buch das ich jedem empfehlen kann, der sich mit Feminismus auseinandersetzt und auseinandersetzen möchte. Somit wird dies mit Sicherheit nicht mein letztes Buch der Autorin bleiben.

Witches, Bitches, It-Girls
Witches, Bitches, It-Girlsby Rebekka EndlerRowohlt
31. Dez.
So so so wichtig! Nein bisher liebstes Bich über unsere patriarchale Gesellschaft und den Feminismus!
Rating:5

So so so wichtig! Nein bisher liebstes Bich über unsere patriarchale Gesellschaft und den Feminismus!

Ich habe in den vergangenen Jahren eine Menge an feministischen Büchern und gesellschaftskritischen Büchern gelesen, aber das hier ist das Buch was mir bei alldem gefehlt hat. So gut recherchiert, so tiefgreifend und intellektuell wie kein anderes. Dabei ist der Schreibstil an manchen Stellen nicht ganz einfach und ich musste und wollte mir dafür viel Zeit nehmen, aber dafür auch so ehrlich und ich liebe die manchmal so derbe Wortwahl - weil es genau das ist was wir brauchen. Ich liebe alles daran und vor allem wie hohe Relevanz in der heutigen Zeit!

Witches, Bitches, It-Girls
Witches, Bitches, It-Girlsby Rebekka EndlerRowohlt
30. Dez.
Rating:4

Super Buch um den Horizont zu erweitern und auch eigene Denkweisen mal zu hinterfragen. Viele Themen waren mir zwar durchaus bekannt, aber oft nicht in der Tiefe. Zwischendurch fehlte mir bisschen der rote Faden und es ist definitiv nix zum entspannten Feierabend-Lesen, aber es lohnt sich!

Witches, Bitches, It-Girls
Witches, Bitches, It-Girlsby Rebekka EndlerRowohlt
25. Dez.
Rating:3

Relevanter Inhalt zu zerfasert

Dieses feministische Buch greift ein wichtiges und spannendes Thema auf und vermittelt dabei durchaus interessantes Wissen, einiges davon bleibt hängen. Allerdings fehlt dem Buch stellenweise ein klarer roter Faden. Die Struktur wirkt sprunghaft, und manche Passagen ziehen sich unnötig in die Länge, was den Lesefluss bremst. Trotz inhaltlicher Relevanz und guter Ansätze hätte eine stärkere Fokussierung oder anderer Schreibstil dem Buch insgesamt gutgetan.

Witches, Bitches, It-Girls
Witches, Bitches, It-Girlsby Rebekka EndlerRowohlt
24. Dez.
am ende bleibt die wut
Rating:4.5

am ende bleibt die wut

sehr gut recherchiertes sachbuch, das mich an vielen stellen hat verärgert zusammenzucken lassen über die zustände in denen weiblich gelesene personen schon immer leben und ankämpfen müssen und wie das parteiarchat es sogar auf die reihe kriegt, marginalisierte gruppen gegeneinander auszuspielen. viele themen davon kannte ich bereits aber die fallbeispiele waren mir größtenteils neu und wirklich sehr gut belegt. wir brauchen solche sachbücher als schullektüren!!

Witches, Bitches, It-Girls
Witches, Bitches, It-Girlsby Rebekka EndlerRowohlt