22. Mai
"Das Grundgefühl zwischen Frauen ist Liebe."
Rating:5

"Das Grundgefühl zwischen Frauen ist Liebe."

Dieser Roman ist kraftvoll, eine Wucht und trotzdem voller Liebe. Ich habe beim Lesen geschmunzelt, geweint, war wütend und bewegt. Mareike Fallwickls Worte lösen so viel aus und sind so gut gewählt. Stellenweise eckt der Roman an, was ich persönlich jedoch genau richtig finde um die Leserin (und den Leser) zum Nachdenken anzuregen. Ganz klare Leseempfehlung!

Die Wut, die bleibt
Die Wut, die bleibtby Mareike FallwicklRowohlt
19. Mai
Rating:5

Fesselnd!

Das Buch hab ich so schnell weggelesen. Wirklich gut geschrieben mit den typischen Szenarien, dass Männer sich immer auf Frauen verlassen und die unbezahlte Care Arbeit und den Mental Load, den die Frauen tragen, einfach für selbstverständlich erachten, auch unterbewusst. Super spannend war auch die Entwicklung der Tochter, die langsam ihren Weg und ihre Werte findet und definiert. Absolute Empfehlung!!!

Die Wut, die bleibt
Die Wut, die bleibtby Mareike FallwicklRowohlt
15. Mai
Rating:3

Genialer und packender Anfang, mit einer sehr realitätsnahen Thematik. Die Handlungen und Gedanken sind für meinen Geschmack zunehmend zu radikal und übertrieben geworden. Leider hat mich die Autorin dadurch verloren. Nichtsdestotrotz war es ein interessanter Roman mit einem sehr angenehmen und fesselnden Schreibstil.

Die Wut, die bleibt
Die Wut, die bleibtby Mareike FallwicklRowohlt
14. Mai
Rating:4.5

Schonungslos, emotional und intensiv.

Die Wut, die bleibt von Mareike Fallwickl hat mich wirklich beeindruckt. Der Schreibstil war intensiv, emotional und gleichzeitig sehr nahbar. Besonders stark fand ich, wie nachvollziehbar die Gefühle und Entwicklungen der Figuren dargestellt wurden. Die Geschichte beginnt mit dem Suizid einer Mutter, die ihren Mann und ihre Kinder zurücklässt und erst nach und nach wird klar, was sie zu diesem Schritt gebracht hat. Gerade dieses langsame Verstehen hat mich sehr beschäftigt und zum Nachdenken angeregt. Im Mittelpunkt stehen vor allem Sarah und Lola, die man über das Buch hinweg in ihrer Entwicklung begleitet. Beide Figuren wirken unglaublich echt, mit all ihren Konflikten, ihrer Wut und ihrer Überforderung. Besonders die gesellschaftlichen Themen rund um mentale Belastung, Care-Arbeit und die Erwartungen an Frauen wurden sehr eindringlich dargestellt. Trotzdem hat mich das Buch nicht ganz zu 100 % überzeugt, was wahrscheinlich auch daran lag, dass es vorher extrem gehypt wurde und ich dadurch sehr hohe Erwartungen hatte. Außerdem waren manche Szenen für mich persönlich ziemlich hart. Vor allem die Entwicklung rund um Lola und ihre Mädelsgruppe sowie die Szene mit dem Überfall auf den alten Mann fand ich teilweise sehr brutal und schwer auszuhalten, auch wenn die Hintergründe natürlich komplex dargestellt werden. Insgesamt fand ich das Buch aber wirklich richtig gut und absolut lesenswert. Es regt zum Nachdenken an, ist emotional geschrieben und gleichzeitig auch für Leser*innen geeignet, die sonst nicht so viel lesen.

Die Wut, die bleibt
Die Wut, die bleibtby Mareike FallwicklRowohlt
14. Mai
Rating:4.5

Eine Mutter, die sich zu Beginn des Buches das Leben nimmt. Eine Tochter, die sich in Folge des Suizids ihrer Mutter radikalisiert. Die beste Freundin der Mutter, die die gesamte Care-Arbeit für die hinterbliebene Familie (2 kleine Kinder, 1 Teenagerin) übernimmt und daraufhin beginnt die partriarchalen Strukturen zu hinterfragen, sowie ihre eigene Beziehung zu einem Mann. Zuletzt die passiven Männer in der Erzählung, an denen die Geschehnisse vorbeizuziehen scheinen. Es werden reale Missstände aufgezeigt und sehr eindringlich beschrieben, was passieren kann, wenn eine Mutter unter der Last der Verantwortung in einer Pandemie zusammenbricht. Dass Lola/ die Tochter im Verlauf selbst zur Täterin wird und in der gewaltsamen Selbstjustiz eine Lösung zu sehen scheint ist absolut nicht zu unterstützen, jedoch ist der Weg dahin nachvollziehbar. Sie sieht wie sich Männer über Frauen ermächtigen und verliert über ihren Hass, ihren unverarbeiteten Verlust und die Verzweiflung das rationale Denken und Handeln. Dazu agiert sie nicht allein, sondern in einer Gruppe aus jungen Frauen im Teenageralter, in der sie Rückhalt, Verbündete und Unterstützung findet. Ein Buch das wütend und traurig macht, aber in meinem Fall auch einmal mehr das Bewusstsein für die internalisierten partriarchalen Strukturen stärkt und zum Handeln anregt. In dem Sinne: eine absolute Leseempfehlung für alle!

Die Wut, die bleibt
Die Wut, die bleibtby Mareike FallwicklRowohlt
13. Mai
Rating:5

Wichtiges emotionales Buch

Das Buch hat mich sehr berührt, weil es einfach so wahr ist. Die Wut und den Schmerz, den ich beim lesen empfunden habe, war immer präsent. Es gab auch „ereignislosere“ Stellen, aber auch die waren wichtig für das Buch. Es geht gleich heftig los mit der ersten Szene noch vor Kapitel 1. Als Leser:in wirst du mitten ins Buch geworfen und bist gleich drin um mit der bitteren Realität konfrontiert zu werden. Es sind auch einige gewaltvolle Szenen dabei, aber das spiegelt meiner Meinung nach einfach nur die Gewalt des Patriarchats wieder. Das Thema ist heftig und es sollte nur gelesen werden, wenn Leser:in sich dafür bereit fühlt. Ansonsten aber ein Must-read und eine absolute Empfehlung!

Die Wut, die bleibt
Die Wut, die bleibtby Mareike FallwicklRowohlt
13. Mai
Rating:3.5

Ein feministischer Roman. Schockierend und brutal. Er regt auf alle Fälle zu heißen Diskussionen an.

Das war in der Tat kein Wohlfühlbuch. Helene nimmt sich mit dem Sturz vom Balkon das Leben und hinterlässt 3 Kinder und ihren Mann Johannes. Ihre beste Freundin Sarah, die kaum über den Verlust ihrer Freundin hinweg kommt, kompensiert ihr schlechtes Gewissen, nicht genug für Helene da gewesen zu sein. So tritt sie temporär in Helenes Fußstapfen, kümmert sich um den Haushalt und die 3 Kinder. Dabei gerät erst einmal in die gleiche „Care-Falle“ wie schon Helene. Mir hat das Buch nur mittelmäßig gut gefallen, ich finde alles irgendwie total over the top. Lola, Sarahs Tochter, kompensiert ihre Wut und Trauer, indem sie sie nach einem sehr traumatisierten Zwischenfall mit einem gewalttätigen Jugendlichen eine Empowermentgruppe mit ihrer Freundin Sunny und 2 anderen jungen Frauen gründet. Gleich mit im Paket kommt eine Essstörung nahe der Magersucht, dann ins Gegenteil, Essen, Muskelaufbau. Sie gehen in die Extreme und werden zum Rache-Quartett. Sarah derweil hadert mit ihrem Schicksal, obwohl sie eine erfolgreiche Autorin ist. Sie hat eine unbefriedigende Beziehung mit ihrem 10 Jahre jüngeren Freund Leon. Alle Männer kommen schlecht weg, als gäbe es keine guten. Das finde ich sehr schade. Und ich konnte mich nicht in Sarahs passive Art reinversetzen. Ich fand es nicht ganz glaubwürdig, dass sie keine vernünftige Kommunikation mit Johannes aufbauen kann. Genauso läuft das mit Leon, ihre Kritik findet nur in ihrem Kopf statt und nicht auf Augenhöhe. Das Buch setzt natürlich in besonderen herausfordernden Zeiten (Spät-Corona) an, aber ansonsten war mir in diesem einen Buch zu viel auf einmal verpackt. Passive Männer, die es sich bequem machen, Überfordertere Frauen, die in der Care-Falle gefangen sind, und Mädchen, sie sich auf die radikalste Weise empowern, irgendwie zu plakativ für meinen Geschmack. Der Schreibstil war flüssig, allerdings zum Teil mit etwas derber Sprache. Das Ende hat irgendwie Road-Movie-Vibes. Aber 3,5 Sterne kann ich vergeben, da das Thema natürlich sehr relevant ist und ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte.

Die Wut, die bleibt
Die Wut, die bleibtby Mareike FallwicklRowohlt
13. Mai
Wir sind nicht wütend genug
Rating:4

Wir sind nicht wütend genug

Im Rahmen eines Uni-Seminars über feministische Romane habe ich „Die Wut, die bleibt“ von Mareike Fallwickl gelesen. Tatsächlich kannte ich den Roman vorher nicht, obwohl er ein Bestseller war und in Österreich wochenlang auf Platz 1 der Liste stand. Das Buch aus dem Jahr 2022 wurde und wird zudem als Theaterstück aufgeführt, aktuell bspw. in Neuss, wo ihr es euch noch bis zum 18. Juni anschauen könnt. Es handelt von der Überlastung von Müttern während der Pandemie und kritisiert traditionelle Geschlechterrollen. Das mediale Echo des Romans war gemischt und auch im Seminar gab es teilweise Uneinigkeit darüber, ob er erschütternd und treffend oder einfach nur provokant und überspitzt ist. Die 15-jährige Lola lebt mit ihrer Mutter Helene, ihrem Stiefvater Johannes und ihren jüngeren Halbbrüdern Maxi und Lucius in Salzburg in einer Wohnung im fünften Stock. Doch plötzlich und scheinbar grundlos steht Helene beim Abendbrot auf, tritt auf den Balkon und springt in den Tod. Für Lola bricht eine Welt zusammen und während Helenes Beerdigung stellt sie sich die Frage, was ihre Mutter in den Suizid getrieben hat. Dabei stößt sie auf die ungleichen Erwartungshaltungen, die Mädchen und Frauen in modernen Gesellschaften entgegen gebracht werden. Doch je mehr sich Lola mit Feminismus auseinandersetzt, umso radikaler werden ihre Ansichten. Und irgendwann fantasiert sie darüber, sich mit Gewalt an den Männern zu rächen, die Frauen das Leben täglich zur Hölle machen. Trotz kleinerer Schwächen hat mich „Die Wut, die bleibt“ überzeugt, weil Mareike Fallwickl unbequeme Fragen aufwirft und Themen wie Mental Load, Misogynie und weibliche Wut schonungslos sichtbar macht. Besonders gelungen sind die ambivalenten weiblichen Figuren, die menschlich wirken dürfen sowie perfekt abgestimmte Atmosphäre und Tempo. Gleichzeitig schießt der Roman an manchen Stellen über sein Ziel hinaus: Einige Aussagen wirken zu pauschal, die männlichen Figuren sehr eindimensional, wodurch der Eindruck entsteht, dass Fallwickl hier narrativ mit der Holzhammer-Methode vorgeht und die Handlung latent überspitzt. Dennoch bleibt der feministische Roman aus dem Jahr 2022 im Kopf, regt zum Nachdenken oder Diskutieren an und entfaltet so seine größte Stärke. Deswegen gebe ich dem Buch 4 von 5 Federn und empfehle ihn insbesondere männlichen Lesern. Trotz meines positiven Eindrucks werde ich in Zukunft aber eher keine Bücher mehr von Mareike Fallwickl lesen.

Die Wut, die bleibt
Die Wut, die bleibtby Mareike FallwicklRowohlt
12. Mai
Rating:3.5

Am Anfang hat mir das Buch sehr gut gefallen. Die verschiedenen Charaktere, die Einblicke unterschiedlichen Welten, die Leere, die Verzweiflung, die Angst, dass Frau sein. Ich denke, jede Leserin hat schon Teile aus diesen Erfahrungen selber gesammelt und ich konnte mich gut hineinversetzen habe mit Sara, Lola und den anderen mitgefiebert gelitten. Gelacht und geweint. Aber irgendwann ist die Stimmung in mir gekippt. Ich war richtig wütend am Schluss, wie schnell und oberflächlich das Buch zu Ende gebracht wurde. Ich hatte den Eindruck, dass die Autorin gegen Ende nicht mehr dieselbe Kraft und Ausdauer in ihre Romanfiguren gesteckt hat, wie am Anfang des Buches. Gelinde gesagt war ich einfach nur noch enttäuscht, denn der Stoff gibt so viel mehr her. Ich bin unbefriedigt zurückgelassen worden. Schade denn auch wenn das Buch manchmal schwer auszuhalten und fast körperlich wehtut. Es ist doch von der Thematik her großartig spannend zeitgenössisch und wahrscheinlich immer aktuell.

Die Wut, die bleibt
Die Wut, die bleibtby Mareike FallwicklRowohlt
11. Mai
Rating:3

Ich bin ein großer Fan vom Schreibstil von Mareike Fallwickl. Ich finde sie hat eine tolle eigene Stimme und grundsätzlich mag ich auch die Themen über die sie schreibt. Während ich "und alle so still" zu Beginn richtig stark fand, wurde mir dieses Buch als nächstes empfohlen. Doch mach den ersten dreißig Seiten musste ich mich etwas durchkämpfen. Hinten raus hat es für mich dann aber wieder richtig gewonnen. Gerade die letzten hundert Seiten haben endlich den erhobenen Zeigefinger verloren und aus den Charakteren wieder Menschen gemacht, die auch Fehler haben. Ich finde es wirklich schade, dass die Autorin mir jede Handlung und jede Entscheidung versucht moralisch zu erklären und eine Rechtfertigung sucht, warum die wir eben so gerechtfertigt ist und nicht den lesenden vertraut, die Empathie zu entwickeln, die es sie nicht nur verstehen sondern fühlen lässt. Das was für mich "und alle so still" zu Beginn so spannend gemacht hat, kam in diesem Buch eben erst Richtung Ende und auch da waren die Figuren einfach immer moralisch auf "der richtigen Seite".

Die Wut, die bleibt
Die Wut, die bleibtby Mareike FallwicklRowohlt
10. Mai
Rating:4

Wichtiges Buch, aber nichts neues.

„Wenn sie nichts mehr tun würden, gar nichts, nicht zur Arbeit gehen, nicht kochen, nicht putzen, sie würden keinen Bus lenken und kein Hemd bügeln, nicht an der Supermarkt Kasse sitzen und keine Klasse unterrichten, sie würden einen umfassenden Stillstand erzwingen und sagen: Das sind unsere Körper, unsere allein, und wenn ihr glaubt, sie gehören euch, dann wollen wir doch mal sehen.“ Die Geschichte zeigt sehr eindrücklich, was passiert, wenn eine Frau einfach das Spiel nicht mehr mitspielt. Es geht um Mental Load, Frauenkörper, weibliche Wut - für mich als Feministin allerdings alles nichts neues. Und eigentlich geht es auch nicht darum, das so jemand wie ich, die sich schon viel feministisch weiterbildet, dieses Buch liest. Es geht darum dass Männer dieses Buch lesen und vielleicht noch Frauen, die selbst nicht Feministinnen sind oder nicht viel darüber wissen und das Patriarchat weiterhin verstärken. Möglicherweise auch ein Buch für Schüler*innen Richtung Abi.

Die Wut, die bleibt
Die Wut, die bleibtby Mareike FallwicklRowohlt
9. Mai
Rating:3

Fallwickl präsentiert einen Roman, der eindringlich die Entstehung weiblicher Wut beleuchtet, deren Legitimität untermauert und die Gründe für ihre mangelnde gesellschaftliche Akzeptanz aufzeigt. Das Werk ist politisch, emotional kompromisslos und literarisch zugänglich, wobei es stellenweise bewusst plakativ wirkt. Es handelt sich weniger um einen psychologischen Roman als vielmehr um ein Manifest in narrativer Form. Der Roman thematisiert die fortwährende Unsichtbarkeit weiblicher Care-Arbeit, die als Normalität getarnte Überforderung, die gesellschaftliche Erwartung an Frauen, stets zu funktionieren, sowie die Konsequenzen, wenn eine Frau radikal und endgültig aus diesem System ausbricht. Fallwickl behandelt nicht Depressionen, sondern Erschöpfung als ein politisches Problem. "Die Wut, die bleibt" ist kein subtiler Roman, sondern ein Weckruf. Fallwickl schreibt mit einer Dringlichkeit, die nicht psychologisiert, sondern politisiert. Das Buch ist kraftvoll, unbequem, manchmal überdeutlich – stets jedoch mit dem Ziel, das Unsichtbare sichtbar zu machen: die Erschöpfung und Wut von Frauen, die ein System aufrechterhalten, das sie gleichzeitig ausbeutet. Ein Roman, der nicht gefallen will, sondern verstanden werden muss.

Die Wut, die bleibt
Die Wut, die bleibtby Mareike FallwicklRowohlt
8. Mai
Rating:3

Schwarz/weiß

Der Ansatz und die Idee sind toll. Allerdings wird mir hier zu sehr in schwarz/weiß gedacht. Die Situationen sind zwar aus dem Leben gegriffen aber auch sehr einseitig interpretiert. Manchmal ging mir Lola mit ihrer selbstgerechten Art ziemlich auf die Nerven und ihre Entwicklung finde ich sehr problematisch. Sarah hat für mich eine positive Entwicklung erfahren, obwohl Ihre Art auch manchmal sehr anstrengend war. Mir persönlich war das "Alle Männer sind scheiße " zu pauschal. Ja es gibt solche,aber auch viele andere und in manchen Situationen konnte es Leon Sarah auch einfach nicht recht machen. Der Schreibstil ist super und die Umsetzung als Hörbuch auch. In den Kapiteln von Lola wird zudem gegendert was total passend war und überhaupt nicht gestört hat. Alles in allem hat mich das Buch sehr zwiegespalten zurück gelassen.

Die Wut, die bleibt
Die Wut, die bleibtby Mareike FallwicklRowohlt
8. Mai
Rating:4

Pflichtlektüre für jeden Mann (World-Challenge 15|194, neu 🇦🇹)

Lola ist wütend. Sarah ist wütend. Und Mareike Fallwickl erst recht. Die Handlung beginnt denkbar düster: Helene, Mutter von drei Kindern, stürzt sich vom Balkon und hinterlässt eine Lücke für alle Beteiligten. Wer kümmert sich um die zwei kleinen Kinder? Wer unterstützt die jugendliche Lola in ihrer fragilen Lebensphase? Klar ist nur: Männer jedenfalls nicht. Sie treten in dem Roman bestenfalls passiv, ignorant und überfordert auf, schlimmstenfalls als arrogant und gewalttätig. Die Autorin stellt viele wichtige feministische Themen in den Vordergrund: Fehlende Anerkennung, psychische Belastungen, Machtverhältnisse, gesellschaftliche Erwartungen bis hin zu Gewalt und Femizid. Da ist einerseits Sarah, die plötzlich die Care-Arbeit für die Kinder übernimmt, ohne mit ihnen verwandt zu sein. Die Episoden mit ihr sind immer herzerwärmend und zeigen, wie viel Wertschätzung diese Tätigkeit eigentlich erhalten sollte – und gleichzeitig, wie allein sie gelassen wird. Da ist andererseits Lola, die Gewalt durch Männer erlebt, ihre Wut in eigene Gewalt kanalisiert und militant wird. Fallwickl präsentiert zwei gegensätzliche Arten, um mit dem Patriarchat umzugehen – Sarah übernimmt die moderate, sich lange ins System einfügende Rolle, Lola die bewusst provokante Rolle. Der Kontext der Corona-Pandemie ist sehr gut gewählt, denn damals traten die Herausforderungen von Kinderbetreuung massiv in den Vordergrund, ohne dass die Politik daraus gelernt hätte. Und so webt Fallwickl noch ein zweites Thema ein – der Adultismus. Denn es wird immer wieder deutlich, wie wenig Mitspracherechte Kinder in unserer Gesellschaft haben. Fallwickls Stärke ist vor allem die Beschreibungen körperlicher Veränderungen, die durch die Wut entstehen. Gepaart mit starken Dialogen über systemische Ungerechtigkeit entwirft sie ein Bild von Männern, das mir natürlich wehtut. Aber genau das ist wahrscheinlich die Lebensrealität vieler Mütter, die den größten Teil der Kinderbetreuung schultern müssen und gleichzeitig in der Teilzeit-Falle landen. Auch ich habe mich immer wieder gefragt, ob ich meiner Rolle als Vater gerecht werde oder wo auch ich die systemische Ungerechtigkeit sogar stütze. Trotzdem hätte ich mir ein differenzierteres Bild von den Männern gewünscht. Wäre es nicht eine schöne Botschaft gewesen, dass es auch andere Männerbilder gibt: Die sich um Kinder kümmern, das Patriarchat in Frage stellen und feministisch handeln. Auch finde ich es schade, dass die Betreuung von Kindern fast einseitig als Belastung betrachtet wird. Denn als Wendepunkt hätte ich mir gewünscht, dass all die teilnahmslosen Väter die eigentlichen Verlierer sind, weil sie eines der größten Geschenke nicht intensiv erleben: Zeit mit seinen Kindern zu verbringen, sie aufwachsen zu sehen, sie dabei zu unterstützen, ihren Platz in der Welt zu finden. „Die Wut, die bleibt“ ist allein wegen der vielschichtigen Thematik eine Pflichtlektüre. Nicht nur, aber besonders für Männer.

Die Wut, die bleibt
Die Wut, die bleibtby Mareike FallwicklRowohlt
6. Mai
Rating:3

Ich habe das Buch gelesen, aber weil es überall total gehyped wurde ("Lebenshighlight"). Ich habe mir gewünscht, dass mir das Buch auch so super gefällt. Ich fand das Buch wirklich gut. Vor allem wurde ein sehr wichtiges und hochaktuelles Thema behandelt. Der Schreibstil ist wirklich toll. Aber... mir war es (in alle Richtungen) too much, einfach zu viel. Aber trotzdem würde ich das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen.

Die Wut, die bleibt
Die Wut, die bleibtby Mareike FallwicklRowohlt
5. Mai
Ein intensives und starkes Buch. Ich will mehr von diesen Büchern, die beinahe unbequem, laut & nachdenklich sind.
Rating:4.5

Ein intensives und starkes Buch. Ich will mehr von diesen Büchern, die beinahe unbequem, laut & nachdenklich sind.

Ich bin auf "Die Wut, die bleibt" aufmerksam geworden, weil die Autorin Mareike Fallwickl zu denen der Essays in "Heute ist ein guter Tag, das Patriarchat abzuschaffen" gehört. Ihr Essay dort hatte auch kurzzeitig dieses Buch aufgegriffen. Ich war also bereits sehr gespannt auf dieses Werk und musste es dementsprechend zeitnahe lesen. Man wird direkt in die Geschichte hineingeworfen, ohne Umschweife. Lola und Sarah waren zwei so spannende, wie unterschiedliche Charaktere. Durch die Kapitel hindurch, begleitet man die beiden abwechselnd. Lola ist 15, als sie ihre Mutter verliert. Sarah ist 39, die beste Freundin von Lolas Mutter und schnell in einer neuen Rolle gefangen, die sie sich so nicht ausgesucht hat. Das Buch thematisiert viele wichtige Aspekte des Feminismus und der patriarchalen Strukturen, in denen wir leben. Es gab so viele starke Zitate, dass ich reihenweise Zettelchen zum Markieren verbraucht habe. Besonders mitreißend und emotional waren die Szenen zwischen Lola und Sarah, Lolas Verständnis von der Welt, ihr Versuch ihren Platz zu finden und Ungerechtigkeiten sichtbar zu machen, wobei dieser nicht immer auf einem anmehmbaren Weg verläuft. So sollte man nie Gewalt als Lösung von genau dieser wählen. Aber darum geht es hier auch nicht. Denn nicht nur Lola macht viel durch, auch Sarah entwickelt sich innerhalb des Buches weiter und wo sie anfänglich noch sehr in ihrer "Rolle" feststeckt, merkt man, wie wichtig die Diskussionen und Auseinandersetzungen mit Lola sind. Im Verlauf der Geschichte gibt es einige Szenen, die emotional treffen, die nachdenklich stimmen oder einfach nur wütend machen. Die oft ausgeübte Kritik, dass Männer hier nicht besonders gut wegkommen, verstehe ich zwar, doch würde ich nicht sagen, dass die Darstellung hier nicht als gewähltes Mittel passt, gerade weil es eben durchaus solche Beispiele gibt und auch Männer mit diesem System aufwachsen, hineinwachsen und ihr ganz eigenes Rollenverständnis haben. Genau das hat Fallwickl auch in ihrem Essay in "Heute ist ein guter Tag, das Patriarchat abzuschaffen" beschrieben, weswegen an der Stelle auch eine Empfehlung für diese Sammlung rausgeht. Das Buch ist schonungslos, geht offen mit weiblicher Wut, mit Verlust, mit Idealen und Rollenbildern um und wirkt nach. Es ist nicht als Handlungsanleitung zu verstehen, auf gar keinen Fall und soll meines Erachtens auch nichts beschönigen. Es ist vielmehr eine Kritik an einem System, dass uns alle betrifft, egal welchen Geschlechts. Der Schreibstil von Fallwickl bringt genau das gut rüber. "Die Wut, die bleibt" gibt Einblicke in die Gedanken- und Gefühlswelt von Frauen, bricht Tabus, spielt mit einigen Grenzen und macht etwas mit den Lesenden. Das Buch wird noch eine Weile nachhallen und das nächste Buch von Mareike Fallwickl liegt bereits auf meinem SuB bereit.

Die Wut, die bleibt
Die Wut, die bleibtby Mareike FallwicklRowohlt
4. Mai
Rating:4.5

„Der Scheiß an der Sache mit der Belastbarkeit ist, dass Mütter an ihre Grenzen gehen und weit darüber hinaus, ergänzt Helene, sie können nicht mehr, aber sie schaffen es dennoch.“ Ein unfassbar starkes Buch, welches die Konflikten im Innen und Außen einer Frau aufzeigt und nachspüren lässt.

Die Wut, die bleibt
Die Wut, die bleibtby Mareike FallwicklRowohlt
3. Mai
Rating:4.5

Grundsätzlich ist das Buch ein großartiges feministisches Werk und ich denke, dass sich in den Figuren beinahe jede Frau wenigstens teilweise wiedererkennen können wird. Mareike Fallwickl hat es geschafft, mich alles mögliche sehr intensiv fühlen zu lassen - Trauer, Zuneigung und ganz besonders Wut. Das einzige Manko aus meiner Sicht ist, dass irgendwie im Raum stehen bleibt, dass Gewalt doch in Ordnung sein kann, wenn es nur die richtigen Gründe gibt. Ich arbeite als Psychologin im Vollzug und da sehe ich sofort die Häftlinge vor mir - will Frau das?

Die Wut, die bleibt
Die Wut, die bleibtby Mareike FallwicklRowohlt
2. Mai
Rating:5

Mareike Fallwickls Roman Die Wut, die bleibt hat mich in einer Weise überzeugt, die gleichzeitig anstrengend ist. Es ist kein Buch, das sich leicht liest. Immer wieder kostet es Überwindung weiterzulesen, weil es konsequent Emotionen auslöst, die unangenehm sind: Traurigkeit, Ohnmacht, vor allem aber Wut. Genau darin liegt jedoch seine Stärke. Der Text zwingt zur Auseinandersetzung, ohne Entlastung anzubieten. Was besonders heraussticht, ist die Darstellung von Wut nicht als kurzfristige Reaktion, sondern als dauerhafter Zustand. Der Roman verweigert die gängige Erwartung, dass sich Emotionen am Ende „auflösen“ oder in etwas Produktives überführt werden. Stattdessen bleibt die Wut bestehen, fast wie ein Grundrauschen. Das wirkt zunächst frustrierend, ist aber konsequent und realistisch. Ein zentraler Aspekt ist die Verschiebung von Verantwortung nach dem Bruch im System. Der Roman interessiert sich weniger für ein einzelnes Ereignis als für das, was danach passiert: Wer übernimmt? Wer kann überhaupt übernehmen? Und zu welchem Preis? Genau hier wird auch die Figur Helene relevant. Ihr Verhalten lässt sich nicht eindeutig greifen und war für mich einer der irritierendsten Punkte. Sie übernimmt sehr schnell eine zentrale Rolle im Gefüge, fast wie eine Ersatzmutter. Zunächst stellt sich die Frage, warum sie das in dieser Form tut. Anders als man es vorschnell interpretieren könnte, wirkt ihr Verhalten jedoch nicht wirklich übergriffig. Es ist vielmehr Ausdruck einer Situation, in der eine Versorgungslücke entsteht, die jemand füllen muss. Mögliche Deutungen dafür sind vielschichtig. Einerseits kann man es als konsequente Form von Loyalität und Verantwortungsübernahme lesen. Helene reagiert auf ein akutes Defizit und handelt pragmatisch. Andererseits könnte auch ein persönliches Motiv eine Rolle spielen, etwa das Bedürfnis, gebraucht zu werden oder Halt in einer klaren Rolle zu finden. Ebenso plausibel ist, dass sie schlicht in diese Position „hineinrutscht“, weil Strukturen fehlen, die solche Aufgaben sonst auffangen würden. Der Roman lässt diese Frage bewusst offen und zwingt dazu, diese Ambivalenz auszuhalten. Zwei weitere viel diskutierte Aspekte verstärken diese Wirkung. Zum einen zeigt das Buch sehr eindrücklich die Unsichtbarkeit und Selbstverständlichkeit von Care-Arbeit. Erst wenn sie wegfällt, wird sichtbar, wie tragend sie eigentlich ist. Zum anderen verzichtet der Roman weitgehend auf klare Schuldzuweisungen. Es gibt keine einfache moralische Ordnung, in der einzelne Figuren eindeutig verantwortlich gemacht werden können. Stattdessen entsteht ein komplexes Bild aus individuellen Entscheidungen und strukturellen Bedingungen. Insgesamt ist Die Wut, die bleibt ein fordernder, aber präziser Roman. Er verlangt viel, gibt aber auch viel zurück, wenn man bereit ist, sich auf diese Zumutung einzulassen. Gerade weil er keine einfachen Antworten liefert und emotionale Spannung nicht auflöst, bleibt er lange im Kopf

Die Wut, die bleibt
Die Wut, die bleibtby Mareike FallwicklRowohlt
2. Mai
Rating:3

Das danach

Wie geht es weiter, wenn eine Frau, eine Mutter entscheiden einfach nicht mehr mitzumachen und auf die radikalste Art, die möglich ist, auszusteigen? Dieser Frage steht sich das Buch. Auf das After-Corona-Setting musste ich mich erstmal einstellen, das fiel mir am Anfang etwas schwer. Viele kritisieren, dass es keine Männerperspektive gibt, ein Stück weit kann ich das Verstehen, aber es ist am Thema vorbei, denn in diesem Buch geht es um die Gefühle der Frauen. Wer eins über die Männer lesen will hat reichlich andere Bücher zur Auswahl. Leider kann ich von Erzählungen von Freundinnen auch bestätigen, dass es diese Art der Männer gibt. Männer, die nur so passiv am Familienleben teilnehmen, dass sie nur eine Randnotiz sind und deshalb auch keine eigene Sprechzeit haben. Manche Dinge in diesem Buch finde aber auch ich kritisch. Zu aller erst das bekannte "Gewalt fordert Gegengewalt" Narrativ, das einfach für mich nicht stimmig ist. Die Gedanken an Rache, Vergeltung usw. kann ich vollkommen nachvollziehen, aber die Taten dann nicht, sorry. Ebenso finde ich Lola´s Nicht-Essen und dann Viel-Essen sowieso ihre Gedanken rund um das Thema Essen und Körper nur bedingt realistisch. Denn Essstörungen verschwinden leider nicht einfach so, weil einem gesagt wird, dass man mehr Körpermasse braucht, um gegen Männer anzukommen und schon kann man einfach essen und zunehmen und es juckt einen nicht mehr. Sarah habe ich nur sehr wenig verstehen können. Wie sie einfach in die Rolle ihrer toten Freundin schlüpft. Denn ja, ein Verantwortungsgefühl den Kindern gegenüber kann ich nachvollziehen, aber wie sie deshalb handelt leider nur sehr rudimentär. Das Buch lässt mich mit vielen Fragezeichen zurück.

Die Wut, die bleibt
Die Wut, die bleibtby Mareike FallwicklRowohlt
30. Apr.
Rating:5

Die Wut die bleibt/kommt/empowert

Dieses Buch hat mich von einer hilflosen Wut in eine selbstwirksame Wut kommen lassen. Ich liebe das Empowerment dass diese Zeilen von Mareike Fallwickl mir gegeben haben. Die beiden Hauptprotas erleben beide die, wahrscheinlich bisher, schlimmste Phase ihres Lebens und stehen erstmal vor einer riesen Katastrophe. Eine Teenagerin die ihre Mutter und den Halt in ihrem Leben verliert. Eine erwachsene Frau die ihr beste Freundin verliert und in eine Care- Situation geschubst wird die sie nie wollte. Das ganze Auf und ab und die Entwicklungsstränge der Geschichte sowohl auch die der einzelnen Protas waren mitreissend. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Die Art und Weise Menschen und Situationen, Katastrophen und Lösungen zu beschreiben ist bei Mareike Fallwickl unvergleichlich. Mit diesem Buch hat sie mich so umgehauen und jedes weitere von ihr macht sie zu meiner Lieblingsautorin. Ich kann dieses Buch allen Menschen empfehlen die sich über die Last von Carearbeit im Patriarchat ein neues Bild machen wollen und allen die mal wieder richtige Wut spüren wollen.

Die Wut, die bleibt
Die Wut, die bleibtby Mareike FallwicklRowohlt
30. Apr.
Rating:5

„[...], oder vielleicht ist es die Ruhe vor dem Sturm. Denn da ist ein Ziehen und ein feines, glühendes Simmern.“ S.263

. Ein Buch, das wütend macht. Die Wut die bleibt – spricht das Offensichtliche so schonungslos aus und zeigt wie ausweglos sich Menschen fühlen können. Die Dialoge wirken so real, dass man die Figuren schütteln möchte, damit endlich das gedachte gesagt wird. Ein Buch, das einem die eigenen Schwächen so direkt vorhält, dass man sich am liebsten wegducken möchte.

Die Wut, die bleibt
Die Wut, die bleibtby Mareike FallwicklRowohlt
29. Apr.
Rating:5

Pflichtlektüre...!?

Das Buch hat mich tief berührt, unheimlich wütend gemacht und irgendwie verändert. Ich würde jedem Menschen empfehlen, es zu lesen. Und zwar bis zum Ende, auch wenn man zwischendurch die Geschichte oder die Charaktere nicht mag. Ja, es ist stellenweise brutal, radikal, überzogen. Aber man muss den Pandemiehintergrund beachten und dass Lola ein Teenager ist. Ich denke, dass jedes Gefühl, jede Tat, jeder Gedanke, jedes Verhalten, das/die/der beschrieben wird, von unglaublich vielen Frauen gekannt wird. Und sich da mal richtig reinzuversetzen, könnte die Augen öffnen. (An die, denen es aufgefallen ist: Ich habe das Wörtchen "man" benutzt. Tatsächlich stocke ich seit diesem Buch dabei und finde "mensch" eigentlich eine schöne Alternative, die auch zu der Ursprungsbedeutung von "man" passt, aber ich habe es noch zu selten gelesen, sodass ich mich damit schwer tue.)

Die Wut, die bleibt
Die Wut, die bleibtby Mareike FallwicklRowohlt
28. Apr.
Puh....
Rating:4.5

Puh....

Unbezahlte und ungesehene Care Arbeit, Mental Load, Patriarchat und Feminismus, Gewalt und gesellschaftliche Erwartungen... Und ein Suizid. Der Titel ist auf jeden Fall Programm. Das Buch ist emotional sehr aufwühlend und macht beim Lesen tatsächlich richtig wütend. Ich wollte so oft aufstehen und meinen Tolino anschreien, weil ich das am liebsten mit den Personen (vor allem Johannes) im Buch gemacht hätte. Mareike Fallwickl macht hier sehr viele Themen auf, lässt Fragen unbeantwortet und vieles tut beim Lesen weh und lässt verzweifeln. Gleichzeitig schielt man gedanklich beim Lesen auch oft auf die eigene Lebenssituation und hinterfragt die Strukturen, die sich mit der Zeit entwickelt haben oder wohin sie noch führen könnten. Was will ich für mich, wo sind meine Grenzen und vor allem, kommuniziere ich diese ausreichend oder lass ich ständig zu, dass sie überschritten werden? In der weiteren Entwicklung verdrehen sich meine Gefühle zu den Protagonistinnen Sarah und Lola komplett und am Ende bleibt ganz schön viel Wut und Ratlosigkeit zurück. Aber das wird einer mit dem Titel ja schon versprochen.

Die Wut, die bleibt
Die Wut, die bleibtby Mareike FallwicklRowohlt
26. Apr.
Sichtbarkeit für das Unsichtbare

Sichtbarkeit für das Unsichtbare

Frauen bekommen im Leben viele Rollen zugewiesen: Tochter, Freundin, Ehefrau, Mutter. Diese sind alle vom Frausein geprägt. Was das Frausein bedeutet: die care-Arbeit, der Haushalt, die Kindererziehung, der mental load ist unsichtbar. Es wird lediglich sichtbar, wenn du nicht tust was gesellschaftlich von dir erwartet wird. Was sich dabei anstaut ist die Wut - und das in jeder Altersklasse.

Die Wut, die bleibt
Die Wut, die bleibtby Mareike FallwicklRowohlt
24. Apr.
Rating:4.5

Das Buch ist intensiv, aufwühlend und manchmal unangenehm zu lesen, doch gerade dies verleiht ihm seine Einzigartigkeit.

Die Wut ist das zentrale Element das die Hauptcharaktere Lola und Sarah begleitet und dabei auch auf mich als Leserin immer übergeschwappt ist. Ich bin beeindruckt von der Entwicklung, die sowohl Lola als auch Sarah hingelegt haben. Die Autorin beschreibt die Emotionen von den beiden Frauen sehr detailliert, die so unterschiedlich sind und trotzdem ausgelöst durch die gleiche Person, das gleiche Ereignis. Das half dabei, sich gut in die jeweiligen Persönlichkeiten reinbegeben zu können. Die Geschichte um Lola fand ich etwas schwieriger zu lesen und war hier immer wieder im Zwiespalt, inwiefern sich ihre Taten rechtfertigen lassen. Gerade hier habe ich gemerkt, dass es manchmal einfacher ist, das Fehlverhalten in der „aufmüpfigen Frau“ zu suchen und schnell selber versucht zu reflektieren, ob das mein Stereotyp-Denken ist oder meine wahre Meinung. Meistens konnte ich mich mit den Gedanken beider Frauen identifizieren. Das Buch ist intensiv, aufwühlend und manchmal unangenehm zu lesen, doch gerade diese Elemente wecken die Emotionen, die ihm seine Einzigartigkeit verleihen.

Die Wut, die bleibt
Die Wut, die bleibtby Mareike FallwicklRowohlt
23. Apr.
Rating:4.5

Dieses Buch lässt mich nicht los!

Ich war ab Seite 1 darin gefangen. Der Schreibstil ist unheimlich lesenswert, die Situationen so beschrieben, dass man sie sich problemlos vorstellen kann. Bisher habe ich kein Buch gefunden, das so gut beschreiben und benennen kann, was ich täglich beobachte und/oder empfinde. „Die Wut“ brodelt auch jetzt noch weiter. Und wie erleichternd es tatsächlich war, immer wieder aufgezeigt zu bekommen, dass sie verständlich ist und nicht bagatellisiert werden sollte (wie es einige Buchfiguren ganz automatisch tun und worin ich mich auch zum Teil wiedergefunden habe), kann ich gar nicht genug betonen! Die Entwicklung von Lola fand ich (gerade am Ende) in der Vehemenz nicht 100% glaubhaft und ich HOFFE so sehr, dass auch Johannes‘ Figur überspitzt dargestellt ist und KEIN Mensch sich so verhalten sollte (aber naja, die Realität zeigt‘s einem doch immer wieder)… Tolles Buch!!

Die Wut, die bleibt
Die Wut, die bleibtby Mareike FallwicklRowohlt
20. Apr.
Ein literarischer Urschrei gegen die Unsichtbarkeit von Frauen und deren Care Arbeit
Rating:5

Ein literarischer Urschrei gegen die Unsichtbarkeit von Frauen und deren Care Arbeit

Das Buch hat mich tief berührt, weil es den Schmerz und die Erschöpfung greifbar macht, die viele Frauen im Alltag erleben. Es geht um die unbezahlte Care-Arbeit, die Erwartungen, die an Mütter gestellt werden, und das Gefühl, im eigenen Leben nur noch eine Funktion zu erfüllen, statt eine Person zu sein. Fallwickl schreibt mit einer Wucht, die einen beim Lesen fast atemlos macht… Für mich ein absolutes Lesehighlight !!!

Die Wut, die bleibt
Die Wut, die bleibtby Mareike FallwicklRowohlt
20. Apr.
Rating:5

Buch mit absoluter Sogwirkung!

Habe vor einem Jahr schon "Und alle so still" gelesen und war begeistert. "Die Wut, die bleibt" fand ich sogar noch besser, obwohl ich das lieber zuerst gelesen hätte, weil die Inhalte sich dann konsistenter aufbauen. Die eigene Wut steigert sich mit der Wut der Protagonistinnen von Seite zu Seite. Wer gerade also sowieso kaum aus dem Weltschmerz heraus kommt, sollte auf einen mental passenden Zeitpunkt warten.

Die Wut, die bleibt
Die Wut, die bleibtby Mareike FallwicklRowohlt
19. Apr.
Rating:5

Pflichtlektüre!

Dieses Buch könnte als Schullektüre in Klassenräumen besprochen werden! Wut die ausgelebt wird, das Innenleben von Frauen aus unterschiedlichen Generationen und eine realistische Beschreibung davon wie es sein kann mit Kindern zu leben, werden hier sehr nahbar beschrieben.

Die Wut, die bleibt
Die Wut, die bleibtby Mareike FallwicklRowohlt
14. Apr.
Macht wirklich wahnsinnig wütend. Wow
Rating:4.5

Macht wirklich wahnsinnig wütend. Wow

Dieses Buch zeigt eigentlich nur die Realität. Es provoziert nicht, es übertreibt nicht und trotzdem wird man so unglaublich wütend. Die Autorin will nicht vermitteln oder schlichten oder auf großartig überspitzte Weise irgendwas darlegen, es wird nur präsentiert wie es nunmal an vielen Stellen einfach ist und das reicht schon. Wirklich große klasse. Nur zu empfehlen.

Die Wut, die bleibt
Die Wut, die bleibtby Mareike FallwicklRowohlt
13. Apr.
Rating:5

Unglaublich gut

Man kann sich unglaublich gut in die Personen hineinversetzen, es ist so toll geschrieben. Die Geschichte beginnt mit einem Knall, Trauer, Wut und Naivität. Aber es ist toll zu sehen, wie sie alle daran wachsen, auch wenn es bei einigen etwas länger dauert. Die Wut, die bleibt ist nicht nur ein Titel, es ist so!

Die Wut, die bleibt
Die Wut, die bleibtby Mareike FallwicklRowohlt
13. Apr.
Rating:3.5

Die Wut ist fast zum Anfassen gut beschrieben

Bis zu den letzten 100 Seiten hatte mich das Buch komplett gepackt. Bis dahin konnte ich mich noch nie so sehr mit einem Buch identifizieren, wie mit diesem. Ich liebte Lolas feministische Ansichten (bis dahin) ich konnte nachvollziehen, wie hilflos sich Sarah fühlt. Ich war so wütend auf Johannes und habe richtig viel Mitgefühl mit Helene. Mir gefiel auch der Wandel von Sarah und wie sie Lola in dem Schuldirektoren-Zimmer verteidigt hat. Was mir leider gar nicht gefiel, war die Radikalisierung von Lola. Ich bin überzeugt davon, dass wir Frauen noch lange nicht wütend und laut genug sind, dass wir noch lange nicht ausreichend viele sind. Und gleichzeitig bin ich absolut der Meinung, dass Lolas Weg nicht der meine ist

Die Wut, die bleibt
Die Wut, die bleibtby Mareike FallwicklRowohlt
11. Apr.
Rating:4.5

Puh ... das war mal heftig! Aber ich muss sagen, mir hat es gefallen.

Im Buch geht es um die Rolle der Frau in der Gesellschaft und Familien, um Gleichberechtigung, Care Arbeit, Feminismus und darum, wie Frauen miteinander umgehen. Beleuchtet werden all diese Themen mit zwei Frauen, die sehr unterschiedlich sind und mit denen ich mich mal mehr, mal weniger identifizieren konnte. Sein Ziel hat das Buch trotzdem erreicht: Es hat mich wütend gemacht. In vielerlei Hinsicht. Und die Themen, die es angesprochen hat, haben mich sehr begeistert. Ich werde noch länger über einige Aspekte nachdenken, die dieses Buch behandelt hat. Ein absolutes Highlight war es für mich zwar nicht, aber ich würde es auf jeden Fall empfehlen. An Frauen und Männer gleichermaßen.

Die Wut, die bleibt
Die Wut, die bleibtby Mareike FallwicklRowohlt
11. Apr.
Rating:4.5

Ich war auf das Buch definitiv nicht vorbereitet. Es sollte ein Buch für zwischendurch sein. Aber da hab ich mich ja komplett vertan. Diese Geschichte wird noch lange in mir arbeiten und ich bin selbst Mutter seit 18 Jahren und es ist schon verrückt in welchem System man herangezogen wird und was man all die Jahre für normal/ selbstverständlich gehalten hat. Jetzt bin ich fast 40 und ich kann sagen, dass meine große Tochter dieses System nicht selbstverständlich weiter führen wird und darauf bin ich ganz besonders stolz.

Die Wut, die bleibt
Die Wut, die bleibtby Mareike FallwicklRowohlt
10. Apr.
Rating:4.5

Ein Buch, das bleibt

Dieses Buch hat mich von Beginn an in die Geschichte hineingezogen und bis zum Schluss nicht mehr losgelassen. Ich habe die Wut auf jeder Seite gespürt und selten ein Buch gelesen, bei dem ich das Gefühl von Schwesterlichkeit und Zusammenhalt so intensiv gespürt habe, denn „(…), das Grundgefühl zwischen Frauen ist Liebe.“

Die Wut, die bleibt
Die Wut, die bleibtby Mareike FallwicklRowohlt
9. Apr.
Rating:3.5

Gutes Buch, das zum Nachdenken anregt

„Die Wut, die bleibt“ überzeugt durch einen flüssigen Schreibstil und authentische Figuren, die einen intensiven Einblick in das geben, was sich in vielen Familien hinter verschlossenen Türen abspielt. Besonders Themen wie die ungleiche Verteilung von Care-Arbeit, Körperbewusstsein und Gewalt gegen Frauen werden eindringlich behandelt. Die Stimmung entwickelt sich von bedrückender Traurigkeit in der ersten Hälfte hin zu spürbarer Wut in der zweiten, was die Geschichte sehr kraftvoll macht. Vor allem Sarahs Entwicklung ist dabei nachvollziehbar und berührend. Kritisch sehe ich die generalisierte Darstellung aller männlicher Figuren im Buch sowie Lolas Radikalisierung. Insgesamt aber ein gutes, wichtiges Buch, das zum Nachdenken anregt.

Die Wut, die bleibt
Die Wut, die bleibtby Mareike FallwicklRowohlt
8. Apr.
Rating:3.5

Nicht so stark, wie "und alle stehen still" und trotzdem ein Buch zum Nachdenken. Sehr viele Content Note Warnungen! Passt gut auf euch auf

"Du bist erbärmlich, ihr alle. Ihr denkt, ihr habt die große Freiheit, dabei seid ihr umgeben von Gitterstäben der Gesellschaft und checkt nicht mal, dass ihr im Käfig hockt." Ist es so, sitzen wir im goldenen Käfig der Care-Arbeit und freuen uns über die Möglichkeiten? Müssen nur die Frauen, die Care-Arbeit leisten? Was leisten sie überhaupt? Diese Fragen werden aus Sicht von Sarah angegangen und ich fühlte mit und sie machte mich wütend. Die Gedankenmuster waten zum Teil sehr beängstigend real. Ihr Ende der Geschichte fand ich versöhnlich. "We are the nowhere Generation..." (Rise Against) mit den Songtext geht der zweite PoV los. Lola, ein Teen während Covid, zwischen Lock-Downs, Traumaverarbeitung. Am Beispiel von ihr werden sehr extrem plakativ aufgezeigt, was geschieht, wenn Teens alleine gelassen werden. Dem Weg und ihr Ende ist mir zu arg und für mich auch, wo ich sicher mehr grübeln muss. Es hilft zu verstehen, den Wut der Jugend und irgendwie hallt bei ihr am Meisten nach - wie kann diese Dynamik positiv verändert werden? Das Buch hat hinten Hilfsnummer hinterlegt. Passt gut auf euch auf. Es wühlt massiv auf

Die Wut, die bleibt
Die Wut, die bleibtby Mareike FallwicklRowohlt
8. Apr.
«Wie verkehrt das ist, dass uns beigebracht wird, einen Angriff abzuwehren, aber dass Jungs nicht beigebracht bekommen, uns nicht anzugreifen.»
Rating:4.5

«Wie verkehrt das ist, dass uns beigebracht wird, einen Angriff abzuwehren, aber dass Jungs nicht beigebracht bekommen, uns nicht anzugreifen.»

Dieses Buch sollte Pflichtlektüre im Unterricht werden. Helene, Mutter von drei Kindern, stürzt sich -noch während des Abendbrots- unvermittelt vom Balkon. Fallwickl beschreibt nachfolgend in ihrem Buch "Die Wut, die bleibt" abwechselnd von dem Leben zweier Protagonisten: Sarah, die beste Freundin, die den Platz von Helene im Familiensystem einnimmt. Und Lola, die älteste Tochter, selber schon ein Teenager, die die patriachalen Strukturen kritisch reflektiert. Das Buch nimmt einen anekdotenhaft mit in typische Alltagsszenen, in denen die Ungerechtigkeit einen anschreit und man selber wütend beim Lesen zurückbleibt. "Und wie praktisch, nicht wahr, dass die Menschen ein System geschaffen haben, in dem Arbeitenmüssen über allem steht. Männer können zum Beispiel nicht zu einer Beerdigung mitgehen, weil sie arbeiten müssen. Männer können im Haushalt nicht so viel übernehmen, weil sie arbeiten müssen. Und Männer können ihrer Frau, die mit drei Kindern im Lockdown sitzt, nicht helfen, weil sie arbeiten müssen." "So ist das, er ist ein Mann. Ihn hat niemand gelehrt, wie er sich kleiden muss, damit er keine Aufmerksamkeit erregt. Ihm hat niemand gesagt, dass er nicht im Finstern durch den Park spazieren soll. Dass er selbst schuld ist, wenn er es tut. Er achtet nicht auf seine Umgebung, rechnet nicht mit einer Gefahr, denn er weiß nicht, wie das ist: sich in Gefahr zu befinden. So ist das, er ist ein Mann." "Urlaub mit Kindern ist kein Urlaub." Das Buch liest sich flott, der Inhalt hat Gewicht. Ein großartiges Buch 👍

Die Wut, die bleibt
Die Wut, die bleibtby Mareike FallwicklRowohlt
7. Apr.
Ergreifend
Rating:4.5

Ergreifend

Obwohl ich keine Mutter bin, finde ich es erstaunlich (erschreckend?) wie sehr man sich in einigen Passagen wiederfindet oder so oder so ähnlich schon einmal mitbekommen hat. Die Entwicklungen, die Lola und Sarah im Laufe des Buches durchleben, fand ich unheimlich spannend. Zum Ende hin hat es mich ein wenig verloren, weil mir dann doch sehr schnell klar war, wohin sich die Geschichte entwickelt und ich mit dieser Entwicklung selbst nicht zu 100% zufrieden war. Dennoch ein absolutes Highlight und eine Leseempfehlung - zum wütend werden und nachdenken.

Die Wut, die bleibt
Die Wut, die bleibtby Mareike FallwicklRowohlt
5. Apr.
Rating:3

Stark begonnen, zu einseitig erzählt

„Die Wut, die bleibt“ ist ein Roman, der ohne Umwege beginnt – direkt, intensiv und mit einer spürbaren Wucht. Schon auf den ersten Seiten wird klar, dass hier kein leises, zurückhaltendes Buch erzählt wird, sondern eines, das aufrütteln und provozieren will. Besonders gelungen sind dabei die unterschiedlichen Perspektiven, die dem Geschehen Tiefe verleihen und verschiedene Blickwinkel auf Schmerz, Wut und gesellschaftliche Strukturen eröffnen. Thematisch trifft das Buch einen Nerv: die nach wie vor männlich dominierte Welt, mangelnde Konsequenzen für Täter und der oft unzureichende Beistand für Opfer. Diese Aspekte werden eindringlich dargestellt und regen zum Nachdenken an. Auch stilistisch überzeugt der Roman stellenweise, etwa durch seine klare, kraftvolle Sprache. Gleichzeitig bleibt ein ambivalenter Eindruck zurück. Die Darstellung wirkt über weite Strecken sehr einseitig. Wut wird hier häufig mit Gegengewalt beantwortet – ein Ansatz nicht unbedingt konstruktiv erscheint. Die Geschichte bleibt dabei stark in Schwarz-Weiß-Kontrasten verhaftet. Besonders schade ist, dass ein sehr spannender und emotionaler Aspekt nur am Rande behandelt wird: der Umgang der Tochter mit dem Verlust ihrer Mutter und ihrer neuen Realität als Vollwaise. Hier hätte der Roman die Möglichkeit gehabt, eine tiefere, differenziertere Ebene zu eröffnen. Der ausgeprägte Männerhass wirkt stellenweise überzeichnet und war mir zu viel. Könnte jedoch bewusst als stilistisches Mittel eingesetzt sein, um zu polarisieren. Ob das gelingt oder eher abschreckt, bleibt letztlich Geschmackssache. „Die Wut, die bleibt“ ist ein Buch, das Diskussionen anstoßen will – und das gelingt ihm auch. Am Ende bleibt es ein Roman, über den man sich eine eigene Meinung bilden muss.

Die Wut, die bleibt
Die Wut, die bleibtby Mareike FallwicklRowohlt
5. Apr.
Rating:4.5

Ein unbequemes, berührendes Buch, das lange nachwirkt und so wichtig ist!

Die Wut, die bleibt ist für mich ein Buch über Trauer und Freundschaft, über weibliche Solidarität und eine oft übersehene, tragende Form von Liebe. „Das Grundgefühl zwischen Frauen ist Liebe.“ – dieser Satz zieht sich für mich durch den ganzen Roman. Die Gefühlswelten der Frauen und Kinder sind eindringlich, schmerzhaft und zugleich kraftvoll erzählt – sie hallen nach. Der Ton ist laut, wuchtig und wütend, ohne die Emotionen zu glätten. Gerade das macht den Roman so stark. Die Männerfiguren bleiben für mich jedoch etwas eindimensional, was einen kleinen Bruch in der sonst so differenzierten Darstellung erzeugt.

Die Wut, die bleibt
Die Wut, die bleibtby Mareike FallwicklRowohlt
4. Apr.
Ich weiß nicht,ob es mich so getroffen hat,weil ich Mama bin, aber ich habe mich sehr oft wiedergefunden...absolute Empfehlung!!!!
Rating:5

Ich weiß nicht,ob es mich so getroffen hat,weil ich Mama bin, aber ich habe mich sehr oft wiedergefunden...absolute Empfehlung!!!!

"Die Belastbarkeit (...) der Mütter ist wie ein überladener Transporter, dessen Reifen fast unter dem Gewicht platzen, dessen Auspuff am Boden schleift, der sehr langsam fährt und quietscht dabei, aber hey, er fährt halt noch."

Die Wut, die bleibt
Die Wut, die bleibtby Mareike FallwicklRowohlt