25. Apr.
Rating:3.5

Worum geht es hier genau?

Ich hatte mich sehr auf ein neues Buch von Ursula März gefreut, weil ich Tante Martl so toll fand. Dieses Werk hier kann ich nicht so gut einordnen und bin etwas ratlos. Ich versuche es trotzdem, allein schon weil ich großer Fan von Frau März Art zu schreiben bin. 😊 Ich bin ziemlich schnell durch das Buch geflogen und habe die ganze Zeit auf eine Art Erweckungsmoment gewartet. Die erzählende Dame reist in der Nebensaison auf eine kleine Insel mit ziemlich aktivem Vulkan. Schon auf der Fähre vom Festland knüpft sie an eine seltsame Familie an. Auf der Insel kommen dann erst die richtig schrägen Charaktere hinzu... Verschiedene Situationen erinnern die junge Frau an ihre Kindheit, welche nicht leicht war. Die Story um den gelben Pulli fand ich traurig. Hier wird von Entbehrungen und Verlusten geschrieben, auf eine leise Weise, die ich melancholisch sehr berührend fand. Vielleicht ist die Kernaussage des Romans, dass man auf Reisen niemals wirklich ganz allein ist, nicht vor sich selbst weglaufen kann, sich meist (oft auch unbewusst) anderen Menschen anschließt, ja sie geradezu anzieht, welche so gar nicht zu einem passen, völlig andere Wertevorstellungen und Ansichten vertreten, sich in anderen Lebensrealitäten und -phasen befinden, oder schlicht und einfach nur nerven? Warum tun wir das? Das habe ich mich während dieser Lektüre ziemlich oft gefragt.

Mein gelber Pullover
Mein gelber Pulloverby Ursula MärzPiper
28. Feb.
Rating:2

Schöner Pullover, langweilige Story

Ich fand das Buch leider ziemlich langweilig. Es gibt keine wirkliche spannende Handlung, alles dümpelt eher vor sich hin. Mir hat ein klarer Spannungsbogen gefehlt und ich hatte kaum das Gefühl, dass sich etwas entwickelt. Für mich war es insgesamt zäh zu lesen.

Mein gelber Pullover
Mein gelber Pulloverby Ursula MärzPiper