Mein gelber Pullover
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Description
Tochter, Mutter, Frau: Emanzipation mit Zigarette
Ihre Kindheit in Mittelfranken mit klassenkämpferischer Nachbarschaft, ein Urlaub auf Stromboli mit missglückter Vulkanbesteigung und die Liebe zur Eigenständigkeit: Daraus wird eine Geschichte um das Lebensmotiv der Erzählerin: die Sorge um und für Kinder, sei es die eigene Tochter oder ein mysteriöses englisches Mädchen. Wir erleben sie als freiheitshungrige und doch ängstliche Tochter, als Mutter mit kleinen Aussetzern und als leidenschaftliche ehemalige Raucherin. Nach dem Bestseller »Tante Martl« erzählt Ursula März wieder aus der eigenen Familiengeschichte: ein bewegender Lebensroman!
Der lang erwartete neue Roman nach »Tante Martl«
»Mit schöner Leichtigkeit hat Ursula März ein oft amüsantes Tableau entworfen, das von Familien und ihren ganz alltäglichen Abgründen handelt und darin auf beiläufige Weise auch den jeweiligen Zeitgeist spiegelt.« Andrea Gerk, WDR »Westart«
Book Information
Author Description
Ursula März, geboren 1957 in Herzogenaurach, studierte Literaturwissenschaften und Philosophie in Köln und Berlin. Seit Anfang der 1990er Jahre arbeitete sie als Literaturkritikerin und Feuilletonistin unter anderem für die Kulturzeitschrift Kursbuch, für die Frankfurter Rundschau und für die Wochenzeitung DIE ZEIT. Sie erhielt 1991 den Preis der Casinos Austria für Publizistik und 2005 der Berliner Preis für Literaturkritik. Bei Hanser erschienen Fast schon kriminell: Geschichten aus dem Alltag (2011) und Für eine Nacht oder fürs ganze Leben: Fünf Dates (2015). Ihr erster Roman Tante Martl (2019) wurde ein Bestseller.
Posts
Worum geht es hier genau?
Ich hatte mich sehr auf ein neues Buch von Ursula März gefreut, weil ich Tante Martl so toll fand. Dieses Werk hier kann ich nicht so gut einordnen und bin etwas ratlos. Ich versuche es trotzdem, allein schon weil ich großer Fan von Frau März Art zu schreiben bin. 😊 Ich bin ziemlich schnell durch das Buch geflogen und habe die ganze Zeit auf eine Art Erweckungsmoment gewartet. Die erzählende Dame reist in der Nebensaison auf eine kleine Insel mit ziemlich aktivem Vulkan. Schon auf der Fähre vom Festland knüpft sie an eine seltsame Familie an. Auf der Insel kommen dann erst die richtig schrägen Charaktere hinzu... Verschiedene Situationen erinnern die junge Frau an ihre Kindheit, welche nicht leicht war. Die Story um den gelben Pulli fand ich traurig. Hier wird von Entbehrungen und Verlusten geschrieben, auf eine leise Weise, die ich melancholisch sehr berührend fand. Vielleicht ist die Kernaussage des Romans, dass man auf Reisen niemals wirklich ganz allein ist, nicht vor sich selbst weglaufen kann, sich meist (oft auch unbewusst) anderen Menschen anschließt, ja sie geradezu anzieht, welche so gar nicht zu einem passen, völlig andere Wertevorstellungen und Ansichten vertreten, sich in anderen Lebensrealitäten und -phasen befinden, oder schlicht und einfach nur nerven? Warum tun wir das? Das habe ich mich während dieser Lektüre ziemlich oft gefragt.
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Tochter, Mutter, Frau: Emanzipation mit Zigarette
Ihre Kindheit in Mittelfranken mit klassenkämpferischer Nachbarschaft, ein Urlaub auf Stromboli mit missglückter Vulkanbesteigung und die Liebe zur Eigenständigkeit: Daraus wird eine Geschichte um das Lebensmotiv der Erzählerin: die Sorge um und für Kinder, sei es die eigene Tochter oder ein mysteriöses englisches Mädchen. Wir erleben sie als freiheitshungrige und doch ängstliche Tochter, als Mutter mit kleinen Aussetzern und als leidenschaftliche ehemalige Raucherin. Nach dem Bestseller »Tante Martl« erzählt Ursula März wieder aus der eigenen Familiengeschichte: ein bewegender Lebensroman!
Der lang erwartete neue Roman nach »Tante Martl«
»Mit schöner Leichtigkeit hat Ursula März ein oft amüsantes Tableau entworfen, das von Familien und ihren ganz alltäglichen Abgründen handelt und darin auf beiläufige Weise auch den jeweiligen Zeitgeist spiegelt.« Andrea Gerk, WDR »Westart«
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Author Description
Ursula März, geboren 1957 in Herzogenaurach, studierte Literaturwissenschaften und Philosophie in Köln und Berlin. Seit Anfang der 1990er Jahre arbeitete sie als Literaturkritikerin und Feuilletonistin unter anderem für die Kulturzeitschrift Kursbuch, für die Frankfurter Rundschau und für die Wochenzeitung DIE ZEIT. Sie erhielt 1991 den Preis der Casinos Austria für Publizistik und 2005 der Berliner Preis für Literaturkritik. Bei Hanser erschienen Fast schon kriminell: Geschichten aus dem Alltag (2011) und Für eine Nacht oder fürs ganze Leben: Fünf Dates (2015). Ihr erster Roman Tante Martl (2019) wurde ein Bestseller.
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Worum geht es hier genau?
Ich hatte mich sehr auf ein neues Buch von Ursula März gefreut, weil ich Tante Martl so toll fand. Dieses Werk hier kann ich nicht so gut einordnen und bin etwas ratlos. Ich versuche es trotzdem, allein schon weil ich großer Fan von Frau März Art zu schreiben bin. 😊 Ich bin ziemlich schnell durch das Buch geflogen und habe die ganze Zeit auf eine Art Erweckungsmoment gewartet. Die erzählende Dame reist in der Nebensaison auf eine kleine Insel mit ziemlich aktivem Vulkan. Schon auf der Fähre vom Festland knüpft sie an eine seltsame Familie an. Auf der Insel kommen dann erst die richtig schrägen Charaktere hinzu... Verschiedene Situationen erinnern die junge Frau an ihre Kindheit, welche nicht leicht war. Die Story um den gelben Pulli fand ich traurig. Hier wird von Entbehrungen und Verlusten geschrieben, auf eine leise Weise, die ich melancholisch sehr berührend fand. Vielleicht ist die Kernaussage des Romans, dass man auf Reisen niemals wirklich ganz allein ist, nicht vor sich selbst weglaufen kann, sich meist (oft auch unbewusst) anderen Menschen anschließt, ja sie geradezu anzieht, welche so gar nicht zu einem passen, völlig andere Wertevorstellungen und Ansichten vertreten, sich in anderen Lebensrealitäten und -phasen befinden, oder schlicht und einfach nur nerven? Warum tun wir das? Das habe ich mich während dieser Lektüre ziemlich oft gefragt.





