![Eine Studie des Max-Planck-Instituts für demografische Forschung aus dem Jahr 2015 zeigt, dass die eigenen Kinder mehr bekümmern können als Arbeitslosigkeit, Scheidung oder gar der Tod des Partners. [...] Erst wenn der Nachwuchs ausgezogen ist, sind Eltern glücklicher als Kinderlose, sagen wiederum Wissenschaftler der Universität Heidelberg.](https://social-cdn.read-o.com/images/1769616812365-37.jpg)
Eine Studie des Max-Planck-Instituts für demografische Forschung aus dem Jahr 2015 zeigt, dass die eigenen Kinder mehr bekümmern können als Arbeitslosigkeit, Scheidung oder gar der Tod des Partners. [...] Erst wenn der Nachwuchs ausgezogen ist, sind Eltern glücklicher als Kinderlose, sagen wiederum Wissenschaftler der Universität Heidelberg.
Die Autorin erzählt sehr persönlich über ihren Nichtkinderwunsch. Hierbei werden sowohl persönliche Ereignisse wie Abtreibung und Sterilisation sowie der Weg dahin erklärt. Auch wenn die Autorin sehr intime Einblicke teilt, so ergänzt sie die Themen auch immer mit diversen Studien. Ihr gelingt somit der perfekte Mix aus wissenschaftlichen Fakten als auch aus persönlichen Erlebnissen wie z.B. der Veränderung von Freundschaften. Mich hat das Buch total abgeholt, auch wenn ich die Autorin zuweilen als nichtkindermögend wahrgenommen habe. Dass man keine eigenen Kinder möchte, bedeutet ja nicht, dass man Kinder per se nicht mag. Bei der Autorin kam bei mir aber tatsächlich das Gefühl aus, dass dem so ist. Zumindest gibt sie offen zu sich gar nicht für Kinder zu interessieren, auch nicht für die ihrer Freundinnen. Ein empfehlenswertes Buch sowohl für Menschen mit als auch ohne Kinderwunsch, da es auch einen feministischen Ansatz hat. Beispiele dafür sind die Abtreibungsgesetze und die Hürden, die eine Frau (im Gegensatz zu Männern) nehmen muss wenn sie sich sterilisieren lassen will. Hier lässt das Patriarchat grüßen.
















