Berührende Geschichte
"Was ist die Liebe, wenn man nicht um sie kämpfen muss? Was ist das Leben, wenn man nicht jede Sekunde darum kämpft, es zu leben?" Ich hatte das Buch schon länger zu Hause liegen und dachte, es würde eine leichte Lektüre zum Abschluss des alten Jahres werden. Doch dem war nicht so. Das Buch behandelt ein sehr schweres und emotionales Thema und ich muss ehrlich sagen, mir sind beim Lesen mehr als einmal die Tränen gekommen. Die Geschichte wird aus drei unterschiedlichen Perspektiven erzählt: Stella, die als Nachtschwester in einem Hospiz arbeitet, Hope, eine schwerkranke Patientin im Hospiz und Hugh, der in einem Museum tätig ist. Erst zum Ende hin fügt sich alles zusammen und man versteht, wie diese drei Personen miteinander verbunden sind. Die wechselnden Perspektiven haben mir unglaublich gut gefallen. Jede Figur bringt ihre ganz eigenen Probleme, Sorgen und Ängste mit, die sehr realistisch und nachvollziehbar dargestellt werden. Genau das hat mich besonders berührt. Ich habe mir während des Lesens unzählige Zitate herausgeschrieben, weil sie mich emotional so tief getroffen haben. Das Thema Hospiz wurde sehr sensibel und gleichzeitig eindrucksvoll aufgearbeitet, sodass man einen intensiven Einblick in diesen oft verdrängten Bereich erhält. Auch der Schreibstil hat mir sehr gefallen. Trotz der Schwere des Themas liest sich das Buch flüssig und ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Insgesamt ist es ein bewegendes, tiefgründiges Buch, das lange nachwirkt. Von mir gibt es eine klare Empfehlung.































