Ich bin nur mäßig begeistert. Ganz ernsthaft hab ich die ersten 50 Seiten oder so überhaupt nicht durchgestiegen. Sind es Briefe? Sind es Tagebucheinträge? Wieso schreibt sie den Namen CHARLEY nur in Großbuchstaben? Hat mich ein bisschen an die Bibel erinnert. Und CHARLEY ist Gott. Seltsam. Der Plot (gibt es überhaupt einen? Stünde zur Diskussion..) ist wahnsinnig dünn. Im Grunde ergießt sich die Ich-Erzählerin über das ganze Buch in Selbstmitleid, sie hat offensichtlich Probleme damit verlassen zu werden. Charley (wohl eine verflossene Liebe) hat sie verlassen, Ihre Tochter ist ausgezogen und im Grunde tut sie sich vor allem selbst leid. Sie denkt sich Geschichten über Charley aus, schreibt Briefe, die sie nie abschickt, alles sehr traurig. Zum Ende kommt sie zwar wieder einigermaßen zurande und will weniger durch die Briefe und wieder mehr im realen Leben leben, aber alles in allem hat mich die Geschichte absolut nicht abgeholt. Das Buch ist in teilweise sehr kurze Kapitel eingeteilt und lassen sich wunderbar lesen. Was ich schön fand, waren die Zitate von Roland Barthes, die den Kapiteln vorangestellt sind und auch, dass der Text von Roland Barthes in der eigentlichen Geschichte aufgegriffen wurden. Das fand ich einen netten Twist und ich hab absolut Lust bekommen mehr von dem Herrn zu lesen. Sprachlich ist das Buch eine glatte 10. Ich hab selten so schöne Sätze gelesen, auf fast jeder Seite wollte ich mir was anstreichen - schreiben können Sie Frau Pehnt. Wahnsinn. Trotzdem - wunderschöne Sprache alleine reicht halt einfach nicht. Inhaltlich ist das Buch für mich leider durchgefallen. Aber mei - es ist kurz und allein für den Schreibstil lohnt es sich mal reinzulesen. 2,5 von 5
Ich bin nur mäßig begeistert. Ganz ernsthaft hab ich die ersten 50 Seiten oder so überhaupt nicht durchgestiegen. Sind es Briefe? Sind es Tagebucheinträge? Wieso schreibt sie den Namen CHARLEY nur in Großbuchstaben? Hat mich ein bisschen an die Bibel erinnert. Und CHARLEY ist Gott. Seltsam. Der Plot (gibt es überhaupt einen? Stünde zur Diskussion..) ist wahnsinnig dünn. Im Grunde ergießt sich die Ich-Erzählerin über das ganze Buch in Selbstmitleid, sie hat offensichtlich Probleme damit verlassen zu werden. Charley (wohl eine verflossene Liebe) hat sie verlassen, Ihre Tochter ist ausgezogen und im Grunde tut sie sich vor allem selbst leid. Sie denkt sich Geschichten über Charley aus, schreibt Briefe, die sie nie abschickt, alles sehr traurig. Zum Ende kommt sie zwar wieder einigermaßen zurande und will weniger durch die Briefe und wieder mehr im realen Leben leben, aber alles in allem hat mich die Geschichte absolut nicht abgeholt. Das Buch ist in teilweise sehr kurze Kapitel eingeteilt und lassen sich wunderbar lesen. Was ich schön fand, waren die Zitate von Roland Barthes, die den Kapiteln vorangestellt sind und auch, dass der Text von Roland Barthes in der eigentlichen Geschichte aufgegriffen wurden. Das fand ich einen netten Twist und ich hab absolut Lust bekommen mehr von dem Herrn zu lesen. Sprachlich ist das Buch eine glatte 10. Ich hab selten so schöne Sätze gelesen, auf fast jeder Seite wollte ich mir was anstreichen - schreiben können Sie Frau Pehnt. Wahnsinn. Trotzdem - wunderschöne Sprache alleine reicht halt einfach nicht. Inhaltlich ist das Buch für mich leider durchgefallen. Aber mei - es ist kurz und allein für den Schreibstil lohnt es sich mal reinzulesen. 2,5 von 5

