„In uns der Ozean“ erzählt die Geschichte einer Frau, die trotz vieler Rückschläge im privaten und beruflichen Leben nicht aufgibt. Immer wieder wird sie mit schwierigen Situationen konfrontiert, doch sie lässt sich davon nicht unterkriegen und findet die Kraft, weiterzugehen.
Das Buch verbindet ihre persönliche Entwicklung mit starken Bildern aus der Natur. Dabei wird deutlich, wie eng der Mensch mit der Natur verbunden ist und welchen Einfluss wir auf unsere Umwelt haben. Die Geschichte regt dazu an, über unsere Beziehung zur Natur und zu uns selbst nachzudenken.
Eine bewegende Erzählung über Stärke, Hoffnung und den inneren Ozean, der in jedem von uns steckt
Dieses Buch war ein Zufallsgriff und ich bin sehr froh, es gefunden zu haben. Die Geschichte über eine sehr mutige, intelligente und inspirierenden Frau. Ich muss zugeben dass mir vorher Rachel Carson unbekannt war. Was für eine faszinierende Person. Ihr Leben wundervoll beschrieben mit den Worten von Theresia Graw. Tolles Buch!
Beeindruckende Geschichte über eine beeindruckende Frau
Bislang kannte ich die Geschichte von Rachel Carson nicht. Einer starken, unabhängigen Frau, die mit Leidenschaft und Vehemenz ihren Weg geht. Rachel ist Biologin, die Promotion bleibt ihr allerdings verwehrt. Daher kann sie auch nicht als Wissenschaftlerin arbeiten, wie es ihr sehnlichster Wunsch ist. Aber sie findet trotzdem einen Weg, ihre Liebe zur Natur zu leben und sich Gehör zu verschaffen. Und wird schlussendlich zu einer Vorkämpferin der aufkeimenden Naturschutzbewegung in den USA in den 1960er Jahren.
Ein ganz wundervoller Roman über das Leben von Rachel Carson, der Meeresbiologin, Autorin und Wissenschaftsjournalistin, die den zündenden Funken der Umweltbewegung zum glühen brachte.
Als das Insektizid DDT, das auch während des 2. Weltkriegs flächendeckend eingesetzt wurde, um z.B. die von Mücken übertragene Malaria als Todesursache zu minimieren, au den Markt kommt, gilt es als wahres Wundermittel. Menschen, Zelte, ganze Landstriche wurden großflächig besprüht.
Bis erste Berichte zu ungewöhnlich hohem Tiersterben auftauchen. Und Rachel Carson vermutet, dass die Pestizide nicht nur Auswirkung auf ungeliebte Insekten, sondern den ganzen Lebenszyklus verschiedenster Organismen haben. Und sie will für Aufklärung kämpfen.
"Wir müssen Fragen stellen, wir müssen Antworten suchen, wir müssen selbst Verantwortung übernehmen, wenn es sonst niemand tut. Und das mache ich."
Das brachte ihr schnell den Unmut der Chemiekonzerne ein, der nach Veröffentlichung ihres Buches 'Der stumme Frühling', in dem sie vor den unwiederuflichen Schäden der massiven Pestizidnutzung warnt, seinen Höhepunkt fand. Sie galt als hysterische Feministin, wurde beschimpft, als weibliche Wissenschaftlerin nicht ernstgenommen und abgewertet.
Doch letztendlich hat ihr Arbeit dazu geführt, dass ganz neue kritische Fragen gestellt wurden, der Blick auf die Umwelt und ihre Wichtigkeit aller darin lebenende Organismen geschärft wurde.
Eine unheimlich starke Frau, deren familiären Umstände durch zahlreiche Schicksalsschläge geprägt war. Ich hatte zuvor noch nie von ihr gehört und bin direkt neugierig auf ihr Werk 'Der stumme Frühling ', das so viel ins Rollen gebracht hat.
„In uns der Ozean“ von Theresia Graw ist eine kraft- und eindrucksvolle Geschichte, die einen von Anfang an mitreißt. Der Roman erzählt vom realen Leben der Meeresbiologin und Umweltschützerin Rachel Carson – einer Frau, die sich mutig für den Schutz der Natur einsetzte, obwohl sie viele Hindernisse überwinden musste. Durch die lebendige Sprache spürt man beim Lesen die Meeresluft, hört die Vögel und sieht die Wellen vor sich. Ein Buch, das bewegt, begeistert und lange im Gedächtnis bleibt.
Wer sich für Biologie, Feminismus und Poesie interessiert, wird mit diesem Buch sehr glücklich (und auch sonst kann ich es nur empfehlen!). Ich war erstaunt festzustellen, dass es Rachel wirklich gab und bin nun motiviert, alles über ihr Schaffen herauszufinden. Wunderbar erzählt. Theresia Graw war mir bisher nicht bekannt, ich würde aber gerne mehr von ihr lesen. Toll, wie sie es geschafft, die Liebe zu dieser einzigartigen Welt in der wir leben, einzufangen.
Da ich DDT schon vom Studium kenne, dachte ich, das Buch wäre bestimmt noch spannend. Und genau so stellte es sich heraus. Die Geschichte erzählt von Rachel Carson‘s Leben, wie sie Schicksalsschläge überwinden musste, wie sie für die Umwelt und Den Menschen kämpfe, und trotz starken patriarchalen Strukturen stark blieb. Kein Mann konnte sie je unter kriegen.
Auch wenn die Story inspiriert war von der echten Carson, wurden einige Elemente dazu gedichtet. Zwischendurch wurden ihre Arbeiten und Bücher die sie schrieb vorgestellt, auf eine sehr gut erzählte Weise. Die Autorin weiss wie man die Aufmerksamkeit beibehält. Mit etwas Poesie, Liebe und Stolz hat sie nicht nur das kritische Denken anstelle blindes Vertrauen, die Fürsorge für unsere Welt gegen und Gesundheit gegen unsere Industriemächte, sondern auch die Unabhängigkeit der Frau vorangetrieben.
Klingt noch langweilig? War es keinesfalls. Denn es gibt eine Liebesgeschichte, Drama und tolle Szenenbeschreibungen.
Rachel Carson schließt Anfang der 1920er Jahre im Osten der USA ihr Biologiestudium ab, spezialisiert sich auf Meeresbiologie und kann als ihr Vater stirbt, aus finanziellen Gründen ihre Promotion nicht abschließen. Fortan schreibt die gleichermaßen schriftstellerisch begabte, unverheiratete Biologin spannende, aber naturwissenschaftlich exakte Artikel über die Natur, um in den Menschen die Liebe zur Natur zu wecken. Diese Geschichten werden im Radio gesendet, parallel arbeitet sie für die amerikanische Fischereibehörde, um die Familie zu ernähren.
Sie erkennt früh wie der Mensch durch seine Eingriffe in die Natur das ökologische Gleichgewicht nicht nur in den Meeren, sondern überall durcheinanderbringt, wir aber nicht losgelöst von der Umwelt leben können, weil eben alles mit allem zusammenhängt.
Als ihr Ungereimtheiten bei der Unbedenklichkeit des als Wundermittel gefeierten Insektizids DDT auffallen, wird sie als Pionierin des Natur- und Umweltschutzes in die Geschichte eingehen!
Theresia Graw schafft es von der ersten Seite an, uns Leser
mit ihrer wunderbaren Sprache in den Bann zu ziehen. Fesselnd und berührend zugleich vermag sie sowohl die menschliche Seite dieser beeindruckenden Biologin spannend zu vermitteln als auch den historischen Kontext, so dass dieses Buch noch lange in mir nachhallt.
Unbedingt lesen!
„Denn wir haben nur diese eine Welt. Gerade weil unsere Wissenschaft so vieles zu erreichen vermag, stehen wir in der Verantwortung.“ (S.358)
Ich habe die Lebensgeschichte um
Rachel Carson verschlungen.
Theresia Graw hat das Leben der berühmten Biologin Rachel Carson (1907-1964) wieder in das Blickfeld gerückt. Die US-Amerikanerin Rachel Carson, die die Natur und vor allem das Meer liebte, gibt in ihren Büchern einen Blick auf unsere wundervolle Schöpfung und will auf die Wunder dieser Welt aufmerksam machen. Ihre Bücher wurden Bestseller.
Rachel Carson war eine ungewöhnliche Frau. Sie war eine hochgebildete Frau, die sich gegen die männerdominierte Welt in der Wissenschaft und den Behörden aufgelehnt hat und einen Umweltskandal ans Licht brachte, der bis heute nachwirkt und grundlegend für die Umweltbewegung ist.
Theresia Graw gelingt es in einer wundervollen Sprache einer der wichtigsten Frauen des 20. Jahrhunderts wieder eine Stimme zu geben. Das Buch regt zum Nach- und Umdenken an. Dennoch ist es spannend und packend geschrieben.
„In uns der Ozean“ sollte jeder lesen, da Umweltschutz und der Erhalt unserer Erde uns alle angeht. Einfühlsam beschreibt Graw wie Rachel Carson leidenschaftlich kämpfte und trotz widriger Umstände nicht den Mut verlor, für das „Richtige“ einzustehen.
IN UNS DER OZEAN
Theresia Graw
gelesen von Elke Schützhold
ET: 31.7.25
1929:
Rachel träumt davon, als Biologin das Meer zu erforschen. Doch als ihr Vater plötzlich stirbt, zerplatzen ihre Pläne. Aus einfachen Verhältnissen stammend, bleibt ihr nichts anderes übrig, als die Schulden des Vaters zu begleichen und ihre Familie zu versorgen – ihre Promotion muss sie aufgeben.
In Washington D.C. findet Rachel Arbeit bei der amerikanischen Fischereibehörde. Dort verfasst sie Texte für eine Radiosendung. Anfangs wird sie von ihren männlichen Kollegen belächelt, doch schon bald macht sie sich einen Namen – verborgen hinter ihren Initialen. Kaum jemand ahnt, dass sich hinter den wissenschaftlich fundierten und zugleich poetisch geschriebenen Beiträgen eine Frau verbirgt.
Bald entdeckt der Verlag Simon & Schuster ihr Talent und bietet ihr einen Buchvertrag an. Ihre Werke werden zu Bestsellern, tausendfach verkauft und gefeiert.
Als Rachel miterlebt, wie Flugzeuge in großem Stil das Pestizid DDT versprühen, beschließt sie, nicht länger zu schweigen. Mit unerschütterlichem Mut nimmt sie den Kampf gegen die mächtigen Chemiekonzerne auf – und verfasst ein Werk, das bis heute als eines der wichtigsten Sachbücher überhaupt gilt.
Rachel Louise Carson war ihrer Zeit weit voraus. Sie lebte unabhängig, unverheiratet, alleinerziehend – und brach damit sämtliche gesellschaftliche Konventionen. Theresia Graw gelingt es meisterhaft, die historische Persönlichkeit mit fiktiven Elementen zu verweben. Was zunächst wie eine spannende Lebensgeschichte beginnt, entwickelt sich zu einem packenden Roman, der sich fast wie ein Thriller liest.
Wir alle haben dieser außergewöhnlichen Frau viel zu verdanken: Ohne ihren unermüdlichen Einsatz hätten wir womöglich heute keine Vögel und Insekten mehr.
Ich durfte das Buch sowohl lesen als auch hören.. Besonders hervorheben möchte ich die wunderbare Stimme von Elke Schützhold, die mich mit ihrer Interpretation tief beeindruckt hat.
Fazit: Ein mitreißendes Buch über eine außergewöhnliche Frau. Absolute Leseempfehlung!
5/5
Faszinierend wieviel Rachel Carson in ihrem Leben erreicht hat. Dabei beinhaltet es so viele Schicksalsschläge, dass andere Menschen wohl verzweifelt wären. Sie hat gekämpft, sich eingesetzt, nachgeforscht, nicht aufgegeben. Eine beeindruckende Frau.
Das Buch „In uns der Ozean“ ist keine reine Biographie. Für ein paar Figuren oder Ereignisse hat sich die Autorin Theresia Graw die künstlerische Freiheit genommen, hinzuzufügen oder etwas abzuändern. Dies erwähnt sie aber auch im Nachwort. Für mich war es interessant zu lesen, welche Details erdacht waren.
Vielleicht ist gerade auch wegen dieser Änderungen und Zusätze dieses Buch so gut zu lesen, verständlich und mitreißend. Ebenso denke ich, dass die Erzählung in der Ich-Form die Person von Rachel Carson dem Leser viel näher bringt.
Die Themen sind heute noch aktuell. Teilweise spürt man beim Lesen die Verzweiflung von Rachel wenn sie Zusammenhänge erkennt und immer wieder gegen Mauern läuft. Aber aufgeben war (fast) nie eine Option für sie. Eine starke Frau und doch kommen immer wieder Selbstzweifel durch. Menschlich eben.
Ein Buch, das eigentlich auffordert nicht tatenlos zuzusehen, wenn man etwas für nicht richtig erkannt hat.
Faszinierender Roman über die Liebe zur Natur und den schweren Stand einer Frau in der Naturwissenschaft im 20. Jahrhundert
Theresia Graw schreibt in einem angenehmen Schreibstil über das Leben der beeindruckenden Biologin Rachel Price. Die Autorin beschreibt, welche Strapazen Rachels Eltern auf sich genommen haben, damit sie ihrer Tochter ein Universitätsstudium ermöglichen konnten und wie es Rachel gelang, sich in der männerdominierten Welt der Naturwissenschaft zu behaupten. Auch die Schwierigkeit Homosexuallität offen auszuleben und der schwere Stand der unverheirateten Frau wird thematisiert. Rachel gelang es auf eindrucksvolle Art und Weise einen Weg zu finden, wie sie ihre beiden Leidenschaften, die Naturwissenschaft und das Schreiben, miteinander verbinden kann.
Obwohl die Zeitsprünge mittels Kapitelüberschrift klar gekenntzeichnet waren, habe ich teilweise etwas die Orientierung verloren.
Nach der Lektüre dieses Buches und meiner anschliessenden Internetrecherche, stellte sich heraus, dass es Rachel Price und ihr Wirken, wie es im Buch beschrieben wird, wirklich gab. Umso erschreckender fand ich, dass ich den Namen Rachel Price bisher noch nie gehört hatte!
Ich empfehle die Lektüre dieses Buches allen, die sich für die Zeit rund um die beiden Weltkriege und für starke Frauenfiguren interessieren.
Theresia Graw zählt zu meinen Lieblingsautorinnen, ihre Gutsherrin-Trilogie habe ich verschlungen. Auch mit ihrem neuen Buch In uns der Ozean, einer Romanbiographie über die Meeresbiologin, Umweltschützerin und Bestsellerautorin Rachel Carson, konnte sie mich begeistern.
„Eine Welt ohne Vögel, ohne Schmetterlinge, ohne Bienen. Stellen Sie sich vor, wie still es in der Natur wäre, ohne den Gesang der Drosseln und Meisen im Wald, ohne Lerchen über den Feldern. Ein stummer Frühling – wäre das nicht traurig?“ (S. 283)
Die Autorin schreibt über das Leben von Rachel Carson im Zeitraum zwischen 1929 und 1963. Einen Großteil ihres Berufslebens hat sie dem Kampf gegen den flächendeckenden, weltweiten Einsatz von DDT gewidmet, einem Schädlingsbekämpfungsmittel, der nicht nur auf Flöhe und Mücken, sondern auch auf Vögel, Fische, Tiere und Menschen tödliche Auswirkungen hatte.
Zwischendurch sind kurze Kapitel vom 3. April 1963 eingestreut, dem Tag, an dem Rachel im Fernsehen auftritt, um über ihr Buch Der stumme Frühling zu sprechen und auf die Gefahren von DDT hinzuweisen.
Rachels Liebe zum Meer wird 1929 während ihres Aufenthalts am Ozeanologischen Forschungsinstitut von Woods Hole auf Cape Code entfacht.
Als Redakteurin bei der US-Fischereibehörde schreibt sie Geschichten über das Meer, die Fische und Meeresvögel für eine Radiosendung, die sehr gut bei den Hörer*innen ankommen. Später schreibt sie für die Wochenendausgabe der Daily Sun.
1941 erscheint ihr erstes Buch „Unter dem Meerwind“, 1951 „Das Meer um uns“, 1955 „Am Saum der Gezeiten“, alle ihre Bücher erobern für Wochen die New York Times-Bestsellerliste.
1954 erfüllt sich Rachel mit dem Kauf eines Hauses in Southport Island an der Küste von Maine ihren Traum vom Leben am Meer. Hier verbringt sie ihre schönsten Jahre.
Während des Krieges hört und liest Rachel zum ersten Mal von der „Wunderwaffe“ DDT, einem Schädlingsbekämpfungsmittel gegen Flöhe und Mücken, mit dem auch Malaria bekämpft wird. DDT wird frenetisch gefeiert. Als sie in einem Artikel auf die toxische Wirkung des Mittels hinweist, verliert sie ihren Job bei der Daily Sun.
Neben ihrem beruflichen Werdegang erfahren wir sehr viel über ihr Familien- und Liebesleben. Nach dem frühen Tod ihrer Schwester hat sie ihre beiden Nichten adoptiert, später kümmerte sie sich um ihren Großneffen und ihre betagte Mutter. Als Leiterin der US-Fischerei- und Wildtierbehörde findet sie nur wenig Zeit zum Schreiben, weswegen nur alle paar Jahre ein Buch von ihr erscheint.
Rachel musste sich ihr Leben lang als einzige Frau unter Männern behaupten. Selten wurde sie von ihren Kollegen als ihresgleichen akzeptiert, bei der Daily Sun wurde sie mit den Worten begrüßt: „So eine hübsche Miss. Jammerschade eigentlich, dass Sie sich hier abrackern, anstatt jemanden zu Hause glücklich zu machen.“ (S. 87)
Ihr Liebesleben ist kompliziert. Sie lehnt den Heiratsantrag eines Kollegen ab und verliebt sich in ihre Nachbarin und Freundin Dorothy Freeman. Eine Liebe, die sie ihr Leben lang geheim gehalten hat. Erst viele Jahre nach Rachels Tod hat Dorothys Enkelin Liebesbriefe, die sich die beiden Frauen fast täglich geschrieben haben, veröffentlicht. Ihren Erfolg im Kampf gegen DDT hat Rachel Carson nicht mehr erlebt, sie starb 1964 an den Folgen einer langjährigen Krebserkrankung.
In uns der der Ozean ist eine informative, sehr einfühlsam geschriebene Romanbiographie über die Frau, die als Amerikas erste Umweltschützerin in die Geschichte eingegangen ist. Von mir bekommt auch dieses Buch von Theresia Graw fünf Sterne und eine Leseempfehlung für alle, die die Natur lieben und Rachel Carsons leidenschaftlichen Einsatz für die Erhaltung der Flora und Fauna in Amerika und auf der ganzen Welt miterleben möchten.
Das Cover gefällt mir sehr gut, es ist schön gestaltet und passt auch zu der Geschichte.
Die Sprecherin der Hörbuchausgabe hat mir gut gefallen. Sie hat die Stimmen der einzelnen Personen anders dargestellt und man konnte auch daran immer wieder erkennen, wer spricht. Es war sehr angenehm, ihr zuzuhören.
Ich kannte die Autorin, um die es in diesem Buch geht, vorher nicht und habe mir erst im Nachgang ihre Bücher angesehen und habe auch Lust bekommen, sie bei Gelegenheit zu lesen. Das Buch ist sehr schön und spannend geschrieben. Auch ist das Thema weiterhin aktuell. Auch, wenn manche Stellen eher frei interpretiert oder erfunden waren, ist die Geschichte in der Gänze doch fast ein autobiografischer Roman. Diese Form macht es leicht, der Person zu folgen und etwas über sie und ihre selbst gesetzte Aufgabe zu erfahren. Neben der Geschichte zu ihrem persönlichen Kampf für die Natur, erzählt das Buch auch die Geschichte der Frauen in dieser Zeit, die mehr sein wollten, als Hausfrau und Mutter.
Mir hat das Buch sehr von Inhalt aber auch Schreibstil gefallen. Es war an keiner Stelle langatmig oder langweilig.
Fazit: Ein rundum gelungener Roman, der Spaß macht zu hören und bestimmt auch, zu lesen.
"In uns der Ozean" von Theresia Graw ist ein Roman über die bekannte Biologin Rachel Carson, die durch ihr Werk "der stumme Frühling" in den 60er Jahren den Grundstein für die moderne Umweltbewegung legte. Da ich Rachel Carson sehr interessant finde, kam ich nicht umhin mir das Buch mal genauer anzusehen und muss sagen, dass mich die Geschichte von Beginn an abholen konnte!
Wir begleiten die junge Rachel ein ganzes ganzes Stück auf ihrem Weg entlang und sie kämpft unermüdlich für die Stimme der Frau, aber eben auch ganz besonders für die Stimme der Natur! In der Natur hängt alles mit allem zusammen, umso mehr liegt es ihr am Herzen dafür ein Bewusstsein zu schaffen. Gleichzeitig lernen wir sie in Romanform eben auch als Menschen kennen, der seine ganz eigenen Päckchen zu tragen hat. Besonders die emotionale Ebene kommt ihr zum tragen und hat mich immer wieder im Verlauf der Geschichte sehr berührt!
Mir konnte "In uns der Ozean" nicht nur Rachel Carson näher bringen, sondern eben auch das wofür sie gebrannt hat- als Frau die Stimme zu erheben und eben ein Bewusstsein für unsere Erde, für die Natur zu schaffen und unser handeln und die Art wie wir mit unserem Heimatplaneten umgehen zu überdenken.
Ein wirklich tolles Buch, das ich sehr lesenswert fand und wärmstens empfehlen kann!😍📖🤗
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„In uns der Ozean“ von Theresia Graw war ein tolles Buch, dass ich unglaublich gerne gelesen habe.
Ich wurde von Anfang an durch die tolle Erzählweise in das Buch hineingezogen.
Es wird das Leben einer sehr authentischen Protagonistin erzählt, die bereits früh wusste, dass sie Wissenschaftlerin werden möchte und die alles dafür tun würde, sich dann aber um ihre Familie kümmern musste. Mit ihrer Professorin bleibt sie jedoch in Kontakt und es verbindet sie eine tiefe Freundschaft.
Die Protagonistin wird schließlich als sehr authentische Schriftstellerin berühmt und erzählte ihrer breiten Leserschaft über die Wesen der Ozeane.
Als sie dann einer Umweltverschmutzung auf der Spur ist und einen weiteren Roman darüber verfassen möchte, stößt sie auf Widerstand.
Einfach ein tolles Buch mit wirklich tiefem Hintergrund und einer starken Protagonistin.
Ein Buch, das jeder gelesen haben sollte und einen die Augen öffnet. Ich durfte es als Hörbuch hören und bin echt begeistert. Die Vertonung, ist super gelungen und auch der Inhalt ist sehr ergreifend. Ganz klare Empfehlung!
„Für mich bedeutet Fortschritt nicht, größer schneller, billiger, sondern vor allem klüger zu werden.“
Ich muss zugeben, dass ich bis zu diesem Buch noch nie von Rachel Carson gehört hatte.
Dabei gilt sie als eine der wichtigsten Personen des 20. Jahrhunderts!
Eine Biologin, die besondere Bücher über die Natur schrieb… und damit auf ein verheerendes Problem aufmerksam machte.
Der Schreibstil ist wunderbar angenehm.
Die Aussagen und das Verhalten der männlichen Wissenschaftler bringen das Blut gut zum Kochen und es ist unfassbar, dass man nicht einmal sagen kann, dass es früher ja andere Zeiten waren - schließlich ist es heutzutage vielerorts noch genau so.
Aber nicht nur im beruflichen Umfeld hat Rachel sich zu behaupten. Auch von einer leidenschaftlichen Wissenschaftlerin wird schließlich erwartet, dass sie Ehefrau, Hausfrau und Mutter sein möchte.
Aber für Rachel stehen das Meer und die Natur über diesen gesellschaftlichen Erwartungen.
Sie lässt ihr Ziel nie aus den Augen und setzt sich mit all ihrer Kraft dafür ein, das zu schützen, was ihr am meisten bedeutet.