Eine kurze knappe Geschichte über eine distopische Welt, welche gefangen in der Welt von Maschinen lebt. Wir erleben die Geschichte kurz vor der Revolution und erleben wie die Maschine vergöttert und angebetet wird, wie sie zusammenfällt und danach immer noch angehimmelt wird. Dieser Klassiker hält uns ein Spiegel vor und erahnt unser Verhalten Jahrzehnte vor dem Eintreffen.
Mit "Der Maschine steht Still" zeigt uns E. M. Forster wo die Gefahren der Maschinen liegen und dass schon 1909, also schon vor über einem Jahrhundert. Es ist zutiefst erschreckend wie realistisch und zeitgemäß diese kurze Erzählung ist und man entdeckt einige Aspekte, welche das Smartphone und das Internet bereits heute in dem selben Maße wie die Maschine im Buch erfüllen, wenn nicht sogar übersteigen. Man füllt sich ertappt und beschämt, aber auch gefangen. Man fühlt mit Kuno, der aus Sicht von Vashti gehasst und abgestoßenn wird. Die Frage bleibt offen, ob es in unserer Realität auch zu einer technischen Revolution kommen wird oder wir weiter gefangen in der Welt der Maschinen bleiben werden. In den kurzen 78 Seiten passiert inhaltlich erstaunlich viel, sodass man über die Seiten fliegt und das Buch gar nicht mehr weg legen will. Eine absolute Empfehlung für jeden Menschen, der in der heutzutage viel Zeit mit dem Internet verbringt und den Konsum bisher nicht kritisch betrachtet hat.




















