Ein dunkler Fantasy-Roman, der dich in seinen Bann zieht.
Mit dem Wortbeitrag "Das Lied der Dunkelheit von Peter V. Brett ist ein absoluter Klassiker im fantastischen Genre und ein Muss für jeden Leser, der von sich selber behauptet er liest gerne Fantasy-Bücher.", wurde mir dieses Buch wärmstens ans Herz gelegt. Dabei stand es noch viele weitere Monate, bis ich es wirklich in die Hand genommen hatte, in meinem Bücherregal.
Jetzt wünschte ich, ich wäre schon viel früher in die Welt von Brett eingetaucht.
Von Seite eins an wird man in eine Welt hinein versetzt, aus der es kein Entkommen gibt. Peter V. Brett erschafft mit seinem fast malerischen, aber auch sehr klarem und brutal echtem Schreibstil eine mittelalterliche Welt in der man sich sehr leicht verlieren kann. Dabei fällt es einem nicht schwer der Geschichte über fast 800 Seiten zu folgen.
Die Charaktere und Story sind super ausgedacht und bringen das Herz auf unterschiedliche Art und Weise zum rasen. Wenn man in einem Moment glaubte, dass man sich wohl fühlt und die Welt in Ordnung ist, geschieht das nächste Unheil, während einem dann einfach nur noch zum Heulen zu Mute ist.
Die knapp 800 Seiten gehen wie im Flug vorbei und ich freue mich schon auf den Tag an dem ich Teil zwei in den Händen halten kann.
Peter v. Brett schafft mit diesem Buch einen starken Beginn über den jungen Arlen und den Kampf gegen die Horclinge.
Fesselnd, mitfühlend und spannend rauscht man nur so durch die 795 Seiten.
Das war großartig! Eine richtig epische Saga mit drei interessanten Protagonist*innen, deren Geschichte sich verwebt. Obwohl die Geschichte lang ist und viele Teile erst einmal die Welt und die Charaktere erklären, ist es doch einfach zu lesen und zieht einen schnell in den Bann. Tja, blöd, jetzt muss ich wohl noch 7 weitere Bücher lesen, um die Reihe ganz zu erleben 😉
Mehr Brauch ich garnicht zu sagen... Ein muss für Fans von "Der Herr der Ringe " und Co. Werde die Reihe aufjedefall fortsetzen. Das Buch kann auf den ersten Blick ein wenig langatmig wirken. Ich jedoch bin Fan von gut ausgearbeiteten Worldbuilding ! Hier wurde definitiv nicht an Aufwand und Details gespart. Die Charaktere machen unglaublich viel Spaß und wachsen einem ans Herz. Wer auf Fantasy und tolle Charakterentwicklungen steht ist hier genau richtig !
Nachdem ich die ersten beiden Bücher von den Sturmlicht Chroniken gelesen hatte, wollte ich nun mal etwas anderes, Chat GPT empfahl dieses Buch und hat mich nicht enttäuscht. Es ist sehr rasant geschrieben und es passiert unglaublich viel. Hier und da störe ich mich auch ein wenig an den Zeitsprüngen oder ärgere mich über Handlungen, die sehr schwerwiegend sind und einfach mal so auf wenigen Seiten passieren. Aber alles in allem eine sehr schöne Welt und ein sehr schönes drumherum mit authentischen Charakteren, man fühlt sich schnell wie in einem RPG, ich werde auch die weiteren Bücher lesen.
Brett schafft hier eine Welt, in die ich sofort abtauchen konnte. Ohne Schönrederei - aber auch ohne zu sehr ins Detail zu gehen - erzählt er von Dämonen und anderen Monstern.
Ich freue mich schon auf die Fortsetzung!
Ey, was war das bitte? Ich habe es aus Ratlosigkeit geholt, wie man es halt so macht, wenn man nicht weiß, was man lesen oder hören soll. Nach 10 Minuten war ich direkt drin. Es ist gut geschrieben, sodass man direkt in der Story ist, ohne sich gleich 100 Namen merken zu müssen. Es war zu keinem Zeitpunkt langweilig. Trotz des sehr leichten Einstiegs hat sich Peter Brett viel Mühe gegeben, die Charaktere zu beschreiben, wie sie denken, wie sie handeln, was eine sehr gute Bindung ermöglicht hat.
Es passiert immer etwas, man fiebert bei jedem Handlungsstrang mit und mag die Gemeinschaft.
Was mich jetzt aber etwas abschreckt, ist, dass der Demon Zyklus insgesamt 7 Bände umfasst. Auch wenn die restlichen Teile online gute Bewertungen haben, weiß ich nicht, ob es das Niveau halten kann und irgendwann langweilig wird. Gerade bei längeren Buchreihen besteht immer die Gefahr.
Ich werde mich dran wagen und hoffe, nicht enttäuscht zu werden
„Da draußen wartet eine große, weite Welt auf all diejenigen, die mutig genug sind, der Finsternis zu trotzen.“
[spoilerfrei ✔️]
• Handlung
Die Geschichte spielt in einer Welt in der nachts Dämonen aus dem Boden aufsteigen und die Menschen angreifen. Daher müssen sich diese in ihren Häusern, die mit speziellen Abwehrsiegeln bemalt sind, verschanzen. Aber Arlen träumt davon, die weite Welt zu sehen und nach einem schweren Schicksalsschlag läuft er von Zuhause weg. Er will frei sein und sich nicht länger jede Nacht fürchten. Er träumt davon, die Dämonen zu bekämpfen und so nimmt er sein Schicksal selbst in die Hand. Und dann sind da noch Leesha, die Kräutersammlerin, und Rojer, der Fiedler, die ihre ganz eigenen Geschichten und Begabungen haben.
• Meine Einschätzung
Ich habe die ganze Buchreihe vor etwa 6 Jahren schon einmal gelesen. Jetzt freue ich mich darauf, das Abenteuer erneut zu erleben. Auch diesmal hat mich die Geschichte sofort in ihren Bann gezogen und ich konnte es kaum aus der Hand lesen. Die Charaktere machen jede(r) für sich eine spannende Entwicklung durch.
• Ein paar schöne Zitate
» „Da draußen wartet eine große, weite Welt auf all diejenigen, die mutig genug sind, der Finsternis zu trotzen.“
» „Nimm ein Buch“, schlug sie vor. „Such dir irgendeines aus. Bring es mir, und ich werde dir zeigen, was die Welt sonst noch zu bieten hat.“
» „Wir sind das, was wir gern sein möchten, Mädchen“, stellte sie fest. „Wenn du es anderen Leuten erlaubst, zu beurteilen, wie viel du wert bist, dann hast du schon verloren, denn keiner kann es ertragen, dass jemand mehr wert sein soll als er selbst.“
» „Weil ich lieber jung sterben möchte, aber in dem Bewusstsein, dass ich frei bin, als in einem Gefängnis alt und grau zu werden.“
» „Weil Ragen sowohl gutherzig als auch stark ist, und man findet selten beide Eigenschaften in einem Mann vereint. Weil ich nie an seiner Liebe zu mir gezweifelt habe und wusste, dass er immer zu mir zurückkommen würde. Doch hauptsächlich, weil die Momente, in denen er bei mir war, sämtliche Zeiten der Trennung aufwogen.“
Spannende Zusammenführung dreier Schicksale, die versuchen ihr Licht in der Dunkelheit zu finden. Teilweise traurig, teilweise mitreißend wird man tief in den Kampf Menschheit gegen den Horc gezogen. Auf dem Weg trifft man aber auch auf die Dunkelheit und das Licht in jedem Menschen, was die Geschichte sehr fesselnd und trotz der Fantasiewelt real werden lässt...
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Es ist schon viele Jahre her, dass ich das Buch gelesen habe. Obwohl es mir gefallen hat, habe ich die Reihe nie weiterverfolgt. Nun habe ich das Buch nochmal als Hörbuch gehört und bin mittlerweile auch an Band 2 dran. Ein wahres Epos mit spannenden Figuren und Kämpfen.
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Eigentlich ist die grundsätzliche Idee hinter diesem Buch (eventuell der Reihe) gut und man hätte da viel draus machen können. Aber irgendwie sind so viele Dinge dabei die nicht gestört haben.
Vor allem die Art und Weise wie die verschiedenen Perspektiven aufgebaut sind, wie selten ein Wechsel stattfindet und wie lange man dann teilweise bei einer Figur bleibt.
Zunächst: TW Sexuelle Gewalt.
Das Buch hat sehr starke patriarchale Strukturen und man hat das Gefühl, dass sexuelle Gewalt an weiblichen Charakteren geradezu dazu genutzt wird, bewusst grausam zu sein. Mir ist der Einbau bzw. die Notwendigkeit dahinter als eher fragwürdig aufgefallen. Es bringt die Geschichte nicht wirklich weiter. Man hätte darauf verzichten können.
Fand ich richtig gut, schade das er 2te Band mich schon sehr zeitig verloren hat
Wer kein großes Interesse hegt die Story weiter zu lesen, den kann ich den ersten Band der Reihe sehr empfehlen. Fand es gut und spannend. War zur Abwechslung von meinem ganzen Drachen und Elfen Geschichten echt richtig gut!
Wie in der Beschreibung kauere ich schon ewig am 2ten Band da es sehr intensiv um jadir gehen wird. Weiterer Spoiler die fortlaufend Bücher werden auch weiterhin auf Jadir mehr als ausführlich eingehen. Damit hat mich der Autor als begeisterte Leserin leider verloren.
Ich bin über diese Reihe gestolpert durch eine Bemerkung, diese Saga sei ebenbürtig mit "Der Name des Windes"... Naja es ist durchaus gut aber kommt bei weitem nicht dran.
Bin ich eigentlich auch die einzige die das Gefühl hat dass irgendwie ein klitzekleines bisschen abgekupfert wurde? So nen µ vielleicht? 😬 😶🌫️
Also Band 1 würde ich schon als lesenwert empfehlen. 800 Seiten sind nicht wenig und sie lassen sich meiner Meinung nach gut lesen ohne das es sich unnötig in die länge zieht. Mir gefallen die 3 Charakteren bisher gut und die ein oder andere Idee wie zum Beispiel die Magie mit den Siegeln. Es ist aber auch sehr patriachisch und man muss die ein oder andere Stelle schon vertragen können.
Ich bin sehr gespannt wie die ganze Geschichte sich weiter entwickelt. Wenn man bedenkt wie viele Bände diese Saga führt und Band 2 allein über 200 Seiten mehr hat. Da muss bzw. sollte uns ja noch großes bevorstehen.
5/5 * hier bekommt man einen super Auftakt für ein Fantasy-Epos. Durch die drei Perspektiven wird es nie langweilig und man begleitet die Charaktere von klein auf.
Der Schreibstil hat eine super Lesefluss, selten so ein gutes Buch gelesen.
Zieht sich ganz schön, aber das Ende war sehr spannend. Literarisch ists nicht am anspruchsvollsten geschrieben, aber schöne Fantasy Geschichte mit interessanten Charakteren.
Ich bin wirklich überrascht!
Am Anfang war ich skeptisch, ob mir dieses Buch überhaupt gefallen würde, denn ich hatte in einigen Rezensionen negative Kriterien gelesen, die mich auch gestört hätten, wie z.B. keine mittelalterliche Sprache oder Zeitsprünge, in denen ganze Lebensjahre der Hauptcharaktere ausgelassen werden.
Also habe ich mir eine gebrauchte Version des Buches gekauft, damit ich nicht den Vollpreis für ein Buch bezahlen würde, was mir vielleicht gar nicht gefällt (sollte man übrigens immer so machen).
Aber ich wurde echt nicht enttäuscht und bin positiv überrascht!
Das die Sprache eher modern als altertümlich daherkommt stört nicht im Geringsten. Ich meine, die Handlung spielt ja nun mal nicht im Mittelalter und hat ihre eigene Fantasywelt, warum also sollte man dort nicht auch seine eigene Sprache sprechen sollen?
Viele Leute vergleichen nahezu alle Fantasyromane mit Herr der Ringe (was übrigens auch auf der Rückseite des Buches steht obwohl dieses Buch nicht einmal ansatzweise etwas mit HdR zu tun hat; da ist aber der Verlag dran Schuld) und das ist einfach nur falsch und nervig. Jede Geschichte steht für sich! Auf der einen Seite will man eine neue erfrischende Geschichte, auf der anderen Seite wird dauernd rumgemeckert, wenn dann nicht genügend Magie drin vorkommt oder die Sprache nicht angemessen ist.
Aber gut, komme ich nochmal auf das Buch zurück. Wiegesagt, es hat mich wirklich überrascht! Wir lernen in den ersten Kapiteln die 3 Hauptpersonen kennen, die alle noch Kinder sind und begleiten sie im Laufe der Geschichte bis zum Erwachsenwerden. Ich glaube, das Buch spielt ca. über 14 Jahre und ja, es sind Zeitsprünge vorhanden, doch auf keinen Fall werden irgendwelche Fragen aufgeworfen, was wohl in der Zwischenzeit passiert ist. Lediglich gegen Ende war ein Zeitsprung eines Charakters, wo ich mir dann doch gewünscht hätte, wie er das und jenes wohl gemacht hat, aber vielleicht geht das auch auf Sympathie von mir aus zurück.
Auch, waren die Beweggründe der weiblichen Hauptperson zum Schluss an einigen Stellen etwas unglaubwürdig, aber gut, ich hab mit Heldinnen sowieso so meine Probleme.
Die Idee, dass Dämonen nachts die Leute überfallen und die sich vor ihnen nur mit Schutzzeichen schützen können, ist echt toll gemacht. Manchmal musste ich mich zwingen zu lesen aufzuhören und habe mir auch gleich den Folgeband bestellt.
Zum Inhalt werde ich hierzu weiter nichts sagen, dazu gibt es eine Inhaltsangabe und andere Rezensionen. Ich kann aber trotzdem nur empfehlen, das Buch zu kaufen. Für die Leute, die nur auf festgefahrenen Fantasy ála Elfen, Orks, Zwerge, ein Bösewicht gegen die Welt, etc. eingesteuert sind, rate ich eher ab.
Für alle andere: Greift zu!
Ja, dieses Buch ist schon älter….
Ich kam durch Zufall in den Besitz und lange hat es auf meinem SuB gewartet.
Denn äußerlich fand ich es einfach nicht ansprechend.
Dann habe ich viele neugierig machende Rezensionen gelesen und dachte, okay jetzt musst du es endlich lesen.
Ich habe es nicht bereut, ein absolutes Muss für echte Fantasy Fans. Ich war direkt gefesselt und konnte nicht wieder aufhören zu lesen. Toller Schreibstil.
Ich werde definitiv versuchen auch die anderen Teile zu bekommen um weiter zu lesen.
Leider hat mich das Buch nicht abgeholt. Die Grundidee, der nachts erscheinenden Dämonen, fand ich total klasse. Aber leider drehen sich gefühlt 3/4 des Buches eher um die Tücken des Erwachsenwerdens. Ein Jugendroman ist es aber bei weitem nicht! Denn ein wiederkehrendes Thema ist es, dass Frauen (ausschließlich) eine gute Mutter zu sein haben, aber zeitgleich als Freiwild betrachtet und behandelt werden.
Vom Sinneswandel des anfänglichen Protagonisten Arlen will ich gar nicht erst anfangen, er verkümmert im Laufe des Buches zum Nebenschauplatz und wirkt am Schluss nur noch unglaubwürdig.
Ein weiterer großer Minuspunkt: Keine Erklärung zur Herkunft der Dämonen oder der verwendeten Magie. Eventuell wird das in einem der späteren Bücher aufgegriffen? Aber auf weitere knapp 600 Seiten voller Stereotype habe ich keine Lust mehr.
Hat mich absolut von Anfang bis Ende überzeugt. Der Roman fasst zwar fast 800 Seiten, aber die Handlung und die Charaktere lassen die Seiten schnell vergehen, da ich sehr vertief in die Geschichte gewesen bin. Die Dialoge und Handlungen sind meiner Meinung nach sehr realistisch geschrieben, was ich sehr positiv empfand und mehrmals dachte, dass dies in der Realität ähnlich ablaufen könnte. Die weitere Handlung bietet viel Potenzial, ich hoffe die Welt wird weiter ausgebaut, da die meisten Orte bereits ausführlich als Handlungsort gedient haben.
📚 Inhalt
Jede Nacht lebt die Menschheit in Todesangst. Sobald die Sonne untergeht, manifestieren sich Dämonen auf der Oberfläche. Sie kommen jede Nacht aus dem Horc und suchen nach Opfern. Nur Siegel schützen die Menschen vor den Dämonen, doch die Siegelmagie ist schwach. Nur eine kleine Unachtsamkeit oder ein Blatt auf einem Siegel kann das ganze Netz instabil und durchlässig machen.
Der Junge Arlen verliert in einer furchtbaren Nacht einen Dämonenangriff auf seine Familie. Nach dem Tod seiner Mutter läuft Arlen weg und gelangt in due freie Stadt Miln. Dort möchte er zum Kurier ausgebildet werden und beginnt mit seiner Ausbildung. Die Kuriere führen einen gefährlichen Beruf aus, da sie zwischen den Städten und Dörfern hin und her reisen und mehrere Nächte draussen verbringen müssen. Sie lernen einiges über die Macht der Siegel, damit sie sich draussen vor den Dämonen schützen können.
Während einer Kurierreise entdeckt Arlen in den Ruinen von Anoch Sun den verloren geglaubten Speer von Kaji, auf dem die legendären Kampfsiegel eingraviert sind. Arlen bringt den Speer nach Krasia und zeigt ihm Jardir, der erste Krieger Krasias. Jardir nimmt ihn den Speer ab und lässt Arlen in der Wüste zurück.
Arlen erreicht mit letzten Kräften die Oase der Morgendämmerung und findet seine Abschriften der Kampfsiegel. Er beginnt, sich die Siegel auf den Körper zu tätowieren und besiegt daraufhin ohne Waffen einen Sanddämon. Kurzerhand isst er das Fleisch des toten Dämonen
Währenddessen begibt sich Leesha im Tal der Holzfäller in die Lehre der alten Kräutersammlerin Bruna. Während ihrer Ausbildung reist Leesha nach Angiers um dort in einem Spital zu arbeiten. Dabei lernt sie den Jongleur Rojer kennen. Rojer hat herausgefunden, dass seine Musik die Dämonen beeinflussen kann. Gemeinsam reisen sie zurück ins Tal der Holzfäller, werden unterwegs jedoch überfallen und schutzlos im Wald zurück gelassen. Arlen findet die beiden und begleitet sie sicher ins Tal der Holzfäller.
📖 Meinung
Hier bin ich voll in meinem Element! Ich liebe diese Reihe und empfehle sie, wann immer ich die Möglichkeit dazu habe. Das erste Mal habe ich das Buch gelesen, als ich etwa 15 war und ich war damals schon total begeistert von dieser einzigartigen Fantasywelt. Brett hat mit dem Dämonenzyklus eine andere Fantasywelt geschaffen, nämlich die der Dämonen. Natürlich fühlt sich der Aufbau nach der klassischen Heldenreise an, aber durch die ausgezeichnete Charakterarbeit und das durchdachte Magiesystem, steht das im Hintergrund. Ich begleite die Charaktere gerne durch ihre Kindheit und frühen Erwachsenenjahre und ich liebe die Entwicklung von Arlen zum Tätowierten Mann.
Für mich ist kein Satz zu viel, kein Wort überflüssig und jede Seite lesenswert. Man kann in eine Welt abtauchen und wird von ihr aufgesogen. Ich liebe die Serie einfach.
Selten eine so gut ausgeschmückte & kurzweilige Story gelesen, bei der keine Seite zu viel war!
Ich hab das Buch auf Empfehlung erhalten und war total begeistert! Mit Dämonen endlich mal eine -für mich- neue Thematik.
Ein sehr dicker Schinken (und auch die folgenden Teile werden nicht weniger), aber ich hatte nie das Gefühl der Auto würde zu stark ausschweifen. Im Gegenteil, ich hab es sehr genossen Arlen, Leesha und Rojer durch ihre Kindheit bis zu ihrem Zusammentreffen zu begleiten.
Ihre Entwicklung und die Persönlichkeiten, die sich dadurch formten waren sehr authentisch und man hatte ein sehr genaues Bild der Protagonisten vor Augen. Sogar die Nebenfiguren waren gut ausgearbeitet, ohne irgendwelche überflüssigen Infos mitreinzupacken.
Das letzte Kapitel bescherte mir noch richtig Gänsehaut und ich bin gespannt auf die weiteren Teile!
Das Buch macht es einem unmöglich mit dem Lesen aufzuhören 😃 Die Story ist unfassbar spannend und das World-Building beeindruckend. Ich hab die Protagonisten geliebt und so mitgefiebert bei ihren Abenteuern🫣 Ich bin sehr gespannt wie die Reihe weitergeht. Fantasy vom Feinsten♥️
Eindrucksvoll und von der ersten Seite an fesselnd. Konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen.
Das Lied der Dunkelheit ist ein Fantasy-Epos, das durch seine düstere Atmosphäre, seine komplexen Charaktere und seine packende Handlung hervorsticht. Brett V. Brett schafft eine Welt, die gleichermaßen faszinierend wie bedrohlich ist, eine Welt, in der die Dunkelheit eine allgegenwärtige Gefahr darstellt.
Der Roman erzählt die Geschichte von Arlen, einem jungen Mann, der in einer Welt lebt , die von dämonischen Kreaturen heimgesucht wird. Brett gelingt es meisterhaft, die Furcht und Verzweiflung der Charaktere greifbar zu machen, ohne dabei in Sentimentalität zu verfallen.
Die Stärke des Romans liegt nicht nur in seiner düsteren Atmosphäre, sondern auch in der Entwicklung der Charaktere. Arlen ist ein vielschichtiger Protagonist, der im Laufe der Geschichte wächst und sich verändert. Seine Reise ist geprägt von Verlust, Schmerz und Hoffnung. Auch die Nebencharaktere sind hervorragend ausgearbeitet und tragen maßgeblich zur Atmosphäre des Romans bei.
Bretts Schreibstil ist sowohl poetisch als auch kraftvoll. Er schafft lebendige Bilder und lässt den Leser in die Welt seiner Geschichte eintauchen. Die Beschreibung der Kämpfe sind ebenso beeindruckend wie die ruhigen Momente, in denen die Charaktere ihre Gedanken und Gefühle ausdrücken.
Spannende Geschichte, gefährliche Dämonen und ganz viel Sexismus!
An sich ist es toll geschrieben, die Dämonen und die Magie finde ich total toll, die Welt ist auch sehr ausgeschmückt, allerdings finde ich sie sehr klischeehaft.
Die Kindheit der Hauptcharaktere fand ich an manchen Stellen zu lang, finde es aber toll, mit ihnen aufzuwachsen und zu wissen, wo jeder her kommt und warum sie so sind. Fand die inneren Konflikte von Arlen und Rojer interessant.
Leeshas Kindheit fand ich allerdings furchtbar und fast unerträglich zu lesen, bestand hauptsächlich aus zu lang gezogenem Drama.
Manchmal ecke ich mit einigen blanken Formulierungen des Autors an, finde sie manchmal etwas zu kindisch und unnötig anstößig.
Am schlimmsten finde ich aber den Sexismus, den man nicht in eine Fantasy-Welt bringen muss. Gefühlt jedes Mal, wenn es um Frauen oder Mädchen geht, stehen sie in Verbindung mit Sex oder Erotik. Vor allem die Art und Weise, wie hier mit sensiblen Themen umgegangen wird, von denen der Autor offensichtlich keine Ahnung hat, ist erschreckend. Und dann steckt in dem allen noch der Gedanke, von einigen Charakteren, dass Frauen die gleichen Rechte wie Männer haben sollten.
Finde ich wirklich sehr schade und anstrengend, habe mich sehr oft darüber aufgeregt und es war anstrengend mich dazu zu überwinden weiterzulesen.
Dieses Buch lag Ewigkeiten unbeachtet auf meinem E-Reader rum. Ich hatte es mir geholt, weil es eine Zeitlang überall besprochen wurde. Auch später stolperte ich immer wieder darüber, aber auf die Idee, das Buch mal zu lesen, kam ich dann trotzdem nicht.
Bis eine liebe Freundin mich fragte, ob ich nicht ihre Ausgabe adoptieren würde, sie brauche sie nicht mehr. So kam es dazu, dass der Titel doch noch entstaubt und gelesen wurde.
Es dauerte auch nicht lange, bis ich meiner Freundin das OK gab, dass ich ihre Taschenbuchausgabe nur zu gerne übernehmen würde. Eigentlich nur ein paar Seiten. Denn ich war sofort mittendrin. Schon vom ersten Satz an zog Brett mich hinein in seine faszinierende Welt und konnte kaum aufhören zu lesen.
Es ist ein ruhiges Buch, eher bedächtig erzählt, unterbrochen durch Kampfszenen und emotionale Geschehnisse. Brett nimmt sich Zeit für seine Figuren und das macht für mich die ganze Essenz dieses Buches aus. Es lebt von seinen Charakteren, von ihren Geschichten und der unterschiedlichen Art und Weise, wie sie auf die Geschehnisse in ihrem Leben reagieren.
Dabei webt der Autor immer wieder Themen aus unserem Alltag mit ein, z.B. das Thema der Emanzipation und der persönlichen Freiheit. Ausserdem fragte ich immer wieder, ob die Handlung nicht in unserer Welt stattfindet - irgendwann in der Zukunft. Momentan haben wir noch Ruhe vor den Dämonen, aber vielleicht sind wir gerade dabei, sie zu wecken?
Ich habe aus unterschiedlichen Quellen gehört, dass die folgenden Bände weitaus weniger stark sein sollen und viele Leser enttäuscht sind. Somit schraube ich meine Erwartungen nun etwas herunter, hoffe aber trotzdem, dass auch Teil zwei, den ich ebenfalls erhalten habe, mich noch bei der Stange halten kann. Lesen werde ich ihn bestimmt, nur schon, um mir eine eigene Meinung dazu bilden zu können.
„Weit ist die Welt – und dunkel …“
… und in der Dunkelheit lauert die Gefahr. Das muss der junge Arlen auf bittere Weise selbst erfahren. Schon seit Jahrhunderten haben Dämonen, die sich des Nachts aus den Schatten erheben, die Menschheit zurückgedrängt. Das einzige Mittel, mit dem die Menschen ihre Angriffe abwehren können, sind die magischen Runenzeichen. Als Arlens Mutter bei solch einem Dämonenangriff umkommt, flieht er aus seinem Heimatdorf. Er will nach Menschen suchen, die den Mut noch nicht aufgegeben und das Geheimnis um die alten Kriegsrunen noch nicht vergessen haben.
Auch diese Reihe habe ich früher geliebt also musste sie einen reread bekommen und ich weiß warum ich sie damals geliebt habe. Der Kampf gegen die Dämonen und ein Held der einen sehr hohen Preis bezahlt um überhaupt ein Held zu sein. Ein Schreibstil der einen ab der ersten Seite gefangen nimmt.
Was für ein Auftakt in diese Reihe, ich bin komplett begeistert. Die Welt hat mich mit ihren Dämonen komplett in seinen Bann gezogen. Die Charaktere finde ich sehr spannend, besonders wie deren Entwicklung weitergeht. Die Story an sich ist etwas ruhiger mit sehr viel Worldbuilding. Der Schreibstil ist sehr angenehm und besonders detailreich und beschreibend, daher etwas langatmig zwischendurch. Freue mich auf Band 2 :)
Was für ein geniales Buch. Ein wenig Geduld braucht man um sich in dieses High Fantasy Buch hineinzufinden. Es ist nicht immer unendlich spannend, nicht immer passiert etwas aber Peter v. Brett hat eine ganz ganz tolle Welt erschaffen in die es sich lohnt, einzutauchen.
Freu mich schon auf Teil 2
Fantastisches Universum, großartige Hauptfiguren und nicht enden wollende Spannung. Der erste Teil der Reihe hat mich komplett gefesselt und ich freue mich auf mehr. In Teil 1 wurden die Figuren von Kindern zu Erwachsenen und es ist viel Zeit vergangen. Die Entwicklung der Figuren lässt Raum für Fehler, was ich sehr schätze. Es gibt nichts langweiligeres als eine scheinbar allmächtige Hauptfigur. Halber Stern Abzug trotzdem, weil es etwas schade ist dass wir wieder ein komplett patriarchales Weltbild bekommen. Es passt aber zu dem altertümlichen Setting der Geschichte, deshalb möchte ich mich davon nicht stören lassen.
Ich hab das Buch letztes Jahr angefangen zu lesen, weil mein Freund das Buch so gerne gelesen hat! Warum auch immer, habe ich ab Seite 600 eine Pause von mehreren Monaten gemacht, weil die Protagonisten sich immer noch nicht gefunden hatten! Es dauerte mir einfach zu lange. Blöd, dass im Kapitel danach die ersehnte Zusammenführung kam😂🫣
Aber nochmal zum Anfang: wir haben drei Protagonisten, die alle unterschiedlicher nicht sein könnten: Arlen, Rojer und Leesha.
Arlen war mir zu Beginn echt zu störrisch und zu überzeugt von sich. Das ändert sich aber gegen Ende! Rojer spielt mit acht Fingern sehr gut die Fiedel & Leesha wird zur Heilerin ausgebildet. Alle drei Kämpfen gegen die Horclinge, die nachts aus dem Horc (eine Art Unterwelt) aufsteigen und Menschen & Tiere töten. Es gibt Siegel zum Schutz, aber gegen sie zu kämpfen endet im Tod. Es gibt keine Technik sie zu besiegen. Bis Arlen sich auf den Weg macht eine Lösung zu finden!
Zum Schluss hat mich das Buch absolut begeistert & ich sehe ein, dass der Autor Zeit brauchte die Welt aufzubauen und die Charaktere brauchten Zeit, um sich und ihre Fähigkeiten zu entwickeln! Ich fand es dann wirklich richtig toll!!!
Ein spannender Auftakt, der etwas langsam anfängt. Mit starken Charakteren und einer interessanten Welt.
In der Welt von Peter V. Bretts „Das Lied der Dunkelheit“ ist die Nacht nicht einfach ein Mangel an Licht. Sie ist eine lebendige, atmende Gegenwart voller Schrecken und Gefahr. Wenn die Sonne untergeht, steigen Dämonen aus dem Inneren der Erde auf, um die Menschheit in Angst und Schrecken zu versetzen. Die einzige Verteidigung sind die Bannzeichen, mystische Symbole, die die Dämonen abwehren können. Doch wenn diese Zeichen versagen, was passiert dann?
Der Einstieg fiel mir nicht leicht, aber mit jeder Seite, die ich umblätterte, wurde die Geschichte lebendiger, und die Figuren schienen direkt neben mir zu stehen. Ihre Kämpfe wurden zu meinen Kämpfen, ihre Siege zu Momenten der Freude und ihre Niederlagen zu Lektionen in Widerstandsfähigkeit. Bald war ich nicht mehr nur ein Leser, sondern ein stiller Begleiter auf einer Reise durch eine Welt voller Magie und Geheimnisse.
Die Geschichte beginnt mit Arlen, einem Jungen, der durch den Verlust seiner Mutter an Dämonen gezeichnet ist. Mit dem festen Vorsatz, sich den Kreaturen zu stellen, die sein Leben zerstört haben, flieht er von zu Hause. Arlens Reise führt ihn über eine Ausbildung zum Bannzeichner schließlich zu einem Leben als Kurier, der von Stadt zu Stadt reist und Hoffnung in Form von Wissen über den Kampf gegen die Dämonen verbreitet.
Parallel dazu begleiten wir Leesha, ein Mädchen, dessen vorbestimmtes Leben durch eine schicksalhafte Wendung auf den Kopf gestellt wird. Sie beginnt eine Ausbildung zur Kräutersammlerin und entdeckt dabei ihre eigene Stärke und Unabhängigkeit. Ihre Wege kreuzen sich mit denen von Rojer, einem Jungen, der seine Eltern an Dämonen verloren hat und dessen Fähigkeiten als Jongleur und Geigenspieler eine unerwartete Waffe gegen die nächtlichen Schrecken darstellen.
Wir begleiten die drei Figuren Arlen, Leesha und Rojer durch ihre Jugend bis ins Erwachsenenalter. Sie finden sich in einem Kampf wieder, der mehr ist als ein Kampf ums Überleben. Es ist ein Kampf um die Seele ihrer Welt und um die Möglichkeit, die Dunkelheit zurückzudrängen und das Licht zurückzuerobern.
Brett schafft es, eine Welt zu erschaffen, die faszinierend und beängstigend zugleich ist. Seine Charaktere sind tiefgründig und komplex, geprägt von ihren Erfahrungen und den Entscheidungen, die sie treffen müssen. Jede Wahl, die sie treffen, jede Begegnung, die sie haben, knüpft ein dichtes Netz von Konsequenzen, das sich durch die gesamte Erzählung zieht. Ihre Geschichten sind nicht nur ihre eigenen, sie spiegeln auch die Gesellschaft wider, in der sie leben, und der Leser ist eingeladen, über seine eigene Welt nachzudenken, während er durch die Seiten blättert. Brett nutzt die Fantasie nicht nur als Fluchtweg, sondern auch als Mittel, um tiefere Wahrheiten über Mut, Opfer und Menschlichkeit zu erforschen.
Peter V. Brett, der Autor dieser fesselnden Reihe, hat eine reiche und detaillierte Welt geschaffen, die den Leser von der ersten Seite an in ihren Bann zieht. Mit „Das Lied der Dunkelheit“ hat er den Grundstein für eine Saga gelegt, die nicht nur durch ihre Action, sondern auch durch tiefe menschliche Einsichten besticht. Es ist ein leuchtendes Beispiel dafür, wie Fantasy-Literatur die Realität widerspiegeln und gleichzeitig eine Flucht aus ihr bieten kann. Für Fans der vertrauten Mischung aus High Fantasy und Dark Fantasy ist „Das Lied der Dunkelheit“ trotz des langatmigen Beginns sehr zu empfehlen.
2,5 Punkte für eine gute Idee, aber manchmal konnte ich mit der Gesellschaftsbeschreibung nichts anfangen. Mal sehen wie sich das Rating nach dem Schreiben der Rezi noch verändert.
https://martinabookaholic.wordpress.com/2016/03/02/snapshot-das-lieder-der-dunkelheit/
Meine Gedanken zum Buch:
Um ehrlich zu seien, habe ich mir von dem Buch mehr erwartet habe, da ich doch mit hohen Erwartungen herangegangen bin. Leider konnten mich nur Teile davon überzeugen und diese waren dafür auch richtig toll, aber was mir gar nicht gefallen hat, war andererseits wieder wirklich schlimm für mich.
Aber fangen wir mit dem positiven Dingen an, wie zum Beispiel dem Worlbuilding, das ich wirklich sehr interessant fand mit der mittelalterlichen Atmosphäre und den stetigen Dämonen, die beim Eintreten der dunkeln Nacht vom Horc aus dem Erdboden aufstehen und die Menschen terrorisieren und nach ihrem Leben lechzen. Auch war es okay, dass die Handlung langsam vor sich gegangen ist und man alle drei Hauptcharaktere für sich kennenlernen durfte, sie jahrelange begleitet hat und sich alles Schritt für Schritt entfalten konnte. Obwohl mir Teile davon zwar zu lange und detailverliebt waren und ich Abschnitte überflogen haben, war es okay, da so etwas einfach zu Adult High Fantasy gehört, ich sehe es ja ein. ^^
Auch konnten mich die Hauptfiguren langsam immer mehr für sich gewinnen. Besonders Arlen schon ganz zu Beginn, der mit seinem Mut und Wissensdurst bei mir punkten konnte. Nur später wurde er mir schon fast zu leichtsinnig oder gar zu sehr der unverwundbare Held?
Leesha – die weibliche Hauptfigur aus einer anderen Gegend – musste erst darum kämpfen, um sich in mein Herz zu kämpfen, da ihre Ansichten manchmal etwas zu antiquiert waren. Zum Glück konnte sie das Rad nochmal herum reißen, nur gegen Ende konnte ich ihre Handeln erneut nicht – überhaupt nicht- nachvollziehen.
Und dann wäre da noch der junge Arrik, den wir bereits als Kleinkind und über die Teenagerjahre kennenlernen durften. Er ist so ein la-la-Charakter und ich weiß nicht wieso, aber fast alle Nebencharaktere haben etwas an sich, das mich total gestört hat. Bzw. die ganze Gesellschaft im Buch hat etwas sehr mittelalterliches in der Einstellung, so als ob Brett Gesellschaftskritik betreibt und dabei maßlos übertreibt. Was ich sehr schade fand, da es für mich das Buch sehr zerstört hat. Hier sind Schändungen oder Vergewaltigungen gar nicht mal so schlimm, oder man muss als Frau fast damit rechnen. Tja, generell sind hier alle doch sehr Triebgesteuert^^ oder altmodisch erzogen, leben voller Angst vor den Dämonen oder verhalten sich generell komisch mit dem furchtbaren Mary Sue Gehabe.
Dennoch hat das Ende doch wieder etwas angezogen und man möchte wissen, wie es weiter geht, da es teilweise wie eine lange Vorgeschichte auf die Haupthandlung gewirkt hat, auf die ich jetzt sehr neugierig bin. Auch wenn es nicht an meine Erwartungen heran gereicht hat, konnte es durch die Idee mit den Dämonen, den Schutzzeichen und der dystopisch angehauchten Weltenaufbau bei mir teilweise punkten und vielleicht werde ich doch noch weiterlesen.
At the beginning it's kind of confusing, but I loved the part in Fort Miln and Fort Krasia (the story of Arlen in general) I also enjoyed the part with Leesha, but I didn't warm up with Rojer.
Ich habe das Buch als Teenagerin grade zu verschlungen, weil es wirklich spannend ist und die Hauptfiguren interessante Hintergründe haben. Jetzt als Erwachsene musste ich es weglegen, weil ich mich so geägert habe über das extrem seltsame Frauenbild des Autors. In diesem Buch (bzw allen in der Reihe) gehören Vergewaltigungen zum guten Ton und ein Hymen wird wie ein Frischesiegel behandelt. Wirklich schade weil die Geschichte an sich Potenzial hätte
Was für eine Enttäuschung. Das Buch hatte alles für eine großartige Fantasy Geschichte, eine ungewöhnliche Welt, Schrecken verbreitende Gegner und junge Helden, die sich der Herausforderung stellen. Alles schon da gewesen, aber alle irgendwie auch anders und daher spannend. Aber wenn der Verlag auf dem Buchrücken dann den x-ten Nachfolger von Tolkien angekündigt, hätte ich schon skeptisch werden sollen. Ich bin wirklich niemand der LotR als das einzig wahre Fantasy Buch hält, aber hier wird einfach für mich sehr deutlich, was ein guter fantastische Schriftsteller ausmacht. Er vermag eine gewisse Magie bei der Beschreibung seiner Welt erzeugen, etwas Geheimnisvolles in die Charaktere legen und Unvorhergesehens auf dem Weg zum Ziel. Brett erschafft sich eine tolle Welt, aber dann hört es auch schon auf.
Die Personen sind alle eindimensional beschrieben, es gibt keine Grauzonen, klare Linien zwischen Gut und Böse, dumm und schlau, heldenhaft und angstvoll. Da ist nirgendwo eine persönliche oder soziale Entwicklung zu erkennen. Der ängstliche Vater, die gemeine Mutter, die allwissende Alte, die seelsorgerische Heldin. Einzig Arden macht eine Entwicklung durch, doch die kommt mir vor wie in Schnappschüssen aufgenommen. Rennt von zu Hause weg, taucht dann in der Stadt auf und wird schnell der Oberbannzeichner, will dann auf Tour gehen, keine geht mit, geht er halt alleine, schwupps, ist er in der Wüste, da wollen sie nicht so wie er will, er fliegt raus, wandert durch die Wüste und kommt dann als bemalter schweigsamer Batman-artiger Superheld zurück. Okay, das ist mal eine Entwicklung, aber dafür brauche ich keine 800 Seiten. Außerdem spüre ich nichts von den Gedanken und Gefühlen des Helden, sondern sehe nur die oberflächliche Transformation. Interessant auch das Geschlechterbild, dass der Autor zeichnet. Die Frauen kommen eigentlich nicht besonders gut weg, bis auf die Heldin. Alle anderen wollen so schnell wie möglich einen Mann und sich schwängern lassen. Und die alten Frauen keifen und vor allem spucken dauern in der Gegend herum.
Die Sprache machte mich ab und zu aggressiv. Teilweise kam es mir wie Satire vor. Brett liebt die direkte Rede und schmückt sie mit der Inquit-Formel wortreich aus. Da wird traurig gesagt, grimmig gebrummt und entsetzt erwiedert. Seitenweise. Das wirkt wie ein Schüleraufsatz. Gespickt mit überbordenden Klischees.
Außerdem verstehe ich manche Handlungen nicht. Warum findet denn diese finale Schlacht statt? Die Menschen verstecken sich schon immer nachts hinter ihren Siegeln. Warum gehen nicht alle Dorfbewohner in die Heilige Halle, der Tätworierte bringt ein paar Zeichen an, fertig. Nächsten Morgen sehen wir weiter. Nein, wir brauchen ja ein anständiges Finale. Also sind auf einmal alle kampflustig und die Hälfte der Dorfbewohner lässt sich abschlachten von den Dämonen. Never change a successful strategy. Egal, wir haben jetzt unseren Erlöser und noch einen coolen Cliffhanger. Auf geht es zum Band 2. Aber ich zeichne, glaube ich, ein Bannsiegel vor meinen Bücherschrank, damit es mir nicht zu nahe kommt und wende mich dem nächsten Erbe Tolkiens zu.
Ich habe den 1. Band sehr gerne gelesen. Drei Charaktere werden genauer beleuchtet und alle drei habe ich gerne gelesen. Wobei ich sagen muss das Leesha mir am besten gefällt. Das kann aber auch damit zusammenhängen das ich allgemein lieber Frauen lese.
Das Buch ist schlüssig mit unendlich vielen Details, toller und nachvollziehbarer Charakterentwicklungen und einem krassen worldbuilding.
Manchmal waren mir die Namen zu viel um mir alle zu merken. Aber die wichtigen klappen ohne Probleme und man kann der Story gut folgen.
Das Ende ist natürlich offen mit einem kleinen kliffhänger, jedoch ist das bei einer Reihe klar.
Ich freue mich auf den 2. Band und darauf mehr von dieser Welt erfahren zu dürfen.
Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Die Geschichten der einzelnen Charaktere waren sehr spannend und es fiel mir sehr leicht in die Welt einzutauchen.
Es hat mir gefallen, wie sich im Laufe der Zeit alles zusammen gefügt hat und ich bin sehr gespannt auf den nächsten Band.
Hier ist noch viel Potential nach oben. Für mich ist gefühlt die ersten 600 Seiten so gar nichts passiert. Klar war das gut um die Charaktere kennen zu lernen, aber irgendwie war mir das einfach zu wenig bzw. hätte auf deutlich weniger Seiten erzählt werden können. Richtig interessant wurde es dann erst gegen Ende des Buches und das Ende hat auf jeden Fall Lust auf Teil 2 gemacht, auf den ich nun doch sehr gespannt bin 😊
Was für eine Enttäuschung. Das Buch hatte alles für eine großartige Fantasy Geschichte, eine ungewöhnliche Welt, Schrecken verbreitende Gegner und junge Helden, die sich der Herausforderung stellen. Alles schon da gewesen, aber alle irgendwie auch anders und daher spannend. Aber wenn der Verlag auf dem Buchrücken dann den x-ten Nachfolger von Tolkien angekündigt, hätte ich schon skeptisch werden sollen. Ich bin wirklich niemand der LotR als das einzig wahre Fantasy Buch hält, aber hier wird einfach für mich sehr deutlich, was ein guter fantastische Schriftsteller ausmacht. Er vermag eine gewisse Magie bei der Beschreibung seiner Welt erzeugen, etwas Geheimnisvolles in die Charaktere legen und Unvorhergesehens auf dem Weg zum Ziel. Brett erschafft sich eine tolle Welt, aber dann hört es auch schon auf.
Die Personen sind alle eindimensional beschrieben, es gibt keine Grauzonen, klare Linien zwischen Gut und Böse, dumm und schlau, heldenhaft und angstvoll. Da ist nirgendwo eine persönliche oder soziale Entwicklung zu erkennen. Der ängstliche Vater, die gemeine Mutter, die allwissende Alte, die seelsorgerische Heldin. Einzig Arden macht eine Entwicklung durch, doch die kommt mir vor wie in Schnappschüssen aufgenommen. Rennt von zu Hause weg, taucht dann in der Stadt auf und wird schnell der Oberbannzeichner, will dann auf Tour gehen, keine geht mit, geht er halt alleine, schwupps, ist er in der Wüste, da wollen sie nicht so wie er will, er fliegt raus, wandert durch die Wüste und kommt dann als bemalter schweigsamer Batman-artiger Superheld zurück. Okay, das ist mal eine Entwicklung, aber dafür brauche ich keine 800 Seiten. Außerdem spüre ich nichts von den Gedanken und Gefühlen des Helden, sondern sehe nur die oberflächliche Transformation. Interessant auch das Geschlechterbild, dass der Autor zeichnet. Die Frauen kommen eigentlich nicht besonders gut weg, bis auf die Heldin. Alle anderen wollen so schnell wie möglich einen Mann und sich schwängern lassen. Und die alten Frauen keifen und vor allem spucken dauern in der Gegend herum.
Die Sprache machte mich ab und zu aggressiv. Teilweise kam es mir wie Satire vor. Brett liebt die direkte Rede und schmückt sie mit der Inquit-Formel wortreich aus. Da wird traurig gesagt, grimmig gebrummt und entsetzt erwiedert. Seitenweise. Das wirkt wie ein Schüleraufsatz. Gespickt mit überbordenden Klischees.
Außerdem verstehe ich manche Handlungen nicht. Warum findet denn diese finale Schlacht statt? Die Menschen verstecken sich schon immer nachts hinter ihren Siegeln. Warum gehen nicht alle Dorfbewohner in die Heilige Halle, der Tätworierte bringt ein paar Zeichen an, fertig. Nächsten Morgen sehen wir weiter. Nein, wir brauchen ja ein anständiges Finale. Also sind auf einmal alle kampflustig und die Hälfte der Dorfbewohner lässt sich abschlachten von den Dämonen. Never change a successful strategy. Egal, wir haben jetzt unseren Erlöser und noch einen coolen Cliffhanger. Auf geht es zum Band 2. Aber ich zeichne, glaube ich, ein Bannsiegel vor meinen Bücherschrank, damit es mir nicht zu nahe kommt und wende mich dem nächsten Erbe Tolkiens zu.
Dämonen und Kinder mit starken Willen die zu Erwachsenen werden
Der Anfang war spannend obwohl ich viel lieber über Leesha gelesen habe, auf die leider viel weniger eingegangen wurde. Arlen hat mich irgendwann doch eher genervt hat. Man wartet das endlich die Charaktere zusammen finden, was erst auf den letzten 100 Seiten passiert. Ab dann hat es mir wieder mehr Spaß gemacht. Ich hätte mir mehr die Beschreibung der Umgebung gewünscht und wie es dort aussieht.
Es gibt selten einen solchen Wälzer von Buch, bei dem trotz der massiven Seitenzahl dauerhaft die Spannung erhalten wird.
Spannend, voller Abenteuer, vielseitig, kreativ… wirklich rundum so, wie ich mir einen Fantasy-Roman wünsche.