
Das war leider nix..
Vier erwachsene Kinder plus deren Familien treffen sich aus traurigem Anlass auf einer der wohlhabenden Berliner Inseln. Hedda, Mutter und Familienoberhaupt hat auf eigenen Wunsch das Zeitliche gesegnet und nun gilt es das beträchtliche Vermögen gerecht unter allen Erben aufzuteilen. Doch für die Erschaftsregelung hat sich Hedda etwas ganz besonderes überlegt - eine Abfolge aus 27 Spielen, in denen die potentiellen Erben beweisen müssen, wer dem Erbe würdig ist. Alles gerät schrecklich außer Kontrolle, als klar wird, zu welchen Dingen Menschen bereit sind, wenn es um Geld geht... Die Idee klang für mich fantastisch. Die Umsetzung war es leider nicht. Die Hauptprotagonisten werden so oberflächlich angerissen, dass es unmöglich ist eine Bindung zu irgendwem aufzubauen. Im Grunde genommen war es mir bis zum Schluss egal wer das Erbe antritt. Normalerweise mag ich Zeitsprünge und Perspektivwechsel und tue mich auch nicht schwer damit - hier jedoch hatte ich stellenweise ernsthaft Probleme der Erzählung folgen zu können und wusste teilweise nicht wo und wann ich mich gerade befinde bzw. konnte es trotz Zeitangabe erzählerisch nur schwer einordnen. Stellenweise war es wirklich leider zu konstruiert. Ich bin eigentlich gegen solche Bewertungen weil ich finde, dass man nunmal eine fiktive Kullisse benötigt um seine Geschichte erzählen zu können. Aber hier war es wirklich zum Kopfschütteln. Und leider auch versehen mit gravierenden Logikfehlern, die jemandem hätten auffallen müssen. Leider keine Empfehlung!





















