Es gibt Bücher, die dich verschlingen. Und solche, die dich jagen.
Menschenjagd gehört irgendwo dazwischen.
In einer Zukunft, die sich erschreckend vertraut anfühlt, wird Gewalt zur Unterhaltung. Ben Richards nimmt an einer brutalen Gameshow teil – gejagt, beobachtet, verkauft wie ein Produkt. Jeder Schritt ein Risiko. Jeder Atemzug könnte der letzte sein. Und irgendwo hinter all dem: ein System, das von genau dieser Angst lebt.
Die Spannung? Konstant. Wie ein Herzschlag, der nie ganz zur Ruhe kommt.
Die Idee? Stark. Beklemmend. Unangenehm nah an der Realität.
Die Umsetzung? Solide – vielleicht zu solide.
Es liest sich wie ein düsterer TV-Thriller, den man spät nachts schaut. Fesselnd genug, um dranzubleiben. Aber nicht unbedingt etwas, das dich noch Tage später verfolgt. Kein literarischer Einschlag, der dich verändert – eher ein sauber inszeniertes Katz-und-Maus-Spiel.
Am Anfang war ich ehrlich gesagt ziemlich verwirrt. Vieles wirkte chaotisch, das Ende kam abrupt und ich hatte das Gefühl, nicht alles richtig verstanden zu haben. Ich hatte auch ein ganz anderes Ende erwartet.
Aber je mehr ich darüber nachdenke, desto stärker finde ich das Buch.
Vor allem Ben Richards ist mir hängen geblieben – kein idealisierter Held, sondern jemand, der aus purer Verzweiflung handelt und dabei immer tiefer in ein unmenschliches System gerät.
Das Buch zeichnet ein sehr düsteres Bild einer Gesellschaft, in der Medien alles zur Show machen und menschliches Leid zur Unterhaltung wird – und genau deshalb wirkt es heute noch so beklemmend..
Das Ende, das mich zuerst unbefriedigt zurückgelassen hat, ergibt im Nachhinein total Sinn. Es ist hart, aber genau deshalb so wirkungsvoll.
Durchaus spannend wenn auch nicht an allen Stellen schlüssig.
Eine kranke Welt und leider viele Parallelen zur heutigen Zeit. Wo sich Menschen nackt im TV zeigen und sich das Gesicht tätowieren lassen ist das Abtrennen von Körperteilen und jagen/töten von Menschen vielleicht nicht mehr weit.
Das Buch regt durchaus zum nachdenken an und war eine Bereicherung für unseren Buchclub.
Mein erstes Buch von Stephen King.
Es war schon spannend und mitreißend. Allerdings weiß ich nicht was ich vom Ausgang der Geschichte halten soll. Ausserdem hätten einige Passagen länger ausgeführt und andere kürzer sein können für meinen Geschmack.
Die Idee und die Gesellschaftskritik fand ich stark und auch heute noch relevant. Mit dem sehr detaillierten Schreibstil bin ich aber nicht richtig warm geworden, das hat für mich immer wieder die Spannung rausgenommen. Das Ende hat mir dagegen sehr gefallen, damit habe ich nicht gerechnet und es hat für mich vieles wieder rausgerissen. Insgesamt interessant, aber Stephen King bzw. Richard Bachman ist vermutlich einfach nicht mein Autor.
„Die Maske der wohlhabenden jungen Hausfrau, die gerade vom Markt zurückkam, hing zerfetzt herunter.
Darunter kam etwas aus der Zeit der Höhlenmenschen zum Vorschein, etwas, was sich in rollenden Augen und zitternden Lippen ausdrückte. Vielleicht war es schon die ganze Zeit über in ihr gewesen.“
Ja, das Buch ist spannend und man kann es nicht weglegen. Die Kapitel sind kurz und treiben die Handlung Schlag auf Schlag voran.
Aber… der Autor kann es besser. Mir hat hier doch das nach King Manier ausführliche beschreiben der Charaktere gefehlt. Die Geschichten drum herum, die sich dann so verwoben am Ende treffen und jedes Handeln schlüssig machen, hat mir hier gefehlt.
Hin und wieder gab es leider wenig glaubhafte Momente.
Ein King ist es, aber (für mich) nicht der Beste. Dafür eine für seine Verhältnisse kurzgefasste Lektüre und damit ein guter Snack für zwischendurch.
⭐️⭐️⭐️
Ich hab mir etwas mehr erhofft aber ab und an gab es doch recht spannende Abschnitte, gerade das Finale oder die Debatte über die verpestete Luft , gibt einem den typischen "Stephen King - vibe"
Kann man mal zwischendurch lesen und ist gut bedient.
Rezension
Menschenjagd – Stephen King
Klappentext:
Reality-TV im Jahr 2025: In der Gameshow Menschenjagd werden die Kandidaten zu Freiwild – gejagt von einem Killerkommando und der ganzen Nation. Wer überlebt, gewinnt eine Milliarde Dollar – und wird er dabei selbst zum Mörder, gibt es einen Bonus obendrauf. Benjamin braucht das Geld, um seine todkranke Tochter zu retten. ER weiß, dass es noch nie einen Überlebenden gab …
Stephen King schickte mich mit diesem Buch in eine Welt voller verpesteter Luft, Drogen, Leid und Armut.
Menschenjagd ist ein rasanter, düsterer und gesellschaftskritischer Thriller, in dem Stephen King einmal mehr beweist, wie meisterhaft er Spannung aufbauen und gleichzeitig ein bedrückendes Zukunftsbild zeichnen kann.
Wir schreiben das Jahr 2025: eine Zeit, in der Bücher kostbar sind und das Free-Vee-TV die Menschen beherrscht.
Die Geschichte ist ein Wahnsinnsroman, der von Anfang bis Ende Spannung aufbaut und sie nie verliert. Besonders beeindruckend ist die Mischung aus Action, Kritik an Unterhaltungsmedien und sozialer Beobachtung, die das Buch zeitlos wirken lässt. Alles ist detailliert beschrieben, aber dennoch nicht unnötig in die Länge gezogen. Besonders bemerkenswert ist, wie es King gelingt, mit seinen Worten Bilder im Kopf entstehen zu lassen - klar, lebendig und einprägsam.
Der Einstieg in die Handlung fiel mir leicht und war sehr unterhaltsam. Auch der Mittelteil, in dem man mehr über die Vergangenheit des Protagonisten erfährt, hätte nicht besser eingebunden werden können. Ich fieberte durchgehend mit. Das Ende, das eine überraschende Wendung bereithält, hat mir ebenfalls überaus gut gefallen auch wenn ich mit diesem Ende niemals gerechnet hätte.
Ich habe bereits viele Bücher von Stephen King gelesen, aber dieses ist wohl das beste, das ich bisher von ihm gelesen habe.
Ich kann das Buch jedem empfehlen, der spannende und voller Adrenalin geladene Romane mag.
"Menschenjagd" habe ich erst gelesen, nachdem ich den aktuellen Kinofilm gesehen habe und das war aus meiner Sicht ganz gut so. Ich mag die Bücher von Stephen King sehr, aber dieses hatte für mich trotz des Tempos einige Längen, die durch den vorab gesehenen Film aber für mich kompensiert werden konnten.
Die dystopische Geschichte, die übrigens im aktuellen Jahr 2025 spielt, konnte mich über weite Strecken fesseln und hat mir teils besser gefallen als der Film, da hier noch einmal deutlicher aufgezeigt wurde, wie groß der Unterschied zwischen arm und reich ist und auch der persönliche Druck und Stress bei Ben während der Jagd deutlicher wurde.
Ein spannendes Buch, welches ich nahezu in einem Rutsch durchgelesen habe und für welches ich gern 4 Sterne vergebe.
Mein erster und mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit nicht der letzte King Roman. Meine Version hier aus dem Jahr 1984 und die Geschichte spielt in 2025. WAHNSINN!
Nakon [b:The Long Walk|9014|The Long Walk|Richard Bachman|https://d.gr-assets.com/books/1309212400s/9014.jpg|522169] , ovo je drugi roman od Bachmana u kojem bolesne igre vladaju u budućnosti, u kojoj je ljudima jedina zabava gledati smrt drugih. Razlika između ovih romana je u tome što su u Long Walk šanse da preživite 1:100 dok je ovdje ta šansa 1:1000000000.
I u ovom romanu se glavni lik uključuje u igru , koju teško da može pobjedi . The Running man . Pravila igre su jednostavna: BJEŽI!! Glavni lik dobija prednost od 12 sati , i nakon toga ga traže stražari po cijelom futurističnom SAD-u.Ukoliko se uspije sakriti mjesec dana , dobija jednu milijardu dolara.
Užasno mi se sviđa ovaj Bachman , jer je mnogo je brži od Kinga ali i krvaviji. Ali ipak , po meni je predug roman , i zbog toga dajem 3*. Čak ni plot twist na kraju ništa ne pomaže ( Ali je užasno dobar twist bio).
Ima i jako simpatičnih scena , tzv. "Čudo tehnologije " . U 2025. godini to je videokamera koja je teška oko 3kg sa kasetama dužine 10 cm.
I poprilično je zanimljiva zadnja scena , s obzirom na kasnija dešavanja u "pravom" svijetu.
11. septembar.
Futuristočno , bolesno , bez nade i sa dobrim krajem .
„Menschenjagd“ von Stephen King (veröffentlicht unter dem Pseudonym Richard Bachman) ist ein rasanter, beklemmender Thriller, der erschreckend aktuell wirkt (vor allem weil er im Jahr 2025 spielt 😅).
Die Geschichte spielt in einer dystopischen (damals noch) Zukunft, in der Armut, Gewalt und Anpassungsdruck das Leben bestimmen. Hauptfigur Ben Richards flieht vor einem totalitären System und wird Teil einer grausamen TV-Jagd, die das Publikum zur sensationsgierigen Masse degradiert.
King versteht es meisterhaft, Spannung aufzubauen und das Tempo zieht von Seite zu Seite an. Die Verzweiflung des Protagonisten ist intensiv spürbar. Besonders beeindruckend ist die Gesellschaftskritik. Medienmanipulation, soziale Ungerechtigkeit und „Reality-Entertainment“ auf Kosten der Menschlichkeit werden schonungslos thematisiert.
Die Handlung ist stellenweise brutal und düster, aber genau das macht den Roman so überzeugend. Der Schluss ist dramatisch und bleibt nachhaltig im Gedächtnis.
Unbedingt empfehlenswert für alle, die dystopische Thriller mögen.
Eine gnadenlose Hetzjagd, die mich von der ersten bis zur letzten Seite nicht losgelassen hat.🎯
Der vierte Band, den King unter seinem Pseudonym Richard Bachman veröffentlicht hat – und laut KingWiki in nur 72 Stunden geschrieben wurde. 72 Stunden?! Bitte was⁉️ 😱 ...und dann so ein meisterhaftes Ergebnis!
Nachdem mich die letzten beiden King-Titel, Sprengstoff und Cujo, zwar solide unterhalten, aber nicht ganz so gepackt haben, hat mich Menschenjagd wieder vollkommen abgeholt❗️ Genau so fühlt sich King an, wenn er mich richtig erwischt: intensiv, düster, moralisch verwirrend – und absolut fesselnd.
🎯 Setting & Handlung
Das Buch spielt in der „Zukunft“ des Jahres 2025 – was sich etwas schräg anfühlt, wenn man es genau in dem Jahr liest indem es sich abspielt. Zukunft eben, aus Sicht der Veröffentlichung.
Wir begleiten den arbeitslosen Familienvater Ben Richards, der verzweifelt Geld braucht, weil seine Tochter schwer erkrankt ist. Aus Mangel an Alternativen meldet er sich für eine der berüchtigten Spielshows an. Und landet nicht in irgendeiner Show, sondern ausgerechnet in der populärsten von allen: „Menschenjagd“.
Der Name ist Programm: Ben wird zum Gejagten – von Zuschauern ebenso wie von professionellen, „Söldnern“. Jeder will ihn zur Strecke bringen, am besten so spektakulär für die Kameras, wor nur möglich. Für jede Stunde, die er überlebt, gibt es Geld. Überlebt er einen Monat, winkt der Jackpot. Ben ist bewusst, dass es noch nie einen Kandidaten gab, der dies geschafft hat. Ob Ben das unmögliche schafft? Das müsst ihr schon selbst herausfinden 😉
🌍 Dystopie & Themen
Die Welt, in der das alles spielt, ist eine gnadenlose Dystopie: verseucht, arm, krank, kontrolliert von Medien und einer eiskalten Regierung.
Armut bringt leider oft das Schlechteste im Menschen hervor. Aber – und das liebe ich – es gibt auch Ausnahmen, kleine Lichtblicke, die Richards auf seiner Flucht begegnen.
Der gefährlichste Gegner ist allerdings Evan McCone, der Ben gefühlt von der ersten Minute an im Nacken sitzt. Das resultierende Katz-und-Maus-Spiel ist atemberaubend spannend und hat mich ständig moralisch alles hinterfragen lassen – ganz ähnlich wie Dead Zone.
Überhaupt hat mich Ben Richards Charakter immer wieder an Johnny Smith (aus Dead Zone) erinnert. Beide Figuren haben mich unglaublich fasziniert und irgendwie ständig parallelen in meinem Kopf ziehen lassen.
⏱️ Countdown statt Kapitel
Richtig cool fand ich die Struktur des Buches: Statt klassischer Kapitelnummern läuft ein Countdown rückwärts.
Das erste Kapitel beginnt mit
> „… minus 100 … und der Countdown läuft …“
und endet schließlich bei
„… minus 000 … und der Countdown läuft …“
Dieser Aufbau hat dem Ganzen einen zusätzlichen Kick gegeben. Je weiter der Countdown lief, desto spürbarer zog sich der Spannungsbogen an – wobei, ehrlich gesagt war es von Anfang bis Ende durchgehend packend.
🎆 Ende & Twist
Und dann das Ende… und ein Twist kurz vorher, mit dem ich niemals gerechnet hätte. In hundert Jahren nicht. Ich war wirklich komplett überrascht und gleichzeitig beeindruckt.
💛 Fazit
Ein absolut starker, wuchtiger King – düster, temporeich, moralisch herausfordernd, emotional mitreißend. Für mich wieder ein echtes Highlight! 🔥📖
- auf seiner Flucht vor den Jägern kommt Ben Richards unter anderem auch durch die Kleinstadt Derry, ...auch das liebe ich an seinen Büchern, dass wir immer wieder Charakteren und/oder Orten aus anderen Werken begegnen ❤️🔥
Der Anfang hat mir wirklich gut gefallen, ich mochte es zu lesen wie sich Stephen King Anfang der 80er 2025 vorgestellt hat. Irgendwann ab der Hälfte hat sich das Buch dann aber ganz schön gezogen und mich dann verloren.
Das Ende fand ich dann wieder richtig gut.
Ein sehr spannendes Buch mit Höhen und Tiefen.
Ich war skeptisch diesem Buch gegenüber, weil ich bei meinem ersten Buch von Stephen King enttäuscht wurde. Aber ich gab ihm noch eine Chance und muss sagen ich war sehr zufrieden mit dem Buch .📗
Ein spannendes Katz und Maus Spiel von den Protagonisten und dem Konzern.
Das Ende war sehr bitter und das Statement düster.
Ich freue mich auf ein weiteres Buch von Stephen King
Ben Richards lebt in dem dystopischen Amerika des Jahres 2025. Die Luft ist verpestet, die Schere zwischen Arm und Reich gigantisch und die Leute verdummen durch das gratis Fernsehen Free-Vee.
Um seiner kranken Tochter Medikamente kaufen zu können, beschließt Ben bei einer der abstrusen Game Shows teilzunehmen. Er wird für die populärste, die „Menschenjagd“ ausgewählt. Er muss es schaffen 30 Tage zu überlegen, dabei wird er vom ganzen Land gejagt.
Stephen King hat als Richard Bachman mal wieder eine gesellschaftskritische Dystopie erschaffen, in der Brutalität nicht fehlen darf. Auf Grund des Erscheinens der neuen Verfilmung und des Faktes, dass das Buch dieses Jahr spielt wollte ich es noch unbedingt lesen.
Und was soll ich sagen, es war sehr unterhaltsam. Das Katz und Maus Spiel zwischen den Jägern und Ben nimmt immer größere Formen an. Ständig erwischt man sich dabei, wie man überlegt, wie man am besten vorgehen sollte. Es ist ein gutes Buch für Zwischendurch. Man muss nicht zu viel nachdenken aber wird gut unterhalten. Ärgerlich fand ich, dass in meiner Ausgabe im Vorwort schon das Ende gespoilert wurde, weil das Vorwort eines anderen Buches reingeschnitten wurde. Also falls ihr auch diese Version lest, lest das Vorwort erst zum Schluss.
Das war also mein erster King. Oder zumindestens so halb, da er ja mal unter nem Pseudonym veröffentlicht wurde.
Habe lange mitgefiebert und war gut in die story eingebunden, auf den letzten 70 Seiten oder so hat es mich dann aber leider verloren und ich habe da das Ende bereits gewusst. Hatte mir da noch ein wenig mehr twist oder so erhofft. Bin auf die verfilmung jetzt aber sehr gespannt.
Eine Dystopie, die 2025 spielt und vor 50 Jahren geschrieben wurde - düster, brutal, gesellschaftskritisch und ziemlich gut!
Nachdem ich die Inhaltsangabe von Menschenjagd gelesen hatte, war für mich klar, dass ich die Geschichte unbedingt noch dieses Jahr hören muss!
Richard Bachman alias Stephen King schrieb die Dystopie angeblich innerhalb weniger Tage – manche Quellen datieren sie bereits in den Winter 1971. Sicher ist: Veröffentlicht wurde der Roman 1982, und er spielt im Jahr 2025! 🤯
Ein großer Teil der Bevölkerung ist arbeitslos, bettelarm und krank, denn die Luft ist stark verschmutzt. Moralischer Verfall und soziale Ungleichheit prägen die Gesellschaft. Die Menschen lesen keine Zeitungen mehr; stattdessen besitzt jeder ein kostenloses „Free-Vee“-Fernsehgerät, das eine sensationsgierige Gameshow nach der anderen ausstrahlt.
In diesen makabren Sendungen treten mittellose Menschen aus purer Verzweiflung an – und riskieren dabei ihre Gesundheit oder gar ihr Leben.
Die Hauptfigur Benjamin Richards ist 28 Jahre alt, verheiratet und Vater einer kleinen Tochter, die an einer schweren Lungenentzündung leidet. Aus Verzweiflung und in der Hoffnung, Geld für Medikamente zu gewinnen, entscheidet sich Richards, an einer dieser Shows teilzunehmen. Er qualifiziert sich für „Menschenjagd“, das brutalste Spiel von allen – noch kein Teilnehmer hat es je überlebt.
Der Kandidat erhält einen kurzen Vorsprung und wird dann von professionellen Jägern sowie der gesamten Bevölkerung gehetzt. Je länger er durchhält, desto mehr Geld verdient seine Familie.
Mit dem Startschuss beginnt eine fesselnde, brutale und zugleich zutiefst traurige Geschichte – spannend, gesellschaftskritisch und mit einem spektakulären Ende! 🤯🤯
David Nathan verdient wie immer ⭐⭐⭐⭐⭐.
Übrigens: Das Buch wurde 1987 unter dem Titel "The Running Man" mit Arnold Schwarzenegger verfilmt. Das Drehbuch orientiert sich jedoch anscheinend nur sehr locker an der Vorlage; die düstere Gesellschaftskritik des Romans soll weitgehend verloren gegangen sein.
Aktuell steht eine neue Verfilmung von "The Running Man" kurz vor dem Kinostart. Der Trailer wirkt auf mich etwas trashig. Ins Kino lockt mich der Film leider nicht – sehr schade!🫤
Edgar Wright ist ein grandioser Filmemacher. Scott Pilgrim vs. The world, shaun of the dead, hot fuzz, baby driver und viele mehr sind äusserst starke Filme.
Hoffentlich wird sich the running man da auch einreihen können. Bei einer Verfilmung nah am Originalwerk kann nicht viel schiefgehen. Ich freue mich sehr darauf.
Ben Richards ist ein nachvollziehbarer Charakter, der in einer Welt leben muss, die langsam aber sicher zugrundegeht. Aus dringenden Gründen, sieht er sich gezwungen bei der „Menschenjagd“ mitzumachen. Das ist eine show auf Leben und Tod, die nur zu Unterhaltungszwecken existiert und die Bevölkerung bespassen soll.
Wird er seinen Jägern genug lange aus dem Weg gehen können, um am Leben zu bleiben und den grossen Hauptpreis gewinnen?
Dieses epische Ende habe ich nicht kommen sehen! Wer interessiert ist, soll sich auf jeden Fall dieses Buch holen, es ist innert kürzester Zeit weggelesen.
Einen Stern musste ich aber trotzdem abziehen, weil es mir im Mittelteil etwas zu gemächlich war und gerne öfter ein hohes Tempo hätte beibehalten können.
In einer düsteren Zukunft 2025, in der Armut und Arbeitslosigkeit allgegenwärtig sind, meldet sich Ben Richards freiwillig für eine brutale Gameshow: „Die Menschenjagd“. 30 Tage lang muss er fliehen – während die ganze Welt live zuschaut und professionelle Killer ihm nach dem Leben trachten. Doch bald wird klar, dass das Spiel nicht nur um Geld, sondern um Macht, Kontrolle und die Wahrheit geht.
Stephen King schafft hier eine erschreckend realistische Dystopie, die auch heute noch beängstigend aktuell wirkt. Der Roman ist spannend, gesellschaftskritisch und emotional – und das Ende trifft einen völlig unvorbereitet. Ben Richards ist ein komplexer, tragischer Held, und Kings Schreibstil zieht einen von der ersten Seite an in den Abgrund dieser verdrehten Welt.
Ein intensives, bitteres und zugleich fesselndes Buch – ganz anders (und um Welten besser) als die Filmversion.
Das erste Buch was ich von King gelesen habe gefiel mir insgesamt gut. Ich mag wie das Worldbuilding nebenbei passiert und mit welch schnellem pacing die Geschichte voran getrieben wird. Auch der sehr pessimistische, aber durchaus treffende Blick auf eine mögliche Zukunft war etwas positives im leseerlebnis. Gegen Ende geht „The Running Man“ aber etwas die Puste aus und ob ich das moralisch höchst fragwürdige Ende gut finde weiß ich noch nicht.
Ein Produkt seiner Zeit, aber auch immer noch gut!
Natürlich kann man von einem Stephen King der 80er nicht erwarten, politisch korrekt zu sein. Der Hauptcharakter ist auch nicht sympathisch: Soll er auch nicht sein. Irgendwie macht es das auch noch viel spannender.
Dennoch: Spannendes Konzept, spannende Ausführung, überraschende Handlung! Nicht mein liebster Bachmann, trotzdem super.
Ein unterhaltsamer dystopischer Roman, geschrieben von King im Jahr 1982, der im Jahr 2025 spielt. Witzig sind oft die Vorstellungen, die King sich damals für heute gedacht hat.
Es geht um Politik, die Kluft zwischen Arm und Reich, die Elite und das einfache Volk. Es hat eine interessante Prämisse über eine Spielshow, in der Leben und Tod buchstäblich auf dem Spiel stehen. Solide und unterhaltsame Geschichte ist weitgehend linear.
Es ist oft politisch inkorrekt, und die Sprache, die in Bezug auf Schwarze verwendet wurde, war manchmal besonders unangenehm.
Wer die Bücher von King liebt, wird mit diesem hier bestens beraten sein. Etwas kürzer als gewohnt und wie so oft, ist der Weg das Ziel, auch wenn man von Anfang an weiß, wie es ausgeht.
Der Schreibstil ist einfach unübertrefflich.
Gefiel mir sehr gut.
Meinung:
Ein Buch zu lesen, welches von dem Jahr 2025 handelt und es auch noch in diesem Jahr zu lesen, hat ein mulmiges Gefühl in mir erzeugt. Gott sei Dank sieht die Welt noch nicht so aus, wie es in diesem Buch beschrieben worden ist, aber meiner Meinung nach befinden wir uns auf direktem Wege dorthin.
Stärken des Buchs:
Die Geschichte über Benjamin und sein starker Wille haben mich mitgerissen und auch nachdenklich gestimmt. Die im Buch beschriebene Umweltveränderung hat mich sehr erstreckt und auch beunruhigt. Die Klassengesellschaft war so detailliert ausgearbeitet, dass man bei diesem Buch sorge haben muss, dass die beschriebene Dystopie wirklich eintreffen kann.
Schwächen des Buchs:
Hier und da hat sich Stephen King wieder etwas zu lange mit unwichtigen Nebendetails aufgehalten, die zum Verlauf der Geschichte nicht wirklich beigetragen haben. Sowas bin ich von ihm aber schon gewöhnt und fände es eher schade, wenn sie fehlen würden.
Mein Fazit zu dem Buch:
Diese grausame Geschichte über eine brutale TV-Show in der Menschen gejagt und brutal ermordet werden nur um ihren Familien Geld zukommen lassen zu können hat mich mehr als überzeugt und mitgerissen. Wenn man bedenkt, dass diese Geschichte weit vor dem Jahre 2025 geschrieben wurde, betreffen uns die Themen, die der Autor anspricht, zum Teil heute tatsächlich. Diese Dystopie überzeugt mit Spannung, tollen Charakteren und einem großen Knall am Ende.
Ein dystopischer Thriller mit hoher Spannung und gesellschaftskritischem Unterton – temporeich, brutal, erschreckend aktuell.
„Menschenjagd“ ist ein früher Roman von Stephen King, der unter dem Pseudonym Richard Bachman erschien. Die Geschichte spielt in einer düsteren Zukunft, in der Armut, Gewalt und Überwachung den Alltag prägen. Im Mittelpunkt steht Ben Richards, ein Mann, der an einer tödlichen Spielshow teilnimmt, um seine Familie zu retten – gejagt von staatlichen Killern vor laufender Kamera.
King entwirft hier eine beklemmende Vision, die stark an moderne Debatten über Medienmanipulation, soziale Ungleichheit und staatliche Kontrolle erinnert. Trotz der Veröffentlichung in den 80er-Jahren wirkt vieles erschreckend zeitgemäß. Der Stil ist schnörkellos, direkt, mit rasantem Erzähltempo – typisch für den „Bachman“-Ton.
"Er konnte gut verstehen, warum ein Mann, der die Wahl zwischen Stolz und Verantwortung hatte, sich fast immer für den Stolz entschied - wenn die Verantwortung ihm seine Männlichkeit raubte."
Gute und unterhaltsame Dystopie mit einem etwas unsympathischem MMC. 🥲
Die Story wird sehr schnell erzählt, man kommt so gut durch das Buch - habe es sehr gemocht.😁👍🏼
Diese dystopische Geschichte spielt 2025 und ist zwar gefühlt weit weg von der Realität, aber desto mehr man darüber nachdenkt, desto mehr fragt man sich, ob es nicht doch die Realität, aber eben ein bisschen überspitzt und konzentriert, aufzeigt.
Eine sehr gute Idee, die weiter ausgebaut hätte werden können.
"Sie waren auf seltsame Weise unvollständig. Wie Bilder, die statt Augen Löcher im Gesicht hatten, oder wie ein Puzzlespiel, in dem ein winziges Teilchen fehlt.
Es war der Mangel an Verzweiflung. In diesen Bäuchen heulten keine Wölfe."
Vielleicht fehlt mir aber auch noch etwas King- Hintergrundwissen, um alles in seiner Gänze zu verstehen.
Allein dass das Buch im Jahr 2025 spielt, ist schon grandios – wenn man bedenkt, wie sich King bzw. Bachman 1982 unsere heutige Zeit vorgestellt hat. Teilweise wollte er für die knapp 380 Seiten meiner Meinung nach die Welt ein bisschen zu groß aufziehen, viele interessante Dinge werden nur kurz erwähnt. Trotzdem hat mich der Roman, der sich wie ein Actionthriller Film liest, abgeholt.
Vielleicht schau ich mir auch den Film von 1987 mit Schwarzenegger an – auch wenn der mit der Figur aus dem Buch wohl nicht viel gemeinsam hat. Das Ende kam dann ziemlich plötzlich, aber so 30 Seiten vorher war schon abzusehen, in welche Richtung das Ganze läuft.
Was mich aber richtig beeindruckt hat, war das Nachwort aus Der Regulator. (1996)
Das war für mich ein echtes Highlight. Es ist ehrlich, direkt und bringt nochmal auf den Punkt, worum es eigentlich geht – und das Ganze aus heutiger Sicht nochmal zu lesen, gibt dem Buch eine ganz andere Tiefe.
Nach einem anstrengenden Semester habe ich endlich die Zeit gefunden Menschenjagd zuende zu lesen. Den Klapptext könnt ihr auf dem zweiten Bild sehen. Ich muss sagen, ich hatte ganz andere Erwartungen an das Buch und das Ende war auch absolut nicht vorhersehbar. Was mir gut gefallen hat war, dass man ohne großes vorgeplenkel sofort in die Story geworfen wurde. Es gab kein großes „um den heißen Brei reden“. Das Worldbuilding war sehr kreativ und gelungen. Im großen und ganzen hat mir das Buch super gefallen. 😊 ich würde 4 von 5 Sternen ⭐️ geben. Einen Stern abzug, weil ich das Ende sehr apprupt fand und mich gerne noch länger mit der Story beschäftigt hätte. Ich fand auch dass dem Hauptprotagonisten alles ziemlich in die Karten gespielt hat.
Achtung Spoiler ab hier ‼️
Ich fand den Bluff mit der Handtasche etwas unrealistisch… auch wurde nie aufgeklärt warum Richards sich dagegen entschieden hat mit dem Network zusammenzuarbeiten. Immerhin hätte er nichtsmehr zu verlieren gehabt..
Wow! Ich habe es geliebt! Es war durchgehend spannend und ich kann es nur empfehlen! Manchmal sind mir die Kings zu lang, zu ausführlich, doch dieses Buch war perfekt genauso wie es war. Ich freue mich schon darauf den Film zu sehen und Ende des Jahres dann die Neuverfilmung ☺️👌
Das Buch spielt im Jahr 2025. Also ging es los. Die Spa nung ist von Anfang an dabei. Die letzten Seiten und Kapitel haben meine Nerven stark gefordert.
Man muss es nicht mehrfach lesen, aber wer Bachmann / King mag und kein 900 Seiten-Projekt starten möchte, ist hier gut aufgehoben.
Ich fand die Geschichte okay hab mir eigentlich mehr vorgestellt
Man konnte es flüssig lesen und man war gut in der Geschichte drinnen. Ich mag die Bücher von ihm trotzdem bin ich etwas enttäuscht
Menschenjagd spielt in der dystopischen Zukunft 2025, in der die Gesellschaft in Arm u Reich unterteilt ist. Ben Richards Tochter ist schwer erkrankt und da seine Frau u er sich keine Medikamente leisten können, meldet er sich für die TV Show Menschenjagd an, in der er von professionellen Killern verfolgt, um sein Leben flüchten muss.
Der Roman überzeugt durch seine rasante Handlung, die Kapitel sind kurz gehalten, enthalten aber packende Action mit scharfsinniger Gesellschaftskritik, Medienmanipulation und dem Willen zu überleben.
Ben wirkt zu Beginn nicht sonderlich sympathisch, entwickelt sich während des Romans aber immer mehr zum Antihelden.
Menschenjagd wurde in den 80ern von King unter seinem Pseudonym Richard Bachmann geschrieben, ist aber heute aktuell wie nie.
Chronologische Lesereise durch Stephen Kings Werk Teil 12:
Seit nunmehr fast sechs Jahren lese ich mich chronologisch durch Kings Schaffen und möchte nach und nach die gesammelten Eindrücke zu seinen Büchern hier aufschreiben. Aktuell stecke ich mitten in den Anfängen der 2000er Jahre, als er mit seinem Unfall zu kämpfen hatte und sein Schreiben nachzulassen schien - welch ein Irrtum.
Doch hier soll es um das Buch Menschenjagd gehen, dass damals noch unter seinem Pseudonym Richard Bachman erschienen ist (sein Viertes unter diesem Namen) und das damals in den 80ern mit Arnold Schwarzenegger sehr prominent verfilmt wurde (allerdings war dann von dem Buch nur noch die Grundidee übrig, aber das steht auf einem anderen Blatt).
Dieses Buch handelt im Jahr 2025 (welch ein Zufall) und diese dargestellte Zeit wird sehr dystopisch geschildert. Die USA ist mittlerweile ein sehr armes Land und werden durch die Medien regiert. Es herrscht große Armut und Reichtum kann man meist durch sehr lukrative, aber auch demütigende Spiele gewinnen,. Eines davon ist Menschenjagd, bei dem es darum geht, dass man von einem Eliteteam bestehend aus Söldnern gejagt wird und dabei innerhalb einer bestimmten Zeit nicht geschnappt werden darf. Schafft man es, gewinnt man eine Menge Geld. Wird man allerdings gestellt, winkt nur der Tod. Das Problem an der Sache ist vor allem, dass dieses Spiel landesweit übertragen wird und Hinweise durch die Bevölkerung an die Spielleitung dringend erwünscht sind und ebenfalls Geldbeträge für die Tippgeber bringen.
Unter diesen Voraussetzungen meldet sich der arbeitslose Ben Richards für dieses Spiel an, um die notwendigen Medikamente für seine schwerkranke Tochter besorgen zu können. Doch das Spiel läuft nicht so, wie er sich das vorgestellt hat und Ben hinterlässt bei seiner Flucht vor den Jägern eine Spur der Verwüstung.
Dieses Buch ist mit eines der Besten, die King geschrieben hat. Jetzt nicht unbedingt sprachlich, sondern vielmehr, was er darin schildert. Dazu muss man sich vielleicht auch in die Zeit zurückversetzen, in der das Buch erschienen ist. Der kalte Krieg auf dem Höhepunkt und im Fernsehen namen die Spieleshows, um die Menschen abzulenken, immer mehr zu. Diesen Ausgangspunkt spinnt King hier weiter und lässt die Medien zur alles bestimmenden Macht aufsteigen, die über das Wohl der Menschen bestimmen. Diese sehr finstere Zukunftsvision schmückt er mit Ben Richards aus, der an dem tödlichsten dieser Spiele teilnimmt und aus dessen Sicht wir die komplette Geschichte erleben. Dieses Buch ist durch seine Ausgangslage sehr grimmig geraten und wirklich düster mit wenig Hoffnung auf Licht am Ende des Tages. Ein Stil, der die Bücher unter seinem Pseudonym Bachman generell auszeichnet. Das sollte man alles im Hinterkopf behalten, wenn man nur die Verfilmung "Running Man" kennt, die aus dieser Geschichte einen reinen Actionfilm macht.
Für mich persönlich ein Highlight in Kings Schaffen und definitiv bis hierhin der beste Band unter seinem Pseudonym,
Ein solider Thriller der mich auf jedenfall unterhalten konnte.
Ich habe gut in die Geschichte rein gefunden und bin der Handlung auch ganz gerne gefolgt. Spannung war auf jedenfall vorhanden aber irgendwie hat mir etwas gefehlt. Ich kann nicht genau sagen was. Vielleicht war es mir einfach zu oberflächlich und ich hätte mir mehr Tiefgang gewünscht.
Dennoch mochte ich das Buch ganz gerne und durch den flüssigen Schreibstil kam ich gut voran.
Wer Stephen King mag, wird auch Menschenjagd unterhaltsam finden. Der Schreibstil ist flüssig, die Spannung hält durchgehend an, und das Tempo ist hoch. Es liest sich gut und bietet solide Unterhaltung, aber es ist kein Buch, das man unbedingt mehrfach lesen muss.
Es ist sicher nicht Kings bestes Werk, aber auch keines seiner schlechtesten. Für einen einmaligen, spannenden Lesegenuss ist es definitiv geeignet.
Mein erstes King Buch.
Im Allgemeinen muss ich sagen, dass es mir ganz gut gefallen hat. Ich habe dem Buch 3.5 Sterne gegeben und es für Goodreads abgerundet auf 3 Sterne. Die Story fand ich super! Eine kaputte Welt mit einer dystopischen Gesellschaft wäre genau meines gewesen. Irgendwie jedoch brauchte ich einen ganzen Monat um das Buch zu lesen. Es zog sich ziemlich dahin und obwohl es immer auf meinem Nachttisch lag, hatte ich nicht unbedingt das Bedürfnis es in die Hand zu nehmen und zu lesen. Als ich mich dann doch durchgerungen habe war ich leider doch nicht so begeistert, wie ich es mir erhofft habe. Das Ende hat mir gar nicht gefallen und ging auch plötzlich viel zu schnell, dafür, dass es sich sonst so gezogen hat. Ich weiss nicht woran es gelegen hat - vielleicht am Schreibstil (die langen Sätze) oder an mir selber und meiner Motivation. Ich sehe jedoch ein, dass es ha eigentlich ein "Richard Bachman"-Buch war... Vielleicht sollte ich also Stephen King noch eine Chance geben. Jetzt muss ich jedoch erst mal ein fluffig leichtes Buch zur Hand nehmen und Menschenjagd noch etwas verdauen.