29. Jan.
Starker Anfang, schwaches Ende. Dennoch ist das Buch eine klare Empfehlung für Leser:innen, die Dark Academia, düstere Fantasy, originelle Wesen und Geschichten ohne Romance schätzen.
Rating:4

Starker Anfang, schwaches Ende. Dennoch ist das Buch eine klare Empfehlung für Leser:innen, die Dark Academia, düstere Fantasy, originelle Wesen und Geschichten ohne Romance schätzen.

Ganz gewöhnliche Monster war mein erstes Buch von J.M. Miro, auf das ich eher zufällig gestoßen bin. Bis dahin war mir der Titel weder in sozialen Medien noch in anderen Buchkreisen begegnet. Umso überraschter war ich, wie sehr mich bereits die ersten Seiten abgeholt haben. Das düstere, historische Setting, mit Schauplätzen in Amerika, London und Schottland, erzeugt von Beginn an eine geheimnisvolle Atmosphäre, die mich sofort in eine andere Welt gezogen hat. Das Buch ist Dark Academia durch und durch. Alte Gemäuer, geheime Institutionen, moralisch fragwürdige Entscheidungen und eine allgegenwärtige Dunkelheit prägen die Geschichte. Stellenweise ist der Roman sehr düster und auch brutal, was mir persönlich gut gefallen hat und hervorragend zur Stimmung passt. Besonders positiv hervorheben möchte ich die mystischen Figuren und Wesen, die in der Geschichte vorkommen. Hier wird bewusst auf klassische Fantasy-Klischees verzichtet. Stattdessen begegnet man originellen, ungewöhnlichen Kreaturen, die ich so in dieser Form noch nicht aus anderen Geschichten kannte und die der Welt etwas Eigenständiges und Frisches verleihen. Die Mischung aus historischem Roman und Fantasy funktioniert insgesamt sehr gut und erinnert in ihrer Grundidee zwar an bekannte Werke wie Harry Potter oder Die Insel der verlorenen Kinder, geht in vielen Aspekten aber eigene Wege. Auffällig und erfrischend ist auch die Altersstruktur der Protagonist:innen: In zentralen Rollen stehen sowohl sehr junge Figuren, also Kinder, als auch ältere Erwachsene. Besonders gefallen haben mir die starken alten Frauenfiguren. Frauen mit Ecken, Kanten und Makeln, fernab von glattgebügelten Idealbildern. Es war ausgesprochen wohltuend, einmal keine perfekten 22-jährigen Hauptfiguren im Mittelpunkt zu haben. Die erste Hälfte des Buches hat mich sehr überzeugt. Der Schreibstil ist atmosphärisch und fesselnd, die Handlung entwickelt sich spannend, und die Vielzahl an Figuren sorgt für Tiefe. Zwar gibt es viele Charaktere, deren Hintergrundgeschichten ausführlich beleuchtet werden, was sie greifbar und interessant macht, aber stellenweise auch etwas zu langatmig wirkt. In der Mitte des Buches verliert sich die Spannung dadurch ein wenig, was letztlich auch dazu geführt hat, dass ich das Buch zeitweise zur Seite gelegt und später weitergelesen habe. Positiv hervorzuheben ist, dass die Geschichte komplett ohne Lovestory auskommt. Stattdessen liegt der Fokus klar auf Freundschaft, Zusammenhalt und dem Gefühl von Found Family. Zum Ende hin konnte mich der Roman leider nicht mehr vollständig abholen. Die Handlung wird sehr schnell vorangetrieben, fast gehetzt, wodurch wichtige Erklärungen fehlen. Einige Entwicklungen wirkten unklar, einzelne Abschnitte musste ich mehrfach lesen, um sie richtig zu verstehen. Ob dies am Erzähltempo oder an der Übersetzung liegt. Fest steht jedoch, dass das Finale nicht mehr die Stärke des Anfangs erreicht. Insgesamt hinterlässt Ganz gewöhnliche Monster bei mir einen zwiespältigen Eindruck. Der Einstieg ist stark, atmosphärisch dicht und voller düsterer Faszination, verliert jedoch im Mittelteil an Fokus und überzeugt mich im Finale nicht vollständig. Aktuell plane ich daher nicht, direkt zum zweiten Band zu greifen – möglicherweise zu einem späteren Zeitpunkt.

Ganz gewöhnliche Monster – Dunkle Talente
Ganz gewöhnliche Monster – Dunkle Talenteby J. M. MiroHeyne
7. Dez.
Rating:2

Ich hätte es so gerne gemocht! 👻🕴🏻

Ich habe dieses Buch bei ca. 65% abgebrochen... Leider! Ich hatte es Ende letzten Jahres begonnen, dann wieder abgebrochen, vor 4 Monaten weiter gelesen und jetzt wieder abbrechen müssen. Ich komme einfach nicht rein.... Die Geschichte ist vielversprechend, eigentlich genau mein Genre. Es geht um Kinder mit besonderen Fähigkeiten, die auch ein bisschen outside the Box sind. Der Anfang der Geschichte war wirklich gut, man lernt alle Figuren sehr detailliert kennen (und es sind wirklich VIELE Figuren). Es ist ein sehr düsteres Setting, es geht um Tod und das Leben danach. Um Parallelwelten, böse Mächte und Schicksalsschläge, die einen verändern. Aber es ziiiiieht sich.... Nach knapp 500 Seiten habe ich gemerkt, dass einfach immer noch keine Motivation aufkommt. Und angesichts der Tatsache, dass ich noch über 300 Seiten vor mir hatte, hab ich mir selbst den Gefallen getan und endgültig abgebrochen. Die Bewertungen waren so gut, da kann ich mich aber leider nicht anschließen. Sehr schade!

Ganz gewöhnliche Monster – Dunkle Talente
Ganz gewöhnliche Monster – Dunkle Talenteby J. M. MiroHeyne
20. Okt.
Rating:4

Die Geschichte hat mich von Anfang an in ihren Bann gezogen. Die Kapitel alle für sich sind spannend erzählt und die Storyline neu und ungewöhnlich. Trotz der 800 Seiten hatte ich das Gefühl, dass die Geschichte in sehr hohem Tempo erzählt wird und die Charaktere nicht im vollem Umfang zur Geltung kommen (können). Man erfährt viel über deren Vergangenheit und Traumata, jedoch wenig über deren jetziges Ich. Auch die Einführung in die Fantasiewelt war holprig, es werden viele (mir) unbekannte Begriffe verwendet und oft scheint die Lösung für einen Konflikt bzw. ein Problem ein magischer Gegenstand zu sein, was für mich nicht immer Sinn ergab. Etwas weniger Tempo oder auch weniger Hauptfiguren hätten vermutlich mehr Raum für Charakterentwicklung und Worldbuilding erlaubt. Nichtsdestotrotz ist es eine sehr mitreißende Geschichte mit düsteren, makabren Vibe, die mich durchaus überzeugt hat und Lust auf mehr macht!

Ganz gewöhnliche Monster – Dunkle Talente
Ganz gewöhnliche Monster – Dunkle Talenteby J. M. MiroHeyne
4. Okt.
Rating:5

'Schottland im Jahr 1882.' Dieser erste Satz des Klappentextes hat bereits dafür gesorgt, dass ich in der Buchhandlung reingelesen habe, ich hätte aber nicht erwartet, dass diese Geschichte mich so begeistert. Der mysteriöse Dr. Berghast betreibt in den schottischen Highlands das Cairndale-Institut, das Zuflucht und Ausbildungsstätte für Kinder mit besonderen Fähigkeiten ist. Der achtjährige Marlowe, Waise und mit übernatürlichen Kräften ausgestattet, soll dort Schutz vor Jacob Marber finden, dem Mann aus Staub und Asche, der diese besonderen Kinder jagt. Doch Cairndale erweist sich als Ort mit vielen Geheimnissen... Schon lange habe ich keine so atmosphärische Geschichte mehr gelesen. Das viktorianische London, die schottische Landschaft, die Düsternis, die schwelende Bedrohung... das alles beschreibt der Autor sehr lebendig. Gleichzeitig schlichen sich die Hauptfiguren in mein Herz: der besonnene Charlie, die vorlaute Ribs, die furchtlose Komako und natürlich der kleine Marlowe - so jung und hilfsbedürftig, und gleichzeitig so tapfer. Das Ende zerriss mir das Herz, doch es gibt einen zweiten Teil, und so werde ich bald wieder in die Welt der besonderen Kinder eintauchen um zu sehen, wie es mit ihrer Geschichte weitergeht. Einziger Kritikpunkt: die Übersetzung. Oft wirken die Sätze und Wendungen holprig, klingen eben übersetzt, und viele Wendungen würde man so im Deutschen nicht verwenden.

Ganz gewöhnliche Monster – Dunkle Talente
Ganz gewöhnliche Monster – Dunkle Talenteby J. M. MiroHeyne
3. Okt.
Rating:5

Ganz gewöhnliche Monster von J.M. Miro Eine anspruchsvolle Fantasy über Kinder mit ungewöhnlichen Talenten.

Alice Quickie und Frank Coulton reisen durch die Welt und suchen Kinder mit außergewöhnlichen Talenten um die Kinder ins Cairndale Institut in Schottland zu bringen. Charlie Ovid und Marlowe finden die beiden Detektive in den USA und so beginnt ein dunkles Abenteuer voller Magie, Wunder aber auch Gefahren für die Kinder und eine große Bedrohung für die gesamte Menschheit. Dieses Buch ist für mich das Fantasyhighlight in diesem Herbst. 🍂 Großartige Figuren auf beiden Seiten, ein großartiges Buch und ich freue mich auf die Fortsetzung „Der Bote aus Staub und Asche“ 😈👍

Ganz gewöhnliche Monster – Dunkle Talente
Ganz gewöhnliche Monster – Dunkle Talenteby J. M. MiroHeyne
9. Sept.
Rating:3

Düster, atmosphärisch aber auch zäh

J.M. Miro's "Ganz gewöhnliche Monster" entführt in eine düstere Welt Ende des 19. Jahrhunderts. Das Buch besticht vor allem durch seine düstere und atmosphärische Stimmung, die Miro meisterhaft erzeugt. Man fühlt sich schnell mit den Weisenkindern und erwachsenen Charakteren verbunden und spürt die bedrückende Last der verborgenen Wahrheit. Im Zentrum der Geschichte stehen eindeutig die Charaktere, und hier liegt auch die größte Stärke des Romans. Miro widmet ihnen viel Raum und entwickelt sie facettenreich und glaubwürdig. Die Beziehungen zwischen den Protagonisten sind authentisch, und man fiebert mit ihnen mit, während sie ihre Wege gehen und versuchen, das Geheimnis um ihre Kräfte und das mysteriöse Cairndale Institut rund um Dr. Berghast zu lüften. Dabei führt die Reise die Leser an eine vielfältige Auswahl an Schauplätzen: vom verregneten England und der rauen Schönheit Schottlands, über den Wilden Westen bis ins ferne Tokio. Miro scheut sich nicht, verschiedene, wichtige Themengebiete zu streifen: die Versklavung in Amerika, die Rolle der Frau Ende des 19. Jahrhunderts und die zur Schau Stellung andersartiger Menschen in fahrenden Zirkussen sind nur einige Beispiele, die die Komplexität der Erzählung unterstreichen. Besonders hervorzuheben ist die spannende Aufarbeitung von Gut und Böse, bei der Miro vermeidet klare Grenzen zu ziehen. So entsteht ein moralisch vielschichtiges Bild, in dem die Motive einiger Charaktere stets ambivalent bleiben. Leider trüben einige Aspekte mein persönliches Leseerlebnis. Die Erzählweise ist sehr ausschweifend und Miro neigt dazu, sich in Details zu verlieren. Das führt zu einigen Längen, die es mir als Leserin schwer machten, mich durch das Buch zu kämpfen. An manchen Stellen hatte ich das Gefühl, die Handlung verliert sich etwas und kommt nur langsam voran. Rückblickend ist durchaus viel geschehen, doch es fühlte sich beim Lesen für mich oft zäh an. Ein weiteres Problem für mich persönlich ist das Magiesystem, das sehr unübersichtlich aufgebaut ist. Ich hatte Schwierigkeiten, die Regeln und Funktionsweisen der Magie zu verstehen, was das Eintauchen in die Welt zusätzlich erschwerte. Es fehlt eine klare und verständliche Erläuterung, die mir geholfen hätte, mich zu orientieren. Fazit: "Ganz gewöhnliche Monster" ist ein tolles Buch mit viel Potential, das durch seine düstere Atmosphäre, die komplexen Charaktere und die thematische Vielfalt überzeugt. Wer ein Faible für Dark Academia und eine moralisch anspruchsvolle Lektüre hat, wird hier sicher fündig. Allerdings sollte man sich auf eine zeitweise zähe Lektüre gefasst machen, da die ausschweifende Erzählweise und das schwer verständliche Magiesystem das Lesen erschweren können.

Ganz gewöhnliche Monster – Dunkle Talente
Ganz gewöhnliche Monster – Dunkle Talenteby J. M. MiroHeyne
2. Sept.
Einfach großartig!
Rating:5

Einfach großartig!

"Alles, was existiert, hat zwei Seiten. Eine ist sichtbar, eine ist verborgen, wenn Sie so wollen. So ist es in jedem gegebenen Moment. Aber stellen Sie sich vor, beide Seiten wären sichtbar. Und dass es eine versteckte, dritte Seite gibt. Eine Seite, die Sie nie zu sehen bekommen. Im Inneren der Münze. Die Lebenden und die Toten sind die beiden Seiten dieser Münze. Aber es gibt eine dritte Seite. Und genau die sind diese Kinder, diese ... Talente." J. M. Miro hat mich mit seinem Roman "Ganz gewöhnliche Monster" absolut überzeugt. Es war spannend, es war düster und mystisch und es war kaum aus der Hand zu legen. (Übersetzt aus dem Amerikanischen von Thomas Salter.) "Es ist der Ort, wo die Geister sind. Die Welt jenseits der Orsine ist der Ort, wo die Toten hingehen, wenn sie sterben. Ich habe Mr. Nolan mal darüber reden hören. Er sagt, es ... es ist so, als wäre diese Welt ein Stück Papier, und du hast es gefaltet, und dann nochmal gefaltet. Und dann hast du versucht, eine Linie über die ganze gefaltete Oberfläche zu zeichnen. Es fühlt sich einfach ... falsch an. Es fühlt sich einfach wie ein falscher Ort an." Wir schreiben das Jahr 1882. Mein Name ist Alice Quicke und was ich euch zu erzählen habe, werdet ihr mir kaum glauben. Ich glaube es selbst kaum. Alles fing mit diesem neuen Job an. Zusammen mit Frank Coulton sollte ich mich auf die Suche nach zwei Kindern machen. Charlie und Marlowe, und diese sicher nach Schottland bringen. Es sind besondere Kinder. Kinder mit besonderen Fähigkeiten. Kinder, die von der Gesellschaft mit Argwohn und Hass bedacht werden. Frank und ich sollen sie ins Cairndale-Institut von Dr. Berghast bringen, wo sie in Sicherheit sind. Und es muss schnell gehen, denn jemand anderes ist hinter den Kindern her: Der Mann aus Asche und Staub - Jacob Marber ... "Das Blut war echt. Der Schmerz, den er fühlte, war echt. Der Schrecken, der ihn erfüllte, während er in der Dunkelheit lag und weinte, war echt." Das war wirklich großartig! Ich liebe einfach alles daran. Es ist ein Abenteuer voller Magie und Wunder, mit Charakteren, die mir schnell ans Herz gewachsen sind und einem nebeligen Schleier, der die Wahrheit lange vor seinen Lesern verbirgt. Miro hat hier eine unglaubliche Atmosphäre geschaffen. Sie ist düster und mystisch, aufgeladen mit Magie und Spannung. Die Story nimmt einen großartigen Verlauf und dank einiger Rückblenden erfahren wir auch einiges Wichtiges aus der Zeit vor den aktuellen Geschehnissen. Auch die Charaktere haben mich absolut überzeugt. Die Kinder sind sowieso klasse und liebenswert, jedes auf seine Art. Vor allem der Umgang zwischen Charlie und Marlowe hat mein Herz zum Schmelzen gebracht. Aber auch die Erwachsenen sind interessant gezeichnet. Und ich habe es geliebt, dass Miro mir ihnen gegenüber ambivalente Gefühle beschert hat. Denn es ist lange nicht klar, was man von ihnen wirklich halten soll - wie sie zu den Kindern stehen, was ihre Intention im Bezug auf sie ist. Alles in allem hat mich dieses Buch absolut von sich überzeugt und mich großartig unterhalten. Nun kann ich mich auf Band 2 freuen.

Ganz gewöhnliche Monster – Dunkle Talente
Ganz gewöhnliche Monster – Dunkle Talenteby J. M. MiroHeyne
16. Juni
Rating:2

Ich hatte mich sehr auf dieses Buch gefreut, vor allem weil ich mir mal was gönnen wollte (wegen dem hohen Preis). Leider hab ich das Geld umsonst ausgeben. Der Roman ist unglaublich langatmig und befindet sich fast bis zum Ende im Worldbuilding-Prozess. Nach der Hälfte hatte ich keine Lust mehr weiterzulesen und musste mich zum beenden zwingen, obwohl mir der Beginn sehr gut gefallen hat. Der Schreibstil ist gut und die Charaktere gut durchdacht, was aber die Story nicht retten konnte. Es war für mich nicht spannend genug und konnte mich nicht mitreißen. 800 Seiten haben sich wie 1600 angefühlt. Ich denke aber mein größtes Problem war, dass es irgendwie nichts Neues ist. Es erinnert mich schon stark an die Insel der besonderen Kinder und auch wenn davon nicht wirklich was abgekupfert wurde, fehlt dem Roman trotzdem eine gewisse Einzigartigkeit.

Ganz gewöhnliche Monster – Dunkle Talente
Ganz gewöhnliche Monster – Dunkle Talenteby J. M. MiroHeyne
11. Juni
Rating:5

Komplex, viele Sichten, die am Ende zusammenkommen, düster, toller Schreibstil

Die ganz gewöhnlichen Monster mochte ich sehr. Entweder es gibt immer weniger Bücher in dem Stil oder ich finde immer seltener welche, weil eben andere viel öfter durch die sozialen Medien huschen. Ohne spektakuläre Aufmachung scheinen manche tolle Bücher unter zu gehen. Hier bekommt man eine komplex erzählte Urban Fantasy im Stil des 19. Jahrhunderts. Ähnlich wie bei "Die Insel der besonderen Kinder" werden hier "talentierte" Wesen gerettet und an einem Ort gebracht, vermeintlich beschützt. Zu Beginn lernt man ein paar dieser Kinder kennen und es ist alles noch etwas wirr. Nach und nach bekommt man ein Bild zu den Charakteren und alle kommen zusammen. Geister, Staubbeschwörer, Fleischwesen, Unsichtbare und einiges mehr ist dabei. Verschiedene Sichten und teils Zeiten halten den Erzählstil spannend und abwechslungsreich. Im Laufe der Geschichte erfährt man was es mit der ominösen "Schule" auf sich hat und welche Geheimnisse darin verborgen liegen. Geheime Machenschaften und ein "böses Wesen", das auf der Jagd nach den unschuldigen Kindern ist. Als ich im Lesefluss drin war, mochte ich die komplexe und düstere Atmosphäre. Ohne Wischiwaschi Romanzen oder die Chilischote geht es hier um Einzelschicksale und Freundschaften. Jeder Charakter hat seine Hintergründe, manchmal traurig und brutal. Mit den vielen Seiten ist es schon ein Detailreicher Wälzer, mich konnte das Gesamtpaket gut abholen. Nach sowas habe ich zwischen den trendigen Fantasy Geschichten gesucht. Der Schreibstil war auch großartigem Können. Für mich ein Glücksgriff!

Ganz gewöhnliche Monster – Dunkle Talente
Ganz gewöhnliche Monster – Dunkle Talenteby J. M. MiroHeyne
25. Mai
Rating:4.5

📚 Inhalt Wir befinden uns im England des späten 19. Jahrhunderts. Eine Dienstmagd ist auf der Flucht vor der Rache ihres Herrn. Sie schafft es gerade noch in den Waggon eines Güterzuges und macht dort eine Entdeckung, die ihr Leben verändern wird. Sie findet ein Baby, das eine blauschimmernde Haut hat. Mit diesem Fund beginnt ein Abenteuer über die Kontinentsgrenzen hinaus, in eine Welt voller Magie, Wunder und tödlicher Geheimnisse. 📖 Meinung Ich verdanke diesem Buch meine wiederentdeckte Liebe zu Fantasy! Früher als Kind und in meiner frühen Jugend habe ich enorm viel Fantasy gelesen. Da früher meine finanziellen Mittel sehr viel eingeschränkter waren als heute und meine Eltern mir natürlich nicht alle Bücher kaufen konnten die ich gerne gehabt hätte (obwohl meine Eltern viel Geld in mein Lesehobby investiert haben), habe ich viele Bücher gekauft, die sehr günstig waren. Ladenhüter, Mangelexemplare und der ganze Quark, den man in Wühlkisten findet. Und dementsprechend war halt leider meist auch der Inhalt. So habe ich mir das Fantasygenre leider selbst madig gemacht und eine Zeit lang nichts neues gelesen. Irgendwie kam ich dann zu «Ganz gewöhnliche Monster» und dieses Buch katapultierte mich zurück in die Fantasywelt. Das Buch gab mir dieses besondere Gefühl, dass ich von früher kannte. Ich tauchte ab in eine fremde Welt, musste ein Magiesystem kennen lernen und mich zuerst zurecht finden. Und ich sage es direkt an dieser Stelle, man braucht Zeit um in die Geschichte reinzukommen und das Gefühl zu haben, dass man den Durchblick hat. Ich vermute, dass dies für Fantasyfans nichts Unbekanntes ist, aber für alle, die sich an Fantasy herantasten möchten, müssen das unbedingt wissen. Es braucht Zeit und Geduld, um in der Geschichte anzukommen, doch es lohnt sich. Die Geschichte wechselt fast in jedem Kapitel zwischen unterschiedlichen POV’s. Dadurch konnte ich länger keine Bindung zu den Charakteren aufbauen, da man nie lange bei der selben Person ist. Doch bei mir haben sich eher gegen Ende doch noch Bindungen aufgebaut. Und wenn auch nicht, so denke ich, dass es mit den nachfolgenden Teilen anders geworden wäre. Das ganze Buch wird getragen von einer mystischen, dunklen Atmosphäre, die zu keiner Zeit abbricht. Dies führt zu einem leicht schaurigen Faktor, der mir sehr gefallen hat. Ich kann das Buch sehr empfehlen, es lohnt sich der Geschichte eine Chance zu geben. Leider gibt es noch keine Informationen, wann der nächste Titel veröffentlicht wird, doch ich werde ihn sehr gerne auch lesen.

Ganz gewöhnliche Monster – Dunkle Talente
Ganz gewöhnliche Monster – Dunkle Talenteby J. M. MiroHeyne
9. März
Solide vier Sterne
Rating:4

Solide vier Sterne

„Ganz gewöhnliche Monster“ ist für mich eine solide vier Sterne - Geschichte. Miros Schreibstil ist angenehm und man kommt schnell in die Geschichte rein. Für mich gab es niemals einen „hä?- Effekt“, konnte zu 100% der Story folgen. Die Kapitel haben eine angenehme Länge. Sie wechseln nach einer guten Zeit, so dass es nicht zu viel oder zu wenig von einem Charakter zu lesen gibt. Die Geschichte selbst hat eine gute Konstante, trotz der 800 Seiten. Es gibt immer etwas neues zu entdecken und man hat nicht das Gefühl, dass sich eine Szene zu lang zieht. Die einzelnen Charakter sind sympathisch und/oder interessant. Zu Beginn hat es mich im Allgemeinen etwas mehr gepackt, als man noch nicht ganz so sehr wusste wohin die Reise gehen wird, aber das ist einfach Geschmackssache. Was für mich einfach etwas gefehlt hat und daher keine 5 Sterne, dass es mich emotional nicht ganz berührt hat. Der allgemeine Spannungsbogen war stets auf einer Höhe. Nicht besonders spannend und auch nicht langweilig. Ein perfektes Buch berührt mich auf verschiedene Weisen und das hat mir etwas gefehlt. Dazu hat sich das Finale auf die letzten 100 Seiten konzentriert. Das kam mir etwas übers Knie gebrochen vor. Auf ein paar weitere Seiten wäre es da nicht mehr angekommen. Ich bin auf jeden Fall auf den nächsten Band gespannt und auch was Miro sonst noch so schreiben wird.

Ganz gewöhnliche Monster – Dunkle Talente
Ganz gewöhnliche Monster – Dunkle Talenteby J. M. MiroHeyne
27. Jan.
Rating:5

🥰

Zusammenfassung: Kinder mit „Talenten“ werden weltweit aufgesammelt und nach Schottland ins Cairndale-Institut gebracht. Damit sie mit ihren Talenten besser umgehen können. Der Bösewicht wartet aber direkt um die Ecke…😈 Mit diesen Buch hab ich einfach einen Glücksgriff gemacht. Hab es zuvor nicht gekannt, aber einfach beim Thalia gefunden. 🙃 Das Buch ist sehr düster, super spannend und doch so liebevoll. Die Charaktere werden uns langsam und nach der Reihe Vorgestellt. es gibt nicht verwirrend viele und mir fällt nicht einer ein den ich nicht mochte bzw. von dem ich nicht gern gelesen hab. Das Buch hat mich so an „die Insel der besonderen kinder“ erinnert. Fand die Idee mit den Talenten toll, hier möchte ich jetzt ungern Spoilern 😁 Es ist in mehrere Abschnitte aufgeteilt und immer mit schwarzen Seiten markiert, hat mich total angesprochen. Am besten gefiel mir alles rund ums Institut. Ein altes, geheimnisvolles Herrenhaus. Harry Potter lässt grüßen ❤️

Ganz gewöhnliche Monster – Dunkle Talente
Ganz gewöhnliche Monster – Dunkle Talenteby J. M. MiroHeyne
10. Nov.
Rating:4.5

Ich hab das Setting geliebt!

Das Buch hat mich wirklich überrascht. Mir hat das Setting unglaublich gut gefallen, ich konnte mir alles vorstellen und die düstere Atmosphäre hat mich direkt abgeholt. Die Story hat mich von Anfang an gecatcht, auch wenn ich sagen muss, dass es mit der Zeit immer abgedrehter wurde 😄 Ich hab die Charaktere (besonders Ribbs) schnell in mein Herz geschlossen. Als ich das Buch gekauft habe wusste ich nicht, dass es eine Trilogie wird, aber umso besser, dann kann ich hoffentlich bald mehr davon lesen :)

Ganz gewöhnliche Monster – Dunkle Talente
Ganz gewöhnliche Monster – Dunkle Talenteby J. M. MiroHeyne
6. Nov.
Rating:5

Wie gut war bitte dieses Buch und warum spricht niemand darüber? Bin nur durch Zufall auf diese herrlich düstere, herzerwärmende, wohldurchdachte Fantasygeschichte irgendwo zwischen Harry Potter und Stephen King aufmerksam geworden und möchte es gerne in die Welt herausbrüllen, wie unbedingt ich auf Teil zwei warte.

Ganz gewöhnliche Monster – Dunkle Talente
Ganz gewöhnliche Monster – Dunkle Talenteby J. M. MiroHeyne
31. Okt.
Rating:4

Das hat gedauert!

Ich muss sagen bis ich hier so richtig drin war in der Story und der Welt hat es wirklich gedauert! Der schreibstil ist eigentlich wirklich gut, doch mit den Sprüngen zwischen den Charakteren am Anfang hatte ich so meine Probleme. Als man nachher in der Geschichte drin war lief es aber und es war spannend und aufregend und überraschen, nur das Ende war ab einem gewissen Punkt dann doch absehbar, was der Spannung aber keinen Abbruch getan hat!

Ganz gewöhnliche Monster – Dunkle Talente
Ganz gewöhnliche Monster – Dunkle Talenteby J. M. MiroHeyne
23. Okt.
Rating:4

Düster, spannend, abendteuerlich

Eine Welt, in der nur wenige Menschen – vor allem Kinder – mit besonderen Fähigkeiten geboren werden, aber keineswegs sicher sind. Allein das Cairndale-Institut unter der Leitung von Mr. Berghast scheint ein sicherer Hafen zu sein. Doch es gibt finstere Gegenspieler wie Jacob Marber und andere dunkle Kreaturen, die auf der Jagd nach diesen Talenten sind, insbesondere nach dem Jungen namens Marlowe. Es war absolut nicht vorhersehbar, wie sich die Geschichte entwickeln würde. Ebenso wenig war zu durchschauen, wer von den Charakteren „gut“ und wer „böse“ ist, insbesondere die Ziele von Dr. Berghast und Jacob Marber. Oft geschehen unvorhergesehene Dinge, die der Handlung eine neue Richtung geben, sodass es trotz der Länge des Buches niemals langatmig oder langweilig wird. Zudem enden die Kapitel spannend, und im nächsten Kapitel geht es mit anderen Personen weiter, was wiederum spannend endet. Dadurch war es schwer, das Buch aus der Hand zu legen. Dennoch waren die Sprünge – nicht nur zwischen den Personengruppen, sondern auch in Zeit und Ort – teilweise anstrengend und nahmen der Geschichte etwas ihren Fluss. Manchmal war ich unsicher, was genau passiert war. Auch einige Handlungsstränge wirkten hineingepresst und fügten der eigentlichen Geschichte wenig hinzu, was dazu führte, dass es manchmal zu viele parallele Stränge zu verfolgen gab. Trotzdem ist dieses Buch sehr gut, und ich hoffe, dass bald eine Fortsetzung erscheint. Ich kann es allen empfehlen, die Fantasy lieben, besonders jenen, die „Die Insel der besonderen Kinder“ mögen.

Ganz gewöhnliche Monster – Dunkle Talente
Ganz gewöhnliche Monster – Dunkle Talenteby J. M. MiroHeyne
22. Sept.
Rating:4.5

Der Schreibstil und die erzeugten Bilder haben mich direkt in die Geschichte gezogen. Ich habe mich in so viele Charaktere verliebt, sie sind alle so plastisch. Das ganze Buch fesselt mit seiner Düsternis und der seichten Magie. Mir waren manchmal zu viele Rückblenden eingebaut, weil der Hauptstrang nicht weiterging, aber so konnte man sich auch in Nebenfiguren hineinversetzen und sie lieb gewinnen. Das Buch lässt sich dadurch mit der Hauptstory manchmal etwas Zeit, hinterher war ich aber dankbar für die Nachvollziehbarkeit von Handlungen. Nach der Hälfte wusste ich nicht mehr, wer gut und böse ist und wer welche Informationen hat. Es wurden mir immer mehr Puzzleteile hingeworfen, von denen ich nicht wusste, dass ich sie haben wollte und brauchte, und es wurde nur noch spannend. Lass dich von der Dunkelheit in das Buch ziehen …

Ganz gewöhnliche Monster – Dunkle Talente
Ganz gewöhnliche Monster – Dunkle Talenteby J. M. MiroHeyne
19. Sept.
Leider leider leider nicht so gut wie erhofft gewesen!
Rating:3.5

Leider leider leider nicht so gut wie erhofft gewesen!

Ich wollte es so sehr mögen und eigentlich ist es genau mein Genre. Und auch der Schreibstil war so mystisch, atmosphärisch, düster. Und genau das machte mir Probleme. Ich konnte mich kaum darauf konzentrieren, hatte Probleme mit der Länge und ab dem zweiten Teil des Buches wurde ich immer unkonzentrierter. Vielleicht war es einfach die falsche Zeit, denn an sich hat mir das Buch, seine sensibel aufgearbeiteten Charaktere und die düstere Atmosphäre echt gefallen. Dennoch ist es so wie es ist. Ich würde es Menschen, die viel Konzentration und Muße dafür haben aber dennoch empfehlen, denn ich glaube, es ist ein gutes Buch 😄🖤

Ganz gewöhnliche Monster – Dunkle Talente
Ganz gewöhnliche Monster – Dunkle Talenteby J. M. MiroHeyne
11. Sept.
Ich liebe dieses Buch 🖤
Rating:5

Ich liebe dieses Buch 🖤

Diese Geschichte beginnt sehr verwirrend und scheint anfangs zusammenhanglos. Das ändert sich aber, als die ersten Talente erscheinen und das grandiose Magiesystem offenbart wird.  Zudem ist dieses Buch sehr tiefgründig und holt ordentlich aus. Fast jeder bekommt einen Steckbrief mit einer Vergangenheit. Hierbei entstehen tolle Charakterbilder und zwischenmenschliche Beziehungen, die mich sehr berührt haben. In dieser Welt sind auch nicht die üblichen Vampire oder Heiler unterwegs. Vielmehr sind sie eigene Kreationen des Autors und ergänzen die düstere und neblige Atmosphäre.

Ganz gewöhnliche Monster – Dunkle Talente
Ganz gewöhnliche Monster – Dunkle Talenteby J. M. MiroHeyne
17. Aug.
Alles - außer gewöhnlich
Rating:5

Alles - außer gewöhnlich

Rezension zu „Ganz gewöhnliche Monster“ von J.M. Miro „Ganz gewöhnliche Monster“ ist alles andere als gewöhnlich. Hinter diesem unscheinbaren Titel verbirgt sich eine Geschichte, die tief unter die Haut geht und noch lange nachhallt. J.M. Miro entführt uns mit dem ersten Band seiner geplanten Trilogie in eine düstere und faszinierende Welt, die im viktorianischen Zeitalter angesiedelt ist. Der Roman erzählt von einer Gruppe außergewöhnlicher Kinder, die mit besonderen Fähigkeiten gesegnet – oder vielleicht verflucht – sind. Diese Kinder werden von der Gesellschaft ausgegrenzt, isoliert und zu Außenseitern gemacht, bis sie in einer Art Ersatzfamilie Zuflucht finden. Doch der Weg zu dieser Gemeinschaft ist von Schmerz, Trauma und der Suche nach Identität geprägt. Die Geschichte verwebt geschickt Elemente von Horror, Fantasy und historischen Erzählungen, wobei sie tiefgründige Fragen nach der Natur von Gut und Böse aufwirft. Besonders beeindruckend ist Miro’s Schreibstil, der eine unheimliche und düstere Atmosphäre schafft, die mich von der ersten Seite an in ihren Bann gezogen hat. Jeder Charakter, dem wir in den verschiedenen Erzählperspektiven begegnen, ist vielschichtig und komplex. Ihre Entwicklungen sind so authentisch, dass ich mich ihnen emotional sehr nahe fühlte. Es war unmöglich, nicht mit ihnen mitzufühlen. Besonders Jacob Marber, der Antagonist, hat mich fasziniert. Er ist weit mehr als ein einfacher Bösewicht – er ist eine gequälte Seele mit einer tiefen, schmerzhaften Vergangenheit, die seine Handlungen motiviert und ihn als Charakter unglaublich interessant macht. Während des Lesens wurde mir öfter schwer ums Herz, und ich konnte die Tränen nicht zurückhalten. Dieses Buch hat mich auf eine Weise berührt, die ich schwer in Worte fassen kann. Es ist ein Werk, das unter die Oberfläche geht und einen emotional mitnimmt. Ich bin so froh, „Ganz gewöhnliche Monster“ gelesen zu haben, und werde wohl noch lange an diese Geschichte zurückdenken. Für mich ist es ein klares Lesehighlight, und ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung. Eine absolute Leseempfehlung!

Ganz gewöhnliche Monster – Dunkle Talente
Ganz gewöhnliche Monster – Dunkle Talenteby J. M. MiroHeyne
7. Aug.
Post image
Rating:4

Das Buch wäre der absolute Wahnsinn, ich habe etwas ähnliches noch nicht gelesen, aber durch die 800 Seiten ist es auch zwischendrin sehr zäh. Ich habe mich zusammenreißen müssen weiterzulesen. Doch man wird belohnt. Der Schreibstil und der Weltenbau sind einzigartig. Die Charaktere werden alle (und es sind viele) ganz toll und detailreich beschrieben. Der vermeintlich Böse hat mich besonders berührt. Die innere Zerrissenheit - gut gegen böse - das Richtige zu tun war toll zu lesen. Es war eine Mischung aus Harry Potter, Stranger Things, Mr. Parnassus und die Insel der Besonderen Kinder. Aber in gruselig und makaber. Der Wortwitz und der Sarkasmus war herrlich! Doch worum geht es? Es gibt Tore in eine andere Welt. Die Tote Welt. Darin leben Geister und böse Dinge die versuchen herauszukommen. Dann gibt es Beschützer dieser Tore und Kinder mit besonderen Fähigkeiten, die nicht nur gut sind. Ein Mann hat sich dazu entschlossen, diese Kinder zu suchen und an sein Institut zu holen und sie zu unterrichten. Von Professoren. Diese Kinder nennt man „Talente“. Doch wie erhalten diese Kinder ihre Gaben? Vererbt werden sie nicht. Die Detektive die diese Kinder suchen haben mir sehr gut gefallen und die Kinder, meistens Waise, sind mir direkt ans Herz gewachsen. Sie haben schreckliche Dinge erlebt. Dennoch sind sie absolut liebenswert und intelligent. Ein Kind ist noch besonderer als die anderen. Welches Geheimnis umgibt das Kind? Und kann der Direktor des Instituts Klarheit schaffen? Ich muss euch sagen, dies war wirklich eine absolut besondere Geschichte und wäre ein Highlight wenn es nicht manchmal so langatmig gewesen wäre! Band 2 kommt Ende des Jahres ♥️

Ganz gewöhnliche Monster – Dunkle Talente
Ganz gewöhnliche Monster – Dunkle Talenteby J. M. MiroHeyne
18. Juni
Rating:4.5

Ganz gewöhnliche Monster von J. M. Miro war für mich kein einfach zu lesendes Buch, hat mir aber trotzdem sehr gut gefallen. Gerade zu Anfang hab ich mich schwer getan in die Geschichte zu kommen, die Figuren sind alle etwas unnahbar, die Erzählung lässt sich sehr viel Zeit und es wird mit unbekannten Begriffen hantiert, bei denen man nur Bahnhof versteht (Glyphic? Orsine? Weird Bents??). Aber wenn man dann erst einmal drin ist in der Erzählung, die teils wirklich düster und auch brutal ist, lässt sie einen nicht mehr los und man will wissen, wer welche Hintergedanken hat und welche Ziele verfolgt. Auch wenn das Buch wirklich nicht das war was ich erwartet hatte, hat es mich wirklich sehr gut unterhalten und ich bin echt gespannt auf einen hoffentlich bald erscheinenden zweiten Band.

Ganz gewöhnliche Monster – Dunkle Talente
Ganz gewöhnliche Monster – Dunkle Talenteby J. M. MiroHeyne
10. Juni
Düster, mystisch, charakterbasiert und verdammt gut !
Rating:5

Düster, mystisch, charakterbasiert und verdammt gut !

„Alles, was existiert, hat zwei Seiten. Eine ist sichtbar, eine ist verborgen, wenn Sie so wollen. So ist es in jedem gegebenen Moment. Aber stellen Sie sich vor, beide Seiten wären sichtbar. Und dass es eine versteckte, dritte Seite gibt. Eine Seite, die Sie nie zu sehen bekommen. Im Inneren der Münze. Die Lebenden und die Toten sind die beiden Seiten dieser Münze. Aber es gibt eine dritte Seite. Und genau die sind diese Kinder, diese … Talente.” (S.227 f.) ➡️ Hat euch das Cover eines Buchs schon mal vom Lesen abgehalten? „Ganz gewöhnliche Monster“ ist 2022 schon in der Gebundenen Ausgabe bei Heyne erschienen, allerdings mit einem ganz anderen Cover; das fand ich eher abschreckend und ich hab mich letztendlich gegen das Lesen entschieden, obwohl mich der Klappentext schon ausgesprochen hat. Und als das Buch jetzt nochmal neu mit dem Englischen Originalcover aufgelegt wurde, dachte ich mir, jetzt probiere ich es einfach mal aus - und was bin ich froh, denn - Wow! Was habe ich hier gelesen!?! Und ich kann das alte Cover auch überhaupt nicht verstehen, denn es spiegelt in meinen Augen NULL die Geschichte wieder! Somit kann ich vorab schon mal sagen; Alle, die sich vom alten Cover abgeschreckt gefühlt haben, greift zum Taschenbuch und erlebt diese wahnsinnig starke Geschichte! Die Handlung spielt Ende des 19. Jahrhunderts. Hauptschauplatz ist Edinburgh, Schottland, wir reisen aber auch nach Amerika und Japan. Wir begleiten zunächst Frank Coulton und Alice Quicke, die durch die ganze Welt reisen, um Kinder mit besonderen Talenten aufzusuchen und diese ins Cairndale-Institut nach Schottland zu geleiten; oft elternlos, verstoßen und von der Gesellschaft geächtet können sie dort ein Zuhause finden und mit ihren Talenten umgehen lernen. So zumindest das äußere Bild. Wir lernen auf diesen Reisen Coulton und Miss Quicke, sowie auch die verschiedene Kinder kennen und das war schon mal ein großartiges Leseerlebnis; denn wir lernen diese Protagonisten nicht nur kennen, sondern wir tauchen tief in ihre Gefühlswelt ab und schließen sie ins Herz. Böse und Gut verschwimmen hier wieder total, denn auch den vermeintlich „Bösen“, den Antagonisten, lernen wir verstehen, warum er handelt, wie er handelt und seine innere Zeerissenheit. Für mich sind das immer die glaubwürdigsten Charaktere und auch die Charaktere, die mich am meisten berühren, denn niemand kommt gut oder böse auf die Welt, Ereignisse und Begegnungen können uns formen, aber wir können uns immer entscheiden, welchen Weg wir gehen wollen. Genau das ist auch zentrales Thema des Buchs! Sie Story ist mystisch, düster, manchmal auch etwas gruselig, sie ist ausführlich (aber zu keinem Zeitpunkt langweilig!) und hat Actionszenen, bei denen einem der Atem stockt. Im Institut angekommen erwarten uns einige Rätsel, die das gesamte Weltbild ins Wanken geraten lassen und neue Fragen aufwerfen. „Wenn man lange genug lebt, hört man auf, Mensch zu sein. Man hört auf, irgendwas von dem wirklich zu verstehen, was das menschliche Herz erfüllt. Denn das Herz ist aus Zeit gemacht, aber gleichzeitig wird das Herz von der Zeit aufgefressen, vom Wissen um den eigenen unvermeidlichen Tod.“ (S.585) Diese Geschichte war keine, die ich erwartet habe und die mich dafür umso mehr umgehauen hat; ich bin ein Charakter-basierter-Leser und habe hier alles bekommen, was ich brauche. Die Charaktere, ihre Stärke, ihr Zusammenhalt, ihre Emotionen und das Finden ihrer Identität und Bestimmung haben mich durch diese Geschichte getragen. „Die Sache ist die. Man verschwendet so viel Zeit damit, davon zu träumen, wo man herkommt. Weil man ja weiß, dass niemand einfach aus dem Nichts kommt. Und man sagt sich: Wenn du es nur wüsstest, vielleicht könntest du dann den Grund dafür finden, warum du so wurdest, wie du bist. Warum dein Leben so aussieht, wie es aussieht. Aber es gibt keinen Grund, nicht wirklich.“ (S.626) Vielleicht braucht man hin und wieder etwas Durchhaltevermögen bei diesem 800 Seiten dicken Buch, man wird aber vollends dafür belohnt! Band 2 erscheint Ende des Jahres und ich könnte nicht gespannter sein! Von mir eine klare LESEEMPFEHLUNG !

Ganz gewöhnliche Monster – Dunkle Talente
Ganz gewöhnliche Monster – Dunkle Talenteby J. M. MiroHeyne
19. Nov.
Rating:5

Ganz gewöhnliche Monster ist ein fantastischer Auftakt einer spannenden Reise mit brillanten Figuren. Der Schreibstil ist düster und ruhig. Damit wurde ich bereits ab der ersten Seite gefesselt. Es macht neugierig und erschafft eine sehr dunkle Atmosphäre. Die Figuren, sowie ihre Erlebnisse sind erschütternd, packend, sehr emotional und zugleich spannend. Die Handlung entsteht aus mehreren Stationen, wobei immer wieder weitere Figuren ins Spiel kommen. Dies ist absolut nicht unübersichtlich gestaltet, sondern eher fesselnd, weil dadurch immer weitere Wendungen entstehen. Zumal es ein Kunstwerk ist, diese roten Fäden alle stimmig miteinander zu verknüpfen. Es ist überhaupt nicht vorhersehbar, in welche Richtung es laufen wird. Die Charaktere sind unglaublich vielschichtig, authentisch und mit viel Liebe zum Detail erschaffen. Es fällt schwer, dieses Buch aus der Hand zu legen. Es liest sich einfach flüssig ohne irgendwo hängen zu bleiben. Die geschaffene Düsternis bleibt während der ganzen Geschichte atmosphärisch. Allein dies ist ein Erlebnis, welches selten ein Buch schafft. J. M. Miro bringt den Leser dazu, sein Herz bei den „Monstern“ dahinschmelzen zu lassen. Man erfährt den Zusammenhalt, die Aufrichtigkeit, die Liebe zu den Figuren am eigenen Leib. Es ist in dieser Hinsicht vom Stil mit T. J. Klune vergleichbar. Er schafft dieses gleichermaßen mit seinen Büchern. Das Buch hat sehr viel Potenzial, welches fantastisch genutzt wurde. Ein wirklich tolles Werk. Ich bin wahnsinnig gespannt auf den zweiten Teil.

Ganz gewöhnliche Monster – Dunkle Talente
Ganz gewöhnliche Monster – Dunkle Talenteby J. M. MiroHeyne
26. Juni
Rating:4

Spannend, unterhaltend

Ganz gewöhnliche Monster. Monster, denen man es nicht ansieht, dass sie welche sind. Sie haben Fähigkeiten. Und doch sind sie Menschen mit ganz normalen Gesichter und Körper. Ganz gewöhnliche Monster Aber was macht sie zu Monster? Das, wenn sie verletzt werden, sich die Wunden schnell wieder verschließen, sie den Schmerz aber trotzdem spüren? Dass sie von innen heraus blau leuchten können und die Fähigkeit haben, den Schmerz einer verletzten Person an sich zu ziehen? Sie zu heilen? Oder dass sie schwarzen Staub auf die Umgebung legen, ihn befehlen können und somit auch Menschen töten könnten? Es sind Talente, keine Monster! All diese Fähigkeiten haben die Figuren in dem Buch Ganz normale Monster. Sie werden von "normalen" Menschen gejagt und "eingesammelt". Aber auch untereinander sind sich die Außergewöhnlichen nicht ganz grün. Das Wort Monster hören sie gar nicht gerne. Sie sind Menschen mit besonderen Fähigkeiten. Sie sind Talente. Es ist Ende des 19. Jahrhundert, als der kleine Marlowe von einer jungen Frau "gefunden" wurde. Er lag neben seiner toten Amme. Der Junge wuchs in bescheidenen Verhältnissen auf, in einem Zirkus, der von seiner Fähigkeit fast durchsichtig zu werden und blau zu leuchten, profitierte. Bis zu dem Tag als eine andere Frau in Männerkleidern den kleinen Marlowe abkaufen wollte. Am Ende brannte alles und die Frau und Kind flüchteten nach Schottland in ein Heim für talentierte Menschen. Fantastische Reise Ich will jetzt nicht alles preisgeben. Ich war auf jeden Fall von diesem Buch fasziniert. Es ist eine fantastische Reise. Es ist brutal, blutig oder nimmt die Luft zum Atmen. So mancher Haupt-Charakter verliert auch sein Leben und man muss sich wieder auf eine andere Figur konzentrieren. Die Talente machen Fehler, schämen sich, sind traurig. Es ist ein Kampf, Gut gegen Böse. Doch wer der wirkliche Böse ist, ist nicht ganz ersichtlich. Kurz bevor man das Gefühl hat, jetzt ist es klar, kippt die Situation wieder. Ich mochte alle Figuren. Manchmal mehr, manchmal weniger, ganz so wie der Autor es sich wahrscheinlich gedacht hatte. Das Gute ist nicht immer gut und das Böse hat seine guten Seiten. Ich fand das Hin und Her spannend. Die Kämpfe, die zwischenzeitlich stattfanden, waren für mich manchmal etwas schwierig zu verstehen. Aber das mag vielleicht auch an der Übersetzung liegen. Am Ende ist alles vorüber, aber wirklich? Ich denke nicht, denn die Möglichkeit für den nächsten Band ist geschaffen. Soll es doch eine Trilogie werden! Ich freue mich schon darauf, dass es weiter geht.

Ganz gewöhnliche Monster – Dunkle Talente
Ganz gewöhnliche Monster – Dunkle Talenteby J. M. MiroHeyne
4. Juni
Rating:5

Klare Leseempfehlung!

Mich hat die Geschichte sofort in ihren Bann gezogen. Interessante Personen, bei denen man noch nicht immer genau weiß, ob sie auf der guten oder bösen Seite stehen, eine mitunter schaurig-düsterer Umgebung und eine Rahmenhandlung, die sich in alle möglichen Richtungen weiterentwickeln lässt. Wie immer bei Büchern mit geplanter Fortsetzung bleibt man am Ende leider irgendwie ein weinig "in der Luft hängen", aber ich freue mich schon jetzt auf den nächsten Band und bin gespannt, wie die Geschichte weitergeht. Besonders gut gefallen hat mir bei diesem Buch auch der Schreibstil, der mich von Anfang an mitgenommen hat; man hatte praktisch das ganze Geschehen wie einen Film vor Augen, so detailliert beschrieben wird alles; einfach toll.

Ganz gewöhnliche Monster – Dunkle Talente
Ganz gewöhnliche Monster – Dunkle Talenteby J. M. MiroHeyne
4. Juni
Ein langatmiger Mix aus  X-Men, Harry Potter und der Insel der besonderen Kinder
Rating:3

Ein langatmiger Mix aus X-Men, Harry Potter und der Insel der besonderen Kinder

„Wir brauchen die Toten mehr, als die Toten uns brauchen.“ Habt ihr auch ein besonderes Talent? In dem Buch „Ganz gewöhnliche Monster“ von J.M.Miro dreht sich auf jeden Fall alles um besondere Kinder, zumeist Waisenkinder, mit Talenten. Über Unsichtbarkeit, besondere Stärke, Heilkräfte und Staublenker, ist so ziemlich alles dabei! Diese besonderen Kinder oder auch Talente, wie sie im Roman genannt werden, werden identifiziert und aus der gesamten Welt ins Cairndale Institut nach Schottland gebracht. Gleich zu Anfang lernen wir die Talente Charlie und Marlowe kennen. Wobei sich bald herausstellt, dass Marlowe ein ganz besonderes Kind ist! Denn er ist der Junge, der den Angriff des „Bösen“ Jacob Marber überlebte. Und Überraschung! Jacob Marber hat natürlich zuvor für das Institut gearbeitet und ist zur dunklen Seite übergewechselt. Wer jetzt auch Harry Potter Vibes verspürt, dem ging es genauso wie mir ;-) Doch auch „X-Men“ oder die „Insel der besonderen Kinder“ haben deutlichen Einfluss auf den Roman gehabt, wie mir scheint! Das ist alles in allem ja auch nicht verkehrt, denn man kann ja nicht immer alles neu erfinden! Und die erste Hälfte des Buches hat mich durchaus überzeugen können. Allerdings handelt es sich hierbei nicht um eine kurzweilige Lektüre! Der Autor weist einen sehr ausführlichen und oftmals auch ausschweifenden Schreibstil auf mit langen Kapiteln! Dies hat dafür gesorgt, dass ich zweimal kurz davor war das Buch einfach abzubrechen. Jedoch gab es immer wieder tolle Kapitel und Charaktere, die mich in der Story gehalten haben, so dass ich mich durch die 800 Seiten gearbeitet habe! Und ich sage euch, gerade das Ende hat mir einiges an Arbeit und Durchhaltevermögen abverlangt. Denn das Ende des Plots wird wirklich sehr ausschweifend und langatmig beschrieben , so dass ich die Seiten nur noch irgendwann überflogen habe! Ich will ehrlich sein, den 2.Teil werde ich mir wahrscheinlich ersparen :-) Alles in allem vergebe ich dennoch 3 von 5 Kindern, da gerade die ersten Teile der Geschichte und die Charaktere einiges wieder wett gemacht haben!

Ganz gewöhnliche Monster – Dunkle Talente
Ganz gewöhnliche Monster – Dunkle Talenteby J. M. MiroHeyne
1. Mai
Rating:3

"Ganz gewöhnliche Monster" ist ein Buch, was mich jetzt mehrere Wochen begleitet hat und dennoch kann ich meine Meinung darüber nicht ganz greifen. Der Schreibstil des Autors ist sehr detailliert und ausschweifend. Einerseits konnte ich mich dadurch völlig in die Szenerie hineinversetzen. Andererseits gab es auf den knapp 800 Seiten dadurch auch so seine Längen. Der Schreibstil hat mich zwar durch die Seiten fliegen lassen, aber nach 1-2 Kapiteln hatte ich oft Lust lieber etwas Anderes zu lesen. Die Geschichte ist auf den ersten 600 Seiten ein wenig dahingeplätschert, was auch an den vielen Orts- und Perspektivwechseln, aber auch an Rückblenden in die Vergangenheit gelegen hat. Es wurde nie langweilig, aber so richtig fesselnd war es für mich auch nicht. Aber! Auf den letzten 200 Seiten wurde es dann endlich so richtig spannend. Die Geschichte nahm an Fahrt auf, auch wenn sie sich bis dahin ganz anders entwickelt hatte als ich zu Beginn erwartet habe. Charaktere und Perspektiven gibt es einige, weswegen es keinen konkreten Hauptcharakter gibt. Durch die vielen Perspektiven konnte ich mich leider nicht mit den Charakteren zu identifizieren. Ich mochte alle irgendwie - ja, auch die vermeintlich "bösen" -, aber ich konnte keinen richtigen Bezug zu ihnen aufbauen. Für mich war das Besondere an diesem Buch, dass keiner der Charaktere schwarz oder weiß war. Charaktere, die man am Anfang für böse hielt, wurden immer sympathischer und verständlicher in ihrem Handeln. Der vermeintlich gute Charakter hatte auf einmal böse Absichten. Die Fähigkeiten der Kinder waren auch nicht nur gut und schön, sondern hatten ihre Schattenseiten und haben ihren Tribut gefordert. Auch das Setting von Ort und Zeit hat mir sehr gut gefallen. Das Ganze spielt im 19. Jahrhundert, hauptsächlich in Großbritannien, aber auch in Amerika und Japan und die Story hat sich perfekt darin eingefügt. Dennoch hatte ich meistens nicht so viel Spaß beim Lesen und habe es eher als Pflicht gesehen, da es ein Rezensionsexemplar ist. Ich nehme an, das lag an dem fehlenden Bezug zu den Charakteren und den zwischenzeitlichen Längen.

Ganz gewöhnliche Monster – Dunkle Talente
Ganz gewöhnliche Monster – Dunkle Talenteby J. M. MiroHeyne
19. Apr.
Rating:4

Edit: thought about the rating, now it feels more like a 3,75☆ that I actually do feel comfortable rounding up to 4.. As much as I love the atmosphere, the writing style, the whole Idea and the characters, this was just.. TOO GOD DAMN LONG. It could've done with less, like really. I would still recommend it as it did something with me but dear god Miro, this was a lot to get through.

Ganz gewöhnliche Monster – Dunkle Talente
Ganz gewöhnliche Monster – Dunkle Talenteby J. M. MiroHeyne
5. März
Rating:3

3,5⭐ - toller Auftakt einer Trilogie (zumindest geplant habe ich gesehen)! Man könnte es beschreiben mit "Harry Potter meets Insel der besonderen Kinder" Etwas für Leute die gerne Urban Fantasy lesen, die ein bisschen historisch angehaucht ist, da es im 19. Jahrhundert spielt. Man muss es auch mögen, dass es während den Kapitel in den Sichten der Personen wechselt und auch nicht in der Ich-Perspektive erzählt ist. Ich mochte es deswegen gerne und gerade Richtung Ende hat es ziemlich an Action gewonnen. Freue mich auf eine Fortsetzung!

Ganz gewöhnliche Monster – Dunkle Talente
Ganz gewöhnliche Monster – Dunkle Talenteby J. M. MiroHeyne
20. Jan.
Rating:5

Transportiert eine durchweg düstere Atmosphäre an verschiedenen bildhaft dargestellten Schauplätzen und stellt greifbare "Monster" mit diversen Talenten vor. Trotz einiger Längen sehr fesselnd und insgesamt eine, meiner Meinung nach, überzeugendere Version von Stephen Kings "Das Institut".

Ganz gewöhnliche Monster – Dunkle Talente
Ganz gewöhnliche Monster – Dunkle Talenteby J. M. MiroHeyne
6. Jan.
Post image
Rating:4

'Ganz gewöhnliche Monster‘ von J.M. Miro, übersetzt von Thomas Salter, lässt mich etwas zwiegespalten zurück. Einerseits hat es mir ziemlich gut gefallen, andererseits hatte es zwischendurch seine Längen, die mich nur schwer Ball bleiben ließen. Gott sei Dank habe ich nicht aufgegeben, denn sonst wäre mir schon eine im Großen und Ganzen lesenswerte Geschichte entgangen. Die Ausgangssituation klingt auf jeden Fall äußerst spannend. Ein Institut in Schottland, dass übernatürlich begabte Menschen aufnimmt und ihnen lehrt, mir ihren Talenten umzugehen. Und auch wenn ich bei einigen Dingen an andere Bücher erinnert wurde, hat Miro seine „Monster“, ihre Fähigkeiten und ihre Geschichte doch zu etwas ganz anderem verwoben. Sie sind nicht die strahlenden Helden, sondern Miro zeigt, dass jede Macht auch seine Schattenseiten hat. Sei es in der Unkontrollierbarkeit der Fähigkeit oder aber hinsichtlich der Kosten, die der Einsatz der Gabe fordert. Dabei fand ich es ziemlich erfrischend, dass Miro alles im 19. Jahrhundert angesiedelt hat und nicht in der modernen Zeit. Dabei werden wir als Leser*innen z.B. mit Rassismus konfrontiert oder der nicht vorhandenen Rolle der Frau, reisen mit Dampfern, Zügen und Kutschen um die Welt. Der Erzählstil ist dabei eher ruhig, düster und wenig effektheischend, die Story wird aber an einigen Stellen trotzdem brutal und blutig, gerne sehr detailliert beschrieben. Für mich lebt die Geschichte vor allem auch von ihren vielschichtigen und lebendigen Figuren. Miro nimmt sich viel Zeit, den Leser*innen seine Charaktere näherzubringen. Dabei bedient er sich Rückblenden oder lässt die selbst ihre Geschichte erzähle, wird dabei mitunter sehr ausschweifend. Eine herausstechende Hauptfigur gibt es nicht, jedoch spielt ein bestimmtes Talent eine besondere Rolle. Meine Sympathien sind allerdings nicht klar verteilt, denn selbst die „Bösen“ der Geschichte sind nicht nur schlecht und die vermeintlich Guten entpuppen sich womöglich als weniger selbstlos und egoistisch als gedacht. Diese Vielseitigkeit der Figuren ist besonders erwähnenswert und ein großer Pluspunkt des Reihenauftakts. Alles in allem ist ‚Ganz gewöhnliche Monster‘ auf jeden Fall lesenswert, selbst wenn es hier und da seine Längen hat. Doch die Figuren trösten darüber hinweg und sorgen für einen weitestgehend spannendes Leseerlebnis. 4 Sterne.

Ganz gewöhnliche Monster – Dunkle Talente
Ganz gewöhnliche Monster – Dunkle Talenteby J. M. MiroHeyne
23. Dez.
Rating:5

Was mit langsamen Welten-und Charakteraufbau begann mutierte zum Ende hin zu nem echten Gemetzel mit sehr tiefgründiger Story! Für mich eine echt Einzigartige Geschichte mit unglaublich tollen Charakteren.👍🏻 Wer mit Horror-Fantasy was anfangen kann ist auf jeden Fall gut aufgehoben. Ich kann die Fortsetzung kaum erwarten 🤩

Ganz gewöhnliche Monster – Dunkle Talente
Ganz gewöhnliche Monster – Dunkle Talenteby J. M. MiroHeyne