Unterhaltsam, gleichzeitig leicht und düster
Erst einmal: Ich habe den Film gesehen, bevor ich das Buch gelesen habe und vielleicht ist doch etwas dran, dass man das lieber mag, was man zuerst gesehen hat. Das Buch macht wirklich Spaß zu lesen und zwischen Mickey's Shenanigans und tragischen Toden, immer auf dem schmalen Grad zwischen Galgenhumor und Todesangst, fördert er die eine oder andere philosophische Perle und Problematik zutage, die uns alle auch etwas angehen. Ganz vorne mit dabei natürlich die Frage zu Theseus Schiff, auf Mickey gemünzt: Sind seine Klone alle Mickey1 oder steckt jedesmal ein anderer in seinem Leben, der nur so aussieht und denkt wie er? Außerdem wird die essentielle Frage geklärt, ob er seinen eigenen Klon vögeln würde, in alter Tumblr-Manier. Ich musste schon einige Male sehr lachen. Allerdings ist das Buch irgendwie zahmer als der Film, der die Problematiken mehr auf die Spitze treibt. Natürlich vermutlich für die Action, aber auch Mickey8 ist beispielsweise im Film ein größeres Arschloch und die einzelnen Mickeys scheinen ein wenig unterschiedlichere Persönlichkeiten gehabt zu haben. Das hat dem Film schon gut getan, auch wenn mir der nachdenklicher und weniger gewalttätige Ansatz des Buchs durchaus auch gefallen hat. Auf jeden Fall lässt es sich gut und flüssig lesen!





























