Langsamer, düsterer Horrorroman im amerikanischen Südstaaten-Flair! 🔪🧛♂️
Lange habe ich schon mit Grady Hendrix Bücher geliebäugelt und nun endlich auch diesen Roman von ihm beendet. 👀
Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen und war an einigen Stellen sogar sehr blutig und teils auch gruselig. Das gesamte Buch über wurde die sich anbahnende „Gefahr“ beschrieben und man wollte unbedingt wissen wie es endet. Das letzte Drittel war Nervenkitzel pur, endete für mich aber leider in einem eher mittelmäßig Ende. Ein dennoch spannendes und unterhaltsamen Buch und ich kann es jedem nur wärmstens empfehlen! ⭐️⭐️⭐️⭐️
Dieses Buch hat mich echt überrascht.
Hatte einige Rezensionen dazu gesehen und musste es dann einfach lesen.
Ich dachte erst, das wird einfach eine schräge Horrorstory mit viel Humor und dann wird das Ganze plötzlich immer düsterer und unangenehmer.
Mit ganz viel 80iger und 90iger Charme 🥰
Der Autor schafft es, Horror mit Alltag zu mischen, ohne dass es künstlich wirkt. Diese Nachbarschaftsstimmung, die kleinen Sticheleien untereinander. Die Frauen im Buchclub (der keiner ist) und dazu dieses ständige Gefühl, dass irgendwas ganz und gar nicht stimmt...😬
Die Frauenfiguren wirken nicht perfekt. Sondern einfach echt. Sie sind loyal, überfordert oder auch manchmal bissig. Das hat mir mega gut gefallen.
Und James Harris🤔 Charmant, creepy und von Anfang an jemand, bei dem wirklich jede Alarmglocke angeht oder angehen sollte.
Das Buch startet fast gemütlich, entwickelt sich dann aber immer mehr zu einer richtig spannenden Horrorstory. Dazu noch diese nostalgische Atmosphäre, die einfach perfekt gepasst hat.
Hach...ich fands echt richtig gut.
Auf den Inhalt werde ich jetzt garnicht weiter eingehen.
Am besten ihr lesen es einfach. Und wartet nicht zu lange 🤭
Es lohnt sich.
Die Story katapultiert uns zurück in die 90er zu einer Gruppe von Hausfrauen in Charleston. Die gründen einen Buchclub, der eigentlich nur ein Vorwand ist, um tonnenweise True Crime zu konsumieren und dem Vorstadt-Mief zu entkommen. Dann zieht James Harris in die Nachbarschaft. Der Typ ist charmant, sieht gut aus, aber er verhält sich … nun ja, sagen wir mal, dezent auffällig. Während die Ehemänner natürlich mal wieder gar nichts peilen und den neuen Kumpel feiern, ahnt die gute Patricia, unsere Protagonistin, dass da was ganz gewaltig schiefläuft. allerdings erst, nachdem sie wochenlang alle Red Flags gekonnt ignoriert hat, aber okay. 😅
Ich liebe die Dynamik dieser Truppe einfach abgöttisch. Das sind keine glattgebügelten Action-Heldinnen, sondern Frauen, die sich mit nervigen Kindern, ignoranten Männern und gesellschaftlichen Etiketten herumschlagen müssen, während sie nebenher versuchen, ein Monster zur Strecke zu bringen. Dass sie von niemandem ernst genommen werden, gibt der ganzen Geschichte eine wunderbar bissige Note und auch den ein oder anderen Twist.
Hendrix beschreibt die abgefucktesten und creepigsten (ist das n Wort lol?) Dinge mit einer solchen Trockenheit und Nüchternheit, dass es fast schon weh tut. Wenn über blanken Horror so berichtet wird, als ginge es um ein Rezept für Nudelsalat, bin ich komplett abgeholt. Ich hab das von der ersten bis zur letzten Seite einfach nur genossen. 🖤
Und das Ende? Heilige Scheiße, das ist eine Wucht. Da wird nicht lang gefackelt, da wird abgeliefert. Es ist blutig, es ist intensiv und emotional hat es mich noch mal ordentlich in die Mangel genommen.
Wer Bock auf Horror hat, der nicht nur auf billige Jump-Scares setzt, sondern auf Atmosphäre, Gesellschaftskritik und Charaktere, die man am liebsten selbst im Buchclub hätte: Gönnt euch das! 👀☺️
. Hast du Lust auf einen Buchclub,
der sich jeder klassischen Definition entzieht? Auf eine Geschichte,
die mit rabenschwarzem Humor spielt,
dich in düstere Abgründe zieht und dich mit unaufhörlicher Spannung fesselt?
Dann greif zu „Southern Gothic“ und du wirst nicht enttäuscht!
Nach diesem Roman wirst du den Blick auf das vermeintlich Vertraute,
selbst auf das stille Leben der Hausfrauen,
nicht mehr ganz so unbefangen richten können.
Dieses Buch ist kein gewöhnliches Leseerlebnis,
sondern ein echtes Glanzstück! 5/5 ⭐️
. Aber worum geht es genau…
Patricias Leben scheint perfekt bis auf den immerwährenden Alltagstrott, den sie nur im Buchclub entfliehen kann, denn hier werden keine langweiligen Liebesromane gelesen…
nein… die Damen leben hier ihre Liebe zu Serienmördern und True Crime aus.
Doch nach einem verhängnisvollen Abend ändert sich alles.
Neuer Nachbarn, unerwartete Gefühle und eine unheilvolle Eingebung…
. In „Southern Gothic“ begleiten wir Patty…
eine Frau, die auf den ersten Blick vollkommen im Gewöhnlichen aufgeht: Ehefrau, Mutter zweier Kinder, Hüterin eines Hauses mit Hund, Nachbarin unter Nachbarinnen, Mitglied eines Buchclubs.
Ein Leben, das sich in der behaglichen Routine einer amerikanischen Vorstadt der 90er Jahre einrichtet. Doch diese fragile Idylle gerät ins Wanken, als ein neuer Nachbar auftaucht und mit ihm ein kaum greifbares Unbehagen, das sich langsam, aber unaufhaltsam ausbreitet.
. Patty ist eine Protagonistin, die man nicht nur begleitet, sondern ins Herz schließt!
Man freut sich mit ihr, leidet an ihrer Seite und hält den Atem an, wenn sie zu zweifeln beginnt. In ihr schlummert eine Stärke, die sie selbst lange verkennt, bis zu jenem Moment, in dem sie ihre Stimme erhebt und nicht länger zum Schweigen zu bringen ist. Auch die anderen Frauen dieses Romans sind von bemerkenswerter Lebendigkeit…
kantig, widersprüchlich, zutiefst menschlich. Immer wieder drängt sich die erstaunte Frage auf, wie präzise ein männlicher Autor diese weiblichen Erfahrungswelten einzufangen vermag. Die Höhen und Tiefen eines scheinbar unspektakulären Hausfrauenlebens werden hier mit einer Eindringlichkeit geschildert, die den Blick schärft und vielleicht auch verändert.
. Der Roman beginnt leise, beinahe behutsam. Stück für Stück entfaltet sich das Gefüge der Nachbarschaft, Konturen werden sichtbar, Sympathien und Abneigungen nehmen Gestalt an. Das Setting…
eine nach außen makellose Kleinstadt mit verborgenen Rissen, überzeugt von Beginn an. Doch wer hierin bloße Gemütlichkeit vermutet, irrt! Schon früh durchzieht ein feiner, schwarzer Humor die Erzählung, begleitet von einem subtilen Grauen, das sich nicht allein aus der Bedrohung des Fremden speist, sondern ebenso aus den beengenden, patriarchalen Strukturen, denen die Frauen ausgeliefert sind. Mit jedem Kapitel wächst die innere Unruhe und nicht selten auch die Wut.
Als die Frauen an einen Punkt gelangen,
der sie zu brechen droht, beginnt zugleich ihr Wandel. Aus Ohnmacht erwächst Entschlossenheit, aus Resignation Mut! Getragen von Figuren wie Patty und der unvergesslichen Mrs. Greene, einer Frau, die nicht zögert, sondern handelt.
. Geheimnisse kommen ans Licht, Masken fallen und schließlich verdichtet sich alles auf eine unausweichliche Konsequenz.
. Trotz gelegentlicher Zeitsprünge verliert die Geschichte nie ihren roten Faden. Immer wieder setzt der Autor gezielte Schockmomente, die unvermittelt treffen und lange nachhallen. Die Spannung steigert sich stetig, ebenso wie die Intensität der erzählten Gewalt.
Was folgt, ist ein Finale von mitreißender Wucht, das den Leser nicht unberührt entlässt und leise den Wunsch nach mehr weckt.
. Hier entsteht ein Vampirroman, der sich gängigen Erwartungen entzieht!
Eine Erzählung über das Unheimliche im Alltäglichen, über Flucht und Stillstand, über Macht, Freundschaft und die unerschütterliche Kraft mütterlicher Liebe. All dies getragen von schwarzem Humor, emotionaler Tiefe und einem Hauch nostalgischer Melancholie.
. Für alle, die Monster nicht romantisieren, sondern ihnen ins Auge blicken wollen!
Eine unbedingte Leseempfehlung!
„Southern Gothic“ von Grady Hendrix beginnt in einer ruhigen Vorstadt mit einem streng organisierten Buchclub, der schließlich auseinanderfällt. Daraufhin gründen Patricia, Grace, Kitty, Slick und Maryellen ihren eigenen „Buchclub, der keiner ist“, in dem sie endlich die True-Crime-Geschichten lesen, die sie wirklich interessieren. Nach einem dieser Treffen wird Patricia vor ihrem Haus von einer plötzlich aggressiven Nachbarin angegriffen, was die erste beunruhigende Wendung darstellt. Als der Neffe der Nachbarin in ihr Leben tritt und gleichzeitig Kinder verschwinden sowie unheimliche Vorfälle zunehmen, gerät Patricias Alltag endgültig aus den Fugen. Sie wird misstrauisch und vermutet hinter dem charmanten Mann eine übernatürliche Bedrohung, stößt jedoch auf Unglauben und muss sich schließlich selbst dem Bösen stellen, um ihre Familie und die Gemeinschaft zu schützen.
Ich habe "Southern Gothic" im Buddyread gelesen, und das hat soooo unfassbar viel Spaß gemacht. Es tat richtig gut, das Gelesene direkt besprechen zu können, und hat mir total das Gefühl von einem „Buchclub, der keiner ist“ gegeben. Ich liebe es, dass das Buch zunächst mit bissigem Humor startet und sich dann nach und nach in eine Mischung aus Mut, Grusel und Ekel verwandelt. Mehr als einmal hatte ich Gänsehaut, sei es wegen bestimmter Figuren oder unheimlicher Situationen. Patricia als Hauptfigur hat für mich einfach perfekt gepasst und wirkte sehr authentisch. Die Idee, dass eine Vorstadthausfrau, inspiriert von der Vorstellung, die eigene Mutter gegen Dracula kämpfen zu lassen, in so eine Geschichte gerät, fand ich besonders gelungen. Gleichzeitig hat mich das Buch zwischendurch auch richtig aufgeregt und für ordentlich Herzklopfen gesorgt. Manchmal war ich so angespannt, dass ich vor lauter Nervosität am liebsten angefangen hätte, meine Vorhänge zu saugen. If you know, you know 😉
✧ 𝐙𝐢𝐭𝐚𝐭:
„Männer, die in der Nacht herumstreifen, tragen immer einen Hunger in sich. Sie nehmen und nehmen, und kennen das Wort ‚genug‘ nicht.“ (S. 149)
✧ 𝐌𝐞𝐢𝐧 𝐋𝐞𝐬𝐞𝐞𝐢𝐧𝐝𝐫𝐮𝐜𝐤:
Was für ein großartiges Buch. Im Prolog heißt es:
Diese Geschichte endet blutig.
Und das ist kein leeres Versprechen!
Es beginnt alles fast gemütlich, mit Humor und kleinen Spitzen, und dann kippt die Stimmung ganz plötzlich und man merkt, jetzt wird’s ernst.
Die 80er- und 90er-Flashbacks haben mich komplett abgeholt, so schön nostalgisch, aber überhaupt nicht kitschig. Patricia ist eine Protagonistin, die eigentlich nur ein ruhiges Leben will und stattdessen in einen Strudel aus Freundschaft, Misstrauen und sehr seltsamen Nachbarn gezogen wird. Ihre Freundinnen sind loyale, scharfzüngige Frauen, die gemeinsam „Schund“ lesen und trotzdem mehr Rückgrat haben als alle Männer in ihrem Umkreis zusammen.
Hendrix schreibt über Monster, klar. Aber er schreibt auch über die Monster, die keine Fangzähne brauchen, um gefährlich zu sein, sondern über die, mit denen wir vielleicht sogar Tisch und Bett teilen. Über Frauen, die sich gegenseitig festhalten, wenn alles andere bröckelt. Und über die Frage, wem man glaubt oder überhaupt glauben will.
Was also als unterhaltsame Story beginnt, entwickelt sich nach und nach zu einer spannenden Geschichte mit Horror Elementen, die mich überrascht haben. Der Schreibstil des Autors hat mich wieder komplett gefesselt.
Jede der Frauen habe ich fühlen können, so gut hat er sie beschrieben und mich mit ihnen leiden lassen.
Was auch immer ich erwartet habe, alle Erwartungen wurden maximal übertroffen! Ich bin absolut begeistert und bin froh, dass ich das Buch mit meinem „Buchclub, der keiner ist“ zusammen lesen konnte! 🤍
Einen leicht zu folgenden Schreibstil, Hausfrauen und ihr Buchclub in den 90ern und ein Vampir, der weniger klassischen Sorte.
Es ist definitiv ein slow burner und erfordert ein wenig Geduld, jedoch nicht im Sinne von Langeweile. Die Geschichte baut sich langsam auf und bleibt durchgehend spannend. Die Charaktere sind alle glaubwürdig und konsistent in ihrem Handeln und dieses Buch greift doch einige wichtige Themen auf: patriarchale Strukturen in Familien, strukturellen und verinnerlichten Rassismus, Suizid, Vergewaltigung, Tod, alles implementiert in die Geschichte, weshalb der Kampf gegen den Vampir eben nicht mit einer einzigen schlauen Idee erledigt ist.
Ich habe die ganze Zeit mit dem Hauptcharakter mitgefiebert, die Scham gefühlt, die sie gefühlt hat, die Ablehnung, die Naivität, die Erkenntnis, die Furcht, die Verzweiflung, den lähmenden Alltag und die Verdrängung ihrer Erinnerung, den Mut, die Freundschaften, die Vernunft, den Triumph und den Verlust.
Dieses Buch hat genau durch diese Emotionen so viel Spaß gemacht und blieb gerade durch den ein oder anderen Rückschlag so spannend.
Das Verhalten anderer Charaktere hat mich manchmal unheimlich frustriert oder wütend gemacht, aber nur, weil es so realistisch war. Oder anders: men being men.
Das Ende nimmt ganz schön Fahrt auf dann und auch wenn es zum Teil traurig ist, war es für mich genau richtig und rund.
Der Grusel ist auf jeden Fall da, aber die bereits beschriebenen Gefühle und die dadurch entstehende Spannung haben sich bei mir in den Vordergrund gedrängt.
Absolut unterhaltsam und empfehlenswert, vor allem, wenn mensch Lust auf 90er Vibes und starke Frauen hat!
Eine Gruppe von Hausfrauen gründet in den 1990er Jahren in den amerikanischen Südstaaten einen Buchclub. Die Frauen lesen true crime, trinken Wein und werden zu Freundinnen.
Als eine von ihnen allerdings den neuen Nachbarn verdächtigt, ein Vampir zu sein glaubt ihr zunächst niemand...
Der Kampf gegen den Vampir, der bevorzugt arme schwarze Kinder, also eine Gruppe mit wenig Unterstützung angreift, ist größtenteils weniger bedeutsam als der vergebliche Versuch der Hauptperson, sich Verhör zu schaffen. In ihrer Ehe hat sie keine Macht und auch sonst nimmt niemand die Hausfrauen ernst. Ihre Versuche zu helfen bleiben zunächst vergeblich. Mehr als den finalen Sieg über den Vampir wünscht man sich schon fast die Scheidung der beiden. Und genau das liebe ich an dem Buch: es zeigt die Abhängigkeit und Machtlosigkeit der Frauen, wie sie sich solidarisch unterstützen, aber auch diese Solidarität ins wanken gerät, wenn die Ehemänner und die örtliche Gerüchteküche sich zwischen die Frauen stellt.
Southern Gothic ist ein Slow-Burner par excellence. Wer einen rasanten Action-Thriller von Seite 1 an erwartet, wird enttäuscht.
Wer aber Lust auf eine tiefgründige, atmosphärische Geschichte hat die sich Zeit für ihre Charaktere nimmt und am Ende richtig eskaliert wird belohnt.
.
Meine Wertung: 3,5 von 5 Sternen ⭐⭐⭐✨
Warum „nur“ 3,5?
Weil ich zwischendurch fast meinen eigenen Buchclub gegründet hätte nur um mich über die Längen zu beschweren.
Aber das Finale rettet so einiges!
Moin Lesegemeinde!
Schnallt euch an, heute blicken wir hinter die perfekt gestutzten Hecken der amerikanischen Vorstadt.
Ich habe mir „The Southern Book Club's Guide to Slaying Vampires“ (oder wie wir es nennen: Southern Gothic) von Grady Hendrix zur Brust genommen.
Wenn ihr Lust auf 90er-Vibes, Hausfrauen mit Biss und eine gehörige Portion True Crime-Obsession habt seid ihr hier richtig. Aber Achtung: Es wird blutig.
🧛♂️ Worum geht’s eigentlich? (Spoilerfrei!)
Wir schreiben die 90er Jahre in Charleston, South Carolina.
Patricia ist eine klassische Vorzeige Ehefrau: Der Mann arbeitet zu viel, die Kinder sind pubertär anstrengend und ihr einziger Lichtblick ist ihr Buchclub.
Aber hier wird nicht über Goethe diskutiert, hier wird knallharter True Crime konsumiert!
Die Idylle bekommt Risse, als James Harris in die Nachbarschaft zieht.
Er ist charmant, ein bisschen mysteriös und sieht verdammt gut aus.
Doch während die Männer ihn für einen tollen Geschäftspartner halten, beschleicht Patricia ein mieses Gefühl.
In der Stadt verschwinden Kinder und irgendwie scheint James immer in der Nähe zu sein.
Das Problem? Niemand glaubt einer hysterischen Hausfrau.
Also nimmt der Buchclub die Sache selbst in die Hand.
Meine Kritik: Viel Wein, wenig Action (am Anfang)
Grady Hendrix hat ein Händchen dafür, das Grauen in den Alltag zu weben. Die Atmosphäre ist so dicht, dass man den Pfirsichteebastard fast schmecken kann. Aber reden wir Tacheles:
Die Story-Idee:
Hausfrauen gegen das Böse? Find ich geil!
Der Kontrast zwischen Kaffeekränzchen und knallhartem Horror ist genial. Hendrix fängt den Sexismus der 90er perfekt ein, man möchte die Ehemänner im Buch zwischendurch wirklich mit einer gusseisernen Pfanne erschlagen (was vermutlich ein tolles True-Crime-Kapitel ergeben würde).
Das Pacing: Ein kleiner Marathon
Hier müssen wir ehrlich sein.
Das Buch braucht einen langen Atem.
Die erste Hälfte plätschert ein wenig dahin wie ein schwüler Nachmittag im Süden.
Man wartet, man rätselt, man trinkt mit den Ladies einen (oder fünf) Chardonnay. Es ist interessant, ja, aber der Puls bleibt im Ruhemodus.
Das Finale: Anschnallen bitte!
Aber dann! Im letzten Drittel tritt Hendrix das Gaspedal so hart durch das die Reifen qualmen.
Die Geschichte nimmt plötzlich eine Fahrt au die dich aus den Socken haut. Der Horror wird explizit, die Spannung unerträglich und das Ende? Sagen wir mal so, es ist verdammt befriedigend.
📊 Das Fazit
Southern Gothic ist ein Slow-Burner par excellence. Wer einen rasanten Action-Thriller von Seite 1 an erwartet, wird enttäuscht.
Wer aber Lust auf eine tiefgründige, atmosphärische Geschichte hat die sich Zeit für ihre Charaktere nimmt und am Ende richtig eskaliert wird belohnt.
.
Meine Wertung: 3,5 von 5 Sternen ⭐⭐⭐✨
Warum „nur“ 3,5?
Weil ich zwischendurch fast meinen eigenen Buchclub gegründet hätte nur um mich über die Längen zu beschweren.
Aber das Finale rettet so einiges!
Hast du das Buch schon gelesen oder steht es noch auf deiner Watchlist? Schreib’s mir in die Kommentare! 👇
Einfach genial. Für meine Verhältnisse habe ich das Buch echt fix durchgelesen, weil ich immer wissen wollte wie es weiter geht. Es war auch echt nie vorhersehbar was als nächstes passiert. Super spannend und manchmal hatte ich echt Schiss in den Backen. Ein neues Lieblingsbuch für mich!
Nach den ersten Seiten habe ich überlegt abzubrechen. Zum Glück habe ich es nicht getan, da es stetig besser wurde.
Das Buch lässt sich keinem Genre so richtig zuordnen. Ein bisschen Gesellschaftskritik dort, ein bisschen Horror, Drama und auch Witz hier. Alles in einem hat es mich sehr gut unterhalten.
I haven't read (almost) non-fantasy in a while, but really enjoyed this book. Especially how, for a while, I myself wasn't sure if our MC was hallucinating or if the villain really was supernatural.
And I thought that was really interesting, because if I, the reader, who "saw" everything in those moments as Patricia did, how could I not believe her? But at the same time, how was I to how reliable of a narrator she is?
It gave me a way better understanding of the other book-club members' reactions.
It really is wild to me that a book with this many possible metaphors and obvious examples on how patriarchal structures hurt everybody, was written by a man.
Sehr bildhaft geschrieben aber ich fand etwas ungünstig dass sich der Plot über mehrer Eckhard gezogen hat und hier und da eine für meinen Geschmack unnötige Nebengeschichte ohne Tiefe eingewoben wurde.
3.75⭐️
Usually I would have given this book a 4⭐️ rating, but considering the title it’s a little misleading, as the part of slaying the vampire is about one to three chapters, maximum.
It’s less of an actual guide implemented in the story, but rather a whole lot of b-rolls.
To me it felt like the main aspect of the story was wrapped into approximately the last 100 pages, maybe 125/150 if I’m generous.
I enjoyed the book nonetheless.
Oh mein Gott!!!!
Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll .
Es war ein Genuss !
Der Schreibstil ist absolut, atemberaubend.
Man kommt extrem flüssig durch man bleibt nirgendwo hängen einfach wundervoll .
Ich will gar nicht so viel erzählen, sonst würde ich wahrscheinlich zu viel Spoilern .
Aber was ich sagen kann .
Es gibt in diesem Buch Intrigen Liebe, Hass, Humor, Loyalität, Horror verlangen, Tod und noch so viel mehr .
Ich hab das Buch förmlich inhaliert .
Leute ehrlich , die Geschichte baut sich toll auf und ständig passiert irgendwas wo du denkst „wie bitte?“ „was?“
Und du wirklich ins schwitzen gerätst, weil es wirklich aufregend an vielen Stellen ist .
Ich empfehle dieses Buch wärmstens weiter .
Hier werden ein paar Hausfrauen auf jeden Fall blutig und erhobenen Hauptes aus der Geschichte rausgehen.
Genießt jede Seite es ist wirklich toll !
Der Weltenbau war einzigartig! Wirklich wirklich gut. Hier und da zieht sich die Geschwindigkeit. Es passiert immer etwas, jedoch ist das erzählt Tempo etwas gedrosselter.
Ich war sehr unterhalten auch wenn das ein oder andere sehr absehbar war.
Der Horroranteil im Buch war sehr gut, es hat mich wirklich zwischendurch gegruselt. Das Pacing und die Charaktere haben sich aber nicht abgerundet und komplett durchdacht angefühlt. Auch der Antagonist blieb eher blass (no pun intended). Der Zusammenhalt der Frauen war erst am Ende spürbar und berührend. Alles in allem, nur okay.
Ich brauchte ein wenig bis ich in der Geschichte drin war. Aber dann hat es mich gepackt. Ein cooler Humor und ein tolles Setting in Charleston. Man konnte die stickige Luft und die Hitze fast beim Lesen spüren. Es war ein subtiler Grusel vorhanden, der super war. Ich habe mich ab und zu auch sehr über die damalige Rollenverteilung im Bible Belt geärgert.( das Buch spielt in den 80ern und 90ern) Echt mal was anderes und ich habe es sehr gern gelesen. Auch wenn das Ende echt heftig war.
Es kommt bei mir selten vor, dass sich ein Buch beim Lesen dauerhaft in meinem Kopf wie ein Film abspielt.
Dies trifft zu hundert Prozent auf "Southern Gothic" zu!
Für mich nicht nur ein Jahreshighlight sondern ein "all time favourite"! 🖤📖
Diese Geschichte erinnert mich sehr stark an die TV-Serie "Desperate Housewives", nur in Gruselversion, gepaart mit einer Kreatur (und zwar keine angenehme).
Was für eine Art Monster/Kreatur, kann man dem Klappentext und Buchcover bereits gut entnehmen und kann sich ja bereits denken, in welche Richtung es ungefähr geht.
Aus evtl. Spoilergründen, benenne ich es hier jedoch nicht.
Die ganze Atmosphäre und das Setting, eben dieser typisch amerikanische Vorstadt-Flair und die typisch amerikanischen Südstaaten-Hausfrauen, (die auch noch einen True-Crime Buchclub gründen) und wie man sie eben viel aus dem TV kennt, waren für mich total genial.
Die Story spielt in den 90igern, auch das mochte ich sehr gerne, hatte beinahe schon etwas Nostalgisches für mich.Ich könnte mir dieses Buch total gut als Serie oder Film vorstellen! 📽
Es springt ein bisschen in der Zeit hin und her, denn es gibt viele grausame Geheimnisse aufzudecken.
Was es mit dem neuen schaurig charmanten Nachbar auf sich hat, welche Rolle Kinder dabei spielen, was das Ganze mit Pfirsichbäumen zu tun hat und was die Hausfrauen für düstere Geheimnisse ans Licht bringen, müsst ihr dann schon selber lesen und herausfinden 😉Diese Geschichte hat etwas mehr als 500 Seiten, aber Leute glaubt mir es lohnt sich!
(Wenn ihr eben auf diese Vibes und Art Genre steht)
Grady Hendrix hat sich mit diesem Werk direkt in mein Bücherherz katapultiert und ich möchte unbedingt weitere Bücher von ihm lesen! 🖤🩸
(Auch wenn es zum aktuellen Zeitpunkt und soweit ich weiß, dies das einzige Buch des Autors ist, das bisher ins Deutsche übersetzt wurde).
Ein sehr unterhaltsames und einzigartiges Buch, welches uns das Genre des Southern Gothic auf einmalige Art näher bringt. Es geht um das Lesen, das Leben im Süden einer US-Kleinstadt und um ein schleichendes Grauen. Das Buch hat mir sehr gut gefallen.
Geniales Lese-Erlebnis 💛 Vampir-Geschichte mal anders!
Ein großartiges Buch. Ich hatte eine geniale Lesezeit damit. Auch wenn ich aktuell weniger als sonst lese, habe ich dieses Buch, wann immer es möglich war, gern zur Hand genommen und mich über jede weitere Seite gefreut.
Der Schreibstil hat mir super gefallen. Eine für mich perfekte Mischung aus Spannung, Humor und gut gemachten Plottwists.
Diese Vampir-Geschichte war super erfrischend, spannend, gespickt mit tollen und authentischen Charakteren und einem gelungenen Spannungsbogen. Absolut positiv hervorheben möchte ich das Setting und die entstandene Stimmung, die dadurch erzeugt wurde - das war großes Kino für mich.
Dass das ganze dann auch noch im Rahmen eines Buchclubs erzählt wird, ist für jeden Leser und jede Leserin ein absolutes Schmankerl 😁
Mehr davon 😍
»Männer, die in der Nacht herumstreifen, tragen immer einen Hunger in sich. Sie nehmen und nehmen, und sie kennen das Wort genug nicht. Sie haben ihre Seele verpfändet und jetzt essen und essen sie und wissen einfach nicht, wie man wieder aufhört.«
Eine großartige, gelungene und etwas andere Vampirgeschichte, die mich komplett überzeugen konnte und mich richtig gut unterhalten hat.
Zunächst einmal ist das Setting ganz großartig und toll beschrieben, ein kleines Dorf mitten im Nirgendwo, jeder kennt jeden, die Welt ist in Ordnung und dann zieht das Böse ein und alles verändert sich zunehmend.... genau die Art Erzählung, die ich mag. Auch die Protagonistinnen sind toll, ich mochte alle Frauen des Buchclubs (der eigentlich keiner ist), mit ihren Eigenarten, Problem und auch ihren Fehlern. Denn auch wenn man vieles an dieser Geschichte als etwas klischeehaft bezeichnen könnte, fand ich die Frauen durchaus glaubwürdig und sympathisch, sodass ich wirklich mit ihnen gelitten und mit gefiebert habe. Die Horrorelemente haben mir ebenfalls gut gefallen und ich mochte die Vermischung verschiedener "Vampirarten". Auch wenn es für mich sehr schnell klar war, wer und, vor allem, was James Harris ist, fand ich es toll wie sich die Spannung und die Bedrohung einfach immer weiter aufgebaut hat und zunehmend eskaliert ist. Noch gruseliger war dann nur noch die Art, wie die Männer in diesem Buch mit ihren Frauen umgehen und wie viel vor allem Patricia erdulden muss, in dem Versuch ihre Mitmenschen und ihre Lieben zu schützen und trotzdem einfach nicht aufgeben kann.
Alles in allem eine tolle Geschichte, die eben nicht nur Horror beinhaltet, sondern zusätzlich sowohl humorvolle, als auch kritische Töne anschlägt. Von mir eine klare Empfehlung für alle Horror - und Vampirfans und solche, die es vielleicht noch werden wollen.
»...er denkt, wir wären das, wonach wir aussehen. Nette Südstaatendamen. Ich will euch was sagen... eine richtige Südstaatendame ist überhaupt nicht nett.«
War mir leider teilweise zu langatmig und auch zu viel Hausfrauen Alltag. Ich fand der Hausfrauen Alltag stand mehr im Vordergrund als der Vampir, das kam mir leider zu kurz.
Sehr unterhaltsam.
Gut geschrieben und dadurch lässt sich das Buch flüssig lesen.
An 1-2 Stellen ist es ein bisschen eklig, aber ich habe es nicht als so dramatisch empfunden wie teilweise erwähnt.
Im Großen und Ganzen fällt es mir dennoch schwer diese doch recht spezielle Geschichte zu beschreiben. Für mich war es jedoch ein gutes Leseerlebnis.
Grady Hendrix ist für Horror-Romane das, was Kevin Feige für das Kino ist.
Er produziert solide Popcorn-Romane mit hohem Unterhaltungsanspruch.
So auch hier bei "Southern Gothic". Ein bisschen mehr Fleisch (und Blut) an den Knochen wie "My best friend's Exorcism", leider nicht ganz so absurd skurril wie "Horrorstör".
Aber trotzdem sehr spannend und spaßig.
TW: Tod, Gewalt, Blut, Suizid, Vergewaltigung, häusliche Gewalt und eigentlich alles, was in Horrorfilmen vorkommt lol
Ich habe es GELIEBT. Dieses Buch war spannend, unterhaltsam und hat mich nicht selten mein Gesicht vor Ekel verziehen lassen. Die Charaktere waren so gut gezeichnet und ich habe die Frauen des Buchclubs einfach geliebt. Und NATÜRLICH waren alle Männer in dieser Geschichte trash, aber das wundert niemanden. Große Empfehlung für alle nicht zu zartbesaiteten Menschen da draußen.
Ich mag Grady Hendrix's Schreibstil. Das Englisch ist wie bei "My best friend's exorcism" Sehr einfach und auch wenn man nicht jedes Wort versteht, verpasst man nichts.
Die Story ist sehr fesselnd und echt spannend. Ich liebe die Frauenpower in dem Buch!
Eine Szene fand ich leicht verstörend, aber im Großen und Ganzen wurde ich nicht enttäuscht.
Weitere Bücher von Grady Hendrix werden folgen!
Überraschend gut.
Das Buch war zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort. Es war einfach genau das was ich gebraucht habe. Eine leichte Lektüre mir genügend Spannung. Ich hatte sehr viel Spaß beim lesen.
Habe es abgebrochen, weil ich mit dem englischen Stil nicht klar kam und es doch blutiger war, als gedacht. Lt. Empfehlung erst ziemlich zum Schluss, dem aber nicht wirklich so wahr!
Gute Figuren und Solide Story, mit kleinem Punktabzug.
Eine Geschichte die einen Buchclub von Hausfrauen und ihren Kampf gegen ein vampirähnliches Wesen von Mitte der Achziger bis kurz vor die Jahrtausendwende begleitet.
Wow das war schon ein Brett! Im guten Sinne!
Die Geschichte wird schonungslos erzählt mit vielen Einzelheiten und Themen wie z.B. Tod von Kindern, Selbstmord von Kindern, Ratten, nackter Haut, Blut usw. und trotzdem war es mir nicht zuviel, zu aufgesetzt oder hinterließ einen unangenehmen Beigeschmack.
Die Figuren, vor allem Patricia, wirkten echt und ihre Handlungen und Gedanken waren nachvollziehbar. Einen kleinen Sternabzug gab es jedoch dafür, dass es sich bei dem Übeltäter um keinen 'klassischen' Vampir handelte. Da stieß meine Vorstellungskraft bei ein oder zwei Szenen doch ein wenig an ihre Grenzen, was mich kurz aus dem Flow der Geschichte warf.
Sonst war es ein solides Horror Buch!
Buchclub vs Vampir
Lektion Nr. 1: Leg Dich nicht mit dem Buchclub an
Die Geschichte verlief anders als ich es mir erhofft habe und blieb hinter meinen Erwartungen zurück.
Ich habe noch nie über einen würdeloseren Vampir gelesen als „James Harris“.
Zeitweilig hatte ich das Gefühl über einen Pädophilen zu lesen, denn er macht sich hauptsächlich an Kindern gütlich. Dann benahm er sich noch wie ein Serienmörder und wurde auch noch zum Vergewaltiger.
Den Horror in diesem Buch machen ganz viel Ekel Szenarien aus. So viel Ekel habe ich während dem Lesen noch nie empfunden.
Auch wenn man sich nicht gruseln wird, so wird man sich zu 100 % einfach nur ekeln, so sehr, dass man sich schon fast übergeben muss.
In den Südstaaten vergeht die Zeit anders, denn die meiste Zeit hat man das Gefühl, die Handlung spielt sich in den 1960er‘ ab und nicht zwischen 1988 - 1997. Die Mitglieder des Buchclubs sind von ihren Ehemännern unterdrückte Hausweibchen. Die Art wie die Gatten mit ihnen umgehen - ohne Worte!
Letztlich war der Buchclub das coolste an dem Buch. Anfang und Ende haben mir daher am Besten gefallen. Die Ladies zeigen hier am meisten was sie drauf haben.
Patricia hebt sich grundsätzlich positiv heraus. Sie liefert sich ein riskantes Katz-und-Maus-Spiel mit dem Vampir. Sie kämpft für das was ihr wichtig ist, bricht aus ihrer Rolle des stillen Duckmäuschens heraus. Der Buchclub macht den Drecksack fertig! Yeah!
Dracula vs. Desperate Hosewifes
Wahnsinns Horrorbuch spannend bis zur letzter Seite.
Ich kann es echt jedem empfehlen der Lust auf einen richtig guten Schauerroman hat, hab mich zwar an vielen Stellen echt geekelt aber auch seht viel gelacht.
Für mich ein Highlight und ein Autor den ich mir merken werde.
Es war die reinste Achterbahnfahrt für mich.
Das Setting fand ich gut und für die frühen neunziger auch ziemlich authentisch eingefangen.
Anfangs finde ich so manche Charaktere zu sprunghaft und unplausibel.
Die spießigen Vorstadtklischees sind dafür aber sehr gut rübergebracht.
Allerdings waren so manche Szenen für mich absolut nicht nachvollziehbar. Beispielsweise die Beziehung zwischen Patricia und Carter, als sie James Harris mit Destiny gesehen hat.
Es ist ein Freitagabend und am nächsten Tag, ist es plötzlich bereits Sonntag und Carter lässt Patricia völlig auflaufen.
Davon gibt es so einige nicht nachvollziehbare Situationen, die einem nur den Kopf schütteln lassen, weil sie unstimmig sind, die Charaktere plötzlich ganz anders reagieren und alles nicht mehr ganz zusammenpasst.
Und doch konnte mich dieses Buch fesseln. Ich fand es wahnsinnig spannend und teilweise ließ es mich erschaudern, weil man erst einmal garnicht weiß, woran man ist.
Wer mit kleinen Unstimmigkeiten zurecht kommt und großzügig über so manche Plausibilitäten hinwegsehen kann, weil sie mal garnicht plausibel sind, den wird das Buch mitreißen.
Das Ende ist wahnsinnig gut, zwar etwas überladen mit vielen Ereignissen, aber doch sehr grandios.
Für mich war es wahrscheinlich der Schreibstil, der mich immer wieder besänftigte, wenn ich mal wieder verzweifelte, wie naiv so manche Figur war. Der Stil an sich hat mir fantastisch gefallen, die Leichtigkeit und diese ungeschnörkelte Art gefiel mir richtig gut.
What a ride! ( or better say audiobook but anyways)
For me this was exciting, surprising and horrifying.
You know kind of what will happen but also not. There are still unpredictable turns.
I enjoyed it very much and liked the characters.
(only the narrator of the audiobook I think is kind of annoying but I got used to it)
And I mean yeah, there is a lot of sexism in there. I interpreted it as something of old times. Back then. And as something to mark the bad people. I hope, I am right...
With that in mind and being said
4/5 recommend
Eher Thriller als Horror, aber hat mich gut unterhalten! Gerne mehr davon.
Das Buch war anders als erwartet, gefiel mir aber überraschend gut. Angenehmer Schreibstil, sodass ich die knapp 500 Seiten in 3 Tagen verschlungen hatte.
Die Geschichte beginnt 1988 und erstreckt sich bis 1997, wobei zwischendurch 3 Jahre übersprungen werden.
Die Herrschaften der Geschichte gingen mir alle wahnsinnig auf den Geist.
In Folge dessen brachten mich auch Patricias Handlungen manchmal an den Rand der Verzweiflung.
Der Mittelteil zog sich ziemlich hin, es passierte eine ganze Weile nichts Besonderes, außer, dass man das Familienleben der Buchclub-Frauen verfolgte.
Das letzte Drittel hatte es dann aber in sich. Wahrscheinlich sollte das der versprochene Horror sein, für mich waren es eher gut geschriebene Thriller-Elemente mit Fantasyanteil. Allerdings wirklich spannend und ich konnte das Buch die letzten 200 Seiten einfach nicht zur Seite legen.
Mich schockierte etwas die Kaltblütigkeit, mit der die Frauen James Harris am Ende behandeln (ich möchte nicht spoilern) und kann mir nicht vorstellen, dass die Beteiligten das einfach so ohne Gefühlsregungen wegstecken konnten. Dieser Teil erschien mir etwas unglaubwürdig.
Ich merke jedenfalls, dass mich das Horror-Genre immer mehr in seinen Bann zieht und dieses Buch war ein willkommener Lesegenuss.
I have mixed feeling about this. The story itself was actually quite enjoyable but there were a few things that I didn’t enjoy throughout the book that I had to knock my rating down to three stars.
What I liked:
- Overall Storytelling: The story was actually quite and what I expected from a book with this type of title
- The book club: I really enjoyed that the book club was not just the way the women met but also important throughout the story
- Small town vibe: I could really picture the neighbour hood and the people living in this area which was quite enjoyable
What I didn’t like:
- Family Dynamics: I just absolutely hated how Patricia was treated - especially by her husband. I mean I get that this is supposed to be set in the 90s but that was just a little too much for me. Also how the women just ‚obeyed‘ their husbands was just something that made me a little mad and therefore not enjoyable for me. Also I didn’t really connect with any of the children and I think that was also partly due to the family dynamics.
- Missing explanations: Sometimes I just couldn’t follow their though process of Patricia and her book club friends (and husbands!)
- The length: I think a good junk of the book could have been cut
I honestly love Grady Hendrix and his writing. Haven't read a book by him I didn't love but this one was definitely the best one so far.
The whole premise of housewives vs. vampire was brilliant and turned out to be a true page turner. Due to the title and the way the story was written you basically know right from the start who or what the danger is. I only wish that there would have been a bit more suspense in that respect. I love books with unexpected twists and turns and I personally felt like this was missing here.
Also, there are quite a few sensible themes addressed in this book so just make sure to check trigger warnings before diving into the world of Mt. Pleasant. Overall, an amazingly creepy book with well developed characters that is simply fun to read.
Was hab ich dieses Buch vor mich hingeschoben. Abgeschreckt durch den Housewife’s Vergleich. Aber jetzt nach langem Hin und her fiel es mir in den Schoß. Und was soll ich sagen? Was für ein Brett von Geschichte.
Wo ein australischer Autor sich schamlos im Genre bedient, wird uns hier eine Homage der allerbesten Güte geliefert. Trotz das die Handlung in den 90ern spielt, warf mich mein Gedankenspiel jedes Mal in die 80er zurück.
Das Setting ist einmalig und der Mikrokosmos der handelnden Protagonisten wurde so genial aufgezogen. Da wechselt sich schwarzer Humor mit Sozialkritik ab. Da fließt anständig Blut das anschließend von Hausfrauenhand beseitigt wird. Da wird kein Klischee ausgelassen und es passt so hervorragend.
Ich war begeistert von den offensichtlichen Anspielungen der Vampirgeschichte.
Von „Dracula“ über „Fright Night“ bis zu „The Strain“ wird alles liebevoll in der Handlung verarbeitet und es macht Spaß die Verneigung vor dem Genre zu entdecken. Man sucht diese förmlich. Da werden sogar die Bücher von King und Co. angesprochen. Einfach perfekt.
Auf dieses Buch habe ich mich wirklich gefreut und war mega gespannt, ob es meine Erwartungen erfüllt. Hat es leider nicht. Ja, es ließ sich flüssig lesen und war durchaus interessant , aber spannend fand ich es erst zum Schluss, was bei einem über 500 Seiten Buch echt schade ist. Hier trifft der Desperate Housewives Buchclub auf Vampir. Dadurch war es für mich bestenfalls gute Unterhaltung mit zwischenzeitlicher Spannung. Ich hatte spaß beim Lesen, gerade durch den Buchclub und die Bücher, die gelesen wurden, auch wenn ich es teils als langatmig empfand. 200 Seiten weniger hätten der Geschichte nicht geschadet. Man wird zeuge, wie das Vor bzw. Kleinstadt leben von sich langweilenden Hausfrauen funktioniert, warum Schulbrote eingefroren werden und wie naiv man doch ist, wenn man für den neuen Nachbarn ein Konto mit sämtlicher Haftung eröffnet. Also ehrlich, da frage ich mich als normal denkender Mensch, wie naiv man sein kann. Ist dies das Bild , was dem Leser die selbständige Frau vermitteln soll, na danke dann auch. Solche Frauen gibt es wohl in meinem ganzen Bekanntenkreis nicht. Auch wenn es hier zur Unterhaltung dienen soll, erweckte es bei mir nur den Drang mir die Haare zu raufen. Wie kam ich eigentlich darauf zu glauben, es wäre eine schockierende Geschichte? Der Klappentext klang danach , aber in der Umsetzung fehlte jede Spur davon. ich wünsche mir von einer guten Geschichte mehr, als nur naive Hausfrauen und einen Vampir als Unterhaltung , wobei die Spannung erst zum Schluss auftritt. Teils plätschert die Geschichte nur so vor sich hin, auch wenn sie irgendwie interessant ist. Aber ehrlich gesagt reicht mir das bei so einer Geschichte nicht. Und ich habe mir echt viel von der Geschichte versprochen, aber naja, ist nicht zu ändern. Nicht jedes Buch ist dazu gemacht jeden zu erreichen.
Fans von Serien wie Deperate Housewives, American Housewives oder Filmen wie The Book Club wird die Geschichte bestimmt gefallen. Aber allen die hier echte Spannung erwarten, kann ich die Geschichte nicht empfehlen. Es ist Unterhaltung, teils auch witzig und sehr naiv, was natürlich zur Geschichte gehört, aber spannend leider erst zum ende hin, was ich sehr schade finde, da die Geschichte mir sonst um einiges besser gefallen hätte.
WARNING: Once you started this book you simply can't put it down so MAKE TIME!
4,5 stars
I don't even know where to begin.
When I started reading I had no idea of US in the 1980's but in just a few pages you're right there feeling the atmosphere, the characters. And I'm not going to lie all the misogyny made me sick, but it's this kind of thing that makes the story feel so real.