18. Mai
Rating:5

Puh, das war eine Reise. Wenn das auf die Kinoleinwand kommen sollte, wird der Film Weltrekorde für Kunstblut und CGI Effekte knacken. Mein lieber Scholli. Auch wenn es sich oft nach dem Abhaken von Videospiel-Quests anfühlte und dazwischen ein dem Leser unbekanntbleibendes Schnellreisesystem benutzt wurde, um von A nach B zu kommen, wurden meine Erwartungen nicht enttäuscht. Die Handlung ist tatsächlich flacher als bspw. die der "First Law" Reihe. Die Charaktere sind dafür umso wahnsinniger und unterhaltsamer. Abercrombie entfacht ein Feuerwerk seines Humors, seiner Darstellung von Schlachten und roher Gewalt und in der Beschreibung des ganzen Grauens im mittelalterlichen Fantasy-Europa. Es ist kein Wohlfühlbuch. Es ist keine Liebesgeschichte. Es ist nicht bunt und schillernd. Es ist das genaue Gegenteil und dadurch so herrlich erfrischend anders. Happy End? Ansichtssache. Gibt es nur Gut und Böse oder nur schwarz und weiß? Mitnichten. Es ist ein dreckig düsterer Grauton. Typisch Abercrombie eben. Fazit: wer auf eine Handlung und ein world building ala "First Law" aus ist, könnte enttäuscht werden. Wer es "Best served cold" mag, wird hier fündig. Blutig, chaotisch, super lustig. Altersempfehlung 18 Jahre.

The Devils
The Devilsby Joe AbercrombieHeyne
7. Mai
Rating:5

Das mit Abstand beste Fantasy Buch das ich je gelesen habe. Das Genre läuft oft Gefahr kitschig zu werden oder sich schnell in übermäßigen Worldbuilding zu verlieren. Das Gefühl bekommt man hier nie, was vielleicht dem eher an erwachsene gewandten Humor geschuldet ist. Wer erfahren möchte wie gut es ist, Fantasy in die Gosse zu ziehen, Scheiße das ist es

The Devils
The Devilsby Joe AbercrombieHeyne
1. Mai
Rating:5

Die Geschichte beginnt schon extrem spannend mit der Diebin Alex, die sich mal wieder durch ihre Gaunereien in Schwierigkeiten gebracht hat und nun von den Geldeintreibern durch die Stadt gejagt wird. Ich habe sie sofort in mein Herz geschlossen. Auch Bruder Diaz, der Mönch, der eigentlich gar keiner sein wollte und nun mit einer heiligen Mission betraut wird, hat es mir angetan. Er ist ein ängstlicher Typ, der eigentlich nichts lieber möchte, als eine nette Gemeinde betreuen und dafür die Anerkennung zu bekommen, die er meint, zu verdienen. Leider birgt die neue Mission alles andere als Ruhe und Anerkennung. Im Gegenteil, es wird ein Weg voller Gewalt und Gefahr. Die Story ist vielleicht ein wenig zu feministisch. Es gibt die Kardinälin, Bischöfin, Erlöserin, die Päpstin, eine wilde Kriegerin oder auch die zukünftige Kaiserin. Aber sei es uns Frauen gegönnt. Es bricht nun ein Tross sehr unterschiedlicher Gestalten auf, umd die junge Alex, die angeblich die rechtmäßige Erbin des Kaiserinnen-Thrones ist, nach Troja und auf ihren Thron zu bringen. Darunter ein Vampir, ein Magier, eine Elfe, ein General und ein geheimes, extrem gefährliches Wesen. Bald schon geraten sie in einen Hinterhalt und nichts ist mehr, wie es vorher war! Wird es gelingen, Alex lebend nach Troja zu bringen und auf den Thron zu setzen? Die Figuren sind so toll beschrieben mit ihren Eigenarten, dass man sie alle irgendwie lieb haben muss. Egal ob Mensch oder Monster, Krieger oder Teufel. Ich klebte förmlich an den Seiten… Mit jedem Kapitel wartet ein neuer Rückschlag auf die Gruppe, mit jedem Kampf neue Feinde, mit jeder Niederlage eine neue Enttäuschung. Die zusammengewürfelte Gruppe gerät auch untereinander immer wieder in Streitereien, doch durch einen Eid sind sie gezwungen, Alex ans Ziel zu bringen, komme was wolle. Es geht wild zu, dreckig und rotzig, es wird mit vulgären Ausdrücken und Flüchen nur so um sich geworfen und das Blut spritzt nur so aus den geschlagenen Wunden… und gerade darum ist jedes Kapitel wieder eine Überraschung, jede Wendung wieder ein Grund mehr, am Ball zu bleiben. Auch wenn das Buch mit seinen fast 900 Seiten kein Leichtgewicht ist und ich selbst auch lange gebraucht habe, um das Ende zu erreichen, so hat es mich doch sehr unterhalten, gefesselt und überrascht. Ein grandioses Werk und mal was ganz anderes!

The Devils
The Devilsby Joe AbercrombieHeyne
26. Apr.
Rating:4

Gute Absichten werden oft auf dem Friedhof der Niederlage begraben, versinken aber ebenso oft im Sumpf des Sieges.

Joe Abercrombie hat hier ein wunderbares Buch geschrieben, dass einen herrlichen Witz hat und wunderbares Gefluche. Wir folgen hier nicht nur einer Person, sondern wechseln immer wieder in die unterschiedlichen Perspektiven der jeweiligen Teufel. Die zusammengewürfelte Truppe wächst zum einen einem selber immer mehr ans Herz, aber sie wachsen auch immer mehr zusammen und zeigen wie jedes Mitglied so langsam in seine eigene Rolle schlüpft und sich ergänzen. Das einzige Manko, was mir mittig im Buch aufgefallen ist, dass hier teils wirklich Schlag auf Schlag etwas passiert und wir überhaupt nicht zur Ruhe kommen bis wir am Ziel angekommen sind. Trotzdem kann ich dieses Buch wirklich nur empfehlen, solange ihr keine Probleme mit derber Sprache habt. Für mich ein gelungenes Buch und ich bin wirklich gespannt ob hier noch ein weiterer Teil folgen wird.

The Devils
The Devilsby Joe AbercrombieHeyne
14. Apr.
Rating:5

Some books you read. Some you experience. And some leave you sitting there after the last page, mourning that it's over. The Devils is that kind of book. Abercrombie does something special here: he builds a world anchored in real places, and that blend of the familiar and the fantastical gives the whole thing a grounding you rarely find in the genre. You feel at home immediately, and yet there's something new around every corner. But the real heart of it is the characters. Abercrombie has a gift for writing people onto the page – with all their contradictions, their crudeness, their humour, their warmth. The dynamic between the cast crackles in every possible way: sometimes screamingly funny, sometimes surprisingly moving. And this shared road trip, pushing each character through their own personal reckoning – that's character work at the highest level. They're gone now, and you miss them immediately. 2027 for the sequel? Far too long.

The Devils
The Devilsby Joe AbercrombieHeyne
14. Apr.
Düster, brutal und gleichzeitig überraschend humorvoll, ein episches Abenteuer mit skurrilen Charakteren.
Rating:5

Düster, brutal und gleichzeitig überraschend humorvoll, ein episches Abenteuer mit skurrilen Charakteren.

Am Anfang war es ein wenig schwierig reinzukommen. Acht Charaktere, ständig wechselnde Perspektiven und dieses epische Setting machen es einem nicht leicht. Ich brauchte etwas Zeit, um mich zurechtzufinden, aber genau das hat sich am Ende auch gelohnt, weil sich alles nach und nach entfaltet. Der Schreibstil ist unfassbar fesselnd und schafft etwas, das ich so selten erlebe. Trotz der brutalen und düsteren Atmosphäre liegt eine gewisse Leichtigkeit über allem. Es ist blutig, rau und oft erschreckend, aber gleichzeitig so unterhaltsam, dass es sich nie erdrückend anfühlt. Besonders hängen geblieben ist für mich der Humor. Er ist vulgär, düster, stellenweise obszön und genau dadurch so skurril, dass ich immer wieder schmunzeln musste. Dieses Zusammenspiel aus Gewalt und Humor gibt der Geschichte eine ganz eigene Dynamik. Die Charaktere wirken unglaublich ausgearbeitet und entwickeln sich auf eine Weise, die sich echt anfühlt. Vor allem das langsame Zusammenwachsen hat mir richtig gut gefallen. Dieser Found Family Aspekt ist so wunderbar umgesetzt und macht viele Momente noch intensiver. Auch zwischenmenschlich gibt es einige Überraschungen. Es entwickelt sich sogar mehr als eine Lovestory, darunter auch eine sapphic, womit ich zu Beginn nicht gerechnet hätte. Das Worldbuilding hat mich ebenfalls überzeugt. Es fühlt sich vertraut an, weil es ein mittelalterliches Europa widerspiegelt, aber gerade die Veränderungen innerhalb der Kirche bringen spannende neue Strukturen rein und eröffnen Raum für Gesellschaftskritik, ohne dass es zu komplex wird. Die Handlung selbst ist im Kern eine Mission, die immer wieder aus dem Ruder läuft. Genau das macht sie so spannend, weil nichts wirklich glatt läuft und man ständig neue, durch ihre Skurrilität interessante Wendungen bekommt. Ich habe das Hörbuch gehört und durch die Länge ist es ein fester Teil meines Alltags geworden. Umso schwerer fiel es mir, es loszulassen. Das Ende passt unglaublich gut zur Geschichte und hat meine Vorfreude auf die nächsten Bände nur noch verstärkt. Ich freue mich jetzt schon darauf, wieder in diese Welt zurückzukehren.

The Devils
The Devilsby Joe AbercrombieHeyne
6. Apr.
Rating:4

Vulgär, lustig, bizarr und düster.

Das war wirklich eine verrückte Geschichte. Vor allem die Erzählperspektive von Vigga, der Werwölfin! So konfus, wild und einzigartig. Sie war meine Lieblingsfigur. Vor allem wegen dem Ende. Die Freundschaften und Beziehungen waren auf ihre Weise besonders und wirkten nicht plump oder erzwungen. Im Allgemeinen fand ich die Witzchen erheiternd, musste oft lachend, aber ich verstehe es, wenn die Leute sagen: Dass Abercrombie da etwas übertrieben hat. Manchmal, da hätte ich mir mehr Ernsthaftigkeit gewünscht. Hin und wieder wirkte der Humor nämlich etwas aufgesetzt bzw. erzwungen. 🔖Im Groben aber: Guter, lustig düsterer Roman mit einem interessanten Ende. Einem eher bitteren, aber logischen Ende!

The Devils
The Devilsby Joe AbercrombieHeyne
30. März
Rating:4

Ein Dark-Fantasy-Abenteuer, das sich anfühlt wie eine Dungeons & Dragons-Quest!⚔️🖤

Joe Abercrombie gelingt es auf humorvolle Weise, eine eigentlich simple Reise von A nach B so spannend zu erzählen, dass es zu keiner Zeit langweilig wird. Der Roman ist ein echter Page-Turner, und ich war von der ersten bis zur letzten Seite bestens unterhalten. Im Kern geht es darum, die Kronerbin Trojas sicher zurück nach Troja zu eskortieren. Ihre Begleiter bilden dabei ein regelrechtes „Suicide Squad“, denn die Päpstin – ja, nicht der Papst, sondern die Päpstin – schreckt nicht davor zurück, selbst verbotene Mittel einzusetzen, um die Sicherheit der Kronerbin zu gewährleisten. In dieser bunten Truppe trifft man unter anderem auf einen arroganten Vampir, einen noch arroganteren Hexenmeister, eine wilde Werwölfin und einige weitere exzentrische Figuren. Die größten Stärken des Buches liegen im kreativen Worldbuilding, der temporeichen Handlung und dem dynamischen Zusammenspiel der sehr unterschiedlichen Charaktere. Einzig die erzählerische Tiefe hat kleinere Schwächen: Manche Herausforderungen, denen das „Suicide Squad“ begegnet, wirken stellenweise vorhersehbar oder redundant. Das fällt jedoch kaum ins Gewicht, da Abercrombie dies mit seinem mitreißenden Schreibstil und einer gehörigen Portion blutiger Action mehr als ausgleicht. Insgesamt gibt es wohlverdiente 4 Sterne. 😊 Adnan Turan

The Devils
The Devilsby Joe AbercrombieHeyne
26. März

Abgebrochen nach 16 %

Ich hab wirklich gehofft, dass mich das Buch abholen würde. Die ersten Seiten fand ich tatsächlich auch richtig vielversprechend, aber je weiter ich kam, desto weniger hab ich die Story verstanden. Den Humor fand ich eigentlich echt gut, aber ich kam dennoch irgendwie null voran und hab gefühlt einfach nichts verstanden. Bin dann bei 130 Seiten auf das Hörbuch umgestiegen, aber das hat mich nach ein paar Minuten noch mehr verwirrt, also hab ich’s leider jetzt bei 138 Seiten abgebrochen.

The Devils
The Devilsby Joe AbercrombieHeyne
26. März

Abbruch nach 171 Seiten

Ich wollte es wirklich gerne mögen und habe dem Buch auch eine echte Chance gegeben, aber weitere fast 700 Seiten würden mir einfach keinen Spaß mehr machen. Zu Beginn war ich überzeugt, dass dieses Buch ein Highlight wird. Der Schreibstil ist sehr derb (was ich gerne lese) und der Humor eher schwarz und plump und mal ganz anders, war aber auch rund! Daran lag es gar nicht, das hat mir echt gefallen. Ich hatte eher Probleme, der Handlung zu folgen. Ich bin nur suuuuuuper langsam voran gekommen, musste gefühlt jede Seite 2x lesen. Sätze haben gewirkt, als ob sie wahllos aneinander gereiht wurden. Ich fands super anstrengend. Außerdem hat mir der rote Faden gefehlt und auch etwas Abwechslung in der Story. Habe aber mittlerweile eine andere Rezi gelesen, die genau das gleiche kritisiert hat und mich sozusagen vorgewarnt hat, dass Kampf auf Kampf folgt und die Story sich im Prinzip immerzu nur wiederholt. Gepaart mit dem anstrengenden Schreibstil schreckt mich das eher ab und ich habe keine Lust, mich weitere 700 Seiten durchzuquälen. Schade, denn Potential war echt da.

The Devils
The Devilsby Joe AbercrombieHeyne
15. März
Rating:5

Ich habe mit den Gebrechen mitgefühlt.

Wenn man im Alter angekommen ist, dann geht nicht mehr alles so schnell und zackig. Ich habe es jedesmal gefühlt und geschmunzelt. Die Charakter waren klasse, genau wie sein schreibstil. Gefällt mir sehr gut. Mal schauen wie es da weitergeht.

The Devils
The Devilsby Joe AbercrombieHeyne
26. Feb.
Rating:4

Crew & Chaos

Das Beste an The Devils ist für mich ganz klar das Crew-Ensemble: Die Gruppe ist witzig, bissig und trägt das Buch durchgehend. Genau in diesem Ensemble-/Crew-Feeling hat es für mich das eingelöst, was ich mir damals von Six of Crows erhofft hatte - weniger wegen Plot oder Struktur, sondern mehr wegen Dynamik, gemeinsamer Entwicklung und Zusammenspiel. Ich fand das Buch insgesamt unterhaltsam und atmosphärisch, und es liest sich sehr angenehm weg. Kritik gibt’s trotzdem: Der Humor kippt ab und zu ins Albern-Kindische, und für das, was passiert, hätte man mMn gut 100–150 Seiten kürzen können, weil zwischendurch Momentum verloren geht und sich Muster wiederholen. Nach dem Lesen habe ich gesehen, dass viele auch den Vergleich mit Suicide Squad ziehen. Das ergibt total Sinn, war aber nicht mein spontaner Gedanke beim Lesen.

The Devils
The Devilsby Joe AbercrombieHeyne
20. Feb.
Rating:3.5

Coole Geschichte mit einigen Abzügen

Ich mochte die Geschichte an sich trotz anfänglicher Startschwierigkeiten weil man sich in die Welt doch erst einfinden muss. Ich mochte die Charaktere (zum Großteil) sehr gern. Der Mittelteil war doch sehr langatmig und die ständigen Wort- und Satzwiederholungen haben mit Zeit schon massiv genervt.

The Devils
The Devilsby Joe AbercrombieHeyne
20. Feb.
Rating:3.5

Wie schafft man eine Prinzessin durch halb Europa, um sie auf den Thron von Troja zu hieven? Natürlich mit einer Horde Teufel. Nicht die klassisch gehörnten Gesellen der Hölle, sondern jene der von Abercrombie geschaffenen Gesellschaft: Ein Vampir, eine Elfe, ein Nekromant, eine Werwölfin, eine Unsterblicher, eine Söldnerin und ein leicht überforderter Priester bilden die Gemeinschaft der Wächter für die junge Alex. Aufgewachsen als Diebin in den Gassen der heiligen Stadt, stellt sich heraus, dass sie zur Herrscherin geboren ist, was ihr nicht nur die Begleitung der Teufel verschafft, sondern auch eine Menge Feinde, die ihr nach dem Leben trachten. Der Plot ist wirklich verdammt cool, die Idee dahinter ist spannend und besitzt gewaltiges Potential. Das Setting im mittelalterlichen Europa mit ein paar fantastischen Ergänzungen passt ebenfalls hervorragend. Auch die Tatsache, dass die Kirche einigen Veränderungen unterliegt, hat mir gefallen, weil sie die Story dadurch weiter in die Phantastik schiebt. Es geht actionreich zur Sache, es wird weder an Blut noch an Brutalität gespart. Trotz all der, für mich, positiven Aspekte, bin ich irgendwie nicht vollkommen glücklich mit dem Buch geworden. Es gab zu viele überzogene Szenen, zu viel Brechstange, zu viel vulgären Humor, zu viel Hektik. The Devils ist definitiv eine Leseerfahrung und ich bin sicher, das Buch wird vielen gefallen, aber vermutlich ebenso häufig mit seiner teils überbordenden Dynamik und seinem »Zu viel« anecken. Wer Bock auf eine actionreiche, phasenweise abgedrehte Story mit interessanten Charakteren hat, sich gerne der dreckigen Seite der Fantasy zuwendet und mal ganz anders gezeichnete Teufel erleben möchte, der sollte hier mal einen Blick riskieren.

The Devils
The Devilsby Joe AbercrombieHeyne
5. Feb.
Rating:3

Ich habe etwas gemischte Gefühle, was das Buch angeht. Zum einen hat die Geschichte echt Charme. Die Charaktere werden weder voneinander noch von dem Buch selbst immer ganz ernst genommen. Dadurch gewinnt man sie richtig lieb, auch wenn es eine Gruppe aus unethischen, mörderischen, egozentrischen und ganz und gar kaputten Idioten ist, die aber überraschend gut harmonieren und sich gegenseitig ergänzen. Vor allem der Baron, Alex und Sunny haben es mir angetan. Besonders die unerwartete Liebesgeschichte zwischen Sunny und Alex war ein kleines Highlight für mich Zum anderen hat sich die Geschichte einfach in eine gänzlich andere Richtung entwickelt, als ich ursprünglich vom Klappentext erwartet hatte. Und die zog sich leider immer mehr. Wirklich, ich finde die Reise, die die Charaktere durchgemacht haben, hat ihnen echt gutgetan, aber es sind immer mehr willkürliche Dinge passiert und das Ende ließ einfach zu lange auf sich warten, obwohl ich persönlich schon reif dafür gewesen wäre. Und es lag nicht zwangsläufig an der allgemeinen Länge des Buches - selbst 800 Seiten können wie im Flug vergehen, aber das Tempo hat für mich nicht ganz gestimmt. Das Ende war zufriedenstellend genug, sodass ich jetzt nicht unbedingt die nächsten Bände lesen muss (falls es denn Teil einer Reihe wird). Das Buch hatte Humor, eine teils unerwartete Wendung und hat mich insgesamt ganz gut unterhalten.

The Devils
The Devilsby Joe AbercrombieHeyne
3. Feb.
Rating:5

Von Anfang bis Ende spannend, lustig und fesselnd!

Ich habe das Buch begonnen, ohne zu wissen was mich erwartet. Es ist nun eines meiner liebsten Bücher, was ich in den letzten Jahren gelesen habe!

The Devils
The Devilsby Joe AbercrombieHeyne
29. Jan.
Rating:2

Ich war völlig überzeugt, dass Joe Abercrombie für mich ein 5 Sterne Garant ist. Aber das hier war so gar nicht mein Fall. Der Humor (den ich nicht erwartet hatte) hat mich nach einer Weile mehr genervt als unterhalten und der zieht sich nunmal durch das ganze Buch. Ich hatte mehr Ernsthaftigkeit erwartet. Zu schade. Ich switche dann lieber wieder zum Reread von The Blade Itself.

The Devils
The Devilsby Joe AbercrombieHeyne
31. Dez.
Rating:3.5

Die Liga der Außergewöhnlichen Gentlemen trifft auf Classic Horror Movie Monsters! Die Dialoge natürlich wieder 1 A - so, wie man es von Abercrombie kennt. Jeder Charakter kriegt hier seinen ganz eigenen Platz in der Story und im Herzen. Mir persönlich war es nicht grimdark genug und die Plot Armor war ein wenig zu doll. An vielen Stellen war es mir zu witzig und viele Dialoge (auch wenn sie gut geschrieben sind) dienen immer einer witzigen Pointe. Da fehlt mir die Ernsthaftigkeit teilweise sehr. So ist das Buch eher ein Einstieg in düster(e) Fantasy und leicht verträglich - ich wollte aber mal wieder Angst und Bangen um meine Lieblinge und das Finale haben. Das liegt aber vor allem daran, dass ich mir mit Devils das nächste First Law erhofft habe. Hier kriegt man eine Story, die mein Teenie-Ich verschlungen und an die mein Erwachsenes Ich noch heute nostalgisch zurückdenken würde. Na.. eben den oben genannten Film :D

The Devils
The Devilsby Joe AbercrombieHeyne
28. Dez.
Rating:4.5

Suicide Squad im Einsatz Ihrer Majestät

Kommt ein Priester, ein nordischer Werwolf, ein Vampir, ein unsterblicher Ritter, ein Magier - äh, Zauberer -, ein unsichtbarer Elf und eine Diebin in die Bar. Was wie ein schlechter Witz klingt ist, ist für Alex, ihres Zeichens Jugendliche Diebin, plötzlich Realität. Als sie wegen ihrer Schulden in der heiligen Stadt aufgeknüpft wird, taucht plötzlich ein Ritter auf und sieht in ihr die verschollene Kaiserin von Troja. Netterweise erledigt er und sein Diener die Haluken und schleifen sie zum Peterdom. Was für Alex wie eine gute Gelegenheit beginnt, wird nach einem Besuch bei der Päpstin und des Orakels nun bittere Realität. Sie soll nun die Kaiserin von Troja werden um den Konflikt zwischen der katholischen und der orthodoxen Kirche beilegen, damit sich beide Kirchen für die Ankunft der Elfen vorbereiten können. Das Problem? Ihre vier Cousins möchten ebenfalls auf den Tron und müssten sie dazu aus dem wegräumen. Zu Ihrem Schutz auf dem Weg nach Troja, stellt eine Kardinälin einen eher unbekannten teil der Kirche zur Verfügung. Diese kleine Gemeinde besteht größtenteils aus "Teufeln" denn um das Böse zu besiegen, muss man sich des Bösen bedienen. Angeführt von dem gerade erst beförderten Bruder Diaz. Zuerst hatte ich Angst, dass es zu viele Figuren sein könnten und ich dadurch den Überblick verliere, aber die Figuren sind alle so individuell, dass ich nicht einmal eine backstory oder Eigenschaften vergessen habe. Dazu muss auch gesagt werden, dass die Figuren einfach durch sind... Ob es der Zauberer ist, der jedesmal eine noch verrücktere möglichkeit sucht seinen Bann zu lösen oder der Vampir der alle über das lieblingsessen seiner Frau bezirzst. Es war einfach ein Fest, was immer in Chaos ausbricht. Die frage war nie "was passiert als nächstes?" sondern "wie geht das jetzt wieder schief?". Das Ende wurde nur noch durch einen plot twist, bzw. Mehrere plot twists getoppt. Einen plot Twist hatte ich zwar fast erraten aber nicht in dieser Form. Ich kann die nächste Mission der Kapelle der heiligen Zweckmäßigkeit nicht abwarten. Es war der erste Roman, den ich von Joe Abercrombie gelesen habe und verliebte mich in sein storytelling und seine schnellen und schnippischen Dialoge.

The Devils
The Devilsby Joe AbercrombieHeyne
22. Dez.
Rating:4.5

Sehr positiv überrascht!

Das war mein erstes Buch von Joe Abercrombie, die Klingen-Saga von ihm liegt noch auf meinem SuB und was soll ich sagen, das wird nächstes Jahr bestimmt noch gelesen! Ich mochte das Buch echt gerne, der Stil ist ganz besonders, das Antihelden-Thema hat mir sehr sehr gut gefallen, ich musste oft schmunzeln, genauso gab es aber auch traurige Stellen, die mich richtig mitgenommen haben. Die ganze Reisegruppe fand ich toll, ich hatte sehr viel Spaß beim lesen und kann es wirklich nur empfehlen 🥰

The Devils
The Devilsby Joe AbercrombieHeyne
25. Nov.
Rating:4

“Sein attraktives Äußeres hatte durch den Axthieb, der ihm den Schädel gespalten hatte, allerdings ein wenig gelitten.” Der Klassiker. Das Buch wurde mir empfohlen als Fantasy Highlight des Jahres, welches eine Mischung aus Suicide Squad, Fantasy Geschöpfen um komplett derben Humor ist - das kommt definitiv hin. Es ist super unterhaltsam geschrieben und die absurde Mischung der Charaktere gibt der Geschichte eine ganz eigene Komik. Ich meine ein Vampir, ein Ritter, eine Agentin, eine unsichtbare Elfe, eine nymphomanische Werwölfin, ein größenwahnsinniger Magier, ein Mönch und eine 17-jährige Diebin starten eine Mission.. Definitiv eine Empfehlung wer gerne Fantasy und derben Humor mag!

The Devils
The Devilsby Joe AbercrombieHeyne
23. Nov.
5 🌟 Der beste Scheißhaufen von einer Heldengruppe, den ich je geliebt habe. ⚠️ Warnung: Das Lesen dieses Buches könnte eure literarische Reinheit dauerhaft beschädigen. ⚠️ Mögliche Spoiler enthalten!
Rating:5

5 🌟 Der beste Scheißhaufen von einer Heldengruppe, den ich je geliebt habe. ⚠️ Warnung: Das Lesen dieses Buches könnte eure literarische Reinheit dauerhaft beschädigen. ⚠️ Mögliche Spoiler enthalten!

Ich muss gestehen als absoluter Neuling bei Abercrombie war ich NULL vorbereitet. Ich dachte, ich lese ein Fantasy-Buch aber ich habe einen D&D-Trip bekommen, bei dem die Charaktere alle aus The Suicide Squad sind und der Dungeon Master betrunken ist! Und es war absolut Genial! 🤣 ​Die Geschichte um die Kapelle der Heiligen Zweckdienlichkeit ist der derbste, literarisch unmöglichste Haufen von Abschaum, den man sich wünschen kann. Ich habe diesen schonungslos vulgären Humor so gefeiert, dass meine literarischen Ansprüche in den Schmutz gesunken sind und ich war noch nie so glücklich! Man will die epische Saga, bekommt aber eine philosophische Debatte, in der Vigga (die Werewöflin) erklärt, dass ihre Möse mehr Gutes für die Welt getan hat als jeder Heilige zusammen! Und mittendrin der arme Bruder Diaz, der nur noch nervös lächelt, weil er bitte, bitte weniger über Genitalien reden möchte. ​Ich habe dieses Buch gekauft, um die Abgründe der menschlichen Seele zu ergründen und am Ende habe ich Tränen gelacht. ​Die Gemetzel sind so schonungslos und blutig inszeniert, dass man fast vergisst Luft zu holen! Und dann muss man feststellen, dass Joe Abercrombie einen gerade in die Falle gelockt hat! Wir bereiten uns auf die epische große Schlacht vor, aber der Autor grinst nur und schenkt uns stattdessen einen absurden Ehestreit unter Grafen. Das war schon krass, aber der Moment, in dem der Kampf zwischen Vigga und dem Dänen von einem blutigen Gemetzel zu etwas ungeheuerlich erotischem eskaliert, hat mich endgültig aus meinem Lesesessel katapultiert! 🤣 Das Beste aber? Diese ganze chaotische Truppe beweist am Ende, dass selbst in der Hölle echte, unerwartete und völlig gegen jede Logik menschliche (oder unmenschliche) Verbindungen entstehen können. Man wird mit einem traurigen Kichern und dem bittersüßen Messer im Herzen zurückgelassen, aber immerhin mit diesem Schuss Hoffnung und der Gewissheit, dass der nächste Schlamassel schon auf unsere Lieblinge wartet. ​Dieses Buch ist der Beweis, dass die Vulgärität der wahre Charme ist und Joe Abercrombie ein Genie ist. Der schmutzigste, derbste aber auch charmanteste Trip, den ich je in der Fantasy gemacht habe. 5 von 5 glücklich lächelnden Mönchen die hoffen, dass niemand mehr über Genitalien redet!

The Devils
The Devilsby Joe AbercrombieHeyne
18. Okt.
Rating:4

Das war mein erstes Buch von diesem Autor, deswegen weiß ich nicht ob sie alle so verquer sind. Die komplette Geschichte ist wie ein puzzle das mit der Nagelfeile zusammensetzt wurde. Die Farbe der Teile passen aber die Teile selbst wurden verdreht so lange gefeilt bis es paßt. Am Ende sieht das Bild richtig aus, richtig gut sogar. Ich hab allerdings fast bis zu Hälfte gebraucht um mich mit den Figuren anzufreunden. Die tiefgründigkeit ist nicht sofort auf den ersten Blick zu erkennen und man muss sich das nochmal durch den Kopf gehen lassen um sie zu sehen.

The Devils
The Devilsby Joe AbercrombieHeyne
12. Okt.
Rating:3

Von Teufeln, Humor und zu viel des Guten

„The Devils“ war mein erstes Buch von Joe Abercrombie. Ich war wirklich neugierig, weil der Autor in der Fantasy-Welt als Ausnahmetalent gilt. Der Einstieg hatte mich auch sofort gepackt. Der Schreibstil ist locker, die Geschichte kommt schnell in Fahrt und die Figuren wirken anfangs angenehm unkonventionell. Es war erfrischend, dass das Ganze mit einem Augenzwinkern erzählt wird, ohne sich selbst zu ernst zu nehmen. Auch das Setting in einem alternativen Europa mit magischen Elementen fand ich spannend und atmosphärisch. Doch je weiter ich gelesen habe, desto mehr hat mich das Buch verloren. Viele Charaktere begannen sich ständig zu wiederholen und ihre Sprüche und Handlungen wirkten irgendwann einfach überdreht. Der Humor, der zu Beginn noch funktioniert hat, kippte für mich ins Nervige (Baptiste war da wirklich mit am schwersren zu ertragen). Auch die dauernd auftretende vulgäre Sprache und das vulgäre Handeln einiger Charaktere fand ich irgendwann nur noch anstrengend. Was mich richtig enttäuscht hat: Ich hatte gehofft, endlich mal wieder einen Fantasy-Roman ohne zwanghafte Liebesgeschichten zu finden. Stattdessen landet gefühlt jede*r irgendwann mit irgendwem im Bett. Muss das wirklich immer sein? Tudem hätte die Story auch mit 200 Seiten weniger funktioniert und vermutlich sogar stärker gewirkt. Mein Fazit: Stark angefangen, aber schnell an Reiz verloren. Für mich war’s das wohl erstmal wieder mit Joe Abercrombie. Schade, ich hatte mich gefreut, mehr von ihm zu lesen.

The Devils
The Devilsby Joe AbercrombieHeyne
12. Sept.
Rating:5

I can‘t but give this book 5 stars!!! The only flaw might be: I had some other… expectations of the ending maybe? But these characters were just so deep, and lovable, and convincing, and intriguing, and multifaceted, and showing growth, and emotional, and, and, and… I feels like each character told a multi-book-long backstory - without falling into page-long monologues! And each of them would deserve another book, following up with all that happens afterwards! How can this huge book feel like just a prologue, while at the same time it felt like I was with them on this journey all along?!

The Devils
The Devilsby Joe AbercrombieHeyne
29. Aug.
Rating:2.5

Eine Gruppe mit Personen die nicht unterschiedlicher sein könnten begibt sich auf eine Mission. Die verschiedenen Charaktere und ihre Entwicklungen haben mir sehr gut gefallen. Allerdings war es das für mich auch leider. Die Sprache war mir zu obszön und hat nicht zu einer Charakterbildung beigetragen, sondern sich durch das gesamte Buch gezogen. Die Abschnitte der Geschichte waren mir zu abgehakt und ich fand es unnötig lang. Bei mir sind leider kaum Emotionen übergesprungen.

The Devils
The Devilsby Joe AbercrombieHeyne
22. Aug.
Rating:5

Großartig!

Fantasy, wie ich sie mag: wortgewandt, tiefgründig und witzig, kreatives Worldbuilding, trotzdem nicht zu kompliziert. Man wird sofort in die Handlung gezogen und muss sich kaum eingewöhnen. Es gibt überraschende Twists, himmelschreiend amüsante Dialoge und episodische Szenen. Absolut lesenswert! Ich kann die Fortsetzung jetzt schon nicht erwarten. Es gibt zwar am Ende eine Andeutung auf den nächsten Band, dennoch aber keine harten Cliffhanger, sodass man beruhigt das Buch lesen kann, obwohl die restlichen Bände noch nicht erschienen sind.

The Devils
The Devilsby Joe AbercrombieHeyne
21. Aug.
Rating:5

Fand das Buch wirklich, wirklich gut! Ich habe echt oft lachen müssen und heulen! Oh Gott… Ich kann leider nicht mehr dazu schreiben weil ich sonst Spoiler aber die Teufel zu begleiten war einfach herrlich!

The Devils
The Devilsby Joe AbercrombieHeyne
19. Aug.
Von höllisch witzig zu höllisch anstrengend
Rating:3

Von höllisch witzig zu höllisch anstrengend

Vier Wochen habe ich für The Devils gebraucht – eine echte On-Off-Beziehung: mal voll dabei, mal tagelang zur Seite gelegt. Es war mein erster Ausflug in Abercrombies Welt, und die Grundidee hat mich sofort neugierig gemacht: Eine Truppe aus moralisch flexiblen, skurrilen Gestalten im Auftrag einer religiösen Bruderschaft zieht durch ein Europa-ähnliches Land. Was als simples Begleitmandat startet, eskaliert schnell zu einer chaotischen Reise voller Kämpfe, Intrigen, schwarzem Humor und politischer Sticheleien. Klingt genial – und teilweise war es das auch. Das Setting fand ich interessant, aber irgendwie nie so ganz greifbar. Der Mix aus düsterer Fantasy und ironischer Satire ist eigenwillig und frisch, und die Charaktere sind bunt und facettenreich – nur leider fehlte mir persönlich die Tiefe und Weiterentwicklung. Die Dialoge wirkten anfangs spritzig, später aber oft zu flach und überdreht. Die Story selbst verläuft ziemlich geradlinig. Der Kern besteht aus Kämpfen, Verfolgungsjagden und Situationskomik – was durchaus unterhaltsam sein kann, sich hier aber oft wiederholt. Das Schema „Angriff – Schlacht – Flucht – neuer Weg“ hat sich etwas totgelaufen. Der Twist am Ende? Ganz okay, aber nicht wirklich überraschend. Mit über 800 Seiten ist das Buch ein echter Brocken – und ich glaube, 200 Seiten weniger hätten der Spannung richtig gut getan. Gerade im Mittelteil zog es sich für mich merklich, und am Ende wusste ich nicht so recht, was eigentlich alles passiert war. Humor und Sarkasmus mag ich normalerweise sehr. Am Anfang habe ich mich köstlich amüsiert, doch irgendwann wurde es mir zu drüber. Ich verstehe, dass Abercrombie genau diesen Ton wollte – nur hat er bei mir nicht dauerhaft gezündet. Fazit: The Devils ist eine wilde, laute und respektlose Fantasy-Roadshow mit jeder Menge Chaos, Blut und Sprüchen. Wer auf überdrehten Humor, schräge Figuren steht, könnte hier seinen Spaß haben. Für mich war es leider eher ein durchwachsenes Leseerlebnis, das mich trotz starker Ansätze nicht komplett fesseln konnte.

The Devils
The Devilsby Joe AbercrombieHeyne
12. Aug.
Rating:5

Oh ja, und bitte mehr davon! Dass ich ein Buch mit 843 Seiten in so kurzer Zeit inhaliere, kommt nun wirklich selten vor. Um das ganze folgende Gebrabbel kurz in einem Wort zusammenzufassen: Grandios! Eine Gruppe verdammter Ketzer erhält den Auftrag von niemand anderem als der zehnjährigen Päpstin höchstpersönlich, ein Gossenmädchen auf den Thron von Troja zu bringen, um die Kirche gegen die Bedrohung der Elfen im Heiligen Land zu vereinen... Das klingt schräg, oder? Ist es auch, aber so verdammt gut umgesetzt, dass ich nach Spin-offs und Prequels förmlich lechze. Jede dieser verdammten Seelen ist einzigartig geschrieben und auf ihre ganz eigene Art sympathisch, und zusammen bilden sie eine Art mittelalterliches Suicide Squad, mit haufenweise morbidem Sarkasmus, Chemie untereinander und einer Spur aus Blut, die sie hinterlassen, wohin sie auch gehen. Die Welt ist groß, komplex und faszinierend, auch wenn wir davon bedauernswert wenig erfahren, was meine Neugier nur umso stärker befeuert. Das ganze Setting ist eine mittelalterliche Parallel-Welt Europas, durchzogen von Magie, Teufeleien und nunja... Elfen. Große Schlachten und Weltuntergangsszenarien sind hier nicht zu finden, dafür ein köstliches Abenteuer und ein Ende, das es in sich hat. Ich kann es gar nicht genug betonen wie perfekt dieses Buch für jeden mit einer Vorliebe für schamlose Brutalität, schwarzen Humor, Vulgarität und Sarkasmus ist. Bitte, bitte lieber Joe, lass uns nicht warten 🙏🏻 P.S. und bitte verrate uns was denn jetzt in Barcelona passiert ist!

The Devils
The Devilsby Joe AbercrombieHeyne
5. Aug.
Rating:4

Der Anfang war unglaublich zäh und die Handlung irgendwie repetitiv, aber ab der Hälfte hat es mich dann gepackt und überzeugt. Die Charaktere sind so einzigartig und die Handlung hat mich am Ende überraschen können, sodass ich nicht mehr aufhören konnte zu lesen.

The Devils
The Devilsby Joe AbercrombieHeyne
31. Juli
Rating:4

Zwiegespalten

Das Buch ist ohne Frage gut und flüssig geschrieben, hat wenig Längen und auch ein gutes Ende…. Aaaber: gefühlt wiederholt sich die Story leider bei jedem der Söhne der ehemaligen Kaiserin. Immer ist da ein neuer Sohn, der wieder die Thronfolge anzweifelt und dann von den Devils zur Strecke gebracht wird. Schönes Buch, aber ein Sohn weniger hätte es definitiv auch sein dürfen. 🙈

The Devils
The Devilsby Joe AbercrombieHeyne
29. Juli
„Manchmal braucht man eben einen Teufel.“
Rating:3.5

„Manchmal braucht man eben einen Teufel.“

Ein Mönch, eine Elfin, ein Ritter, ein Vampir, eine Prinzessin, ein Magier, eine Werwölfin und eine Assassine treffen sich im Gefängnis. So könnte ein schlechter Witz anfangen aber tatsächlich verläuft genau mit dieser wilden Mischung an Charakteren die Story. Der Klappentext ließ viel Spielraum für Interpretation und ich habe mir den Inhalt, des Buches, auch komplett anderes vorgestellt. Wow, was war das denn ?! Einer meiner häufigsten Gedanken beim Lesen. Der Schreibstil, mal komplett was anderes. Jedoch nicht so locker und leicht zu lesen. Die Story, kam unerwartet und erfüllte mich mit einer Mischung aus Neugierde und Verwirrung. Das Buch könnte gut 300 Seiten weniger haben und die Schlachten die 100 Seiten lang manchmal gingen, strapazierten meine Nerven. Dennoch war es gut, aber irgendwie hat mir das gewisse Extra gefehlt. Ich kann noch nicht mal genau sagen was mich an dem Buch gestört hat, es hat verschiedene Charaktere die alle einen Wandel durch machen, es ist Humorvoll, Obszön und Sarkastisch, es gibt blutige Kämpfe mit Monstern und Menschen, die schön beschrieben sind. Eine kleine Romanze fehlt auch nicht, genau wie das Found Familie Ding. Und dennoch kann ich leider keine vollen 5 Sterne geben. Ich fand es schön das jeder der verschiedene Charakter einmal seine Sicht in den Kapiteln beschreibt und man sie besser kennen lernt. Was mir dann in der Hälfte des Buches aufgefallen ist, dass zwei der Charaktere irgendwie dabei außen vorgelassen wurden, was ich irgendwie schade fand. Gegen Ende wird nochmal ordentlich auf den Putz gehauen, man erfährt noch das ein oder andere Geheimnis (etwas zu leicht vorhersehbar), es gibt die letzte Schlacht und am Ende gibt es auch kein wirkliches Happy End, was ich den Charakteren wirklich gewünscht hätte. Ich wünschte ich könnte das Buch als wirklich sehr sehr gut bewerten, aber ich kann’s einfach nicht.

The Devils
The Devilsby Joe AbercrombieHeyne
27. Juli
Rating:3.5

Zu Anfang hat es mir sehr gut gefallen. Die Welt ist rau und erbarmungslos, wir begleiten eine Gruppe von Charakteren, die unter einem Bann gezwungen werden eine Aufgabe zu erledigen. Dabei hat aber jeder noch eigene Probleme. Der Schreibstil ist lustig und mitreißend. Für meinen Geschmack gab es aber zu viel Handlung. Gefühlt kamen die Figuren nie zur Ruhe und kamen von einem Abenteuer ins nächste. Ich hätte mir mehr Alltag und mehr Charakterentwicklung gewünscht.

The Devils
The Devilsby Joe AbercrombieHeyne
27. Juli
Rating:3.5

Für mich war es mein erstes Buch des Autors. Nachdem ich am Anfang doch sehr skeptisch war und den bissigen Humor etwas aufgesetzt fand, konnte mich das Buch nach ca. 150 Seiten fesseln. Die Charaktere wurden immer nahbarer und die verschiedenen Kämpfe fand ich wirklich spannend - bis Kampf 3 oder 4. Ab einem gewissen Punkt wiederholte sich leider alles und es wurde ziemlich zäh. Das Ende war leider auch sehr vorhersehbar. Ich bin gerne mit der Truppe durch Europa gereist, aber man braucht etwas Durchhaltevermögen.

The Devils
The Devilsby Joe AbercrombieHeyne
16. Juli
Rating:4

Als ich Anfang des Jahres auf dieses Buch aufmerksam wurde, hab ich mir sofort gedacht das könnte ein 5 Sterne Buch für mich sein. Ein griesgrämiger,lebensmüder, unsterblicher Massenmörder, eine sexsüchtige Werwölfin mit Anwandlungen einer demenziellen Erkrankung, der eitelste Nekromant aller Zeiten, eine unsichtbare Elfin(nicht wie man sich Elfen vorstellt), eine Frau mit tausend Talenten und ein charmanter, redegewandter Vampir, der aber sonst zu nichts nütze ist werden von einem Mönch widerwillen angeführt um einer heruntergekommenen Diebin aus der Kloake auf den Thron des größten Reiches in Europa zu helfen. Man kann sich denken, dass in so einer Gruppe, viele lustige Gespräche aufkommen und man wird nicht enttäuscht, das Buch trieft nur so vor derben Humor und lustigen Sprüchen. Gegen Ende treten einige unvorhergesehene plottwists auf und auch die Action kommt nicht zu kurz, trotzdem fehlt mir das gewisse Etwas was seine klingenromane perfekt abgerundet hat, trotzdem geb ich noch vier wohl verdiente Sterne. Ich bin gespannt wie er die Trilogie aufbauen wird, da dieses Buch im Grunde genommen ja abgeschlossen ist.

The Devils
The Devilsby Joe AbercrombieHeyne
12. Juli
Rating:3.5

Eigentlich wirklich gut!

Bei diesem Buch bin ich etwas hin- und hergerissen. Insgesamt muss ich aber sagen: Es ist ein wirklich gutes Buch. Die Story war interessant, der Schreibstil sehr schön flüssig und gut zu lesen und die Charaktere waren alle miteinander interessant, sehr facettenreich und voller Überraschungen. Man konnte gerade bei den "blutigen Anfängern" Bruder Diaz und Alex einen tollen Wachstum über das Buch hinweg beobachten. Ich selbst hatte irgendwie das seltsame Problem, dass ich nicht wirklich reingekommen bin. Ich habe sehr lange gebraucht, das Buch zu beenden, aber immer wenn ich gelesen habe, habe ich es wirklich genossen. Ich kann also leider echt nicht sagen, was bei mir das Problem war. Obwohl ich mir schwer getan habe, möchte ich das Buch dennoch jedem empfehlen, der auf Horror/Grimdark-Fantasy mit einer überraschenden Portion (schwarzem) Humor steht. Die Story ist toll, die Sprache lebhaft und fesselnd und die Charaktere sind einfach super.

The Devils
The Devilsby Joe AbercrombieHeyne
12. Juli
Düster. Derb. Teuflisch clever. 💀
Rating:4

Düster. Derb. Teuflisch clever. 💀

Ich hab’s geliebt, wie Abercrombie seine Figuren schreibt 😍 moralisch fragwürdig und gleichzeitig völlig faszinierend. Der derbe Humor? Genau mein Ding 😈 Der Mittelteil hat sich für mich etwas gezogen (ich bin ehrlich: da hätte man kürzen können 🫢😅), aber der letzte Abschnitt hat alles rausgerissen: die vielen Plottwists, Intrigen und dieser politische Unterton 👀🔥 Wer düstere Fantasy mit bissigem Humor, Antihelden und Gesellschaftskritik mag, sollte diese Buch definitiv auf dem Schirm haben 👌🏼 💭 Fazit: Ein höllisch unterhaltsamer Ritt trotz kleiner Längen mittendrin 😊

The Devils
The Devilsby Joe AbercrombieHeyne
4. Juli
Rating:2

Abgebrochen…

Klappentext: „Europa steht am Abgrund. Krankheiten und Hunger raffen die Bevölkerung dahin, Monster lauern in den Schatten und gierige Prinzen nehmen sich rücksichtslos alles, was sie wollen. Nur eins ist sicher: Die Elfen werden zurückkehren und alles vernichten. Manchmal sind es die dunkelsten Pfade, die uns ins Licht führen. Pfade, auf denen nur die Gerechten wandeln können. Unter dem Prunk des Himmlischen Palastes liegt die geheime Kapelle eines Ordens, der aus Monstern besteht. Sie haben jede Sünde begangen, jede Grenze überschritten und im Blute Unschuldiger gebadet. Bruder Diaz muss nun versuchen, diese Kreaturen dazu zu bringen, eine heilige Mission zu erfüllen und die drohende Apokalypse aufzuhalten. Es wird ein Ritt durch die Hölle – doch um zu überleben, braucht Diaz ein paar Teufel an seiner Seite.“ Es klang sooooo gut. Ich will ehrlich sein: ich habe das Buch nach etwa 130 Seiten abgebrochen. 😞 Mit den Protagonisten, ein wilder Haufen, wurde ich nicht warm. Die Story konnte ich nicht greifen und am störendsten empfand ich dieses permanente „möglichst-witzig-sein“. Das hat mir absolut nicht gefallen, das war mir schlichtweg zu viel. Vielleicht fehlt mir, da dies mein erstes Buch von Joe Abercrombie war, der Bezug zum Autor, zu seiner Welt. Vielleicht ist es aber auch einfach nichts für mich. Ich hatte absolut keine Lust mehr weiterzulesen und habe mich leider dazu entschieden, dass Buch abzubrechen.

The Devils
The Devilsby Joe AbercrombieHeyne