Erinnerung, die von einem selbst manipuliert werden können und das völlig unbewusst. Schwestern, die sich so nah und doch so fern sind. Ein Verschwinden.
Ein super spannendes Buch bis zu letzten Seite.
Ich hatte während dem Lesen immer wieder diverse Theorien wie das Buch enden könnte und wurde dennoch überrascht.
Was zunächst harmlos in einem netten Familientreffen beginnt, wird schnell ziemlich heftig durch erschreckende Rückblicke in die Vergangenheit. Der Schreibstil ist angenehm. Ich mochte die wechselnden Perspektiven gerne. Ein spannender Einblick in ein familiäres Drama! Neben der Familiengeschichte von Willa & Laika mit ihrem toxischen Vater, gibt es in den Rückblicken noch eine kleine Nebenhandlung zwischen Laika & Robyn, der Gastgeberin des Familientreffens. Eine verwobene Geschichte!
Ich fand das Buch total super, die ganze Idee der verschiedenen Erinnerungen etc.
Leider hatte es am Ende dafür recht wenig mit dem Titel zu tun, das Thema wurde nicht richtig aufgegriffen und auch andere Anspielungen blieben offen (was wollte Willa Robyn beim Dinner zu Beginn sagen? Was meint Robyn am Ende, als sie denkt "ich denke über Willa nach. Und darüber, was ich tun muss?")
Generell fand ich die ersten 300 Seiten super, danach wirkte es etwas ungeduldig beendet.
Hatte null Erwartungen und wurde total überrascht! Gut geschriebene (aber total unrealistische) Storyline, runde, glaubhafte Charaktere, genug Spannung und dazu noch eine Selektion an Themen wie Queerness, häuslicher Gewalt, Kinder & Kinderlosigkeit, die das Buch schwer und „düster“ machen, ohne zu übertreiben. Besonders gut fand ich, dass zwischendrin so viele falsche Fährten gelegt wurden und man als Leserin wirklich nie wusste, welche Twists and turns jetzt als Nächstes kommen (lese aber auch sonst nichts Thriller-mäßiges, deswegen bin ich wahrscheinlich auch nicht die richtige Person, um das zu bewerten :D) und bis zu einem gewissen Punkt auch nicht, wie die Story ausgeht. Ich mochte auch total, dass das Ende nicht offen ist, auch wenn es ein klarer Stilbruch zum Rest des Buches war. Toll!
Hatte null Erwartungen und wurde total überrascht! Gut geschriebene (aber total unrealistische) Storyline, runde, glaubhafte Charaktere, genug Spannung und dazu noch eine Selektion an Themen wie Queerness, häuslicher Gewalt, Kinder & Kinderlosigkeit, die das Buch schwer und „düster“ machen, ohne zu übertreiben. Besonders gut fand ich, dass zwischendrin so viele falsche Fährten gelegt wurden und man als Leserin wirklich nie wusste, welche Twists and turns jetzt als Nächstes kommen (lese aber auch sonst nichts Thriller-mäßiges, deswegen bin ich wahrscheinlich auch nicht die richtige Person, um das zu bewerten :D) und bis zu einem gewissen Punkt auch nicht, wie die Story ausgeht. Ich mochte auch total, dass das Ende nicht offen ist, auch wenn es ein klarer Stilbruch zum Rest des Buches war. Toll!
Ein echter Pageturner. Besonders die erste Hälfte war sehr spannend, die zweite wirkte etwas zu konstruiert, war aber dennoch gut. Vom Ende hatte ich mir etwas mehr erhofft.
Ganz tolles Buch mit verschiedenen Perspektiven und Plot Twist!
Bei einem Essen im Familien- und Freundeskreis erzählt Liz von ihrer Diplomarbeit: Menschen erinnern den gleichen Moment unterschiedlich und oftmals sind Erinnerungen schlichtweg falsch. Der gemütliche Abend eskaliert...
Hier erzählt uns das Buch den Abend und die Vorgeschichte aus der Perspektive von 3 verschiedenen Personen. Was ist wirklich passiert mit Willas verschwundener Schwester?
Das Buch ist sehr spannend und eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Jede neue Perspektive bringt Licht ins Dunkel bis sich das Bild zusammenfügt.
Tolles Buch!
Man kann wenig Kritik üben ohne zu spoilern. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Geschichte realistisch so verläuft und so ausgeht, wie sie ausgeht. Aber es hat mir gefallen!
eBook
Wenn die eigene Schwester verschwindet
Von einem Tag auf den anderen verschwindet Laika aus ihrem Elternhaus. Man geht von einer Entführung aus, doch auch 20 Jahre später bleibt Willa’s Schwester verschwunden. Willa hat in all den Jahren nie die Hoffnung aufgegeben, ihre Schwester könnte noch leben. Bei einem Abendessen im Freundeskreis hat sie plötzlich das untrügliche Gefühl, bei der neuen Freundin einer der Gäste könnte es sich um Laika handeln. Ob sie das richtig erkannt hat, oder ob ihre Gefühle mit ihr durchgegangen sind, wird natürlich nicht verraten.
Der Roman, der aus verschiedenen Perspektiven erzählt wird und in dem wir nach und nach immer mehr über Willa‘s Familie und ihren Freundeskreis erfahren, entwickelt mit dem Fortschreiten der Geschichte einen immer größeren Sog und wird immer spannender.
Ich empfand starke Empathien für einzelne Charaktere und ebenso starke Antipathien gegen andere.
Es fiel mir zwar am Anfang etwas schwer in das Buch hineinzufinden aufgrund vieler Personen und immer wieder wechselnder Perspektiven, aber es hat sich wirklich gelohnt dranzubleiben. Die Autorin hat einen wirklich klug konstruierten Spannungsroman geschrieben, den ich gerne gelesen habe
Erinnerungen sind nie so eindeutig, wie man denkt.
Dieses Buch begann für mich… sagen wir mal holprig.
Es startet mit einem Abendessen bei Freunden. Viele Menschen, viele Namen, viele Gespräche. Und ich saß da beim Lesen und dachte nur: Wer sind diese ganzen Leute? Muss ich mir die jetzt alle merken?
Nach den ersten zwanzig Seiten war ich ehrlich gesagt kurz davor, das Buch wieder wegzulegen.
Gut, dass ich es nicht getan habe.
Denn sobald sich die Geschichte sortiert, zieht sie einen richtig hinein. Das Buch spielt auf mehreren Zeitebenen und aus verschiedenen Perspektiven.
Im Mittelpunkt steht Willa, deren Schwester Laika als Teenager spurlos verschwunden ist. Jahre später lässt sie die Frage nach dem Warum und Wohin noch immer nicht los.
Immer wieder kehrt die Geschichte zu diesem einen Abendessen zurück – und genau das fand ich besonders spannend. Derselbe Abend, dieselben Menschen, aber erzählt aus verschiedenen Blickwinkeln. Und plötzlich merkt man: Jeder hat diesen Abend völlig anders erlebt.
Es geht um Familien. Um Kindheit. Um das, was uns prägt – im Guten wie im Schwierigen. Und um die Frage, wie verlässlich Erinnerungen eigentlich sind.
Das Buch war ganz anders, als ich erwartet hatte. Ruhiger vielleicht, aber auch vielschichtig und klug konstruiert. Eine Geschichte, die sich langsam entfaltet und dabei immer wieder neue Perspektiven öffnet.
Ein wirklich tolles Buch, das nachhallt und zum Nachdenken anregt.
Und eine Autorin, die ich mir definitiv merken werde.
🐦🇨🇵🍽 DIE VERLORENE SCHWESTER 🍽🇨🇵🐦
Ich muss zugeben, dass ich mir etwas anderes vorgestellt habe, weshalb ich mich erstmal schwer auf die Geschichte einlassen konnte. Mit etwas Abstand muss ich aber sagen, daß die Story um die verlorene Schwester gut verpackt und zu einem Ende gebracht wurde.
🐦🇨🇵🍽🐦🇨🇵🍽🐦🇨🇵🍽🐦🇨🇵🍽🐦🇨🇵🍽🐦🇨🇵🍽
Eine tragische Familiengeschichte, die aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet wird. Keine leichte Unterhaltung, aber trotzdem fesselnd.
Die Geschichte hat mich leider bis zur Mitte nicht wirklich mitgerissen, da es hier sehr "langsam" losgeht und man nur in Mini-Schrittchen in die Familiengeschichte eingeführt wird. Die ist dann aber ab der Mitte wirklich spannend (und tragisch!).
Eine gute Unterhaltung, für die man aber in Stimmung sein muss. Es ist eben harter Tobak. Trotzdem kann ich das Buch empfehlen!
Buchclub Buch für Feber - war eine gute Wahl, aber ich habe Fragen…
Okay, also ich bin froh, dass ich das Buch gelesen habe. Am Anfang dachte ich nur so oje, in dem Buch kann man wohl kaum Pausen machen, aber es hat sich wirklich flott gelesen und ich hatte es in 3 Tagen durch.
Unglaublich was Laika alles durchmachen musste und ich hätte mir ein bisschen ein netteres Ende gewünscht (und nicht dass Robyn’s Vater Pankreaskrebs bekommt!) Aber ich hab noch einige Fragen offen:
Haben die Frauen Bryce umgebracht? (Tbh ich hoffe es sehr, das mit dem Rosenbeet war schon eindeutig!)
Was wurde aus Jabir? (Er war laika sehr wichtig und ich hoffe, er lebt heute ein gutes Leben!)
Willa ist, denke ich, sehr glücklich, dass sie nun Tante sein darf und Nate ist ein absolut toller Kerl (die soll’s ja auch in echt noch geben!)
Ein gutes Buch, dass wenig actiongeladene Handlung bietet, dafür aber Tiefgang und gut geeignet ist, es innerhalb kürzester Zeit zu lesen :)
Spannend geschrieben mit emotionalen Einblicken ins Familienleben von Willa und Laika. Aber auch die Familiengeschichte von Robyn hat mir sehr gut gefallen. Man hat mitgerätselt und ein bisschen konnte man sich schon denken wie es wirklich war, natürlich nicht ganz genau. War gut gemacht.
Dieses Buch hat mich zwischendurch immer mal wütend gemacht 😅 ich fand die familiäre Situation von Laika ziemlich fies, vor allem als nach und nach sämtliche Geheimnisse und Grausamkeiten ans Licht kamen. Mit jedem Kapitel hat man ein bisschen mehr über die Hintergründe der Story erfahren. Ich habe es gerne gelesen, was wohl auch an dem guten Schreibstil und den überschaubaren Kapiteln lag.
Im Großen und Ganzen ein gutes Buch, das ich ruhigen Gewissens weiterempfehlen kann 🙂
Am Anfang brauchte ich Zeit, um in das Buch reinzukommen. Dann die Wendung, es handelt von einem unglaublichen Zufall. Und wie sehr die Kindheit das weitere Leben beeinflusst.
Das Buch hat stark begonnen und Lust auf mehr gemacht. Ich hatte richtig Lust darauf dieselben Geschehnisse aus unterschiedlichen Erzählperspektiven geschildert zu bekommen, allerdings hat sich dieser Wunsch nur teilweise erfüllt. Am Anfang war ich richtig gespannt darauf wie sich die einzelnen Geheimnisse im Laufe der Geschichte entfalten würden, aber leider wurden die Motive für die Handlungen der einzelnen Figuren immer weniger nachvollziehbar für mich und das Ende war auch weit weniger emotional als erhofft. Insgesamt wurde der Roman für mich persönlich zunehmend schwächer, es hat auch ein wenig das Gesamtkonzept und der rote Faden gefehlt. Insgesamt ok, aber kein Highlight.
So ist das nie passiert von Sarah Easter Collins ist ein Roman, der einen sofort in seinen Bann zieht, weil er sich weniger wie klassische Belletristik und vielmehr wie ein still simmernder Thriller liest. Von Beginn an liegt eine latente Unruhe in der Luft, die die Handlung antreibt und dafür sorgt, dass man ständig das Gefühl hat, gleich etwas Entscheidendes aufzudecken.
Besonders wirkungsvoll sind die Rückblenden: Sie sind präzise gesetzt, emotional geladen und enthüllen mit jeder neuen Szene mehr von der dysfunktionalen Dynamik innerhalb der Familie. Diese Einblicke lassen die Gegenwartshandlung noch beklemmender erscheinen und fügen der Geschichte eine psychologische Tiefe hinzu, die wirklich überzeugt. Man merkt, wie geschickt die Autorin die Vergangenheit nutzt, um die Gegenwart der Figuren nachvollziehbarer – und schmerzhafter – zu machen.
Trotzdem ist das Buch nicht ganz frei von Schwächen. An ein paar Stellen entstehen leichte Logiklücken, Momente, in denen man gerne noch ein oder zwei Erklärungen mehr gehabt hätte. Zudem kam mir das Ende etwas zu plötzlich – als hätte die Geschichte ihren Höhepunkt erreicht, aber nicht ausreichend Raum bekommen, um sich vollständig zu entfalten. Ein abrupter Abschluss, der ein wenig an der ansonsten starken Erzählkraft kratzt.
Insgesamt ist es jedoch ein fesselndes, atmosphärisch dichtes Buch, das lange nachhallt. Ein psychologisch intensiver Roman, der sich durch seine Struktur und Stimmung wie ein Thriller anfühlt und mit seinen vielschichtigen Rückblenden besonders glänzt. Ein wirklich packendes Leseerlebnis – trotz kleiner Schwächen.
Diese Geschichte hat mich sehr in ihrem Bann gezogen! Sie war spannend, aber auch tragisch, heftig und herzzerreißend. An einigen Stellen war sie schon etwas konstruiert, aber nicht so sehr, dass es völlig unrealistisch gewesen wäre.
Ich habe sie als Hörbuch gehört, was anfangs etwas tricky war, aber doch gut für mich funktioniert hat.
Er liest sich leicht, aber bleibt emotional nicht oberflächlich. Collins zeigt gut, wie alte Wunden und unausgesprochene Wahrheiten eine Freundschaft prägen. Manche Szenen wirken fast filmisch, andere etwas zu konstruiert. Insgesamt aber eine unterhaltsame, moderne Geschichte über Nähe, Lügen und zweite Chancen.
Wenn man wieder ins Lesen rein kommen will, ein sehr gutes Buch. Für mich hat es ein relativ großen Denkfehler gehabt. *Spoileralarm*
Nachdem Laika zu Hause angerufen hat und von ihrem Vater quasi aktiv verstoßen wurde und dann nach Frankreich reist, warum hat sie dann noch ihren Namen geändert? Und ihre Identität quasi neu aufgebaut? Sie dachte doch ihre ganze Familie wollte sie nicht? War für mich ein großer Denkfehler/Logikfehler.
Es hat trotzdem viel Spaß gemacht es zu lesen, weil es durchgehend spannend ist.
Willa lebt seit ihrer Kindheit mit dem Verlust ihrer Schwester. Plötzlich war sie verschwunden, die Suche trotz großem Polizeiaufgebot ohne Erfolg. Und bis heute weiß Willa nicht, was damals passiert ist, glaubt immer wieder, die Schwester in fremden Frauen zu erkennen, reist an fremde Orte, nur um festzustellen, dass es wieder eine falsche Spur war.
Auch bei einem Abendessen mit Freunden hat sie wieder dieses Gefühl. In Gesprächen geht es auch darum, wie man Dinge erinnert, wie das Unterbewusstsein Erinnerungen manipulieren kann. War wirklich alles so, wie sie sich erinnert?
In Rückblenden erfahren wir über die Kindheit in wohlhabendem Hause, mit einem tyrannischen, gewalttätigen Vater, der mich beim Lesen einfach nur anwidert, und einer Mutter, die sich unterordnet. Und wir erfahren, was damals wirklich passierte.
Die gesamten 400 Seiten bleibt eine subtile Spannung erhalten, die Geschichte liest sich gut weg und gibt sicher auch einen guten Filmstoff her.
📚 Inhalt
Als Willa ein Teenager ist, verschwindet ihre kleine Schwester Laika – und damit auch die vermeintliche Familienidylle. Willa hat ihre Schwester nie aufgegeben und sucht selbst nach 20 Jahren noch nach ihr, immer voller Hoffnung, Laika wieder zu finden.
Als sie bei einer Dinnerparty eine Frau kennen lernt, bei der sie glaubt, dass es sich um Laika handelt, verändert sich ihr ganzes Leben.
📖 Meinung
Hm, was soll ich sagen. Grundsätzlich ein spannendes Thema, das mich auch teilweise an «Beeren pflücken» von Amanda Peters erinnert hat, aber nur, weil es um das verschwinden eines Familienmitglieds ging.
Eine tragische Familiengeschichte ist doch grundsätzlich immer spannend. Und das Thema «Erinnerungen» wird auch immer wieder angeschnitten und macht neugierig auf mehr. Aber «mehr» kommt nicht.
Der Schreibstil hat für mich leider gar nicht funktioniert. Die Kapitel werden von unterschiedlichen Personen erzählt, das mag ich eigentlich gerne, weil man so viele Facetten kennen lernt. Doch finden die Erzählungen auch immer auf unterschiedlichen Zeitebenen statt. Auch das ist eigentlich spannend, doch leider gibt es keine Zeitangaben und man muss super konzentriert bei der Sache bleiben, und ist dann dennoch immer wieder verwirrt, weil man keine Ahnung hat, wo man sich gerade zeitlich befindet.
Die Charaktere blieben für mich auch immer recht distanziert und nicht nahbar. Die eigentliche Protagonistin Willa wurde mir nie recht sympathisch, aber da bleibe ich meinem «das muss sie auch nicht»-Motto treu. Aber trotzdem fand ich sie sehr distanziert und teilweise emotionslos oder emotional abgestumpft. Aber darf ich mir darüber ein Urteil bilden? Schliesslich sucht sie seit 20 Jahren nach ihrer vermissten Schwester und weiss nicht, was mit ihr passiert ist. Vielleicht wäre ich genau so wie sie. Ich kann es nicht voraus sagen.
Ich kann nicht sagen, ob ich das Buch uneingeschränkt empfehlen würde, wahrscheinlich eher nicht. Das Grundthema ist wirklich super spannend und ich habe mir echt mehr davon erhofft. Vielleicht war ich aber auch nicht die richtige Leserinnenschaft.
Sehr spannender Roman. Hinter dem Debütroman der Autorin steckt eine Familiengeschichte mit Thrillerelementen.
Willas Schwester Laika ist mit 13 Jahren verschwunden. Bis heute begleitet sie die Suche nach ihr und die Frage, was damals passiert ist. Das Verschwinden von Laika hat Auswirkungen auf fast alle Bereiche ihres Lebens. Bei einem Essen mit Freunden, glaubt sie, ihre Schwester in einer der Gäste wiederzuerkennen.
In Rückblenden und aus mehreren Perspektiven wird die Vergangenheit nach und nach aufgedeckt.
Ich wurde immer wieder überrascht und konnte die Entwicklung nicht vorhersehen. Wer "Der Gott des Waldes" gerne gelesen hat, wird auch dieses Buch mögen.
Ich bin ehrlich gesagt noch immer ziemlich überwältigt. Dieses Buch hat in mir so viel ausgelöst, dass ich fast sprachlos zurückbleibe.
Die ersten 300 Seiten waren für mich schwierig, ich konnte die Charaktere nicht richtig fassen und auch die Geschichte hat mich nur teilweise erreicht. Ich habe weitergelesen, weil ich wissen wollte, wie es weitergeht, aber wirklich überzeugt war ich noch nicht.
Und dann kam das letzte Viertel. Bäm. Plötzlich hat alles eine Wucht bekommen, die mich komplett umgehauen hat. Ich hätte mir zwar gewünscht, schon früher Claudettes Perspektive zu lesen, aber im Rückblick verstehe ich, warum Collins es so aufgebaut hat. Gerade dadurch entfaltet das Ende seine ganze Kraft.
Es gibt Passagen in diesem Buch, die sind einfach nur schön, zart und gleichzeitig unglaublich wichtig.
Ich sag nur: Frieda ❤️
Spannender als erwartet. Die erste Hälfte war echt gut, in der zweiten wirkte manches etwas konstruiert, aber das hat mich nicht wirklich gestört. Ein Debüt, das die Neugier auf ein weiteres Werk der Autorin weckt.
Willas Schwester ist als Jugendliche spurlos verschwunden. Zwanzig Jahre lang trägt Willa den Schmerz des Verlustes, die Erinnerungen an ihren dominanten Vater und das schlechte Gewissen, ob sie mehr für ihre Schwester hätte tun können. Sie ist überzeugt, dass ihre Schwester noch lebt, und trifft auf der Dinnerparty ihrer Freundin Robyn eine Frau, die ihr wie ihre Schwester vorkommt. Das Dinner gestaltet sich anders als gedacht.
Am Anfang musste ich erst mal mit den vielen Namen klarkommen. Aber irgendwann war ich auch drin. Durch die unterschiedlichen Blickwinkel und Zeitsprünge ist es sehr spannend, aber anfangs auch verwirrend. Robyns Familie ist beinah zu perfekt, was sie zu einem guten Kontrast zu Willas Familie macht. Man könnte fast sagen, Dunkelheit trifft auf Helligkeit. Das Setting hat mir sehr gefallen: viele Gäste, viele Perspektiven, viele Wahrheiten, die hier aufeinanderprallen, gepaart mit den Rückblenden. Besonders gefallen hat mir, dass die Autorin es geschafft hat, meine eigenen Erinnerungen beim Lesen anzuzweifeln. Manchmal habe ich zurückgeblättert, um festzustellen, dass ein und dieselbe Geschichte aus zwei Perspektiven unterschiedlich beschrieben wurde, und Sarah Easter Collins dadurch meine eigenen Erinnerungen durcheinandergebracht hat. Manche Stellen wirkten auf mich allerdings wenig glaubwürdig, weshalb es für mich kein Highlight wurde. Weil es ein Debüt ist und die Erzählung sehr spannend, haben diese Schwächen meine Begeisterung fürs Buch nicht geschmälert. Für mich eine gute Unterhaltung, mit kleinen Schwächen, aber psychologischen Tiefen.
S.19 „“Ich glaube, so funktionieren Träume“, sagte Dad.“Dein Verstand nimmt alle Einzelteile des Tages auf und setzt sie wieder zusammen, um zu sehen, wie sie am besten passen. Deshalb sind Träume letztlich so seltsam, nämlich, wenn man zwei nicht passende Teile aneinanderfügt.“
S.38 „Ich habe über falsche Erinnerungen geforscht. Es ist tatsächlich erstaunlich, wie leicht das menschliche Gehirn getäuscht und dazu gebracht werden kann, sich an etwas zu erinnern, das nie passiert ist.“
S.121 „Meistens aßen wir schweigend. Unser Vater sagte immer, falls er je von dem Bedürfnis gepackt werden sollte, Frauen beim Quasseln zuzuhören, würde er dem Schreibraum im Büro einen Besuch abstatten.“
Das Buch hat mich überrascht – ich hätte nicht gedacht, dass es so emotional sein würde und war zwischendurch auch nicht sicher, ob ich es zue de lesen würde. Der Schreibstil ist wirklich gut. Besonders mochte ich, wie die verschiedenen Perspektiven miteinander verwoben wurden.
Ich muss sagen, ich hab echt etwas gebraucht um in die Geschichte reinzukommen, aber die zweite Hälfte des Buchs konnte mich dann komplett packen. Ich liebe einfach so verworrene Familientragödien, wie hier die Geschichte von Willa und ihrer vor 21 Jahren verschwundenen Schwester Laika, die in zwei Zeiten spielt und sämtliche Charaktere und Sichtweisen des Freundeskreises mit einbezieht. Das Ende hätte ich so nicht erwartet und vor allem die spätere Sicht von Claudette hat mir sehr gefallen!
Was war das für eine wunderbare Geschichte?! ❤️🩹
Eine Geschichte die einen mitreißt, zum nachdenken anregt, spekulieren lässt. Aber auch wütend, traurig und extrem gerührt macht. 👌🏻
Eine tolle Geschichte über Familie, Geschwister, Freundschaft, Mut & Liebe in vielen Formen.
Super gelesen von Vanida Karun 🫶🏻
Zwischen Verlust, Hoffnung, die nie stirbt und Liebe - toll erzählt. Und das als Debutroman
So ist es nicht passiert wurde mir von einer Reado-Freundin (@lexisbooknook) empfohlen – und schon nach den ersten Seiten wusste ich: Dieses Buch ist besonders.
Die verschiedenen Erzählerinnen, jede mit ihrer eigenen Stimme, mit ihrem eigenen Tempo – das war für mich unglaublich spannend und mitreißend. Ich liebe es, wenn sich eine Geschichte so vielschichtig und klug entfaltet.
Und dann dieses Herz. Diese Traurigkeit. Diese Sehnsucht.
Die Geschichte war so herzzerreißend – und gerade die letzten Kapitel haben alles noch einmal auf eine ganz stille, wunderbare Art zusammengeführt. Ich habe mitgefühlt, mitgeweint, mit gehofft.
Ein weiteres Highlight. Ein weiteres Buch, das mich nicht nur überzeugt, sondern tief berührt hat.
4 von 5 Sternen – weil ich es gefühlt habe. Und weil ein paar Tränen manchmal das schönste Lob sind.
#SoIstEsNichtPassiert #SarahEasterCollins #HerzBuch #VerschiedeneStimmenEinGefühl #BücherDieBewegen #TränenUndWahrheit
"Was so schrecklich ist, ich könnte ihr auf der Straße begegnen und würde sie nicht einmal wiedererkennen. Sie könnte einfach jede sein. […] Du könntest sie sein."
💔🖤❤️
🖤❤️💔
❤️🖤💔
Als Teenager verschwindet Willas kleine Schwester Laika spurlos – ein Verlust, der Willas Leben für immer prägt. Auch über zwanzig Jahre später gibt Sie die Suche nicht auf. Ihr Leben ist eingefroren in der Hoffnung, Laika irgendwann wiederzufinden .
Die entscheidende Wende kommt an einem Abendessen bei Freunden. Willa glaubt, in einer der anwesenden Frauen ihre verlorene Schwester wiederzuerkennen.
🩷 Der Roman hat einen großartigen Wechsel zwischen zwei Erzählsträngen. Es gibt Kapitel aus dem gegenwärtigen Dinner und Rückblenden in Willas Vergangenheit, die das zerrüttete Familienleben, Laikas Verschwinden und Willas enge Beziehung zu ihrer Freundin Robyn zeigen . Dabei sind mindestens drei Perspektiven zu lesen – jene von Willa, Robyn und der vermeintlichen Laika. Das ermöglicht verschiedene Versionen derselben Erlebnisse kennenzulernen und sich die Frage zu stellen: Was ist wirklich passiert?
🩷Sarah Easter Collins' Sprache ist klar. Sie verwebt Dialoge und Stimmungen so gut miteinander, dass das Dinner zu einem psychologischen Spiel wird.
🩷Die Charaktere wirken authentisch und vielschichtig. Willa, getrieben von Verlust und Schuld.
Robyn, Freundin und Lebensanker und Claudette (die vermeintliche Laika), geheimnisvoll und rätselhaft. Durch sie alle zieht sich ein roter Faden aus Hoffnung, Zweifel, Schmerz und der Suche nach Wahrheit – temporeich und toll erzählt.
Ich fand es absolut spannend ab der ersten Seite und ohne unnötige Längen und blabla!
Den Schreibstil fand ich super, flüssig, bildhaft, einfach gehalten ohne das es stumpft wirkt.
Super Debüt, gerne mehr davon!
Großartiger Roman, von der ersten bis zur letzten Seite wahnsinnig spannend. Gut erzählt, voller Wärme und Herzlichkeit - zugleich führt er an menschliche Abgründe. Die Geschichte von Willa und Laika hat mich sehr berührt und ich habe sie leidenschaftlich gern gelesen. Ein paar kleine Plottwists geben die richtige Würze. Ich hoffe, dass noch viele dieses Buch lesen werden!
Ich bin froh, dass ich völlig unvoreingenommen in dieses Buch einstieg und keine Rezensionen vorab gelesen habe.
Ich habe gestaunt, ich war wütend, ich war tief berührt und habe geweint. Ich habe alle Gefühle auf dieser Achterbahnfahrt durchlebt und konnte vor Kopfschütteln oft nicht glauben, was ich lese.
🩶LIEBE für diese wundervolle Geschichte
🩶LIEBE für so viel Geschwisterliebe
🩶LIEBE für die Hilfsbereitschaft völlig Fremder Menschen
🩶LIEBE für diese einzigartige Freundschaft
Ich möchte bewusst nicht zusammenfassen, was in dem Buch passiert. Nicht, weil ich Spoilern könnte. Sondern, weil ich jedem wünsche genau so jungfräulich in diese Geschichte einzutauchen, wie ich.
Mein absolutes Jahreshighlight.
Ich wünschte, ich könnte es nochmal zum allerersten Mal lesen.
⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
Mit diesem Buch habe ich auch mein Sternebewertungen gänzlich überdacht.
Das sind klare 5/5 Sternen und ich würde mehr geben, wenn ich könnte. Es wird wahnsinnig schwer werden, an diese Bewertung ranzukommen. 😅
Danke Sarah, für diese wundervolle und herzzerreißende Reise.🤍
„So ist das nie passiert“ hatte ich mir komplett anders vorgestellt und gar nicht mit dem gerechnet, was ich bekommen habe. Aber schon nach wenigen Seiten war ich total gefesselt.
Die Zeitsprünge und wechselnden Erzählperspektiven haben meine Geduld manchmal etwas auf die Probe gestellt. Aber je weiter ich gelesen habe, desto mehr hat sich dadurch nach und nach die eigentliche Handlung entfaltet.
Man fühlt vor allem mit Willa so sehr mit, die seit über 20 Jahren ständig glaubt, ihre vermisste Schwester zu sehen. Beim Abendessen bei ihrer Freundin Robyn glaubt sie wieder, Laika zu sehen. Aber ist sie es wirklich oder bildet Willa es sich mal wieder nur ein? Diese Unsicherheit hat sich auch auf mich als Leserin übertragen.
Die Geschichte der Schwestern, die in einem von Gewalt geprägten Elternhaus aufgewachsen sind hat mich sehr berührt.
Das Ende fand ich gelungen und passend. Habe das Buch an zwei Tagen verschlungen und kann es nur weiterempfehlen.
Ein ruhiges, tiefgründiges Buch, das einem noch lange nachgeht. Nicht laut, aber dafür echt stark.
Wow. Ich hab ehrlich nicht gedacht, dass mich das Buch so packen würde. Der Titel klingt erstmal ruhig – fast unspektakulär. Aber genau das ist der Trick. Diese Geschichte kommt still daher und entwickelt dann eine Sogwirkung, die einen nicht mehr loslässt.
Ich denke über meine Aufgaben und Pflichten als Mutter, Tochter, Schwester, Ehefrau und Freundin nach. Als anständiger Mensch. Über die Dinge, die ich schon immer gewusst und begriffen habe, die Dinge, für die ich einzutreten bereit bin, denen ich meinen Namen leihen würde und für die ich mich verantwortlich fühle. Ich denke über meine wunderbaren Eltern nach und darüber, dass ihre Liebe es mir ermöglicht hat, zu dem Menschen zu werden, der ich bin. Was es bedeutet, überhaupt zu lieben. Ich denke über Willa nach.
Und darüber, was ich tun muss.
- Zitat, Seite 382
Der deutsche Buchtitel des Romandebüts der englischen Autorin ist zwar seltsam unpassend zum Original "Things don't break on their own" wiedergeben, aber es fasst die Auflösung des Rätsels der Geschichte ganz gut zusammen.
Ist es wirklich vorstellbar, dass so eine Geschichte auch nur im entferntesten im wahren Leben stattfinden könnte?
Der Einstieg in den Roman ist durchaus interessant gelöst. Robyn, eine Protagonistin und Erzählstimme der Geschichte, richtet zu Hause gemeinsam mit Ehefrau Cat eine Dinnerparty aus. Am Tisch versammeln sich hauptsächlich Geschwister des Paares mit ihren Partnern, aber auch Robyns erste große Liebe und Freundin Willa mit Freund. Willa ist die tragische Person der Runde, denn sie leidet bis zu diesem Tag an dem plötzlichen Verschwinden ihrer kleinen Schwester, die im Teenageralter plötzlich verschwand. Dieses Ereignis verändert Willa und ihre Familie für immer.
An diesem Abend sitzt auch die Psychologin Liv am Tisch, die sich mit den Erinnerungen von Menschen auseinandersetzt. Als sie die Anwesenden bittet, von einer ihrer frühesten Kindheitserinnerungen zu berichten, setzt sie damit eine Entwicklung in Gang, mit der wahrscheinlich keiner gerechnet hätte...
Durch die verschiedenen Perspektiven und anfangs recht unchronologisch angeordnete Struktur der Kapitel, entwickelt die Geschichte schnell eine spannende Dynamik und man fiebert mit, wenn es um das Rätsel der verschwundenen Schwester geht.
Da verzeiht man noch, dass die Figuren sehr flach gezeichnet sind und auf ihre Rolle festgelegt sind.
Aber dann kommt das letzte Viertel des Romans und ohne hier zu viel zu verraten, folgen hier wirklich viele Augenrollmomente und ungläubiges Staunen über diese haarsträubende Geschichte, die uns die Autorin präsentiert. Und wenn man schon denkt, jetzt kann keine Steigerung mehr kommen - legt Sarah Easter Collins noch eine Schippe drauf!
FAZIT
Ganz klar, manche Geschichten müssen nicht zur gepflegten Literatur gehören, um für entspannte Unterhaltung zu sorgen. Und wen das Eingangszitat anspricht, der wird vielleicht auch mit dem Roman zurecht kommen und mitgehen können, mit dieser Geschichte, die von wunderschönen und wunderbaren Menschen geprägt ist. Aber auch mit Ironie kann ich diesem Buch insgesamt nicht viel abgewinnen, außer einem gelungenen Cover und einer interessanten Grundidee.
Ganz ehrlich: So etwas will ich nicht wieder lesen!
Ich hatte zu Beginn ganz schön Schwierigkeiten in die Geschichte reinzukommen. Viele Namen, wer ist wer und mit wem zusammen? Doch so nach 40 Seiten hatte ich dann den Durchblick. Einmal drin in der Geschichte bin ich dann nur so durch das Buch geflogen. Vom Start mit angezogener Handbremse zum Highlight. Spannend und gut erzählt folgen wir Willa wie sie mit dem Verlust ihrer Schwester versucht klarzukommen. Gleichzeitig blicken wir zurück und erfahren das nicht alles heile Welt war in ihrer Familie. Eine spannende und berührende Geschichte. Ich mag es sehr wenn die Geschichte aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt wird. Dranbleiben hat sich hier definitiv gelohnt!
Absolut tolles Buch! Eine spannende Geschichte, die mich bis zum vorletzten Kapitel komplett eingenommen hat. Das letzte Kapitel hät es für mich nicht gebraucht, aber davon ab war es eine richtig tolle Geschichte, die wie eine Wundertüte voller starker Themen steckte.
Dieses Buch ist genial! Es ist spannend, toll konstruiert und berührend. Der Originaltitel ist viel passender: Things Don’t Break On Their Own.
Vorsicht! Es gibt keine Inhaltswarnungen. Ich schreibe sie jetzt auch nicht auf, weil das ein Spoiler wäre.
Das Ende ist ein bisschen zu cheesy, da hätte die Autorin ein paar Seiten vorher aufhören sollen. Aber darüber kann man gut hinwegsehen.
Interessante Geschichte, die aber zu viel verspricht
Die erste Hälfte war sehr interessant, düster und spannend, da man die düstere Familiengeschichte erfahren hat. Leider hört es da auch schon auf, da die Auflösung nicht viel mit dem Thema rund um falsche Erinnerungen zu tun hat. Ich hätte mir gerne eine Auflösung wie bei einem Thriller gewünscht, ein Plot Twist, der das ganze heraus reißt. Bleibt leider weit hinter seinem Potential zurück.
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