Hat mir wirklich gut gefallen, die Geschichte war kurzweilig und regt zum Nachdenken an
Ich konnte dieses Buch zügig durchlesen, war stets neugierig auf den Verlauf und überrascht über das Ende. Wer ein gutes Buch ohne Abgründe lesen möchte, dem sei dieses empfohlen.
Ich finde das Buch geschrieben. Ich mag den Sarkasmus darin. Hin und wieder finde ich es etwas verschachtelt. Es regt auf der einen Seite zum Nachdenken über sich selbst an. Auf der anderen Seite finde ich teilweise die Frauen als das Problem dargestellt und er einen Mann mit Helferkomplex. Aber ich großen und ganzen würde ich es Empfehlen. Es ist nicht zu Empfehlen wenn man gerade selbst mit einer Trennung oder sowas ik die richtig kämpft. Da könnte das Buch viel triggern. Das Ende finde ich interessant aber es Stört mich auch etwas weil ein Stückweit eine Geschichte offen bleibt.
Wenig Inhalt, aber sehr gut geschrieben
Ich lese gerne Bücher von Jan Weiler, denn wenn jemand schön schreiben und Bilder im Kopf erzeugen kann, dann er. Auch in "Munk" gelingt es ihm das wieder, ein Genuss beim Lesen. Worum geht es? Um Munk, einen Architekten Anfang 50, der nach einem Geschäftstermin in Zürich auf der Rolltreppe eines Einkaufszentrums umkippt, Herzinfarkt. Er überlebt knapp und während der anschließenden Reha bittet ein Therapeut ihn, seine Beziehungen zu Frauen zu durchleuchten. Sein Herz sei völlig gesund, es muss am emotionalen Stress liegen, dass er den Infarkt bekommen hat. Munk macht sich an die Arbeit und erzählt von über einem Dutzend Frauen, die er geliebt hat, die ihn geliebt haben, die er verlassen hat, die ihn verlassen haben. Wie gesagt ist Jan Weiler ein begnadeter Erzähler, so dass auch ohne viel Handlung eine schöne Geschichte erzählt wird. Alles in allem ein gutes Buch, etwas mehr Handlung oder ein besseres Ende hätten aber nicht geschadet.
Flüssiger, humorvoller Schreibstil
Den Rückblick auf alle Frauen des Protagonisten fand ich interessant zu lesen. Sehr ehrlich und schonungslos wurden alle Beziehungen beschrieben. Jedoch fand ich das Ende absolut unpassend (das Treffen aller Frauen, weil sich eine an ihm rächen wil 🙈) Trotzdem Leseempfehlung!

Uih, das hat etwas mit mir gemacht und mich zum Grübeln gebracht... Super schön erzählt mit unerwartetem Ende.
Eher 1,5 Sterne. Das Wort "Belanglos" kam mir ab der Hälfte des Buches wiederholt in den Kopf. Ich habe bis zum Ende durchgehalten, weil sas Buch nicht so dick ist und ich aufgrund des Markisenmanns lange die Hoffnung hatte, dass noch was relevantes passiert. Leider ist dem nicht so.
Kurzweilig, nachdenklich und humorvoll
Mein 2. Buch von Jan Weiler nach dem Markisenmann. Ein erfolgreicher Architekt bekommt einen Schlaganfall. In der Rehaklinik bekommt er vom Therapeuten den Auftrag, sich mit den Menschen zu beschäftigen, die ihn maßgeblich beeinflussten. Peter Munk erstellte daraufhin eine Liste mit seinen bisherigen Freundinnen, die er akribisch abarbeitete und dadurch mehr von sich erfuhr. Diese interessante Geschichte erzählt Jan Weiler ungemein kurzweilig, humorvoll, bisweilen auch nachdenklich.
Äußerst interessantes Psychogramm: ein Mann auf der Suche nach sich selbst anhand seiner Beziehungen zu Frauen
Klug, witzig und menschlich!
„Munk“ von Jan Weiler ist eines dieser seltenen Bücher, bei denen man als Leserin das Gefühl hat, direkt im Kopf des Protagonisten zu wohnen. Munk ist kein glattgebügelter Held, sondern kantig, widersprüchlich, manchmal herrlich unbequem – und gerade deshalb unglaublich nahbar. Ich habe beim Lesen oft laut gelacht. Diese feine, intelligente Komik, die nicht mit dem Holzhammer kommt, sondern elegant zwischen den Zeilen tanzt, macht das Buch zu einem echten Vergnügen. Weiler beobachtet messerscharf, formuliert pointiert und schafft es, Alltagsgedanken und innere Monologe so präzise einzufangen, dass man sich selbst immer wieder darin erkennt. Was mir besonders gefallen hat: Hinter dem Humor steckt viel Klugheit und Menschlichkeit. Munk unterhält nicht nur – es regt auch zum Nachdenken an, über Beziehungen, Eigenheiten, Erwartungen und die kleinen Absurditäten des Lebens. Ein Buch, das leicht wirkt und trotzdem Tiefe hat. Wie ein gutes Gespräch, das erst locker beginnt und am Ende noch lange nachhallt. Für mich ganz klar: 5 Sterne. Ein intelligenter, witziger Roman mit Herz und Hirn – und einer Figur, die man so schnell nicht vergisst.
Amüsant, unterhaltsam, mit dem Einen oder Anderen interessanten Gedanken, aber trotzdem kein Buch, das man gelesen haben muss.
Ich mochte den Schreibstil sehr gern. Die lockere, humorvolle Art des Autors hat mich dazu gebracht, das Buch zu Ende zu lesen. Inhaltlich fand ich das Buch eher so mittel. Die Idee, nach einem Schlaganfall das eigene Leben zu rekapitulieren, gefiel mir gut. Die Umsetzung und das episodenhafte Erzählen, lagen mir dann nicht so sehr, aber das ist Geschmackssache. Zudem hatte ich das Problem, dass ich die Hauptfigur Peter, je weiter ich mit dem Roman kam, immer schwerer ertragen konnte. Er erschien mir stellenweise sehr egozentrisch und überheblich. Und was ist das bitte für ein Ende? Ich bin ehrlich enttäuscht. Fazit: Gut für Zwischendurch, aber kein Buch, das einem nachhaltig in Erinnerung bleiben wird.

Munk von Jan Weiler ist ein leichter, unterhaltsamer Roman voller Witz, Selbstironie und leiser Melancholie. Nach einem Herzinfarkt blickt der 51-jährige Peter Munk auf seine gescheiterten Beziehungen und sein schwieriges Verhältnis zu den Eltern zurück. Nach und nach wird klar, wie sehr diese Erfahrungen ihn geprägt haben und warum er heute der Mensch ist, der er ist. Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen – nur das Ende konnte für mich mit dem starken Rest leider nicht ganz mithalten.

Munk konnte mich leider nicht überzeugen. Obwohl das Buch knapp 400 Seiten umfasst, habe ich ungewöhnlich lange dafür gebraucht. Normalerweise lese ich Bücher dieser Länge innerhalb von ein bis zwei Tagen, hier jedoch fiel mir das Weiterlesen von Anfang an schwer. Viele Leser*innen beschreiben Munk als tiefgründig und lebensnah, teilweise wird es sogar mit Werken wie Das Café am Rande der Welt verglichen. Gerade dieser Vergleich hatte bei mir Erwartungen geweckt, da mir dieses Buch sehr gefallen und viel mitgegeben hat. Munk hingegen hat mich weder emotional noch inhaltlich erreicht. Die Geschichte ist eher eine ruhige Erzählung als ein klassischer Roman, doch trotz dieser Form konnte sie mich nicht fesseln. Ich empfand die Handlung als langatmig und wenig greifbar. Den erhofften Mehrwert oder nachhaltige Denkanstöße habe ich leider nicht gefunden auch wenn ich die Message, die das Buch übermitteln sollte, verstanden habe. Obwohl ich Bücher nur sehr ungern abbreche, war ich bei Munk mehrfach kurz davor. Am Ende blieb bei mir eher das Gefühl der Erleichterung, das Buch beendet zu haben, als echte Zufriedenheit. Sicherlich ist dies ein Buch, das bei anderen Leser*innen Anklang findet, Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden. Für mich persönlich war es jedoch enttäuschend und schlicht nicht das Richtige.

Ein stiller, ehrlicher Roman mit Tiefe und langem Nachhall.
🫀 𝘋𝘦𝘯𝘯 𝘸𝘢𝘳𝘦𝘯 𝘯𝘪𝘤𝘩𝘵 𝘥𝘪𝘦 𝘸𝘪𝘤𝘩𝘵𝘪𝘨𝘴𝘵𝘦𝘯 𝘉𝘦𝘻𝘪𝘦𝘩𝘶𝘯𝘨𝘦𝘯 𝘥𝘦𝘴 𝘓𝘦𝘣𝘦𝘯𝘴 𝘫𝘦𝘯𝘦, 𝘪𝘯 𝘥𝘦𝘯𝘦𝘯 𝘮𝘢𝘯 𝘴𝘪𝘤𝘩 𝘢𝘮 𝘮𝘦𝘪𝘴𝘵𝘦𝘯 𝘴𝘱𝘶̈𝘳𝘵𝘦? 𝘜𝘯𝘥 𝘸𝘢𝘳 𝘥𝘪𝘦𝘴 𝘯𝘪𝘤𝘩𝘵 𝘦𝘪𝘨𝘦𝘯𝘵𝘭𝘪𝘤𝘩 𝘥𝘢𝘯𝘯 𝘥𝘦𝘳 𝘍𝘢𝘭𝘭, 𝘸𝘦𝘯𝘯 𝘮𝘢𝘯 𝘫𝘦𝘮𝘢𝘯𝘥 𝘢𝘯𝘥𝘦𝘳𝘦𝘯 𝘭𝘪𝘦𝘣𝘵𝘦? ⁽ᵁᴺᴮᴱᶻᴬᴴᴸᵀᴱ ᵂᴱᴿᴮᵁᴺᴳ ⁻ ˢᴱᴸᴮˢᵀᴷᴬᵁᶠ⁾ 💭 Wieder einmal hat Jan Weiler mich positiv überrascht. 𝘔𝘶𝘯𝘬 ist eine zutiefst menschliche, ruhige Geschichte, die nachhallt und zum Nachdenken anregt. Im Zentrum steht Peter Munk, der nach einem Herzinfarkt beginnt, seine vergangenen Beziehungen zu durchleuchten und zu hinterfragen, warum sie gescheitert sind. Mal war er der Verletzte, mal lag das Scheitern klar bei ihm selbst. Seine Gedanken, Zweifel und inneren Widersprüche machen diese Rückblicke besonders ehrlich und lassen seine persönliche Entwicklung über den Roman hinweg sehr gut nachvollziehen. Dabei behandelt Weiler Themen wie Einsamkeit, Sinnsuche, Selbstzweifel, das Älterwerden, verpasste Chancen und emotionale Distanz. Gleichzeitig fließen gesellschaftliche Beobachtungen, Rollenbilder und unausgesprochene Ängste ganz selbstverständlich mit ein. Jan Weilers Stil ist klar und zugleich feinfühlig. Die Dialoge wirken authentisch, oft getragen von einem leisen, trockenen Humor. Auf künstliche Spannungsbögen oder Cliffhanger verzichtet der Roman bewusst, stattdessen entfaltet sich die Geschichte in einem ruhigen, gleichmäßigen Erzähltempo. Die vielen reflektierenden Passagen sind kein Bruch, sondern prägen die Atmosphäre maßgeblich. 𝘔𝘶𝘯𝘬 ist kein Buch für dich, wenn du Action oder große Dramatik suchst. Wenn du dich jedoch auf eine leise, nachdenkliche Geschichte über das Leben, das Scheitern und das Weitergehen einlassen kannst, wirst du hier viel entdecken. Ein stiller, ehrlicher Roman mit Tiefe und langem Nachhall. ⭐️⭐️⭐️⭐️☆ (8/10)
Sehr guter Schreibstil, wo im Detail Situationen erfasst beschrieben werden. Gute Lektüre für nebenbei, ohne Tiefgang. Das Ende war abrupt, da fehlte mir etwas.

Jan Weiler kann einfach unterhalten.
Eine gar nicht so leichte Geschichte, wie immer gut zu lesen. Und wie immer von unerwarteter Tiefe.
Peter Munk blickt nach einem Herzinfarkt auf seine früheren Beziehungen zurück, um herauszufinden was ihm im Leben fehlt und ihn geprägt hat. Jede Beziehung wird rückblickend ehrlich und humorvoll durchleuchtet. Es gab einige Längen und das Ende hätte man sich sparen können. Alles in allem: ganz nette Unterhaltung.
„Als Peter Munk zwei Tage nach seinem einundfünfzigsten Geburtstag auf der Rolltreppe des Globus zwischen der zweiten und dritten Etage einen Herzinfarkt erlitt, ergriff ihn weder Todesangst noch Verunsi-cherung, sondern reine Empörung.” Der Rückblick auf die Frauen im Leben der Hauptfigur bietet wenig Neues, doch auf Weilers Sprachspiel ist Verlass.
Mal witzig, mal zum Nachdenken anregend. Allerdings passt der letzte Teil nicht zum Rest des Buches.
Das Buch war ganz ok zu lesen. Am Anfang brauchte ich sehr lange dafür, aber ich hatte auch wenig Zeit zu lesen. Ab der Hälfte konnte ich es dann doch schnell beenden. Es ist eine unaufgeregte Geschichte über die Beziehungen eines Mannes. Mal was anderes zu lesen und ist wahrscheinlich der Realität sehr nahe und besteht nicht aus so hochromantisierte Traumbeziehungen.
Munk und ich sind leider nicht richtig warm geworden. Jan Weiler hat definitiv seinen eigenen Stil – ruhig, beobachtend, manchmal humorvoll –, aber genau diese Mischung hat meinen Geschmack nicht getroffen. Die Geschichte plätschert eher leise vor sich hin, und obwohl das sicher bewusst so angelegt ist, hat mir persönlich der Zug in der Handlung gefehlt. Auch die Figuren, vor allem Munk selbst, blieben für meinen Geschmack etwas zu distanziert. Ich konnte schwer einen Zugang finden, weil sich vieles lange sehr zurückhaltend anfühlt. Mir war das insgesamt zu wenig greifbar - ich hatte oft das Gefühl, an der Oberfläche zu bleiben, statt richtig in die Geschichte hineingezogen zu werden. Handwerklich ist das Buch völlig solide geschrieben – Weiler kann definitiv Sprache –, aber vom Gefühl her war es einfach nicht mein Buch.
Das hat mir wirklich gut gefallen. Sehr kurzweilig, eine schöne Idee. Ich denke oft darüber nach wie einen die verschiedenen Lieben prägen, nach dem Buch noch einmal mehr. Sehr liebenswürdiger Protagonist.
Das Buch hat mich auf amüsante Weise daran erinnert wie schnell alles vorbei sein kann, und das man bewusst leben soll.
Nicht der sensationellste Jan Weiler, aber ganz nett
Da ich bereits zuvor „Der Markisenmann“ gelesen und sehr geliebt hatte, war hier eine Erwartung von ganz großem Kino aufgekommen. Munk kann nichts dafür, die einzelnen Episoden waren per se nicht uninteressant, aber Männer, die von ihren Liebschaften im Laufe ihres Lebens erzählen, gibt es eigentlich genug
Ganz nett und unterhaltsam
Peter Munk erleidet einen Herzinfarkt und macht nach seinem Krankenhausaufenthalt eine Reha. Dort lässt er seine vergangenen Beziehungen Revue passieren. Ich fand die Story ganz unterhaltsam und ganz nett für zwischendurch. Man kann das Ganze gut als Hörbuch hören. Für mich persönlich jetzt nichts ultra weltbewegendes.
Oberflächlich gesehen “lustig” - auf einem deeperen Level einfach nur beschämend.
Ich habe Markisenmann von Jan Weiler sehr sehr sehr geliebt - zu “Munk” bin ich einfach nur sprachlos. Es geht um einen Mann der einen Herzinfarkt erleidet und danach sein Leben und Vorallem die Frauen in seinem Leben reflektiert. Dabei kommen diese nicht gut weg: Frauen mit verlorenen Seelen die er retten muss, Frauen die ihn betrogen haben, Frauen die er betrügt, Frauen die nur auf Geld aus sind, Frauen von denen er keine Kinder will - aber eine Frau die ein Kind mitbringt und die er direkt heiraten möchte und ihr und dem Sohn ein Haus bauen möchte. Ich kann nicht mehr dazu sagen als dass das Buch leider genau das wieder spiegelt was im Patriarchat falsch läuft und wenn man die Gedanken von dem männlichen Protagonisten folgt versteht man auch warum. Ich glaube nach diesem Buch muss ich wieder eine Pause von Männern geschriebenen Büchern einlegen - das war mir eindeutig zu viel Bullsh*t.
Für Beziehungsjammerer
Der Anfang fing gut an und dann war es eine reine Aufzählung trauriger Beziehungen aus seinem Leben. Nichts was einen wirklich mitzieht. Man merkt auch immer wieder das es eine männliche Sicht- und Denkweise ist. Das Ende fand ich auch ganz okay wieder. Es gibt bestimmt Leute die sowas mögen, für mich war es nicht so meins.
Ich ziehe einen Stern ab für den Schluss, warum ein Perspektivwechsel, der an der Identität des Ich Erzähler zweifeln lässt? Der Rest ist einfach grosser feiner Ironischer Humor und Herzschmerz.
Jan Weiler ist großartig! Wieder ein Buch, das ich nicht aus der Hand legen wollte und am Ende langsamer beim Lesen wurde, damit es nicht so schnell zuende ist. Welch ungewöhnliche Romanidee mit klugem Humor und einem überraschenden Ende!! Wunderbar!!
Beziehungsrückblick Mitten auf der Rolltreppe eines Kaufhauses bricht der 51jährige Stararchitekt Peter Munk zusammen und erleidet einen Herzinfarkt. Eigentlich ist er viel zu jung für sowas, ernährt sich gesund und treibt Sport. Wie kann das sein? Er überlebt und sucht sich für seine Rehamaßnahme das Mönchhof Resort im Schwarzwald aus, ein Fünfsternehotel mit Beautyfarm und Wellnessoase und einer versteckten medizinischen Abteilung, eine Einrichtung also, die sich nicht so sehr nach Krankenhaus anfühlen sollte und nur wohlhabende Klientel zu seinen Gästen zählt. Der Klinikpsychologe gibt Munk die Aufgabe über die Beziehungen in seinem Leben nachzudenken. Was hat er gelernt? Wie war der Einfluss dieser Menschen auf sein weiteres Leben? Nach anfänglichem Zögern nimmt Peter Munk diese Aufgabe dann doch sehr ernst , macht eine Liste mit all den gescheiterten Liebesbeziehungen seines Lebens, 13 an der Zahl, und denkt ausführlich über jede dieser Frauen nach. Er denkt darüber nach, wie er zu dem Mann wurde, der er geworden ist und wie er immer versucht hat bloß nicht zu werden wie sein Vater. Es folgt eine Aneinanderreihung der Verflossenen. Jede Frau hat ihre Geschichte. Sie alle sind sehr unterschiedlich und so unterhaltsam es zu lesen war, fehlte es mir allein durch die Vielzahl der Geliebten deutlich an Tiefe. Kaum ist man zur nächsten Frau übergegangen, hat man die Geschichte der Vorangegangenen schon fast wieder vergessen. Auch das Ende der Geschichte hat mich nicht überzeugen können. Leider nur Durchschnitt oder wie sagt man so schön: Man kann es lesen, muss es aber nicht.
Nach dem „Markisenmann“ war ich schon ganz gespannt auf das neue Buch von Jan Weiler. Wie immer leicht und flüssig geschrieben und zeigt uns mal die andere Seite von „vergeigten „ Beziehungen. Ich habe es in einem Rutsch durchgelesen.
Tja... Was war denn das?
Die Hauptperson Munk finde ich sehr gelungen. Menschlich und eben auch "typisch Mann " im positiven Sinn. Das Hintergrundwissen über seinen Beruf als Architekten finde ich (selbst Architektin) sehr glaubwürdig und authentisch. Die "Aneinanderreihung"der Frauen ist ok, aber auch nicht mehr. Das Ende war fürchterlich, hätte er sich sparen können. Wirkt wie eine Rechtfertigung, an den Haaren herbeigezogen
Gute Einschlaflektüre
Das Buch hat mich nicht vollkommen gepackt, aber genau das machte es zu einer entspannten Einschlaflektüre :D An vielen Stellen hatte ich das Gefühl, dass die Geschichte besonders Menschen in Munks Alter stärker anspricht. Die Referenzen zu Musik etc. konnte ich nicht so ganz nachempfinden, aber für Menschen, die diese Zeit selbst erlebt haben, dürfe das Buch nochmal ganz anders wirken. Auf einer der letzten Seiten des Buchs ist ein QR-Code zu einer Spotify-Playlist, den habe ich leider erst am Ende gesehen :( Gerade die letzten Seiten fand ich besonders gelungen, es wurde alles nochmal zusammengeführt zu einem runden Abschluss mit aber trotzdem offenen Ende. Insgesamt konnte man Munks Gefühle gut nachempfinden, er tat mir zwischenzeitlich echt leid.
Hab mehr erwartet
Kurzweilig, spannend und leider ein für mich unglaubwürdiges und triviales Ende.
Entgegen vieler positiver Rezensionen hat mir " Der Markisenmann" nicht sonderlich gefallen, wenngleich ich das Thema und Weilers Schreibstil sehr gemocht habe. "Munk" wiederum hat mich begeistert, bis auf die letzten 23 Seiten. Ein banales, unglaubwürdiges Ende. Schade ! Allein die Vorstellung, dass ein (Star) Architekt nach einem überstandenen Herzinfarkt ein Buch über seine verflossenen Liebschaften herausgibt, ist hanebüchen. Sorry.
So gut wie seine anderen Bücher, insbesondere der Markisenmann, hat mir das Buch nicht gefallen. Munk kommt manchmal etwas selbstmitleidig und auch hochnäsig rüber, was mich gestört hat. Ich wurde mit ihm nicht warm. Und kurz vorm Ende dachte ich : ih nein, jetzt wird‘s auch noch trivial. Aber das Ende war klasse. Die Personen sind aber sehr gut beschrieben und das Thema gut recherchiert. Ein zweites Mal werde ich es aber nicht mehr lesen.
Rück zum Nachdenken an
Mein erstes Buch von Jan Weiler und der Auto wurde mir von meiner Frau empfohlen. Die ein anderes Buch von ihm schon gelesen hatte und vom Skype Schreibstil begeistert war. Nun wusste ich bei dem Buch nicht was mich erwartet, und ich muss sagen, ich bin freudig überrascht. Es ist wieder mal ein Buch gewesen, was mich wirklich zum Nachdenken angeregt hat. Der hauptprotagonist bricht? Mit Herzinfarkt auf einer rolltreppe zusammen und denkt dann über sein Leben nach. Und das ist genau das, was wir alle mal wieder tun sollten. Er geht einfach noch einmal zurück in seinem Leben und reflektiert, was er so angestellt hat. Und das hat mich wirklich betroffen gemacht und mir gezeigt. Dass wir das alle auch öfter mal tun sollten. Haben wir alle Entscheidungen, die wir so getroffen haben, wirklich im guten getroffen? Lest das Buch und falls ihr es schon gelesen habt, würde mich interessieren, was ihr darüber denkt.
Der beruflich erfolgreiche Architekt Munk erleidet plötzlich einen Herzinfarkt. In dessen Folge soll er sich mit den Beziehungen seines Lebens auseinander setzen und lässt diese revue passieren. Er geht die Liebesbeziehungen seines Lebens durch und analysiert diese, wie vermutlich niemals zuvor. Das Buch ist mit einer Prise Humor, etwas Tiefgang und generell leicht lesbar geschrieben. Die Idee der Geschichte hat mir gefallen. Das Ende hat mich nicht überzeugt.

Ein Buch, so wie das Leben eben ist: Mit Höhen und Tiefen, großer Liebe, Enttäuschungen, eigenen Fehltritten und Erfolgen.
Ich habe ein bisschen gebraucht, um mit Peter Munk warm zu werden. Im Prinz hangelt sich das Buch durch Munks Leben (& seine eigenen Höhen und Tiefen). Immer mit einer Portion Humor und Selbstreflexion. Das Ende war durchaus unerwartet und ein fabelhafter Abschluss.
Leider nicht so wie erwartet
"Munk" ist ein kurzweiliger Unterhaltungsroman mit tiefgründigen und zugleich humorvollen Passagen über die Einsamkeit in Munks Leben, seine gescheiterten Beziehungen und seinem enormen beruflichen Erfolg. Durch Jan Weilers flüssigen Schreibstil schlittert man in diesem Roman von Beziehung zu Beziehung und kommt durch die lebendigen Beschreibungen von Situationen und Gedanken aus dem Schmunzeln kaum heraus. Ein schönes Buch für Zwischendurch.
Eine zugleich traurige, und doch ermutigende Geschichte. Sie erinnert daran, dass es gut tun kann zurück zu schauen. Sie erinnert ein/e jede/n daran zu denken, dass wir alle für unsere Mitmenschen etwas Bedeuten und wir alle einander prägen — ob wir wollen oder nicht. Ich habe lange für das Buch gebraucht, da es wirklich zum reflektieren anregt. Mancheiner wird vielleicht Parallelen zum eigenen Leben finden… Ein berührendes Werk. Absolute Empfehlung, allerdings nur, wenn man Zeit mitbringt.
Architekt Peter Munk (51) erleidet einen Herzinfarkt (Achtung: Symbolik! 😉) und resümiert seine Beziehungen, Affären und One-Night-Stands, um Klarheit über sein Leben und seine Gefühle zu bekommen. Gut zu lesen, teilweise amüsant, durch den Plot etwas „katalogartig“, was man dem Autor auch als Chauvinismus ankreiden kann. Ob das dadurch relativiert wird, dass am Schluss alle Frauen ein Tribunal über Munk und seine Geschichte(n) halten?
Mir hat es richtig gut gefallen, das komische Ende hätte ich allerdings nicht gebraucht.

Amüsantes Buch über den Star-Architekten Peter Munk und seine Expartnerinnen.
In diesem Buch geht der Protagonist Peter Munk nach einem Herzinfarkt seine bisherigen Beziehungen durch & versucht dabei sich selbst zu finden.
Eine sehr interessante Grundidee - ein Protagonist , der mit Anfang 50 einen Herzinfarkt erleidet und daraufhin alle seine Liebesbeziehungen durch"arbeitet". Dennoch war es mir zu lang gezogen und der Schluss war mir zu aufgesetzt und irgendwie unglaubwürdig. Ausführliche Rezension folgt auf meinem Instagramaccount seelich_buchliebe

















































