Was für ein berührendes Buch. Ich habe es aus der Bücherzelle und das war ein besonderer Glücksgriff ❤️. Die Geschichte von Tessa und Oskar ist so besonders. Besonders schön, besonders anders und vor allem besonders traurig. Das war mein erstes Buch von Anne Freytag und ich finde ihren Schreibstil sehr schön. Ich habe das Buch innerhalb von zwei Tagen gelesen, es hat mich nicht losgelassen und es sind einige Tränen geflossen, aber ich musste auch das eine oder andere mal schmunzeln 🤗
Eine emotionale Geschichte über die erste Liebe einer Teenagerin, die bald sterben wird.
Allerdings ist für mich die Beziehung zwischen Tessa und Larissa ein wenig zu kurz gekommen. Zwischendurch war mir die Beschreibung der Beziehung zwischen tessa und Oskar zu…flach? Irgendwie war der Abschnitt des Italien-Urlaubs eine endlose Aneinanderreihung von Kuss-Beschreibungen, was mir im Endeffekt zu viel war.
Generell hat mir die Tiefe gefehlt, für mich war alles eher oberflächlich beschrieben. Bei so einer traurigen Geschichte hätte man noch mehr rausholen können.
Insgesamt aber eine lesenswerte Geschichte.
Ein Sommer, der für immer bleibt!
Der Roman erzählt einfühlsam von Wut, Liebe und Verlust oft tränenrührig, manchmal kitschig, aber immer wunderschön.
Tessa, 17 Jahre alt, steht im Konflikt mit ihrer Mutter und Schwester und hat immer auf den perfekten Moment, Jungen und Kuss gewartet. Doch dann erfährt sie, dass sie bald sterben muss. Verzweifelt trifft sie auf Oskar, der keine Angst vor ihrem Geheimnis hat. Gemeinsam planen sie einen unvergesslichen Sommer voller Liebe, Abschied und Hoffnung, in dem Zeit keine Rolle spielt und Gefühle alles bedeuten.
Für Fans gefühlvoller Coming-of-Age-Geschichten ist das Buch eine klare Empfehlung. Es berührt tief, ist traurig und hoffnungsvoll zugleich und bleibt lange im Herzen. Ich habe es an einem Tag verschlungen.
Das Buch hat mich mehrmals zu Tränen gerührt. Gut, bei dem Titel wusste ich schon, dass es so kommen wird.
Eine süße und emotional mitreißende Geschichte, die jetzt nicht besonders außergewöhnlich, aber trotzdem fesselnd ist.
Ich bin wirklich hin und hergerissen bei dieser Geschichte. Wo fange ich am besten an. Vielleicht mit den drei Punkten die ich nur vergeben möchte, dabei kann ich auch gut verstehen wenn viele diese Geschichte feiern, also warum ich nicht so ganz.
Das allerbeste fand ich tatsächlich den Schreibstil, der so flüssig und locker war, dass ich kaum aufhören konnte zu lesen trotz der anderen zahlreicher Umstände.
Ich konnte mich von Anfang an nicht auf Tessa und Oskar einlassen. Ob es daran lag das es mir zu heteronormativ war, vielleicht. Ich wusste bereits ab dem Prolog wie die Geschichte läuft, ich hatte eine starke Ahnung und so wurde es auch. Also konnte mich nichts mehr überraschen. Mir kam so vieles bekannt vor und hätte ich davor nicht so ein unfassbares gutes Buch gelesen und die Geschichte zu einem andere Zeitpunkt entdeckt, Ja dann wäre da auch mehr drin gewesen. Neben der vorhersehbaren Geschichte ist diese auch dermaßen kitschig, dass ich es mir auch langweilig geworden ist. Das Ende war mir zu kurz, gerade jetzt wurde es interessant. Wie geht es mit der Familie von Tessa und Oskar weiter? Das hätte ich wirklich gerne gelesen und das zeigt auch für mich das die Autorin vieles richtig gemacht hat und mir die Geschichte dennoch gut gefallen hat. Ich kann es dennoch empfehlen und werde auch weitere Bücher der Autorin lesen.
Dieses Buch hat mir aus meiner Leseflaute geholfen und mich plötzlich wieder mehrere Stunden am Stück lesen lassen. Jetzt habe ich nciht nur Lust auf Italien, sondern glaube noch ein kleines bisschen mehr an die Liebe.
Mein ganz persönliches kleines Highlight in diesem Jahr. Mich hat lange keine Geschichte mehr so berührt wie diese. So lange keine Tränen mehr fließen lassen.
Aber hier ist es passiert. Wieder und wieder. Und noch immer klingt das Buch in mir nach. Diese Liebe zwischen Tessa und Oskar. Ihren Gefühlen, ihren Ängsten, ihrem kurzen Leben und der Erkenntnis das der Moment zählt.
Dabei gibt es in der Geschichte nicht nur die ganze Zeit rosige Momente, sondern auch zwischenmenschliche Streitigkeiten und eigene Konflikte in den Köpfen von Tessa sowie Oskar.
Was heißt es jung gehen zu müssen und wie ist es, wenn man noch lebt, aber Abschied nehmen muss von einem Menschen, der für einen selbst die Welt geworden ist?
Anne Freytag hat mit so viel Gefühl geschrieben, dass ich, nachdem ich ständig von Italien, Croissants und Sonne gelesen habe, selbst Lust darauf bekommen habe. Es hat sich angefühlt, als wäre ich Zuschauerin von oben. Die Szene mit dem Einkaufswagen und den Tauben hatte ich so lebhaft vor Augen...
Die Geschichte beginnt ruhig, ist dann wundervoll und wild und traurig und einfach das Leben selbst ... und endet dann auch wieder ruhig.
Auch wenn ich bis zu hälfte de Buches gewünscht habe das es doch noch ein Happy End geben würde, bin nun „froh“ dass der Titel wahr war. Da das Leben leider nicht immer ein Happy End hat.
- Grundsätzlich mochte ich das Buch wirklich, es war angenehm geschrieben & trotz des Themas nicht durchgehend traurig. Jedoch hatte ich vor allem Anfangs ein wenig Problem mit Tessa warm zu werden da gefühlt jeder zweite Satz etwas mit ihrem Tod zutun hatte. Auch wenn mir das Buch als „ähnlich wie das Schicksal ist ein mieser verräterischer“ empfohlen wurde hatte ich im Bezug dessen hier mehr Probleme.
Jedoch ändert sich das in der zweiten Hälfte, Oskar war von Anfang an eine sehr angenehme Person & auch Tessa wurde mir mit jeder Seite sympathischer. So das es sich am Ende so anfühlte als hätte ich jemand bekanntes verloren.
Das Buch ist super authentisch und herzzerreißend. Man kann lachen und weinen. Ein perfektes süßes aber auch ziemlich trauriges Buch. Es wurde so einfach geschrieben und ist damit super gut zu lesen. Kann ich jedem nur ans Herz legen.
Hat mir leider gar nicht gefallen
- habe die lovestory 0 gefühlt, ging alles auch viel zu schnell und überstürzt, sodass man gar keine bindung zu der beziehung der beiden aufbauen konnte
- tessa war eine super nervige prota
- alles hat sich erzwungen und zu gewollt angefühlt
+ ließ sich schnell lesen
Tessa wird sterben. Ihr bleibt nur noch ein letzter Sommer. Und ohne Oskar, wäre es kein bester geworden.
Das Buch hat mir unendlich gut gefallen. Oskar ist ein toller und liebenswerter Charakter und schenkt Tessa einen unvergesslichen Sommer.
Der Schreibstil war sehr angenehm und flüssig zu lesen. Ich habe das Buch ab Seite 50 in 2 Tagen verschlungen.
Hab’s mit 15-16 schonmal gelesen und geliebt - es ist immer noch eine wirklich süße, emotionale Geschichte mit überraschend viel Tiefgang für ein Jugendbuch
Hab’s mit 15-16 schonmal gelesen und geliebt - es ist immer noch eine wirklich süße, emotionale Geschichte mit überraschend viel Tiefgang für ein Jugendbuch
Eine ehrliche Liebesgeschichte voller Herzschmerz 💔.
Meiner Meinung nach könnte das Buch auch noch 100 Seiten mehr haben, da man die ganze Zeit das Gefühl hat man steht neben denn Person und bekommt alles mit.
Da Anne Freytag ihre Geschichten so ehrlich und authentisch schreibt. Sie beschreibt alles so schonungslos, dass einem einfach alles so real vorkommt.
Ich habe mich in Oskar und Tessa verliebt und auch in die Wunderschöne Kulisse von Italien. 🥰
Das Ende hat mich zu Tränen gerührt, auch wenn man die ganze Zeit wusste dass es passiert. 😭💔
🦀+🧸=♾️
Es geht um ein Mädchen namens Tessa. Tessa weiß dass sie bald sterben wird, wegen einer Krankheit. Sie hat ihr Leben jedoch nie wirklich gelebt, sondern immer nur ihre Zukunft geplant. Die sie jetzt nicht mehr haben wird. Dann lernt sie Oskar kennen, der ihr zeigt was sie alles verpasst hat und wie glücklich sie sein kann. Mit ihm zusammen überwindet sie Ängste und genießt einfach nur ihr restliches Leben.
Ich finde das Buch wirklich gut. Es ist zwar sehr traurig und ich habe viel geweint, aber es ist eine sehr schöne Liebesgeschichte. Die Tatsache, dass Tessa bald sterben wird macht das Ganze viel ,,Intensiver''. Es regt sehr zum Nachdenken an, über den Tod und wie kurz das Leben eigentlich ist...
Ich wollte dieses Buch schon lange lesen, habe aber lange gezögert, da ich eh sehr nah am Wasser gebaut bin und wusste wie sehr mich die Geschichte mitnehmen wird.
Die Entwicklung zwischen Tessa und Oskar hat mich zutiefst berührt. Es ist so leicht und hat doch so einen schweren Schleier. Es war eine Achterbahn der Gefühle von leichtem Schmunzeln, zu ehrlichem Lachen und noch heftigerem Weinen. Man konnte die Gedankengänge so gut nachvollziehen und doch hat man eigentlich überhaupt keine Ahnung, wenn man nicht selbst in so einer Situation ist.
Zwischen den ganzen absurden Beziehungen aus z.b. Enemies-to-Lovers Büchern, die ich auch über alles liebe, war diese Liebe zwischen Tessa und Oskar einfach so ehrlich, roh und wahrhaftig.
Ein trauriges Ende, einer doch so schönen Geschichte
2. Mal
Also ich liebe die Geschichte aber irgendwie wird mir beim zweiten Mal viel zu oft erwähnt das sie ja noch Jungfrau ist, gefühlt in jedem Kapitel. Das ist schon ein bisschen unnötig meiner Meinung nach.
Aber egal trotzdem ein Herzensbuch
Tessa ist 17 Jahre alt und hat vor kurzem erfahren, dass sie bald sterben wird. Sie ist unheilbar krank und nichts und niemand kann ihr helfen. Alle ihre Pläne und Träume verschwinden von heute auf morgen. Das einzige was ihr bleibt ist ein letzter Sommer. Und mit Oskar hat sie die Möglichkeit einen Road Trip durch Italien zu machen und dennoch entwickelt sich der Sommer doch anders als gedacht. Doch bei wird vergessen, dass Tessa bald sterben wird…
Ich bin ein sehr großer Fan der Buch von Anne Freytag und habe mich sehr auf ,,mein bester letzter Sommer‘‘ gefreut. Man erfährt recht schnell was mit Tessa los ist und wie es ihr geht und allein das hat mich schon zu Tränen gerührt. Und natürlich hat das Ende einen noch einmal komplett aus der Bahn rausgeworfen. Also eine ,,leichte‘‘ Lektüre ist das nicht, aber hat eine Menge Tiefgang!
Tessa war eine sehr sympathische Protagonistin, die ich sofort ins Herz geschlossen habe. Und als sie ihre Diagnose bekommen hat, ist mir auch mein Herz gebrochen. Es war so schön mit anzusehen, dass Tessa sich so sehr verändert hat, seit Oskar da ist. Dadurch lernt sich noch ein bisschen mehr von sich selbst kennen, was ich echt toll fand. Tessa hat sich in diesem Buch echt weiter entwickelt, doch auch hier ist einem leider klar, dass man das Ende nicht umschreiben kann.
Oskar habe ich auch direkt ins Herz geschlossen. Er ist so ein toller und liebenswerter Mensch. Oskar bleibt bei Tessa, bis zu ihrem letzten Atemzug, obwohl er genau weiß, dass sie sterben wird, ist er immer für sie da und unterstützt sie sehr. Oskar hat das Herz am richtigen Fleck und das merkt man auf jeder einzelnen Seite. Denn auch ihn hat der Road Trip komplett geändert und das merkt man deutlich. Wie gern hätte ich ihm am Ende all seinen Schmerz von sich genommen.
Tessa hat sich in Oskar verliebt und auch ich habe mich etwas in ihn verguckt. Die beiden sind so unterschiedlich und teilen trotzdem so viele Gemeinsamkeiten. Ich bewundere Oskar so sehr dafür, dass er bis zum letzten Atemzug bei Tessa bleibt, das hat mir so sehr das Herz gebrochen. Ich finde auch den Spitznamen die sie ihm gibt ,,Krabbe‘‘ zuckersüß und gerade durch die Geschichte hinter dem Spitznamen, macht das Ganze noch viel niedlicher und ich freue mich wie ein kleines Pferd.
Der Schreibstil von Anne Freytag hat mich komplett überzeugen können und hat mich total in ihren Bann ziehen können. Sie hat so eine emotionale, flüssige und fesselnde Schreibweise, was dafür sorgt, dass man regelrecht an den Seiten klebt und das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen möchte. Das Buch lässt sich flüssig lesen und auch der Lesefluss wird in keiner Weise gestört.
,,Mein bester letzter Sommer‘‘ war so ein wundervolles Jugendbuch, dass mein Herz zerrissen und dann wieder Stück für Stück zusammen gesetzt hat. Das Schicksal was Tessa getroffen hat, hat mich sehr mitgenommen und ich mag mir gar nicht vorstellen wie grausam es für sie und ihre Familie sein muss. Umso schöner ist es, dass Oskar ihr die Möglichkeit gibt den letzten Sommer ihres Lebens zu ihrem besten Sommer zu machen. Das hat mich so überzeugt und ich habe das Buch absolut geliebt und verschlungen. Ich habe es so genossen.
Tessa weiß, dass sie sterben wird. Sie ist mürrisch, launisch und hat sich schon ihre Urne bestellt, bis sie Oskar kennenlernt, der ihr in der kurzen Zeit, die ihr noch bleibt, zeigt wie das Leben sein kann …
Traurig schöner und schmerzhafter Roman.
Für die absolute, niederschmetternde Herzschmerz-Stimmung haben mir leider noch ein paar mehr Emotionen gefehlt!
Alles in allem war Tessas und Oskars Geschichte aber unglaublich süß und gleichzeitig schmerzhaft 💔
🦀 🐰
„ Und in dieser Sekunde fühlt es sich so an, als würde der Himmel mit uns weinen.“ 🥹😭⭐️
Das Buch stand länger auf meiner Liste, ich glaube aufgrund des Covers ( weil es so unscheinbar ist ) habe ich es wieder gelöscht ! Völlig zu unrecht!!!! Auch wenn das Buch eine traurige Liebesgeschichte ist, hab ich jeden Moment geliebt….
Das Buch beschreibt eine sehr traurige Geschichte. Es zeigt dass es wichtig ist sein Leben wertzuschätzen und die Momente zu nutzen. Trotzdem war mir die Handlung an manchen Stellen zu unkompliziert und vorrausschaubar. Da hätte ich mir mehr den ein oder anderen Konflikt gewünscht 😊
Wow, eine ganz traurige aber auch sehr schöne Geschichte. Das Buch hat mir gezeigt, zu leben und nicht immer nur zu denken, man soll alles wertschätzen, und für alles was man hat dankbar sein. Ich bin dem Buch sehr dankbar!
welch ein grandioses Buch! ich hab es von der ersten Seite geliebt. ich habe mitgelitten, mitgefiebert und mich mitgefreut... so viele Tränen habe ich bei diesem Buch vergossen! es war so emotional und so Bewegend und einfach so wunderbar geschrieben! man muss dieses Buch einfach gelesen haben! wenn ich könnte, würde ich diesem Buch ganze 10 Sterne geben!
Ich habe mich sehr auf „Mein bester letzter Sommer“ gefreut und wurde nicht enttäuscht. Das Buch hatte zwischendurch zwar ein paar Längen, auch die Kennlern- bzw. Lovestory war mir etwas zu inszeniert und überstürzt. Die Geschichte blieb jedoch trotzdem interessant und ich wollte wissen, was Oskar und Tessa auf ihrer Reise erleben. Die verschiedenen Orte wurden sehr anschaulich beschrieben und das Buch hat sich trotz der schweren Thematik wie Sommer angefühlt. Es hat gezeigt, wie wichtig es ist, das Leben im Moment zu leben und die kleinen Momente zu genießen, ganz nach dem Motto: Lebe so als wäre es dein letzter Tag.
Auch in den letzten Kapitel wurde das Buch noch mal besonders emotional und das Ende hat mich sehr ergriffen.
Wow, eine ganz traurige aber auch sehr schöne Geschichte. Das Buch hat mir gezeigt, zu leben und nicht immer nur zu denken, man soll alles wertschätzen, und für alles was man hat dankbar sein. Ich bin dem Buch sehr dankbar, das es mir ein bischen die Augen geöffnet hat.
Puh.... ich weiß gar nicht was ich sagen soll. Ich habe am Ende nur geweint, trotzdem fand ich das Buch sehr gut. Das Buch zeigt wie unfair das Leben sein kann. Kann das Buch sehr weiterempfehlen und finde das man es lesen muss. Die Liebesgeschichte zwischen Tessa und Oskar ist sehr süß und unkompliziert. Ich finde die beiden haben dieses Ende nicht verdient, obwohl von anfang an feststand dass es so sein wird.
Zwei Jahre lang hat dieses Buch jetzt in meinem Regal gestanden. Vier Mal habe ich es angefangen zu lesen und drei Male davon wieder zurück ins Regal gestellt. Warum ich es schließlich doch gelesen habe: Ich war im Urlaub und hatte nichts anderes dabei.
Ich muss ehrlich zugeben, mir hat das Buch nicht wirklich gefallen. Trotzdem musste ich drei Sterne geben, weil ich selten, aufgrund eines Buches, so viel geweint habe. Aber Eins nach dem Anderen…
Warum mir das Buch an sich nicht wirklich gefallen hat ist einfach zu sagen: Tessa, die Protagonistin, war mir absolut unsympathisch! Ich habe noch nie ein Buch gelesen, bei dem ich mich nicht in den Hauptcharakter hineinversetzen konnte und der mich so sauer gemacht hat!
Klar, es ist einfach zu urteilen, wenn man kerngesund ist und man nicht seinen Todeszeitraum im Hinterkopf schwirren hat. Trotzdem verstehe ich ihr Verhalten absolut gar nicht. Sie stößt ihre Freundinnen aus ihrem Leben und beschuldigt sie dann, sie wären schlechte Freundinnen (häää?)
Sie behandelt ihre Eltern so unfassbar schlecht, weil sie sauer auf ihre Situation ist. Tessa Schatz, deine Eltern können bestimmt nichts dafür, dass du bald sterben wirst. Es ist einfach nicht fair vor allem deine Mutter in jedem Satz anzuzicken, obwohl sie es nur gut meint.
Außerdem erwähnt Tessa in jedem zweiten Satz, dass sie ja bald sterben wird. Es ist bestimmt nicht leicht an etwas anderes zu denken, wenn man diese Diagnose bekommen hat, jedoch ist es beim Lesen super anstrengend dauernd zu hören, dass es ja bald zu Ende sein wird.
Die Geschichte an sich finde ich ziemlich lahm und sachte. Ja, es ist eine süße Liebesgeschichte, aber wirklich viel passieren tut’s irgendwie nicht. Außerdem ist diese Liebesgeschichte unrealistisch, nach den ersten 50 Seiten halten sie schon Händchen :/ An sich fand ich das Buch also eher nicht gut, die drei Sterne, die ich vergebe, kommen allerdings nicht von irgendwo her!
Den Charakter Oskar finde ich super gut gelungen, er ist einfach zum lieb haben und man verguckt sich beim Lesen selbst ein bisschen in ihn!
Außerdem habe ich bei einem Buch selten so sehr geheult, wie bei diesem. Für mich also ein klares Zeichen, dass es irgendwo Anschluss an mein Herz gefunden haben muss und es so gut geschrieben sein muss, dass es mich so sehr mitnimmt! Das Ende hat mich innerlich zerrissen!
⚠️Achtung Spoiler ⚠️
Die Todesszene zum Schluss ist so unfassbar schön beschrieben! Ich hätte es mir nicht besser vorstellen können!
Abschließende Worte: „Mein bester letzter Sommer“ hat mich dazu gebracht, nicht alles im Leben aufzuschieben und sich mehr Sachen zu trauen. Ich verdanke diesem Buch meine zwei neuen Piercings, die ich mir demnächst stechen lasse, wovor ich die ganze Zeit zu viel Angst hatte. Aber, das Leben ist viel zu kurz für irgendwann!
3/4 des Buches war ich voll drin, habe mit Tessa gelitten, habe geweint und hatte Bauchkribbeln der süßen Teenagerliebe - dann wurde es mir zu viel.
Die Protagonistin Tessa ist eine ruhige, aber auch sehr vielschichtige Person, bis sie Oskar trifft und alles in ihrem Leben sich nur noch auf diesen Menschen ausrichtet (ich bin sowieso kein Fan von "Liebe auf den ersten Blick - Geschichten") und der ist wirklich eindimensional, denn eigentlich ist er nur hübsch. Und mit ihm entwickelt Tessa unangenehm misogyne Züge, Eifersucht und die Geschichte hängt in einem Strudel aus Küsschen quer durch Italien fest.
Ich fand's leider echt schade, dass Anne Freytag die eigentlich gut gedachte Story am Ende etwas entglitten ist. Und jetzt mal ehrlich: wer möchte die letzten Wochen seines Lebens lieber mit nem Typen verbringen, den man zwei Wochen kennt anstelle der eigenen Familie (bei guten familiären Verhältnissen), das ist für mich schon irgendwie schwer nachvollziehbar gewesen.
Arrgh. Dieses Buch. Es hätte so viel Potential gehabt, und es wurde meiner Meinung nach absolut nicht ausgenutzt. Ich war um die vier mal kurz davor, es einfach zu lassen, aber ich hatte noch bis zum Ende Hoffnung. Vergeblich.
Erstmal zu dem, was ich nicht sehr schlecht fand:
- der Schreibstil war ok, nicht besonders, aber eben auch nicht besonders nervig/unverständlich/etc
- die Idee der Handlung hatte mich eigentlich angesprochen, Umsetzung nicht, aber immerhin
Das wars eigentlich auch schon, es gab wesentlich mehr, was mich wirklich gestört hat, angefangen mit den Hauptcharakteren.
Oskar war mir ehrlich gesagt ziemlich egal, er hatte nicht wirklich eine herausstechende Persönlichkeit, was vermutlich auch daran lag, dass nur ganz am Ende einmal sein POV kam, ansonsten hat man ihn immer nur aus Tessas Perspektive gesehen, die ihn halt einfach super fand. Super. Er hat sich nicht entwickelt, er hatte nicht eigenes an sich, er war einfach nur da und Tessa fand ihn ganz toll.
Tessa war aber noch schlimmer. Sie hatte zwar eine herausgearbeitete Persönlichkeit, ich könnte mir sogar vorstellen dass ich sie einigermaßen gemocht hätte wenn die Handlung gespielt hätte, bevor sie erfahren hätte, dass sie unheilbar krank ist, aber so fand ich sie einfach nur extrem nervig. Klar ist es verständlich, dass sie erstmal nach so einer Nachricht deprimiert ist und alles beschissen findet, ich hätte mir aber im Laufe der Handlung eine positive Entwicklung dieser Haltung gewünscht und zwar nicht in die Richtung, in die die Entwicklung dann war.
Anscheinend war sie musikalisch begabt, hatte vor an Musik zu studieren und war ihr bisheriges Leben eher so clichée-brav: keine Partys, "nur" zwei Freundinnen, kein Freund, lebt gesund, ist gut in der Schule usw. Das fand ich nicht problematisch, im Normalfall mag ich solche Protagonistinnen. Jetzt kommt aber das Hauptproblem, was ich mit Tessa habe und was sich das gesamte Buch durchzieht: sie haut wegen ihrer Krankheit mental ihr gesamtes Leben in die Tonne, sie reduziert sich total darauf, dass sie kein "spannendes" Leben hat/hatte und Jungfrau ist. Das finde ich absolut bescheuert. Ist ihr musikalisches Talent weniger wertvoll weil sie nicht studieren kann? Nein. Sind ihre beiden Freundinnen weniger wertvoll weil es 2 sind und nicht 20? N e i n. Muss sie mit 17 schon zwingend einen Freund gehabt haben? N E I N. Ist ihr Leben wertlos, weil sie so gelebt hat, wie sie es für richtig gehalten hat? IMMERNOCHNEIN.
Da hätte ich mir jetzt eine Entwicklung gewünscht: ihre Familie, Freundinnen und meinetwegen auch Oscar helfen ihr, es zu akzeptieren und ihr bisheriges Leben wertzuschätzen. Aber nein. Bis zum Ende des Buches ist sie davon überzeugt, ihr gesamtes Leben etwas falsch gemacht zu haben bis auf diese Italien-Reise mit Oskar, die sie dann als "beste Erfahrung ihres Lebens" deklariert. Ihr Leben hat laut ihr also nur wegen Oskar einen Wert. Gehts noch ein bisschen toxischer? Da sich das durchs gesamte Buch zieht, war ich dauerhaft von ihr genervt.
Nebencharaktere kamen meiner Meinung nach viel zu selten vor. Durch Nebencharaktere wird ein Plot immer ein bisschen weniger flach, und das wurde hier nicht ausgenutzt.
Insgesamt war die Umsetzung des Plots absolut nicht meins. Kurz beschreiben lässt er sich mit:
Drama
Kitsch
sehr viel Kitsch
noch mehr Kitsch
v i e l z u v i e l K i t s c h
bisschen seltsam verpacktes Drama, was nicht wirklich dramatisch ist
Ich glaube ich habe keinem anderen Buch je nur einen Stern gegeben, aber das war wirklich sehr enttäuschend.
Wenn dir die eigentliche Idee des Plots gefällt, würde ich dir eher "Was von mir bleibt" von Lara Avery empfehlen. Die Charaktere sind tiefer, nachvollziehbarer und interessanter, ihre Entwicklung ist genau so, wie ich sie mir auch von Oscar und Tessa gewünscht hätte.
Für die Lesechallenge im Juni sollte ich ein Buch mit meiner Lieblings-Trope lesen. Das ist mir relativ schwer gefallen, da ich erstens nicht wirklich eine Lieblings-Trope habe, und ich mich zweitens bei Büchern auch gerne überraschen lasse, worauf der Plot hinausläuft, während Tropes wie Enemies to Lovers, Friends to Lovers oder Fake Dating schon sehr deutlich verraten, worauf man sich als Leser einlässt. Aber etwas, was ich sehr liebe, sind Geschichten, die sommerliche Urlaubsgefühle vermitteln, welche ich auch ausschließlich im Sommer lese. Dies gepaart mit ein wenig Romance hat mich unweigerlich zu „Mein bester letzter Sommer“ von Anne Freytag greifen lassen. Das 2016 erschienene Jugendbuch wurde 2017 für den Deutschen Jugendliteraturpreis in der Kategorie der Jugendjury nominiert. Es erzählt die Geschichte einer todkranken Teenagerin, die den letzten Sommer ihres Lebens verbringt.
Die 17-jährige Tessa van Kampen lebt mit ihren Eltern und ihrer jüngeren Schwester Larissa in einem Haus in München. Eigentlich könnte sie eine ganz normale Teenagerin sein, hätte sie nicht von Geburt an einen inoperablen Herzfehler. Ihr Gesundheitszustand hat sich in den vergangenen Monaten so stark verschlechtert, dass die Ärzte ihr nur noch wenige Wochen geben. Dabei hat Tessa das Gefühl, noch nicht wirklich gelebt zu haben. Sie hatte weder einen Freund noch wurde sie geküsst und hat auch sonst nie über die Stränge geschlagen. Doch dann trifft sie Oskar Salzmann und verliebt sich Hals über Kopf in ihn. Er schenkt ihr den besten letzten Sommer ihres Lebens voller Gefühle und unvergesslicher Momente.
Bei der Bewertung von „Mein bester letzter Sommer“ aus dem Jahr 2016 bin ich etwas zwiegespalten. Einerseits hat mir der emotionale und leicht poetische Schreibstil von Anne Freytag sehr gut gefallen. Tessa ist eine authentische Protagonistin und dass sie sich in Oskar verliebt, ist nur zu gut nachvollziehbar. Ich habe mich für Tessa gefreut und um sie geweint. Die beigefügte Playlist untermalt die sommerlich melancholische Atmosphäre ausgezeichnet, wodurch ich nur so durch die Seiten geflogen bin. Andererseits ist die medizinische Ungenauigkeit erschreckend. Nicht nur, dass Tessas Krankheitsbilder keine Todesurteile sind sondern auch, dass scheinbar mehrfach an ihrem Herzen operiert wurde, ohne das Loch zu schließen bzw. die Lungenarterie zu verpflanzen, ist absolut sinnbefreit. Als chronisch Kranke schildert sie nur akute Symptome. Sie wird als blass beschrieben, aber nie als cyanotisch, was typisch für Sauerstoffmangel wäre. Die Medikamente, die sie einnimmt, sind allesamt erfunden. Tessa wurde geschrieben, um zu sterben und nicht, um medizinisch auch nur ansatzweise Sinn zu ergeben. Natürlich habe ich mit meiner kardiochirurgischen Expertise einen anderen Blick auf diese Dinge als die meisten. Aber vergleichbare Bücher wie „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ oder „Bevor ich sterbe“ haben die medizinischen Aspekte eben deutlich besser hinbekommen. Macht euch also bewusst, dass die Darstellung von Krankheit und Tod ziemlich verkitscht und an der Realität vorbei ist. Außerdem ist der Plot recht vorhersehbar, aber das ist bei dieser Art von Geschichten nicht weiter verwunderlich. Da mich das Jugendbuch aber trotz dieser Kritikpunkte stellenweise zutiefst berührt hat und eine starke Sogwirkung hatte, möchte ich ihm gerade noch so vier von fünf Federn geben. Von Freytag habe ich noch „Den Mund voll ungesagter Dinge“ auf dem SuB, was ich vielleicht nächstes Jahr lesen werde.
Das Buch verlief ganz anders als gedacht.
Zu Beginn dachte ich, dass es ein Teenie Drama wird und viel geseusel, aber dies war gar nicht der Fall.
Wir lernen die junge Tessa kennen, voller Wut und Trauer auf ihre Familie, weil sie sterben wird... Und dies hätte sie immer wissen können, doch ihre Mutter wollte es keineswegs.
Bei einem Familienessen lernt sie dann den jungen Oskar kennen und halt Überkopf hat sie sich verguckt und will ihren letzten, perfekten Sommer mit Ihm verbringen.
Das Buch konnte ich ab der Mitte dann doch nicht weg legen und mochte die beiden sehr. Paar nervige Momente und Probleme die nicht hätten sein müssen...
Dennoch sehr zu empfehlen, mit wichtigen Themen.
dies war mein erstes buch, was ich von der autorin gelesen habe und es hat mir sehr sehr sehr gefallen.
der schreibstil war sehr angenehm und mein hat sehr gut in die geschichte hineingefunden.
das buch bringt einen wirklich zum nachdenken.über das leben, über den tod, die große liebe und um alles drum herum.
unterstrichen wird dies mit den vielen poetischen zitaten, die wirklich schön und traurig zugleich sind.
die autorin hat mit diesem buch wirklich ein werk geschaffen, was bestimmt in 50 jahren von schülern analysiert wird und auch in 100 jahren noch in erinnerung bleiben wird.
tess und oskar nehmen uns mit auf eine letzte reise, die durch italien führt. und weil ich dss buch auch noch während meinem urlaub am gardasee gelesen habe, hat es das noch schöner gemacht
Ein Buch, welches mir gezeigt hat, wie vergänglich das Leben doch ist und wie wenig wir den Moment genießen.
Denn das sollten wir viel öfter tun. Den Moment leben und uns nicht fragen "Was wäre wenn?" Oder "Das mache ich später. Ich hab noch Zeit" Aber das weiß man nie so genau. Und Tessa und Oskar, unsere beiden Protagonisten haben mir genau das offenbart. Dass es toll ist, unbeschwert zu sein und einfach im Hier und Jetzt zu leben und nicht in der Vergangenheit oder in der Zukunft.
Tessa ist so unfassbar stark und mutig. Ihren Charakter fand ich unheimlich gut ausgearbeitet. Die Autorin hat diese Bandbreite an Gefühlen so greifbar für mich gemacht, sodass ich mich - so gut wie es eben möglich ist - in sie hineinfühlen konnte. Sind wir mal ehrlich - Wer ist die ganze Zeit gut gelaunt, wenn man weiß, dass man nur noch wenige Wochen zu leben hat? Tessas Traurigkeit, ihre Zweifel, ihre Wut sind einfach nur nachvollziehbar und überhaupt nicht "nervig".
Und ich habe mich in Tessa verliebt und mit ihr zusammen habe ich mich auch in Oskar verliebt, der einfach für sie da ist. Die ganze Zeit. Sie nicht loslässt. Er liebt sie für das, was sie ist und verbringt mit ihr den schönsten Sommer ihres Lebens und erfüllt ihr einen riesigen Wunsch. Der Roadtrip von den beiden war lustig, gefühlvoll, aufregend und auch traurig. Ehrlich und realistisch. Ich bin normalerweise kein Mensch, der schnell bei Büchern weint aber ein paar Tränen musste ich doch bei diesem unfassbar gefühlvollen Roman vergießen.
Ich werde noch lange über dieses Buch nachdenken und bin so froh, es gelesen zu haben. Der Fokus lag auf jeden Fall auf der Beziehung zwischen Tessa und Oskar. Mehr hat es für mich auch nicht gebraucht. 5/5 ✨❤️
Ich habe jede einzelne Zeile dieses Buches geliebt. Es lässt einen Mitfiebern und jegliche Emotionen empfinden.. sei es Freude, Liebe, Wut oder Traurigkeit.
Empfehle ich jedem, der sich einfach verlieben möchte!
Ein Buch das wunderschön zu lesen ist und bei den man direkt Lust auf Sonmer bekommt.
Tessa hat Krebs und hat in ihrem Leben bei allem immer auf den perfekten Moment gewartet. Aber sie hat nicht mehr viel Zeit. Bald wird sie sterben und kann nicht mehr länger warten ihre Träume zu verwirklichen. In dem Buch lernt sie Oskar kennen und das verändert einiges. Zusammen reisen sie mit dem Auto durch Italien.
Tessa entwickelt sich in dem Buch stark und lernt durch Oskar, nicht immer nur das negative zu sehen. Zusammen mit ihm kann sie ihren letzten Sommer komplett ausschöpfen.
Die ganze Reise durch Italien kam mir aber leider auch ein bisschen kurz. Vorallem weil Tessa ja nicht mehr so viel Zeit hat und man nie weiss wann sie stirbt. Die Einführung war winfach extrem lang und die Reise beginnt erst nach der Hälfte des Buches.
Das Ende des Buches war so, so traurig. Ich musste so stark weinen wie noch nie bei einem Buch.
Ein sehr emotionales Buch für alle die Italien lieben.
„Alles ist ruhig, nur in mir ist es laut, der Himmel versteckt sich noch in der Dunkelheit. Während die Welt schläft, verliere ich mich mit jedem einzelnen Satz noch ein bisschen mehr in Oskar.“
„Ich wünschte, ich könnte mich vorbereiten. Ich meine aufs Sterben. So wie auf eine Prüfung in der Schule.“
Tessa hat ein Loch im Herzen. Sie leidet an einem inoperablen Herzfehler. Sie wird nie achtzehn und wird nicht die Dinge tun können, die man normalerweise tut, wenn man erwachsen wird: ausziehen und in eine eigene Wohnung ziehen, studieren, einen echten nackten Jungen sehen. Sie grübelt als „Musterschülerin ohne Führerschein“ über Dinge nach, aber lebt die Momente nicht.
„Ich dachte, sterben ist einfach. Ich dachte, es geht schnell. Wie geboren werden, nur rückwärts.“
Als sie Oskar kennenlernt, ändert sich ihre Sicht auf das Leben, die Liebe, das Sterben. Er weicht nicht von ihrer Seite und begleitet sie - ein Freund zum Sterben. Gemeinsam reisen sie von München durch ihr Sehnsuchtsland Italien, erleben Tessas besten letzten Sommer. Oder?
Ich werde nicht müde, Anne Freytags Bücher zu lesen. Je mehr ich von ihr lese, desto mehr liebe ich sie. Diese Geschichte handelt von der Liebe und zeigt, wie eine Reise durch Italien im Sommer sein kann, selbst wenn man weiß, dass man bald sterben wird.
Für meinen Geschmack ist es „zu viel“ Liebe in der Geschichte, auch wenn ich Tessa und Oskar total ins Herz geschlossen habe und bis zum Ende jeden Gedanken, jeden Schmerz mitgefühlt und gelitten habe. Aber für Tessa war es genau richtig: Das Leben verlängert sich durch die Liebe, um jede Minute mehr. Ihr Herz wird voller und voller. Auch wenn am Ende das Herz aufhört zu schlagen, bleibt es doch ein Ganzes.
„Ich dachte, ich gehe als unbeschriebenes Blatt, aber das werde ich nicht.“
Nach wenigen Seiten hab ich mich in die starke Sprache von Anne Freytag verliebt. Sie schreibt prägnante, sehr direkte Sätze und bleibt beim Wesentlichen. Trotzdem kommen einem durch die ausdrucksstarken Worte direkt Bilder in den Kopf. Das hat mich direkt beeindruckt! Das Tempo ist in der Geschichte von Tessa recht flott, die Handlung läuft schnell. Das hat für mich einfach perfekt zur Thematik gepasst und hat die Dramatik der emotionalen Ausgangslage nochmal verstärkt.
Tessa ist die Protagonistin in der Geschichte und sterbenskrank. Mein erster Eindruck von ihr: sie wirkte sehr direkt, ziemlich abgeklärt und sogar etwas hart. Während der Geschichte lernt man sie aber auch noch ganz anders kennen und die Emotionen kamen extrem rüber. In ihren schwächsten Momenten ist
Oskar da. Er ist einfach ein Herz auf zwei Beinen. Man versteht immer mehr, dass auch er sein nicht ganz so leichtes Päckchen zu tragen hat. Er ist trotz allem mit vollem Herzen da, einfach berührend. In der Geschichte geht man mit Oskar und Tessa auf Reisen und überraschenderweise kam das Setting trotz schnellerem Tempo und nicht soo vieler Details echt gut rüber und es kommen vor allem einige Life-Lessons an, die zwischen ein paar Tränchen einige Gedanken bei mir anstoßen konnten. 💭
Das Buch war ein richtiges Lesehighlight für mich und ich freu mich schon riesig auf mein nächstes Buch von Anne Freytag, das sogar schon bereit liegt und in den nächsten Wochen gelesen wird hihi.