Sperriges Buch
Unglaublich sperriger Schreibstil. Man braucht sehr lange um eine Seite zu lesen. Zudem werden so viele Fachbegriffe verwendet, dass das Lesen noch mühseliger wird. Den Gesprächen im Buch kann man so nur mit großer Mühe folgen. Ich nehme an die Autorin tat dies um einen besonders intellektuellen Eindruck zu vermitteln, der Lesefluss vom Buch leidet darunter jedoch enorm. In einem Satz im Buch heißt es bezeichnend: "...mit den Freunden war er (Shevek)still, sachlich, sanft und kalt." Das lässt sich auf das ganze Buch übertragen. Auch das Buch ist still, sachlich und kalt. Es gibt keine Spannungskurve. Die Spannung bleibt konstant sehr niedrig. Auch in den letzten Kapiteln ändert sich kaum etwas. Auch wenn ich die Idee hinter dem Buch sehr interessant finde: hätte ich nicht den Grundsatz Bücher zu Ende zu lesen, hätte ich es längst abgebrochen. Ich denke es war das mühseligste sperrigste Buch, das ich je gelesen habe, sogar Sachbücher mit eingeschlossen. Ich werde daher kein weiteres Buch der Autorin mehr lesen.



