Wow so langweilig muss man das erstmal hinkriegen!
In den Buch passiert nahezu nix außer, dass meine eine Frau, die zu den Reichen und Schönen gehören will, beim durch die Gegend ziehen und Zeit totschlagen begleitet. Absolut unspektakulär
Wow so langweilig muss man das erstmal hinkriegen!
In den Buch passiert nahezu nix außer, dass meine eine Frau, die zu den Reichen und Schönen gehören will, beim durch die Gegend ziehen und Zeit totschlagen begleitet. Absolut unspektakulär

Dieses Buch schlich sich leise an und hatte mich dann doch ziemlich fest im Griff. Im Mittelpunkt steht Alex, eine junge Frau, die sich am Rand der High Society von Long Island bewegt. Sie gehört nicht dazu – versucht es jedoch sehr eindringlich. Als sie plötzlich aus dem luxuriösen Sommerhaus ihres älteren Liebhabers fliegt, beginnt sie ziellos umherzustreifen: durch eine Welt aus Reichtum, Oberflächlichkeit und unausgesprochenen Regeln. „Diese Kontinuität erschien Alex nahezu unmöglich: Die Vorstellung, der Faden sei immer derselbe, die Welt bliebe statisch. Wäre es erdrückend, strafend, oder war es der Grund, weshalb all diese Leute eine so merkwürdige Gewissheit an den Tag legten bei der Frage, wer sie waren, eine Gewissheit, dass ihre Identität einen Kontext hatte?“ S. 220 Wenig Handlung, viel Atmosphäre: Emma Cline erzählt ruhig und beobachtend, kühl und sehr genau - kleine Gesten, peinliche Momente, Machtspiele und Hierarchien werden aufgedeckt. Man spürt beim Lesen ständig, wie unsicher Alex eigentlich ist und wie sehr sie versucht, das zu überspielen. Alex selbst ist keine Sympathieträgerin. Sie lügt, manipuliert und trifft oft fragwürdige Entscheidungen. Dünn ist die Grenze zwischen Selbstinszenierung und Verzweiflung. Sprachlich ist das Buch ziemlich stark - knapp, präzise und mit einem guten Gespür für Details. Keine leichte Lektüre, aber ein ziemlich kluger Blick hinter die glänzende Fassade eines Sommertraumes.
Simon heißt der neue Mann, dem Alex gerade Gesellschaft leisten darf. Sie verbringen den Sommer in den Hamptons: Alex fährt Simons teuren Wagen, lebt in seiner Villa und begleitet ihn zu den Partys der Reichen und Schönen bis ihr ein Fauxpas passiert und Simon sie rauswirft. Doch Alex ist überzeugt davon, dass sich alles wieder regeln wird. Also bleibt sie mit ihrer Reisetasche in den Hamptons und heftet sich an die unterschiedlichsten Menschen, um es irgendwie zurück auf Simons Gartenparty und damit zurück in seine Gunst zu schaffen. Der Schreibstil ist passend zur Atmosphäre eher nüchtern gehalten. Trotzdem entsteht eine konstante, angespannte Grundspannung, weil man sich ständig fragt, was Alex als Nächstes tun wird. Alex ist keine besonders sympathische Protagonistin: angepasst, egoistisch und oft unsicher, gleichzeitig aber auch verletzlich und verloren. Sie lügt und manipuliert, wirkt dabei jedoch oft eher wie jemand im dauerhaften Überlebensmodus. Nebenbei werden soziale Unsicherheiten und Klassenunterschiede thematisiert, ohne dass das Buch dabei zu offensichtlich wird. Das Ende wird sicher nicht jedem gefallen, für mich hat es aber gut gepasst.
Ein spannender Einblick in ein Leben einer ganz anderen Welt, eines Sugar Girls wenn man so möchte. Ich war hin- und hergerissen zwischen Ärger über das Verhalten der Protagonistin und Mitleid mit ihr. Leider hat mich das Buch zum Ende hin verlassen und die fehlende Aufklärung zum Wiedersehen mit Simon war für mich die Verpuffung des bis dahin sich aufbauenden Höhepunkts der Geschichte. Schade.
Alex ist Anfang 20 und eine Meisterin der Manipulation. Sie lernt den deutlich älteren Simon kennen, der sie in sein Haus in den Hamptons einlädt. Sie taucht ein, in die erschreckend oberflächliche Welt der Schönen und Reichen- immer darauf bedacht, nicht aufzufallen und Simon bei Laune zu halten. Auf einer Party trinkt Alex zu viel, es kommt zu einem Zwischenfall und Simon wirft sie raus. Doch Alex hat keineswegs vor, nach Hause zu fahren. Sie bleibt in der Gegend, hält sich über Wasser, lügt, manipuliert und hinterlässt eine Spur der Zerstörung. Ihr Ziel: Irgendwie die Zeit bis zu Simons Labour-Day-Party überbrücken, überraschend dort auftauchen und ihn zurückgewinnen- und sich ganz nebenbei noch ihren bedrohlichen Ex von Hals halten, dem sie Geld schuldet… Als ich letzten Samstag in der Buchhandlung Rupprecht stand, fiel mir das Cover auf, ich las den Klappentext und spürte, dass mir nach einer solchen Story war: Lügen und Intrigen mit einem Hauch Psychothriller. Das Buch hat genau diesen Nerv getroffen. Die einzelnen Kapitel sind ausschließlich aus Alex‘ Perspektive verfasst. Man taucht also tief in ihre Gedanken- und Gefühlswelt ein und blickt in die Abgründe, die hinter ihrem stets freundlichen Lächeln lauern. Emma Clines Sprache schafft anschauliche, klare Bilder. Der Vibe ist Euphoria meets Anna Delvey meets The O.C. Es geht um Lügen, Macht und wie leicht die Menschen das sehen, was sie gerne sehen wollen. In den letzten 50 Seiten lässt die Raffinesse der Story etwas nach- dennoch wollte ich unbedingt wissen, wie sie ausgeht. SPOILER: Aus meiner Sicht hätte es eine Menge aufzulösen gegeben - das Ende bleibt aber völlig offen, was ich irgendwie unbefriedigend fand. Fazit: Kein absoluter Must-Read aber ein unterhaltsamer psychologischer Thriller für zwischendurch.

»Eine dieser Reichen- Leute-Töchter, die zu bedauern waren, weil sie sich am Ende alles kaufen konnten, nur keine Schönheit.«
Alex verbringt den Sommer in den Hamptons mit einem älteren Mann, bis er sie nach einem „Fehltritt“ vor die Tür setzt. Trotzdem ist sie überzeugt, dass sich alles wieder einrenken lässt...Was folgt, ist eine düstere Woche, in der Alex sich durchschlägt, Menschen benutzt und immer weiter abrutscht. Die Atmosphäre bleibt dabei kühl, distanziert und stellenweise fast beklemmend. Emma Cline greift Themen wie Machtgefälle, Selbstinszenierung und leichte Weird-Girl-Fiction Vibes auf, eigentlich genau die Art von Büchern, die ich spannend finde. Hier hat es mich aber nicht ganz abgeholt und ich wünschte, ich könnte sagen, wieso. Ich kanns aber nicht. Ich bin ehrlich gesagt ein bisschen ratlos, wie ich das Buch finden soll. Es ließ sich zwar schnell lesen und hatte stellenweise (vor allem anfangs) eine gewisse Sogwirkung, aber wirklich berührt hat es mich nicht, eher hat es mich distanziert und leicht verwirrt zurückgelassen.
Puh, da hatte ich ja ganz andere Erwartungen... Was ich mir erhofft hatte? Einen spannenden Roman, der mit den Abgründen der Menschen spielt. Stattdessen habe ich eine, wie ich finde, eindimensionale Geschichte gelesen, die mich nicht packen konnte. Die ganze Zeit habe ich auf den großen Moment gewartet, der leider nie kam. Es wurde viel gesagt, aber passiert ist nicht wirklich viel. So plätschert das ganze dahin und ich habe es nur fertig gelesen, weil ich auf ein interessantes Ende gehofft habe. Doch auch das wurde mir nicht gegönnt. Es gab keine große Auflösung oder sonstige Erklärung und es war ein sehr offenes Ende. Tja, das war dann wohl ein Satz mit x..
Schade, es fing okay an, steigerte sich und wurde dann langweilig. Das Ende fand ich komplett daneben.
Ich fand das Thema cool. Während des Lesens gab es auch immer mal Spannungselemente aber es wurde einfach immer nur alles angedeutet und nie erklärt oder gar aufgelöst. Das nervte mich sehr und das Ende war dann absolut nicht meins. Da hätte man echt viel mehr rausholen können.
Noch besser als erhofft!
„Die Einladung“ von Emma Cline erzählt nichts weltbewegend Neues. Statt großer Ideen geht es um die Reise einer Antiheldin, die mit ihren eigenen Problemen, fragwürdigen Einstellungen und inneren Widersprüchen durch eine fast traumartige Welt treibt. Zwischen Verzweiflung und Gleichgültigkeit richtet sie dabei einiges an Chaos an, oft ohne es wirklich zu reflektieren. Trotzdem entsteht ein extrem starker Sog, der mich von der ersten bis zur letzten Seite nicht losgelassen hat. Beim Lesen war ich ständig hin- und hergerissen: zwischen Fassungslosigkeit und Faszination, zwischen Lachen und einem ziemlich unangenehmen Kloß im Hals. Ich habe mich immer wieder gefragt, wie sie nur so sein kann – und war trotzdem völlig gefesselt, wie bei einem Unfall, bei dem man nicht wegsehen kann. Besonders spannend fand ich, dass ich trotz allem manchmal sogar so etwas wie Sympathie für sie empfunden habe. Auch das offene Ende passt gut zu den letzten, schmerzhaft stimmigen Wendungen dieser Abwärtsspirale. Ein intensiver Roman, der wirkt, ohne laut sein zu müssen.
Avril Lavigne – „Nobody’s Home“-Vibes.
Alex verdient ihr Geld als Escort. Als sie plötzlich ohne Mann, Geld und Wohnung dasteht, versucht sie, sich irgendwie durchzuschlagen – bis zu einer Party, auf der sie ihren Ex Simon wiedersehen und zurückgewinnen will. Diese wenigen Tage, in denen sie zwischen Hoffnung, Lüge und Selbsttäuschung taumelt, bilden das Herz der Geschichte. Alex ist eine unsympathische, manipulative Protagonistin, deren ganzes Dasein auf Lügen basiert. Und trotzdem konnte ich Empathie für sie empfinden. Emma Cline musste ihr keine dramatische Kindheit oder gebrochene Familie andichten – in Alex’ Welt ergab alles Sinn, was sie tat. Das Ende – so wie ich es verstanden habe – hat mich tief berührt. Cline zeichnet diese glitzernde, aber innerlich leere Welt der Reichen und Schönen mit einer fast schmerzhaften Präzision. Zwischen Oberflächen und Einsamkeit, Macht und Abhängigkeit entsteht eine Atmosphäre, die einen nicht mehr loslässt. Ein stiller, melancholischer Roman, der nachhallt.
Schwer auszuhalten für mich !
Ein ambivalentes Leseerlebnis: Zwar greift das Buch Themen wie Selbstfindung, Abhängigkeit und Machtgefälle in Klassengesellschaften auf, dennoch konnte mich die Geschichte nicht abholen. Das Verhalten der Protagonistin wirkte auf mich rastlos, fast manisch, getrieben, ohne Halt und ohne Selbstkontrolle in ihren Entscheidungen. Hat mich wütend gemacht und aufgeregt. Sollte es bestimmt auch und ich lese auch gern problematische Figuren, aber diese Prota war echt schwer auszuhalten!

Für mich keine wirkliche Einladung
„Die Einladung“ von Emma Cline ist das 1. Buch von 3, welches ich für das nächste Buchclubtreffen lesen durfte. Danke für die Erfahrung. Cline´s Hauptfigur, Alex, ist eine Manipulatorin. Sie übt häufig Machtmissbrauch der Person gegenüber aus. Wie kann ich meine Interessen durchsetzen? Wie stehe ich im rechten Licht? Cline macht es geschickt. Die Einladungen, die mitunter keine wirklichen sind, zwingen die Protagonisten nicht „Nein“ sagen zu können. Alex gibt vor die beste Freundin zu sein. Schenkt ihnen nach dem Tag oder Nacht keine Beachtung oder nur dann, wenn sie sie braucht. Alex ist ihr egal, ob die Personen Gefühle für sie entwickelt. Sie verfolgt nur ihren Plan. Unabhängig von ihren eigenen Problemen. Sind die permanenten Einladungen ein Versuch sich selbst abzulenken? Cline gibt Einblicke in die High-Society mit welchen Problemen sie sich rumschlagen und wie sie ihren Tag verbringen. Geld spielt in den wenigsten Fällen eine Rolle. Emma Cline hat viel Lob für ihren Roman erhalten. Ich kann mich leider der Meinung nicht anschließen. Sie schafft es, ihre Hauptfigur mit wenigen Zügen zu skizzieren, die nicht sympathisch ist. Der Roman ist gradlinig, ohne großen Höhepunkt erzählt und liest sich flüssig. Mit dem Personal im Roman wird nicht gespart. Meine Hoffnung war, wann passiert etwas neues/überraschendes, leider blieb es hinter meinen Erwartungen. Es hätten sicher 50 Seiten weniger nicht geschadet.
"Ich glaube, das klingt verrückt", sagt Jack. "Aber ich liebe dich irgendwie. Ist das verrückt?" Alex ist 22, frisch getrennt von ihrem Exfreund Dom, dem sie noch Geld schuldet, und auf der Suche nach einem neuem Abenteuer. In einer New Yorker Bar trifft sie Simon, er lädt sie auf eine Drink und ein Essen ein, die erste von vielen Einladungen. Sie wird eingeladen den August in den Hamptons zu verbringen. Simon erfüllt ihr etliche Wünsche, nimmt sie mit zu Essen von Freunden, bis Alex eines Abend zu weit mit einem jungen Ehemann geht. Sie muss gehen, und zurück nach New York fahren. Aber Alex geht nicht, sie will bis zum Labor Day, der in einer Woche ist, zurück zu Simon. Sie schlägt sich durch, von Einladung zu Einladung, und immer nochsitzt ihr Ex ihr im Nacken. Sie lernt verschiedene Männer kennen, bleibt aber immer nur eine Nacht, aber der letzte Mann entdeckt mehr in ihr, aber auch ihn wird sie enttäuschen. Eine skurrile und eine toxische Geschichte, wobei beide toxisch sind Mann wie Frau. Ich weiß nicht, es war nicht meins, es zu vorhersehbar, zu platt, zu mau.
i feel a bit sorry for margaret
„Die Einladung“ habe ich im Geiste achtunddreißig Mal abgebrochen und doch zuende gelesen. Am Ende blieb das unbefriedigende Gefühl von „Warum hab ich mir das angetan?“ Ich habe die ganze Zeit darauf gewartet, dass etwas passiert. Irgendetwas. Aber es blieb bei Andeutungen, hübschen Sätzen, alles bleibt vage, inhaltsleer und bedeutungsschwanger, fast lächerlich theatralisch. Irgendwann hatte ich einfach keine Geduld mehr für das ewige „Fast passiert was“-Gefühl. Am Ende war ich richtig wütend über meine verschwendete Zeit. Ich verstehe irgendwie schon, was das Buch vielleicht sein wollte. Aber für mich war’s vor allem eins: unsympathisch. Zwei Sterne für das ein oder andere literarisch gut platzierte Bild. Alles andere: verschenkt.

2.5 ☆
the ending was super unsatisfying just like the majority of the book. I don't have a problem with "nothing happening, just vibes" but you still have to make it remotely interesting to be in the main character's head, no?
Soooo good!!
Easy to read, but no real story or I did not understand it. Can't recommend.
Das Buch hatte eine richtige Sogwirkung, aber das Ende hat mich ratlos zurück gelassen.
I love it!
Ich kann verstehen, warum manche das Buch nicht mögen, aber ich liebe es! Ich denke, es soll so geschrieben sein, dass man die Protagonistin nicht richtig kennen lernt, obwohl es aus ihrer Perspektive ist, damit man sich etwas in die anderen Menschen hineinversetzen kann, was ich total toll finde, da es endlich mal etwas anderes ist. Man denkt viel mehr drüber nach, noch im Nachhinein und es ist einfach ein total toller Schreibstil der Autorin.
ich habe mir mehr erwartet - die düstere Stimmung war durch die Seiten zu spüren das Ende war mir viel zu offen und endete viel zu abrupt mit vielen ???? in meinem Kopf 3⭐️
An einem Tag durchgelesen. Sehr atmosphärisch. Wir begleiten die Protagonistin eine Woche als eine Sache passiert, die dazu führt, dass sie aus dem Haus ihres Partners geschmissen wird.
Unterhaltsam
Alex gehört nicht dazu, aber sie bleibt. Und alles ergibt sich irgendwie. Schräge Geschichte, aber unterhaltsam und gut zu lesen.

Leider konnte mich dieses Buch so gar nicht packen. Die Protagonistin Alex war mir überhaupt nicht sympathisch und ich fand ihr Verhalten teilweise echt super nervig. Ich habe mich zwar die ganze Zeit gefragt was Alex auf dem Gewissen hat und was sich da in ihrer Vergangenheit abgespielt hat, aber so wirklich spannend wurde es meiner Meinung nach leider überhaupt nicht. Ich fand auch, dass Alex null Persönlichkeit hat und eher langweilig und verzweifelt gewirkt hat, anstatt dem Miststück das sie eigentlich verkörpern sollte, die sich an Männer ranmacht um diese auszunehmen. Auf den große Twist habe ich leider verzweifelt gewartet und das Ende lässt mich leider sprachlos zurück. Was war das bitte?
Sehr beklemmend, gut geschrieben, ein unglaublicher Sog. Ein Sommerbuch, was sehr gut in den Herbst passt
Die 22 jährige Alex wohnt beim 50 jährigen Simon in einem Häuschen in den Hamptons. Nachdem sie sich daneben benommen hat, wirft Simon sie raus. Dies will die junge Frau jedoch nicht auf sich sitzen lassen. Das Spiel beginnt.. Generell ist die Idee zu der Geschichte gut und spannend. Der schreibstil war flüssig und das Buch lässt sich schnell lesen. Jedoch muss ich trotz der Ich-Perspektive bemängeln, dass ich die Charaktere, insbesondere Alex, sehr flach fand. Man erfährt recht wenig, was dazu führt, dass man nicht wirklich eine gute Bindung zu den Protagonisten aufbauen kann. Hier gäbe es auf alle Fälle noch verbesserungspotential. Alex selbst nutzt jede Möglichkeit, um der Society zu schaden. Mit der zynischen Atmosphäre steigert sich auch die Spannung im laufe der Woche, über die sich die Geschichte erstreckt. Nichts desto trotz fehlt mir bei der Geschichte das Gewisse etwas, damit sie in Erinnerung bleibt. Offen ist auch, ob die Autorin damit eine Botschaft transportieren wollte. Für mich ist dies ein guter Unterhaltungsroman, den man mal zwischendurch lesen kann, aber kein Highlight.
There were no more words to read, no matter how much I wanted to read them.
Alex drifts and grifts from person to person on Long Island after being kicked out by an older man she's been living with. All we knew is that she believes if she can hold out until Labor Day, the man will welcome her back - she's just biding her time to return to him. In the meantime, we discover that Alex is a mess. She has no home, no job, few morals, and a strong talent for molding her personality into many different types of women. This makes her interesting enough as a character - plus the fact that she has zero qualms about lying, cheating, and stealing - but the emotional destruction she leaves in her wake is unsettling. Her survival comes first; everyone else comes second. The problem is, nothing really happens in the book. And even though something about Alex' train wreck of a life propelled me to keep reading, I never stopped waiting for something to happen. I waited. And I waited. And waited. And then when the final, climatic moment did arrive, again nothing happened, because the book ended in the most abrupt way possible. There were no more words to read, no matter how much I wanted to read them.

Nicht so gut wie angepriesen
Habe das Buch bei einer YouTuberin gesehen und war sehr angetan von der Zusammenfassung. Nun habe ich das Buch gelesen und habe tatsächlich mehr erwartet. Leider. Es war trotzdem nicht schlecht.
Naja....
Alex verscherzt es sich mit ihrem Sugar Daddy und wird von ihm aus der Villa geworfen, schlägt sich eine Woche mit fragwürdigen Menschen um die Ohren und kehrt dann zu ihm zurück. So lässt sich die Handlung kurz und knapp zusammenfassen und mehr braucht man auch nicht zu wissen. Die restliche Handlung wirkt extrem konstruiert und blutleer, fast schon weltfremd und passt einfach nicht. Schade, hatte was Besseres erwartet!
This was kinda fun, but it didn’t feel very crime(y) to me?
I don’t get it Following a 22y/o for a week of her being completely delusional and making one decision worse than the other and in the end nothing happens
Alex, eine 22-jährige Frau mit einem äußerst unbeständigen Leben, hinterlässt immer verbrannte Erde, wenn sie verschwindet. Sie schuldet vielen Menschen Geld, darunter ihrem ehemaligen Mitbewohner und einem Mann namens Don, den sie sogar bestohlen hat. Deshalb kommt es ihr gerade recht, als sie von ihrem neuen "Freund" Simon eingeladen wird, den Sommer mit ihm in seinem Anwesen auf Long Island zu verbringen. Doch nach einem Vorfall auf einer Party bittet Simon Alex, sein Haus zu verlassen. Dennoch ist sich Alex sicher, dass sie Simon in fünf Tagen auf seiner großen "Laborday-Party" zurückgewinnen kann, und so bleibt sie ohne Geld und Unterkunft auf der Insel. Die Geschichte folgt ihrem Versuch, sich in Simons Leben zurückzuschleichen, um ihre Beziehung und vor allem ihr angenehmes Leben zu retten. Alex ist eine faszinierende, aber zweifelhafte Person - impulsiv, manipulativ und egoistisch. Emma Cline erreicht etwas, das ich nicht erwartet hatte: Sie schafft es, mich für eine Figur zu begeistern, über die ich eigentlich nichts erfahre - ich kenne weder ihre Vergangenheit noch ihre Motive, außer ihrem Selbsterhaltungstrieb. Sie sagt sogar, "es gäbe keinen Grund", warum sie so ist, wie sie ist. Zugegebenermaßen ist es fragwürdig, wie sie Menschen ausnutzt, belügt und manchmal sogar bestiehlt, um ein gutes Leben auf ihre Kosten zu führen. Doch diese Menschen sind auch extrem elitäre und reiche Individuen, die in ihrem eigenen kleinen Kosmos der Privilegiertheit leben. Alex bewegt sich wie ein Geist zwischen den Reichen in ihrer abgeschotteten Welt und denjenigen, die für sie arbeiten und so ihr entspanntes Leben aufrechterhalten. Emma Clines Schreibstil ist beeindruckend und schafft eine unklare und rauschhafte Atmosphäre. Dennoch hätte ich mir manchmal etwas mehr Klarheit gewünscht. Denn Cline nimmt mich als Leserin mit auf eine düstere Reise voller Andeutungen und Erwartungen, doch dann kommt das Ende: offen und ambivalent. Dieses Ende verhindert, dass es zu dem vollständigen Lesehighlight wurde, das ich erwartet hatte. Ich hätte mir am Schluss mehr Auflösung gewünscht, obwohl ich die Reise bis dahin sehr genossen habe.

War ganz nett..
.. und ich mag Weird Girl Books auch ganz gerne, aber hat mich nicht zu 100% gecatcht. Mischung aus My Year of Rest and Relaxation und Catcher in the Rye würde ich sagen :)
So macht man sich (keine) Freunde.. ;) wunderbar spannende Hauptfigur und sehr präzise charakterisiertes Umfeld der reichen Menschen, den sie begegnet, die sie in ihr Leben zieht und abstoßt, für kurze und noch kürzere Zeit- ihr Gerstenkorn am Auge begleitet Alex länger als die Bekanntschaften, die sie immer wieder macht. Ich habe gerne Seite für Seite mitgefiebert, nur die Frage nach "warum eigentlich?" ist die, die mich von 5 Sternen abgehalten hat.
Das Ende lässt einen ratlos dastehen
Grundsätzlich spannende Story, die sich zum Ende hin zuspitzt, aber abrupt endet beziehungsweise das Ende Raum für Phantasie offen lässt. Muss man mögen. Ich mag das so extrem nicht.
"Sie zog eine Restaurantterrasse in Betracht. Die Markise war ausgefahren, die meisten der Tische waren unbesetzt. Es war noch früh, die Flaute vor dem Beginn der Lunchzeit. Ohne genau zu wissen, was der Plan war, lächelte sie einen älteren Mann an, der allein an einem der Tische draußen saß und bei dem sich im Nacken eine Krause aus Haut bildete. Er sah Alex an, dann sah er weg. Er warf nicht noch mal einen Blick zu ihr herüber. Vielleicht hielt er sie für zu verzweifelt." Zitat, Seiten 151, 152 The Guest lautet der Buchtitel im Original, aber vielleicht klang dieser dem deutschen Verlag zu unbestimmt, oder aber zu maskulin in der direkten Übersetzung. Wobei der Name der Protagonistin, Alex, auch nicht besonders festgelegt in der Zuordnung klingt, aber natürlich perfekt zu dem fragilen Dasein derselben passt, die für einen Sommer in die Blase der Schönen und vor allem Reichen in den Hamptons geschlüpft ist, um dem Gericht ihrer jüngsten Vergangenheit zu umgehen. Doch die sonnigen Tage am Meer nehmen ein plötzliches Ende ... Die Geschichte von Emma Cline hat eine klare Struktur: ihre Protagonistin, deren Beziehung mit dem reichen Mann abrupt endet, hat das feste Ziel in ihrer persönlich gewählten Schutzzone bis zu Party ihres Exlovers auszuharren, denn bei dem bevorstehenden Ereignis wird sie dieser zurücknehmen und alles wird gut! Also begleitet der Leser die junge Frau mit der Reisetasche, wie sie sich entschlossen an verschiedene Menschen heftet, um einem ungewissen Schicksal zu entgehen. Und mit jeder ihrer Aktionen zieht die Autorin die Spannung an und reißt uns mit in einen Sog aus Manipulationen und geheimen Sehnsüchten. FAZIT Eine Geschichte, die schnell süchtig macht - auch wenn man sicher ist, dass dieser Trip kein gutes Ende nimmt!
Ich habe wirklich versucht, dieses Buch zu mögen, aber mich haben wirklich alle Charaktere der Geschichte genervt, insbesondere die Protagonistin. Ihr manipulatives und opportunistisches Verhalten gingen mir dermaßen auf den Senkel… Das Ende fand ich dann außerdem enttäuschend. Um auch etwas positives zu sagen: Clines Schreibe und der Aufbau des Romans haben mir generell gut gefallen.
Spannend erzählte Geschichte, die einen ungeheuren Sog beim Lesen entfacht. Ich habe DIE EINLADUNG gerne gelesen, auch wenn die Geschichte oft etwas konstruiert und zu sehr auf Effekte hin geschrieben wirkt.
You know that someone can write when there is not much happening in a book and yet you feel the tension on every page.
Leider gar nicht meins
In „Die Einladung“ verfolgen wir die Protagonistin auf einem recht, meiner Meinung nach, merkwürdigen Weg. Dieses Buch konnte mich von Anfang an nicht wirklich überzeugen. Die Geschichte hatte in meinen Augen kaum Sinn. Einziger Pluspunkt: Der Schreibstil der Autorin ist recht gut. Sie hat einen sehr flüssigen und leichten Stil. Ansonsten leider gar nichts meins. Kaum Handlung, es passiert wahnsinnig wenig und ich habe mich durch das Buch gequält. Schade!
Hab's geliebt! Für alle Fans von moralisch verwerflichen Figuren, einem genialen Schreibstil und einer interessanten Szenerie. Will mehr von Emma Cine lesen!
Das Buch war leider gar nicht mein Fall und konnte mich nicht packen. Die Machtgefälle und wie viel weiter man mit Geld kommt, spiegeln die Wirklichkeit treffend wider. Auch, wie viele Leute es schaffen, sich irgendwie durchs Leben zu mogeln, ohne jemals Konsequenzen zu tragen. Alex ist so eine Person. Sie verkauft sich und ihren Körper, um das zu bekommen, was sie möchte. Dabei nimmt sie auf niemanden Rücksicht. Für mich ist leider absolut keine Spannung aufgekommen. Ich habe nicht mitgefiebert, wie Alex die Woche bis zur Party übersteht und ob sie ihr Happy End mit Simon bekommt. Fast alle Personen waren mir unsympathisch. Leider nicht meine Geschichte, aber wie immer reine Geschmackssache.
Selbstbetrug
Alex ist eine Meisterin des Betrugs. Dies gilt nicht nur für die reichen Männer, die sie um den Finger wickelt, um ein möglichst komfortables Leben im Lichte der High Society zu verbringen, sondern auch für ihre Selbstwahrnehmung. Denn Alex ist zwar eine mit viel schauspielerischem Talent ausgestattete junge Frau - Ihr Einfallsreichtum täuscht aber nicht über ihre Bindungsunfähigkeit und Unreife hinweg, was die unglückliche Seite der 22-Jährigen immer mehr zum Vorschein bringt. In dem Buch begleiten wir Alex für ein paar Tage dabei, über die Runden zu kommen, nachdem sie von ihrem (Ex?-)Freund Simon rausgeworfen wurde. Emma Cline ist dabei eine in sich schlüssige Geschichte gelungen, in der ich mich immer mehr über Alex und ihr Verhalten aufregte, aber auch irgendwie Mitleid mit ihr haben musste. Die immer mehr zu Tage tretende Unfähigkeit, gesunde Beziehungen aufzubauen, scheint zum einen etwas mit dem mysteriösen Dom zu tun zu haben, der ihr als eine Art Stalker auf den Versen ist, aber auch mit Alex‘ Medikamentensucht und ihrer scheinbar düsteren Vergangenheit. Dass die erwachsenen Bekanntschaften von Alex nur gespielte Höflichkeit verkörpern und keiner ehrliches Interesse an ihr zeigt, bestätigt zum einen die unangenehme Atmosphäre, die Alex Persönlichkeit über den Buchrand hinaus verbreitet, stellt aber such eine Kritik an der Oberflächlichkeit unserer Gesellschaft dar. Obwohl sich die junge Frau eigentlich nur nach echter Zuneigung sehnt, blockt sie schnell auch jeden ernst gemeinten Versuch der Kontaktaufnahme ab und verhält sich so destruktiv, dass ihr am Ende nur Ablehnung entgegengebracht wird. Auch wenn Alex also alles andere als sympathisch ist, hat Emma Cline ein umso tragischeres und nahbares Bild gezeichnet. Besonders die unterschwelligen Hinweise auf den sich immer weiter verschlechternden psychischen Zustand von Alex waren eindringlich und zeigten die Verdrehung der Wirklichkeit, die nichts mehr diente als dem Selbstbetrug und: dem Überleben im eigenen Unglück.
Ein Sommer in den Hamptons. Reiche, gut aussehende, erfolgreiche Menschen; Strände und Partys. Und mittendrin befindet sich die 22-jährige Alex, die zwar schön, aber weder reich noch erfolgreich ist. Daher lässt sie sich vom deutlich älteren Simon in seinem Sommerhaus beherbergen und aushalten. Doch dieses Konstrukt ist fragil, was umso deutlicher wird, als Simon sie wegen eines ihm missfallenden Verhaltens ohne mit der Wimper zu zucken vor die Tür setzt - damit sie wieder zurück in die Stadt fahren kann… doch dorthin zurück kann Alex nicht. Denn dort hat sie offensichtlich ein Schlachtfeld aus offenen Rechnungen zurückgelassen. Überzeugt davon, dass Sie zu Simons Party am Labor Day wieder eingeladen werden wird, verbringt sie die Tage bis zur Party damit, sich an den Stränden der Hamptons herumzutreiben und sich hier und da selbst einzuladen… ‚Die Einladung‘ ist eine auf den ersten Blick eher nüchtern wirkende Geschichte mit einer ziemlich unsympathischen Protagonistin. Doch Emma Clines Schreibstil ist so besonders, dass man dennoch mit dieser unsympathischen Person mitfiebert, sie bemitleidet und ihr irgendeinen Sinn oder Ausweg wünscht. Auch darüber hinaus weist die Story keinen offensichtlichen Spannungsbogen auf. Doch auch hier gelingt es der Autorin, durch Nüchternheit und Kontraste einen Sog herzustellen, der einen durch die Seiten fliegen lässt. Ingesamt war die Geschichte für mich so nüchtern erzählt, dass ich vieles beim Lesen unmittelbar erstmal nur zur Kenntnis genommen habe. Der „eigentlich total krass“-Moment kam meistens erst einen Moment später… stilistisch erstmal gewöhnungsbedürftig, aber letztlich doch beeindruckend!
Gefährlich Sog aus Manipulation und Rausch
Alex verbringt einen Sommer mit einem älteren Mann in den Hamptons, als sie sich aber aus seiner Sicht daneben benimmt, setzt er sie vor die Tür. Aber Alex ist der festen Überzeugung wenn sie nur ein paar Tage übersteht und dann bei der Gartenparty von Simon auftaucht wird alles wieder wie es war. Manchmal war es fast schmerzhaft den auch mit Drogen gesäumte Weg von Alex zu verfolgen. Wie manipulativ und ohne Rücksicht sie Zufallsbekanntschaften auswählt, um die Tage zu füllen und wo unterzukommen nach dem Rauswurf. Emma Cline beschreibt dies alles so eindringlich und ihre Antiheldin wurde mir mit jeder Facette ihrer Persönlichkeit unsympathischer. Es war ein gutes Buch, dass mir aber kein gutes Gefühl gab und daher wird es mir denke ich nicht allzu lang in Erinnerung bleiben.
Ein Roman, den man nicht weglegen kann, denn die Spannung zieht immer mehr an. Alex, 22 Jahre und Sexarbeiterin aus New York hat sich in der Stadt einige Feinde gemacht. Zum Glück verbringt sie den Sommer bei ihrem reichen, sehr viel älteren Freund Simon in den Hamptons. Doch als sie sich einen kleinen Fehler zu viel erlaubt, schmeißt er sie raus. Zurück in die Stadt kann sie nicht, also beschließt sie sich die nächsten Tage irgendwie durchzuschlagen, bevor sie bei der großen Labor Day Party Simon zurückerobern will. Alex ist die klassische Antiheldin und ich war sehr auf ihrer Seite. Der Roman zeigt die Unmöglichkeit in der Klassengesellschaft aufzusteigen und dass der Glanz der Reichen und Schönen schnell bröckelt, wenn man hinter die Fassade blickt. Ich hatte unheimlich viel Spaß beim Lesen und hoffe, dass es den zahlreichen Alex'en da draußen gut geht. Sie verdienen es.
Sehr gute Darstellung, wie nah in Los Angeles das Leben der High Society und der Gestrandeten beianander liegt. Ein gelungener Blick hinter die Kulissen der Glamourwelt, leider mit einem enttäuschenden Ende.
Nach "The Girls" war dies mein zweiter Roman von Emma Cline. Und auch diesmal hat die Autorin es geschafft, mich von der ersten Seite und mit dem ersten Satz an die Lektüre zu fesseln. Im Buch lernen wir Alex kennen, die als Escort arbeitet und aktuell von Simon, einen mittelalten, wohlhabenden Mann ausgehalten wird. Alex hat Simon in die Hamtons begleitet und während Simon arbeitet, lässt Alex sich durch den Tag tragen. Doch plötzlich fällt Alex aus der Rolle und Simon setzt sie vor die Tür. Alex aber sieht noch eine Chance für sich und so begleitet der Leser Alex auf ihrer Odyssee durch die Hamptons. Alex ist beileibe keine sympathische Person, sie eckt an, ist unbequem und wirklich gemocht habe ich sie an keiner Stelle. Doch die Rückblicke, die der Leser im Buch zu Ihrer Person bekommt, und ihr manipulatives Verhalten, das man fasziniert beobachtet, machen den Reiz dieser Geschichte aus. Ab und an wurde Alex mir aber zu anstrengend, weshalb ich das Buch ab und an auf Seite legen musste, um das Gelesene zu verarbeiten. Ein Sommerroman, der den Leser nachdenklich zurücklässt. Von mir gibt es 4 von 5 Sternen.
4,5 Sterne
Auch wenn das Buch von der Komplexität der Charaktere und bezüglich des Spannungsbogens nicht an The Girls herankommt, habe ich es sehr gerne gelesen. Das offene Ende, das vielmals kritisiert wird, fand ich irgendwie passend.