Machtspiele, Manipulation und das alles auf einer Segelyacht. Hat mich leider nicht so wirklich überzeugt.

⭐️⭐️⭐️ Segellehrgang mut Gänsehaut
Ich habe mir endlich In blaukalterTiefe von Kristina Hauff aus dem Regal gezogen und bin... naja, so semi-begeistert. Einerseits mochte ich das Setting sehr, denn da das Buch hauptsächlich auf einer Segeljacht spielt, schafft diese Enge und erzwungene Nähe eine ganz besondere Stimmung unter den Protagonisten und wirkt wie ein Kammerspiel. Andererseits muss ich aber sagen, dass ich trotzdem nicht ganz so gepackt wurde von der Handlung und den (Miss-)tönen zwischen den Figuren. Es gibt ja Bücher, die ziehen einen so ganz tief rein in die Beziehungen zwischen den Personen. Aber hier habe ich das leider nicht ganz so gespürt.Zwar wurden viele Konflikte und Spannungen dargestellt, aber für mein Empfinden war es doch eher eine oberflächliche Spannung. Ich kann es schlecht beschreiben... An alle, die das Buch ebenfalls gelesen haben: wie habt ihr das empfunden? Abgetaucht ins Buch oder doch eher mit Abstand die Handlung verfolgt? Für mich war es ein solider Roman, aber kein Highlight.
Ein Segeltörn in den schwedischen Schären, der für Caroline und Andreas zur Belastungsprobe wird. Unter der idyllischen Oberfläche brechen Konflikte auf, bis eine stürmische Nacht verborgene Wahrheiten ans Licht bringt.
Ein wechselhafter Segeltörn
Dieses Buch ist nichts für Schönwettersegler, auch wenn zunächst mit Erfolg, schönen Menschen, lecker Speis und Trank gelockt wird. Wer wissen möchte, wie sich „normale“ Alltagsdramen auf engster Fläche zu einem tödlichen Strudel aufbauen können, ist hier richtig. Zwischendrin etwas viel Klischeeproblematik (Drogen, sexuelle Erregtheit, Karriereambition, Ehekrise) aber… nicht vergessen, wir befinden uns auf engstem Raum vielleicht muss es geballt kommen. Wen interessiert, wie alles in den spitzen Felsen der Schären Schwedens vom Sturm zerissen wird sollte an Bord dieser Yacht kommen. Einsteigen, anschnallen, Cremant genießen… und dann Segel setzten, solange es noch geht.

Wunderschöne Landschaft, Atmosphäre mit viel innerlicher Spannung an Bord.
Das Buch gefiel mir, da es doch etwas schwedisches Feeling ins Wohnzimmer gebracht hat. Die Atmosphäre der Schären, stimmungsvoll auf einem Segeltörn. Auch die Grundidee von fünf Persönlichkeiten, alle mit ihren Vorgeschichten auf dieser Segelyacht, auf engstem Raum, empfand ich spannend und war interessiert, welche "Abgründe" sich auftun. Was sie zum Teil auch Taten, alle waren mit sich und ihrem Mikrokosmos beschäftigt. Die Aufbereitung der Kapitel nach den Personen finde ich gut und so macht es mir das ganze einfacher in die Gedankenwelt der einzelnen Protagonisten abzutauchen. Das Buch war interessant, nicht zu abgehoben, sondern durchaus "echt" am Leben. Ich denke, dass wir alle mal in unserem Mikrokosmos gefangen sind, gefallen wollen, maskieren und nicht unser wahres Ich zeigen. Dies kommt dann in Extremsituationen zum Vorschein und lässt ein anderes Bild auf die Person werfen.

Psychologisch raffinierter Segeltörn
Zwei Paare und ein einsamer Skipper auf einem zehntägigen Törn durch die schwedischen Schären. Wie dramatisch sich die Lage zwischen den Damen und Herren hier schlagartig zuspitzt, hat Frau Hauff sehr fesselnd beschrieben.

Die Autorin versteht es auf beeindruckende Weise, den Alltag und das Leben so real darzustellen, dass man sich sofort in die Figuren und Situationen hineinversetzt fühlt. Jede neue Geschichte eröffnet ein weiteres, interessantes Thema und zeigt, wie vielseitig und tiefgründig das menschliche Dasein sein kann. Besonders gelungen sind die psychologischen Feinheiten: Die Abgründe, die inneren Konflikte und die emotionalen Tiefen werden klar, präzise und mit großem Gespür beschrieben. Man spürt beim Zuhören, dass hier jemand schreibt, der die Menschen wirklich versteht. Das Hörbuch ist insgesamt sehr gut umgesetzt – atmosphärisch, fesselnd und professionell produziert. Einzig die Sprecherin der Caroline fällt etwas aus dem Rahmen und wirkt im Vergleich weniger stimmig, was jedoch das Gesamtwerk nur minimal beeinträchtigt. Alles in allem ein eindringliches, gut erzähltes und emotional starkes Werk, das zum Nachdenken einlädt und lange nachhallt.
Wow, was war das für eine Geschichte?!😱🤯 Hätte ich das Buch nicht abends angefangen und mich dann später die Müdigkeit in Beschlag genommen hätte, hätte ich dieses Buch an einem Stück durchgelesen.🫠 Es ist mein allererstes Buch von Kristina, und es war so unglaublich spannend, unvorhersehbar und geheimnisvoll.🤭🤫 Ich hatte noch nie während des Lesens erst Charaktere sympathisch gefunden und am Ende alle gehasst, aber in diesem Buch war es echt immer ein Wechsel, weil während des Segeltörns merkt man wirklich, dass alles, was ich vorher an den Personen sympathisch fand, nie wirklich der Realität entspricht.👀 Wie schnell sich auch dieses lockere Verhältnis zu kalter Feindseligkeit geändert hat, ist so unglaublich gut gemacht.🫡 Die beiden Paare und unser Skipper nehmen natürlich viel Raum ein, vor allem durch die falschen Fassaden, aber gleichzeitig befinden wir uns ja mit ihnen auf dem Meer, und was ich besonders toll fand, ist, dass wir quasi mitlernen.🤗 Die Fachbegriffe, die man so auf einem Segelschiff hat, werden im Buch den Charakteren und somit auch uns erklärt.☺️ Wir bekommen mit, wie das Leben auf so einem beengten Raum ist, aber auch wie man sich hinter dem Steuer fühlt oder wie man so die Abende an den verschiedensten Häfen verbringt, was dann auch immer eine gewisse Ruhe zurück zu der Hektik bringt, die sich tagsüber immer abspielt.😊 Ich kann gar nicht richtig beschreiben, was das für ein Leseerlebnis war.🫠 Ich war einfach direkt von der ersten Seite an gefesselt und wurde in die Story eingesaugt.😍 Was mir auch nochmal mega gut gefallen hat, ist, dass man Kapitel aus allen Sichtweisen hat, außer die von unserem Skipper, und so wissen wir natürlich, was jeder einzelne wirklich denkt oder im Sinn hat, und das macht alles noch spannender und interessanter.😶👀 Mir hat das Buch einfach nur unglaublich gut gefallen.🥹 Wir haben Spannung bis zum Schluss, wunderschöne Momente und Orte, und alles passt zusammen, auch wenn ich sagen muss, dass das Ende für mich tatsächlich überraschend war, weil ich nach dieser ganzen Entwicklung mit etwas anderem gerechnet habe.🙈
In Blaukalter Tiefe von Kristina Hauff aus dem #hanserblau Verlag ⛵️ Zwei Paare begeben sich an Boot eines Segelschiffs. Mit Hilfe des Skippers wollen sie unbeschwerte Tage in den schwedischen Schären verbringen. . Das klappt nicht. . Die süddeutsche Zeitung sagt zu diesem Buch … sehr spannend, sehr rasant, sehr erschreckend… und ich denke, dass ich ein anderes Buch gelesen habe 😅 . Ich mochte die Segelgeschichte, die Landschaft, die Schären, die Atmosphäre. . Die Schären ein Traum. Die Beziehungen auf diesem Schiff ein Alptraum. Das hat Potenzial. Das ist interessant. Aber bei weitem nicht so reißerisch, wie es die #süddeutschezeitung ankündigt. . Die Handlungen der Protagonisten machen traurig, wütend aber sind auch teilweise zum fremdschämen, sind unangenehm. . Nachvollziehbar ist nicht alles. Sind halt verletzte Individuen dort an Bord. . Interessant war es. Ein Highlight leider nicht.

Eindeutig ein 5 Sterne Buch! Tolle, tiefgängige Charaktere, Wahnsinnssetting, spannende Wendungen.
Naja…
Zwei Ehepaare (Caroline und Andreas und Tanja und Daniel) haben die Luxusyacht „Querelle“ mit Skipper gemietet, um die Schären in Schweden zu ergründen und ein paar Tage auszuspannen. Pikanterweise ist Andreas Daniels Chef, er will ihn in der Kanzlei zum Partner machen. Nach einem eher gemächlichen Beginn entwickelt sich die Reise immer mehr zu einem Desaster, und am Ende wird eine Person vermisst, der Skipper, er taucht dann etwas später unversehrt in Frankreich auf. Der Versuch eines Psychothriller-Kammerspiels: Die Idee, die drei grossen M (Macht, Männer, Menopause…) in einen sich grossmehrheitlich auf einer Segelyacht anspielenden Roman zu verpacken ist gut und die Autorin ist entweder seine eine tolle Seglerin oder stark in der Recherche. Abgesehen davon: Ein anderes Mal würde ich eher eine Folge Rosamunde Pilcher schauen. Da gibt’s wenigstens noch echte Gefühle… Instagram: Der Versuch eines Psychothriller-Kammerspiels: Die Idee, die drei grossen M (Macht, Männer, Menopause…) in einen sich grossmehrheitlich auf einer Segelyacht auf dem Weg zu den schwedischen Schären abspielenden Roman zu verpacken ist gut und die Autorin ist entweder selber eine tolle Seglerin oder stark in der Recherche. Abgesehen davon: Ein anderes Mal würde ich eher eine Folge Rosamunde Pilcher schauen. Da gibt’s bei vergleichbarem Setting (zwei Paare mit diversen Herausforderungen und ein allenfalls ehemals lässiger Skipper) wenigstens noch echte Gefühle. Immerhin: Das Buch liest sich schnell und es ist sehr unterhaltsam, die Kapitel haben eine angenehme Kürze und der kapitelweise Perspektivenwechsel ist ziemlich originell. (Aber von Ann Napolitano im wunderbaren «Hallo Du Schöne» viel viel viel besser umgesetzt.) 👍👍
Zwiegespalten...., zum Einen ist da dieser wunderbare Schreibstil, wow; zum Anderen war aber auch der Plot und die Figurencharakteristika. Es war obwohl es inhaltlich dicht war alles vorhersagen, mit den Figuren konnte ich nicht mitfühlen und alle blieben farblos. Die Grundgedanken sind interessant, dysfunktionale Paare, Selbstaufgeber*Innen und Selbstdarsteller auf engstem Raum. Auch die jeweils abwechselnd Perspektiven wären eigentlich interessant. Aber trotz des Potential kam ich bis zum Ende nicht rein. Ich glaube aber dass Buch findet seine Begeisterten, die Sprache der Autorin ist reine Wucht.
Großartiges Buch. Fünf Menschen auf engstem Raum, Psychologie und das Leben, die Freiheit.
Es geht um den schicken Anwalt, die taffe Live-Style-Journalistin, den kuschenden „Anwaltsgehilfen“, sein braves Hascherl, das am Schluss über sich hinauswächst sowie den kernigen Skipper des Bootes, das bezeichnenderweise „Querelle“ heißt.

Ein Kammerspiel auf offener See. Andreas überrascht seine Frau Caroline mit einem ganz besonderen Urlaub. Ein Segeltörn in die schwedischen Schären. Doch nicht nur zu zweit,sondern auch noch mit Andreas' jüngerem Kollegen Daniel und seiner Freundin Tanja. Außerdem mit an Bord ist der Skipper Eric,dem das ⛵ Boot gehört. Also nichts mit romantischer Zweisamkeit. Aus den jeweiligen Perspektiven der einzelnen Reisenden wird diese Geschichte geschrieben. Dies ist typisch für Kristina Hauff und ich liebe diese Art zu schreiben. Denn so,erhalte ich einen Einblick in jeden Kopf und in jeden Charakter. Wer ist verlässlich,wer unzuverlässig? Mit wem sympathisiere ich,und mit wem nicht? Die Geschichte beginnt mit diesem kleinen Aufreger,dass Caroline gar keine große Lust hat,mit Daniel und seiner Freundin zu reisen. Die anderen wiederum scheinen dies nur aus einem einzigen Grund zu machen,um Andreas zu gefallen. Um beruflich aufzusteigen. Wie weit geht das "Gefallen wollen"? Auch Eric der Skipper,scheint geheimnisvoll zu sein und weckt besonderes Interesse bei den Frauen an Bord. Ein Segeltörn,bei dem sich alle vertrauen müssen,damit sie auf hoher See überleben können. Außerdem erwähnenswert sind die atemberaubenden Naturbeschreibungen. Wenn die Autorin das Erlebnis beim Segeln beschreibt,hat man das Gefühl,als sei man selbst dabei. Interessant geschrieben und wieder einmal ein psychologisches Meisterwerk. Von der Thematik hat es Ähnlichkeiten zu Anne Freytags "Blaues Wunder", wobei "In blaukalter Tiefe" bereits 2023 erschienen ist. Nun habe ich alle Bücher von Kristina Hauff verschlungen,und freue mich auf weitere 😍 ⭐⭐⭐⭐ | 5 Sternen

Kristina Hauff gelingt mit „In blaukalter Tiefe“ ein atmosphärisch dichter und psychologisch fein ausbalancierter Roman, der seine Leser*innen mit auf einen Segeltörn in die schwedischen Schären nimmt – und dabei tief in menschliche Abgründe taucht. Was als Versuch beginnt, eine zum Scheitern eingeschlafene Beziehung zu retten, entwickelt sich zu einem gefährlichen Spiel aus Macht, Begierde und Misstrauen. Caroline und Andreas, beide beruflich erfolgreich, aber emotional voneinander entfremdet, hoffen auf einen Neuanfang auf dem Wasser. Doch Andreas trifft eine folgenschwere Entscheidung: Er lädt seinen jüngeren Kollegen Daniel samt dessen Freundin Tanja auf die Reise ein. Gesteuert wird die Yacht Querelle vom geheimnisvollen Skipper Eric, dessen rätselhafte Aura von Anfang an für Unbehagen sorgt. Hauff entwirft ein Kammerspiel auf engstem Raum. Mit feinem Gespür für zwischenmenschliche Spannungen und einem Blick für die kleinsten Regungen ihrer Figuren entfaltet sie einen Sog, dem man sich kaum entziehen kann. Die wechselnden Erzählperspektiven erlauben intime Einblicke in das Innenleben der Figuren – jeder von ihnen trägt Geheimnisse mit sich, jeder spielt ein eigenes Spiel. Die Natur wird dabei nicht nur zur Kulisse, sondern zum Spiegel der inneren Zustände. Das ruhige Wasser, die majestätische Schärenlandschaft – all das schlägt in Bedrohung um, als ein Sturm aufzieht und die aufgeheizte Atmosphäre an Bord in eine Katastrophe mündet. Die Grenze zwischen Kontrolle und Kontrollverlust verschwimmt, Masken fallen, und was lange unter der Oberfläche brodelte, wird mit unbändiger Wucht freigelegt. Hauffs Sprache ist klar, gleichzeitig poetisch und präzise, ihre Landschaftsbeschreibungen sind eindringlich, ohne je kitschig zu wirken. Die psychologische Spannung wird nicht durch laute Dramatik erzeugt, sondern durch das stetige Drehen an der Schraube – ein leises Unbehagen, das sich langsam zu echter Beklemmung steigert. „In blaukalter Tiefe“ ist wesentlich mehr als nur ein Spannungsroman. Es ist eine fein beobachtete Studie über zwischenmenschliche Dynamiken, über Verletzbarkeit, Machtverhältnisse und das fragile Gleichgewicht von Nähe und Distanz. Wer psychologisch dichte Romane mit Sogwirkung liebt, wird mit diesem Roman seine helle Freude haben!

In blaukalter Tiefe beginnt mit einer vielversprechenden Atmosphäre: düstere Landschaften, eine unterschwellige Spannung und ein Hauch von Mystery, der neugierig macht.
Die Grundidee hat durchaus Potenzial, und die bildhafte Sprache schafft es an manchen Stellen, echtes Kopfkino auszulösen. Jedoch war mir grundsätzlich jede Figur in diesem Buch so unfassbar unsympathisch. Arrogant und so klischeehaft in patriarchalen Mustern denkend, dass mich die Probleme fast gelangweilt haben. Gealterte Egomanen der gehobenen, weißen Mittelschicht auf der einen Seite (Andreas und Caroline) und das farblose, durchschnittsdeutsche jüngere Pendant dazu auf der anderen. (Daniel und Tanja) Dann gibt es noch Eric, ich denke er sollte als mysteriöser Weltenbummler daherkommen, außer mangelnde Persönlichkeit und einem Ego- und Geldproblem lässt sich jedoch nicht mehr dahinter erkennen. So verliert sich die Geschichte schnell in sich selbst. Die Handlung schleppt sich stellenweise zäh dahin, Figuren bleiben blass, emotionale Tiefe sucht man vergebens. Die Dialoge wirken gestelzt, fast schon hölzern, und nehmen dem Ganzen viel an Authentizität. Auch das Ende fühlt sich nicht wie ein Höhepunkt an, sondern eher wie ein leises Versanden oder ein unentschlossener Abschluss. Vieles was im Laufe der Handlung angeschnitten wird bleibt offen oder es wird einfach nicht weiter ausgeführt, was spannend hätte sein können. So wird kontinuierlich Potenzial verschenkt, einfach schade. Wer Wert auf Atmosphäre legt und sich gerne in kühle, melancholische Bilder ziehen lässt, könnte ,In blaukalter Tiefe‘ etwas abgewinnen. Wer aber auf eine fesselnde Handlung und glaubwürdige Charakterentwicklung hofft, wird enttäuscht.
Ich habe zu diesem Buch gegriffen, weil mich Kristina Hauffs vorheriger Roman mehr als überzeugt hatte. Hier wusste ich, dass das Segelsetting für mich schwierig werden würde und so war es auch. Nicht mein Fall... Es war trotzdem spannend zu erleben, wie fünf Menschen mit ihren inneren und äußeren Konflikten auf so engem Raum jeden Tag zusammen sind. Die Anspannung konnte man greifen. Das Ende hat mich jedoch enttäuscht.
Spannend, schlüssig, unterhaltsam
Definitiv nicht mein letztes Buch der Autorin. Eine runde gute Geschichte mit passendem Schluss. Der Schreibstil ist angenehm, man konnte die Emotionen und das Verhalten der vier Protagonisten gut nachvollziehen. Der enge Raum, die knappe Zeit an Bord haben der Geschichte ein gutes Tempo und Spannung gegeben. Vielleicht hätte ich mir noch ein klein wenig mehr Spitzen gewünscht. Ich würde das Buch aufjedenfall weiterempfehlen.
Interessante Studie über Menschen die auf engem Raum zusammen kommen. Und in Not geraten. Leider war das Ende ziemlich unbefriedigend.
Eine sehr überzeugende storyline. Das Verhalten der Charaktere und die Atmosphäre kommt bis zu einem gewissen Zeitpunkt ziemlich gut rüber. Das Ende hat mich leider sehr enttäuscht. Es wurde alles viel zu schnell abgehakt. SPOILER: Warum Tanja Daniel verziehen hat kann ich nicht ganz nachvollziehen. Diese Charakterentwicklung wurde zu wenig beschrieben und war deshalb schwer zu akzeptieren. Das vieles erst im epilog aufgelöst wurde fand ich zu spät und damit für den epilog auch zu viel. Silvie hätte man meiner Meinung nach nicht mehr einbringen müssen. Da hätte es gereicht das Eric es am Ende erklärt. Erics Gründe fand ich auch ziemlich schwach das hätte man mit Sicherheit bessere Wege finden können. Warum die Autorin noch ein anstehendes Gespräch zwischen Caroline und Tanja einbringt zu dem es nicht mehr kommt verstehe ich ebenfalls nicht. Das hat mich sehr gestört da alles geklärt war und jetzt unnötiger weise ein offenes Ende produziert wurde.
Ein turbulenter Segelturn. Machtspiele an jeder Ecke, aber das Ende konnte mich nicht begeistern. Leider
Starker Beginn, spannender Mittelteil; am Ende erleben Charaktere und Geschichte leider einen Schiffbruch. Schade!
"Niemand glaubte mehr an Paradiese." Andreas überrascht seine Frau mit einem Segeltörn in die schwedischen Schären. Einziger Wermutstropfen, sein Arbeitskollege und dessen Frau kommen mit. Die Reise wird ein Disaster. Leider konnte mich die Story nicht überzeugen, ich habe einfach die Beweggründe der Personen nicht verstanden und konnte ihr Handeln nicht nachvollziehen. An sich ist das Buch interessant geschrieben, hat einen tollen Spannungsbogen und ich mag auch die inneren Konflikte der Charaktere. Aber ich konnte einfach nicht mit ihnen warm werden und deshalb auch nicht mitfiebern. Und ich hatte mir etwas mehr Landschaftsbeschreibungen gewünscht, ich war nämlich schon in den schwedischen Schären und fand es dort so wunderschön. Für alle, die dramatische zwischenmenschliche Geschichten mögen und nicht unbedingt die Charaktere mögen wollen
Andreas, Anwalt einer großen Kanzlei, lädt seinen Mitarbeiter und dessen Frau zu einem Segeltörn ein. Mit dabei seine eigene Frau ,die schon immer zu den schwedischen Schären segeln wollte und ein Skipper, deren Boot sie gechartert haben. Fünf unterschiedliche Menschen an Bord, 5 unterschiedliche Probleme und Charaktere. Kann ein solcher Trip gut gehen? Wie lange kann man Dinge voneinander auf engstem Raum verbergen? Der Schreibstil der Autorin ist großartig, man spürt die rauhe See auf der Haut, die Schönheit der Schären ist fast greifbar. Die Stimmung der Charaktere fühlbar. Die Zuspitzung bis zum Showdown bleibt spannend. Einziger Kritikpunkt ist das Fachsimpeln übers Segeln.
Ein wirklich großartiges Buch!
Ein kurzweiliges, unterhaltsames Buch, das für mich gen Ende allerdings etwas ins Kitschige abdriftete. Die Wechsel in die verschiedenen Perspektiven der Protagonisten fand ich gelungen und sorgten für Abwechslung. Als seichte Urlaubslektüre zu empfehlen.
Bis zum letzten Kapitel dachte ich das wird ein klares 5 Sterne Buch aber ne ey 🥲
Segeltörn mit Wendungen
Die Geschichte, die sich auf einem Segeltörn abspielt, hat mir ganz gut gefallen. Vor allem werden hier zwischenmenschliche und deren Schwierigkeiten aufgegriffen, insbesondere zum Thema Beziehung und Ehe. Hin und wieder gibt's dann auch ne kleine Wendung. Auch wenn ich das Buch an vielen Stellen dann doch etwas traurig fand, war der Ausflug sehr erfrischend. Die Autorin benutzt eine leichte Sprache. Ich hab mich gefühlt, als wäre ich auf dem Segeltörn dabei gewesen.
Segeln - Horizont - Freiheit / Falsch gedacht
Es ist ein Buch, mit fünf Personen und jede bringt dich selbst und seine Probleme mit sich. Am Ende verändert dieser Segeltörn dann vieles. Ein spannendes Buch, obwohl es kein Krimi ist. Und einem Andreas sind wir alle sicher schon einmal begegnet.
Ein Segeltörn, 5 Menschen an Bord und jeder hat ein unsichtbares Päckchen mitgebracht. Obwohl jeder Teilnehmer versucht, sein individuelles Geheimnis vor den anderen zu verstecken und in eine wohlüberlegte Rolle schlüpft, zeigen sich auf See und in der beengten Situation an Bord bald erste Risse in der Fassade des Einzelnen. Vor der Urlaubskulisse führt Kristina Hauff aus vier unterschiedlichen Perspektiven ein spannendes Kammerspiel auf und beweist wie in "Unter Wasser Nacht", dass sie eine Meisterin im Zeichnen von Paarbeziehungen ist, ohne voyeuristisch zu wirken. FAZIT Ideale Lektüre für einen Sommerabend oder als Urlaubslektüre (nur nicht beim Segeltörn).
Ich fand es irgendwie unbefriedigend. Alle Protagonisten haben Probleme.. mit sich, mit den anderen… durch die anderen. Unterschwellig habe ich angenommen, dass der Plot am Ende in einer Katastrophe oder so endet. Aber dem war nicht so. Hat mich nicht soooo überzeugt!
"Der Mann, der alles im Griff hatte, der stark war und ihr Sicherheit gab... So hatte sie Andreas lange Zeit gesehen. Dann hatte sie angefangen, mit spitzem Werkzeug kleine Stücke aus dieser Fassade herauszuhauen, fasziniert und gleichzeitig ängstlich, was sich dahinter befand." Ein zwischenmenschliches Drama während eines Segeltörns: der erfolgreiche Anwalt Andreas lädt seine beruflich ebenfalls sehr eingespannte Frau Caroline zu einem zweiwöchigen Segeltörn in die schwedischen Schären ein. Kurz vorher eröffnet er ihr, dass neben dem Skipper Eric auch noch sein Anwaltsschützling Daniel mit dessen Freundin Tina an Bord sein werden. Während der Segeltörn selbst die ersten Tage recht ereignislos bleibt, kreiiert die Autorin kaum aushaltbare Spannungen zwischen den fünf Personen, die das sich anbahnende Unglück wie dicke Gewitterwolken ankündigen. Die Dynamiken zwischen den Figuren verändern sich ständig, immer wieder kocht es an unterschiedlichen Stellen hoch, bis die Explosion unvermeintlich erscheint. Die Spannung hat mich durch das Buch galoppieren lassen, an drei Abenden habe ich es durchgelesen. Das Ende hat mich leider nicht zufriedengestellt, doch bis dahin hat mir 'In blaukalter Tiefe' sehr gut gefallen. Lohnt sich also definitiv trotzdem! CN: Schlaganfall, Unfall, T0d
Unerwartet mitreißend und spannend.
Gelungener Roman über zwischenmenschliche Verstrickungen und ihre Auswirkungen.
Von Beginn an hat man als Leser das Gefühl, dass ein bedrohlicher Schatten mit an Board ist auf dieser Segelyacht. Mitgebracht von jedem einzelnen der Reisenden. Was eine Woche Segeln mit gutem Wein und Essen werden sollte, entpuppt sich als Alptraum. Jede der beschriebenen Beziehungen der Paare untereinander ist toxisch, die Intentionen sich nach außen gut darzustellen überlagern die eigentlichen Wünsche der Charaktere. So viel Blendwerk, so viel Egoismus zusammengepfercht auf wenigen m2… das kann ja nicht gut gehen. Und zwischen den Paaren steht immer wieder Eric, der introvertierte Skipper. Hat er die Crew durchschaut? Spielt er sein eigenes Spiel? Alle diese Fragen werden im Laufe der Geschichte geklärt. Was mir gut gefiel war der Spannungsbogen, den die Autorin aufrecht halten konnte bis zum Schluss. Auch die Natur Schwedens, die Schären und die raue See kamen in dem Buch gut zur Geltung. Leider konnte ich keinem der Charaktere wirklich nahe kommen, ich konnte oft nicht fassen, wie sich erwachsene Menschen benehmen. Und das Ende war mir dann doch zu sehr an den Haaren herbei gezogen. Da habe ich auf eine ausgefeilt konstruierte Lösung gehofft, die nicht kam. Schade. Aber weite Strecken waren sehr spannend und darum gibt es verdiente 3,5 Sterne.
Pure Spannung
Fünf Menschen auf engstem Raum auf hoher See, ein geniales Rezept für einen leisen, subtilen Thriller. Leseempfehlung!
Ich hab es sehr gemocht, die Beschreibung der schwedischen Schären, fand ich super schön. Die Protagonisten waren sehr unterschiedlich. Manch einer ist sehr anstrengend und nervig gewesen.

IN BLAUKALTER TIEFE Kristina Hauff Andreas, der erfolgreiche Anwalt und Partner einer großen Kanzlei, lädt zu einem Segeltörn in Schwedens Schären ein. Es soll eine harmonische Reise werden und vielleicht, so hofft er, kommen sich seine Frau Caroline und er wieder ein wenig näher. Die große und eindrucksvolle Segelyacht, inklusive Skipper hat Andreas nicht ohne Hintergedanken gechartert - er möchte seine Frau beeindrucken, denn ihre Anerkennung braucht er dringend, viel zu lange hat sie ihm kein Zeichen der Liebe gesendet. Seitdem die gemeinsame Tochter auszog, haben sie sich auseinandergelebt - schlafen in getrennten Schlafzimmern und jeder geht seiner eigenen Karriere nach. Erst kurz vor dem Törn erzählt Andreas ihr, dass auch der aufstrebende Mitarbeiter und potenzielle zukünftige Partner Daniel und seine Freundin Tanja mit an Bord sein werden. Ihnen war Caroline zuvor nur ein einziges Mal begegnet und sie erinnert sich noch gut daran, dass Tanja mindestens 10 Jahre jünger und hübscher ist als sie selbst. Alles beginnt harmonisch, mit gutem Essen und Sonnenschein, doch mit den Wolken zieht auch die schlechte Stimmung auf. Als Caroline ihm nicht die erhoffte Aufmerksamkeit zukommen lässt, wechselt Andreas seine Strategie und macht sich an Tanja ran. Eine Situation, die einen ganzen Sturm auslösen wird. Kristina Hauff beginnt ihre Geschichte ganz fein, doch schnell bemerkt man die unterschwellig aufkommende schlechte Stimmung, die sich zu einem richtigen Problem entwickelt. Machtkämpfe zwischen dem Skipper Eric, dem die Sicherheit im Vordergrund steht, und Andreas, der Mann, der den Skipper bezahlt, auf sein Recht pocht, auf keinem Fall sein Gesicht vor seiner Frau und dem Mitarbeiter verlieren will und zusätzlich Tanja imponieren möchte. Angezogen von den wunderschönen Naturbeschreibungen, dem Herausarbeiten der unterschiedlichen Beziehungskonstellationen, einem spannenden Schreibstil und dem unterschwelligen Brodeln, das mir vereinzelnd die (nicht vorhandenen) Nackenhaare hat aufstellen lassen, konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen. Für mich eine perfekte Sommerlektüre, die ich euch gerne empfehlen möchte. 5/ 5
Eine emotionale Reise in die wildromantischen schwedischen Schären! 🌊📚✨ Ich habe dem Buch "In blaukalter Tiefe" von Kristina Hauff 8/10 Sterne gegeben und es hat mich wirklich tief berührt. Der Segeltörn von Caroline, Andreas und ihren Freunden beginnt als lang ersehnter Traum, aber bald wird die See rauer und die Konflikte steigen. Der undurchschaubare Skipper Eric fasziniert und lässt die Luft unter Deck immer drückender erscheinen. Bis eines Nachts ein gefährlicher Sturm losbricht und tödliche Bedrohungen folgenschwere Wahrheiten ans Licht bringen. Die Geschichte, die Hauff mit spannenden Wendungen und atmosphärischen Naturschilderungen erzählt, zeigt gekonnt, was unter der Oberfläche eines scheinbar perfekten Lebens brodelt. Die Charaktere sind fesselnd und der Schreibstil ist mitreißend. Das Ende hätte ich persönlich anders gewünscht, aber dennoch konnte es mich zufriedenstellen. "In blaukalter Tiefe" ist ein packender Roman, der mich emotional in seinen Bann gezogen hat. Kristina Hauff beweist ihr Talent, mit Worten komplexe Geschichten zu erzählen. Ich kann das Buch wärmstens empfehlen! ✨📖 #Buchtipp #InBlaukalterTiefe #KristinaHauff #Lesegenuss #Emotionen #Schärenurlaub #Spannung #Rezension
Eine unterhaltsame Psychostudie über 5 Menschen, die zu einem Segeltörn in die schwedischen Schären aufbrechen. Machtkämpfe und vorprogrammierte Konflikte, das Ende war für mich nicht vorraus zu sehen. Gut zu lesen, allerdings kein Buch, das bei mir Begeisterungsstürme auslöst

Ein dramatischer Segeltörn, der alle Charaktere im Nachhall verändern. Als Leser:in bemerkt man mal wieder: Obacht bei der Urlaubsbegleitung.
IN BLAUKALTER TIEFE "Zwei Paare, die nicht zueinanderpassen, verbrachten nun zehn kräftezehrende Tage miteinander, begleitet von einem eigenbrötlerischen Skipper." (S. 58) Würdest du deinen Urlaub freiwillig mit deinem Vorgesetzten verbringen wollen? Denn genau so verbringt der strebsame Daniel seinen raren Urlaub. I N H A L T: Ein Segeltörn in die wildromantischen schwedischen Schären – Caroline und ihr Mann Andreas erfüllen sich damit einen lang gehegten Traum. Auch Andreas’ junger Anwaltskollege und seine Freundin sind an Bord sowie der undurchschaubare, faszinierende Skipper Eric. Der Urlaub beginnt mit frischem sonnigen Wetter und erlesenen Abendessen, doch bald wird die See rauer und verborgene Konflikte lassen die Luft unter Deck immer drückender erscheinen. Bis eines Nachts ein gefährlicher Sturm losbricht. M E I N U N G: Hach! Ich liebe den Buchplot. Vier erwachsene Menschen, ein sturer Skipper und das auf einem kleinen Segelboot. Da sind Skandale, Konflikte und Meinungsverschiedenheiten vorprogrammiert. Insbesondere wenn beide Paare in einem Abhängigkeitsverhältnis stehen. Ehrlich gesagt kann ich mir einen entspannten Urlaub ohne den Chef deutlich besser vorstellen. Wie man erahnen kann wird der gemeinsame Segeltörn in die wunderschöne Landschaft des Nordens keine leichte Partie für alle Beteiligten. Nach wenigen Seiten bemerkt man bereits, dass Carolines und Andreas Ehe nicht mehr das Wahre ist, das Daniel permanent versucht seinen Chef Andreas zu beeindrucken und nicht abschalten kann und Tanja überhaupt nicht begeistert von dem Verhalten ihres Partners ist. Auf den knapp 280 Seiten passiert viel: zahlreiche Wendungen lassen einen durch das Buch fliegen. So richtig sympathisch ist mir keiner der Protagonist:innen geworden - müssen sie auch nicht. Die Story ist weit weg von der Realität. Manchmal sind mir die Charaktere bzw. die Handlung nicht durchdacht genug. Die Verflechtungen hätten mehr Zeit und Aufmerksamkeit benötigt. Ein dramatischer Segeltörn, der alle Charaktere im Nachhall verändern. Als Leser:in bemerkt man mal wieder: Obacht bei der Urlaubsbegleitung.
Unterhaltsames Buch welches ich zwar gern gelesen habe, dessen Figuren mich aber nicht erreichen konnten. Alles blieb für mich sehr distanziert.
Extrem spannendes Kammerspiel. 5 Menschen auf engstem Raum, alle haben Geheimnisse und Abhängigkeiten untereinander, die Stimmung kocht hoch bis zur Eskalation.
Das Buch war für mich einerseits sehr fesselnd, aber andererseits hab ich mich mit den Charakteren und ihrem Verhalten sehr schwer getan. Leider wurden von der Autorin auch Andeutungen gemacht, die nie zu etwas geführt haben. Keine verschwendete Lesezeit, aber ich hab mir doch mehr erhofft.
Die Story war leider nicht meins
Abgebrochen! Todlangweilig!
Verschwendete Lebenszeit. Langatmig und total öde
Grandioses Psychodrama! Unbedingt lesen!
Alptraum in wildromantischer Kulisse Der neue Roman von Kristina Hauff „ In blaukalter Tiefe“, soviel sei vorweg gesagt, hat mich umgehauen. Fünf Menschen treffen zusammen auf einem Segelboot. Es soll eine tolle Auszeit für alle werden. Die schwedischen Schären sind ein wunderschönes Segelrevier. Ein erfahrener Skipper ist mit an Bord. Was also soll schiefgehen ? Die Antwort: Alles ! Diese Geschichte ist ein psychologisches Kammerspiel, in dem es um Machtgefüge, um aufbrechende Ängste und Beziehungsprobleme geht. Und dann ist da noch die Natur, die auf der einen Seite wunderschön ist, auf der anderen Seite aber auch ihre rauen und unberechenbaren Seiten hat. So wie die Reise zunächst harmonisch und friedvoll beginnt, ist auch die Natur zu Beginn des Romans einfach nur wunderschön. Die beiden Paare, Anwaltschef Andreas und seine Frau Caroline, sowie Andreas, aufstrebender Mitarbeiter und Protégé Daniel mit seiner Freundin Tanja treffen an Bord einer gemieteten Segelyacht auf den wortkargen Skipper Eric. Bezahlt wurde die Reise komplett von Andreas, und das lässt er auch so richtig schön raushängen. Schon nach kürzester Zeit ist klar, das es zwei Alphatiere an Bord gibt, nämlich Eric und Andreas. Für Daniel ergibt sich daraus schon mal ein Loyalitätsproblem, denn es kann nur einen Captain geben. Auf dem beengten Raum der Segelyacht brechen Konflikte auf, bei denen man sich an Land vielleicht noch aus dem Weg hätte gehen können. Die freundlichen Fassaden der Crewmitglieder bröckeln und von Seite zu Seite spürt der Leser die herannahende Katastrophe. Denn parallel zu der sinkenden Stimmung an Bord, verschlechtert sich das Wetter dramatisch. Die Autorin wechselt stetig die Perspektive zwischen Caroline, Andreas, Daniel und Tanja. Manch eine Situation wird mal aus der einen mal aus der anderen Perspektive beschrieben, was ich großartig fand. Nur Eric bleibt geheimnisvoll, weil seine Innenansicht nicht gezeigt wird. Der Roman entwickelt zunehmend eine Sogwirkung, der ich mich nicht entziehen konnte. Es war faszinierend, hochspannend und sehr unterhaltsam. Hut ab für dieses Lesehighlight, dass ich nur wärmstens weiterempfehlen kann.

Wir verfolgen die Geschichte der beiden Paare Caroline und Andreas, sowie Tanja und Daniel. Die vier begeben sich auf einen Segeltörn mit dem mysteriösen Skipper Eric. Andreas sieht das ganze als Chance frischen Wind in seine scheiternde Beziehung mit Caroline zu bringen und gleichzeitig seinem Angestellten Daniel auf den Zahn zu fühlen. Der engagierte Daniel möchte sich unbedingt vor seinem Chef beweisen, während seine Freundin Tanja sich einfach nur fehl am Platz fühlt. Während des Törns schaukelt sich die Stimmung immer weiter hoch und dann geraten die Fünf auch noch in einen Sturm mit verheerenden Folgen. Besonders gut gefallen hat mir hier der Schreibstil der Autorin, ich habe mich toll in die Geschichte eingefunden und konnte alles super nachvollziehen. Ich habe es auch sehr geliebt, dass jedes Kapitel in einer anderen Perspektive geschrieben wurde, denn dadurch konnte ich wirklich jeden Charakter näher kennenlernen und Gefühle und Geheimnisse herausfinden, die ich sonst nicht gewusst hätte. Das hat das Lesen noch einmal viel spannender gemacht! Das Setting war einfach wunderschön, ich liebe das Meer und möchte jetzt gerne selbst einmal die Schären Schwedens sehen. 🌊 Nur vielleicht ohne die fünf Mitfahrer. 🤭 Die Geschichte war unheimlich spannend und ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Ganz besonders gut gefallen hat mir das Foreshadowing im ersten Kapitel, welches die ganze Geschichte noch interessanter gemacht hat. Von mir eine ganz klare Leseempfehlung! 🫶

















































