Der Schreibstil war etwas schwer am Anfang, aber dann hat es mir Spass gemacht von dieser verrückten reichen Familie in ihrer Welt zuzusehen. Ganz toll fand ich, dass ich alles irgendwie sympatisch und auch unsympathisch fand und sie dadurch so echt wirkten
Es war schön zu lesen, man kam gut rein und war eine nachvollziehbare Story. Für mich war sie rund. Es hat mich emotional nicht so gekriegt wie manch andere Bücher, aber ich habe mich mit den Charakteren verbunden gefühlt
Habs eigentlich recht gerne gelesen, aber irgendetwas hat mir gefehlt. Ansonsten lässt es sich recht flott lesen. Ein sehr angenehmer Schreibstil, tolle Charaktere und eine interessante Story. Hier prallen zwei komplett verschiedene Welten aufeinander. Was es heißt reich zu sein und was es bedeutet, wenn man aus der Mittelschicht kommt und man in eine reiche Familie einheiratet.
Eine ganz normale New Yorker Upper Class Familie, deren drei Kinder wir dabei beobachten, wie sie langsam erkennen das Geld nicht das wichtigste im Leben ist. Lustig, scharfsinnig und spannend.
Ein Buch über verschiedene Lebens- und Weltanschauungen.
Es lehrt vor allem, dass bloß weil man von einer Sache überzeugt ist, das nicht die richtige Überzeugung ist und dass man offen für alle Menschen sein sollte, man weiß nie was sich hinter wem verbirgt, denn wir alle haben mehr als die für andere sichtbare Seite an uns
A season of ‘Real Housewives’ dressed in literary clothing 🍍
This book took me ages to get into. I was misled by the expectation of an entertaining “rich people behaving badly“ family drama, but it turned out to be more of a season of ‘Real Housewives‘ dressed in literary clothing. I restarted it several times, but the beginning was tedious and I only managed to finish it when I came down with a summer flu and was off work for a full week. It’s light, it’s nicely written, it’s a well-observed genre piece on the WASPy one-percenters of New York City. However, I missed a real plotline and I couldn’t connect with most of the characters–I only really enjoyed Georgiana. There was a glimmer of hope for Darley and Sasha to undergo some character development too, but sady, no. The book also touched on a few socio-cultural issues, but never explored them in depth. I’m aware it’s loaded with interpretation an subliminal messages between the lines, but ultimately, it felt like the result of fairly rich white people writing about absurdly rich white people. And likely read mostly by that same group. Lovely.
Lustig und unterhaltsam geschrieben
Genau mein humor und eine schöne, gesellschaftskritische High society story. Ich mochte sehr, dass es aus 3 Perspektiven geschrieben war. Interessanterweise gab es Stellen, da mochte ich keine der drei Frauen und am Ende hatte ich alle ins herz geschlossen. Trotzdem war das Ende etwas zu glatt und einige probleme haben sich zu einfach gelöst.
Ich war bereit in New Yorks High Society einzutauchen und Intrigen aufzudecken und Klatsch zu verfolgen. Aber dieses Buch plätscherte nur so dahin. In der Mitte der Geschichte wusste ich immer noch nicht wohin die Geschichte eigentlich will. Dann gab es ein paar Plottwists, die auf so einfallslose Art gelöst wurden, das ich mich am Ende gefragt hab: ist in diesem Buch überhaupt was passiert?
Ich hatte mich auf diesen Roman gefreut aber muss leider sagen: für mich war’s furchtbar langweilig!
In dem Buch gibt es 3 Hauptcharaktere - Sasha, Georgina und Darley.
Georgia und Darley sind Schwestern und Sasha ihre Schwägerin und das macht sie zur Außenseiterin der Familie. Die Familie der beiden Mädels sind sehr wohlhabend und eng miteinander. Jemand der nicht aus der gleichen Schicht kommt, ist für die beiden kaum zu ertragen. Als Sasha dann auch noch den Ehevertrag nicht unterschreiben wollte, war das Drama perfekt.
Abwechselnd wird man durch die Leben der 3 Frauen geführt, das auf Grund der familiären Lage, eng miteinander verknüpft ist. Und doch haben alle drei ihre eigenen Päcken zu tragen, die sie irgendwie alle durchstehen wollen. Wo wollen die drei im Leben wirklich stehen? Und wie geht man mit Schicksalen um, die man eig nicht teilen will?
Super schöne Geschichte für zwischendurch! Das Buch lässt sich super lesen und man mag irgendwie alle gerne, auch wenn man an manchen Stellen denkt: muss das jetzt sein???
Wer immer dieser Meinung ist aber dem kann ich nicht so ganz zustimmen. Besonders hat mir hier der Bezug gefehlt. Es geht um 3 Frauen, 2 davon mit dem goldenen Löffel im Mund geboren und eine die aus der Mittelschicht stammt und angeheiratet in die Familie Stocktons kommt. - Jede hat ihre eigene Probleme und Sehnsüchte.
Auch die Frage ob Geld wirklich Glück macht, die hinten auf der Rückseite steht, kann ich nicht so wirklich dem Roman zuordnen. Es geht zwar um Geld aber es gibt hier kein Thema - ob es glücklich macht. Eher ob es gerecht und gut ist, wenn man mit viel Geld aufwächst.
Es ist für mich auch nicht so einfach, dieses Buch zu bewerten. Es gab Passagen den würde ich 4 Sterne geben aber wiederum auch welche den würde 1 Stern geben. Es ist nicht, dass das Buch langweilig ist, nur wusste ich stellenweise nicht wohin die Autorin mit der Geschichte möchte.
Fazit für mich, dass es wenn es mal nicht gut läuft, es auch für reiche Menschen schwer ist nur durch das Geld etwas leichter ist schneller wieder auf die Beine zu kommen.
Weise (das man Gutes mit Geld tun kann)
Ehrlich (Das es reichen Leuten meistens besser geht)
So lustig (Die Erkenntnis das Geld doch vieles leichter macht)
Sicher hat Helen Fielding was anderes gemeint aber ich weiß leider nicht was...
Die Geschichte rund um die Familie Stockton ist toll und unterhaltsam erzählt. Besonders gut hat mir gefallen, dass jedes Kapitel aus der Sicht einer anderen Frau der Familie geschrieben wurde. Alle drei Erzählstränge waren spannend und fesselnd. In manchen Kapiteln gab es richtige Cliffhanger und ich war fast ein bisschen genervt, weil es dann erst mit einer der anderen Figuren weiterging 😃. Das hat das Buch aber auch extra spannend gemacht. Das Ende war rund und hat die Geschichte schön abgeschlossen.
Eine lustige Geschichte, mit Charakteren die man gleichzeitig hasst und liebt.
Als ich das Buch das erste Mal angefangen habe zu lesen, war ich nicht begeistert und habe es abgebrochen. Als ich es das zweite Mal in die Hand genommen hatte, konnte ich es gar nicht mehr weg legen. Ich verstehe den Jane Austen Vergleich, weil es auch um eine Großfamilie (wie in Stolz & Vorurteil) geht, die in die Gesellschaft passen will und bei der die Töchter versuchen, allen Anforderungen gerecht zu werden. Die drei unterschiedlichen Perspektiven haben mir gefallen, vor allem wenn zwischendurch alle 3 Hauptcharaktere in einem Kapitel zusammen erzählten. Die Charakterwandlung hätte noch größer sein können, aber die Botschaft ist sehr wichtig.
Nett zu lesen, ist auch echt unterhaltsam. Allerdings plätschert die Geschichte von Anfang bis Ende einfach so dahin . Kann man lesen, muss man aber nicht .
Pineapple Street hat mich ganz gut unterhalten.
Jenny Jacksons Schreibstil ist flüssig und leicht zu lesen. Die Kapitel sind mit ca. 20 Seiten recht lang, aber in sich nochmal mehrfach unterteilt.
Für mich blieb die Geschichte eher oberflächlich und ich würde sie daher zur Unterhaltung empfehlen. Wer sich näher mit den angesprochenen gesellschaftskritischen Themen auseinandersetzen möchte, sollte zu einem anderen Buch greifen.
Ein kurzweiliger Roman, mit dem man in eine andere Lebensrealität eintauchen kann. Ab der Mitte nimmt die Geschichte etwas mehr Fahrt auf und die Charaktere werden nicht mehr so getrennt von einander betrachtet, sondern miteinander verbunden. Zum Glück gibt’s ein Happy End!
Ein ruhiges Buch, über drei Frauen, die aus einer reichen Familie stammen oder in diese eingeheiratet haben. Jede von innen hat ihre eigene Art damit umzugehen. Und möglicherweise beginnen sie auch einmal ihre Denkweise und Verhalten zu hinterfragen.
Der Schreibstil war in Ordnung und die Story macht gegen Ende auch Sinn.
Auf dem Cover steht, dass dies "der Roman ist, den Jane Austen geschrieben hätte, wenn sie im 21. Jahrhundert in den Brooklyn Heights leben würde."
Ich hatte hier also große Erwartungen. Und es hat mich nicht enttäuscht. Ich habe mich ganz großartig unterhalten gefühlt, von diesem Buch, das auch gleichzeitig eine Gesellschaftsstudie mit einer guten Prise Humor ist.
Ein netter Roman, der u.A. die Sorgen und Nöte beschreibt, die auch Menschen mit „finanzieller Stabilität“, wie es hier heißt haben.
Ich mochte auch das Ende. Was mir allerdings nicht gefallen hat, sind die ständig wechselnden Perspektiven, wobei jedes Kapitel mit einem Cliffhanger endete und dann kam wieder ein Sprung zu einem anderen Protagonisten.
Alles in allem aber wirklich gute Unterhaltung.
Ich bin mir sicher, dass Pineapple Street nicht jedem gefallen wird – vielleicht gerade deswegen bin ich umso glücklicher, dass mich diese Geschichte so begeistert hat. Im Fokus stehen die Mitglieder der wohlhabenden Stockton-Familie sowie Sasha, die aus der Mittelschicht stammt und durch ihre Heirat mit Cord, einem der Stockton-Söhne, plötzlich Teil dieser privilegierten Welt wird.
Es ist hart zu sagen, dass das sich das Buch um belanglose Probleme einer reichen Familie ohne roten Faden oder dramatische Plottwists dreht, aber genau das beschreibt den Kern der Geschichte treffend. Und doch ist es so viel mehr. Trotz der vermeintlich banalen Kapitel hat mich die Geschichte völlig in ihren Bann gezogen. Auf ihre eigene Art war sie faszinierend, spannend und auch überraschend humorvoll.
Die Perspektiven wechseln zwischen Sasha - der Schwiegertochter die sich in ihrer neuen Rolle unwohl fühlt, Darley - die älteste Stockton-Tochter, die ihre Karriere zugunsten der Familie aufgegeben hat und Georgiana - der rebellischen jüngsten Schwester, die mit Schuld und Identitätsfragen kämpft. Alle drei durchlaufen eine mehr oder weniger verständliche persönliche Entwicklungen. Alle drei Perspektiven konnten mich dabei überzeugen und brachten dadurch Abwechslung und Spannung in die Geschichte ein.
Das Ende kam dann allerdings recht schnell und etwas zu abrupt für meinen Geschmack. Dennoch: Es ist ein spannender, unterhaltsamer und gleichzeitig nachdenklich stimmender Roman der mich wirklich überrascht hat.
Von dem Vergleich mit Jane Austen auf dem Cover und dem Klappentext habe ich mich schnell in das Buch verliebt. Die Umsetzung selber und teilweise auch der Schreibstil hatte mir dann aber noch so ganz zugesagt.
Es war alles in allem ein solides Buch, nett für zwischendurch aber ich glaube nicht das es mir im Gedächtnis bleiben wird.
Die Geschichte spielt in der heutigen Zeit in New York. Es handelt sich bei der Familie um eine reiche Familie. Es gibt aber keine klassischen Einblicke oder Dramen wie man sie von Gossip Girl zb kennt. Im Gegenteil die zwei Schwestern Georgiana und Darley sowie deren Schwägerin Sasha werden abwechselnd aus ihrem Leben berichten. Im Fokus steht hierbei das Geld. Die eine ist eingeheiratet, die andere lebt in Saus und Braus und die dritte, die hat Familie und der Liebe Willen auf ihren Trust verzichtet und ist somit abhängig vom Geld des Ehemannes.
Alle drei durchlaufen Wege und das Kernthema, das liebe Geld, wird immer wieder thematisiert. Ich fand die kritischen Beleuchtungen auch im Hinblick auf die Versnobtheit nicht verkehrt.
Alles in allem habe ich mir unter dem Klappentext aber etwas anders vorgestellt. Trotzdem lesenswert.
Hat sich ein bisschen angefühlt, als wären die Kids aus Gossip Girl erwachsen geworden und fragen sich jetzt was sie mit ihrem Leben anfangen sollen. Mir ging es an vielen Stellen nicht tief genug. Lies sich aber als Hörbuch sehr gut hören.
Das Buch war nicht schlecht, wobei es Sicht teilweise sehr gezogen hat. Viele Stellen wurden zu lange beschrieben und so wurde es teilweise etwas zu langatmig. Im Großen und Ganzen ok, bräuchte ich aber kein zweites Mal.
Das Buch ist flüssig geschrieben und es gelingt einem schnell, sich in jede der 3 Frauen (Sasha, Georgina und Darley) hineinzuversetzen. Jedes Kapitel erzählt abwechselnd von den 3 Protagonistinnen, die nebeneinander ihre eigenen Leben führen. Aber irgendwie passiert nicht so richtig was. Das Leben von Sasha, Georgina und Darley wird beschrieben, ihr Alltag und wie sie an Hürden des Lebens wachsen und sich verändern. Mir hat dann aber doch die Spannung gefehlt.
Georgina war mir die unsympathischste Person im Roman, die aber die größte Persönlichkeitsentwicklung hingelegt hat.
Während die Schwestern Georgina und Darley in Reichtum und Luxus aufwuchsen, wuchs ihre Schwägerin Sasha in einer Familie des Mittelstands auf. Sie heiratet in die Familie Stockton ein, aber findet dort nie ihren richtigen Platz. Die Schwestern ihres Mannes Cord schließen sie aus und halten sie für eine „Goldgräberin“. Auch ihr Mann steht zunächst nicht ausnahmslos hinter ihr. In ihrer Herkunftsfamilie erkennt Sasha wieder, was wirklich wichtig ist, schließt Frieden mit ihrem Exfreund und auch Cord erkennt, wie wichtig ihm Sasha als seine Familie ist.
Darley hat für ihre Familie ihren Beruf aufgegeben und ist Vollzeit-Mutter. Als ihr Mann Malcolm seinen Job verliert, steht die Familie vor einer neuen Herausforderung. Wie sollen Urlaube, Schulbeiträge usw. finanziert werden, ohne dass Darley Familie von der Misere erfährt?
Georgina ist das verwöhnte, reiche Nesthäkchen der Familie Stockton. Neben Partys, Tennis und ihrem Job sehnt sie soch doch nach einem Partner. Sie verliebt sich in ihren älteren Arbeitskollegen Brady. Alles scheint seinen Weg zu nehmen, sie kommen sich näher und eine lockere Beziehung entsteht … dann erfährt sie etwas über Brady, dass alles verändert. Und trotzdem kann sie ihn nicht vergessen, die Beziehung geht weiter, bis das Schicksal nochmal richtig zuschlägt. Nach einem Zusammenbruch, begleitet von Medikamenten und Alkohol, fasst Georgina den Entschluss, ihr Leben zu ändern, um auf der Welt etwas bewirken zu können.
Das Buch ist gut zu lesen und durchaus interessant, wenn man sich mit der Lebenswelt der superreichen nicht auskennt. Es enthält durchaus etwas Sozialkritik aber ich empfinde alles als zu idealisiert. Die plötzliche Läuterung zur Philanthropin kommt mit nicht realistisch vor.
Das Buch ist eine nette Unterhaltung, mehr nicht. Das Thema hätte aber Potential für sehr viel mehr.
Auf dieses Buch habe ich mich so sehr gefreut. Allein der Werbeslogan auf dem Cover, dass dies das Buch wäre, das Jane Austen geschrieben hätte, wenn sie im 21. Jahrhundert gelebt hätte, hat mich wahnsinnig neugierig gemacht.
𝙆𝙡𝙖𝙥𝙥𝙚𝙣𝙩𝙚𝙭𝙩:
Das ist der Roman, den Jane Austen geschrieben hätte ... wenn sie im 21. Jahrhundert in Brooklyn Heights leben würde.
Die Pineapple Street in Brooklyn Heights ist eine der begehrtesten Wohngegenden in New York City und Heimat der wohlhabenden Familie Stockton. Obwohl sie alles haben, was sie sich wünschen, suchen die Töchter Darley und Georgiana und Schwiegertochter Sasha nach Erfüllung in ihrem Leben.
𝙀𝙞𝙜𝙚𝙣𝙚 𝙈𝙚𝙞𝙣𝙪𝙣𝙜:
Abgebrochen nach 167 Seiten!
An der Seitenzahl, als ich mich endgültig entschlossen habe, das Buch abzubrechen, erkennt man schon, dass ich mich schwergetan habe, mit der Entscheidung. Ich habe mir soviel von dieser Story erhofft. Ich wollte Intrigen, aufgedeckte Geheimnisse, ich wollte Liebe à la Jane Austen, wie auf dem Cover versprochen, und ich wollte eine Entwicklung der Protagonistin*innen. Allen voran aber wollte ich das Ganze auch fühlen. Für mich war das überwiegend ein oberflächliches Geplänkel, sodass bei mir gar kein Zugang entstanden ist. Mich hat es angefangen zu langweilen. Die Enttäuschung ist natürlich jetzt groß.
Nachdem ich eine Umfrage bezüglich des Abbruchs gemacht habe, war mir schnell klar, es verhält sich ähnlich wie mit Koriander, entweder man mag ihn oder man mag ihn eben nicht. By the way, für mich schmeckt er nach Seife. Auch hier verhält es sich ähnlich. Einigen erging es wie mir, aber es kam auch eine Nachricht, dass dies ein überragendes Buch sei.
𝙁𝙖𝙯𝙞𝙩:
Meins war es leider nicht. 😔
Achtung,könnte Spoilern!!
Pineapple Street hat mich fasziniert.
Ich erwartete eine recht oberflächliche Gesellschaftsstorie (wie sehr so ein Klappentext täuschen kann) und bekam ein so feinsinniges Werk!
Wir sind bei Familie Stockton(3Kinder).Seit mehreren Generationen steinreich.
Sie leben ein sehr privilegierten Leben in Brooklyn Heights.
Vater Stockton, sehr darauf bedacht das Geld beisammen zu halten. Mutter Stockton, die " Superreiche" in Person, wie man sie sich vorstellt und ihre 3 Erwachsenen Kinder Darley, Cord & Georgiana.
Cords Ehefrau Sasha,aus einer normal mittelständigen Familie hat arge Schwierigkeiten in ihrer Schwiegerfamilie zurecht zu kommen. Sie fühlt sie nie richrig zugehörig und als Außenseiter,obwohl sie doch selbstständige Unternehmerin ist.
Sie wünscht sich von ihrem Mann mehr Rückhalt und mehr Akzeptanz von den Anderen.
Darley,glücklich verheiratet mit ihrem Mann Malcom der einen sehr guten Job bei einer Fluglinie hat,2 Kinder und eigentlich alles was sie sich wünschten könnte ist trotzdem nicht erfüllt. Ihr Mann verliert plötzlich ihren Job und Dar hat das Gefühl mit der Mutterschaft ihre gute Ausbildung on den Sand gesetzt zu haben. Zudem kann sie ihren Eltern doch nicht erzählen das ihr Mann seinen Job los ist! Das alle bedrückt sie.
Georgiens, das Nethäckchen der Stocktons,verliebt sich in einen Kollegen/Vorgesetzt. Leider ist er verheiratet und so hält auch sie etwas geheim.
Als ihre Affäre auf einer Dienstreise verstirbt ,bricht für Georgiana alles zusammen. Sie schämt sich aber ziemlich sehr ihrer Familie zu beichten, dass sie eine Affäre mit einem verheirateten Mann hatte.
Die Einzige die beide Geheimnisse kennt, ist die Schwägerin.Cords Frau. Im Eifer des Gefechts öffnen sich beide ausgerechnet ihr.Der Goldgräberin.Das ist nämlich der Spitzname den sie ihr heimlich hinter ihrem Rücken geben,weil sie glauben sie wäre nur hinter Cords Geld her.
Und wie zu erwarten kracht es bald ganz gewaltig bei einem familientreffen und Sasha Haut so richtig von Leder.
Die Stocktons müssen alles überdenken.
ihre bisherige Lebensweise kommt weder Darley noch Geogiana noch richtig vor.
In diesem Buch geht es viel um Geseschaftliche Klischees, um Klassendenken etc.
Mit einem feinen Gespür und einer Prise Humor ist das ganze so unterhaltsam aber auch rührend.
Der Text zu Jane Austin auf dem Cover passt wirklich sehr gut.Ich wprde sagen es ist noch eine kleine Prise Desperate Housewifes dabei.
Für mich war *Pineapple Street* über weite Strecken ein eher oberflächliches und wenig fesselndes Buch. Die ersten 200 Seiten lasen sich wie ein Sittengemälde des New Yorker Geldadels der heutigen Zeit – zwar stellenweise interessant, aber weder besonders witzig noch ironisch. Hätte es nicht hin und wieder kleine interessante Momente gegeben, hätte ich das Buch vermutlich abgebrochen.
Doch dann nahm die Geschichte langsam Fahrt auf, und am Ende wurde sie überraschend rund und versöhnlich. Der finale Abschnitt hat mich mit dem vorherigen Leseerlebnis ein Stück weit versöhnt, sodass ich am Ende nicht das Gefühl hatte, meine Zeit komplett verschwendet zu haben.
Trotzdem kann ich dem Buch nicht mehr als 3 Sterne geben. Es bietet letztlich kein Leseerlebnis, das man unbedingt gehabt haben muss. Die hochgelobten Vorschusslorbeeren und die begeisterten Blurbs kann ich nicht nachvollziehen. Vielleicht hat auch die Übersetzung etwas von der ursprünglichen Qualität verloren. Alles in allem war es für mich ein anstrengender Aufstieg, der durch die letzten 100 Seiten ein wenig gerettet wurde.
Kurzweiliges Lsevergnügen, das einen Einblick in die High Society New Yorks gibt. Gewürzt mit ein bisschen Liebe, kleinen (wirklich kleinen) Intrigen und viel Humor. Hat Spaß gemacht!
Die Stocktons sind eine Familie des „Alten Geldes“. Schon immer reich und angesehen in New York.
In diesem Roman wird die Geschichte der Familie, vorrangig der beiden Töchter und der Stieftochter erzählt.
Anfangs Empfand ich für keinen Charakter Sympathie. Das änderte sich jedoch im laufe der Geschichte. Klar schüttelt man auch den Kopf über die versnobten Personen, aber alles in allem wurde hier eine Welt aufgezeigt, die erst mal verstanden werden muss.
Es gibt sie, die superreichen, die exorbitante Dinge ersteigern. Oder alles hinter sich her räumen lassen. Und die nicht merken, wie hochnäsig und verletzend sie doch durch ihren Reichtum geworden sind.
Die ältere Tochter Darley hat ihren Treuehandfond ausgeschlagen, weil sie keinen Ehevertrag mit ihrem Mann aushandeln wollte. Sie hat aus Liebe geheiratet. Jetzt stehen sie blöd da. Der Mann hat seinen Job verloren und sie geht nicht arbeiten wegen den zwei Kindern. Das verheimlicht sie ihren Eltern erstmal. Außerdem ist sie stinksauer, dass die Goldgräberin, wie sie ihre Schwägerin betitelt, mit ihrem Bruder in die Pineapple Street gezogen ist. Sie wollte dort schon immer wohnen! Und Sascha hasst das auch doch sowieso!
Georgiana ist das verzogene Nesthäkchen. Immerhin geht sie jetzt aber arbeiten und verliebt sich prompt in ihren Kollegen. Sie fällt aus alles Wolken als sie erfährt dass er verheiratet ist!
Und Sascha, die mit dem Bruder der beiden verheiratet ist, ist traurig darüber dass sie zwar oberflächlich von der Familie aufgenommen wurde, dennoch Abneigung verspürt. Vor allem von ihren Schwägerinnen. Sie versucht gemocht zu werden und bietet Hilfe an. Doch dann hört sie unabsichtlich, dass sie als Goldgräberin von den beiden gennant wird.
Ja sie entstammt der Mittelschicht und ihre Familie hat sich auf der Hochzeit höchst peinlich benommen. Aber sie liebt Cord und ist ganz sicher nicht hinter seinem Geld her!
Das Buch hat mich super unterhalten und ich bin grad so durch die Seiten geflogen. Toller Schreibstil, schöne Plots! Tolle Charaktere und das Setting in New York war super.
Am Ende ist Geld alles, oder doch nicht?
Der Roman zeigt auf, mit welchen Problemchen reiche Menschen „zu kämpfen“ haben und was in diesen Kreisen wirklich „wichtig“ ist. So waren mir die Protagonisten für den überwiegenden Teil des Buches unsympathisch (bis auf Sasha).
Die charakterliche Entwicklung zum Positiven hin ging mir am Ende viel zu schnell. Niemand ändert seine Ansichten von jetzt auf gleich. Zumal den Protagonisten am Ende wieder alles wie von Zauberhand zufiel.. Mir fehlte leider auch der rote Faden und der Spannungsaufbau.
Für Zwischendurch ganz nett, jedoch kein must-read.
Drei Frauen, die nicht unterschiedlicher sein können und doch haben sie eines gemeinsam: die Familie. Und diese macht es ihnen nicht leicht. Denn alles was zählt sind der Status und das Geld. Doch nach und nach merken sie, dass es so viel wichtigeres gibt.
Ein schönes Buch zum abschalten und zwischendurch lesen.
"Na ja", sagte sie, "es besteht schon ein Unterschied zwischen finanzieller Stabilität und obszönem Reichtum."
Es ist die Welt der Superreichen und Schönen, in der die Familie Stockton zuhause ist. Wohnhaft im "Obstviertel" (so benannt nach der Pineapple, Orange und Cranberry Street) von Brooklyn Heights in der Metropole New York, muss man sich hier keine Gedanken um Geld machen. Man hat es einfach. Allerdings ist das Geld der Familie Stockton nicht hart erarbeitet sondern mühelos geerbt. Und genau diese Tatsache ist es, die das ganze Buch über wie ein Schwelbrand auf den Ausbruch wartet.
Die Männer der Stocktons sind groß im (geerbten) Immobiliengeschäft, die Frauen könnten unterschiedlicher nicht sein. Mutter Tilda verbringt ihre Tage mit Tennis, Lunchdates und Mottoparties und ist völlig weltfremd. Tochter Darley hat mit ihrer Hochzeit auf ihr Erbe verzichtet, da sie keinen Ehevertrag wollte, ist nun Hausfrau und Mutter...und unglücklich. Ihre Schwester Georgiana, das Nesthäkchen, hat ihren Platz im Leben noch nicht gefunden, arbeitet bei einer gemeinnützigen Organisation und ist in einen verheirateten Mann verliebt. Schwägerin Sasha wurde von der Familie nie richtig akzeptiert, da sie aus der Mittelschicht stammt.
Geld bedeutet Macht, viel Geld bedeutet ungleich mehr Macht - gegen Mobbing, Krankheit, Depressionen, Selbstzweifel und den Tod können allerdings auch die Superreichen nichts ausrichten. Und so sehen sich vor allem die Stockton-Geschwister im Laufe des Buches mit der Frage konfrontiert, was sie vom Leben erwarten und ob das, was sie machen, ihre Werte, Moralvorstellungen und Meinungen richtig sind oder eine Generalüberholung bräuchten.
Der Leser begleitet die Familie über einige Wochen und kommt dabei Georgiana, Sasha und Darley besonders nahe, denn aus ihrer Sicht wird reihum erzählt, werden die ganzen Dramen und Skandale aufgetischt.
Es ist eine flüssig geschriebene, kurzweilige Lektüre, die uns in die versnobte Welt des alten Geldadels entführt, die uns aber auch glauben macht, dass die jüngere Generation es besser hinkriegen kann. Ich habe diesen Roman sehr gerne gelesen.
Ein ruhiges, tiefgründiges Buch, das nicht so ganz ist wie die anderen.
Gelungener leicht zu lesender Roman. Er macht nachdenklich, zeigt auf und bringt einen zum Schmunzeln. Georgiana ging mir allerdings ziemlich auf die Nerven.
Ich war sehr skeptisch, zumal ich den Vergleich mit Jane Austen schon sehr gewagt fand. Aber nein, das Buch hat mich schnell gefangen. Auch wenn die Probleme der Superreichen so überflüssig wirken, sind es ja doch Probleme. Und die Protagonisten sind in sich schlüssig.
Netter Unterhaltungsroman und Einblick in die New Yorker feine Gesellschaft. Was macht 'altes Geld' mit einer Familie und wie gehen Kinder die Millionen erben, heutzutage damit um? Offenbar ganz unterschiedlich! In diesem Roman gibt es unterschiedliche Lebensentwürfe, Zweifel, Stolz und Ehre. Recht humoristisch geschrieben, aber auch oberflächlich.
"Pineapple Street" ist ein Roman über zwei Schwestern und der Schwägerin im New Yorker Nobel-Stadtteil Brooklyn Heights.
Darley und Georgiana wachsen priveligiert auf. Treuhandfonds sorgen für ein unbeschwertes, sorgloses Leben. Man spielt Tennis, speist die erwähltesten Mahlzeiten und tratscht über die High Society. Schwägerin Sasha kommt aus einer anderen Gesellschaftsschicht und fühlt sich nicht dazugehörig. Sie lebt mit dem Bruder von Darley und Gerorgiana in dem alten Haus der Eltern, wo nichts verändert werden darf. Old money in einem der angesagtesten Stadtteile der Stadt...und trotzdem oder gerade deswegen sind die Protagonisten nicht glücklich, fühlen sich zum Teil sogar durch den Reichtum belastet und müssen ihre ganz eigenen Probleme bewältigen.
Ein Buch, was die oberen Zehntausend aufs Korn nimmt ind Seitenhiebe verteilt, dabei aber fair bleibt. Trotzdem hat es was von Klatschblatt beim Friseur. Ist ganz amüsant zu lesen, aber nichts tiefgründiges.
Ich hab dieses Buch ohne Erwartungen begonnen und mich irgendwie gleich so darin festgelesen, dass ich total in der Welt der Familie Stockton abgetaucht bin.
Geschrieben ist die Geschichte aus der Sicht der beiden Töchter und ihrer Schwägerin. Und mit jedem Abschnitt guckt man immer mehr hinter die glänzende Fassade und ins Innenleben der Protagonisten. Auch wenn einiges der Probleme der Familie natürlich eher aus ihrem Luxusleben resultiert, sind andere Momente wunderbar nachvollziehbar. Ein schöner Roman.
Und zum Abschluss noch ein Zitat, dass mir besonders im Kopf geblieben ist und ich sehr gefühlt habe 😅: „Sie hatte einmal gelesen, dass Ameisen täglich zweihundert kurze Nickerchen machen, und das schien ihr jetzt enorm reizvoll. Sie war einfach erschöpft.“
Habt ihr in letzter Zeit ein Buch gelesen, dass Euch unschlüssig zurück gelassen hat?
Bei mir war es definitiv „Pineapple Street“ von Jenny Jackson, erschienen bei btb. Ich bin über den Roman bei einem Bummel durch meine Stammbuchhandlung gestolpert. Auf dem Cover steht: „Das ist der Roman, den Jane Austen geschrieben hätte - wenn sie im 21. Jahrhundert in Brooklyn Heights leben würde“.
Als großer Jane Austen Fan kaufte ich das Buch natürlich. Nur leider denke ich nach dem Lese nicht, dass Jane Austen diesen Roman so geschrieben hätte. In der Geschichte begleiten wir drei Frauen der Familie Stockton, die zum alten amerikanischen Geldadel gehören. Schwiegertochter Sasha, aus der Mittelschicht stammend, leidet darunter, von ihren Schwägerinnen lediglich als Goldgräber bezeichnet zu werden und niemals in die Familie integriert zu werden. Die Töchter Darley und Georgina suchen nach dem Sinn in ihrem Leben.
Das klang alles am Klappentext sehr interessant nur leider lese ich auf 380 Seiten lediglich ein Klischee nach dem anderen. Auch die erhoffte Charakterentwicklung durchliefen die drei Frauen viel zu wenig. Gefühlt passierte auf über zweihundert Seiten nicht mehr, als die Familie auf den Tennisplatz, Mottoparties etc. zu begleiten. Das war für mich viel zu wenig Gesellschaftskritik. Die Autorin kann schreiben und dennoch bleiben für mich die Charaktere farblos. In keinen einzigen der Protagonisten konnte ich mich hineinversetzen. Von daher würde ich sagen, dass man das Buch lesen kann, aber nicht muss. Dies ist aber meine persönliche Meinung und kann von jedem anders empfunden werden.
Von mir gibt es 2,5 ⭐️.
Das Buch handelt von der schwerreichen Familie Stockton im New Yorker Nobelviertel Brooklyn Heights.
Die Geschicht wird wechselnd aus der Sicht der beiden Töchter Georgiana und Darley und aus der Sicht von Sasha, der Frau ihres Bruders erzählt.
Es geht um Kinder und Karriere, ererbten und erarbeiteten Reichtum, moderne Beziehungen, Privilegien und Rassismus und alle möglichen anderen Themen. Jede der Frauen bringt ihr eigenes Päckchen, ihren eigenen Charakte und ihre eigene Sichtweise mit.
Das Buch ist ein klassischer Frauenroman, der mir aufgrund der mehrschichtigen Charaktere und der aktuellen Themen richtig gut gefallen hat.