
📖 Spielen – Karl Ove Knausgård In Spielen, dem dritten Band seines autobiografischen Projekts, erzählt Karl Ove Knausgård von seiner Kindheit in den 70er- und frühen 80er-Jahren in Norwegen. Es geht um Schule, Freundschaften, erste Unsicherheiten, das Erwachsenwerden — und um das schwierige Verhältnis zu seinem strengen Vater, dessen Wutausbrüche die Familie prägen. Gleichzeitig beschreibt Knausgård diese besondere Welt der Kindheit, in der alles riesig erscheint: Angst, Scham, Abenteuer und Freiheit. Was mich an Knausgård immer wieder beeindruckt, ist sein unglaubliches Erinnerungsvermögen. Er beschreibt selbst kleinste Momente so genau, dass sofort eigene Erinnerungen wach werden. Gerade weil wir ungefähr in derselben Zeit aufgewachsen sind, fühlte sich vieles seltsam vertraut an. Ein Satz ist mir bis heute besonders im Kopf geblieben: „Ich hasste ihn, wie man nur seinen Vater hassen kann.“ Spielen war für mich der zugänglichste und emotional direkteste Band der Reihe. Ich bin regelrecht durch das Buch geflogen und habe jede Seite gerne gelesen. Besonders empfehlenswert für alle, die in den 70er- und 80er-Jahren aufgewachsen sind und sich in diesen Erinnerungen wiederfinden können. ⭐️⭐️⭐️⭐️✨




