Ich habe mir mehrfach fast eingepullert. Ich glaube, ich fand es doch ganz gut.

⭐️⭐️⭐️⭐️ Paul Bokowski hat mit Hauptsache nichts mit Menschen ein Buch geschaffen, das mich immer wieder zum Schmunzeln, Kichern und Kopfschütteln gebracht hat. 😂🙈 Seine Beobachtungen über das Alltägliche sind so herrlich überspitzt und gleichzeitig erschreckend nah an der Realität, dass man oft denkt: Ja, genau so könnte es mir auch passiert sein! Die Kurzgeschichten sind in sich abgeschlossen, aber alle verbunden durch Bokowskis Blick auf die kleinen Absurditäten des Lebens: skurrile Begegnungen mit Fremden, peinliche Momente mit den Eltern oder schräge Situationen im Alltag – von IKEA bis Arztbesuch ist alles dabei. 🛒🏥✉️ Sein Humor ist trocken, manchmal bissig, aber immer mit einem Augenzwinkern und viel Herz. Besonders gefallen hat mir, dass der Autor sich selbst nie zu ernst nimmt. Dieses selbstironische Spiel mit eigenen Macken (Hypochondrie, Chaos, Überempfindlichkeiten) macht ihn unglaublich nahbar und sympathisch. 💡 Warum keine fünf Sterne? 🤔 An ein, zwei Stellen haben sich die Pointen etwas gezogen, und nicht jede Geschichte war gleich stark. Aber insgesamt ist das Buch ein absoluter Stimmungsaufheller – egal, ob man Berliner Großstadtleben kennt oder nicht. Fazit: Wer schwarzen Humor, bissige Ironie und charmanten Alltagswahnsinn mag, wird hier definitiv bestens unterhalten. 📚🤣
angeblich brüllend komisch?
Ich musste das Buch abbrechen - sinnlose Geschichten mit eigenartigen Pointen... für mich verlorene Lesezeit. Schade, hatte mir mehr erwartet.😪
Durchwachsen. Manche Geschichten glorreich, gerade zum Thema Berliner Feierszene, andere wirklich unnötig (Was soll das mit der Katze? Und Frauen schlagen sollte NIEMALS NEVER EVER Grundlage einer Pointe sein)
Aufbau: Teilweise in Tagebuch-, teils in Dialog-, teils in Brief- und teils in Fließtextform erzählt Bokowski Geschichten aus seinem Leben. Meinung: Leider hält das Buch nicht, was es verspricht. Anfangs noch milde amüsant, wird es teilweise regelrecht nervig. Wie bei vielen jungen Humoristen ist auch hier das menschliche Geschlechtsleben ein gern genutztes Thema, das ich persönlich einfach nicht mehr lesen kann. Aber auch ansonsten wirken viele Geschichten eher albern, künstlich verlängert und substanzlos. Und auch der Titel, der ja nach einer schönen, gepflegten Misanthropie klingt, wird nicht weiter ausgeführt. Außer seinen Eltern und seinem Nachbarn scheint Bokowski eigentlich keinen Hass auf die Menschheit als Solches aufzubringen. Dabei wäre das mal erfrischend gewesen. Fazit: Die wenigen guten Stellen kann man sich von Jürgen von der Lippe und Jochen Malmsheimer bei Youtube vorlesen lassen. Mehr hat das Buch tatsächlich nicht zu bieten.




