Erstmal liebe ich den doch sehr trocken Humor der Autorin und ihre Jugendliche Sprache. Das Buch ist gut , allerdings kam ich manchmal mit den viel Charakteren durcheinander und es sind doch viele neben Geschichten , die die Hauptgeschichte nicht braucht oder vorantreibt. Zum Schluss doch sehr genau beschrieben und doch schon sehr blutig.
Ein Vampir-Thriller, welcher okay ist, mich aber nicht so richtig packen konnte. 🧛🏼♂️
Das Buch verbindet Vampire mit dem Genre Thriller. Wir begleiten Detective Barbara Atkins und Sheriff Jensen Tucker, welche den Mord von einem Jungen in Alaska aufklären sollen.
Ich muss gestehen, viel mehr kann ich fast schon gar nicht mehr zum Buch sagen. Ich weiß nicht ob es an mir lag oder ob mich das Buch nicht so richtig 100% packen konnte, aber ich bin gedanklich leider doch oft abgeschweift.
Was ich noch so weiß (😅) war okay, haute mich aber nicht vom Hocker, daher 3 von 5 Sternen 🌟
Ehrlicherweise hab ich das Buch gekauft weils von Tudor ist und ihre Thriller alle recht gerne mochte. Dass hier mit übernatürlichem - wenn mans genau nimmt sind es nur Vampire - war eine andere Richtung als gewohnt.
Allerdings nimmt das Buch dadurch gaaanz andere Wendungen an und ermöglicht Dinge an die ich nicht im Traum gedacht hätte. Und die Auflösung habe ich so nicht erwartet.
Lobend zu erwähnen ist hierbei, dass am Ende für uns Leser wirklich jeder Strang abgeschlossen wird. Naja und ein kleiner Teaser auf andere mögliche Geschichten wird hinterlassen. (Wird es einen zweiten Band zur Dracula-Doc geben?)
#rezension „Die Kolonie“ von @cjtudorauthor aus dem 🌑🕯️🩸
Düster- geheimnisvoll- tödlich
❣️Zitat: „die Sonne soll sich verkehren in Finsternis und der Mond in Blut.“❣️
Lasst euch doch mal kurz vom Zitat berieseln. Düstere aber schöne Worte. Und genau das lieben wir doch.
Das Setting hätte perfekter nicht sein können. Ich reise in die Tiefen Alaskas. Es herrschen eisige Kälte, es geschehen Morde, und ich begegne Vampiren. Gemeinsam mit der Foscherin Barbara versuche ich mich an die teils verschlossenen und auch eigensinnigen Bewohner heranzutasten. Barbara gewährt mir faszinierende Einblicke in den Vampirismus, vom Ursprung über die historische Entwicklung bis hin zur vampiristischen Forensik.
Ich traf auf Menschen. Da ich sie zeitweise jedoch scheue, muss ich gestehen: es waren definitiv zu viele. Die Vampire hingegen zeigen mir, dass sie neben düsteren Seiten, auch eine friedliche Schönheit in den Tiefen ihrer Seelen schlummert.
Nicht alle Figuren konnten mich überzeugen, doch die Protagonisten sind vielschichtig und klug gezeichnet. Barbara begegnete ich anfangs mit einer leichten Gereiztheit. Neben „unangebrachtem“ Überschuss an Selbstbewusstsein, regt sie sich über Bücher auf, stellt sie teilweise gleich mit Hitlers Werk. Geht gar nicht, wie ich finde.
Insgesamt jedoch hat es Spass gemacht, sie auf diese Reise zu begleiten.
Die Story baut sich angenehm auf, nimmt in der Mitte an Fahrt auf, um zu einem fulminanten Ende zu gelangen. Bis dahin folgt Twist auf Twist, die meisten davon glaubwürdig. Ein düsterer Thriller eingebettet in ein brillantes Setting. Die Dunkelheit wird ausschließlich vom Schnee aufgehellt.
Das Buch könnte eure WuLi vergrössern, denn…
… in dieser Welt sind Vampire definitiv menschlicher als die Menschen.
Ich mochte das Buch. Lese eh gerne die Bücher von C.J. Tudor und das war mal etwas anderes von Ihr.
Man ist immer etwas hin und her gerissen auf welcher Seite man steht aber ich konnte beiden Seiten verstehen.
Ja die Vampire sind da nicht ohne und es gibt einige die sich nicht ans Gesetz halten aber was die Menschen mit Ihnen teilweise gemacht haben war ekelhaft. Was anders fällt mir nicht zu einen.
Eine Vermutung hat sich bestätigt die ich zu der "Pastorin" hatte und 2 Sachen haben mich etwas überrascht 😅. Möchte aber auch nicht Spoilern 😊.
Ab und zu hat es sich etwas gezogen und deswegen sind es auch keine 5 Sterne aber ich mochte es gerne ⭐⭐⭐⭐
Deadhart ist kein Ort, an dem man zufällig landet. Endlose Schneemassen, eisiger Wind, nur ein paar hundert Einwohner mit vielen Geheimnissen und Vampiren als Nachbarn...
Für mich das perfekte Ziel zum auswandern aber die Protagonistin Barbara aus C. J. Tudors "Die Kolonie" ist weniger begeistert.
Sie reist als Gesandte des Instituts für Forensische Vampirstudien aus New York an, um einen vermeintlichen Mord durch einen Vampir aufzuklären. Die Gute lässt sich nicht einschüchtern, nicht manipulieren und mit ihren 50 Jahren schon gar nicht für dumm verkaufen. Ich mag sie total.
Diese völlige Abgeschiedenheit, das raue Klima und die bedrückende Atmosphäre bringt die Autorin perfekt rüber.
Man bekommt den Einduck, das Zusammenleben mit Vampiren könnte genau so ablaufen, wie von ihr beschrieben.
Es passiert durchweg etwas und man kann gut mit ermitteln, ich bin aber trotzdem nicht auf die Auflösung gekommen. Am Ende gab es ein paar Punkte, die mich knapp von den 5 Sternen abgehalten haben aber es war wirklich haarscharf an der Bestnote vorbei.
Eine Anmerkung noch...
Eigentlich bin nicht sonderlich talentiert, Makel an Übersetzungen zu erkennen aber hier ist mir die steife, altbackene Wortwahl immer wieder negativ aufgefallen und als ich dann in die englische Leseprobe rein gelesen habe... Nun ja... Es ist ein Unterschied wie Tag und Nacht. Wenn du kannst, lies es auf Englisch.
Das habe ich aber nicht in die Bewertung einfliesen lassen. Ich kann dir "Die Kolonie" absolut ans Herz legen!
Schade, aber das Buch hat mich so gar nicht gepackt. Es ist alles irgendwie uninteressant - wobei ich die Idee total toll finde. Aber dieses Buch hat mich nicht gefesselt. Normalerweise liebe ich den Schreibstil, aber hier leider nicht. Der fehlende Spannungsbogen tat hier sein übriges
Für mich persönlich ein wirklich sehr gelungenes Buch! Ich liebe Vampirgeschichten und Psychothriller - somit war dieses Buch eine wunderbare Mischung aus beidem.
Es braucht ein wenig,um in Fahrt zu kommen aber ich fand es recht angenehm so. Es muss ja auch nicht immer ein Page Turner sein ☺️ es hat sehr viel Spaß gemacht mitzurätseln und ich würde am liebsten mehr aus dieser Welt lesen.
Ich kann es empfehlen, wer es nicht zu abgedreht mag und es eher etwas klassischer haben möchte. Außerdem auch denjenigen, die Spaß am Detektiv sein haben 🤓
Das erste Eintauchen in die Fantasy Welt der Vampire.
Hat mir Spaß gemacht aus der Realität auszubrechen und mich in den tiefen Wäldern Alaskas wieder zu finden. Die Charaktere haben mir gut gefallen. Man musste aber schon „am Ball“ bleiben um sich die Namen und Verwandtschaftsgrade zu merken. Die Spannung ging dabei nicht verloren.
Als Einsteiger Buch empfehle ich es.
Ohne eine feste Erwartung oder vorgefasste Meinung begann ich „Die Kolonie“ von C. J. Tudor. Es war mein erstes Buch dieser Autorin, das ich auf Empfehlung meines Freundes gelesen habe. Als Thriller ausgewiesen, überraschte mich das Buch jedoch recht schnell mit einer deutlichen Fantasy-Thematik (Vampiranthropologie). Diese ist jedoch so realistisch und nüchtern in die Handlung eingebettet, dass sie sich kaum wie klassische Fantasy anfühlt, sondern vielmehr wie eine düstere, alternative Realität.
Besonders gelungen fand ich die detaillierten Beschreibungen und die sehr bildhafte Sprache. Die Szenerien waren so eindrücklich geschildert, dass ich häufig das Gefühl hatte, selbst vor Ort zu sein – mitten im Schneegestöber, in der Kälte und der bedrückenden Atmosphäre der abgeschnittenen Stadt. Die düstere Stimmung zieht sich konsequent durch den gesamten Roman und prägt ihn stärker als jede Action oder Spannungsspitze.
Dennoch fiel mir der Einstieg vergleichsweise schwer. Ich habe deutlich länger gebraucht, das Buch zu lesen, als ich es normalerweise von Thrillern kenne. Vor allem die Vielzahl an Figuren – Väter, Söhne, viele Namen sowie Zeitsprünge zwischen Vergangenheit, Jugend und Gegenwart – sorgten bei mir immer wieder für Verwirrung und teilweise zu Frustration, weil ich Schwierigkeiten hatte hinter die Geschichte zu kommen. Teilweise war es schwierig, den Überblick zu behalten, was den Lesefluss hemmte und den Zugang zur Geschichte verzögerte.
Ein weiterer Punkt, der meine Erwartungen nicht ganz erfüllt hat, war der Umgang mit der Vampir-Thematik. Ich hätte mir hier mehr „Action“ gewünscht oder zumindest eine stärkere Zuspitzung dieser Elemente. Stattdessen entwickelte sich die Handlung zunehmend zu einem klassischen Ermittlerroman. Die Spannung speiste sich weniger aus übernatürlichen Aspekten als vielmehr aus der beklemmenden Atmosphäre, dem tristen Wetter und der moralischen Grauzone der Figuren.
Der zentrale Plot-Twist ließ lange auf sich warten und wirkte auf mich letztlich etwas zu stark hinausgezögert. Auch wenn er schlüssig war, zählte er nicht zu den überraschendsten oder eindrucksvollsten Wendungen, die ich bisher gelesen habe.
Insgesamt hat mir Die Kolonie dennoch gefallen – vor allem aufgrund der dichten Atmosphäre und der realistisch wirkenden Darstellung einer düsteren, abgeschlossenen Welt. Gleichzeitig blieb das Buch in entscheidenden Momenten hinter meinem persönlichen Erwartungshorizont zurück.
Ein düsterer, ungewöhnlicher Thriller, der Atmosphäre großschreibt und mit einer starken Protagonistin punktet. Mit kleinen Längen, aber insgesamt absolut empfehlenswert! ✨
Spoilerfreie Rezension: C. J. Tudor - "Die Kolonie
Schon die ersten Seiten haben mich tief nach Alaska gezogen. In einen Ort, der so klein ist, dass jeder jeden kennt, und in dem Geheimnisse nur so lange verborgen bleiben, bis der Schnee sie wieder freilegt. Die Atmosphäre ist kalt, bedrückend und unglaublich fesselnd. ❄️
Was mich besonders begeistert hat: Tudor erschafft ein Setting, das sich vertraut und gleichzeitig völlig neu anfühlt. Die Mischung aus Thriller-Spannung und leicht übernatürlicher Note wirkt erstaunlich realistisch. Fast so, als könnte eine Vampirkolonie tatsächlich irgendwo im Gebirge existieren. 🏔️
Detective Barbara Atkins war für mich ein echtes Highlight. Sie ist klug, hartnäckig und stellt unbequeme Fragen. Selbst wenn das ganze Dorf lieber schnelle Antworten hätte. Ihre Perspektive gibt der Geschichte Tiefe und zeigt, wie dünn der Grat zwischen Angst, Vorurteilen und Wahrheit sein kann. 🔍
Der Anfang ist atmosphärisch dicht, später zieht die Story ordentlich an. Besonders im letzten Drittel konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen. Einige Wendungen kamen unerwartet und haben den Thriller für mich zum Page-Turner gemacht. 📚
Mal ein etwas anderes Setting, gut geschriebene Geschichte mit solidem Plottwist.
Stimmung kommt sehr gut rüber.
Hat mich von Anfang bis Ende gut unterhalten.
Mal eine andere Sicht auf das Verhältnis von Mensch und Vampir.
Ich war fasziniert als ich den Klappentext gelesen hatte. Menschen unterdrücken die Vampire und zwingen sie in Kolonien zu leben. Klingt bekannt, was der Mensch gut kann, ist Minderheiten zu unterdrücken und auszurotten. Spannend und lesenswert.
Ich war in der Buchhandlung und habe blindlings ein Buch gegriffen. Als ich zuhause den Klappentext las, dachte ich nur: „Oh nein.“ Vampire oder ähnliches sind normalerweise überhaupt nicht meine Welt. Doch ich wurde positiv überrascht – die Autorin hat das Thema auf erfrischend andere Weise umgesetzt und den Fokus nicht ausschließlich auf die Vampire gelegt, was mir sehr gut gefallen hat. Besonders mochte ich die Detective und die Figuren rund um sie. Der Plot haut einen zwar nicht vom Sofa, aber Spaß gemacht hat das Lesen trotzdem. Vielleicht lese ich nun ab und an auch mal Fantasy.
Die Geschichte war sehr interessant geschrieben und immer wieder gab es dir wow Moment wo ich das Buch einfach nicht Weg legen wollte😅
Ein Buch nach langer Zeit was mich wieder mal gefesselt hatte👍🏻
Interessanter Thriller, den ich eher als Horrorthriller bezeichnen würde. Etwas gruselig, atmosphärisch und gesellschaftskritisch. Hat mir gut gefallen.
Ein packender Thriller über Angst, Misstrauen, und den schmalen Grat zwischen Gerechtigkeit und Rache.
In den endlosen, verschneiten Wäldern Alaskas leben sie – die Kolonien der Vampire. Ein fragiles Gesetz regelt das Zusammenleben mit den Menschen: Solange kein Angriff, kein Mord geschieht, dürfen die Kolonien bestehen. Doch der Hass und das Misstrauen zwischen den Spezies schwelen unter der Oberfläche.
Als die Leiche eines jungen Mannes gefunden wird, wird Detective Barbara Atkins hinzugezogen. Der Tod erinnert erschreckend an einen ungeklärten Fall von vor 25 Jahren – ein Fall, der nie vollständig aufgeklärt wurde und dessen Schatten bis heute auf der Gemeinde lasten.
Schnell steht die örtliche Vampirkolonie im Verdacht. Die Bewohner sind überzeugt, dass das Unheil von dort stammt, und fordern eine „Keulung“ – die vollständige Auslöschung der Kolonie. Barbara jedoch zweifelt: Die Beweise sind brüchig, die Spuren widersprüchlich. Während sie tiefer gräbt, stößt sie auf Lügen, verdrängte Geheimnisse und ein Netz aus Vorurteilen, das Menschen und Vampire gleichermaßen umgibt.
Doch je näher sie der Wahrheit kommt, desto mehr wächst der Druck – und Barbara muss entscheiden, ob sie die Kolonie opfert, um den Frieden zu bewahren, oder ob sie das Risiko eingeht, die eigentlichen Täter unter den Menschen aufzudecken.
Tja, was soll ich sagen…
Als ich die Inhaltsangabe gelesen habe, war ich total gespannt darauf, was mich wohl erwartet. Nun stellt sich eher die Frage, was ich erwartet habe.
Jedenfalls nicht das.
Die Idee ist super, aber was daraus gemacht wurde ist für mich enttäuschend.
Es zieht sich wie Kaugummi, ist verworren und voller Geheimnissen aus der Vergangenheit und auf einmal auf den letzten etwa 30 Seiten klärt sich alles auf und Schluss.
Hätte ich für mich selber nicht die strikte Regel, jedes begonnene Buch auch zu beenden, ich hätte es abgebrochen.
Detective Barbara Atkins vom Institut für forensische Vampirstudien wird nach Deadhart, eine kleine Stadt in Alaska geschickt, um einen Mord an einem Jungendlichen aufzuklären. Es sieht danach aus, als hätte ein Vampir den Jungen getötet. Die Menschen in Deadhart haben Angst und fordern die komplette Ausrottung der Vampirkolonie. Doch Barbara und Sheriff Jensen Tucker sind sich nicht zu 100% sicher wer der Mörder des Teenagers war. Es häufen sich Angriffe auf die Stadt und bald verschwindet ein weiterer Jugendlicher. Barbara und Tucker stehen unter Druck. War es ein kaltblütiger Mörder oder ein blutrünstiger Vampir?
Der Schreibstil war leicht zu lesen. Zu Beginn erfährt man von den Mord an den Teenager und es wirkt so, als könnte es richtig spannend werden.
Doch die Geschichte fließt so zäh daher, es kam leider keine Spannung auf.
Die Protagonisten bleiben alle flach und zum Teil sehr konstruiert.
Die Grundidee der Geschichte hat mir sehr gut gefallen, leider wurde es schwach umgesetzt.
Mein Erstes Buch von der Autorin und definitiv nicht mein letztes.
Das Buch war angenehm zu lesen, teilweise echt spannend und hatte einen guten Handlungsort.
Ich hätte mir jedoch noch mehr Vampir Action gewünscht.
Das Ende habe ich so nicht erwartet und ich hoffe, es erscheint noch ein Folgeband... gerade wegen dem Epilog.
War mal was anderes. Das Buch vereint Thriller und vampire, sehr gute Grundidee.
Es war auch spannend, man wollte immer wissen wie es weiter geht, wer war es jetzt was hat die Vergangenheit damit zu tun?
Was mich persönlich so ein bisschen gestört hat, an manchen Stellen einfach zu lang schon fast langweilig und dadurch hat die Spannung ein bisschen gefehlt.
Leider nicht so stark wie "survivor", aber ich habe mich trotzdem gut unterhalten gefühlt. Die ein oder andere Überraschung hiekt das Buch gegen Ende für mich bereit :) Es war aber nicht ganz so spannend, wie ich es mir erhofft hatte.
Mein zweites Buch der Autorin und auch hier entstand bei mir durch die düsteren und oft plötzlich grausamen Sequenzen ein echter Gruselfaktor! Ich bin begeistert und habe schon das nächste Buch auf meinem SuB 👹
Spannende Story, wahnsinnige Schreibstil und ein bissiges Ende;)
Die Kolonie ist bereits das zweite Buch von C.J. Tudor, das ich lese und bin, wie beim ersten, vollkommen geflasht von ihrem Schreibstil. Sie versteht es einfach, mit Wort ein Bild zu malen, das so dicht an die Realität kommt, dass man sich einfach gut in die Geschichte hineinversetzen kann.
Ich finde es auch spannend, dass sie sich mit der Einbindung von Vampiren immer mehr in die Fantasy-Richtung bewegt, ohne den Fokus auf den Thriller zu verlieren. Auch ihre Figurdarstellung finde ich super.
Als kleiner Kritikpunkt bleibt mir allerdings, dass für mich am Ende manche Fragen noch nicht ausreichend geklärt sind, besonders was den Handlungsstrang um Colleen Grey angeht, möglicherweise aber auch als Basis für einen zweiten Teil so gewollt? Der Cliffhanger am Ende später jedenfalls dafür.
Auch der große Showdown hielt zwar eine überraschende Wendung bereit, hätte aber gerne noch etwas Action-geladener sein können.
Dennoch hat es sehr viel Spaß gemacht das Buch zu lesen und ich freue mich jetzt schon auf weitere Geschichten von ihr!
Die Kolonie ist ein interessanter Krimi. In einem verschneiten Dorf geschieht ein Mordfall und alles deutet darauf hin, dass ein Vampir aus der nahegelegenen Kolonie den Mord verursacht hat.
Eine von außen kommende Kommissarin versucht den Fall zu lösen und muss sich auf Beweise konzentrieren ohne sich von den immer panisch werdenderen Einwohnern beeinflussen zu lassen. Denn diese wollen Rache an den Vampiren üben.
Ein frisches Setting und gut geschrieben
Leider auf Dauer etwas langweilig und das große Ende fand ich auch eher enttäuschend. Die Vampire kommen mir etwas zu kurz
Interessante Grundidee, enttäuschend umgesetzt. Hatte Potential zu einem richtig guten Mystery-Thriller, leider mit wenig Spannung und einem abrupten, unbefriedigenden Ende. Eine anspruchslose und leichte Lektüre für zwischendurch - mehr nicht.
Die Grundidee, dass Vampire als ausgeschlossene Parallelgesellschaft zu uns Menschen in ärmlichen Verhältnissen in sogenannten Kolonien (quasi Reservate) leben, birgt durchaus Potential für eine gesellschaftskritische Erzählung mit einem spannenden Plot. Damit wird leider weitaus mehr versprochen, als letztendlich eingelöst werden kann.
Klar, das Thriller-Genre ist nicht unbedingt für Tiefgründigkeit bekannt und nicht jeder schreibt wie Stephen King, Dan Brown oder Stieg Larsson & Co. - allerdings könnte man sich doch wenigstens ein bisschen Mühe geben, um aus einer grundsätzlich spannenden Idee etwas mehr herauszuholen als das „bare minimum“ einer 08/15-Kriminalgeschichte. Denn viel mehr ist „Die Kolonie“ leider nicht.
Es kommt wenig „thrill“ und auch nur mäßige Spannung auf, während wir den Mordermittlungen der „Vampiranthropologin“ Barbara folgen, deren Erfolg über das Schicksal der Kolonie entscheidet. Leider rennt sie den Ereignissen die meiste Zeit nur hinterher und gelangt eher durch günstige Zufälle zur einigermaßen durchschaubaren Lösung des Falls. Als sich kurz vor Schluss ein bisher völlig unbekannter Akteur als der gesuchte Killer entpuppt, verpufft damit auch die potentielle Fallhöhe der Geschichte, die über die Handlung hinweg versucht wird aufzubauen, nämlich dass Menschen und Vampire einander überfallen könnten und das Ganze in einem gottlosen Gemetzel endet.
Die namensgebenden Vampirkolonie und mit ihr auch der Mystery-Faktor der Geschichte verkommt zur absoluten Randnotiz. Nur in einem einzigen Kapitel bekommt man einen kurzen Einblick in das Alltagsleben der Vampire, der an Detailärme kaum zu unterbieten ist. Dabei hätte die Autorin hier die Möglichkeit gehabt, das Vampir-Genre einmal durch eine interessante und einigermaßen neue Perspektive zu erweitern. Leider lernen wir nur zwei der Vampire näher kennen. Das meiste davon durch immer wieder eingeschobene Rückblenden, die der Backstory einzelner Hauptfiguren etwas mehr Substanz und Gravitas verleihen sollen. Mit mäßigem Erfolg.
Es werden teils wirklich interessante Figuren eingeführt, deren Bedeutung für die Handlung letztendlich leider völlig gegen Null geht. Vermutlich sogar ganz bewusst, wie im Fall der Figur des Reverends, die letztendlich nur für einen billigen Twist nach Ende der Haupthandlung diente. Das soll vermutlich clever wirken und einen vermeintlich offenen Ausgang der Geschichte suggerieren, ergibt jedoch keine neue Interpretation der vorangegangene Handlung bzw. des Ausgangs der Geschichte. Die Figur und ihr Handlungsstrang hätten ohne Probleme komplett weggelassen werden können, ohne der Geschichte dadurch irgend einen Abbruch zu tun.
Am Ende ist mein Anspruch an diesen Thriller vermutlich nicht nur was Spannung und Einfallsreichtum betrifft, sondern vor allem auch bezogen auf ein gewisses literarisches Niveau und erzählerischen Fleiß einfach fehl am Platz… ist eben kein Bildungsroman 🧛🏻
Sehr schwer reinzukommen, viele Charaktere, schwache Plots, viel zu viel filling Text, unnötige Szenen..
Musste mich durch kämpfen, ihr schwachchstes Buch
Eigentlich 2,5*
Fur die Handlung, wäre sie besser formuliert, runde ich auf 3* auf
Dieses Buch fand ich richtig gut, anfangs war ich etwas skeptisch, denn ich lese nicht so oft Bücher über Vampire, da mir das oft zu viele Klischees sind.
Hier hab ich das gar nicht so empfunden.
Ich mochte die Protagonisten und die Antagonisten hier sehr gerne. Die Charaktere waren sehr nahbar und ich konnte gut mit ihnen mitfühlen und mitfiebern.
Der Schreibstil war flüssig und durch die kurzen Kapitel kam ich schnell durch die Geschichte durch.
Die Auflösung habe ich nicht geahnt und der Weg dahin war sehr spannend.
Auf jeden Fall eine Leseempfehlung.
Ein wirklich fantastischer Thriller, der Grausamkeit mit meiner Liebe für Vampire vereint!
Einen halben Stern Abzug gibt es dafür, dass sich die Story zu Beginn zieht und es wirklich lange dauert die Spannung aufzubauen.
Ich bin wirklich gespannt und voller Vorfreude auf den zweiten Band! Hoffentlich muss ich bis zur Veröffentlichung nicht mehr lange warten.
Die Kolonie
C.J. Tudor
🧛 Geschichte mal anders - C.J. Tudor in gewohnt spannender Art lässt den Leser auf die Reise gehen und Barbara Atkins auf der Suche nach einem Mörder in Deadhart einige höchst fragwürdige Bekanntschaften machen, weitere zweifelhafte Morde aufarbeiten und schlussendlich ihre gesamt Weltanschauung überdenken.
Barbara selbst ist ein durchaus interessanter Charakter - die Autorin hat ihr viel Präsenz eingehaucht und ein gutes Bild einer Polizistin mit unschöner Vergangenheit gezeichnet, was an sich jetzt nichts Neues ist. Ihr Zusammenarbeit erst mit Nicholls, später mit Tucker lässt Barbara allerdings einigen Raum für Entwicklung und der Leser darf diese gespannt verfolgen. Auch die Nebencharaktere erhalten gebührend Platz in der Story, die sich langsam aber ausschweifend und stetig auf ein doch zumindest in Teilen überraschendes Finale zubewegt. Gute Unterhaltung mit manchmal etwas flachen Dialogen, alles in allem aber sehr spannend in Handlung und Ausarbeitung.
Fazit: ⭐️⭐️⭐️⭐️
Das passiert, wenn man sich vorher nicht den Klappentext durchliest und nur den Namen seiner Lieblingsautorin liest.
Leider sind so Fantasybücher gar nix für mich und es hat mich auch nicht überzeugt. Zum Schluss kam zwar noch Spannung auf, aber ich tat mich echt schwer, die ganzen Namen auseinander zu halten.
Ich bin so enttäuscht!
Ich kann es leider nicht anders sagen und das tut mir wirklich leid. Ich habe mich so auf das neue Werk von C.J. gefreut - vor allem, da ich von "Survivor" auch schon etwas enttäuscht war.
Als ich las, dass es um Vampire gehen wird, hatte ich wirklich gedacht, dass C.J. da wieder mal was Großartiges aus dem Hut zaubern wird. Sie hatte ja schon immer einen kleinen übernatürlichen Teil in ihren Büchern, der mich nie gestört hat, obwohl das eigentlich nicht so meins ist.
Aber...ich kann gar nicht genau sagen, woran genau es liegt, dass ich von "Die Kolonie" echt enttäuscht bin. Ist es der fehlende Spannungsbogen? Ist es das langsame Erzähltempo? Sind es die Figuren, die alle sehr anstrengend sind? Ich fand das ganze Buch von vorne bis hinten langweilig.
Von C.J. Tudors einzigartigem Schreibstil, der mich immer gepackt hat, ist nichts zu sehen. Bei anderen ihrer Bücher (z.B. "Der Kreidemann", "Schneewittchen schläft") konnte ich kaum aufhören zu lesen, hier habe ich ungewöhnlich lange gebraucht, da ich mich teilweise zwingen musste weiterzulesen. Es hat mich einfach nicht interessiert, wie die Story weitergeht. Mir war egal, wer den Jungen umgebracht hat. Hauptsache, ich schaffe es bis zur letzten Seite.
Wirklich gut fand ich den Ansatz, dass es nicht um die Frage ging, ob es Vampire wirklich gibt oder nicht. Die Sache ist von Anfang an klar. Vampire sind hier mehr oder weniger akzeptierte Mitglieder der Gesellschaft, so lange sie keine Dummheiten machen. Es gibt dazu Gesetze, Verordnungen, Regeln. Das fand ich ziemlich erfrischend, ich hatte das anders erwartet.
Und das war's dann leider auch an positiven Dingen. Ich hoffe, es wird keinen weiteren Teil geben. Genauso wie ich hoffe, dass wir irgendwann die "alte" C.J. Tudor zurückbekommen.
Leider nur 2 🧛🧛 für "Die Kolonie" - es war eine einfach zu zähe Angelegenheit für mich 🙁
𝐇𝐚𝐥𝐥𝐨 #𝐛𝐨𝐨𝐤𝐢𝐞𝐬, 𝐡𝐮𝐠𝐨_𝐛𝐨𝐬𝐬𝟏𝟑𝟏𝟏 𝐦𝐨̈𝐜𝐡𝐭𝐞 𝐝𝐞𝐧 𝐓𝐡𝐫𝐢𝐥𝐥𝐞𝐫 𝐧𝐢𝐜𝐡𝐭 𝐦𝐞𝐡𝐫 𝐡𝐞𝐫𝐠𝐞𝐛𝐞𝐧 — 𝐢𝐜𝐡 𝐚𝐮𝐜𝐡 𝐧𝐢𝐜𝐡𝐭 😁🫶🏼
📚𝐑𝐞𝐳𝐞𝐧𝐬𝐢𝐨𝐧 “𝐃𝐢𝐞 𝐊𝐨𝐥𝐨𝐧𝐢𝐞“ (𝐂.𝐉. 𝐓𝐮𝐝𝐨𝐫)
𝐈𝐜𝐡 𝐬𝐚𝐠’𝐬 𝐝𝐢𝐫𝐞𝐤𝐭: Vampirgeschichten? Gar nicht meins. 𝐓𝐰𝐢𝐥𝐢𝐠𝐡𝐭 war da bisher die einzige Ausnahme — und das ist, naja, eine Weile her…
📍𝐃𝐞𝐚𝐝𝐡𝐚𝐫𝐭, 𝐀𝐥𝐚𝐬𝐤𝐚.
873 Einwohner. Schnee, Dunkelheit, absolute Abgeschiedenheit. Und dann wird ein Junge gefunden — brutal ermordet, ohne einen Tropfen Blut im Körper. Schnell fällt der Verdacht auf die Kolonie: eine 𝐕𝐚𝐦𝐩𝐢𝐫𝐠𝐞𝐦𝐞𝐢𝐧𝐬𝐜𝐡𝐚𝐟𝐭, die tief im Wald lebt, abgeschottet und gefürchtet.
Das klingt erst einmal nach #fantasy, aber es hat sich unglaublich 𝐫𝐞𝐚𝐥 angefühlt. Die Autorin erschafft eine Welt, in der Vampire einfach existieren — ohne Glitzerwesen. Als gesellschaftlich ausgegrenzte Minderheit mit fragiler Duldung durch die Menschen. Diese (brüchige) Koexistenz steht auf der Kippe — und genau das macht die Geschichte so brisant.
🔎𝐌𝐢𝐭𝐭𝐞𝐧𝐝𝐫𝐢𝐧: 𝐁𝐚𝐫𝐛𝐚𝐫𝐚 𝐀𝐭𝐤𝐢𝐧𝐬.
Eine Ermittlerin, wie ich sie liebe — ruhig, sachlich, empathisch. Keine überzogene Polizistin, sondern jemand mit Herz und Verstand. Besonders mochte ich ihre Interaktionen mit dem ehemaligen 𝐒𝐡𝐞𝐫𝐢𝐟𝐟 𝐓𝐮𝐜𝐤𝐞𝐫 — so ein leicht grummeliger, aber tief verletzter Typ. Die zwei waren für mich das Herz des Buches.
💭𝐖𝐚𝐬 𝐦𝐢𝐜𝐡 𝐛𝐞𝐬𝐨𝐧𝐝𝐞𝐫𝐬 𝐟𝐚𝐬𝐳𝐢𝐧𝐢𝐞𝐫𝐭 𝐡𝐚𝐭:
Als Leser schwankt man permanent: Wer ist hier das Monster? Der Vampir oder der Mensch? Ich hatte Theorien. Und lag falsch. Mehrmals. 🩸
Ich hätte nicht gedacht, dass ich das mal sagen werde — aber: 𝐕𝐚𝐦𝐩𝐢𝐫-𝐓𝐡𝐫𝐢𝐥𝐥𝐞𝐫? Her damit! Und wer weiß… vielleicht lässt mich 𝐇𝐮𝐠𝐨 ja beim nächsten Buch auch wieder in sein Team.
❓Kennt ihr den Thriller schon oder würdet ihr diesen lesen?
Die Kolonie spielt in Alaska – kälter geht’s nicht. Barbara wird zu einem Fall gerufen, der entscheiden soll, ob eine Kolonie Vampire ausgerottet werden darf oder nicht. Denn sie ermittelt im Mordfall eines Teenagers. Doch so einfach, wie Barbara dachte, wird es nicht.
Die Darstellung der Vampire fand ich sehr spannend und interessant, leider wurden sie viel zu wenig beleuchtet, als dass man sie näher hätte kennenlernen und verstehen können. Was treibt sie an? Diese Frage blieb offen. Auch die Charaktere hatten insgesamt wenig Tiefe, und Barbara als Protagonistin hat mich ehrlich gesagt eher genervt. Zwar war es cool, dass sie nicht dem typischen Frauenbild entsprach und ihre eigenen Traumata mitbrachte, aber dennoch konnte ich keine Verbindung zu ihr aufbauen.
Der Schreibstil war für mich recht hochgestochen und an vielen Stellen holprig. Man muss allerdings auch sagen: Es war mein erstes Buch von C. J. Tudor.
Das Pacing war kaum vorhanden. Zwar wurde es stellenweise schön blutig – was ich mochte – aber insgesamt plätscherte die Ermittlung dahin, Spannung kam kaum auf. Schade, denn das Potenzial war da.
Positiv hervorheben möchte ich, dass das Buch anders war als vieles, was ich bisher gelesen habe. Vampire und Menschen leben hier nebeneinander, und das wurde auf einer politischen Ebene interessant dargestellt. Vorurteile, Hass und grundlegendes Unverständnis bestimmten den Ton.
Mein Thrillerbarometer ist auch wieder am Start – auch wenn ich über eine Namensänderung nachdenke. Bisher habe ich aber noch nichts gefunden, das mich überzeugt.
Werbung/Rezensionsexemplar
Das war mein erstes Buch von CJ Tudor und es hat mir richtig gut gefallen.
Die Idee, dass Vampire Seite an Seite mit Menschen leben ist zwar nicht neu, aber daraus ein Thriller-Plot zu machen, mit im Grunde ganz normaler Ermittlungsarbeit, hat mich von Seite 1 an sehr gut unterhalten.
Ich hatte beim Lesen Vibes von 30 Days of Night, wegen dem Setting in Eis und Schnee und der Abgeschiedenheit von Alaska. Und ich hatte Vibes von True Blood, auf Grund der Vampirgesetze und politischen Lage.
Die Protagonistin Barbara war mir sehr sympathisch - etwas älter, übergewichtig, lesbisch und traumatisiert durch eine brutale Kindheit. Sie ist eine toughe Ermittlerin, die immer einen kühlen Kopf behält, Anteilnahme zeigt und trotz starkem Druck, im Rahmen der Gesetze das Richtige tut.
Sie muss einen Mord an einem Jungen aufklären, der angeblich von Vampiren getötet worden ist. Dabei muss sie auf der einen Seite die aufgebrachte menschliche Bevölkerung in Schach halten, die Rache getarnt als Gerechtigkeit wollen und auf der anderen Seite die Vampire beschützen, bevor die ihrerseits Grenzen überschreiten.
Dabei wird sie mit Rassismus, Hass, religiösen Fanatismus und alten Geheimnissen konfrontiert, denen sie nach und nach auf die Schliche kommt.
Der Schreibstil und die Art wie die Menschen, die Vampire und ihr soziokulturelles Umfeld - ihre unterschiedlichen Gemeinschaften - beschrieben werden, hat mich an Stephen King erinnert. Der beschreibt ja gerne und ausführlich die Charaktere und ihre Sozialisation. Ich mag das, da man so das Gefühl hat, mitten unter diesen Menschen zu leben.
Es gibt einige Twists in der Geschichte, die ich nicht alle habe kommen sehen und die Geschichte blieb für mich durchweg spannend.
Das Ende macht Hoffnung auf einen weiteren Teil mit Barbara als Ermittlerin, das würde mich echt freuen.
Klare Lese-Empfehlung von mir. 📚🪓🔨🔗🌨⚰️🧛♂️🧛♀️
Auch hier wirds eine Rezension geben.
Vampir-Thriller, gefällt mir! Erinnert mich von der Machart etwas an meinen Lieblings-Vampir-Zweiteiler 👍 Mal was nicht Fantasy-Romantasy-lastiges, das ist echt "erfrischend" 😉
Inhalt:
„Willkommen in Deadhart, Alaska. Einwohner: 673. Lebende“
Vampiranthropologin und Detective Barbara Atkins wird zur Aufklärung eines zunächst eindeutigen Mordes an einem Jungen im Örtchen Deadhart entsandt. Es ist eisekalt. Und damit sind nicht nur die Temperaturen gemeint. Denn auch die Herzen und Meinungen sind mehr als eiskalt und hart. Der Ortsname ist so ein bisschen Programm und die patente Barbara hat es nicht gerade leicht und hat es mit Kleinstadtmief und Vampirhass auf der einen und Menschenhass und Rebellion auf der anderen Seite zu tun und bekommt am Ende Hilfe von unerwarteter Seite. Doch reicht das wirklich aus, um die Wahrheit herauszufinden?
Meine Meinung:
Vampire und Thriller, passt perfekt!!!
Ich muss sagen, ich habe bei der Auswahl absolut nicht darauf geachtet, dass es um Vampire geht! Für mich zählte zunächst der gute Ruf der Autorin und mich hat einfach wirklich das Wörtchen Thriller in dem Zusammenhang gereizt. Klar, die Freude war dann ziemlich groß, dass es ein Vampirtriller ist! Ich mag diese Wesen schon in der Fantasy sehr, aber durch einen ganz bestimmten Autor habe ich schon vor etlichen Jahren da auch meine Liebe schon im Thrillerbereicht dafür entdeckt. Und was soll ich sagen, ich wurde auch bei „Die Kolonie“ absolut nicht enttäuscht.
Das Setting irgendwo im tiefsten Alaska, die Zivilisation ist weit weg, es ist schweinekalt, im Kühlraum des Diners liegen auch schon mal Leichen, die wildeste Weihnachtsbeleuchtung Amerikas verwandelt alles gemeinsam mit Helloweendekoration ins Horrorwunderland…da hat man doch gleich die richtige Stimmung, wartet nur auf den ersten Vampir. Dauert auch alles gar nicht lange.
Aber erst mal lernt man Barbara Atkins kennen. Vampiranthroplogin! Wie genial ist das bitte! Wäre mein Traumjob 😉 Und die Figur Barbara hat mein Herz wirklich im Sturm erobert. Ich war supergern an ihrer Seite, habe ihren Sarkasmus geliebt und überhaupt! Tolle Person! Von ihr hätte ich gern mehr gelesen, liebe Frau Tudor, das nur nebenbei!
Der Fall als solches ist klasse erdacht, man friert mit, man leidet mit und sucht selber händeringend nach Lösungen! Wäre doch toll, eine Koexistenz, friedlich, von Mensch und Vampir!
Man sieht schon, hier liegt eine Mischung aus Urban Fantasy mit Thriller vor. Neues Genre? Wär wirklich meins! Ich mag das reale an der Story und die Verknüpfung ganz geschmeidig mit der Fantasy!
Ja natürlich wird es auch was blutig und brutal, das sollte man berücksichtigen. Also nichts weichgespültes. Und man kann auch Parallelen zu dem Umgang im Hier und Jetzt mit der indigenen Bevölkerung egal wo erkennen. Vielleicht war das ja auch sogar von der Autorin ganz bewusst so gemacht, dass man vielleicht mal darüber nachdenkt, was für Folgen das eigene, manchmal echt blöde Verhalten haben kann. Ich weiß es nicht, aber ich habe nachgedacht…
Fazit:
Mir hat dieser Vampirthriller monstermäßig gut gefallen und ich würde gern mehr davon lesen! Empfehlen kann ich dieses Buch schon, man sollte aber beides mögen, Vampire und Thriller mit echtem Realitätsbezug
… mit enttäuschendem Ende. Eigentlich ganz gutes World Building, aus dem man aber viel mehr hätte herausholen können. Sympathische Hauptfigur. Insgesamt lau.
Nachdem ich vom letzten Buch der Autorin nicht all zu begeistert war, hat mich das hier um so mehr überzeugt.
Angefangen bei allen politischen Punkten (Erwähnungen marginalisierter Gruppen, Faschismus & seine Ursachen, links-grüne Einstellung💗,...) bis hin zu den doch sehr spannenden Fällen, die weit zurückreichen und gut miteinander verwoben sind.
Gestört haben mich lediglich die vielen Charaktere. Sie haben gut zur Geschichte gepasst, keiner war zu viel. Aber ich kann mir leider kaum Namen merken.
Atmosphärisch sehr dicht und passend zum Thema, hätte ich tatsächlich auch als Reihe gelesen.
Dass es um Vampire geht, ist tatsächlich trotz sehr großes Präsenz nicht unbedingt störend. Eigentlich stehen sie stellvertretend für andere marginalisierte Gruppen. Als Sündenböcke.
Alaska, Kälte, Schnee, Eis, ein Mord und eine Vampirkolonie…❄️🏔️🗡️🧛🏻♀️
Das Setting im Buch fängt einen ab der ersten Seite ein. Man findet sich in einem abgelegenen Örtchen in Alaska, im tiefsten Winter wieder. Am Waldrand hat sich eine Vampirkolonie niedergelassen und nun wird ein Junge ermordet.
Alles in allem wirklich eine spannende Konstellation. Die Geschichte geht direkt los und der Spannungsbogen wird konstant aufrecht erhalten. Die ganze Atmosphäre trägt nochmal dazu bei, dass es gleich ein wenig ungemütlich und gruselig ist.
Der Schreibstil wirkte teilweise leicht abgehoben, aber insgesamt gut lesbar, dies hat auch die tolle Kapitelaufteilung unterstützt. Teilweise waren es mir ein paar zu viele Charaktere, sodass ich nach einer Lesepause doch nochmal ordentlich sortieren musste, wer jetzt zu wem gehört. Zum Ende hin, hat die Geschichte dann nochmal
ordentlich an Fahrt aufgenommen.
Insgesamt wirklich ein lesenswertes Buch.
Vorweg muss ich sagen: ich habe in diesem Buch nur peu à peu lesen können & vermutlich daher keinen richtigen Zugang gefunden. Mir erschien die ganze Geschichte eher schleppend & ermüdend; alle Charaktere befanden sich in einer seltsamen Mischung aus Wut, Lethargie & Groll. Außerdem wurden sehr viele Figuren eingeführt, aber die näheren Hintergründe & Geschichten nicht näher beleuchtet — was durchaus interessant gewesen wäre!
Das Vampirthema kam für mich insgesamt eh viel zu kurz. Gerade rund um Athelinda & Michael hätte die Autorin gern mehr ins Detail gehen dürfen. Da gab es noch soooo viel Luft nach oben!
Aber naja. Vllt lag es an meinem ungünstigen Leserhythmus, aber ich bin mit der ganzen Story einfach nicht warm geworden.
Puh das war ja mal was - nur was? Ich habe Die Kolonie beendet, ohne zu wissen, was ich da eigentlich gelesen habe. Obwohl ich eigentlich ein großer Fan der Autorin (und vor allem von ihren Büchern Der Kreidemann, Lieblingskind und Das Gotteshaus) bin, hat mich dieses hier ratlos zurückgelassen. Teilweise etwas langatmig, teilweise sehr rasant. Echt viele Plottwists von denen ich einige nicht gebraucht hätte. Hoffentlich wird das nächste wieder besser!
Meiner Meinung nach zog es sich zum Ende doch sehr in die Länge.
Allgemein waren es mir auch zu viele Charaktere, mit den Namen kam ich schnell durcheinander.
Vampire als Teil der Gesellschaft. Interessantes Konzept
Das Setting und die Idee, dass Vampire mehr oder weniger als Teil der Gesellschaft existieren fand ich super. Die Autorin hat sich interessante Dinge ausgedacht und das war in meinen Augen die Stärke des Buches.
Die Vampire sind alles andere als beliebt und diese Feindschaft wurde dem Leser sehr gut vermittelt. Dazu das düstere, verschneite Setting. Die Atmosphäre fand ich wirklich toll.
Ich habe länger schon kein Buch mehr gelesen, in dem man Ermittlungen verfolgt und eigentlich ist das auch nicht so meins. Ich fand es zwar gut gemacht und interessant, aber auch sehr langsam erzählt und stellenweise ein wenig zäh.
Leider kam ich nicht so regelmäßig zum Lesen, was es mir schwer gemacht hat, immer wieder in die Geschichte reinzukommen. Der Fall ist recht verzwickt und wenn man nicht dran bleibt, kann man leicht etwas den Überblick verlieren.
Alles in allem punktet die Geschichte für mich mit einem tollen Setting und einem interessanten Konzept. Wer Vampirgeschichten mag, bekommt hier einen sehr lesenswerten Thriller geboten.
Ein Junge wird tot aufgefunden, seine Kehle ist vollständig zerfetzt, zur Unterstützung und Untersuchung wird Barbara Atkins angefordert, sie soll klären ob es ein Mord der von der nahegelegenen Vampire Kolonie verübt wurde, wovon die Einwohner von Deadheart sind davon überzeugt das es die Kolonie war und bestehen auf eine Keulung der gesamten Kolonie, allerdings passen viele Details einfach nicht zusammen, wer ist der wahre Täter, wird Barbara ihn rechtzeitig finden?
Ich war von Beginn an der Story verfallen, ich liebe Geschichten rund um übernatürliche Wesen, ich habe sie nahezu verschlungen, der Plot war sehr gut aufgebaut, ich hätte vieles so nicht erwartet, die Settings wurden grandios umschrieben, man konnte sich sowohl in das kalte Alaska versetzen als auch in die Polizei Station … das kopfkino hat einiges zu verarbeiten, im großen und Ganzen bin ich sehr gut unterhalten worden und kann das Buch definitiv weiterempfehlen.
Unglaublich spannender Horror-Thriller, der sich durch die charakterliche Tiefe der gesamten Charaktere auszeichnet. Es werden ebenso, teilweise unterschwellig, gesellschaftliche Themen behandelt, was dem ganzen eine gewisse inhaltliche Tiefe verleiht.
Absolut empfehlenswert.
Als einziges Manko ist die teilweise schlechte Übersetzung aus dem Englischen anzumerken.