"Der Tannenbaum des Todes" sind kurze Geschichten fĂŒr die Weihnachtszeit, die kein bisschen besinnlich sein sollen: Mal brutal, mal skurril, mal einfach nur fies. Das Konzept dieser Sammlung von Markus Hetz ist also nicht allzu kompliziert und die Geschichten lesen sich auch recht locker weg. Mir persönlich war es manchmal etwas zu gewollt schwarzhumorig und irgendwann hat man dann auch verstanden, dass die Handlungen nie gut ausgehen und die Protagonisten fast alle ziemliche Arschlöcher sind.
Kurzum: Eine nette Flucht fĂŒr Menschen, fĂŒr die besinnliches Weihnachtsglöckchenklingeling eher einem Tinitus gleicht. Ich mag Weihnachten aber. đ
Der Sommer ist noch nicht zu Ende
Es ist so weit, ich raste aus
Denn an jeder StraĂenecke brĂŒllt
"Hohoho" ein Santa Claus
Der Supermarkt gleich um die Ecke
Wirbt mit Weihnachtsgesteck
Mit Christbaumkugeln & Lebkuchen
NikolÀusen und GebÀck
Der Weihnachtsmann trinkt CocaCola
In der Tat, man glaubt es kaum
Wir feiern heut' das Fest der Liebe
Munter unterm SĂŒndenbaum
Hohoho, ihr lieben Kinder
Hohoho, es ist so weit
Vor uns liegt das Fest der Liebe
Willkommen in der Weihnachtszeit
Hohoho, ihr lieben Kinder
Hohoho, es ist so weit
DrauĂen sind noch dreiĂig Grad
Doch im Supermarkt ist Weihnachtszeit
Lustig klingeln froh die Kassen
Und endlich sehe ich den Sinn:
Weihnachten, das Fest der Liebe
Ist gut fĂŒr den Gewinn
đŒSaltatio Mortis WEIHNACHTSZEIT
Das perfekte Buch fĂŒr alle Weihnachts-Muffel, von-der-buckligen-Verwandschaft-Geplagten und Geschenke-Konsum-Verabscheuer. Oder schlicht Freunde des schwarzen Humors. Mich begleitet es seit vielen Jahren durch die (Vor-)Weihnachtszeit, ob gelesen oder gehört und wird gern auf Weihnachtsferien oder im Familien- und Freundeskreis vorgelesen
Meine Meinung
FĂŒr Bestsellerautor Markus Heitz heiĂt es seit zehn Jahren in der Weihnachtszeit »Böser die Glocken«, einem Zusammenschluss mit einem Gastronomen zu einer Abendveranstaltung mit gutem Essen und etwas anderen Geschichten zur besinnlichen Adventszeit. In der seiner Anthologie »Der Tannenbaum des Todes« sind nun ĂŒber vierundzwanzig dieser skurrilen und schwarzhumorigen Kurzgeschichten und Gedichte versammelt, um die Leserherzen mit abgefahrenen Weihnachtsstorys zu erheitern. Als kleine Bonuszugabe gibt es im Anschluss MenĂŒvorschlĂ€ge aus den vergangenen Veranstaltungen, die fĂŒr eine tolle Inspirationsquelle fĂŒr ein festliches MenĂŒ dienlich sind.
Die heitzâschen ErzĂ€hlungen und Gedichte eigenen sich wunderbar als Lese-Adventskalender, ich wĂŒrde sogar dazu raten die bissigen Geschichten nicht alle auf einmal zu vernaschen, sondern sich die einzelnen Episoden lieber etwas einzuteilen, um lĂ€nger von den verrĂŒckten wie kreativen EinfĂ€llen zehren zu können. Mit den Geschichten lĂ€sst sich der ĂŒbertriebene Weihnachtsstress mit dem Mantel der Vergessenheit einhĂŒllen und sorgt durch bitterböse und ĂŒberzogen ironische Betrachtungen fĂŒr köstliche Lacher.
Jede ErzĂ€hlung ist etwas anders gestrickt und so kommt es natĂŒrlich, dass man wie in einer Pralinenschachtel seine Lieblinge findet, aber auch mal eine Story-Praline dabei sein kann, die einem nicht gar so exquisit mundet. Mich persönlich haben die Geschichten, unter denen sich zwischen all dem Klamauk auch kritische gesellschaftliche Betrachtungen finden lassen und es sich auf menschliche AbgrĂŒnde blicken lĂ€sst, allesamt auf ihre Art gut unterhalten. Sicherlich haben die vielen Lacher fĂŒr ein paar hĂŒbsche LachfĂ€ltchen mehr gesorgt.
Von einer ausufernden Weihnachtsfeier im Betrieb ĂŒber einen tĂŒrkischen MitbĂŒrger der sich gerne integrieren möchte und bei den Sitten und GebrĂ€uchen der WinterrĂ€umarbeit sein Bestes gibt, um dabei dennoch klĂ€glich zu scheitern, bis hin zum idyllischen familiĂ€ren Weihnachtsessen, bei dem die Familie es doch nur aufs Erbe abgesehen hat. NatĂŒrlich erfĂ€hrt man aber auch, was es mit dem Tannenbaum des Todes auf sich hat.
Dieses Buch gefÀllt sicherlich nicht nur Weihnachtsmuffel und Besinnlichkeitsverweigerern, sondern auch allen die das Treiben um das Fest der Liebe nicht ganz so bierernst nehmen. Zu den kuriosen ErzÀhlungen und Gedichten gibt es von Ingo Römling viele kleine schwarz-weià Illustrationen.
Fazit
Irrwitzig und urkomische Geschichten, bei denen Markus Heitz so manche AuswĂŒchse des Weihnachtsfestes gekonnt auf die Schippe nimmt.
Manche Weihnachtskurzgeschichten sind der BrĂŒller, andere weniger. Aber definitiv ist der Humor schwarz und geht oft unter die GĂŒrtellinie, stört mich persönlich aber nicht, im Gegenteil đ
Diese Geschichten sind definitiv nix fĂŒr Leute die zum Lachen in den Keller gehen đ oder ein Stock im A*** eh Hintern đ€Ł haben.
Irre komisch und sehr abwechslungsreich.
Eine schöne Kurzgeschichtensammlung zum Weihnachtswahnsinn.
Darf es etwas weniger besinnlich sein?
Grotesk, lustig und sehr kreativ.
Viele kleine Kurzgeschichten rund ums Thema Weihnachten werden uns in dem Buch ziemlich witzig die feierliche Stimmung aufs Korn nehmen.
Ob Deko, Weihnachtsmarkt oder Nikolaus, hier treffen Krampus, Ikea-Pranks, rockende Biker-WeihnachtsmÀnner und mordlustige Verwandschaft aufeinander.
Das Ende killt mich fast immer und nicht nur mich đ
Wahnsinnig tolle Geschichten, jedoch muss man auch dafĂŒr gemacht sein. Nikolaus ist hier oft nicht der Gute. Ich habe sehr viel gelacht beim Lesen, aber Vorsicht man sollte schon etwas schwarzen Humor haben đ
Mörderische Kurzgeschichten rund um Weihnachten...
und wie das bei einer Sammlung an Kurzgeschichten so ist, die einen findet man gut und die anderen etwas weniger.
Auch bei diesem Band ging es mir so. Es waren einige dabei die mich gut unterhalten haben und ich auch mal schmunzeln musste. Und dann gab es die Geschichten da wusste ich schon nach wenigen Zeilen das ich gerne weiter blĂ€ttern möchte, gedacht und getan. Was mir bei BĂŒchern schwer fĂ€llt, war hier kein Problem - Abbruch mitten in der Geschichte.
Alles in allem ein kurzweiliges Buch und fĂŒr alle die eine Pause von Friede, Freude unter dem Weihnachtsbaum brauchen đ
Meine Meinung
FĂŒr Bestsellerautor Markus Heitz heiĂt es seit zehn Jahren in der Weihnachtszeit »Böser die Glocken«, einem Zusammenschluss mit einem Gastronomen zu einer Abendveranstaltung mit gutem Essen und etwas anderen Geschichten zur besinnlichen Adventszeit. In der seiner Anthologie »Der Tannenbaum des Todes« sind nun ĂŒber vierundzwanzig dieser skurrilen und schwarzhumorigen Kurzgeschichten und Gedichte versammelt, um die Leserherzen mit abgefahrenen Weihnachtsstorys zu erheitern. Als kleine Bonuszugabe gibt es im Anschluss MenĂŒvorschlĂ€ge aus den vergangenen Veranstaltungen, die fĂŒr eine tolle Inspirationsquelle fĂŒr ein festliches MenĂŒ dienlich sind.
Die heitzâschen ErzĂ€hlungen und Gedichte eigenen sich wunderbar als Lese-Adventskalender, ich wĂŒrde sogar dazu raten die bissigen Geschichten nicht alle auf einmal zu vernaschen, sondern sich die einzelnen Episoden lieber etwas einzuteilen, um lĂ€nger von den verrĂŒckten wie kreativen EinfĂ€llen zehren zu können. Mit den Geschichten lĂ€sst sich der ĂŒbertriebene Weihnachtsstress mit dem Mantel der Vergessenheit einhĂŒllen und sorgt durch bitterböse und ĂŒberzogen ironische Betrachtungen fĂŒr köstliche Lacher.
Jede ErzĂ€hlung ist etwas anders gestrickt und so kommt es natĂŒrlich, dass man wie in einer Pralinenschachtel seine Lieblinge findet, aber auch mal eine Story-Praline dabei sein kann, die einem nicht gar so exquisit mundet. Mich persönlich haben die Geschichten, unter denen sich zwischen all dem Klamauk auch kritische gesellschaftliche Betrachtungen finden lassen und es sich auf menschliche AbgrĂŒnde blicken lĂ€sst, allesamt auf ihre Art gut unterhalten. Sicherlich haben die vielen Lacher fĂŒr ein paar hĂŒbsche LachfĂ€ltchen mehr gesorgt.
Von einer ausufernden Weihnachtsfeier im Betrieb ĂŒber einen tĂŒrkischen MitbĂŒrger der sich gerne integrieren möchte und bei den Sitten und GebrĂ€uchen der WinterrĂ€umarbeit sein Bestes gibt, um dabei dennoch klĂ€glich zu scheitern, bis hin zum idyllischen familiĂ€ren Weihnachtsessen, bei dem die Familie es doch nur aufs Erbe abgesehen hat. NatĂŒrlich erfĂ€hrt man aber auch, was es mit dem Tannenbaum des Todes auf sich hat.
Dieses Buch gefÀllt sicherlich nicht nur Weihnachtsmuffel und Besinnlichkeitsverweigerern, sondern auch allen die das Treiben um das Fest der Liebe nicht ganz so bierernst nehmen. Zu den kuriosen ErzÀhlungen und Gedichten gibt es von Ingo Römling viele kleine schwarz-weià Illustrationen.
Fazit
Irrwitzig und urkomische Geschichten, bei denen Markus Heitz so manche AuswĂŒchse des Weihnachtsfestes gekonnt auf die Schippe nimmt.
Genau das was ich erwartet habe.
Viele schwarzhumorige und teilweise recht blutige Geschichten rund um Weihnachten und die BrÀuche.
Habe nicht erwartet, dass es so viele Punkte zu Weihnachten gibt, die man verÀppeln kann. Hab gerne mal laut aufgelacht beim Lesen und man merkt den typischen Heitz Humor.
Eine etwas andere Art von Kurzgeschichtensammlung und Weihnachtsbuch. :D
Ich bin ein Mensch der gerne lacht und das auch gern mit schwarzem Humor. Warum sich also nicht einmal die Zeit bis Weihnachten mit 24 Kurzgeschichten der anderen Art verbringen. Die Adventszeit kann gern etwas dĂŒster amĂŒsant gestaltet werden und somit war ich gespannt auf dieses Buch.
Die Geschichten lesen sich leicht und locker weg. Ich wollte es als Adventskalender nutzen, muss allerdings sagen, dass ich nicht bis zum 24ten durchgehalten habe. Es las sich, wie gesagt, relativ gut weg und so liest man halt eine Geschichte nach der nÀchsten.
Wenn es in diesem Buch um vieles geht, besinnliche Weihnachtstage oder Vorweihnachtstage sind hier nicht vorhanden. Der Autor gibt sich dĂŒster und erzĂ€hlt damit Weihnachtsgeschichten in ungewohnter und, in einigen FĂ€llen, auch wirklich genialer Art. Ein kleines MĂ€dchen das auf der Suche nach dem echten Nikolaus nicht wirklich zimperlich ist, fiese DĂ€monenfamilien oder ZwiespĂ€lte am Nordpol, es gibt genug Abwechslung. Einiges davon mit tiefschwarzem Humor, aber auch mit Witz. Eine Mischung findet sich auch in der Form, denn auch das ein oder andere Gedicht ist dabei. Allgemein sind die Inhalte sehr vielfĂ€ltig und leider konnten mich auch einige nicht ĂŒberzeugen. Das gehört aber auch dazu, denn nicht Alles kann gefallen. Es gibt fĂŒr jeden Geschmack die passende Geschichte oder eben Gedicht und GeschmĂ€cker sind nun mal verschieden.
Fazit
Wir finden hier ĂŒber 24 Gecshichte, die man sich schön in der Adventszeit einverleiben kann. Ob tĂ€glich die ein oder andere Geschichte mehr, macht da also nix. Der Autor hat ordentlich seine Fantasy fliegen lassen und ein paar wirklich gute Storys geschaffen, in denen von absurd bis richtig fies, Alles dabei ist. FĂŒr mich hielten sich "unterhaltsam" und "Ja. Okay." bei den einzelnen Geschichten die Waage, daher leider nur 3 Sterne.