Die Grenzen verwischen bei diesem Buch. Was ist erlaubt im Kampf gegen die Drogenkartelle und weit soll man gehen. Das Buch zeigt die ungeschminkte Wahrheit, und stellt am Ende die Frage: war es das wert? - Lesenswert
Tage der Toten ist der erste Band in der Kartell-Trilogie von Don Winslow. Das Buch verfolgt DEA-Ermittler Art Keller und wie er das erste Mal in den Drogenkrieg in Mexiko verwickelt wird. Das Buch beginnt in den 70er Jahren mit der Freundschaft zwischen Art und dem jungen Adan Barrera. Art und sein Partner Kiki Camarena nehmen das größte Marihuana Feld der Welt auseinander. Der Besitzer? El Azul, Adans Onkel. Die Reaktion? Vergeltung! Der Mord an Kiki Camarena. Ein Mord der tatsächlich so in der Realität passiert ist. Und der feste Bestandteil des Buches. In der Geschichte wird die Geschichte des Mexikanischen Drogenkartells auf spektakuläre und sehr realitätsnahe Weise nacherzählt. Der Ton ist hart, die Geschehnisse sind noch brutaler. Es wird nichts beschönigt und zeigt die brutale, skrupellose und korrupte Welt des Drogenkriegs perfekt auf. Die Showdown zwischen den ehemaligen Freunden Art Keller und Adan Barrera ist unfassbar spannend und keines Wegs harmlos. Spannung und Action von Anfang bis Ende.
Mit „Tage der Toten“ eröffnet Don Winslow seine Kartell-Trilogie. Knallhart recherchiert und atemberaubend rasant erzählt. Man fliegt durch die Seiten und erkennt beim Lesen woher sich diverse Netflixserien bedient haben. Für mich persönlich ein Highlight und wie seine Nachfolger absolute Lieblingsbücher.
Etwas schwerfälligerer Anfang, welcher aber nötig ist um das politische-/Mafiosi Konstrukt aufzuziehen um die Geschichte malerisch an den Leser zu übermitteln . Don winslow kann Charaktere so unglaublich gut in Szene setzen , atemberaubend.
Mit Tage der Toten hat Don Winslow im Mantel eines Romans einen Bericht über den „War on Drugs“ der US-Behörden gegen die mexikanischen Drogenkartelle geschrieben. Die Handlung verdichtet sich in ihrer Spannung dabei immer weiter, Winslows Schreibstil ist durchgängig schonungslos, brutal und beschönigt nichts. Hier gibt es keine Helden nur Böse in unterschiedlichen Facetten. In seiner Komplexität zwischen den tiefgründigen Figuren und ihren Verstrickungen miteinander einfach unglaublich spannend und mit einem 3. Akt der alles perfekt zusammenführt und eine komplexe Geschichte so gut beendet wie ich es selten gelesen habe.
Kurz gesagt: Selten ein so gutes Buch gelesen, selten einen so guten Thriller, wenn das nicht sogar der beste Thriller ist, den ich je gelesen habe. Klare fünf Sterne, landet auf der Liste der Lieblingsbücher.
Nope, bei Seite 140 aufgegeben.
Kann es sein, dass die deutsche Übersetzung einfach nur mega mies ist?
Diese harten, coolen Dialoge im Gangsterslang funktionieren einfach nicht, wenn sie 1:1 übersetzt werden. Das schreckt mich auch jedesmal bei Serien ab, die völlig unnatürlich in der Sprechweise wirken.
Dazu kommt noch, dass Herr Winslow gerade zu Beginn ne ganze Kloschüssel an Gewalt, Schießereien, Mord, Kriminalität, Beschimpfungen, expliziten Sexszenen und weiteren Machenschaften der Drogenszene über uns auskübelt.
Das Buch ist meiner Meinung nach reinste Effekthascherei.
Belehrt mich eines Besseren, wenn ihr das Buch beendet haben solltet!
Abgebrochen nach 80 Seite. Primitiver, abgehakter Schreibstil. Zudem langweilig und für meinen Geschmack zu explizit in der Darstellung von Folter und Mord.
Ich kann mich allen negativen Kommentaren überhaupt nicht anschließen! Wenn man ein 687 Seiten Buch auf Seite 100 abbricht, hat für mich garkeinen Grund was zu bewerten!
Ja das Buch ist brutal aber das ist die Netflixserie Narcos auch. Und genau darum geht es hier auch, nur eben um den Drogenkrieg in Mexico. Da gibt es nicht zu schönen und nicht zu verstecken. Don Wilslow hat 6 Jahre für dieses Buch recherchiert und verstrickt so gekonnt Wahrheit mit Fiktion das man einfach nur gepackt ist. Die Hauptakteure wird es in dem Maße sicherlich auch so gegeben haben.
Für mich ein allumfassendes Werk und verdiente 5 Punkte!
Abgebrochen nach 80 Seite. Primitiver, abgehakter Schreibstil. Zudem langweilig und für meinen Geschmack zu explizit in der Darstellung von Folter und Mord.
Don Winslow zeichnet hier ein großes und stark recherchiertes Gesamtbild der verheerenden Auswirkungen des Drogenhandels und des War on Drugs auf Mexiko und Lateinamerika insgesamt. Verpackt in einen fiktiven Thriller liefert Winslow zu mindestens 30% ein historisches Sachbuch mit politischen und wirtschaftlichen Einordnungen gleich mit dazu. Dass es alle Personen und all die kranken Ereignisse wirklich so (oder ähnlich) gegeben hat, ist kaum zu fassen.