Auf dieses Buch muss man sich einlassen. Wenn dies gelingt, wartet ein großes Lesevergnügen.
Oh, was für ein holpriger Start 😵💫 Das Buch über das graphische Viertel in Leipzig hat es mir nicht einfach gemacht. Ich fand die ersten 2 Drittel sehr verwirrend. Ich kam irgendwie nicht mit den Charakteren klar, vom Setting habe ich mir mehr erhofft. Das Buch ging zwar um Bücher, aber davon habe ich mir noch mehr gewünscht. Das letzte Drittel fand ich dann gut, da dann alles zusammenlief und da dann der rote Faden kam.
»Bomben fielen vom Nachthimmel, als der Junge sein Gefängnis verließ, den Raum ohne Fenster, den Raum voller Bücher. Er war zehn Jahre alt und ebenso lange eingesperrt gewesen. An den Wänden seines Zimmers reichten die Regale bis zur Decke, die Bücher standen Rücken an Rücken, viele in dichten Doppelreihen. Mit fünf hatte man ihm das Lesen beigebracht, seitdem war seine Welt aus Papier.«
Das Buch erzählt die Geschichte von Robert Steinfeld und seiner Familie. Robert kauft und verkauft seltene Bücher. Bei einem Besuch einer alten Bibliothek, entdeckt er Bücher, die sein Vater einst gebunden hat. Einige Exemplare scheinen weit nach dem Tod des bekannten Buchbinders entstanden zu sein. Doch wie ist das möglich? Auf der Suche nach Antworten, muss Robert in die Vergangenheit reisen. In seine eigene und die seines Vaters. Was er dort entdeckt, verändert sein Leben. Kai Meyer lässt sein Buch auf drei Zeiteben spielen: > 1933, kurz nach der nationalsozialistischen Machtübernahme > 1943, nachdem die Royal Air Force das Graphische Viertel in Leipzig bombadierte > 1971, als eine Mauer Deutschland bereits seit 10 Jahren teilte Er nutzt nicht nur wichtige zeitgenössische Ereignisse, um seiner Geschichte die nötige Tiefe und Atmosphäre zu geben, die Geschichte spielt außerdem an historischen Orten wie Leipzig, Wien und Oberstdorf. Allen voran lässt er das Graphische Viertel wieder auferstehen. Ein Ort an dem große Verlage (z.B. Brockhaus und Reclam), ihre Bücher drucken ließen und Buchhändler das Stadtbild prägten. Nach der Bombadierung von Leipzig, wurde es zwar wieder aufgebaut, doch die Buchverlage kehrten nicht zurück. Kai Meyer erstellt mit seiner Geschichte einen engen Zusammenhang zu bekannter klassischer Literatur. Vor allem Anspielungen auf Goethe und dessen Hang zu der Verbindung von Wissenschaft und Magie und seiner Annahme, dass Kunst als etwas, das Wirklichkeit nicht nur abbildet, sondern gestaltet, konnte ich in der Geschichte wiederfinden. Der Autor hat Charaktere mit Tiefgang aufs Papier gebannt und er schafft es auf allen Zeitebenen ein lebendiges Bild, der jeweiligen Epoche, entstehen zu lassen. Man wandelt mit Jakob durch die Gassen von Leipzig, erklimmt mit Robert die Trümmerlandschaft des 2. Weltkrieges, und begleitet ihn fast 30 Jahre später durch die Wälder des Harzes. Ich habe den Roman als Hörbuch gehört und die drei Sprecher/ Sprecherin haben einen super Job gemacht und ich konnte der Geschichte gut folgen. Die Entscheidung, jede Zeitebene von einem anderen Sprecher/einer Sprecherin lesen zu lassen, fand ich für die Handlung sehr zuträglich. Ich konnte die Liebe zur Literatur und Büchern zwischen den Seiten dieser Geschichte spüren. Und trotzdem fehlte mir noch ein kleines Mehr zu einem Highlight. Ich kann nicht genau sagen, was dieses Mehr ist, doch vielleicht finde ich es im nächsten Band der Reihe.
Ein wundervolles Buch
So eine schöne Geschichte. So ein tolles Buch. Wahnsinnig schön. Es lässt sich gut lesen. Ich fand es an keiner Stelle zäh oder langweilig. Es war toll. 😊

Ein Bücherdieb, ein Junge ohne Erinnerung und die Magie des Lesens. - WUNDERSCHÖNER Roman von Kai Meyer
"Dichter Nebel wogt durch die Gassen der Bücherstadt Leipzig, 1933, als das Böse die Macht ergreift. Hier entspinnt sich die tragische Liebe des Buchbinders Jakob Steinfeld zu einer rätselhaften jungen Frau. Juli hat ein Buch geschrieben, das sie einzig ihm anvertrauen will. Doch bald darauf verschwindet sie spurlos." Kai Meyer nimmt den Leser auf eine Reise zwischen den Zeiten mit. Im Jahr 1933 lernen wir den Buchbinder Jakob Steinfeld kennen, der mit seinen Freund Grigori (ein Russe & noch dazu ein Jude) eine Büchbinderei, das"Montecristo", im graphischen Viertel von Leipzig betreiben. Beide erleben die Machtergreifung durch die Nazis. Im 1943 lernen wir einen kleinen Jungen kennen, der irgendwo im graphischen Viertel eingesperrt ist - seine Welt sind die Bücher. Doch in der Nacht fallen Bomben & alles steht in Flammen. Gerettet wird er von einer unbekannten Person. Mit ihr irrt der Junge durch die Trümmer von Leipzig, immer auf der Suche nach Büchern. 1971 - fast vierzig Jahre später ist auch Jakobs Sohn Robert (der unbekannte Junge) den Büchern verfallen und reist auf der Suche nach seltenen Ausgaben durch ganz Europa. Er liebt seine Arbeit und die Bücher – von Menschen hält er sich meist eher fern. Doch als die Bibliothekarin Marie ihn bittet, ihr bei einem Auftrag der geheimnisumwitterten Verlegerfamilie Pallandt zu helfen, stoßen sie auf das Mysterium eines Buches, dessen Geschichte eng mit Roberts eigener verknüpft ist – es ist der Schlüssel zum Schicksal seiner Eltern. Ich mochte die Zeitreise zwischen den Zeiten sehr. Besonders habe ich die bildliche Beschreibung des graphischen Viertels geliebt. Ich konnte mir alles vorstellen, Der Schreibstil ist einfach, ohne Schnörkel & Schnickschnack. Es ist nicht nur eine Liebeserklärung für die Bucher, sondern auch an Leipzig, dem graphischen Viertel. Ich bin gespannt, ob die weiteren Bänder mich genauso in den Bann ziehen werden.
Wirklich schön ! Spannend und die Orte gefallen mir sehr. Vor allem, weil es mir auch bekannte Orte sind, wie z.b der Odenwald. Da kommt man gleich wieder zurück in die Geschichte, die ja wirklich eine Liebeserklärung an Bücher ist, wenn man mal kurzzeitig etwas abgelenkt ist. Den zweiten Teil, werde ich mit ebenfalls anhören. 😁
Historischer Roman mit drei Zeitebenen und miteinander in Beziehung stehenden Handlungssträngen. Spannend, grandios erzählt und sehr gut recherchiert. Gefällt mir viel besser als die Jugendromane des Autors.

Wenn Bücher die Zeit überdauern
Manchmal stolpert man genau zum richtigen Zeitpunkt über das richtige Buch. Nachdem ich bei Weltenwanderer die Rezension zu "Die Bibliothek im Nebel" gesehen habe, hat es mir dieses Buch wieder in Erinnerung geholt. Und manchmal brauch es genau das. Rückblickend bin ich sehr dankbar, dass ich mir vorab doch noch dieses Hörbuch auf die Ohren gesetzt habe, denn ursprünglich ist es der erste Teil der Reihe um das Graphische Viertel in Leipzig. Diesen Zyklus hatte ich gar nicht richtig auf dem Schirm. Umso schöner ist die Erkenntnis: Die Bände lassen sich problemlos unabhängig voneinander lesen. Hätte ich direkt mit Band 2 begonnen, wäre mir jedoch diese großartige Geschichte entgangen – und das wäre wirklich schade gewesen. Besonders begeistert hat mich die Hörbuchumsetzung, die mit drei unterschiedlichen Sprechern arbeitet – eine Entscheidung, die perfekt zu den verschiedenen Zeitebenen passt: Simon Jäger liest den Erzählstrang von 1933, Maria Koschny übernimmt 1943, Johann von Bülow führt durch das Jahr 1971. Alle drei haben mich überzeugt und den jeweiligen Zeitebenen eine ganz eigene Stimmung verliehen. Das Hörbuch wirkt dadurch sehr lebendig und abwechslungsreich. Die Geschichte entfaltet sich auf drei Zeitebenen, die mich alle gleichermaßen fesseln konnten: Die frühen Jahre vom Buchbinder Jakob Steinfeld (1933), der sich in eine Frau verliebt und deren Leben fortan miteinander verbunden sind. Ein wahrer Freund und absoluter Mehrwert in dieser Zeitebene war Grigori Gomorov, eigentlich Gärtner, aber anderseits soviel mehr. Die Kriegsjahre mit der erschütternden Bombardierungsnacht von Leipzig (1943) und der Strang um Robert Steinfeld und seine Kollegin Marie (1971), die nach der Besichtigung einer Schlossbibliothek in der Welt der Bücher und der Vergangenheit recherchieren. Vergangenheit und Gegenwart greifen dabei wunderbar ineinander. Was mir besonders gut gefallen hat: Leipzig wird unglaublich greifbar. Man merkt der Geschichte an, wie sorgfältig sowohl die historischen Hintergründe als auch die Stadt selbst recherchiert wurden. Ich konnte mir Leipzig zu allen drei Zeiten sehr gut vorstellen – Straßen, Gebäude, das Graphische Viertel, die Atmosphäre. Da ich nächstes Wochenende selbst in Leipzig sein werde, weiß ich jetzt schon, dass ich die Augen besonders offen halten werde: Vielleicht erkenne ich die eine oder andere Straße wieder – und ganz sicher werde ich Antiquariate nun mit völlig anderen Augen betrachten. Der Einstieg ins Buch ist direkt dramatisch und blieb mir bis zum Ende im Kopf. Manchmal erinnert man sich am Ende einer Geschichte so gar nicht mehr an den Prolog. Ein kleiner Junge ist eingesperrt, es brennt, Rauch und Angst liegen in der Luft – bis zur Rettung in letzter Sekunde. Ein mysteriöser Mann, ein Buch, das aus der Feuerbrunst gerettet wird und eine Flucht, der ich sehr gern gelauscht habe. Im Mittelpunkt stehen die Geheimnisse der Buchbinderfamilien Steinfeld und der Verlegerfamilie Pallandt, die sich nach und nach offenbaren. Diese langsame Enthüllung, das Zusammensetzen der Puzzleteile über Generationen hinweg, empfand ich als äußerst spannend. Es war eine mitreißende Suche nach der Wahrheit, bei der ich bis zum Schluss dranbleiben wollte. Neben dem großen Thema Bücher und der Liebe zum gedruckten Buch greift Kai Meyer zudem ein weiteres Thema auf, das mich seit Jahren sehr interessiert: Lebensborn. Dieses dunkle Kapitel der Geschichte ist klug und eindringlich in die Handlung eingebettet und verleiht dem Roman zusätzliche Tiefe. Ich muss gestehen, es ist mein erstes Buch von Kai Meyer. Eigentlich gehört dieser Autor für mich in ein Genre der Buchwelt, in dem ich mich so gut wie nie herumtreibe. Aber wundert euch nicht, denn ich habe auch bereits den zweiten Band der Reihe gehört und mache mich gleich im Anschluss an diese Rezension. Fazit "Die Bücher, der Junge und die Nacht" ist für mich weit mehr als ein Roman über Bücher. Es ist eine atmosphärisch dichte, gut recherchierte und emotional berührende Geschichte und hat mich von der ersten bis zur letzten Minute gefesselt. Klare Lese- und Kaufempfehlung – besonders für alle, die Bücher über Bücher lieben, sich für Geschichte interessieren und gerne in stimmungsvolle Erzählungen eintauchen.
Mit diesem Buch habe ich direkt als erstes in 2026 ein Buch außerhalb meiner Komfortzone gelesen - ich habs nicht bereut. Ich wollte schon lange unbedingt etwas von Kai Meyer lesen und hab dieses Buch hier im Bücherschrank gefunden. Kai Meyer hat hier die perfekte Mischung aus Geschichte näherbringen, die beklemmenden aber auch fröhlichen Momente einzufangen und einem trotzdem das Gefühl zu geben, in die Geschichte eintauchen zu können. Ich möchte unbedingt mehr von ihm lesen ☺️
Wunderschöne, in den Bann ziehende Geschichten, mehrere Leben in verschiedenen Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts miteinander verwoben. Eines der besten Themen: Bücher über Bücher.
„Nach meiner Moralvorstellung durfte man Büchern um keinen Preis Schaden zufügen. Bei Menschen sah ich das situativ bedingt anders.“ Drei Jahreszahlen. Drei Männer. Drei Leben. Jakob, der einen Buchladen 1933 führt - mit einem Juden - & sich unsterblich & gefährlich verliebt. Ein Junge, der 1944 aus den Trümmern einer brennenden Villa gerettet wird & auf der Suche nach dem einen Buch durch das brennende Deutschland reist. & Robert, ein Buchbinder 1971, der seiner Vergangenheit auf der Spur ist & dabei auf Jakobs Geheimnisse stößt. Insgesamt konnte ich dieses Buch nicht aus der Hand legen. Die drei Männer sind so verschieden, ihre Leben so unterschiedlich & doch verbindet sie eins: die Liebe zu Büchern. Es gilt Geheimnisse aufzudecken, Intrigen zu durchschauen, die politischen Situationen in Deutschland zu verstehen & zu erleben, eine zarte Liebe und sogar den Teufel selbst zu finden. Doch so gut es klingt & so sehr es mich auch gefesselt hat - so ganz konnten mich die Charaktere nicht überzeugen. Es fehlte an Tiefe, an Dramatik innerhalb der Köpfe, besonders zu Zeiten der aufstrebenden Nazis. Es fehlte an Emotionen. Die Fakten zu Deutschland vor & während des zweiten Weltkriegs, in Nachkriegszeiten & während der DDR waren jedoch sehr interessant.
Eine fesselnde Reise in die Vergangenheit, Schicksale, die mich berührt und nicht mehr losgelassen haben. Bravo, Kai Meyer!
Die Bücher, der Junge und die Nacht von Kai Meyer Ein stilles Buch, das doch ganz schön laut ist.
Kai Meyer hat mit diesem Roman gleich 3 Genre abgedeckt - eine Liebesgeschichte, einen Historienroman und auch einen Krimi. Und als Überschrift steht die außerordentliche Liebe, teils sogar Besessenheit zu Büchern. Der Roman wird in 3 Zeitsträngen erzählt und man kann schnell einige Zusammenhänge ausmachen. Die endgültige Auflösung und das Schließen des Kreises findet aber erst auf den letzten Seiten statt. In den 1933 spielenden Kapiteln lernen wir den Buchbinder Jakob Steinfeld kennen, seine Arbeit, seine Freunde und Feinde, seine Gesinnung und das Graphische Viertel Leipzigs. 1943 gehen wir mit dem Jungen und seinem Retter auf Bücherjagd durch die brennenden Städte des 2. Weltkrieges. Und 1971 begleiten wir Robert und Marie bei der Auflösung der Privatbibliothek der Familie Pallandt. Ich habe den Roman wirklich gerne gelesen aber einen richtigen Zugang zu den Romanfiguren habe ich irgendwie nicht bekommen. Gerne hätte ich auch mehr Persönliches über einige Protagonisten erfahren. Kai Meyer hat noch weitere Romane über Bücher, über das Graphische Viertel Leipzigs und Buchliebhaber geschrieben, die ich aber trotzdem noch lesen möchte.
Was für ein schöner Roman!
Ich kannte bisher vor allem Kai Meyers Jugendliteratur und war neugierig auf dieses Buch für erwachsenere Leser:innen – und wurde nicht enttäuscht. Die Geschichte hat mich sofort gepackt; ich bin richtig darin versunken und konnte das Buch kaum weglegen. Die drei Zeitebenen (1933, 1944 und 1971) sind spannend und bildhaft erzählt, sodass man das Gefühl hat, mitten im Geschehen zu sein. Besonders das stimmige Ende hat mir sehr gefallen. Einziger kleiner Kritikpunkt: Die Liebesgeschichte zwischen Juli und Jakob bleibt etwas zu kurz, um die späteren Entwicklungen ganz nachvollziehbar zu machen. Trotzdem eine wunderschöne, atmosphärische Geschichte mit vielen überraschenden Wendungen – klare Leseempfehlung!
Die wunderbare Welt der Bücher in Leipzig
Ein Buch das in der Zeit 1933 und 1944 in Leipzig spielt und 1971 in der BRD, DDR und Österreich. Die Geschichte dreht sich in Leipzig 1933, um einen sehr mutigen Buchbinder und der Tochter eines Verlegers. Die um ein spezielles Buch binden zu lassen sich in Gefahr begibt. 1944 wird ein Junge, der in einer gläsernen Bibliothek eingeschlossen ist, von einem rätselhaften Mann gerettet. Dieser Mann ist auf der Jagd nach einem mysteriösen Buch. 1971 in München trifft sich eine junge Frau mit einem Mann, die eine private Bibliothek auflösen soll. Die Forschungen um die dort gesammelten Bücher führt sie nach Leipzig, was nicht ohne Gefahren sein wird. Ein großartiger Roman!
Ein Buch voller Gesichte und familiärer Ereignisse
Dieses Buch hat mich überrascht. Es ist eine Reise durch die Zeit und schildert sowohl die getrennten Welten aus den 70er Jahren sowie das Grauen und die Ungerechtigkeit des 2. Weltkriegs.
Wie eine Zeitreise in die 30er, 40er und 70er in Deutschland. Fesselnd und auf die Antworten auf sämtliche Rätsel muss man bis zum Ende warten.
"Weil die Menschen nicht genug Bücher lesen. Erst wenn sie wirklich verstehen, wie es sich anfühlt, ein anderer zu sein, werden sie aufhören, sich gegenseitig Schlimmes anzutun." ...
Einer meiner liebsten Sätze aus diesem Buch. Ich bin ehrlich, ich war auf der Suche nach einem Lückenfüller und hätte ich nicht zufällig die Kindle App auf dem Handy gehabt (ich hab lieber Bücher in der Hand) sowie Amazon Prime, wo dieses Buch kostenlos zu lesen ist, hätte ich dieses Buch vermutlich nie gelesen. Und wenn ich so drüber nachdenken, wäre das auch verdammt schade gewesen. Kai Meyer durfte ich schon durch die Seiten der Welt Trilogie kennenlernen. Er ist ein toller Autor, der es mal wieder geschafft hat mich in den Bann zu ziehen. Ich hab mit gefühlt, gefiebert und gehofft. Klare Empfehlung meinerseits und ich werde hiermit seine anderen Werke genauer unter die Lupe nehmen.
Ich bin nur so durch die Seiten geflogen
Kai Meyer ist ein wunderbarer Geschichtenerzähler. Es hat großen Spaß gemacht Robert und Marie durch die Zeitebenen zu begleiten. Toll und kurzweilig geschrieben. Eine Liebesgeschichte über den wahren Wert von Büchern und die Abgründe der Menschen. Ich mochte dieses Buch noch ein klitzekleines bisschen mehr als ‚Die Bibliothek im Nebel‘- welches auch sehr lesenswert ist. Grigori ist mir auch in dieser Geschichte sehr ans Herz gewachsen. 🌟🌟🌟🌟🌟🌟🌟🌟🌟🌟
Irgendwie kann ich schlecht beschreiben, was ich von dem Buch halte…
…ich fand es weder besonders gut, noch besonders schlecht. Aber irgendwie hat mich die Story emotional nie wirklich gepackt und hat keinen bleibenden Eindruck hinterlassen.
Das erste Buch, das ich von Kai Meyer gelesen habe und definitiv nicht das letzte. Sein Schreibstil, die Protagonisten, die geschichtlichen Hintergründe der Story haben mich gefesselt.
Was für ein starkes tolles Buch! Mit vielen verschiedenen Sichten, Twists und Geheimnissen. Die es zu erforschen gilt. Alles ergibt am Ende einen Sinn. Und nun möchte ich gerne nach Leipzig fahren
So ein schönes Buch
Was für ein tolles Buch. In Rückblenden immer wieder die Vergangenheit dazu geholt. So klärte sich alles allmählich auf. Ich finde es immer wieder spannend, wenn unterschiedliche Erzählstränge zusammen geführt werden und was daraus entsteht. Ich bin traurig, dass das Buch ausgelesen ist.
Hat mich an „Der Schatten des Windes“ von Carlos Ruiz Zafon erinnert, nur in Deutschland. Sehr unterhaltsam. Freue mich auf die anderen Bände
In diesem Buch spürt man die Liebe zu den Büchern. Die Geschichte spielt in Leipzig und wird über mehrere Handlungsstränge, typisch Kai Meyer, erzählt. Tolle Geschichte und super Umsetzung. Man möchte sofort eine Bibliothek einrichten.
Drei Zeiten, drei Geschichten, eine Familie. Dieses Buch beschreibt die Geschichte von Robert als Kind und als Erwachsener und von seinem Vater Jakob. Wir erleben die Jahre 1933, 1943 und 1971 und versuchen zusammen mit Robert seine Herkunft und Kindheit und die Liebe zu Büchern zu rekonstruieren. Dieses Buch hat seine ganz eigene Melodie. Sie ist melancholisch, freudig, vertraut und spannend zugleich. Mir hat besonders der Strang 1933 gut gefallen. Ich hoffe Grigori begegnet mir noch mal wieder in meinem Leseleben. 1971 hatte einige Szenen, die besonders in der Person des Robert Brutalität vorweisen, die sich mir nicht wirklich erschließt. Er wirkt hier manchmal wie ein Möchtegern-James Bond. Darüber kann ich aber gut hinwegsehen. Was mir in dem jüngsten Strang tatsächlich ein bisschen zuviel wurde war das „Wikipedia-Wissen“, welches einige Charaktere erzählen, um die Geschichte voranzubringen. Mir wäre lieber gewesen, dass sowohl ihr Wissen wie auch die von Ihnen erzählten Verläufe nicht fast nur in Rückblicken, sondern in erlebten Episoden geschrieben worden wären. Das ist aber nur ein kleiner Kritikpunkt. Sehr schade, dass es das Grafische Viertel nicht mehr in Leipzig gibt. Das Buch hat richtig Lust auf einen Besuch gemacht.
Gelungene, packende Geschichte auf drei Zeitebenen. Kai Meyer kann erzählen und hat mich mit in seinen Roman über Bücher, die Liebe und die menschlichen Monster mitgerissen.
Drei wunderbare Handlungsstränge wurden zu einer tollen Geschichte verwoben. Eine gute Mischung aus geschichtlichem Hintergrund und Fiktion. Mir hat es sehr gefallen 🤩
Die drei unterschiedlichen Zeitebenen machten für mich das Lesen noch spannender. Manche Ereignisse wurden sehr eindrücklich geschildert so dass ich mit manchen Charakteren schon sehr mitgefiebert habe insgesamt hat es mich emotional jedoch nicht so berührt. Aber dennoch eine beeindruckende Geschichte. Die weiteren Bücher um das graphische Viertel werde ich bestimmt demnächst auch noch lesen.
Wieder ein Meisterwerk von Kai Meyer
Ich habe schon einige Bücher des Autors gelesen und kam deshalb schnell in den Aufbau der Geschichte rein. Es ist kein Buch,dass man mal eben zwischendurch durchliest. Die Story ist schon sehr komplex, man reist mit den Protagonisten in drei verschiedenen Zeiten durch das Buch. Robert Steinfeld ist auf der Suche nach seiner Vergangenheit ,nach seinen Eltern und nach einem Buch,welches seine Mutter geschrieben hat. Aufgewachsen im zweiten Weltkrieg, auf der Flucht mit einem Buchhändler. Er kehrt mit Marie zurück an die Orte,wo er als kleiner Junge schon war. Eine sehr beeindruckende Reise in die Vergangenheit,die auch von den Bücherverbrennungen in Leipzig erzählen, von den Anfängen der Nazi Zeit. Wieder mal eine tolle Geschichte.
Außergewöhnlich, mal was anderes
Der Roman spielt in drei verschiedenen Zeitebenen, die der Autor sehr gut miteinander verwoben hat. Ich wollte unbedingt wissen, wie diese drei Zeitebenen am Ende zusammenlaufen. Es war immer eine gewisse Spannung vorhanden und, was mir besonders gut gefallen hat, ich konnte gut miträtseln und eigene Theorien aufstellen. Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Ich habe ihn als etwas anspruchsvoller wahrgenommen, als ich es aus anderem Büchern gewohnt bin. Die Charaktere sind alle recht ausgefallen. Aus Flügelschlag bin ich bis zum Ende nicht ganz schlau geworden, was genau den Reiz der Figur ausgemacht hat. Am liebsten habe ich die Geschehnisse in der frühesten Zeitebene gelesen. Dort fand ich die Charaktere besonders gut ausgearbeitet. Insgesamt hat mir der Roman wirklich gut gefallen. Er lässt sich für mich in keine Schublade stecken, was ich sehr erfrischend finde. Mein erster, aber definitiv nicht letzter Roman von Kai Meyer.

Leidenschaftlich habe ich diese Geschichte, die in drei Zeitsträngen spielt, gelesen. Die Schrecken des Holocausts und die Liebe zu Büchern in einer teilweise wunderbaren aber auch grausamen Familiengeschichte verpackt.
Diese Gefühle und Gedanken hatte ich, nachdem das Buch zu Ende war: *Ich habe es am Ende zufrieden zugeschlagen. *Ein bisschen wehmütig war ich, weil es schon zu Ende war und das Lesegefühl trotz der vielen Grausamkeiten schön war. *Zufrieden war ich, weil alles für mich schlüssig aufgelöst wurde. *Ich habe noch ein paar grausame Details des Naziregimes erfahren, die ich noch nicht kannte, obwohl ich schon einige Bücher dazu gelesen habe. *Bücher über den Holocaust faszinieren mich. Einerseits kann ich nicht verstehen, wie Menschen anderen Menschen so schlimme Dinge antun können, nur weil sie irgendwie anders sind. Und dann bin ich froh, nicht mit meiner Familie in so schlimmen politischen Umständen leben zu müssen. Hoffentlich bleibt das auch so. *Das Buch wird in drei Zeitschienen erzählt. Manchmal bringt mich das ein bisschen durcheinander. Aber hier spielt es vor dem Krieg, während des Krieges und nach den Krieg, was durch und durch überschaubar ist. *Erwähnenswert und superwichtig finde ich noch, dass in diesem Buch Bücher eine ganz besondere Rolle einnehmen. Aber ich möchte nicht zu viel verraten. *Die Hauptpersonen waren schon allein wegen der Liebe zu den Büchern sehr sympathisch. *Insgesamt fand ich das Buch sehr sehr lesenswert und empfehle es gerne weiter.
Wunderbare, geheimnisvolle und packende Geschichte auf mehreren Zeitebenen. Sehr spannend geschrieben.
Für Buchliebhaber ein Must-Read
Ich war von Anfang an so gefesselt von diesem Buch! Der Schreibstil ist wie gewohnt wunderbar bildlich und die Charaktere interessant. Es gibt einige Personen und dazu verschiedene Zeitebenenen, alles ist verbunden durch Bücher. Seltene Bücher, gerettete Bücher, verbotene Bücher, geplünderte Bücher… 1933: Der Besitzer eines Antiquariats bekommt den Auftrag, ein besonderes Manuskript zu binden. 1943: Während eines Bombenangriffs wird ein Junge aus seiner Gefangenschaft gerettet, unter der Bedingung, dass er ein Buch aus einem geheimen Versteck holt. 1971: Eine private Buchsammlung wird aufgelöst und wirft Fragen auf, die in eine dunkle Vergangenheit führen. Gar nicht so einfach, den Inhalt so zusammenzufassen, dass nicht zu viel verraten wird. Wie die Personen zusammenhängen und was es mit diesem einen Buch auf sich hat, müsst ihr eben selbst herausfinden :) Kai Meyer hat es geschafft, die teilweise schweren, grausamen und erschreckenden Themen in eine informative und spannende Geschichte einzubetten. Ich brauche unbedingt seine anderen Bücher über Leipzigs Graphisches Viertel! Und eine Verfilmung hätte ich auch gerne. Als Hörbuch übrigens auch sehr zu empfehlen, da es passend zu den Zeitebenen drei verschiedene Sprecher gibt.

Wunderschöner Roman der einen tief in seinen Bann zieht
Die Bücher, der Junge und die Nacht von Kai Meyer ist ein wunderschöner Roman, der durch seine ruhige, poetische Sprache und die vielschichtige Handlung überzeugt. Die Geschichte entfaltet sich langsam und nimmt den Leser mit in eine Welt voller Bücher, Geheimnisse und Schicksale. Besonders gelungen ist, wie die zwei Zeitebenen – die 1930er und die 1970er Jahre – miteinander verwoben sind. Die Figuren wirken lebendig und ziehen einen sofort in ihren Bann. Meyers Liebe zur Literatur ist in jeder Zeile spürbar und macht den Roman zu einem echten Erlebnis. Ein Muss für alle, die sprachlich starke und atmosphärische Geschichten lieben.
Interessant und fesselnd
Ein schönes Buch, was einen auf eine ganz bestimmte Weise fesselt. Ich habe leider keine richtige Sympathie zu den Figuren aufbauen können, außer zu Jacob. Das tolle an dem Buch ist, wie die Geschichten am Ende zueinanderfinden.
Liebe Kai Meyers Geschichten ums Graphische Viertel in Leipzig! Habe in diesem Buch wieder total mit den Protagonisten mitgefiebert und mitgerätselt und ein ums andere Mal Herzrasen gehabt, weil es so spannend war. Das Ende war wieder so überraschend! Einfach super! Freue mich jetzt auf den neuesten Band von Kai Meyer 😍
„Zweifel sind normal, denke ich. Zweifel stehen am Anfang eines jeden Abenteuers. Und wenn am Ende welche bleiben, liegt darin schon der Beginn des nächsten.“

Durch die verschiedenen Blickwinkel der Jahre und Protagonisten in den Kapiteln, bleibt es immer spannend und anschaulich. Die Geschichte wird super schön dargestellt und beschrieben, die Bilder nehmen vor dem inneren Auge wunderbar Gestalt an.
Für mich, ein wunderbares Buch zum Jahresabschluss. Ich hab es geliebt, bin regelrecht durch die Seiten geflogen und wollte immer wissen wie es weiter geht. Eine Mischung aus Drama, zarter Romanze, deutscher Geschichte und ganz viel Liebe zu Büchern. Ich habs geliebt. 🥹🥰
Buchbinderfamilie mit Rätseln
Ein Junge kann sich an nicht mehr an alles erinnern, was damals 1943 geschah. Um herauszufinden wer er ist, woher er kommt und wer seine Eltern waren muss er in die Vergangenheit reisen. Und gerade seine Freundin Marie bringt ihn durch einen beruflichen Auftrag auf diesen Weg. In unterschiedlichen Jahren folgt man der Geschichte der Steinfelds und Pallandts. Diese Reise bringt einen von der ehemals prächtigen Bücherstadt Leipzig nach München und in den Odenwald. Dabei wechselt der Autor gekonnt zwischen verschiedenen Erzählebenen, und bleibt trotzdem mit aller Aufmerksamkeit bei der Geschichte. Das Ende wirkt allerdings etwas abgehoben, etwas zu einfach und gleichzeitig etwas zu schnell. Trotzdem würde ich jederzeit wieder ein Buch von Kai Meyer lesen. Dank ihm will ich nun unbedingt Leipzig besuchen.
Thematisch durchaus interessant, dazu eine sehr fundierte Recherche aber es liest sich insgesamt wie eine „Fleißarbeit“ und lässt jegliche emotionale Ebene vermissen.
Ein spannender historischer Roman mit Krimielementen, der mich vor allem mit dem Schauplatz Graphisches Viertel, der Buchbinderei und den Details zur Buchmesse und dem Börsenverein überzeugen konnte. Die Bücherjagd machte in jeder Zeitebene Spaß, aber gegen Ende zog sich die Geschichte etwas. Ich werde die anderen beiden bisher erschienen Bücher zur Thematik mit Sicherheit auch lesen!
Ein Muss für alle, die spannende Geschichten rund um Bücher lieben.
Ich habe mich am Anfang vielleicht etwas schwer getan. Wie haben hier drei Zeitebenen 1933, 1944 und 1971 und eigentlich mag ich sowas total gern. Hier allerdings brauchte ich ein wenig, um alles zu erfassen und in die richtigen Zusammenhänge zu bringen, dass lag keineswegs am Schreibstil des Autors oder ähnliches. Kai Meyer beschreibt sehr gut die Charaktere und die Umgebungen aber zu Beginn ist eben alles etwas nebulös, aber nach und nach ergibt sich ein Gesamtbild. Das graphische Viertel bildet dabei das Zentrum der meisten Handlungen und es ist wunderbar beschrieben. Die Herausforderungen der nationalsozialistischen Zeit wurden sehr gut dargestellt und man lernt einiges über die Wichtigkeit von Leipzig für die Buchbranche Anfang des 20. Jahrhunderts. Dieses Buch bietet Wissen, Spannung und Emotionen. Man kann sich dem Sog der Geschichte nicht entziehen, denn die Liebe zu Büchern zieht durch jede Seite und der eigene kleine innere Detektiv der Leser wird unablässig gefüttert. Ein wundervolles Buch und sicher nicht mein letztes.
Zeitgenössischer Roman
Wir lesen hier die Geschichte rund um das Leben von Robert Steinfeld in 3 Zeitzonen. Die Gegenwart (hier 1971), Vor Roberts Geburt (1933) – hier lernen wir Roberts Eltern aus Sicht seines Vaters, Jakob Steinfeld, kennen. Und 1943, hier ist Robert 10 Jahre jung. 1933-1943, also in den Zeiten von Roberts Eltern und jungem ich, geht es auch sehr viel um den zweiten Weltkrieg. Wie alles anfing und wie es weiterging und Endete. Robert und sein bester Freund, der zudem Jude ist, geraten öfter einmal mit der Gestapo aneinander. Außerdem dreht sich hier alles um Bücher – Jakobs ist Buchbinder, Robert später Buchjäger. Die Geschichte dreht sich um 2 bestimmte Bücher, die im laufe der Zeit verschwinden. Auf der suche nach diesen Büchern werden einige Geheimnisse gelüftet und Robert, der seine Eltern nie kennen gelernt hat, erfährt wo seine Wurzeln waren. Mir hat dieser Roman sehr gut gefallen. Ich lese aber sowieso sehr gerne historische Romane sowie Bücher mit mehreren Zeitsträngen. Ich liebe es, wenn sich am Ende dann alles, aus mehreren Jahrzehnten, zusammenfügt. Man kann hier richtig schön abtauchen in die Geschichte, mit den Protagonisten mitfühlen und die Geheimnisse Stück für Stück mit lüften. Auch den Schreibstil mochte ich sehr, und werde garantiert noch mehr von Kai Meyer lesen. Ich will hier jetzt nicht zu viel verraten, aber wer zeitgenössische Romane, sowie Familiendramen liebt sollte diesen Roman lesen.
Wow ,was für ein zauberhaftes Buch .. voller Magie für echte buchliebhaber ..😎📚😍👍🏻🫶🏻Spannend bis zur letzen Seite ..📚😍😀💆🏻♀️
Man bekommt genau das, was man von Kai Meyer erwartet.
Die Bücher, der Junge und die Nacht ist das zweite Buch was ich von ihm lese, das zweite Buch aus der selben Zeit und ich habe es wieder geliebt. Wobei ich sagen muss, dieses hier habe ich noch mehr geliebt als „die Bibliothek im Nebel“, weil ich hier noch mehr in die Geschichte eintauchen konnte. Die Zeitstränge haben sich auch hier zu einem großen Ganzen zusammengesetzt, was letztendlich keine Fragen offen lässt. Auch habe ich geliebt, das Grigori auch hier immer wieder wie ein Geist durch die Seiten gewandert ist, obwohl die beiden Geschichten so nichts miteinander zu tun haben. Oder etwa doch? Wer weiß das schon so genau? Garantiert würden mir bei einem ReRead noch mehr Zusammenhänge auffallen, die Kai Meyer so geschickt einzuweben weiß.
Ich habe etwas länger gebraucht, um in die Geschichte reinzukommen, aber dann hat sie mir gut gefallen.
So gut. Maybe der beste Meyer den ich je gelesen habe. In love.
So gut. Maybe der beste Meyer den ich je gelesen habe. In love.
Kai Meyer ist einfach ein Meister. Es ist unglaublich, wie gut er schreiben kann. Das war trotzdem nicht mein Buch. Hat sich zu sehr nach Krimi angefühlt und das alles in Deutschland im Krieg. Mit dem Setting komme ich einfach nie klar, egal, wie häufig ich es probiere. Aber toll geschrieben und was für eine detailliertere, verrückte Geschichte. Respekt dafür.


















































