Tiefsinnig & wichtig! Erschütternde Story über eine alkoholkranke Mutter & die Suche nach Versöhnung. Packend.
In diesem autobiografischen Roman versucht Lex Schulman, seine alkoholkranke Mutter zu verstehen. Er nimmt den Leser mit auf eine Reise in seine Kindheit, die von der Unberechenbarkeit der Mutter geprägt war, und beschreibt den Versuch im Hier und Jetzt, sie zu einem Entzug zu bewegen. Es ist die Geschichte einer schmerzhaften Loslösung und der gleichzeitigen tiefen Sehnsucht nach mütterlicher Liebe. Meine Erfahrung: Dieses Buch ist absolut tiefsinnig. Schulman findet Worte für Gefühle, die oft schwer greifbar sind: die Scham, die ständige Wachsamkeit eines Kindes und die Last der Verantwortung, die man als Sohn für seine Eltern übernimmt. Es ist kein leichtes Thema, aber ein extrem wichtiges. Die Ehrlichkeit, mit der er die Abgründe seiner Familie beleuchtet, hat mich tief bewegt. Für mich ein absolutes Jahreshighlight, das noch lange nachhallt. Fazit: Eine hochemotionale Lektüre, die wehtut, aber gleichzeitig heilsam sein kann. Ein Muss für jeden, der tiefgründige Familienporträts schätzt.




































