16. Mai
Rating:3

Endstation Malma - beim durchlesen des Klappentextes hatte ich mir den Roman doch anders vorgestellt, als er es dann in Wirklichkeit war. Und wenn ich ganz ehrlich bin, fällt es mir auch schwer, eine Rezension zu diesem Buch zu schreiben. Die Geschichte und die Handlungsstränge der Charaktere haben mich durchaus mitgenommen und stark beschäftigt. Es hat einige Zeit gedauert, um zu verstehen, dass die verschiedenen Charaktere miteinander zu tun haben und sich auch auf unterschiedlichen zeitlichen Ebenen befinden. Für mich war sehr eindrücklich, wie sehr Entscheidungen von Menschen Auswirkungen auf die nachfolgende Generationen haben und sich auch dann wieder auf die Nachfolgegenerationen auswirken. Also wie verwoben miteinander die Geschichten sind und wie sich Traumata über mehrere Generationen hinweg durchsetzen. Insgesamt hat mir der Roman aber gut gefallen, es war nur nicht immer ganz leicht zu lesen / verdauen.

Endstation Malma
Endstation Malmaby Alex Schulmandtv Verlagsgesellschaft
2. Mai
Rating:3

Die Mutter als Kind, als Partnerin und Mutter - gesehen durch die Augen des Mannes - und wiederum ihre Tochter. Zeitversetzt fahren sie nach Malma; es ist nicht immer klar warum. Die Geschichte liest sich wie ein psychoanalytisches Lehrbuch, wie die Kindheit das weitere Leben, die Partnerwahl bestimmt. Die Kinder, die reine Beobachter sind, denen nichts erklärt wird und sie ein ganzes Leben lang versuchen, die Leerstellen zu entziffern. Wie alle Bücher des Autors ist auch dieses gut geschrieben. Allerdings finde ich die Geschichte nicht wirklich überzeugend.

Endstation Malma
Endstation Malmaby Alex Schulmandtv Verlagsgesellschaft
1. Mai
Traurig, schwermütig und liebevoll zugleich
Rating:3.5

Traurig, schwermütig und liebevoll zugleich

So fühlt sich Endstation Malma an. Die Protagonisten sind allesamt traurige Menschen, die ihren jeweils eigenen Kampf kämpfen und dadurch alle miteinander verwoben sind. Das Buch wiegt irgendwie schwer und lässt mich nachdenklich zurück. Alles beginnt und endet in Malma und das Buch fühlt sich vor allem gegen Ende auch sehr nach Endstation an. Viel Tragik, viel Gefühl, viel Liebe auf die verschiedensten Arten. Man kann mit jeder Emotion der protagonisten schmerzhaft gut mitfühlen, was es auch irgendwie zu einem sehr lesenswerten Buch macht.

Endstation Malma
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28. März
Rating:3

Bis jetzt das "schwächste" Buch von Alex Schulman.

Die Geschichte hat so gut angefangen. Drei Erzählstränge: der Vater mit seiner Tochter, das Ehepaar in der Krise und die junge Frau Yana. Alle auf dem Weg zum Haus am See in Malma. Das es sich um eine Familie handelt wird schnell klar. Typisch für den Auto ist diese düstere, dramatische, fast depressive Grundstimmung. Leider fand ich das Ende nicht passend. Da hat mir etwas gefehlt. Nichtsdestotrotz bleibt der Autor sich treu. Ich werde weiterhin seine Bücher lesen, da er zu meinen Lieblingsautoren gehört.

Endstation Malma
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24. März
Rating:5

Das geht unter die Haut.

Alex Schulman ist ein Meister der Kriegsberichterstattung im unkonventionellen Sinne. Er berichtet nämlich ausschließlich vom inneren Kriegsschauplatz. Von dort, wo jeder von uns potentiell Krieg gegen sich selbst führen kann- auch und erstrecht - obwohl man es eigentlich nicht möchte. Und manchmal werden die, die uns am nächsten stehen dabei zum Kollateralschaden unseres Krieges gegen uns selbst. Eine Familiengeschichte aus drei Perspektiven betrachtet. Klug und durchdacht aufgebaut. Bis zum Schluss fesselnd. Für mich das nächste Meisterwerk von Alex Schulman.

Endstation Malma
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4. Feb.
Rating:3.5

Das Buch beschreibt in mehreren Erzählsträngen und unterschiedlichen Zeitebenen eine Familiengeschichte aus der Perspektive der einzelnen Protagonisten Oskar, Harriet und Yana. Ich fand das sehr verwirrend und musste schon konzentriert lesen um den Faden nicht zu verlieren und die Erzählfragmente zusammen setzen zu können . Man taucht sehr tief in die Gefühlswelt von Harriet ein, deren Mutter mit der älteren Schwester die Familie verlässt und Harriet beim Vater zurücklässt. Harriet erfährt als Kind offene Ablehnung der Mutter, den Entzug der Beziehung zur Schwester und einen Vater der emotional nicht erreichbar ist. Wie das ihr ganzes Leben bestimmt und auch sich im Leben der Tochter fortsetzt wird mit solch emotionaler Wucht erzählt, dass es kaum auszuhalten war. 🥲 Aufgrund der komplizierten literarischen Konstruktion jedoch kein Lesevergnügen, obwohl psychologisch gut gemacht.

Endstation Malma
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8. Okt.
Rating:2.5

Krumme Geschichte einer Familie - nach Empfehlung für mich eine Enttäuschung

Anfangs für mich extrem schwer zu lesen und einzufinden, da immer zwischen den Personen einer Familie, bzw. Mehrerer Familiengenerationen gesprungen wird. Dann bin ich ganz gut in den Lesefluss gekommen und die Puzzlestücke der Familiengeschichte haben sich zusammengefügt. Das Ende hat mir nicht gefallen. Insgesamt sehr düstere Geschichte und negative Grundstimmung im Buch. Klar, es erzählt aus dem Alltag und alles ist nicht immer toll im Leben. Aber für mich gibt es auch bessere Geschichten rund um das Thema Depression, Trennung und Familienentwicklung. Vielleicht war es auch überhaupt nicht mein Genre. Habe das Buch auf Empfehlung anderer gelesen und war leider enttäuscht.

Endstation Malma
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5. Okt.
„Nur ein einziges Mal im Leben geschieht es, dass man einen Blick auf sich selbst erhascht«, sagt sie. »Und dies, und nur dies, wird entweder zum glücklichsten oder zum schrecklichsten Moment des eigenen Lebens.“ (S.169)
Rating:5

„Nur ein einziges Mal im Leben geschieht es, dass man einen Blick auf sich selbst erhascht«, sagt sie. »Und dies, und nur dies, wird entweder zum glücklichsten oder zum schrecklichsten Moment des eigenen Lebens.“ (S.169)

Alex Schulman erzählt in Endstation Malma eine berührende Familiengeschichte über drei Generationen, die durch Geheimnisse und verdrängte Gefühle miteinander verbunden sind. Harriet, Oskar und Yana reisen zu unterschiedlichen Zeiten nach Malma, dadurch treffen Vergangenheit und Gegenwart aufeinander. Alex Schulman schreibt in einer klaren und poetischen Sprache, dabei ist er sehr feinfühlig und sensibel. Die Geschichte ist aus der Sicht der drei Charaktere geschrieben, sodass das Lesen viel Aufmerksamkeit und Zeit benötigt. Es ist kein Buch für zwischendrin. Eine stille, aber eindringliche Geschichte über Erinnerung, Schuld und die Sehnsucht nach Versöhnung. Sehr bewegend, ich musste noch lange dran denken. Klare Leseempfehlung.

Endstation Malma
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16. Aug.
Rating:4

Auf den Gleisen der Erinnerung reisen Lesende mit Harriet, Oskar und Yana nach Malma Station. In unterschiedlichen Rückblenden und Introspektiven tut sich ein komplexes, transgenerationelles Familiengeflecht auf, in dem sich die Vergangenheit zugleich diffus und konkret auf Kinder auswirkt. Der Roman schärft mit authentischem Stil und klugem Blick auf Familiengeschichten die Perspektive verletzter Kinder, die in ihrer kindlichen Abhängigkeit den unaufgearbeiteten Verletzungen ihrer Eltern einsam ausgeliefert sind. Ein Buch, das in seiner eindringlichen Wahrhaftigkeit tief betroffen macht.

Endstation Malma
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13. Aug.
Der Roman ist leise, aber eindringlich – kein Drama, sondern eine einfühlsame Erzählung über Familie und die Last der Vergangenheit. Am Ende schließt sich der Kreis auf eine Art, die berührt und nachhallt.
Ein klug konstruierter, ruhiger und atmosphärischer Roman, der lange im Kopf bleibt.
Rating:4

Der Roman ist leise, aber eindringlich – kein Drama, sondern eine einfühlsame Erzählung über Familie und die Last der Vergangenheit. Am Ende schließt sich der Kreis auf eine Art, die berührt und nachhallt. Ein klug konstruierter, ruhiger und atmosphärischer Roman, der lange im Kopf bleibt.

🦅 »𝘕𝘶𝘳 𝘦𝘪𝘯 𝘦𝘪𝘯𝘻𝘪𝘨𝘦𝘴 𝘔𝘢𝘭 𝘪𝘮 𝘓𝘦𝘣𝘦𝘯 𝘨𝘦𝘴𝘤𝘩𝘪𝘦𝘩𝘵 𝘦𝘴, 𝘥𝘢𝘴𝘴 𝘮𝘢𝘯 𝘦𝘪𝘯𝘦𝘯 𝘉𝘭𝘪𝘤𝘬 𝘢𝘶𝘧 𝘴𝘪𝘤𝘩 𝘴𝘦𝘭𝘣𝘴𝘵 𝘦𝘳𝘩𝘢𝘴𝘤𝘩𝘵«, 𝘴𝘢𝘨𝘵 𝘴𝘪𝘦. »𝘜𝘯𝘥 𝘥𝘪𝘦𝘴, 𝘶𝘯𝘥 𝘯𝘶𝘳 𝘥𝘪𝘦𝘴, 𝘸𝘪𝘳𝘥 𝘦𝘯𝘵𝘸𝘦𝘥𝘦𝘳 𝘻𝘶𝘮 𝘨𝘭𝘶̈𝘤𝘬𝘭𝘪𝘤𝘩𝘴𝘵𝘦𝘯 𝘰𝘥𝘦𝘳 𝘻𝘶𝘮 𝘴𝘤𝘩𝘳𝘦𝘤𝘬𝘭𝘪𝘤𝘩𝘴𝘵𝘦𝘯 𝘔𝘰𝘮𝘦𝘯𝘵 𝘥𝘦𝘴 𝘦𝘪𝘨𝘦𝘯𝘦𝘯 𝘓𝘦𝘣𝘦𝘯𝘴.« ⁽ᵁᴺᴮᴱᶻᴬᴴᴸᵀᴱ ᵂᴱᴿᴮᵁᴺᴳ ⁻ ᴿᴱᶻᴱᴺˢᴵᴼᴺˢᴱˣᴱᴹᴾᴸᴬᴿ⁾ 💭
Ich muss gestehen, es ist mein erster Schulman und er hat beeindruckt. Drei Generationen, ein Zug – und eine Reise, die weit mehr ist als nur eine Fahrt von A nach B. Alex Schulman entfaltet die Geschichte Stück für Stück, sodass jede neue Seite ein weiteres Detail preisgibt. Nach und nach erschließt sich, wie die einzelnen Figuren miteinander verbunden sind und welche Erlebnisse sie zu den Menschen gemacht haben, die sie heute sind. Besonders Harriet ist eine Schlüsselfigur. Ihre Entscheidungen und Erlebnisse sind wie ein roter Faden, der sich durch die gesamte Handlung zieht. Je mehr man über sie erfährt, desto deutlicher wird, wie sehr sie das Leben aller anderen beeinflusst. Schulman verwebt die Zeitebenen und Perspektiven kunstvoll miteinander, sodass ein dichtes Geflecht aus Erinnerungen, Verletzungen und unausgesprochenen Wahrheiten entsteht. Das Buch ist so detailreich, dass man es vermutlich zweimal lesen muss, um wirklich alles zu entdecken. Der Roman ist leise, aber eindringlich – kein Drama, sondern eine einfühlsame Erzählung über Familie und die Last der Vergangenheit. Am Ende schließt sich der Kreis auf eine Art, die berührt und nachhallt. Ein klug konstruierter, ruhiger und atmosphärischer Roman, der lange im Kopf bleibt. ⭐️⭐️⭐️⭐️☆

Endstation Malma
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10. Aug.
Rating:4

Endstation Malma ist das vierte Buch von Alex Schulman, das ich gelesen habe, und ich habe es als recht verstörend empfunden. Aus drei Erzählperspektiven unterschiedlicher Generationen wird die Geschichte nach und nach erzählt, alle unternehmen die gleiche Zugfahrt mit gleichem Ziel: das Mädchen Harriet mit ihrem Vater, nach dessen Liebe und Aufmerksamkeit sie sich sehnt; der Ehemann Oskar zusammen mit Harriet nach ihrer Trennung; die Tochter der beiden, Yana, nach dem Tod von Oskar. Nach und nach werden, auch beiläufig, Details eingeworfen, die einen die Zusammenhänge immer mehr verstehen lassen. Es gibt Motive, die auch in den anderen Büchern von Schulman enthalten waren: z.B. der Elternteil, der das neugeborene Enkelkind nicht einmal anschaut. Von niemandem beachtet werden und der feine Sinn für Stimmungen zieht sich durch die verschiedenen Charaktere im Buch.

Endstation Malma
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1. Aug.
Rating:5

Ich hatte einige Schwierigkeiten die einzelnen Protagonisten auseinander zuhalten, was mir das Lesevergnügen etwas erschwert hat. Insgesamt dennoch ein sehr schönes Buch wenn auch teils sehr schwermütig und dann einzelne Abschnitte wieder wunderschön.

Endstation Malma
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11. Juni
Rating:4

Mein zweites Buch von Alex Schulman

Und ich erkenne ein Muster ☺️ sehr emotionales Buch. Es geht tief in die Kindheit, und ich war total in dem Buch. Habe ab und an geweint und die Ängste, Zweifel und vor allem diese tiefe Verlustangst gefühlt. Und obwohl ich das Ende kommen sah hat es doch tief getroffen.

Endstation Malma
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4. Mai
Rating:4.5

Auch das zweite Buch von Alex Schulmann verwirrt mich in den ersten Kapiteln total. Ab dem Moment, in dem es dann „klick“ gemacht hat, will man unbedingt wissen wie es weiter geht und aufhören ist nicht mehr möglich. Einmal verstanden, wie die Protagonisten miteinander verstrickt sind, ergibt alles einen Sinn. Das Ende ging mir jedoch zu schnell/zu abrupt, so dass es keine vollen 5 Sterne von mir bekommt. Schulmann hat eine unfassbare Art verwirrend auf den Punkt zu kommen, die einen immer sehr nachdenklich zurück lässt.

Endstation Malma
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16. März
Rating:3.5

Gutes Buch, falscher Zeitpunkt

Das Buch hat mich leider nicht ganz so abgeholt wie "Die Überlebenden", das ich richtig stark fand. Mir war gerade nicht so nach dem Thema Familienkonflikte/Eltern - und Eltern-Kind Beziehungen. Das alles hat mich zu sehr deprimiert. Aber trotzdem erkenne ich ein gutes Buch und kann es weiterempfehlen.

Endstation Malma
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12. Okt.
Rating:4.5

Alex Schulman hat hier einen sehr bewegenden, aufwühlenden und nachdenklichen Roman über dysfunktionale Beziehungen und Familienkonstellationen geschrieben. Eigentlich sind könnte man denken, dass es am Ende nur Verlierer gibt. Ganz besonders die Kinder, die nichts dafür können und zu ihrem Unglück auch noch etwas an ihre Kinder weitergeben. Tief emotional, düster mit einem klitzekleinen Funken Hoffnung. Auch in seinem dritten Roman konnte mich der Schreibstil von Alex Schulman in seinen Bann ziehen.

Endstation Malma
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10. Okt.
Rating:4

Einfühlsame Reise durch die Zeit

"Endstation Malma" von Alex Schulman ist ein poetisch und melancholisch geschriebener Roman, der den Leser durch komplexe Zeitsprünge herausfordert. Die tiefgründige Erzählung beleuchtet die Beziehungen und inneren Konflikte der Charaktere eindrucksvoll. Die Themen Familie und Vergangenheitsbewältigung stehen im Vordergrund und regen zum Nachdenken an. Ein bewegendes Buch, das lange nachwirkt.

Endstation Malma
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29. Sept.
Rating:4

So wie „Die Überlebenden“ ist auch diese Geschichte wieder getrübter Stimmung. In 3 Zeitebenen verfolgt man die Protagonisten, deren Leben durch etwas überschattet ist, man rätselt , was genau los ist. Ich habe das Buch gerne gelesen, aber die Auflösung am Ende war mir doch irgendwie zu wenig…

Endstation Malma
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21. Juli
Rating:5

Ich muss irgendwie 5 Sterne geben, auch wenn es vielleicht kein perfektes Buch ist. Aber es hat mich nicht losgelassen und ich habe es mit einem Schlag durchgelesen, was ich jahrelang nicht mehr getan habe. Es gibt auch keine richtigen Worte diese Geschichte zu beschreiben, außer dass man sich auf viel leisen Schmerz und Trauer gefasst machen muss...

Endstation Malma
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11. Juli
Rating:3.5

Ein Zug auf dem Weg nach Malma… Ein junges Mädchen mit ihrem Vater, ein streitendes Paar, eine junge Frau auf der Suche nach ihrer Vergangenheit. Sie alle sitzen in verschiedenen Jahrzehnten in diesem Zug, sie alle sind miteinander verbunden und erzählen ein und die selbe Geschichte. - Nach dem nunmehr dritten Roman von Alex Schulman wird mir klar: Es gibt nichts sonderlich Neues zu entdecken. Die Kernthematik ist Traumata, wie schon in den Büchern davor. Wir bewegen uns auf verschiedenen Ebenen, erleben die Geschichte aus mehreren Perspektiven, am Ende fließt alles zusammen, aber nicht ohne vorher einen großen Knall zu erzeugen. Während dieser Knall mich beim ersten Buch vollkommen umgehauen hat, war er beim zweiten schon nicht mehr so überraschend. Bei diesem hier war er vorhersehbar. Nicht unbedingt durch die Erzählung an sich, sondern durch die vorangegangene Lektüre. Ich wusste das irgendwas passieren wird und somit war es einfach die Zeichen zwischen den Zeilen zu interpretieren. Ich finde es ein bisschen schade, dass alle Romane mehr oder weniger nach dem gleichen Schema ablaufen, nichts überraschendes mehr haben… Denn klar ist, Alex Schulman kann schreiben. Er haucht seinen Protagonist*innen Leben ein, lässt sie nahbar wirken, schafft es Emotionen hervor zu rufen. Der Schreibstil ist eingängig und es wird eine gewisse Spannung beim Lesen erzeugt. Alles Dinge die ein gutes Buch braucht. Ein Fazit fällt mir schwer. Ich habe das Buch trotz der Kritik sehr gern gelesen, ich hatte einen regen Austausch dazu mit meiner Buddyreadpartnerin, was auch vollkommen für den Roman spricht, aber es ist halt auch hinter meinen Erwartungen zurückgeblieben. Eine Empfehlung ist es trotzdem, vor allem wenn ihr noch nichts von Schulman gelesen hat, wird es euch sicher begeistern.

Endstation Malma
Endstation Malmaby Alex Schulmandtv Verlagsgesellschaft
14. März
Post image

Ein in der Krise steckendes Paar, ein Vater mit seiner Tochter und eine Frau, die nach Antworten sucht, unternehmen dieselbe Zugreise - allerdings nicht gleichzeitig, sondern in drei ganz verschiedenen Jahren. Sie reisen alle nach Malma, einem kleinen Ort nahe Stockholm, ohne zu ahnen, wie ihre Schicksale miteinander verknüpft sind und welche Wendungen das Leben für sie bereithält. Mit „Endstation Malma“ entführt Alex Schulman seine Leser*innen auf eine emotionale Reise durch Raum und Zeit, in der die Schicksale dreier Menschen miteinander verflochten sind. Sein eindrucksvoller Erzählstil lässt einen in die Leben dieser verschiedenen Charaktere eintauchen, die auf einer Zugfahrt ins fiktive Örtchen Malma, einem Ort voller Geheimnisse, zusammenkommen. Durch seine raffiniert konstruierte Erzählweise gelingt es dem Autor, die düsteren Abgründe der menschlichen Psyche zu beleuchten und gleichzeitig Hoffnung zu vermitteln. Durch das geschickte Spiel mit Zeit und Perspektive entsteht ein faszinierendes Geflecht von Schicksalen und Emotionen. Dabei wirft Schulman einen schonungslosen Blick auf die Schwächen und Egoismen der Erwachsenen, besonders in ihrer Interaktion mit den Kindern, während er gleichzeitig Verständnis für ihre menschlichen Unzulänglichkeiten zeigt. Eine mitreißende und absolut fesselnde Erzählung über die Macht der Erinnerung, die transgenerationale Weitergabe von Traumata und die unentrinnbaren Verstrickungen familiärer Bindungen. Wie ein Zug rast diese Erzählung durch die Zeit und entfaltet eine literarische Wucht, die den Leser mit intensiven Gefühlen zurücklässt und extrem lange nachhallt. Einfach nur grandios! Aus dem Schwedischen von Hanna Granz.

Endstation Malma
Endstation Malmaby Alex Schulmandtv Verlagsgesellschaft
9. März
"Endstation Malma" ist das zweite Buch von Alex Schulman, das ich gelesen habe. Wie auch in "Die Überlebenden" erweisst sich der Autor als sensibler Beobachter seelischer Sehnsüchte und sich daraus entwickelnder familiärer Verstrickungen.
Rating:5

"Endstation Malma" ist das zweite Buch von Alex Schulman, das ich gelesen habe. Wie auch in "Die Überlebenden" erweisst sich der Autor als sensibler Beobachter seelischer Sehnsüchte und sich daraus entwickelnder familiärer Verstrickungen.

Zu Beginn des Buches hatte ich zunächst das Gefühl, in einem dreifachen (Rail)roadmovie zu sein. Drei Menschen, Harriet, Oskar und Yana, die zunächst in keinem Zusammenhang zu stehen scheinen, sitzen in einem Zug in das abgelegene Malma. Selbst die Tatsache, dass ihre Reisen Jahrzehnte auseinanderliegen, ist zunächst nicht offensichtlich. Doch nach und nach erschliessen sich die Beweggründe für ihre Reisen. Alle drei sind auf der Suche nach Heilung ihrer seelischen Verletzungen. Alex Schulman erzählt die Lebengeschichten seiner ProtagonistInnen mit grosser Sensibilität und in prägnanten Szenen. Dabei lässt er ganz unterschiedliche Charaktere aufeinandertreffen, die einander nicht genügen können. In kleinen Schritten enthüllt er nach und nach immer mehr von den Geheimnissen, die sie verbinden. Wie auch in "Die Überlebenden" ist dabei das Thema "kindliche Schuld", die aus dem Versagen von Erwachsenen erwächst, ein wichtiger Entwicklungstreiber seiner Geschichte. Aus all dem entsteht nach und nach eine Sogwirkung, die dazu geführt hat, dass ich den Roman kaum noch aus der Hand legen konnte. Und wie auch "Die Überlebenden" ist "Endstation Malma" ein atmosphärisch dichtes und sprachlich überzeugendes Buch, das lange nachhallt. Am Ende habe ich den Roman mit dem Gefühl zugeklappt, dass Yana trotz aller Verletzungen mit dem Vermächtnis ihrer Mutter Hoffnung schöpfen, Kraft tanken und neu anfangen kann.

Endstation Malma
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27. Feb.
Rating:3.5

Kein einfacher Familienroman

Alex Schulman beschreibt in seinem Roman das Leben von drei Menschen, deren Schicksal miteinander verwoben ist und die nach einer langen Zugfahrt an der Endstation in Malma ankommen. Es fällt mir schwer, den Inhalt zu beschreiben, es geht um ein Ehepaar mit großen Eheproblemen, um einen Vater und seine Tochter mit einer ganz schwierigen Beziehung und eine Frau, die vieles in ihrem Leben nicht versteht. Oder auch um ganz anderes? Wie stark ist ein Mensch durch seine Vergangenheit geprägt und ist es möglich, sich davon zu befreien? Themen wie Ungeliebtsein, Geschwisterrivalität, emotionalen Rückzug und psychische Erkrankungen geben dem Buch Schwere und eine Dunkelheit ohne viel Lichtblick. Das Buch war für mich nicht leicht zu lesen, da es nicht nur in Zeitebenen springt sondern auch in den Erzählsträngen und das ohne Abgrenzung, eins geht ins andere über. Auch lässt mich das Buch mit keinem guten Gefühl zurück, da es wenig Hoffnung aufzeigt und manches darin nur schwer zu ertragen ist. Ich bin froh, dass wir das Buch in unserem Lesekreis diskutiert haben und ich so auch noch andere Blickwinkel einnehmen konnte. Das hat mir gezeigt, welches Potenzial hier drinsteckt. Ein Buch, für das man sich Zeit nehmen sollte und das nachklingt.

Endstation Malma
Endstation Malmaby Alex Schulmandtv Verlagsgesellschaft
21. Feb.
Rating:5

emotional, eindrucksvoll, spannend

Axel Schulmann ist es hier gelungen, die Schicksale mehrere Familienmitglieder mitreißend und sprachlich ausgefeilt darzustellen. Drei Handlungsstränge laufen hier nebeneinander und doch nicht gleichzeitig und Rückblenden verfeinern das Bild dieser Familie, wodurch deren toxische Beziehungen und Probleme offensichtlich werden. Dabei lässt der Autor eine Spannung entstehen und zunehmend ansteigen, die das Buch zu einem echten Pageturner macht. Keine leichte Kost, aber dennoch sehr empfehlenswert!

Endstation Malma
Endstation Malmaby Alex Schulmandtv Verlagsgesellschaft
12. Feb.
Rating:5

Dieser Roman, den ich quasi ohne Unterbrechung in einem durch gelesen habe, hat mir außerordentlich gut gefallen.👍 Man gerät sofort in den Sog einer besonderen Sprache, die ebenso wie die Anordnung der einzelnen Kapitel vor dem inneren Auge sofort die Vorstellung einer Zugfahrt entstehen lässt. Schulmans Text bereitete mir ein besonderes Lesevergnügen, und das trotz des Umstandes, dass mir die Protagonisten alles unsympathisch waren. Dennoch wollte ich das Buch zu keinem Zeitpunkt aus der Hand legen!

Endstation Malma
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9. Feb.
Rating:4

Der Protagonist begibt sich auf die Suche nach dem Ursprung der Wut, die sich wie ein roter Faden durch den Stammbaum seiner Familie zieht - und stößt auf eine hinreißende, bewegende, traurige Romanze und Dreiecksbeziehung um seine Großeltern und einen weiteren Mann, in den sich seine Großmutter verliebt hatte. Wie auch die vorherigen Bücher des Autors ist es hervorragend geschrieben, die persönliche Geschichte hat in diesem Fall für noch mehr Intensität gesorgt. Toll!

Endstation Malma
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2. Feb.
Rating:5

Ein Zug fährt durch den schwedischen Sommer, an Bord einmal ein Ehepaar, dann ein Vater mit seiner Tochter und schließlich eine junge Frau auf der Suche nach ihrer Familiengeschichte. Sie alle gehören einer unterschiedlichen Generation an, sind aber miteinander verbunden. Ich mag alles an diesem Buch - die Erzählgeschwindigkeit, die durch die Zugfahrt bestimmt wird sowie die bewegende Geschichte. Ich glaube, ich habe einen neuen Lieblingsautoren!

Endstation Malma
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30. Dez.
Rating:3

Sehr deprimierend 😔 eine unglückliche Kindheit, eine unglückliche Ehefrau und Mutter, die das Unglücklichsein wiederum an ihre Tochter weitergegeben hat. Ich bin gespannt, ob “Verbrenn all meine Briefe” mir besser gefallen wird. Hoffentlich sind da nicht auch alle unglücklich und depressiv, das zieht mich runter.

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27. Dez.
vielschichtig, eine Sogwirkung entfaltend, enttäuschendes Ende
Rating:3

vielschichtig, eine Sogwirkung entfaltend, enttäuschendes Ende

Harriet, Oskar und Yana – sie drei fahren alle im Zug nach Malma. Alle haben dasselbe Ziel und alle fahren sie, ohne so richtig zu wissen warum. Sie werden von ihrem Schicksal getrieben und von den Menschen, die sie lieben. Die drei haben eine Verbindung zu einander, sind Vater, Ehemann, Tochter. Sie reisen allerdings nicht gemeinsam nach Malma und auch nicht gleichzeitig. Die kleine Harriet wird von ihrem Vater begleitet, ihr Ehemann Oskar fährt viele Jahre später und Yana, die Tochter der beiden, als Erwachsene auf der Suche nach Antworten. Alex Schulman ist ein Meister, wenn es darum geht eine Geschichte zu schreiben, die einen in den Bann zieht, bei der die Hintergründe im Dunkeln bleiben und man unbedingt herausfinden möchte, was geschehen ist. Die Protagonistinnen und Protagonisten agieren, reagieren und stolpern ihrer Vergangenheit hinterher, die der Leserin verborgen bleibt. Was ist Harriet zugestoßen? Warum hält Oskar so viel Distanz zu seiner Tochter? Je näher man an das Ende der Geschichte rückt, desto dringender will man wissen, was dieser Familie zugestoßen ist. Der Roman ist so unglaublich spannend und außergewöhnlich. Ich habe mich sehr auf ein Ende wie in seinem Buch „Die Unschuldigen“ gefreut, ein Ende, dass mich aus den Socken wirft. War echt neugierig, wie er die vielen losen roten Fäden zu einem Abschuss führt und – wurde leider enttäuscht. Die vielen offenen Fragen, blieben zu einem Großteil offen. Das Buch ist insgesamt großartig und ich finde es schade, dass ich es mit dieser großen Erwartungshaltung an das Ende gelesen habe. Mit dieser Einschränkung gibt es von mir eine Leseempfehlung.

Endstation Malma
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25. Dez.
Rating:3

Emotional Klappentext: Ein Zug fährt durch eine Sommerlandschaft. An Bord sind ein Ehepaar in der Krise, ein Vater mit seiner kleinen Tochter sowie eine Frau, die das Rätsel ihres Lebens lösen will. Sie alle fahren nach Malma, einen kleinen Ort, wenige Stunden von Stockholm entfernt, umgeben von Wäldern. Und keiner von ihnen weiß, wie ihre Schicksale verwoben sind und ob das, was sie in Malma erwartet, ihrem Leben nicht eine neue Wendung geben wird. Meine Meinung: In dem Buch werden 3 Geschichten, aus 3 verschiedenen Perspektiven erzählt, die Ineinander überlaufen. Es geht um eine Familie. Von kleinauf, übers Kennenlernen, bis zum ersten Kind. Ich muss ehrlich sagen, dass ich das Buch nicht beenden konnte. Ich bin mir sicher, dass es sich um ein gutes Buch handelt. Es ist auch sehr gut geschrieben, nur war es mir persönlich zu negativ. Ich selbst reagiere sehr sensibel auf so viele negative Emotionen, vorallem bei dem Thema Familie. Es hat mich sehr traurig gemacht und deswegen musste ich bei der Hälfte stoppen. Ich hatte nicht erwartet so mitgenommen zu werden. Der Autor macht wirklich eine gute Arbeit.

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25. Dez.
Rating:5

Wieder ein unglaublich atmosphärisches Buch von Alex Schulmann. Es hat mich völlig in seinen Bann gezogen, durch die häppchenweise Erinnerung der Protagonisten wurde es sogar richtig spannend. Es ist aber eine sehr tiefgründige Familiengeschichte in mehreren Generationen, die einfach fantastisch geschrieben ist.

Endstation Malma
Endstation Malmaby Alex Schulmandtv Verlagsgesellschaft
13. Dez.
Rating:5

»Lässt sich die Zukunft frei gestalten, oder ist sie durch Vergangenes vorgezeichnet?« Diese Frage stellen sich Oskar, Harriet und Yana unabhängig voneinander. Jede:r von ihnen befindet sich in einer familiär belastenden Situation. Oskar steckt mit seiner Frau in einer Krise. Harriet lebt getrennt von ihrer Schwester und ihre Mutter mit ihrem Vater zusammen. Yana ist aufgrund eines geerbten Familienalbums auf Spurensuche, da ihre Mutter die Familie verlassen hat, als Yana elf Jahre alt war. Drei Lebensrealitäten, die unterschiedlicher nicht sein könnten und doch haben sie einen gemeinsamen Nenner – Malma. Malma ist ein kleiner Ort mit etwa fünfzehn Häusern, die rund um den Bahnhof angesiedelt sind. Die Infrastruktur ist übersichtlich und das Dorf wird eingesäumt von Wäldern, die sich über Meilen erstrecken. Geschickt erzählt Autor Alex Schulman die Geschichte dieser drei Personen. Aufgeteilt in drei Handlungsstränge wird mit jedem gelesenen Kapitel deutlicher, wie die Figuren sich in einem Familienstammbaum arrangieren und zusammenhängen. Diese Art des Erzählens hat mich von der ersten Seite an abgeholt und bis zum Ende nicht mehr losgelassen. „Sie [Harriet] selbst spüre immer öfter, dass sie die Richtung ihres Weges, auf den sie gestellt worden sei, nicht ändern könne. Sie sei eine Gefangene der Entscheidungen, die andere für sie getroffen hätten, und übertrage lediglich das Gift an die nächste Generation“ (S. 72). Die zwischenmenschlichen Beziehungsverflechtungen werden durch die drei Handlungsstränge aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchtet. Die Geschichten der drei Figuren sind zeitlich voneinander losgelöst. Während Harriet mit ihrem Vater 1976 nach Malma unterwegs ist, beschreitet Oskar seine Reise im Jahre 2001. Alex Schulman hat mit »Endstation Malma« mal wieder richtig abgeliefert. Wer von seinen ersten beiden Werken begeistert war, sollte unbedingt auch zu diesem Roman greifen. Aus dem Schwedischen von Hanna Graz.

Endstation Malma
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