Ein paar Geschichten waren interessant und gut. Ein paar waren mir zu lang. Hab mich da eher durchgequält und brauchte mehrere Leseansätze.
Die Freundschaft zu Rittersporn wurde klar dargestellt.
Die erste Begegnung zu Yennefer war cool.
„𝙏𝙝𝙚 𝙒𝙞𝙩𝙘𝙝𝙚𝙧 – 𝘿𝙚𝙧 𝙡𝙚𝙩𝙯𝙩𝙚 𝙒𝙪𝙣𝙨𝙘𝙝“ hat mir insgesamt echt gut gefallen. Besonders mochte ich die düstere, besondere Stimmung und wie Geralt als Figur eingeführt wird. Die Geschichten haben etwas Eigenes, oft rau und märchenhaft zugleich, und genau das hat für mich den Reiz ausgemacht.
Zum Ende hin hat es sich für mich allerdings etwas gezogen. Das lag gar nicht daran, dass ich den Schreibstil schlecht fand — im Gegenteil, ich fand ihn eigentlich gut — aber ich bin dadurch einfach langsamer vorangekommen. Teilweise hatte das auch private Gründe, weshalb ich nicht ganz so leicht im Lesefluss geblieben bin. Trotzdem fand ich das Buch lesenswert und es hat auf jeden Fall Lust auf mehr aus der Witcher-Welt gemacht!
Unvergleichlich! ✨ Düster und brutal aber gleichzeitig humorvoll, frech und temporeich erzählt. Märchenhaft monströs 👹
📜 Kurzgeschichten-Band 1 der Geralt-Saga
🏔️ Genre: High Fantasy, Dark Fantasy
🐺 Erzählstil: dritte Person, MMC
🐴 Vibe: Dark Age Sagaland
⚔️ Themen: Moral, Politik, Verkennung, Freundschaft, Bestimmung
⏳ Tropes: Sword and Sorcery, Fairy Tale Retelling, Brooding Outsider, Moral Ambiguity
Ich habe zuerst das Videospiel „The Witcher III Wild Hunt“ gespielt, dann die Serie geschaut und jetzt lese ich die Bücher 🎮📺📚 Die Welt, die sich mir dadurch eröffnet hat, ist so groß, fantastisch und spannend, dass sie zu einer meiner liebsten geworden ist. Auch die Kurzgeschichten schaffen es verlässlich, das World Building in Gang zu bringen und man will einfach nur noch mehr. Ich liebe die konkrete Anlehnung an europäische Märchen und Mythen und ihre finsteren Spiegelbilder. Geralt im Kampf mit Monstern, der Vorsehung und der Einhaltung seines Kodex‘ ist trotz all der Magie und dem Chaos viel nahbarer, als man denkt.
Eintauchen in die Welt des Witcher, in die Magie und ein Kennenlernen verschiedener Figuren und Wesen. Das Buch ist toll geschrieben, das Hörbuch wunderbar interpretiert und vorgelesen. Es ist recht kurzweilig. So richtig in den Bann gezogen hat es mich jedoch nicht. Die Geschichten sind wirklich amüsant, eine Verbindung zu den Protagonisten und insbesondere zum Hexer konnte ich jedoch nicht aufbauen. Ich hoffe das ändert sich spätestens nach dem Prequels.
Ich hab The Witcher schon immer gemocht, vor allem die Spiele. Dank meines Freundes ha ich mich endlich dazu entschieden, die Bücher zu lesen unddd meine Liebe wurde noch größer für das Universum! Große Empfehlung :)
Für mich das perfekte Buch für nebenbei.
Durch den Kurzgeschichtencharakter, kann man immer mal wieder ein Kapitel lesen und es wieder zur Seite legen...
Ich denke so werde ich es mit den nächsten Teilen auch machen.
Ich mag die Erzählweise, die verschiedenen Handlungsstränge, das Worldbuilding... Naja und die Charaktere sowieso 😏
Ich habe gemischte Gefühle zun Auftackt der Witcherreihe.
Der Schreibstil ist einzigartig und ich mochte ihn. Geralt mag ich auch. Einige Kurzgesichten sind besser als andere, wie das in so einer Sammlung halt ist.
Was ich nicht mochte, was ich gerne vorher gewusst hätte ist, dass Verschiedene Märchen referenziert werden, was ich leider unpassend in der Welt fand.
Die Enden der Kurzgeschichten sind unterschiedlich gut getroffen. So mochte ich zb das Ende von der Kurzgeschichte mit der Vampirin gar nicht und hätte das Buch am liebsten in die Ecke geknallt. Andere Enden waren jedoch gelungen.
Leider haben mich die Frauenbilder bisher eher gestört, ist aber auch ein Fanatsybuch aus den 90ern... Ich werde die nächsten Teile trotzdem lesen, da ich gespannt auf das Entwicklungspotenzial bin und neugierig genug um zu schauen, wo sich die Geschichte hin entwickelt.
Eine Frage bleibt trotzdem noch: Warum haben alle Fantasynamen außer ausgerechnet der Zwerg namens Dennis!!!??
Ich kannte die Serie schon und wollte nun auch mal mit den Büchern anfangen. Teilweise spannend, teilweise hat es sich gezogen und es kamen zu viele Namen und Charaktere in manchen Geschichten vor. Alles in allem
dennoch ein gutes Buch und ich würde es weiterempfehlen
Ich habe die Witcher Spiele verschlungen. Entsprechend wollte ich mir auch die Bücher zu Genüge ziehen.
Der erste Band der „Vorgeschichte“ ist auf jeden Fall zu empfehlen und klärt über einige Punkte auf, welche für die spätere Geschichte wichtig sind zu wissen.
Der Schreibstil ist vielleicht nicht jedermanns Sache. Wer aber mit spannenden Kurzgeschichten in die Welt des Hexers eintauchen will macht hier nichts falsch.
Ich habe mit diesem Band die Reihe begonnen. Bis zu Seite 200 eher ein Kampf, diese Paralleln zu herkömmlichen Märchen fand ich etwas seltsam und der Rote Faden hat mir auch ein bisschen gefehlt. Die restlichen Seiten haben mich dafür sehr gefesselt und ich hoffe, dass "Das Schwert der Vorhersehung" so spannend weitergeht.
"Der letzte Wunsch", geschrieben von Andrzej Sapkowski, ist die erste Vorgeschichte zum Fantasy-Hexer-Universum, die mir persönlich sehr gut gefallen hat.
Geralt ist ein professioneller Monsterjäger und verdient als Hexer, eine Art Schwertkämpfer gepaart mit Hexermagie, sein Gold, indem er sich in den Kampf gegen Monster verschiedener Arten stürzt, von denen es nicht zu wenige gibt, und damit den Menschen in Dörfern und Städten aushilft. Im Buch "Der letzte Wunsch" werden mehrere voneinander unabhängige Geschichten über die Reisen des Hexers Geralt erzählt.
Einige Geschichten haben mir die Sprache verschlagen. Von einigen Geschichten schwärme ich immer noch und kann es gar nicht fassen, wie das eine oder andere Kapitel ausgegangen ist.
Ich freue mich schon auf den zweiten Teil der Vorgeschichte.
„Der letzte Wunsch“ von Andrzej Sapkowski ist ein ungewöhnlicher, aber sehr gelungener Einstieg in die Hexer-Reihe. Der direkte, oft brüske und unromantische Schreibstil passt hervorragend zum düsteren Setting und zur Hauptfigur. Gerade dieser trockene Ton sorgt immer wieder für unerwarteten Humor, ohne die grundsätzliche Härte der Welt zu untergraben.
Die Kurzgeschichten greifen Motive aus slawischen Märchen, Mythen und Sagen auf – und bleiben dabei deren ursprünglicher Brutalität treu. Tod, Tragik und moralische Grauzonen sind keine Effekthascherei, sondern integraler Bestandteil dieser Welt. Nichts ist eindeutig, nichts wirklich gerecht, und genau darin liegt ihre Stärke. Sapkowski nutzt Fantasy nicht zur Flucht, sondern als Spiegel für Ausgrenzung, Angst und gesellschaftliche Doppelmoral.
Geralt von Riva ist dabei ein komplexer Antiheld: ein Außenseiter ohne Heimat, der von Ort zu Ort zieht und einer Arbeit nachgeht, die notwendig ist, aber verachtet wird. Seine vielbeschworene Neutralität ist weniger Gleichgültigkeit als ein Schutzmechanismus gegen Vereinnahmung. Er handelt nach einem selbst geschaffenen Kodex, der nicht immer logisch oder konsistent wirkt, sich aber klar an einem Punkt orientiert: dem Versuch, sich trotz allem seine Menschlichkeit zu bewahren. Gerade weil er denkt, zweifelt und sich einmischt, statt alles gedankenlos niederzumetzeln, wird er greifbar.
Die Erzählperspektive hält bewusst Distanz. Man sitzt gewissermaßen auf Geralts Schulter: Man sieht, was er sieht, liest Gesten, Tonfall und Reaktionen, ohne direkten Zugang zu seinem Inneren zu bekommen. In angespannten Situationen schützt diese Distanz die Figur, in ruhigen Momenten macht sie sie umso verletzlicher. Besonders schmerzhaft sind die leisen Passagen, in denen deutlich wird, dass Einsamkeit für Geralt nicht immer Rückzug, sondern oft Zustand ist – vor allem nach Abschieden von Menschen, die ihn als ganzen Menschen wahrnehmen.
Ein kleiner Wermutstropfen bleibt jedoch: Wer die Netflix-Serie kennt, wird viele dieser Geschichten bereits wiedererkennen. Dadurch geht ein Teil der Überraschung und Entdeckungsfreude verloren, was das Leseerlebnis etwas schmälert – nicht wegen der Qualität des Buches, sondern wegen der Vorwegnahme.
Trotzdem überzeugt „Der letzte Wunsch“ durch seine Atmosphäre, seine moralische Ambivalenz und eine Hauptfigur, die weit über das übliche Fantasy-Heldenschema hinausgeht. Eine düstere, vielschichtige Fantasy, die fordert, aber auch belohnt.
Auf Polnisch noch besser! Aber die deutsche Übersetzung ist sehr gelungen.
Nachdem ich den letzten Wunsch bereits vor Jahren auf Deutsch gelesen habe, wollte ich es mal mit dem Original versuchen.
Die ersten Seiten und Kapitel haben sich etwas hingezogen, da ich es nicht gewohnt bin auf Polnisch zu lesen. Aber mit der Zeit wurde es besser und ich werde wohl auch die Fortsetzungen im Original genießen. Tolle Bücher!
Die Bücher sind um WELTEN besser als die Netflix Serie also wer ein Fan des Witcher-Universums ist dem würde ich die Bücher wirklich empfehlen!
Ich find das Buch so fesselnd geschrieben und liebe sowieso die ganze Geschichte. Der Schreibstil ist an manchen Stellen eventuell etwas „anstrengend“ aber trotzdem wirklich ein sehr gutes Buch :)
Ich bin totaler The Witcher Fan was die Spiele und die Serie betrifft und habe mich jetzt mal an die Bücher getraut. Wirklich sehr spannend und für jeden The Witcher Fan eine Empfehlung. Dennoch kam Ich mit dem Schreibstil manchmal nicht so klar, da es ja im Mittelalter spielt und zudem Fantasy ist.
Nun noch einmal als Hörbuch versucht und war begeistert. Komisch, wenn ich bedenke, dass ich Anfang des Jahres echte Probleme mit dem Hörbuch hatte. Jetzt gar nicht mehr. Freue mich auf jeden weiteren Teil der Reihe 🥰
Hat mir insgesamt richtig gut gefallen. Durch das Kurzgeschichtenformat hat mir allerdings stellenweise die Tiefe bei den Charakteren gefehlt, und eine echte Charakterentwicklung kam dadurch wenig zustande.
Einen starken weiblichen Charakter hab ich sehr vermisst, aber am Ende haben wir mit Yennefer jemanden in diese Richtung bekommen.
Positiv fand ich, dass man den Witcher und seine Welt gut kennenlernen konnte, ebenso wie einige der Figuren, die ihn auf seinem Weg begleiten. Das Pacing war beim Lesen angenehm, man flog nur so durch die Seiten. Ich freue mich auf den nächsten Band
Der Schreibstil ist wirklich gewöhnungsbedüftig, aber die Geschichten sind ausgesprochen unterhaltsam. Sehr eloquent und wortgewandt ist der Schreibstil wirklich nicht. Sehr einfach gehalten.
Besonders das Schneewittchen Re-Telling ist amüsant oder die Schöne und das Biest. Der Autor beweist Humor. Die Sprache ist derb, die Welt misogyn aber das ist in einer europäisch angehauchten mittelalterlichen Welt meist nicht anders zu erwarten.
Nur hier leben die Kreaturen aus den Sagenwelten wirklich in den Wäldern. Ein unnötiges Klischee war das in jedem Dorf ein williges Weib auf ihn wartete 🙈
Man spürt aber auch dieselbe Melancholie die auch dem Herr der Ringe angedeiht, dass die Zeit der übernatürlichen Wesen der Anderswelt abgelaufen ist und die Vorherrschaft der Menschen angebrochen ist.
Haha und zu guter letzt, ich hätte nie damit gerechnet das Yennifer und Geralt einer Insta-Love unterliegen 😂
Wie alt das Buch eigentlich ist. Auf Polnisch kam es 1993 heraus und wurde dann 2006 das erste Mal auf Deutsch übersetzt. Jetzt haben wir schon die 12 Auflage.
Mir gefallen sowohl Buch als auch Serie, aber mit Calanthe und Yennefer werde ich nicht warm.🙆🏻♀️
Ich habe zuerst die Serie The Witcher bis Staffel 3 gesehen und erst danach das Buch gelesen. Obwohl es deutliche Unterschiede gibt, gefallen mir sowohl Serie als auch Buch sehr gut. Gerade diese Unterschiede machen es für mich spannend, weil sich beide wie eigene Geschichten anfühlen – fast wie ein „Was wäre, wenn“-Paralleluniversum.
Im Grunde geht es in diesem Buch vor allem darum, wie sich Geralt und Calanthe sowie Geralt und Yennefer überhaupt kennenlernen – untermalt von ein paar Kämpfen und Aufträgen hier und da. Überrascht war ich davon, wie sympathisch Geralt im Buch wirkt – entgegen dem, was ich vorher oft gehört hatte. Besonders schön fand ich auch, dass Plötze am Anfang eine präsente Rolle hat und sogar Emotionen gezeigt werden.
Wen ich jedoch weder in Serie noch im Buch leiden kann, ist Calanthe. Und auch mit Yennefer werde ich noch nicht so ganz warm.
Insgesamt ein starkes Buch, das mich neugierig auf die weiteren Bände macht.
Für mich sind es „nur“ 3,5 Sterne, weil ich Calanthe und Yennefer einfach nicht leiden kann – und es fühlt sich für mich total falsch an, dass man Könige duzt (vielleicht ein Übersetzungsding). 👑
Tatsächlich habe ich zuerst das Spiel gespielt, dann die Serie bis zur zweiten Staffel gesuchtet und anschließend erst zu den Büchern gegriffen.
Hier handelt es sich um die Vorgeschichte und wenn ich Freunden und Bekannten glauben kann, wird es mit dem nächsten Band deutlich besser.
Ich bin gespannt und werde es ausprobieren.
Mit diesem Buch habe ich mich phasenweise echt schwergetan, sei es der Schreibstil und vor allem auch der, meiner Meinung nach viel zu viel auftretende und nicht immer passende Humor.
In der Serie gefiel mir dies und ich kann auch mit einem Terry Pratchett Roman viel Spaß haben und gehe generell definitiv nicht zum Lachen in den Keller…hier hat’s aber mehr gestört als amüsiert.
Mal schauen was der nächste Band so bringt
Unterhaltsame Novellensammlung für „The Witcher-Fans. Da „Der letzte Wunsch“ mein erstes Werk aus der Reihe war, haben sich mir manche Zusammenhänge noch nicht ganz erschlossen, aber insgesamt gefielen mir die kurzen Geschichten des jungen Hexers ganz gut. Der Humor ist wirklich ein Markenzeichen der Serie, die Action wird bildhaft dargestellt, die Charaktere sind eigenartig einzigartig. Für einen Snack zwischendurch haben sich diese knapp 400 Seiten durchaus gelohnt, ich hoffe aber dass die Hauptreihe mich dann mehr packen wird.
Erst einmal möchte ich betonen wie interessant ich die The Witcher Welt finde. Das Prinzip der Hexer ist sehr interessant und der Fakt, dass die Welt von Ungeheuern heimgesucht wird ist auch sehr spannend.
Ich wusste vorher schon, dass dieses Buch auf viele Kurzgeschichten setzt, anstatt auf eine durchgehende Geschichte und dachte mir ich gebe ihr einfach Mal eine Chance.
Leider muss ich sagen, dass sich diese Leseerfahrung wie ein Kaugummi gezogen hat und nicht immer spaßig war.
Die einzelnen Kurzgeschichten beleuchten die Welt und ihre verschiedenen Orte und Menschen so gut es geht.
Leider klappt dies meiner Meinung nach eher weniger.
Man Stelle sich vor, dass man als Leser in eine komplett fremde Fantasy Welt einsteigen will und möglicherweise wenig bis keine Erfahrung mitbringt. So ungefähr sah es für mich aus und ich muss sagen, dass ich so unendlich viele Fragen hatte während des Lesens.
Das Problem der Kurzgeschichten ist, dass so viele verschiedene Charaktere vorgestellt werden und neue Orte erklärt werden, dass ich kaum nachvollziehen konnte, wer denn jetzt wer ist und warum die Situation so läuft wie sie läuft.
Die Leseerfahrung war einfach eher unschön und es gab viele Tiefen, in denen ich einfach nur hoffte, dass dieses Kapitel endlich enden würde.
Trotzdem gab es auch spannende Geschichten und vor allem die letzten beiden haben mir sehr sehr gut gefallen.
Besonders beim letzten hat man auch gemerkt, dass das jetzt eine Vorbereitung für den zweiten Teil darstellen soll (zumindest habe ich es so aufgefasst) und das hat mir dann doch Hoffnung für die nächsten teile gegeben, wann immer ich diese auch lesen werde.
Nun ja jedenfalls sind 3 Sterne absolut gerechtfertigt, da es sich hier um kein schlechtes Buch handelt,ich aber aus subjektiver Ansicht einfach sagen muss, dass mir diese vielen Kurzgeschichten nicht so gut gefallen haben.
Ein unfassbar besonderer Schreibstil, der einen Zeile für Zeile fesselt und einem das Gefühl gibt, direkt in den lustigen, heftigen und aktionreichen Aktionen vom Hexer dabei zu sein.
Neben dem sehr bildlichen Erzählstil, dringen auch Eigenschaften und Verhalten der Charaktere mühelos durch.
Absolute Empfehlung.
Bin großer Fan der Witcher Spiele und Netflix-Serie, daher wollte ich mir jetzt mal die Buchreihe vornehmen. Der erste Band ist auf jeden Fall solide geschrieben und es hat Spaß gemacht ihn zu lesen. An einigen Stellen waren sehr deutliche Parallelen zum Spiel und zur Serie zu sehen. Abzüge gibt es für die sexualisierte Darstellung von Frauen. Das Buch ist eine Sammlung von mehreren lose zusammen hängenden Kurzgeschichten. Ich bin nicht so der Kurzgeschichten-Fan, aber da es hier dennoch einen roten Faden gab, konnte ich mich damit arrangieren. Insgesamt ein solider Einstieg in die Reihe und ich werde weiter lesen.
Als Einstieg in das Witcher-Universum war der Band ein gelungener Auftakt, auch wenn die Kapitelsprünge zwischen den Abenteuern und Die Stimme der Vernunft für mich etwas chaotisch wirkten.
Besonders gefallen hat mir Rittersporn mit seiner blubbernden, humorvollen Art, die immer wieder für Auflockerung sorgte. Geralt dagegen bleibt für mich weiterhin ein großes Mysterium, was aber gerade meine Neugier weckt und mich dazu bringt, unbedingt weiterlesen zu wollen.
Einige Geschichten bedienten sich bekannter Märchenmotive, die zwar „hexerisch“ abgewandelt waren, aber für mich nicht immer originell wirkten. Trotzdem machte der erste Band insgesamt Lust auf mehr – und so greife ich direkt zum zweiten Band der Vorgeschichte.
Ich hab leider schon die Serie gesehen aber war trotzdem recht spannend.
Gerald ist halt immer sehr cool!
Ich hoffe das sich in den nächsten Büchern eine komplette Geschichte mal verbindet. Die Kurzgeschichten sind zwar auch gut aber mag längere mehr.
"Die Leute (...) denken sich gern Ungeheuer und Ungeheuerlichkeiten aus. Sie selbst kommen sich dann weniger ungeheuerlich vor. Wenn sie sich volllaufen lassen, betrügen, stehlen, die Frau mit dem Riehmen verprügeln, die alte Großmutter verhungern lassen, mit der Mistgabel einen in die Falle geratenen Fuchs erstechen oder das letzte Einhorn der Welt mit Pfeilen sticken, stellen sie sich gern vor, dass die Mora, die in Morgengrauen durch die Hütten geht, noch schlimmer ist als sie. Davon wird ihnen etwas leichter ums Herz. Und es lebt sich einfacher." (S. 232)
„Der letzte Wunsch“ ist der erste Vorband zur Witcher-Reihe von Andrzej Sapkowski und bietet eine Sammlung von Kurzgeschichten, die den Hexer Geralt von Riva einführen. Schon nach den ersten Seiten war ich vollkommen in der düsteren, märchenhaften Atmosphäre gefangen, die Sapkowski erschafft: klassische Sagenmotive, neu erzählt, oft mit einem ironischen oder düsteren Twist.
Besonders spannend war für mich, dass viele dieser Geschichten später in der Witcher-Serie aufgegriffen wurden. Es ist faszinierend zu sehen, wie Szenen, die man vielleicht aus der Netflix-Adaption kennt, ursprünglich im Buch beschrieben sind. Gleichzeitig ist mir aber auch aufgefallen, dass die Serie an manchen Stellen deutliche Unterschiede macht. Das hat mich zwar manchmal stutzig gemacht, schmälert aber nicht die Freude am Lesen – im Gegenteil: es fühlt sich an, als würde man eine bekannte Welt noch einmal neu entdecken.
Für mich war „Der letzte Wunsch“ ein perfekter Einstieg in die Witcher-Welt, der Lust auf mehr macht. Ich freue mich jetzt schon darauf, die weiteren Bände der Vorgeschichte und schließlich die Hauptreihe zu lesen – und tiefer in diese einzigartige Welt einzutauchen.
"Der Hexer hatte in seinem Leben gesehen, dass Verbrecher wie Ratsherren aussahen, Ratsherren wie Vettelbrüder, Dirnen wie Prinzessinnen, Prinzessinnen wie trächtige Kühe und Könige wie Verbrecher." (S. 113)
Dieses Buch beinhaltet einige Kurzgeschichten, die man bereits kennt, entweder aus der Serie, aus Hörbüchern oder aus Geschichten aus den Spielen oder von Erzählungen. Die Geschichten waren mir nicht neu, aber es war schön sie mal selber zu lesen und mit all ihren Worten selbst mal in Form dieses Buches erlebt zu haben. Eine solide 8 von 10
Der Einstieg in die Welt des Hexers Geralt hat mir gut gefallen. Der Schreibstil war trotz des etwas altertümlichen Tons angenehm zu lesen und hat gut zur Stimmung der Geschichte gepasst. Besonders der Protagonist Geralt ist mir schnell ans Herz gewachsen, ich freue mich darauf, in den weiteren Bänden noch mehr über ihn zu erfahren.
Allerdings gab es auch einige Passagen, in denen mir die Spannung gefehlt hat. Manche Abschnitte wirkten etwas langatmig, und ich hatte zwischendurch nicht immer Lust weiterzulesen.
Ich habe den ersten Teil der Vorgeschichte ziemlich zeitgleich mit der ersten Staffel der Netflixserie gelesen. Vorher kannte ich natürlich The Witcher 3 und hatte es 3 oder 4 mal durch.
Es war etwas verwirrend, da es ja mehrere Kurzgeschichten sind. Oft musste ich überlegen, wo bin ich denn gerade. Natürlich vergleicht man automatisch mit der Serie. Und schon da könnte ich feststellen wie unterschiedlich beides ist. Die Serie kommt ja fast annähernd nicht an die Bücher. Irgendwann hab ich sogar aufgehört sie zu schauen.
Das Buch ist dennoch spitze und mittlerweile habe ich fast die komplette Reihe gelesen. Es gibt einen halben Stern Abzug, da ich wie gesagt obmft überlegen musste wann bzw. wo die Geschichte spielt und um wem es denn gerade geht. Das ist aber sehr typisch bei der Reihe durfte ich nach einer Weile feststellen.
Nach dem Videospiel The Witcher 3: Wild Hunt war ich neugierig und wollte unbedingt tiefer in die Welt von Geralt eintauchen. Und ich wurde definitiv nicht enttäuscht. Durch das Spiel und auch die Serie sind mir die Hauptcharaktere überwiegend bekannt, sodass der Einstieg auch nicht so schwierig war. Die Kurzgeschichten waren spannend und an den richtigen Stellen witzig. Die ganze Welt zieht einen in den Bann und man will unbedingt wissen, wie es weitergeht.
Mittelalterlich inspiriert ist die Welt der Hexer, in der sie ausgebildet werden, um mit der Tötung von Monstern beauftragt zu werden. Einer von ihnen ist Geralt von Riva, den wir auf seiner Reise begleiten. In einem göttlichen Heiligtum lässt Geralt sich von der ihm bekannten Priesterin Nenneke nach einem schweren Kampf verarzten. Einige Zeit muss er sich erholen und so bekommen wir einen Einblick in Erlebnisse, an die er sich erinnert.
Die Kurzgeschichten, aus denen das Buch besteht, sind alle einzeln für sich betrachtbar. Die eine ist sicher spannender als die andere, aber so hat man immer wieder neue Impulse im Lesefluss und es kommt keine Langeweile auf. Ich kenne ansatzweise die Spiele und die Serie des Witchers und habe mehr Schwertaction und auch mehr Spice erwartet, fand aber sehr angenehm, dass Dialoge, Geheimnisse und Moral stattdessen im Fokus standen. Im Wechsel zu den einzelnen Erzählungen bekommt man immer wieder Einblicke in Geralts Aufenthalt im Heiligtum, was dem Buch den roten Faden verleiht und dem Lesen Struktur gibt. Bemerkenswert zu erwähnen sind Sapkowskis schnelle, witzige und schlagfertige Dialoge. Show - don’t tell! Dieses Motto lebt er in einer beeindruckenden Wortgewandtheit und weil man nicht in lauter Erklärungen ertrinkt, fühlt man sich als Leser:in mit- und ernst genommen.
Das Buch stellt zwar nur eine Vorgeschichte dar, funktioniert aber als alleinstehendes Werk. Deshalb hätte ich mir mehr Details zum Worldbuilding gewünscht. Dafür, dass es so viele, kurzweilige Nebencharaktere gibt, sind die meisten davon sehr gut gezeichnet, aber oft hat man es sehr schnell mit vielen Namen zu tun, die man sich nicht alle behalten kann. Hier und da musste ich zurückblättern, um mich zu erinnern, wer die Figuren waren und welche Position sie hatten. Doch alle von ihnen, egal ob Protagonist oder Nebendarsteller, zeigen moralische Abgründe auf, die zum Nachdenken anregen. Was macht ein Monster eigentlich zum Monster und bedeutet Menschsein automatisch menschlich zu sein? Wenn man düstere Märchen mit “der Moral von der Geschichte” liebt, empfehle ich dieses Buch sehr!
War gut, sehr ähnlich der Serie. So war der Einstieg einfach für mich! Anders wäre es sehr kompliziert gewesen, da unglaublich viele Charaktere vorkommen!
Das ist mein erstes Buch der Witcher Saga und dachte das wäre ein guter Einstieg und würde die Geschichte von Gerald thematisieren. Als die Geschichte wie er zum Witcher geworden ist und seinen Werdegang da hin.
Dies war nicht so. Es beginnt mitten in einem Abenteuer von Gerald, das sich auch wie ein roter Faden zwischen den dazwischen geschobenen Abenteuern durchzieht. Ich finde das Ende ist ein guter Cliffhanger und das buch lässt sich meistens gut lesen. Manchmal stolpert man über einige Begriffe die nicht ganz so gut in den Schreibfluss passen aber wahrscheinlich noch mehr das Gefühl der Zeit vermitteln soll.
An sich eine Empfehlung für alle Witcher Fans und für alle die vielleicht einen Einblick bekommen wollen.
Sehr unterhaltsamer erster Teil der Hexer Vorgeschichte. 😊
Durchaus lustig waren die vielen Anspielungen auf verschiedene Märchen.
Bin sehr gespannt auf Teil 2.
The Witcher – Der letzte Wunsch
Ich muss zugeben: Ich komme eigentlich aus der Welt der Videospiele und habe seit meiner Jugend kaum ein Buch angerührt. Erst mit The Witcher 3: Wild Hunt, das ich zu 100 % durchgespielt habe, wurde mein Interesse an der Welt von Geralt von Riva so groß, dass ich endlich auch zur Buchreihe greifen wollte. Der letzte Wunsch war mein Einstieg – und was soll ich sagen: Ich bin begeistert.
Das Buch ist eine Sammlung von Kurzgeschichten, die lose miteinander verbunden sind. Es bietet einen großartigen Einstieg ins Witcher-Universum, besonders für Fans des Spiels, die noch mehr über die Hintergründe und Charaktere erfahren möchten. Für mich war es faszinierend, viele der bekannten Figuren aus dem Spiel besser kennenzulernen – allen voran natürlich Geralt selbst. Aber auch Nebenfiguren wie Rittersporn bekommen hier richtig Tiefe, was mir besonders gut gefallen hat.
Die meisten Geschichten fand ich spannend, atmosphärisch dicht und wunderbar erzählt. Die Märchenmotive und moralischen Zwischentöne sorgen für eine ganz besondere Stimmung. Eine der Kurzgeschichten hat mich persönlich nicht so angesprochen, aber das ist Geschmackssache – die anderen waren dafür umso stärker.
Etwas schwierig fand ich stellenweise die Darstellung der Kämpfe. Diese wurden teilweise so schnell und knapp beschrieben, dass ich nicht immer ganz folgen konnte, was genau passiert. Das hat meinem Gesamteindruck aber keinen großen Abbruch getan.
Alles in allem kann ich Der letzte Wunsch wirklich jedem empfehlen, der das Witcher-Universum liebt oder kennenlernen möchte. Gerade für Quereinsteiger wie mich – ob von den Spielen oder der Serie her (die ich übrigens noch nicht gesehen habe) – ist dieses Buch ein hervorragender Start. Es hat in mir die Lust aufs Weiterlesen geweckt, und ich freue mich schon sehr auf die nächsten Bände.