19. Dez.
Rating:2.5

Der Ödipus Mythos aus der Sicht von Ismene und Jokaste

Dadurch, dass nicht nur die Perspektiven der Personen wechseln, sondern auch zwischen den Zeiten gesprungen wird, war es für mich etwas schwierig reinzukommen. Die Kapitel sind nicht beschriftet, was das ganze nochmal verkompliziert. Hat man gar keine Ahnung von der Thematik rate ich von dem Buch ab. Davon abgesehen ist es eine typische Haynes Erzählung und schön geschrieben.

Die Kinder der Jokaste
Die Kinder der Jokasteby Natalie Haynesdtv Verlagsgesellschaft
18. Sept.
Rating:4

Ein gute Neuerzählung eines alten Mythos, der aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet sowie dargestellt wird und dadurch einen besonderen neuen Glanz erhält. Besonders gefühlvoll ist die Perspektive von den Kindern, besonders von Antigone und Ismene. Es gibt neue Einblicke in die Leben der Familie und biete erweiternde Einblicke zu den bekannten staubigen Klassikern aus der Schulzeit, beispielsweise "Antigone".

Die Kinder der Jokaste
Die Kinder der Jokasteby Natalie Haynesdtv Verlagsgesellschaft
18. Sept.
Rating:4

Griechische Mythologie realitätsnah erzählt

Eine Neuerzählung der griechischen Mythologie von Ödipus - dieses Mal aus der Sicht von Jokoaste und ihrer Tochter Ismene, wobei Ödipus eine untergeordnete Rolle spielt. Eine Geschichte über eine „verfluchte“ Familie, in der der Glaube an die Götter eher angezweifelt wird. Es war sehr interessant eine Neuerzählung einer griechischen Mythologie zu lesen, in der die Götter und ihre Macht nicht so präsent war. Es wirkte wie ein normaler Roman über die dramatische Geschichte einer Familie. Alle „Flüche“ wirkten am Ende wie normale Gegebenheiten in der menschlichen Geschichte. Mir gefallen zwar Neuerzählungen lieber, in denen die griechischen Götter eine Hauptrolle spielen, dennoch war es sehr gut geschrieben und spannend aufgebaut.

Die Kinder der Jokaste
Die Kinder der Jokasteby Natalie Haynesdtv Verlagsgesellschaft
12. Juli
Rating:5

Toller historisches Roman

Wer kennt nicht die Geschichte von Ödipus? Zumindest jeder, der Latein oder griechisch in der Schule hatte und diese Gesichte als Paradebeispiel dafür genommen wird, wie die Orakel von Delphi ihre Vorhersagen getroffen haben. In der Geschichte spielt Ödipus jedoch eine untergeordnete Rolle und stattdessen wird sich auf Jokaste und ihrer jüngste Tochter Ismene konzentriert. Der Aufbau hat mir sehr gut gefallen und es war spannend erzählt. Besonders die abwechselnd Abschnitte im „hier“ zu „in die Vergangenheit“ waren sehr gelungen. Natürlich gibt es bei griechischen Mythen verschiedene Variationen und der Roman gibt keine davon 1:1 wieder sondern bedient sich an der ein oder anderen Stelle der künstlerischen Freiheit. Und das kann die Autorin sehr gut.

Die Kinder der Jokaste
Die Kinder der Jokasteby Natalie Haynesdtv Verlagsgesellschaft