Ruheoase für Wissbegierige
Ich bin hungrig. Punkt. Lebenshungrig und wissbegierig. Ich liebe gutes Essen. Genüsse aller Art erfreuen mich. Sei es das, was wir täglich auf unsere Teller bekommen oder sei es das, was uns diese Welt, die Natur an unglaublichen Wundern bereithält. Bill François hat mich bereits vor ein paar Jahren mit seinem Buch „Die Eloquenz der Sardine“ und dieser wunderbaren Erzählkunst beeindruckt und er tut es auch hier ein weiteres Mal. In „Die unwahrscheinliche Süße der Erdbeeren“ nimmt er uns mit ins Restaurant und wir durchlaufen die verschiedenen Gänge vom Aperitif bis zum Dessert. Dabei geht es zurück zu den Ursprüngen, in die Vergangenheit und oft auch in die Weiten des Ozeans. Pistazien- und Feigenbäume finden hier Platz, so wie auch die Nutztierhaltung, Frank Buckland und Fische. Zudem habe ich auch endlich erfahren, was es mit diesen komischen Geruch bei Regen auf sich hat, den ich gar nicht leiden mag. Dieses Sachbuch war für mich eine Ruheoase und hat mich zum richtigen Zeitpunkt begleitet. Manchmal ist die Welt laut und unberechenbar und dann ist dieses Buch hier genau das Richtige.

