
Das nächste Buch im Zuge meiner Mission, mehr von Andreas Eschbach zu lesen – und ich muss sagen: Ich bin positiv überrascht. Ich hatte absolut keine Ahnung, was mich erwartet, aber “der letzte seiner Art” hat mich erstaunlich schnell überzeugt. Im Fokus steht Duane Fitzgerald, der das Ergebnis eines streng geheimen US-Militärprojekts ist. Als durch modernste Technologie optimierter ‚Cyborg‘ wurde er einst für Kriege geschaffen, die so nie stattfanden. Nachdem das Projekt eingestellt wurde, durfte Duane – finanziert durch die US-Marine – untertauchen und lebt nun seit zehn Jahren in einem kleinen irischen Fischerdorf. Die Geschichte nimmt richtig Fahrt auf, als plötzlich jemand auftaucht, der über seine Vergangenheit Bescheid zu wissen scheint. Besonders gut hat mir gefallen, dass das Buch zur Abwechslung auch mal bodenständigere Aspekte des Lebens beleuchtet. Während sich die Charaktere in anderen Eschbach-Thrillern oft weit weg von meiner eigenen Realität anfühlen, begegnen uns hier endlich auch einmal ‚normale‘ Personen. Auch das Erzähltempo war sehr angenehm; es gab kaum Passagen, die sich unnötig in die Länge gezogen haben. Alles in allem ein solides Buch für zwischendurch – kein Meisterwerk, aber ein guter Zeitvertreib.






