eines der besten bücher dieses jahr. so gute storyline, alle handlungsstränge ergeben am ende einen großen sinn und die charakte waren so so toll
Wer mich inzwischen ein wenig kennt, weiss, dass ich einige der Romane von Michael Peinkofer regelrecht verschlungen habe. Noch habe ich längst nicht alle in meinem Regal stehen, aber als ich dieses durch Zufall entdeckt habe, ist es prompt wie von selbst in meine Arme gesprungen und ich konnte es kaum erwarten, es endlich zu lesen. Sir Walter Scott ist ein berühmter Schriftsteller, welcher schon viele seiner Mitmenschen mit seinen Werken begeistert hat. Als einer seiner Mitarbeiter - Jonathan - unter mysteriösen Umständen stirbt, ahnt Scott nicht, welche Lawine er bei seinen Nachforschungen lostritt. Warum musste Jonathan sterben und was haben die Möche von Kelso damit zu tun? Welches Schicksal ereilt die junge Adelige Mary, welche von Sir Walter Scott und dessen Neffen Quentin nach einem mysteriösen Überfall gerettet wird? Der Schreibstil Michael Peinkofers hat mir auch hier wieder gut gefallen. Man fühlt sich sofort in die Geschichte hineinversetzt. Ich muss zwar ehrlich gestehen, dass es durchaus ein paar geschichte Fehler gab, aber darüber kann ich persönlich etwas hinweg sehen, denn es hat meinen Lesefluss nicht gestört. Die Charaktere, die mir persönlich am besten gefallen haben, waren Mary und Quentin. Mary, weil ich sie oftmals dafür beneidet habe, dass sie sich nichts sagen lässt, dass sie sich nicht mal von ihrem zukünftigen Gatten, welchen sie anfangs weder kennt noch liebt, etwas sagen, geschweige denn bieten lässt. Obwohl die Begegnungen der beiden unter keinem guten Stern stehen und für Mary ein ganz anderes Schicksal vorhergesehen ist, lässt sie sich nicht unterkriegen und kämpft für das, an was sie glaubt. Quentin kann mit den Ermittlungen seines Onkels anfangs so gar nichts anfangen, er glaubt nicht mal selbst daran, dass an all den Verdächtigungen etwas dran sein könnte. Erst, als er selbst in Gefahr gerät, fängt er an, sich mit all dem auseinander zu setzen und versucht seinem Onkel so gut es geht zur Hand zu gehen. Ich muss ehrlich sagen, dass Michael Peinkofer mit dem Ende ein wenig überraschen konnte, denn als Drahtzieher hätte ich diese beiden genannten Personen nicht erwartet. Alles in allem konnte mich dieses Buch aber allein durch den Schreibstil fesseln und ich würde es - wenn man mal von den kleinen geschichtlichen Fehlern absieht - jederzeit bedenkenlos weiterempfehlen.
Eine aufregende und spannende Geschichte in der es um geheimnisvolle Legenden geht und einer Bruderschaft die nichts Gutes im Schilde führt.
Die Geschichte beginnt mit einem Prolog im Jahre 1312. Ungefähr 500 Jahre später beginnt die eigentliche Story. Die ersten Sätze haben mich in den Bann gezogen und ich konnte die Atmosphäre die dort beschrieben wurde schon fast spüren. Die Geschichte spielt in Schottland, was mich persönlich schon fesselte. Der Autor hat den hat den damals tatsächlich lebenden Sir Walter Scott zu seinem Hauptprotagonisten gemacht und ihn zu einer Romanfigur erhoben. Dazu schrieb er etwas in seiner Danksagung. Ich fand es wirklich interessant. Neben dem besagten Charakter tritt auch sein Neffe Quentin auf der Bildfläche auf. Beide Charaktere waren gut ausgearbeitet und konnte mir das Gespann sehr gut vorstellen. Neben diesen beiden Charakteren kamen weitere dazu. Bei einigen konnte ich die Verbindung zu der Geschichte nachvollziehen. Doch als die junge Adelige Mary of Egton ihren Auftritt hatte, fragte ich mich was sie für eine Rolle in dieser Geschichte hat. Historische Ereignisse wie der Jakobitenaufstand und die Schlacht von Culloden oder William Wallace, werden in die Geschichte hineingewoben. Ich fand es alles sehr interessant und spannend geschrieben. Denn dies hat alles mit den unheimlichen Geschehnissen zu tun und alles ist auf eine seltsame und mystische Art miteinander verwoben. Mich konnte der Autor mit der Geschichte abholen. Auch wenn die Geschichte ein paar Längen hat, fühlte ich mich trotzdem gut unterhalten.


