15. Feb.
Rating:3.5

Die etwas andere Erfahrung

Ich durfte Chalet Privé von V. Valmont als Rezensionsexemplar als Verlagsblogger des Infinity Gaze Verlags lesen. Vielen Dank dafür. Da es sich um ein Buch mit rund 220 Seiten handelt, sei so viel zum Inhalt des Buches gesagt: Es gibt einen Firmenurlaub im Schnee. Jedoch gelangen in das Chalet nur 4 Leute. Diana, Emilia und die beiden Chefs Magnus und Julian. Die anderen verbleiben aufgrund eines Schneesturms im Hotel. Im Chalet spielen die vier dann Wahrheit oder Pflicht. Und dann eskaliert es… Ich weiß gar nicht so recht wo ich anfangen soll. Zu aller erst muss ich sagen, ich wurde von der Autorin direkt vorgewarnt ?ber das Buch. Dementsprechend doch irgendwie neugierig bin ich an das Buch herangegangen. Jetzt im Rückblick betrachtet kann ich sagen, dass das Buch ein Mix aus purer Ehrlichkeit auf vulgärer Weise, ein Fiebertraum betrefffend des Spice und irgendwie einen Hauch Sitcom hat. Ich habe Tränen gelacht, mich in Grund und Boden geschämt, geflucht, wurde ausfallend. Irgendwie ein Unfall: Man will wegsehen, schaut aber dennoch hin. Aber auf komische paradoxe Weise fand ich es echt gut. Ich glaube ich muss wirklich bald zum Therapeuten. Die Belegschaft, die im Hotel zurückbleibt erinnert mich an Familienfeste, wie sie im Bilderbuche stehen. Einer ist peinlich, ein andere ist der Ehrliche usw. Wenn ich jetzt an meinen eigenen Arbeitsplatz denke und dann im Vergleich, diese Belegschaft sehe, muss ich sagen, da ist immerhin was los. Auch wenn es moralisch grenzwertig ist. Die vier im Chalet lassen es sich dahingehend gut gehen. Eigentlich will ich zu den vieren nicht viel sagen. Die Erfahrung müsst ihr selbst durchleben, damit ihr mich versteht. Mehr kann ich eigentlich gar nicht sagen. Schaut es euch an und vor allem teilt mir mit, ob ihr die gleichen Emotionen durchgemacht habt wie ich.

Chalet Privé
Chalet Privéby V. Valmonttredition