Es ist immer wieder unglaublich, wie Takis Würger es schafft, solche Bücher zu schreiben.
Geschichten wie ein Sog, die man nicht mehr aus der Hand legen möchte.
Ich habe gelacht, geweint, geflucht, dieses Buch hat mich direkt gepackt und nicht mehr losgelassen. Bis zum Schluss habe ich mit Molly gezittert und mit ihr gelitten.
Würger schafft es, menschliche Tiefe in seine Geschichten zu bringen, wie kein anderer.
Danke dafür!
Ein stiller, kluger Roman über Schuld, Macht und Menschen, die an ihrer Welt zerbrechen
Unschuld war mein erstes Buch von Takis Würger und definitiv nicht mein letztes. Sein Schreibstil hat mich direkt überzeugt. Er erzählt schnell, knapp und eher distanziert, aber genau das hat für mich unglaublich gut funktioniert. Die kurzen Kapitel sorgen dafür, dass man komplett durch die Geschichte getragen wird und trotzdem steckt wahnsinnig viel zwischen den Zeilen.
Eigentlich ist das Buch eine Mischung aus Roman und Krimi, aber die eigentliche Stärke liegt für mich woanders. Nicht nur in der Frage, was damals passiert ist, sondern in allem, was dahinter steckt. Die Menschen, ihre Vergangenheit, ihre Familien und diese kaputte Welt, in der sie leben.
Besonders Molly ist mir schnell ans Herz gewachsen. Sie wirkt oft still und zurückhaltend, aber gleichzeitig spürt man die ganze Zeit, wie viel in ihr arbeitet. Generell fand ich die Figuren extrem gelungen geschrieben. Niemand ist einfach nur gut oder böse. Alle tragen ihre eigenen Verletzungen, ihre Fehler und ihre Geschichte mit sich herum. Genau das macht das Buch so spannend.
Auch die Gegenüberstellung der beiden Familien fand ich richtig stark. Auf der einen Seite die Rosendales mit ihrem Reichtum, ihrem Einfluss und dieser perfekten Fassade und auf der anderen Seite Molly und ihre deutlich einfachere Welt. Dahinter steckt aber viel mehr als nur arm gegen reich. Themen wie Medikamentenabhängigkeit, Waffenprobleme in den USA oder die Todesstrafe werden auf eine sehr kluge Art eingebaut, ohne dass es jemals belehrend wirkt.
Die Spannung entwickelt sich eher langsam und genau das hat für mich gepasst. Das Buch lebt nicht von riesigen Wendungen oder permanenter Action, sondern von Atmosphäre, den Figuren und diesem unterschwelligen Gefühl, dass jeder etwas verschweigt. Die Perspektivwechsel haben das zusätzlich verstärkt, weil man dadurch immer tiefer in die Charaktere eintaucht und ihre Entscheidungen besser versteht.
Das Ende hat sich für mich total rund angefühlt. Trotzdem hätte ich stellenweise gerne noch mehr gehabt, weil manche Themen und Figuren so viel Potenzial hatten. 100 Seiten mehr hätten dem Buch, glaube ich, echt nicht geschadet.
Für mich war das ein wirklich starker Roman mit viel Tiefgang, spannenden gesellschaftlichen Themen und Figuren, die mir deutlich näher gegangen sind, als ich am Anfang erwartet hätte.
Ich habe das Buch innerhalb weniger Stunden am Stück gelesen, da es spannend und gleichzeitig sehr einfach zu lesen war.
Ich mochte die Beziehung von Molly zu ihrem Vater Flo und ihrem Onkel Mick so so gerne, das hat mich sehr berührt. Die Vorstellung, wie viel eine solche Bindung wert ist und wie schön die Erinnerungen und das Vertrauen sind, die sie zu beiden hat, beneide ich fast. Die Story an sich war ab einem gewissen Punkt etwas vorhersehbar, was ich aber nicht schlimm fand, da der Fokus für mich auf diesem anderen Thema lag, ich mochte die Sprünge in die Vergangenheit total gerne. Die Charaktere dieses Buchs sind mir in kurzer Zeit echt ans Herz gewachsen.
Für Casper und Lou hätte ich mir eine Zukunft gewünscht, auch die beiden waren tolle Charaktere und der „Mord“ ist sehr „unfair“.
Abgründe einer amerikanischen Familie zwischen Reichtum und Waffenfanatismus und was von Familie am Ende noch übrig bleibt.
„Unschuld“ ist bereits das dritte Buch, das ich von Takis Würger lese; mit Begeisterung. Durch die Augen einer sehr starken Hauptfigur erleben wir die Nachforschungen zur Mordanschuldigung des Vaters und das immer tiefere Abgleiten in familiäre Zwiespalte. Dabei regt die kindliche/ jugendliche Unangepasstheit zum Nachdenken an. Nicht zuletzt wird quasi nebenbei auch ein die (amerikanische) Gesellschaft spaltendes Thema der Waffenlobby thematisiert. Die Habdlung entwickelt einen Sog und man folgt den mit der Zeit lieb gewonnenen Figuren atemlos.
Ich hab dieses Buch richtig gerne gelesen, die Kapitel waren kurz, die Sprache eingängig. Ganz klare Empfehlung!
Der Klappentext hat ein komplexes Rätsel versprochen, was meine Erwartungen entsprechend hochgeschraubt hat. Doch während die Geschichte auf emotionaler Ebene durchaus punkten konnte, blieb die von mir erhoffte Komplexität aus. Takis Würger hat einen leichtfüßigen, reduzierten Schreibstil, der mich schnell in die Handlung geführt hat. Die Geschichte war berührend. Was mir jedoch fehlte, war die psychologische Tiefe und Plot-Entwicklungen, die einen wirklich überwachen oder eiskalt erwischen. Die Erzählung blieb für mich zu geradlinig, sodass die Auflösung schon früh absehbar war. Ich habe das Buch
als kurzweilige Lektüre genossen, bin mir aber sicher, dass die Erinnerung daran recht schnell verblassenwird.
Die besten Bücher sind die, die einen die Zeit vergessen lassen. 'Unschuld' fällt für mich in diese Kategorie. Ich mag Erzählungen mit mehreren Protagonisten, auf unterschiedlichen Zeitebenen. Und dann noch diese eigenartige Ich-Perspektive bei diesem einen Protagonisten. Auf jeder Seite ist was los. Das Lesen hat mir einfach riesigen Spaß gemacht.
Was ich an Takis Würgers Schreibstil am meisten mag, ist dass er seine Figuren in bestimmten Szenen ihr Schamgefühl vergessen lässt; er lässt sie Dinge tun, vor deren Außenwirkung sie sich eben noch den Kopf zerbrochen haben, doch genau dieser von den Figuren (un)bewusst ausgeführte Sprung ins Ungewisse lässt sie frei werden und als Mensch aufblühen.
Diesen Read würde ich als Binge-Read bezeichnen. Ich wollte einfach weiterlesen, komme was wolle und musste ich doch mal unterbrechen (grr Lohnarbeit), so habe ich mich die ganze Zeit über auf die nächste Session gefreut.
Eine gute Geschichte, aber sehr kurz. Es gibt Themen die man eigentlich besser erklären könnte, zb die Krankheit von Flo. Es war eine kurze, knackige und interessante Story. Etwas vorhersehbar.
Spannende Story, sympathische Protagonistin. Für meinen Geschmack hätte da noch mehr stattfinden können. Andererseits ist in den vorhanden Seiten alles nötige verpackt, ohne unwichtige Handlungen zu beschreiben.
Empfehlenswert.
Durch eine überaus positive und gute Rezension bin ich auf dieses Buch gestoßen, wobei auch das Cover sehr anziehend war.
Der Protagonistin Molly Carver bleiben nur noch wenige Tage, um zu beweisen, dass ihr Vater nicht den 16 jährigen Caspar Rosendale vor zehn Jahren getötet hat.
Er hat den Mord zwar gestanden, doch sie glaubt nicht daran, dass er zu sowas imstande ist.
Molly kehrt daher in ihren Heimatort zurück und schleust sich als Hausmädchen in das Anwesen der Familie Rosendale ein.
Sie sind sehr vermögend und schnell merkt Molly, dass die Vergangenheit noch komplizierter ist als gedacht..
Eine sehr mitreißende und emotionale Geschichte über Unrecht, soziale Ungleichheiten, Suchterkrankungen und Missbrauch an Kindern. Wer diese Themen nicht mag bzw. verkraftet, sollte es nicht lesen.
Die Protagonistin Molly empfand ich als sehr sympathisch, sodass man permanent mit ihr mitgefiebert hat.
Ihre Zerrissenheit war deutlich spürbar und die Arroganz der Rosendales war teilweise echt unerträglich.
Es gibt keine Romantisierung der genannten Problematiken, allgemein besitzt die Handlung einen sehr harschen und unnachgiebigen Ton.
Das Buch hat mich wirklich beeindruckt zurückgelassen und ist vor allem in seiner Gänze immer noch ein aktuelles Thema.
Ein Highlight, ich hatte Gänsehaut in der Sommerhitze der Geschichte.
Das Buch ist relativ kurz und hat einen recht einfachen Schreibstil, der für mich aber trotzdem Details vermittelt und bei mir viele Bilder erzeugt hat. Am Ende des Buches hatte ich das Gefühl die Figuren zu verstehen, auch wenn das bei einigen Handlungen natürlich nicht der Fall war.
Für mich wurde die Geschichte zu einem Highlight, weil sie Emotionen in mir ausgelöst hat. Ich habe durchgehend mitgefiebert, der Effekt wurde durch die Überschriften wie viele Tage es noch bis zur Hinrichtung sind zusätzlich verstärkt. Zwischendurch war ich unglaublich wütend, am Ende überwiegte das Mitgefühl mit den Protagonisten. Die Atmosphäre habe ich eigentlich durchgehend als bedrückend empfunden, aber es passte gut zur Erzählung. Und Für mich hat die Stimmung auch einen Teil der Geschichte erzählt.
Das Ende war aus meiner Sicht gut gemacht. Aufgrund des Schreibstils musste man während der gesamten Geschichte immer wieder auch zwischen den Zeilen lesen, auch am Ende. Das fiel mir aber überraschend leicht. Das Buch packt einen nur dann, wenn man sich darauf einlassen kann, für mich hat es sich sehr gelohnt.
Es werden wichtige Themen behandelt und das löst definitiv viel aus. Es gab in meiner Ausgabe keine Triggerwarnung, aber der Klappentext in Kombination mit dem Nachwort sollten gut vorbereiten.
Ich kann das Buch sehr empfehlen. Es ist definitiv nicht von der fröhlichen Sorte, aber ist es sehr bewegend und leider auch (immer noch) aktuell.
Ein sehr kurzweiliges Buch, das wichtige Themen behandelt. Hat mir gut gefallen, auch, wenn es anders war als erwartet. Ich bin von einem Gerichtsfall ausgegangen, das ist nicht der Fall.
Vom Gefühl hat es mich ein bisschen an "Der Gott des Waldes" erinnert aber ohne die Längen und mit mehr emotionaler Tiefe.
Die Beziehungen zwischen den Protagonisten mochte ich sehr, sie sind nicht perfekt aber so intensiv und besonders. Hier liegt für mich auch die Stärke des Romans.
Netter Roman, so gesetzt, dass man sich beim Lesen sehr zügig vorkommt. ;)
Mir half die gute Mystery Geschichte über die ungewöhnliche Protagonistin hinweg. Wirklich gut gelungen ist der Qualitäts-Minimalismus mit dem der Roman vorgetragen wird, nichts ist unwichtig oder gestreckt, alles fühlt sich wertig und relevant an. Die Perspektivwechsel sind eindrücklich und präzise. Man merkt dem Buch die Recherche an, wenn zwei unterschiedliche Lebensrealitäten in den USA skizziert werden.
Meinem persönlichen Geschmack fehlte ein feingliederiger Umgang mit der deutschen Sprache, aber das sollte niemanden abhalten, dieses Buch zu lesen.
Ich habe mich beim Lesen öfter gefragt, wie viele große Themen eigentlich in einen einzigen Roman passen. Unschuld will sehr viel auf einmal: Schuld, Moral, Medikamentenmissbrauch, Waffenbesitz, Gewalt, Traumata, soziale und ökonomische Ungleichheit, persönliche Tragödien. Das ist ambitioniert, aber am Ende einfach zu viel.
Kein schlechtes Buch, aber eines, das sich selbst im Weg steht. Weniger wäre hier deutlich mehr gewesen.
Flüssig und literarisch geschrieben, sympathische Hauptfigur spricht wichtige Themen in der amerikanischen Gesellschaft an. Trotzdem ist die Handlung sehr sprunghaft und das Buch kann einen nicht so richtig in den Bann ziehen.
Das Buch ist ok, die Charaktere bleiben aber teilweise sehr oberflächlich. Viele Stränge der Geschichte werden angerissen aber dann nicht fertig erzählt oder nur in zwei Sätzen. Die Geschichte an sich ist nichts Neues, habe schon sehr ähnliche bzw. gleiche Enden gelesen.
Unschuld ist ein spannender Roman über Wahrheit, Macht und Schuld – gut geschrieben, aber emotional etwas distanziert.
Takis Würger schafft es, mit Unschuld eine mitreißende Geschichte rund um Familiengeheimnisse, gesellschaftliche Fassaden und die Suche nach Gerechtigkeit zu erzählen. Mollys Kampf um die Wahrheit hält einen bei der Stange, auch wenn die Handlung insgesamt recht vorhersehbar bleibt. Die Rosendales und ihre Welt wirken oft unnahbar, was dem Roman etwas an emotionaler Wucht nimmt. Trotzdem liest sich das Buch flüssig und bleibt bis zum Ende interessant. 3,5 Sterne ✨️
Schuld oder Unschuld ?
Böse oder gut ?
Krimi oder Roman ?
Mir hat das Buch sehr gefallen, ein fesselndes Leseerlebnis - auch wenn die Auflösung einen nicht unerwartet trifft und auch die Thematik "unschuldig im Todestrakt", keine neu erfundene ist.
Interessant, wie unterschiedlich die Dynamik der beiden Familien ist- auf der einen Seite, die des reichen Waffenlobbyisten, mit Alkoholekzessen, Medikamenten- und Drogenmissbrauch, einer überforderten 'abgedrehten" Mutter ...und andererseits Mollys 'Familie', die in einer feuchten Kellerwohnung lebt, bestehend aus dem Onkel und dem inhaftierten Vater - jedoch mit Wärme und Fürsorge füreinander.
Meine besondere Sympathie galt Joel, ein Opfer, das schuldlos zum Täter wird
Ein wenig dünn bleibt der Charakter des verurteilten Vaters, ebenso wie sein Motiv, die Tat auf sich zu nehmen ( allein seine tödliche Erkrankung als Motiv zu sehen, ist mir zu vage).
Alles in alles für mich ein solides, gutes Lesevergnügen, auch aufgrund Würgers Schreibstil.
Spannend bis zum Schluss – ein Gesellschaftsroman mit Tiefgang
Molly wächst bei ihrem Onkel auf, nachdem ihr Vater vor zehn Jahren den Mord an Caspar gestanden hat. Doch Molly ist überzeugt: Er war unschuldig. Jetzt bleiben ihr nur noch 35 Tage, um das Gegenteil zu beweisen. Entschlossen verfolgt sie einen riskanten Plan und schleust sich undercover in das Haus der Familie des Opfers ein.
Der Roman spielt auf zwei Zeitebenen: Während eine Handlungsebene Caspars Geschichte von vor zehn Jahren erzählt, spielt die andere in der Gegenwart und begleitet Mollys Suche nach der Wahrheit. Diese Struktur erzeugt eine stetig wachsende Spannung, die den Leser bis zur letzten Seite fesselt.
Doch das Buch ist mehr als ein klassischer Kriminalroman. Es greift gesellschaftlich relevante Themen auf wie überforderte Eltern, illegalen Waffenbesitz, Drogenkonsum und die unheilbare Erbkrankheit Chorea Huntington. Dadurch gewinnt die Geschichte an Tiefe und regt zum Nachdenken an.
Ich habe den Roman mit großem Interesse gelesen und kann ihn allen empfehlen, die spannende Unterhaltung mit gesellschaftlichem Anspruch schätzen.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung für diese berührende Geschichte, die von einer besonderen Vater-Tochter-Beziehung zeugt, während sie sich mit Medikamentenmissbrauch, Waffenbesitz und der Huntington-Krankheit auseinandersetzt. Takis Würger schreibt spannend bis zur letzten Seite.
Spannend bis zum Schluss – ein Gesellschaftsroman mit Tiefgang
Molly wächst bei ihrem Onkel auf, nachdem ihr Vater vor zehn Jahren den Mord an Caspar gestanden hat. Doch Molly ist überzeugt: Er war unschuldig. Jetzt bleiben ihr nur noch 35 Tage, um das Gegenteil zu beweisen. Entschlossen verfolgt sie einen riskanten Plan und schleust sich undercover in das Haus der Familie des Opfers ein.
Der Roman spielt auf zwei Zeitebenen: Während eine Handlungsebene Caspars Geschichte von vor zehn Jahren erzählt, spielt die andere in der Gegenwart und begleitet Mollys Suche nach der Wahrheit. Diese Struktur erzeugt eine stetig wachsende Spannung, die den Leser bis zur letzten Seite fesselt.
Doch das Buch ist mehr als ein klassischer Kriminalroman. Es greift gesellschaftlich relevante Themen auf wie überforderte Eltern, illegalen Waffenbesitz, Drogenkonsum und die unheilbare Erbkrankheit Chorea Huntington. Dadurch gewinnt die Geschichte an Tiefe und regt zum Nachdenken an.
Ich habe den Roman mit großem Interesse gelesen und kann ihn allen empfehlen, die spannende Unterhaltung mit gesellschaftlichem Anspruch schätzen.
Dieses Buch hat mich berührt. Von Anfang an war ich in der Geschichte. Die ersten Seiten waren etwas holprig, aber die Erzählweise, das Herunterzählen bis zur Hinrichtung und in einem anderen Strang das Herunterzählen bis zur Tat war genial. Ich habe das Buch verschlungen.
"Unschuld" handelt von der anfang 20-jährigen Molly, die versucht zu beweisen, dass ihr Vater nicht für den ihm vorgeworfenen Mord verantwortlich ist.
Der Schreibstil von Takis Würger ist zu Beginn eher gewöhnungsbedürftig. Er nutzt eher kurze Sätze und nüchterne Beschreibungen, um eine Szene zu verdeutlichen, baut darauf aber sehr gut auf.
Als Protagonsitin hatte ich während des Lesens zu Molly nicht wirklich eine Bindung, allerdings erscheint mir das für die Geschichte weder wichtig noch erwünscht.
Auch wenn die gesamte Geschichte recht kurz gehalten ist und nicht allzu ausgeschmückt, lässt sich das Buch gut und schnell lesen.
Ein tolles Buch, wunderbare, seltsame Charaktere, ein fesselnder Schreibstil und wichtige Themen! Das war definitiv nicht mein letztes Buch von Takis Würger!
"Unschuld" ließ sich schnell und flüssig lesen. Die Sprache ist einfach und kurz gehalten. Anhand des Klappentextes, habe ich mehr Spannung und Verbrechen erwartet. Für mein Empfinden hat der Autor viele Fäden gesponnen und alle zu knapp abgehandelt. Hätte ausführlicher sein können.
Das Setting, die Charaktere, der Aufbau der Geschichte: Ich habe "Unschuld" geliebt – und direkt in einem Rutsch durchgelesen, weil ich es einfach nicht aus der Hand legen konnte. Der Schreibstil von Takis Würger ist einfach nur schön, wow!
Wenn ich mir etwas wünschen könnte: Das Ende hätte noch ein bisschen mehr Aufmerksamkeit bekommen können. Nach dem langen und packenden Aufbau der Story ging mir das dann doch etwas zu schnell vonstatten und wirkte gehetzt und oberflächlich.
Aber abgesehen davon ein tolles Buch, das ich sehr, sehr gefühlt habe.
Dies ist dritte Buch welches ich von Takis Würger gelesen habe und auch wenn es sich sehr gut lesen lies, war er doch recht oberflächlich und vorhersehbar. Der Roman behandelt wichtige Themen: Huntington-Krankheit, Waffenlobby in den USA, Medikamentenabhängigkeit. Leider fehlte dem Ganzen die Tiefe.
Mollys Vater wird in 35 Tagen hingerichtet. Er befindet sich im Todestrakt eines Gefängnisses, weil er des Mordes an Caspar Rosendale beschuldigt wird. Molly ist davon überzeugt, dass ihr Vater unschuldig ist, und macht sich auf die Suche nach dem wahren Täter. Sie kehrt in ihr Heimatdorf Rosendale zurück, um dort Nachforschungen anzustellen. Das Buch ist sehr gut geschrieben und lässt sich leicht lesen. Die Geschichte ist einerseits beklemmend, andererseits aber auch sehr berührend. Ein weiteres wichtiges Thema in diesem Buch ist der Waffenbesitz in den USA, ein Thema, das die amerikanische Bevölkerung spaltet.
Ich fand das Buch nicht wirklich spannend. Kaum war Molly bei den Rosendales angekommen wusste ich was in Wahrheit vor 10 Jahren passiert ist.
Es fehlte an Spannung und irgendwie waren die Charaktere zu flach und ihre Handlungen haben gar keinen Sinn ergeben.
Ein so Naja Buch.
Takis Würger hat es wieder geschafft, mich vollkommen in die Geschichte zu ziehen. Mit relativ wenigen Worten skizziert er Charaktere und Handlung, die einem unter die Haut gehen. Einen halben Stern Abzug gibt es, weil ich gerne noch mehr gelesen hätte. Die Figuren sind mir beim Lesen so sehr ans Herz gewachsen, dass ich sie nur ungern verlasse und gerne noch mehr erfahren hätte.
Sehr wichtige Themen der Gesellschaft in einem spannenden Roman verpackt!
Die Geschichte zwischen Molly und ihrem Vater, der aus Mollys Perspektive unschuldig im Gefängnis sitzt, lässt einen nicht mehr los. Die Handlung wird spannend und kompakt erzählt und es sind einige kleine Twists drin, die ich nicht erwartet hatte.
Sehr spannend erzählt und dabei die perfekte Länge. Habe am Ende auch einige Tränchen vergossen.
Sehr lesenswert, vor allem in Bezug auf die aktuellen Themen in der Gesellschaft wie die Waffenpolitik in Amerika, die Huntington-Krankheit und vieles mehr!
4/5 ⭐️
Mochte die Geschichte sehr gerne, bin beim Lesen total durch die Seiten geflogen. Molly war eine tolle Protagonistin und ich hätte gern noch mehr über sie und ihr Leben erfahren
Ein bisschen wenig Plot
Florentin Carver sitzt im Todestrakt wegen Mordes an dem 16 jährigen Casper Rosendale ein, und sein Urteil soll in 35 Tagen vollstreckt werden. Seine Tochter Molly, die von seiner Unschuld überzeugt ist, schleust sich als Hausmädchen bei den Rosendales ein, um ihren Vater in letzter Sekunde noch vor der Giftspritze zu retten. Soviel zur Ausgangssituation.
Man könnte meinen, es handele sich um einen Krimi, aber auf dem Cover steht Roman, zu Recht. Dem Autor geht es glaube ich auch weniger um einen Kriminalfall, als vielmehr um die Beziehungen der handelnden Personen zueinander und das Herausstellen von Missständen in den USA wie Medikamentenmissbrauch, das Recht auf Schusswaffenbesitz und die riesige Schere zwischen Arm und Reich zum Beispiel.
Den Schreibstil von Takis Würger mochte ich dann auch sehr, den Plot umso weniger. Dieser ist total vorhersehbar und verläuft genauso, wie ich es schon frühzeitig vermutet hatte. Es gibt keinerlei Überraschungen, leider.
Dennoch habe ich das Buch recht gerne gelesen. Es liest sich locker flockig weg. Besonders die Beziehung der Protagonistin Molly zu ihrem Onkel und ihrem Vater war so toll. Die Familie hat so gut wie keinen Besitz, lebt von der Hand in den Mund und hat doch soviel Herzenswärme. Molly ist auf der anderen Seite aber auch keine wirkliche Heldin. Sie hat ein schweres Suchtproblem, schluckt Tabletten wie Brausebonbons und bekommt ihr Stottern, dass sie von Kindheit an begleitet nicht in den Griff. Außerdem befürchtet sie eine Krankheit geerbt zu haben, traut sich aber nicht sich Klarheit zu verschaffen. Ihre raue Schale täuscht. So sind nicht nur die reichen Rosendales irgendwie „Versehrte“, sondern auch sie.
Dies ist mein erstes Buch von Takis Würger und ich werde auf jeden Fall nochmal etwas anderes von ihm lesen, auch wenn „Unschuld„ für mich nicht der große Wurf war.
Die Geschichte hätte zwar noch mehr in die Tiefe gehen können aber für mich war es genau das richtige Buch zur richtigen Zeit. Von der ersten Seite an war ich voll drin in der Geschichte. Ich mochte Molly und ihre Familie sehr. Ich finde es immer schön zu lesen wenn eine Person, die schon schwere Schicksalsschläge erlebt hat, wenigstens noch Menschen in ihrem Umfeld hat die ihr gut tun und gut zu ihr sind.
Ich habe selten so ein schlechtes Buch gehört!! Die Sprecherin war leider genau so, wie der Inhalt in diesem Buch!
Keinerlei Spannung, unsympathische Protagonisten…langweilige Story!
Die Story hätte viel mehr Potenzial gehabt…