Nach dem einem für mich fulminant Einstieg des Autors mit „Der Ausflug“, ist dieses Buch leider eine derbe Enttäuschung.
Sehr sehr schade ich hatte mich wirklich auf die Story gefreut, zum einen weil mir der Debütroman des Autor wirklich ausgesprochen gut gefallen hat, zum anderen weil auch die Aufmachung wieder richtig gut war.
Leider konnte das Buch und die Story mich diesmal
garnicht abholen.
Die Protagonist*innen waren mir allesamt so unfassbar unsympathisch und wirklich total daneben.
Die Story an sich ein abstruser und völlig spannungslos zusammen gewürfelter Haufen Buchstaben. 😊
Da ich schon Zuviel sinnlose Lebenszeit ins lesen dieses Buches gesteckt habe, halte ich mich hier nun
Sehr knapp.
Ein Satz mit X… das war wohl Nix.
Also nein ich kann absolut keine Leseempfehlung aussprechen, ob der dritte Roman „Die Klippe“ der in diesem Sommer erscheint noch eine Chance von mir bekommt vermag ich noch nicht zu beurteilen.
Die Insel - Wenn die Vergangenheit zurückkehrt und alles eskaliert
Im Zentrum der Geschichte steht Isak, dessen Leben von einer schwierigen Kindheit geprägt ist: eine verschwundene Mutter, ein gewalttätiger und unberechenbarer Vater und ein Großvater als einzige stabile Bezugsperson. Jahre später scheint Isak mit Madde ein halbwegs geordnetes Leben zu führen – bis die Vergangenheit plötzlich zurückkehrt. Sein Vater taucht wieder auf und lädt die beiden nach Gotland ein. Was zunächst wie eine Chance auf Versöhnung wirkt, entwickelt sich schnell zu einer beklemmenden Reise in alte Traumata.
Auf der abgelegenen Insel spitzt sich die Situation immer weiter zu. Alte Erinnerungen brechen auf, verdrängte Wahrheiten kommen ans Licht, und besonders ein Brand aus Isaks Kindheit sowie das Schicksal von seiner Schwester Klara spielen dabei eine zentrale Rolle. Dabei wird deutlich, dass vieles, was Isak über seine Vergangenheit glaubt, nicht der ganzen Wahrheit entspricht. Die Grenzen zwischen Opfer und Mitschuld beginnen zu verschwimmen.
Die Geschichte lebt vor allem von ihrer psychologischen Tiefe. Statt auf schnelle Spannung zu setzen, nimmt sie sich Zeit, um die inneren Konflikte und die verzerrte Wahrnehmung der Figuren herauszuarbeiten. Gerade diese intensive Auseinandersetzung mit Trauma und Verdrängung sorgt für eine dichte und oft bedrückende Atmosphäre.
Allerdings zeigt sich hier auch die Schwäche des Buches: Als Thriller bleibt es zu ruhig. Die Handlung entwickelt sich langsam, große Überraschungen bleiben weitgehend aus, und vieles ist früh absehbar. Die Spannung entsteht eher im Inneren der Figuren als durch äußere Ereignisse, was nicht immer mitreißend wirkt.
So entsteht ein Roman, der vor allem als psychologisches Drama überzeugt, die Erwartungen an einen packenden Thriller jedoch nicht erfüllt. Von mit daher 6 von 10 P.
(abgeschlossen 21.04.2026)
Die Insel
Isak ist nach einem Unglück bei seinen Großeltern aufgewachsen. Zu seinem Vater hatte er keinerlei Kontakt, als dieser in nach Gotland zu sich einlädt.
Zusammen mit seiner Freundin Madde verbringt er einige Tage bei seinem Vater und nach nach läuft alles aus dem Ruder. Alte Spannungen und Geheimnisse kommen ans Licht. Wem kann er vertrauen?
Das Buch ließ sich gut und flüssig lesen, jedoch brauchte ich durch die Zeitenwechsel eine Weile um richtig reinzukommen. Mit Isak wurde ich nicht richtig warm und seine Entwicklung gefiel mir gar nicht. Es gab einige unerwartete Wendungen, allerdings hat mir über weite Strecken die Spannung gefehlt – vieles plätschert eher ruhig vor sich hin, von Thriller keine Spur.
Die Auflösung zum Ende hingegen hat mich überrascht.
Das ganze Buch lässt mich zwiegespalten zurück. Es war nicht schlecht, aber auch nicht so richtig gut.
An das Vorgängerbuch kommt die Insel leider nicht ran, aber vielleicht wird das nächste Buch wieder besser.
#bücherliebe#rezension#booksagramde#spannungsroman
Da mir das Buch " Der Ausflug" des Autors gut gefallen hat und mich das Cover von diesem Buch sehr ansprach, wollte ich diesen Band unbedingt lesen.
In meinen Augen ist "Die Insel" von der Spannung und dem "ins Buch gezogen werden" jedoch um einiges schwächer.
Der Autor beginnt langsam und ruhig die Geschichte, als Leser hatte ich schnell einen Bezug zu dem Hauptcharakter Isak, den ich mochte und mich hineinversetzen konnte.
Bei den anderen Charakteren hatte ich so meine Probleme, ich konnte sie weder greifen, noch konnte ich ihre Gedanken nachvollziehen. Vielleicht war das jedoch der Plan des Autors, da die Geschichte aus Isaks Sicht geschildert wurde.
Der Schreibstil hingegen konnte mich sofort für sich gewinnen, mich interessierte Isaks Geschichte und sein Leben.
Durch die teilweise recht kurzen Kapitel kam es immer wieder zu Handlungsplatzänderungen oder zu verschiedenen Zeitebenen. Das empfand ich hingegen als sehr spannend und informativ.
Ich persönlich hatte zwischenzeitlich das Gefühl beim Lesen, dass es sich eher um eine Familiensaga statt eines Thrillers handelte. Nicht dass keine Spannung vorhanden war, eher eine andere Spannung als bei einem Thriller, eben etwas mystischer. Mir fehlte dieser kalte Schauer, der mir beim Lesen über den Rücken läuft, dieses Luft anhalten , wenn es spannend wird oder einfach nur den Drang weiterzulesen, selbst wenn es schon viel zu spät ist.
In der Geschichte gibt es immer wieder Wendungen und im Nachhinein gesehen versteckte Andeutungen, welche mich zwar stutzig machten, mich jedoch auf die falsche Fährte lockten.
Zum Ende hin wurde es mir persönlich für meinen Geschmack zu unrealistisch und die Ereignisse überschlugen sich.
Ich empfand das Tempo als zuviel, die Hintergründe als unrealistisch und die Charaktere als sehr künstlich. Selbst meinen liebgewonnen Charakter Isak konnte ich am Ende emotional nicht richtig folgen.
Alles in allem ein sicherlich interessantes Buch, welches mich persönlich jedoch nicht völlig überzeugen konnte.
Dies ist für mich das erste Buch des Autors.
Ich liebe sie. Die skandinavischen Krimis und Thriller. Die Beschreibung der Landschaft, der Einsamkeit, der Rauheit und Schönheit.
Und auch dieses Buch hat mir sehr gut gefallen.
Am Anfang eher ruhig , um dann deutlich Spannung aufzubauen.
Wunderbar beschriebene Charaktere. Wo man vom ersten Moment an das Böse spürt.
Phasenweise harter Tobak.
Mit Sicherheit nicht das letzte Buch, welches ich von ihm lesen werde.
Ich finde es sehr zäh und ich habe mich wirklich durchgequält. Den Vorgänger mochte ich sehr gerne, aber diese Geschichte hat mich nicht abgeholt. Weil so viele sagten, das Buch ist gut, habe ich durchgezogen. Nee, spart euch die Zeit. Keine Empfehlung von mir.
Beschreibung
Ein glückliches Paar. Eine unverhoffte Reise. Und die bedrohliche Schönheit Gotlands.
Als Isak und Madde die Reise nach Gotland antreten, sind sie voller Zweifel. Wie wird nach Jahren des Schweigens das Wiedersehen mit Isaks Vater verlaufen? Der Vater, vor dessen Unberechenbarkeit Isak immer gewarnt wurde. Doch als das junge Paar auf der Insel ankommt, sind sie überwältigt von der Schönheit, die sie empfängt. Vor allem die makellose Eleganz des väterlichen Anwesens beeindruckt beide sehr – so sehr, dass sie alle Warnungen in den Wind schlagen. Schließlich erwartet sie ein unvergesslicher Sommer. Während die schwüle Luft über Gotland aufsteigt und am Strand Cocktails serviert werden, nehmen die Spannungen in der Gruppe zu. Isak und Madde streiten sich immer häufiger, und lange verschwiegene Geheimnisse der Familie werden ans Tageslicht gebracht. Trotzdem ahnt niemand, welche unheilvollen Folgen die Vergangenheit auf die Zukunft aller Beteiligter wirklich haben wird …
Ehrlich gesagt bin ich total unentschlossen woe ivh das Buch fand.
Der Schreibstil war super flüssig und sehr eingängig. Und auch hier waren wie im ersten Teil die Beschreibungen der Natur und Umgebing wieder total gelungen, so dass man sich wirklich alles total gut bildlich vorstellen kann.
Leider konnte ich mich mit dem Charakteren nicht wirklich anfreunden. Also sowohl Isak als auch Madde trafen Enscheidungen die ich irgendwie nicht nachvollziehen konnte. Isak scheint keinerlei Selbstvertrauen und Rückrat zu haben, Madde wirkt total egoistisch und die anderen Charaktere sind total flach.
Die Stimmung die vermittelt wird ist einerseits irgendwie passend düster und es ist auch in dem sinme irgendwie spannend, weil man halt wissen will wie es ausgeht aber trotzdem hat mir was gefehlt. Es ist irgendwie kein Höhepunkt entstanden und zum Ende hin isz es zwar dramatisch geworden aber eher im traurigen Sinne also das es spannend oder fesselnd gewesen wäre.
Dennoch bin ich bis zum Ende dran geblieben und es haz mich auch irgendwie gefesselt.
Im Vergleich zum ersten Teil leider viel schwächer aber dennoch auch mal interessant und man kommt zumimdest mal ins nachdenken und überlegt wie man sich an Isaks Stelle entschieden hätte.
Im Großen und Ganzen ok aber kein Highlight.
Die Insel ist mein zweites Buch von Ulf Kvensler. Der Ausflug hatte mir damals richtig gut gefallen: starke Naturbeschreibungen, tolle Atmosphäre und total spannend, auch wenn mich das Ende etwas enttäuscht hat. Trotzdem war für mich klar, dass ich auf jeden Fall noch ein weiteres Buch von ihm lesen möchte.
Dieses Mal muss ich leider sagen, dass ich eher enttäuscht war. Die Insel wird als Thriller verkauft, aber für mich hatte das Buch kaum bis gar keine Thriller-Elemente. Es war eher ein Familiendrama. Spannung oder Nervenkitzel sind bei mir jedenfalls nicht aufgekommen. Der Plot war auch recht vorhersehbar.
Was Ulf Kvensler nach wie vor sehr gut kann, ist schreiben. Der Stil ist flüssig, die Kapitel sind kurz, man kommt schnell voran. Auch die Naturbeschreibungen sind schön, allerdings deutlich weniger präsent als in Der Ausflug, was ich persönlich schade fand, weil genau das für mich eine seiner großen Stärken ist. An einigen Stellen zog sich die Geschichte trotzdem ganz schön.
Mein größter Kritikpunkt bleibt aber einfach die falsche Erwartungshaltung: Als Thriller hat das Buch für mich nicht funktioniert.
Nach „Der Ausflug“ ist dieses Buch das zweite, welches ich von Ulf Kvensler gelesen habe.
Es handelt sich um einen eigenständigen und abgeschlossenen Roman.
Die Story spielt in Schweden und beginnt gemächlich, ohne dass sich das Tempo merklich steigert.
Die Geschehnisse werden in mehreren Zeitebenen erzählt, wobei mir nicht immer sofort klar war, in welcher man sich befindet. Es ist eine interessante Erzählung rund um einen jungen Mann, der nach Jahren seinen Vater wiedersieht, nachdem in der Vergangenheit ein großes Unglück geschehen ist.
Die tatsächlichen Ereignisse bleiben lange im Dunkeln und es war auch hier für mich nicht gleich ersichtlich, auf was die Story genau hinausläuft.
Die Protagonisten sind gut durchdacht und interessant gestaltet.
Das Ende ist passend zum Rest des Buches schlüssig aufgelöst, mit kleinen Überraschungen, wobei mir ein bis zwei kleine Details fehlen, die nicht erklärt worden.
Dieses Buch ist für mich nicht ganz einfach zu verwerten.
Stellenweise hat mir die Geschichte richtig gut gefallen, manchmal zog es sich aber auch irgendwie in die Länge.
Auch würde ich es nicht unbedingt als Thriller einordnen, auch wenn es an einigen Stellen ganz leicht blutig wurde.
Insgesamt hat mich das Buch aber ganz gut unterhalten, es ließ sich angenehm lesen.
Ich kann dieses Buch mal wieder nicht bewerten. Auch dieses Buch hat mich nicht umgehauen, hat auf mich nicht wie ein Thriller gewirkt und spannend fand ich das Buch auch nicht!
Kein typischer Thriller, aber trotzdem spannend und eindrucksvoll geschrieben. Die Spannung baut sich langsam auf und Stück für Stück tun sich mehr Abgründe auf. Die Handlung bleibt immer nah beim Protagonisten und taucht tief in sein Seelenleben ein. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen und ich hatte Kino im Kopf.
Das vorherige Buch des Autors hat mir wirklich gut gefallen, aber die Insel ist alles andere als mein Buch gewesen. Ich war die meiste Zeit genervt und es war einfach ein Massen-Besäufnis. Schade, ich hatte mir etwas atmosphärisches vorgestellt, aber es war leider nicht das. Ich hoffe sehr, dass andere mit dem Buch mehr Spaß hatten. Es ist psychologisch und voller Manipulationen, aber für mich war es nichts weil eigentlich nichts unerwartet gekommen ist.
Letztes Jahr war ich mit seinem Debütroman „Der Ausflug“ ganz oben in dem wunderschönen Land Schweden und nun kam das zweite Buch von Kvensler an der Reihe. Durch Film und Fernsehen ist Schweden für mich mittlerweile ein Traumland geworden. Ein Land in dem ich auch beim Lesen gerne Geschichten erlebe.
Wie würdet ihr reagieren, wenn sich euer Vater nach fast 20 Jahren Funkstille wieder meldet?
Isak und Madde machen eine Reise nach Gotland und werden eingeladen von Isaks Vater, der schwer krank ist und ein Wiedersehen mit seinem Sohn erhofft. Können sich Vater und Sohn wieder annähern nach so vielen Jahren und nach der Familientragödie von damals? Dort angekommen ist das junge Paar erstmal überwältigt von der Schönheit der Insel. Doch statt Urlaub und Versöhnung bewegt sich die Geschichte immer weiter in eine andere Richtung voller Manipulation, Reichtum und mit Albträumen.
Es ist ganz klar ein Coverkauf bei dem man sich in der Buchhandlung umdreht und vor allem mit dem wunderschönen gelben Cover.
Als Thriller war es mir zu wenig und aber auch als Familiendrama war es nicht gut ausgearbeitet. Allerdings fand ich einige Momente und intensive Szene zwischen Vater und Sohn genial aufs Papier gebracht und die Wendungen am Ende haben mich dann noch sehr überrascht. Gleichzeitig fand ich die Zeitsprünge, die zwischendurch erzählt werden nicht nötig und ich hätte darauf verzichten Geschichte.
Komplett anders als sein Vorgängerroman aber als Familiendrama mit Emotionen und psychologischer Spannung bleibt der Roman auch ein paar Tage nach dem Zuklappen des Buches zwar im Gedächtnis aber nur mit den starken Momenten. Insgesamt waren es mir schlussendlich zu viele unterschiedliche Genre, eine gute Grundstory mit viel verschenkten Potenzial allerdings mit einer atemberaubenden Landschaft und Atmosphäre.
𝗥𝗘𝗭𝗘𝗡𝗦𝗜𝗢𝗡 🏝️
𝖤𝗂𝗇 𝗃𝗎𝗇𝗀𝖾𝗌 𝖯𝖺𝖺𝗋 𝗋𝖾𝗂𝗌𝗍 𝗇𝖺𝖼𝗁 𝖦𝗈𝗍𝗅𝖺𝗇𝖽, 𝗎𝗆 𝖨𝗌𝖺𝗄𝗌 𝖾𝗇𝗍𝖿𝗋𝖾𝗆𝖽𝖾𝗍𝖾𝗇 𝖵𝖺𝗍𝖾𝗋 𝗓𝗎 𝖻𝖾𝗌𝗎𝖼𝗁𝖾𝗇. 𝖣𝗂𝖾 𝗂𝖽𝗒𝗅𝗅𝗂𝗌𝖼𝗁𝖾 𝖴𝗆𝗀𝖾𝖻𝗎𝗇𝗀 𝗎𝗇𝖽 𝖽𝖺𝗌 𝖾𝗅𝖾𝗀𝖺𝗇𝗍𝖾 𝖠𝗇𝗐𝖾𝗌𝖾𝗇 𝗍ä𝗎𝗌𝖼𝗁𝖾𝗇 𝗃𝖾𝖽𝗈𝖼𝗁 ü𝖻𝖾𝗋 𝖺𝗅𝗍𝖾 𝖥𝖺𝗆𝗂𝗅𝗂𝖾𝗇𝗀𝖾𝗁𝖾𝗂𝗆𝗇𝗂𝗌𝗌𝖾 𝗁𝗂𝗇𝗐𝖾𝗀, 𝖽𝗂𝖾 𝗇𝖺𝖼𝗁 𝗎𝗇𝖽 𝗇𝖺𝖼𝗁 𝖺𝗇𝗌 𝖫𝗂𝖼𝗁𝗍 𝗄𝗈𝗆𝗆𝖾𝗇 𝗎𝗇𝖽 𝗀𝖾𝖿ä𝗁𝗋𝗅𝗂𝖼𝗁𝖾 𝖥𝗈𝗅𝗀𝖾𝗇 𝖿ü𝗋 𝖺𝗅𝗅𝖾 𝖡𝖾𝗍𝖾𝗂𝗅𝗂𝗀𝗍𝖾𝗇 𝗁𝖺𝖻𝖾𝗇.
🅜🅔🅘🅝🅤🅝🅖
Das Buch hat mich vor allem durch seine dichte, fast drückende Atmosphäre gepackt. Die Mischung aus sommerlicher Idylle auf Gotland und dem Gefühl, dass unter der Oberfläche etwas nicht stimmt, sorgt durchgehend für Spannung. Die Figuren wirken glaubwürdig und vielschichtig – gerade Isak und Madde haben mich mit ihren Unsicherheiten, Zweifeln und Konflikten abgeholt. Auch die Dynamik innerhalb der Familie ist gut ausgearbeitet und treibt die Geschichte spürbar voran. Besonders gelungen fand ich das Setting: Das elegante Anwesen, die Hitze, die Strände – all das erzeugt eine ganz eigene Stimmung, die gleichzeitig schön und unheimlich wirkt. Insgesamt ein packender, atmosphärisch starker Roman, der für mich solide vier Sterne verdient.
~Dieses Buch war ein bisschen komisch🫠 Ich hatte mich auf einen tollen, schwedischen Psychothriller gefreut, aber dieses Buch ist viel mehr ein Familiendrama. Erst am Ende konnte ich ein bisschen verstehen, warum es als Thriller bezeichnet wird. Ich glaube, mein Problem war, dass ich mich auf etwas ganz anderes eingestellt hatte. Die Geschichte ist nicht schlecht, aber passt meiner Meinung nach, nicht zur Aufmachung des Buches. Es war schon spannend, gruselig und ich habe es ja auch in ein paar Tagen gelesen, aber wenn ich jetzt so drüber nachdenke, habe ich nicht mal verstanden, was mir das Buch sagen will... Die Sachen, bei denen ich mich beim Lesen am meisten gefragt habe, was da die Auflösung ist, wurden gar nicht aufgelöst. Kurzzeitig hatte ich sogar Sorge, das Buch würde ins Übernatürliche abdriften🤭 Leider nichts für mich und auch nicht wirklich eine Empfehlung😕~
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Der Schreibstil von dem Buch mit den verschiedenen Zeitebenen hat mir sehr gut gefallen, die Handlungen sich auch, aber ich finde alle Aspekte vom Ende waren sehr vorhersehbar. Es kam kein wirklicher Plot Twist mehr.
Hmm… Schwierig zu beurteilen.
Am Ende war das Buch spannend, aber bis es zu der Seite gekommen ist, bis es mich mit genommen hat, hat gedauert.
Das erste Buch „Der Ausflug“ hat mich von Anfang an gepackt…
Ich würde trotzdem sagen, dass das kein schlechtes Buch ist. Das nächste werde ich auf jedenfall auch wieder holen.
Ich fand den Ausflug schon nicht besonders gut wollte aber dem Autoren nochmal eine Chance geben. Leider fand ich die Insel noch langweiliger. Klar, man fragt sich wer hier lügt und wer die Wahrheit sagt. Aber besonders mitgerissen hat mich das Buch leider nicht.
Der Einstieg in das Buch gefiel mir sehr gut, da wir erstmal Isak und seine Freundin Madde besser kennenlernen und erfahren, dass Isak bei seinem Großvater aufgewachsen ist - zu seinem Vater hat er schon länger keinen Kontakt.
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Die Reise zu Isaks Vater und den ganze Aufenthalt dort, fand ich gar nicht spannend, sondern teilweise schon ein wenig vorhersehbar, da ich den Vater als sehr manipulativ und narzisstisch empfunden habe. Einige Szenen empfand ich als Vorhersehung für das was darauf passiert und ich hatte schon recht früh Ideen, wie was zusammenhängt oder so passiert.
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Die Kapitel, von denen einige in einer anderen Zeitebene spielen, haben mich anfangs ein bisschen verwirrt, trugen dann aber auch dazu bei, dass mir die Spannung vom Buch gefehlt haben. Insgesamt war das Buch für mich eher ein solider Spannungsroman als ein Thriller.
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Das Ende war gut und schlüssig, dennoch hatte ich mir mehr von dem Buch erhofft. Ich vergebe 2 von 5 ⭐️
Irgendwie ein Reinfall und von einem Thriller fehlt jede Spur...
Dies war mein erstes Buch von diesem Autor.
Die ganze Zeit über habe ich mich gefragt, was das ganze soll? Teilweise fand ich mich wie bei Shuter Island wieder. Jetzt nachdem ich das Buch ausgelesen habe, weiß ich immer noch nicht, was ich von der Geschichte halten soll.
Die Kapitel sind angenehm groß und der Schreibstil ist ebenso. Aber mehr auch nicht.
Irgendwie hatte ich was ganz anderes erwartet. Daher gibt es nur 2 Sterne.
Vielleicht eher ein Familiendrama statt ein Thriller.
Trotzdem fande ich es spannend und sehr gut.
Der Vorgänger hat mir aber tatsächlich besser gefallen.
Ich würde es weiter empfehlen.
Ich habe mich sehr auf das neue Buch des Autoren gefreut, da mich sein Debüt „der Ausflug“ total überzeugen konnte.
Der Schreibstil des Autors ist wie in seinem ersten Buch unglaublich gut. Er schreibt so detailverliebt, dass ich dachte, ich bin tatsächlich in Schweden.
Durch den leichten und flüssigen Schreibstil bin ich nur so durch die Seiten durchgeflogen.
Isak und Madde waren gut ausgearbeitet, mir auf den ersten Blick aber total unsympathisch. Die beiden haben sich dann im Laufe des Buches nicht wirklich positiv entwickelt.
Leider hat mir im kompletten Buch die Spannung gefehlt und ich habe auf den WOW Effekt gewartet. Die Handlungen waren sehr vorhersehbar.
Der Autor ist zwischen Gegenwart und Vergangenheit gesprungen, ohne diese kenntlich zu machen - hier musste ich immer erst schauen, wo ich gerade bin.
Auch war das Buch eher ein Familiendrama und kein Thriller, was ich sehr schade fand.
**** Mein Eindruck ****
Aufgrund des Klappentextes habe ich einen sehr persönlichen und emotionalen Thriller erwartet – genau das wurde hier auch geboten, nur ganz anders als zunächst gedacht. Der persönliche Teil der Hauptfigur, ihr Hintergrund und auch die Verstrickung mit dem Vater nehmen einen Großteil des Buches ein. Hier und da werden kleine Hinweise gestreut, um die dunkle Atmosphäre deutlicher hervorzuheben, aber größtenteils bleibt es zunächst eine Familiengeschichte – mit Spannung, keine Frage. Ich hatte das Buch schon als gute Lektüre, aber nichts Besonderes, abgehakt – und dann ging es los, aber wie! Diese leisen Töne schlugen ein und ließen mich kurzzeitig daran zweifeln, was ich da eigentlich las. So gut, so glaubwürdig – und doch hatte ich nicht mehr damit gerechnet, was es für mich besonders machte. Etwas, das man selten findet: Das Motiv, die komplette Entwicklung und auch der Status quo mit all seinen Folgen werden zum Ende hin aufgelöst. Das zeigt die Brillanz der gesamten Geschichte und ließ mich wirklich begeistert zurück.
**** Empfehlung? ****
Atmosphärisch dicht, psychologisch „on edge“ und punktiert mit emotionalem Beigeschmack. Ich kann es Fans von Psychothrillern nur empfehlen!
[ad] Was war das denn? Wieder ein Thriller, der die Natur zumindest irgendwie im Titel hat und wieder ein Vater, der nicht alle Latten am Zaun hat.
💛
Nördi Note: 3+
Der Anfang des Buches war noch ganz cool. Isak und Madde sind auch irgendwie ein tolles Paar, aber nach 100 Seiten hatte ich zwar ein drittel gelesen, aber nicht die leiseste Idee wohin die Reise geht. Zumindest nicht runter von der Insel.
Nachdem ich den "Ausflug" schon nicht so genießen konnte war ich gespannt, was jetzt noch bei meinem Ausflug zur Insel kommt.
Das gesamte Vater-Sohn-Verhältnis ist nicht nur gestört, sondern geht weit darüber hinaus. Im letzten Drittel wurde es dann deutlich spannender und wirklich fesselnd. Vor allem das Motiv und das Ende fand ich richtig gut. Davon hätte ich mir tatsächlich mehr gewünscht. Es hätte dann ein fantatstischer Thriller werden können. So fehlte es aber in der Story und auch bei den Personen an Tiefe.
Am besten gefallen hat mir tatsächlich Isak, weil er einige Höhen und Tiefen durchmacht. Mal freiwillig, mal eher nicht so.
💛
Insgesamt war es aber eine gute Story, die ich trotz der Länge in der Mitte sehr gerne gelesen habe. Allerdings muss ich auch sagen, dass ich das Buch jetzt nicht unbedingt empfehlen würde, weil es eine sehr ruhiges Buch, mit wenigen Spannungsmomenten ist.
💛
#IchHabeKeineLichterkette #DekoFreiSeit2020 #Bücher #Buchpost #Krimi #Thriller #booklover #Buchtipp #Buchblogger #buchwurm #Nördi #bookstagram
Die Insel von Ulf Kvensler ist der erste Thriller, den ich von ihm gelesen habe. Ich liebe skandinavische Krimis und Thriller und auch Die Insel konnte mich begeistern.
Småland: Isak, 25, arbeitet als Altenpfleger und wohnt mit seiner Freundin Madde zusammen. Seine Mutter und die kleine Schwester sind bei einem Brand ums Leben gekommen, als er sechs Jahre alt war, Isak ist bei seinem Großvater aufgewachsen, zu dem er ein herzliches Verhältnis hat. Isaks Vater Fredrik hatte nach dem Brand einen Nervenzusammenbruch und war nicht in der Lage, sich um seinen kleinen Sohn zu kümmern. Doch auch später hat er sich nicht um Isak bemüht, und dieser hatte sich damit abgefunden. Als Fredrik eines Tages anruft und Isak einlädt, ihn auf Gotland zu besuchen, lehnt er zunächst ab. Doch Madde überredet ihn, seinem todkranken Vater eine Chance zu geben.
„Seltsam, wie tief Erinnerungen in uns vergraben sein können. Und wenn man in ihnen wühlt wie im Grund eines Sees, steigen sie nach oben.“ (S. 298)
Isaks Vater Fredrik Barzal ist ein bekannter Künstler, sein häufigstes Motiv ist Feuer. Seinen Durchbruch hatte er kurz nach dem Brand, bei dem seine Frau und seine Tochter ums Leben gekommen sind. Er ist der Antagonist mit satanischen Zügen und umgarnt Isak nach allen Regeln der Kunst. Er lässt ihn mit seinem Lamborghini fahren, geht mit ihm und Madde ins beste Restaurant Gotlands essen und fliegt mit ihm im Privatjet nach Riga. Isak hat jedoch hohe Moralvorstellungen, seine Welt unterscheidet sich gewaltig von der, in der sein Vater lebt.
Die Handlung spielt auf mehreren Zeitebenen, in der Gegenwart sitzt Isak in der Untersuchungshaft und denkt über seinen Vater und den Besuch bei ihm in Gotland nach. In Rückblenden erfahren wir einiges über Isaks Kindheit und die Erinnerungen, die ihn in Wach- und Albträumen quälen. Erst am Ende erfahren wir, warum Isak in der Untersuchungshaft ist.
Ich fand den Thriller sehr spannend und empfehle ihn sehr gern weiter. Ich habe einen neuen Thrillerautor für mich entdeckt und freue mich auf weitere Bücher von ihm.
Nachdem mich "Der Ausflug" von Ulf Kvensler gut unterhalten hat, habe ich mich auf den neuen Thriller des Autors äußerst gefreut.
Den Einstieg fand ich besonders gut. Der Inhalt hat mein Interesse geweckt und ich habe den wunderbaren Schreibstil sehr genossen. Danach wurde es aber schnell langatmig, was mich erst aufgrund des guten Schreibstils nicht gestört hat. Irgendwann wurde ich jedoch ungeduldig und habe mir Spannung und Nervenkitzel gewünscht. Außerdem wurde mir nach und nach der Protagonist, den ich Anfangs sehr mochte, immer unsympathischer.
Je mehr ich dem Ende näher kam, desto häufiger dachte ich mir: Hä? Was stimmt mit den Charakteren nicht? Also ein sehr seltsames und verwirrendes Geschehen. Parallel liefert das Buch aber auch vereinzelt brutale Momente die sehr bildhaft in Szene gesetzt werden. Diese haben mich enorm erschaudern lassen. In meinem Kopf sind Bilder entstanden, die ich so schnell nicht mehr loswerde 😵
Insgesamt konnte mich "Die Insel" leider nicht abholen. Mit diesem Buch habe ich einen reinen Fiebertraum erlebt, den ich nicht so leicht vergessen werde. Meiner Meinung nach ist das aber auch eine Kunst. Ein Buch zu schreiben, dass einen nicht sehr gut unterhalten hat, aber trotzdem im Gedächtnis bleibt 😃
Nachdem ich Kvenslers Debüt “Der Ausflug” im letzten Jahr als unglaublich intensiv und spannend empfunden habe, habe ich mich auf seinen zweiten Thriller gefreut. Leider hat mich das Buch ziemlich enttäuscht.
Zunächst muss ich aber wieder den wunderbaren Schreibstil des Autors hervorheben, der mich mit dem ersten Satz abgeholt hat und das Buch auch in einem Rutsch hat durchgelesen lassen. An der Geschichte lag das leider nicht, denn auch wenn der Start interessant inszeniert war oder mich eine Szene aus der Vergangenheit mit seiner Bildsprache nachhaltig beeindruckt hat, so wurde die Geschichte für meinen Geschmack im späteren Verlauf doch ziemlich platt erzählt.
Isak war mir so sympatisch und leider wurde seine Figur immer unsympatischer. Auch seinen Vater fand ich schrecklich – auch wenn das gewollt und spannend inszeniert wurde. Aber die Handlung auf der Insel fand ich leider ziemlich langweilig, unglaubwürdig und vor allem auch ziemlich vorhersehbar. Bis auf eine Szene, da ist mir doch ein kleines „Oha” entfleuscht.
Kvensler schafft es, Umwelt und Charaktere interessant in Szene zu setzen, hat mich mit dieser Geschichte aber leider nicht abholen können, weil ich die Handlung schon recht schwach und die Entwicklung von Isak als unschön empfand. Es gibt tolle Momente, aber leider fand ich diesen Thriller insgesamt schwach, besonders wenn man sein tolles erstes Buch zum Vergleich nimmt.
Thriller? Nicht wirklich...
Psycho-Familien-Drama? Schon eher..
Da es sich um ein Rezensionsexemplar handelt, ausführlichere Meinung dann in der Rezension.
Inhalt:
Isaks Vater ist totkrank. Seit Isak als Kind nach einer Familientragödie zu seinen Großeltern kam und dort aufwuchs, gab es fast keine Kontakte mehr. Doch nun bittet er ihn inständig, zu ihm nach Gotland zu kommen. Auch mit seiner Freundin.
Und Isak fährt tatsächlich mit Madde nach Gotland. Und die Vergangenheit ist plötzlich wieder lebendig und macht was mit allen Beteiligten.
Meine Meinung:
Thriller? Nein. Familiendrama
Hier muss ich sagen, dass ich ein echtes Opfer von „Pressestimmen“, gepaart mit Kurzbeschreibung und Optik geworden bin.
Auch hier gibt’s verlagsseits schon einen Farbschnitt, einen quietschgelben in dem Fall. Das ganze Äußere schreit für meine Begriffe wirklich „Ich bin ein Thriller, sogar ein schwedischer!“ Und genau das wars, wo ich einfach nicht widerstehen konnte, ganz schnell rettungslos am Haken hing. Ich liebe wirklich die nordische Art, hab aber wohl die letzte Zeit kein gutes Händchen mehr, was das angeht.
Sehr enthusiastisch bin ich ans Buch gegangen. Und habe darauf gewartet, dass DER Knall kommt. Und habe gewartet. Und gewartet.
Ich muss allerdings sagen, dass der Stil wirklich zum Flottlesen einlädt. Man hängt also nicht in blöden, absatzlangen Sätzen fest und versteht die Welt und das Buch nicht. Das ist hier wirklich nicht der Fall. Kurze knackige Kapitel, bzw. Abschnitte fliegen so dahin.
Allerdings springt der Autor in den Zeiten nicht immer sofort erkennbar hin und her. Es fiel mir daher manchmal schwer, mich zu verorten. Das machte es nicht gerade leichter, der Geschichte wirklich zu folgen.
Hinzu kam dann, dass ich wie gesagt auf den Thrill gewartet habe. Er kam für mich überhaupt nicht. Eher wird eine unbestritten tragische Familiengeschichte aufgedröselt und alles gipfelt dann natürlich auch unschön. Unterm Strich habe ich zum Ende hin gedacht: Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm. Aber Thriller? Habe ich hier in keiner Sekunde empfunden.
Dem Autor zu Gute halten muss man, dass er tatsächlich, wie überall zu lesen ist, eine tolle Art hat, Landschaften etc. zu beschreiben. Man war quasi dort, am Strand und hat das Wasser plätschern gehört, die Sonne auf der Haut gespürt und die tolle Luft gerochen.
Fazit:
Da ich hier wirklich keinen Thriller, auch keinen Psychothriller erkennen kann, fällt mir das Empfehlen auch schwer. Wer möchte, kann sein Glück ja probieren
Mein erstes Buch von Ulf Kvensler – und definitiv ein bedrückendes Leseerlebnis
- Troubled Family Reunion
- The Past Never Stays Buried
- Beautiful but Creepy Setting
- Facade of Perfection
- Isolation Intensifies Tension
Rezension zu „Die Insel – Einer kennt die ganze Wahrheit“ von Ulf Kvensler
Die Geschichte beginnt mit einem scheinbar simplen Plot: Ein junges Paar, Isak und Madde, reist nach Gotland, um sich mit Isaks entfremdetem Vater zu treffen. Was zunächst wie ein ruhiger, vielleicht sogar versöhnlicher Sommerurlaub klingt, entwickelt sich schnell zu einer düsteren, spannungsgeladenen Atmosphäre voller Misstrauen, unterschwelliger Bedrohung und familiärer Abgründe.
Die Darstellung der Insel Gotland ist beeindruckend – Ulf Kessler versteht es, Landschaften so zu beschreiben, dass sie fast zu einem eigenen Charakter werden. Zwischen Schwüle, Meer und der kühlen Eleganz des Anwesens entsteht ein Gefühl ständiger Beklemmung. Diese Atmosphäre ist definitiv die große Stärke des Buches.
Weniger überzeugen konnten mich die Figuren: Obwohl ihre Konflikte realistisch wirken, blieben sie mir persönlich etwas zu distanziert. Vor allem die Beziehung zwischen Isak und Madde hätte für mich emotional greifbarer sein können. Auch der Spannungsbogen flacht zwischendurch ab, wodurch sich manche Kapitel etwas gezogen haben.
Was bleibt, ist ein psychologischer Spannungsroman mit starker Atmosphäre, vielen unausgesprochenen Wahrheiten und einer bedrückenden Grundstimmung – aber auch mit kleinen Längen und Figuren, die nicht ganz unter die Haut gehen.
Ein solides Debüt für mich als Leser des Autors – mit Potenzial nach oben. Wer düstere Familiengeheimnisse in sommerlicher Kulisse mag, sollte trotzdem einen Blick riskieren.
3⭐️
➡️ Inhalt: Isak wächst nach einem Brand, bei dem er Mutter und Schwester verlor, bei seinem Großvater auf. Mittlerweile arbeitet er als Pfleger, und ist glücklich verliebt in Madde. Alles läuft gut, bis sich nach Jahren der Kontaktlosigkeit sein totkranker Vater meldet und das Paar zu sich nach Gotland in sein grosses Haus am Strand einlädt.
Trotz vieler Zweifel treten die beiden die Reise an und ahnen nicht, dass sich alles verändern wird.
➡️ Ich bin eigentlich kein grosser Fan von skandinavischen Büchern, weil ich die Atmosphäre in den Geschichten meistens nicht mag. Hier war das anders. Das Setting war nicht düster und kalt, denn wir befinden uns auf einer wunderschönen kleinen Insel in Schweden, mitten im Sommer.
Isak erzählt die Geschichte aus der Ich Perspektive. Wir wechseln immer zwischen Vergangenheit und Gegenwart, in der er sich in Untersuchungshaft befindet und ahnen lässt, dass etwas schreckliches passiert ist.
Die Kapitel sind kurz und knackig, der Schreibstil lässt einen durch die Seiten fliegen.
Die Charaktere fand ich gut ausgearbeitet, wobei Barbro, die Haushälterin schon einen kleinen Gruselfaktor darstellte und Isaks Vater Fredrik ein absoluter Unsympath war. Mit seiner arroganten und manipulativen Art hat er mich teilweise echt wütend gemacht.
Die Spannung baut sich eher langsam auf, was aber keineswegs langweilig ist.
Leider war der Plot ziemlich vorhersehbar und kaum überraschend.
➡️ Fazit: Ein guter Spannungsroman/Thriller, den man wirklich schnell wegliest. Aber am Ende nichts, was mich absolut begeistern konnte.
⭐️⭐️⭐️/5
🏝️ Die Insel von Ulf Kvensler 🔪
Ohje, das war dann mal wohl leider gar nichts. Ganz ehrlich, glaube so ein schlechtes Buch habe ich noch nie gelesen und warum ich es nicht einfach abgebrochen habe ist mir mehr als schleierhaft. 🙈
Ich habe selten so eine wenig Sinn machende und konstruierte Story wie diese gelesen.
Die Charaktere waren mir alle durch die Bank weg einfach nur unsympathisch und haben mich nur genervt.
Und diese Story hat einfach keinen Sinn gemacht - wirklich nicht schön zu lesen.
Bin echt enttäuscht da mir das erste Buch des Autors so gut gefallen hat und ich mich auf dieses hier echt dolle gefreut habe - aber das war gar nichts, das Low Light des Jahres bisher für mich 😅
Also nur zwei Sterne ⭐️, absolut keine Weiterempfehlung und eine große Enttäuschung für mich.
Zu Beginn war ich etwas ratlos, wohin die Reise mit 'Die Insel' überhaupt geht – der Zusammenhang zwischen Titel und Handlung blieb lange unklar. Zwar liest sich das Buch flüssig und stilistisch gewohnt solide, doch über weite Strecken fehlte mir der Spannungsbogen. Es plätscherte dahin, ohne wirkliche Höhepunkte. Erst im letzten Drittel nimmt die Geschichte richtig Fahrt auf: Eine überraschende Wendung jagt die nächste, und plötzlich kann man das Buch kaum noch aus der Hand legen. Die finalen 30% haben für mich vieles rausgerissen und dem Ganzen einen versöhnlichen Abschluss gegeben. Trotzdem bleibt 'Die Insel' für mich spürbar hinter Kvenslers Debüt 'Der Ausflug' zurück, das mich insgesamt deutlich mehr überzeugt hat.
*Rezensionsexemplar*
🏝️ THRILLER
🏝️ TRAUMATIC EXPERIENCE
🏝️ FAMILY DRAMA
🏝️ HIDDEN SECRETS
Isak und Madde folgen einer überraschenden Einladung nach Gotland – zu Isaks Vater, zu dem seit dem tragischen Verlust von Mutter und Schwester jeglicher Kontakt abgebrochen ist. Frederic bereitet sich auf seinen nahen Tod vor und hat das Bedürfnis, vorher alles, was zwischen ihnen steht, aus dem Weg zu räumen.
Isaks Vater scheint in Geld zu schwimmen und wird nicht müde, möglichst viel davon auf unvernünftigste Weise auszugeben. Isak hingegen wurde von seinem Großvater anders erzogen… eigentlich…
»Wenn das Leben einen zum Tanz bittet, tanzt man.«
Die Story wird aus der Sicht von Isak in der Gegenwart erzählt, wobei immer wieder Einschübe der nahen Zukunft eine Rolle spielen. Als Lesender weiß man also, dass die psychische Verfassung des Protagonisten im Gefängnis untersucht werden wird und begleitet das Paar und den Vater auf dem Weg dorthin.
Die Atmosphäre ist durchweg gedrückt, beklemmend und unterschwellig aggressiv. Isak scheint der Inbegriff eines People Pleasers zu sein, was zum Ende hin zwar Sinn macht, mir persönlich allerdings ein bisschen viel des Guten war. Etwas mehr Rückgrat und Selbstbewusstsein hätten ihm wirklich gut getan. Madde hingegen scheint von Anfang an die Fäden in der Hand zu halten - subtil und kontrolliert.
Das emotionale Zentrum des Thrillers ist der Vater: ein exzentrischer, hochmanipulativer, narzisstischer Charakter, der mit seinem Charme wie ein Sturm durch jede Szene fegt – faszinierend und abstoßend zugleich. Man möchte ihm beim Lesen ständig die Meinung geigen.
Einige Passagen empfand ich als langatmig – insbesondere Beschreibungen einfacher Handlungen hätten pointierter erzählt werden dürfen. Möglicherweise ein bewusstes Stilmittel, das aber stellenweise die Spannung drosselt.
Insgesamt wirkt mir die Storyline etwas zu konstruiert und der Autor verlässt sich zu sehr auf den Zufall. Manche Handlungsstränge bleiben offen oder werden nur angedeutet, was bei mir einige Fragezeichen hinterlässt – vielleicht gewollt, dennoch nicht ganz befriedigend, auch wenn mich das Buch summa summarum gut unterhalten hat.
Der Autor hat eine gute Grundlage geschaffen in dem verschiedene „Mysterien“ aufgezeigt wurden, durch die ich beim Lesen überhaupt nicht wusste, wohin die Reise geht. Allerdings haben mir die Szenen die „heute“ spielen, wo Isaak bereits verhaftet wurde, die Spannung eher ein wenig genommen. Ansonsten war der Schreibstil wieder sehr gut und flüssig.
Die Auflösung fand ich dann doch ein bisschen dünne und die eine oder andere Frage hat sich für mich nicht geklärt.
Skandinavische Thriller und ich sind ja meist ein perfektes Match, und so zog „Die Insel – Einer kennt die ganze Wahrheit“ von Ulf Kvensler, erschienen bei Penguin, sofort am Erscheinungsdatum bei mir ein.
Kurz zur Handlung:
Isak und Madde sind glücklich, bis Isaks Vater, zu dem er keinen Kontakt hat, ihn bittet, nach Gotland zu kommen. Isak will eigentlich nicht, schließlich hat ihn sein Großvater von der Unberechenbarkeit und dem manipulativen Verhalten seines Vaters von jeher gewarnt. Doch nachdem er erfährt, dass sein Vater an einem unheilbaren Hirntumor leidet und bald sterben wird, kommt er dem Wunsch seines Vaters auf eine Aussprache nach. Jedoch verstecken sich in den luxuriösen Mauern des Anwesens dunkle Schatten.
Meine Meinung:
Der Autor startet langsam in die Geschichte und lässt sich Zeit. Der Thriller wird aus der Sicht von Isak erzählt, den ich sofort in mein Herz schloss. Immer wieder webt der Autor kurze Kapitel auf anderen Zeitebenen ein. In den Kapiteln, die in der Vergangenheit spielen, erfahre ich viel über Isaks Verlust und kann sein Handeln und Tun somit verstehen. In den Kapiteln, die in der Zukunft spielen, sitzt Isak in Untersuchungshaft, wodurch meine Neugierde immer wieder angefacht wird. Allerdings hätte ich mir ab und an eine etwas straffere Erzählweise gewünscht, denn manchmal wurde mein Lesefluss durch die detaillierten Beschreibungen auch gehemmt. Trotz allem erschafft der Autor ein schaurig-schönes Szenario, in dem die Grenzen zwischen Gut und Böse immer mehr verwischen. Außerdem schaffte der Autor es, viele Wendungen einzubauen, die ich so nicht habe kommen sehen. Am Ende schafft er es dann sogar, mich wirklich sprachlos zurückzulassen. Dieser Thriller hat mich definitiv unterhalten, auch wenn ich ab und an den Zug in der Geschichte vermisst habe. Mit 4,5 von 5 Sternen kann ich euch diesen Thriller sehr empfehlen.
Spannend und atmosphärisch
"Die Insel" überzeugt mit einer beklemmenden Atmosphäre und menschlichen Abgründen sowie falsche Fährten.
Es ist ein packender Thriller voll überraschender Wendungen.
Ich habe schon das vorherige Buch des Autors gelesen und finde "die Insel" nochmal um einiges spannender.
Der Schreibstil ist packend und die Story bleibt durchgehend auf einem hohen Niveau.
Das Buch kann mit „Der Ausflug“ nicht mithalten. Anstrengende Charaktere treffen auf Göttermagie und einen konstruierten Mord. Es geht eher um Konflikte und Manipulation. Spannung sucht man nicht vergebens, ist aber Mangelware. Genau wie einen guten Schluss. Man findet nichts heraus, sondern bekommt es auf dem Silbertablett und der Rest wirkt konstruiert.
Leseempfehlung für Fans von ...
Thrillern ohne viel Action
Charakteren, die ihre Meinung nicht vertreten können
Schweden
Das Buch beginnt relativ ruhig, mit zwischendurch immer mal wieder Rückblenden in die Vergangenheit und Vorausdeutungen auf das Kommende. Zunächst etwas langatmig wirken, doch er entfaltet mit der Zeit eine dichte, unheilvolle Atmosphäre, die den Leser unweigerlich in ihren Bann zieht.
Besonders gelungen ist die Darstellung der schwedischen Natur: der Autor schafft es, mit wenigen, aber präzisen Worten ein eindrucksvolles Bild von der rauen, abgeschiedenen Insel und der umliegenden Wildnis zu zeichnen.
Isak mochte ich als Charakter besonders gerne. Obwohl er nicht unbedingt der klassische Sympathieträger ist, konnte ich eine Verbindung zu ihm aufbauen – vielleicht gerade wegen seiner Ecken und Kanten. Seine inneren Konflikte und seine Entwicklung im Laufe der Geschichte wirken authentisch und vielschichtig.
Der Schreibstil ist flüssig, angenehm und sehr bildhaft, auch wenn er sich ab und an in unnötigen Details verliert.
Insgesamt ist "die Insel" ist ein stiller, atmosphärisch dichter Thriller, der besonders durch seine starke Naturbeschreibungen und psychologische Raffinesse überzeugt. Mir persönlich hat "der Ausflug" einen Ticken besser gefallen. Für Fans von subtiler Spannung und düsterer Atmosphäre jedoch absolut empfehlenswert.
Nachdem ich "der Ausflug" gelesen hatte, ging es jetzt also nach Gotland. Schönes setting (war selbst schonmal da) und angenehm flüssiger schreibstil. Die Geschichte fing gut an, sodass man relativ schnell wissen will, welche Familiengeheimnisse sich auftun.
Ab etwa der Hälfte hab ich mich dann gefragt ob allen Figuren im Buch endgültig der Helm brennt... Schlussendlich hat es sich dann aber aufgeklärt und ich freue mich, hoffentlich bald wieder etwas von Ulf Kvensler zu lesen.