Ein tolles neues Buch aus der Reihe! Spannend, dass der Kommissar vor dem Mordanschlag von dem Plan erfahren hat und nicht, wie in den vorherigen Büchern, erst nachdem etwas passiert ist, auf die Suche nach dem Täter gegangen ist.
Nette Sommerlektüre
Xavier Delacrue, Erbe des größten Champagner-Hauses Frankreichs, soll ermordet werden. Das Problem: als ein Gerichtsmediziner die Mordpläne durch Zufall in einem Nobelrestaurant mithört, weiß er nicht, wann und wo die Tat passieren soll, auch das Mordopfer ist zu diesem Zeitpunkt noch unbekannt. Als Delacrue dann gleich zweimal gerettet wird, gibt es ein neues Problem: Der angebliche Mörder ist seit gut 10 Jahren aus der Öffentlichkeit verschwunden. Mein Fazit: Ein ruhiges Buch, das mich sehr stark an die guten, alten Miss Marple-Bücher erinnert hat. Nicht alles ergibt 100% Sinn, aber alles in allem eine nette Sommerlektüre für den Urlaub. Allein unverzeihlich und leider typisch deutsch: der Commissaire wünscht sich bei den Ermittlungen seinen "Übergangsmantel" herbei 😜!
Diese Reihe ist für mich wie nach Hause kommen. Nach meinen unzähligen Besuchen in Paris ist es immer wieder ein Vergnügen, gedanklich mit Lacroix durch die Straßen und Platze der Hauptstadt zu spazieren. Dies ist bereits der 8. Fall und alles beginnt im berühmten Restaurant Train Bleu. Der Gerichtsmediziner Obert hat dort zufällig ein Gespräch miangehört und ist dadurch höchst besorgt. So klingelt er Lacroix frühmorgens aus dem Bett. Dieser nimmt das Gehörte sehr ernst und beginnt zu ermitteln. Ich sehe Lacroix gerne bei seinen Ermittlungen über die Schulter und bin immer wieder traurig, wenn ich bei den letzten Seiten angelangt bin.
Jedes Jahr freue ich mich aufs Neue, wenn ein neuer Lacroix-Krimi erscheint. Und dann fliege ich so schnell durch die Seiten, weil es jedes Mal wie das Treffen mit einem guten alten Freund ist. Ich mag die Krimis wirklich sehr, sie sind kleine Fluchten aus dem Alltag - mit Pariser Charme, Spannung, einem einzigartigen Commissaire und diversen Gaumenfreuden 🤤



