Kurz und intensiv!
Den Vater töten ist ein schmales Buch, das ich in einem Rutsch durchgelesen habe. Gerade diese Kürze macht den Roman so intensiv und spannend. Umso weniger kann ich nachvollziehen, warum das Buch so schwach bewertet ist. Mich hat es jedenfalls von Anfang bis Ende gefesselt und besonders das Finale fand ich gelungen. Amélie Nothomb besitzt die beeindruckende Fähigkeit, auf wenigen Seiten Figuren zu erschaffen, die gleichzeitig faszinierend und verstörend sind. Ihre Charaktere wirken außergewöhnlich, beinahe bewegen sich schon an der Grenze zum Wahnsinn. Genau das macht sie so aufregend.





