Keine leichte Kost
Jörg wird begnadigt und kommt aus dem Gefängnis frei. Als ehemaliger RAF-Terrorist hat der Bundespräsident ihn begnadigt, was aber erst wenige Tage später der Öffentlichkeit mitgeteilt werden soll. Jörgs Schwester holt ihren Bruder ab und arrangiert in ihrem Haus, einer Schlossruine mitten im Nirgendwo, ein Wiedersehens-Wochenende. Mit dabei u.a. Jörgs Anwalt und ein linker Aktivist, der Jörg wieder einspannen möchte und alte Freunde. Als dann ein junger Mann, ein vermeintlicher Kunstgeschichte-Student, dazukommt, platzt die große Blase und alte Fragen stehen wieder im Raum: Hat Jörg Mitleid mit seinen Opfern? Wie fühlt sich ein Mord an? Sehr schwere Kost, doch wunderbar erzählt, mit einigen nicht vorhersehbaren Wendungen. Toll!














