Was war das!? Wie mussten das als Schullektüre Lesen und ich habe es gehasst!?
Es ist oft sehr langweilig und eintönig.
Ich habe es ab der Hälfte abgebrochen.
Teilweise sind Belästigung und sexuelle Inhalte enthalten und generell sehr verstörende Texte.
Wer sich dieses Buch freiwillig antut...
Wird aufjedenfall nie wieder angefasst sorry.
Verrückt, wie die Story durch kleine Samthäubchen abdriften kann. Die vernetzten Handlungsstränge haben für eine kontinuierliche Spannung gesorgt und stetig unterhalten. Besonders gut haben mir Suters detaillierte Beschreibungen und Erklärungen von Orten, Pflanzen und Aktionen gefallen.
Ein sehr skurriler Roman, der viel in der Natur spielt und mit wenigen Personen auskommt. Nachdem ich den Text auf dem Buchrücken gelesen hatte, war ich gespannt ab der ersten Seite, was wohl passieren wird. Es ist ein Buch mit konstanter Spannung und war sehr gut zu lesen. Dennoch keine 5 Sterne, da es manchmal schon auch Längen hatte. Gute Literatur würd ich sagen.
Ein ziemlich spannender Thriller. Leider sind die meisten der Figuren und Motive im Jahr 2025 nicht besonders innovativ, vermutlich war das zum Zeitpunkt des Erscheinens ein bisschen anders.
Ich war anfangs sehr skeptisch weil es eine total verrückte Geschichte ist. Im laufe des Lesens wird einem klar es kann nur ein Ende geben. Ich bin von suter und seinem Stil seither allerdings sehr angetan und lese immer wieder Bücher von ihm.
Ein spannender, psychologisch dichter Roman über Kontrollverlust und die dunklen Seiten der eigenen Persönlichkeit – fesselnd erzählt und sehr intensiv.
In „Die dunkle Seite des Mondes“ erzählt Martin Suter die Geschichte eines erfolgreichen Wirtschaftsanwalts, dessen geordnetes Leben nach einem scheinbar harmlosen Erlebnis aus den Fugen gerät. Ein Pilztrip, verstörende Erfahrungen, eine tote Katze, Gewalt und schließlich ein radikaler Rückzug in die Natur treiben ihn immer weiter weg von seiner bisherigen Existenz. Was als kontrolliertes Leben beginnt, entwickelt sich Schritt für Schritt zu einem psychologischen Absturz.
Auch dieser Roman von Suter hat mich wieder richtig gepackt. Er schafft es wieder einmal, die Geschichte so zu erzählen, dass ich sofort mittendrin war. Die Spannung entsteht nicht durch schnelle Action, sondern durch die innere Veränderung der Hauptfigur – und genau das macht den Reiz aus. Ich wollte ständig wissen, wie weit diese Entwicklung noch gehen wird.
Mein erster Suter, leider nicht meinen Geschmack getroffen.
Das Buch startet spannend. Die Liebesgeschichte interessierte mich und auch die ersten Trips.
Als Urs Blank in den Wald geht und die ersten Tiere umbringt verliert mich das Buch. Musste das sein? Fragte ich mich, bis jetzt habe ich noch keine Ahnung was mir das Buch sagen will.
Naja hoffe andere Bücher von diesem Autor sind besser geschrieben.
Ich fand das Buch an sich ganz gut. Allerdings fand ich die Charaktere sehr verwirrend, da immer mehr dazu kamen und ich irgendwann ein wenig den Überblick verloren habe. Außerdem fand ich das Ende sehr kurz und knapp.
Ich habe das Buch in einer Bücher-Telefonzelle um die Ecke entdeckt und nur deswegen mitgenommen, weil mir das Cover gefiel (ich mag den Künstler gerne).
Gute Entscheidung! Denn das Buch hat mir echt gut gefallen. Es erfindet das Rad nicht neu, es öffnete mir keine neuen Horizonte, aber das muss ein gutes Buch auch nicht. Für mich war es spannend, unterhaltsam und gut geschrieben.
Der Protagonist macht in kurzer Zeit eine, im wahrsten Sinne des Wortes, irre Entwicklung durch. Vom spießigen, geld- und karrieregeilen Anzugträger zum Eigenbrödler und Waldschrat- und das alles wegen eines schiefgelaufenen Pilztripps.d
Da ich selber sehr naturverbunden bin, gefällt es immer gut, wenn Bücher in der Natur stattfinden. Ich konnte den verrücktgewordenen Protagonisten sogar ein Stück weit nachvollziehen- dass er dem Trubel der Stadt entfliehen und Ruhe und Frieden im Wald finden wollte.
Die Folgen seines dahingehenden Absolutismus machen das Buch super spannend, sodass ich es am Ende kaum aus der Hand legen wollte.
Fazit: gutes Buch, runde Story mit gutem Tempo und vereinzelten Thrillerelementen, die der Geschichte Spannung verleihen.
Die dunkle Seite des Mondes wäre im Laden eigentlich nicht meine erste Wahl gewesen. Umso positiver war die Überraschung. Es war mein erstes Buch von Martin Suter, aber definitiv nicht mein letztes.
Besonders gefallen hat mir der Schreibstil: kurze, klar abgegrenzte Szenen, die sich fast wie ein Film anfühlen. Man merkt jederzeit, wann in die nächste Szene gewechselt wird, was das Lesen sehr angenehm macht und dabei hilft, den Überblick zu behalten und sich die Handlung gut einzuprägen. Der Stil ist ruhig, präzise und gleichzeitig sehr bildhaft. Für mich ein echtes Highlight des Buches.
Die Geschichte selbst, vor allem die Entwicklung rund um die Pilz-Thematik und die zunehmende Zuspitzung der Ereignisse, fand ich spannend und gut umgesetzt. Die Spannung baut sich kontinuierlich auf und trägt bis zum Ende. Das Finale ist stark, lässt allerdings bewusst ein paar Fragen offen. Das hat dem Buch für mich keinen Abbruch getan, sondern eher Neugier hinterlassen…vermutlich ganz im Sinne des Autors.
Insgesamt ein sehr gelungenes Buch mit einem besonderen Erzählstil, das mich trotz anfänglicher Skepsis überzeugt hat. Kleine offene Fragen verhindern für mich die vollen fünf Sterne, aber der Leseeindruck bleibt durchweg positiv.
PS: Nach diesem Buch steht fest: Meine Abneigung gegen Pilze ist jetzt auch literarisch begründet.😬
"Ein Trip verändert dich nicht. Er holt nur Dinge raus, die immer in dir drin waren." S. 103
7 vs. Wild auf Magic Mushrooms.
Während hier ein mancher ein modernes Dr. Jekyll und Mr. Hyde sehen mag, sehe ich eigentlich nur die Geschichte eines psychopathischen Wirtschaftshais, der einen schlechten Pilztrip hat und anschließend ein psychopathischer Survival-Hardliner wird.
Erstaunlich daran ist jedoch, dass das Buch 25 Jahre alt ist und die heutige Situation um den Hype des Jägers vorhergesagt hat.
"Ihr Psychiater helft den Menschen nicht, sich zu ändern. Ihr helft ihnen, sich damit abzufinden, dass sie gleich bleiben."
S. 20
"Dass das Unsinn war, war ihm klar. Aber der Unsinn hatte sich tief in seinem Unterbewusstsein festgesetzt und funkte von dort aus in sein Bewusstsein."
S. 91
"Der Regen trommelte auf die Ziegel. Es roch nach den Sommerferien vor fünfunddreißig Jahren, als noch alles vor ihm lag."
S. 206
In dem Buch geht es um den erfolgreichen Wirtschaftsanwalt
Urs Blank, der mitten in einer Midlife-Crisis steckt. Auf einem Trip mit halluzinogenen Pilzen verändert sich sein Verhalten komplett, und wir begleiten ihn dabei, wie er langsam die Kontrolle über sich verliert.
Mir hat das Buch leider gar nicht gefallen. Ich fand die Idee an sich spannend, aber die Umsetzung hat mich echt enttäuscht. Ich konnte mit dem Hauptcharakter überhaupt nichts anfangen. Seine Art, sein Verhalten, alles hat für mich einfach keinen Sinn ergeben und ich konnte mich überhaupt nicht damit identifizieren.
Dazu kamen ständig neue Leute und Namen hinzu, was das Lesen nur noch anstrengender gemacht hat. Ich hab bis zum Ende gehofft, dass es irgendwie noch besser wird, aber das war leider nicht der Fall.
Insgesamt also kein Buch, das ich weiterempfehlen würde.
Wirtschaftsanwalt Urs Blank lässt sich auf das Abenteuer pscilocybinhaltiger Pilze ein und sein Leben gerät völlig aus den Fugen.
Auch ohne seine Persönlichkeitsveränderung war mir Urs nicht sehr sympathisch, die Rücksichtslosigkeit und Verachtung seinen Mitmenschen gegenüber war schon vor dem Tripp angelegt, aber danach kennt er kein Halten mehr.
Er begibt sich auf die Suche, die Wirkung rückgängig zu machen, aber auch dies, meiner Meinung nach, eher aus egoistischen Motiven.
Das Ende war etwas überraschend, aber für mich passend.
„Die dunkle Seite des Mondes“ ist kein Wohlfühlbuch, dennoch sehr spannend zu lesen. Ich kann es nur empfehlen.
Ein folgenschweres Experiment mit psychoaktiven Substanzen
Urs Blank, ein erfolgreicher Wirtschaftsanwalt beginnt, sein geordnetes Leben infrage zu stellen. Auf der Suche nach neuen Erfahrungen gerät er in einen Strudel, der ihn mit seiner verborgenen, ungezähmten Seite konfrontiert.
Nach dem er eine junge Frau kennenlernt, die ihn dazu animiert einen Pilz Trip mitzumachen ändert sich seine Persönlichkeit radikal und Urs und sein Umfeld stehen vor neuen großen Herausforderungen, die seine Wesensveränderung mitbringt.
Suters Sprache ist wie gewohnt klar und elegant, dabei zugleich spannend und atmosphärisch dicht. Das Buch vereint psychologische Tiefe mit Thriller-Elementen und wirft große Fragen nach dem Wesen des Menschen auf.
Das Buch lässt sich sehr schwer in eine bestimmte Schublade stecken. Es ist teilweise informativ und echt interessant, wenn man sich für Wald und Survival interessiert, teilweise etwas langatmig was gewisse Anwalts-/Firmenfusionsthemen und co betrifft. Aber im großen und ganzen liegt das Hauptaugenmerk auf einer sehr interessanten und gut erzählten Persönlichkeitsveränderung und deren Nebenwirkungen.
Es gibt aber auch durchaus Teile, die ich in eine Thriller-Schublade stecken würde.
Also auf jeden Fall sehr empfehlenswert 🥰
Ein absolut unsympathischer Protagonist und ich hab alles daran geliebt. Man muss den Prota nicht immer mögen, wenn die Geschichte gut ist und sie IST gut. Anfangs war ich etwas verwirrt mit den ganzen POVs, aber das hat sich sehr schnell entwirrt und zu einem einheitlichen Bild geführt. Ich hätte nie gedacht, dass mich etwas ohne wirkliche Lovestory so catchen könnte! 😮💨
Mit Die dunkle Seite des Mondes legt Martin Suter einen seiner faszinierendsten und vielschichtigsten Romane vor – eine Mischung aus Wirtschaftskrimi, Identitätsdrama und bewusstseinserweiternder Grenzerfahrung. Wie so oft in seinen Werken seziert Suter die Fassade der bürgerlichen Wohlstandsgesellschaft und konfrontiert sie mit den Abgründen der menschlichen Psyche – diesmal auf besonders originelle Weise.
Im Zentrum steht Urs Blank, ein erfolgreicher Wirtschaftsanwalt mit blitzsauberer Karriere und kontrolliertem Leben. Alles läuft nach Plan – bis eine psychedelische Erfahrung mit einem Halluzinogen (inspiriert von psychoaktiven Pilzen) sein Leben vollkommen aus der Bahn wirft. Der nüchterne Rationalist verwandelt sich zusehends in einen Menschen, den er selbst nicht mehr erkennt: triebhafter, impulsiver, gewalttätiger. Die dünne Schicht der Zivilisation beginnt zu bröckeln – und mit ihr auch Blanks bisheriges Selbstbild.
Suter gelingt es in diesem Roman auf eindrucksvolle Weise, das Spannungsfeld zwischen Rationalität und Instinkt, Kultur und Natur zu erkunden. Die psychedelische Komponente dient dabei nicht als bloßer literarischer Effekt, sondern als tiefere Metapher für die verborgenen Schichten der Persönlichkeit, die sich jeder gesellschaftlichen Kontrolle entziehen.
Sprachlich bleibt Suter seinem eleganten, unaufgeregten Stil treu: präzise, ökonomisch, und dennoch mit großem Gespür für Atmosphäre und psychologische Tiefe. Die Handlung entwickelt sich zunehmend zum Thriller – jedoch ohne dabei den literarischen Anspruch aufzugeben. Die Spannung ergibt sich nicht aus spektakulären Effekten, sondern aus der wachsenden inneren Zerrissenheit des Protagonisten und der Frage, wie weit er gehen wird – oder gehen muss.
Die dunkle Seite des Mondes ist nicht nur ein hervorragend konstruierter Roman, sondern auch ein subtiles Psychogramm über Kontrollverlust, Moral und die Fragilität der Identität. Für Leser, die intelligente, stilvolle Spannung mit philosophischem Unterton schätzen, ist dieses Buch ein absolutes Highlight.
Starker, unvorhersehbarer Einstieg mit ungewöhnlich bizarren Wendungen, jedoch hat sich der letzte Teil des Buches für mein Empfinden zu sehr gezogen und wurde vergleichsweise uninteressant und das Ende war schnell klar. Trotzdem hat mir der Schreibstil sehr gefallen.
Wieder ein wahrer Lesegenuss von Martin Suter - ich liebe deine Bücher. Sie sind so besonders und fesselnd, und trotzdem ohne viel Aktion aber spannend .
Habe es wieder richtig schnell weggesuchtet, freu mich schon aufs nächste ..kann Martin Suter und seine Geschichten wärmsten empfehlen.
Das Buch ist krass. Der Protagonist schmeißt sich in einer Session Drogen ein und plötzlich ist er eine andere Person. Das ist die erste Gedankenblase. Drogen sind gefährlich. Dann nimmt das Buch unfassbar Fahrt auf und man sieht mehr und mehr das verborgene, bis nichts mehr ist, wie es mal war! Mein zweites Suter-Buch und es war super.
Der beste Suter von allen! Beim zweiten Lesen hat es immer noch einen unglaublichen Sog, ich konnte das Buch kaum weglegen. Eingentlich sechs Sterne ⭐️
Wie schräg war das bitte?
Ich bin KEIN Fan von Gewalt an Tieren und hier hätte der Plot auch sehr gut ohne funktioniert. Ganz grundsätzlich war mir Hier ein Übermaß an Gewalt vorhanden.
Mir kam Urs Blank auch einfach zu abgedreht vor. Und das von dem einen Erlebnis? Hmm wohl kaum.
Irgendwie leider nicht so ganz meine Geschichte.
Please remember Reading is subjective.
„Die dunkle Seite des Mondes“ ist auf jeden Fall spannend, auch wenn die Story ziemlich schnell vorhersehbar wird. Martin Suter packt viele Infos über Pilzkunde (sehr interessant!) und Jagd rein und erzählt von der dunklen Seite in uns, die durch Zivilisation, Moral und Gemeinschaft unterdrückt wird. Das ist oft ganz unterhaltsam, aber im letzten Drittel steuert die Geschichte dann doch recht vorhersehbar auf das einzige mögliche Ende zu. Das wirkt etwas ermüdend und nimmt der Anfangsdynamik den Schwung.
Das Verhalten eines bestimmten Charakters war für mich bis zum Ende nicht ganz schlüssig, ansonsten ist es nicht schlecht, es hat einen interessanten Schreibstil mit schnellen Szenensprüngen, die aber meistens gut passen
Von diesem Buch hatte ich irgendwie eine andere Vorstellung. Als ich anfing zu lesen, habe ich tatsächlich überlegt, ob dies das erste Buch sein wird, welches ich abbreche. Ich habe schließlich Rezensionen gelesen und konnte da sehen, dass vielen das Buch am Anfang nicht so zugesagt hat, aber es später spannend wird. Genauso empfand ich es auch. Die ersten 150 Seiten musste ich mich aber leider etwas durchquälen. Ich habe sogar etwas gemacht, was ich vorher noch nie gemacht habe - zwischendurch beim laufen, habe ich das Hörbuch gehört, damit ich das Buch schneller beenden kann… Das kommt sonst eigentlich gar nicht in Frage.
Ich denke die wirtschaftliche Komponente des Buches war für mich einfach zu groß. Ich hatte keine große Lust diese Szenen zu lesen,
bin ständig mit den Gedanken abgeschweift, habe dadurch nicht Alles verstanden und hatte auf die nächste Szene noch weniger Lust… Ein Teufelskreislauf.
Naja egal, im Endeffekt fand ich die 2. Hälfte des Buches doch spannend. Manche Momente haben mich wirklich sehr schockiert, fast noch mehr schockiert hat es mich aber, dass es meistens so schnell passierte. Es wurde gefühlskalt einfach nur erzählt, was passiert. Außerdem fand ich auch die meisten Charaktere unsympathisch (vielleicht aber auch durch die kurz beschriebenen Situationen, ohne das man mehr von ihnen weiß).
Ich weiß noch nicht so ganz, ob mir das so gefällt und ob ich ein weiteres Buch von Martin Suter lesen würde.
ABER das Buch war auf keinen Fall schlecht, es hat wohl nur nicht meinen Geschmack getroffen.
Durchaus interessanter Inhalt. War unterhaltsam genug, um es zügig zu lesen. Inhalt jedoch sehr spezifisch, was dazu führt, dass ich es nicht weiterempfehlen würde.
Ich fand das Buch sehr kurzweilig und spannend geschrieben. Wieso ich nicht volle 5 Sterne gegeben habe ist einfach: Für mich waren es zu viele Namen (Personen + Firmen), weshalb ich immer mal wieder durcheinander gekommen bin.
Ansonsten fand ich das Thema wirklich interessant und bewusstseinserweiternd ;)
Ein lieber aber knallharter Wirtschaftsanwalt, der sich einer Geliebten hingibt und Psychedelika ausprobiert. Nach dem Horror Trip verändert sich dieser äußerte korrekte Mann auf verrückte Art und Weise, was tragisch für ihn endet.
Eine Staranwalt im Bereich Wirtschaftsrecht kommt in seiner Midlife-Krise auf den Pfad einer jungen, esoterischen Schönheit, die ihn über Räucherstäbchen und sexueller Erfüllung in die Welt der psychedelischen Drogen einführt. Der Pilztrip geht schief, die Persönlichkeit verändert sich grundlegend und der Weg ins Unheil ins vorgezeichnet.
Erstmal hatte es das Buch ganz schwer auf den ersten Seiten, mich vom Weiterlesen zu überzeugen, denn klischeehafter kann man die Welt der Finanzen und der Juristen kaum darstellen, wie das Suter tut. Die Fixierung auf Macht und Materialismus ist derart penetrant, dass es wirklich zum Augenrollen war. Ich stehe der Finanzbranche, in der ich tätig bin, und einer Vielzahl deren Entscheidungsträger zwar auch kritisch gegenüber, aber dieses Bunt-Kleinkariert-Denken zwischen den Pilzkonsumenten und den Krawattenträgern ist dann doch schon sehr schematisch. Als dann die Handlung in der Mitte des Buchs sich immer mehr darum dreht, wie der Staranwalt versucht, seinen Trip rückgängig zu machen, hat das Buch dann kurz vor dem Abbruch doch noch meine Aufmerksamkeit erhalten. Es liest sich ganz nett zu Ende, aber das war es dann auch schon.
Das Buch will von allem ein wenig sein. Etwas Wirtschaftskrimi, etwas Drogenrausch, etwa Liebesgeschichte, etwas Survivalbuch. Und dabei bleibt es immer oberflächlich auf der Handlungsebene. Was den Anwalt wirklich bewegt bei seiner Persönlichkeitsveränderung bleibt offen. Wir beobachten ihn lediglich auf seinem empathielosen Feldzug gegen die Gesellschaft. Zwischendrin habe ich mich oft gefragt, was ein T.C. Boyle aus dieser Geschichte gemacht hätte, die ungefähr sein Stil gewesen wäre. Wenn ich das mal mit Drop City vergleiche, das im gleichen Drogenmilieu spielt, dann ist das Buch meilenweit schriftstellerisch davon entfernt. Boyle liebt seine Figuren, auch wenn sie unsympathisch sind und schreibt mit Humor. Suter geht dies völlig ab. Als Drehbuch für eine Verfilmung ist das bestimmt geeignet. Als Roman hat es mich wenig bewegt und wird bald vergessen werden.
Am Anfang dachte ich: Wirtschaftsanwälte, Ärzte etc. die ein durchweg privilegiertes Leben leben in einer Geschichte das kann ja nur langweilig werden. Meine Meinung hat sich relativ schnell geändert und nach einigen Seiten fand ich die Geschichte absolut interessant und spannend.
Dieses Buch traf leider so gar nicht mein Geschmack.
Am Anfang war das Buch noch interessant, aber auch die vielen Charaktere waren da schon sehr verwirrend.
Als dann der Hauptcharakter Urs Blank in den Wald geht hat mich das Buch verloren. Es hat nur ein paar Seiten, aber trotzdem habe ich lange damit gekämpft. Es war mir zu konstruiert und ich weis immer noch nicht was es mir sagen will. Aber ich wollte wissen wie es ausgeht und hab es zu Ende gelesen.
Das Ende kam so schnell, da hätte ich mir noch etwas mehr gewünscht.
Leider keine Empfehlung von mir!
Es ist mir etwas zu brutal. Die Geschichte hinter dem Buch ist sehr gut gewählt aber es hat mich an Stellen sehr angetriggert, dass ich diese dann überspringen musste.
(Haben es als Klassenlektüre gelesen)
Abgefahren. Total unvorhersehbar und schockierend, aber sowas von unterhaltsam.
Kleiner Abzug, weil das Ende wirklich sehr abrupt und für meinen Geschmack zu kurz war. Außerdem waren die vielen Personen und wirtschaftlichen Verstrickungen in Blanks Umfeld vor allem anfangs ein wenig verwirrend und undurchsichtig. Aber, man ey, was für ein Trip.
Dafür, dass das Buch nur 315 Seiten hat, hat es sich zum Teil echt gezogen. Die langen Erklärungen über die ganzen Pilzarten usw fand ich langweilig.
Mit dem Schreibstil wurde ich auch nicht so recht warm. Das Thema selbst fand ich jedoch interessant. Wie sich die Persönlichkeit aufgrund von solchen Drogen dauerhaft verändern kann und auch zum Ende hin, wurde es dann spannend.
Die Charaktere waren irgendwie alle unsympathisch und großteils auch langweilig. Sie waren alle leider auch sehr oberflächlich geschrieben.
Was Urs so alles getan hat, war schockierend.
Das Buch hat wohlwollend gerade noch 3/5 bekommen.
Urs Blank ist Wirtschaftsanwalt und auf Fusionsverhandlungen spezialisiert. In einer Pause lernt er Lucille kennen. Sie ist jünger als er, lebt ein Leben, das seinem so gar nicht ähnelt und zusammen mit ihr erlebt er seinen ersten Pilztrip. Ab diesem Zeitpunkt ist Urs Blank nicht mehr er selbst und die Geschichte erfährt eine ganz eigene Dynamik. Er geht sogar so weit, dass er sein vorheriges Leben aufgibt und sich ganz dem Wald hingibt.
Martin Suter hat mir mit „Die dunkle Seite des Mondes“ die perfekte Abwechslung geboten: Unterhaltung, Humor, ein bisschen Krimi und genügend Absurdes. Trotz kleiner Schwächen hat mir der Roman gut gefallen. Am Ende wurde ich überrascht und an einen sehr bekannten Roman erinnert.
„Der Anwalt, den Lucille, warum auch immer, mitgebracht hatte, riß alles an sich. Bei seiner Ankunft war er ihm höflich und zurückhaltend erschienen. Fast schüchtern. Der einzige, der mit einem Frotteetuch vor dem Bauch in die Schwitzhütte kam. Aber keine zehn Minuten, nachdem er die Pilze geschluckt hatte, fing er an, den Zirkel zu tyrannisieren. Er nahm sich eine Schellentrommel, fing sofort an der Gruppe seinen Rhythmus aufzuzwingen und herrschte alle an, die sich nicht fügten.“