Wer hätte das gedacht..
Was für ein geniales Buch! Große Leseempfehlung!
Wer hätte das gedacht..
Was für ein geniales Buch! Große Leseempfehlung!
Es war mein zweites Buch von Suter und ich fand es ganz nett - aber auch nicht unbedingt mehr. Die Handlung kam mir teils sehr konstruiert vor und generell hat mich die Liebesgeschichte zwischen Camilla und Noah irgendwie nicht so richtig abgeholt. Trotzdem hatte das Buch auch seine spannenden Momente und konnte mich immer wieder unterhalten. Durch die kurzen Kapitel lässt es sich außerdem recht schnell weglesen.
Ein ruhiger, aber eindringlicher Roman über die Zerbrechlichkeit von Beziehungen und die Nähe von Liebe und Konflikt.
Es werden zwischenmenschliche Spannungen und feine psychologische Beobachtungen beschrieben. Der Roman verbindet alltägliche Beziehungen mit unterschwelligen Konflikten, die sich nach und nach zuspitzen.Besonders stark ist die nüchterne, klare Sprache, mit der große Emotionen wie Wut und Liebe dargestellt werden. Suter verzichtet auf übertriebene Dramatik und lässt die Geschichte gerade dadurch umso intensiver wirken.
Suter bleibt Suter: Unterhaltsam und wendungsreich
Wut und Liebe hat sich für mich wieder ganz typisch nach Suter angefühlt: flüssig, elegant und ohne Stolpersteine zu lesen. Ich war sofort in der Geschichte drin, weil die verschiedenen Perspektiven der Figuren ein vielschichtiges Bild der Ereignisse zeichnen. Gerade diese wechselnden Blickwinkel geben der verworrenen Handlung Struktur und machen das Ganze angenehm dynamisch. Was ich besonders mochte, ist die Art, wie Suter Spannung aufbaut, ohne laut zu werden. Die Geschichte bleibt stets leichtfüßig, aber im Hintergrund spürt man die unterschwelligen Konflikte, die sich langsam verdichten. Und wie so oft bei ihm wartet man auf die Wendung am Ende – und sie kommt. Überraschend, aber stimmig, und genau in dem Ton, den ich von Suter erwarte. Für mich ist Wut und Liebe ein Roman, der sich gut weglesen lässt: unterhaltsam, angenehm erzählt, mit einer netten Geschichte und einem Finale, das die Fäden sauber zusammenzieht. Kein schweres Werk, aber eines, das Spaß macht und sich mühelos durchlesen lässt.
Ein guter Suter, gewohnt durchdacht und unterhaltsam geschrieben. Perfekt für ein paar tolle Lesestunden.

Schöner Suter!
& doch etwas hervorsehbar, wenn man schon andere Bücher von ihm gelesen hat. Die Charaktere sind herrlich. Toll und doch irgendwie nüchtern beschrieben. Spannend und gut durchdacht - aber dennoch kein Meisterwerk.
Unspektakulär aber unterhaltsam.
Ja Martin Suter halt… die Geschichte fand ich zu Anfang sehr amüsant hab mich gleich sehr wohl in dem Buch gefühlt. Es liest sich leicht und ohne viel nachzudenken. Das Ende fand ich dann aber nicht wirklich gelungen… aber trotzdem empfehlenswert
Kurzweilige Geschichte, die mit der eigenen Moral spielt
Camilla und Noah sind schon länger ein Paar, doch irgendwie hat sich Camilla mehr versprochen – vor allem finanziell. Da Noah als Künstler nicht wirklich Geld nach Hause bringt, trennt sie sich und findet schon bald einen sehr viel besser situierten Mann. Sehr zum Leid von Noah, der die Trennung kaum verkraftet. In seiner Trauer lernt er in einer Kneipe die ältere Betty kennen – und die macht ihm ein unmoralisches Angebot, das er nur schwer ablehnen kann. Doch nichts ist, wie es scheint. Eine sehr nüchterne Geschichte mit vielen Wendungen, die gut unterhält und zeigt, wie viele Facetten Liebe haben kann. Ich habe mir am Ende trotzdem ein bisschen mehr von dem Buch versprochen. Vor allem Camilla war für mich mit ihrer Sprunghaftigkeit nur schwer (be)greifbar.
Die Story hat so richtig viel Spaß gemacht!
Toller Aufbau des Buches, angenehm kurze Kapitel, kurzweilig und dennoch spannend!
Prädikat echter Suter!
Solide Suter-Lektüre mit leicht nostalgischer Atmosphäre, die m.E. durch die Züricher Szenerie verliehen wird. Ein feiner Staub liegt auf der Handlung, alles etwas der Gegenwart entrückt. Ein Netz aus Liebesbeziehungen, Freund- und Feindschaften wird fein gesponnen, alles wird in die Luft geworfen und legt sich völlig neu geordnet nach knapp 300 Seiten dem Leser dar. Ein trübes Happy End erwartet alle Romantiker unter den Lesern. Suterische Leseempfehlung!
Wenn die Liebe ihren Tarnmantel ablegt, sich in Wut verwandelt und letztendlich durch Macht zur Waffe wird - clever aufgebaut/erzählt!
Gute, leicht zu lesende Unterhaltung.
Panama Papers und Liebe, mit wem;)

Es ist ein kurzer, aber treffsicherer Roman: Martin Suter zeigt mit klarer Sprache, wie schnell Gefühle kippen können und wie nah Liebe und Wut manchmal beieinanderliegen. Unaufgeregt erzählt, aber emotional unangenehm ehrlich - hat bei mir nachgewirkt .
Nach der Hälfte pausiert weil es mich gelangweilt hat. nun wieder angefangen und in einem fertig gelesen dann . Grundsätzlich mochte ich Suter immer gern, bis ich ihn im Interview gesehen habe… diesen Fehler begehe ich nicht mehr… Autor*innen sollen für mich nur im Hintergrund sein, denn sobald man hört was sie zu ihren Büchern sagen vergeht mir immer der Zauber… so werde ich es belassen und weiterhin Suter lesen denn er ist angenehm, meistens kurzweilig mit leichter Spannung zu konsumieren- abgesehen davon bekomme ich etwas Einblick in die Business Welt der Banken und Financiers die ansonsten an mir vorbei rauschen !
Alles nur Schein
Ich habe mit dem Buch gekämpft. Immer wieder nach einigen Seiten das Buch zur Seite gelegt. Weil der Autor Martin Suter heisst Und nicht für belangloses Zeug bekannt ist. Also nahm ich das Buch wieder und las einige Seiten bis ich mich wieder langweilte Am Schluss wurde ich belohnt Als zum Vorschein kam, was recht früh klar wurde: da musste etwas verborgen sein Zwischendurch stachen wunderbare Sätze aus der Belanglosigkeit heraus, wie „Ich liebe diesen Mann, hasse aber das Leben mit ihm“ Eine wunderbare Geschichte über Ehrlichkeit, auch mit sich selbst. Aber muss diese Geschichte so lange nicht Fahrt aufnehmen? Die Jungen offensichtlich auf Irrwegen schicken, während die Alten, im Täuschen geübt, gekonnt den Schein wahren?
Tolles Buch. Stellenweise leicht zu erahnen, aber wundervoll erzählt.
Eine nüchtern erzählte Geschichte mit Wendungen, die teils unerwartet kamen aber immer ins Gesamtbild der Erzählung passten. Das Mitleid mit Noah kam und ging wellenartig, bedingt durch die Naivität, die er teils an den Tag legte. Dennoch bis zum Ende spannend, schlüssig und bis zum Ende vor allem sehr gut erzählt.
Mir gefällt die Kurzweiligkeit der Kapitel. Es löst in mir den gleichen Dopaminausstoß aus, wie Reels oder TikToks zu schauen, nur lese ich dabei ein fantastisches Buch. Die Geschichte selbst ist etwas skurril, aber doch unterhaltsam und eine schöne Abwechslung. Wie immer super wichtig: tolles, schockierendes und vorhersehbares Ende, das top zur Geschichte passt. Super für zwischendurch!

Lesenswert!
Mein persönlich erstes Buch des Autors, Der Klappentext war ansprechend und das Buch wirklich gut zu lesen. Zu Beginn merkte ich dass mir der Schreibstil des Autors sehr zusagt, und mmn sehr flüssig ist. Die gesamte Geschichte und auch die Art wie der Autor die Gefühle der Protagonisten beschreibt sind für mich gut gelungen. Zusammenfassend ist das Buch ein Roman mit leichtem Krimi Anteil. Das Ende war dann doch nochmal etwas ganz besonders und Teil 3 gespickt von Wendungen die aber nicht zur Verwirrung sorgten. Ich werde mehr von dem Autor lesen.
Mein zweiter Suter. Wie bei Melody war ich sofort gefesselt von der Story. Suter hat einen unaufgeregten, aber dafür sehr entspannten, ansprechenden Schreibstil, welcher es schwer zulässt, mit dem Lesen aufzuhören. Und auch auch hier gab es Wendungen, welche so nicht vorhersehbar waren. Wie gewohnt gibt es keinen Spoiler zur Geschichte. Einfach lesen, überraschen und überzeugen lassen.
"Wut und Liebe" überzeugt mit kurzen, prägnanten Kapiteln und einem klaren, intensiven Schreibstil, der die starken Gefühle der Charaktere eindrucksvoll vermittelt.
Habe ohne viele Erwartungen angefangen zu hören und wurde sehr positiv überrascht. Zwischendurch etwas langatmig aber ingesamt ein Buch, was mich sehr gut unterhalten hat. Außerdem war der Hörbuchsprecher total angenehm.
Spannend der Gedanke, wenn man eine Person noch liebt, aber das Leben mit dieser Person nicht mehr. Was wenn man dann das neue Leben liebt und die neue Person nicht? Habe viel nach dem Buch darüber nachgedacht, was wohl besser sei. Camilla, eine der Hauptcharaktere entscheidet sich meiner Meinung nach am Ende richtig. Die Person kann man ja nie ändern, aber das Leben. Wie genau sich das Leben von den beiden ändert, fand ich einfach und nett geschrieben. Gute Abendlektüre.
Eine kurzweilige und sehr spannende Lektüre. Ich mag Suter‘s Schreibstil gerne und habe die Wendung absolut nicht kommen sehen! Ich fand nur, dass die Sache zum Ende hin etwas überschnell aufgelöst wurde und das Ereignis ganz am Ende in den letzten paar Sätzen fand ich irgendwie auch unnötig eingestreut. Ansonsten aber ein tolles Buch.
Martin Suter ist ein großartiger Autor der heutigen Zeit, der gekonnt alle Fäden so spinnt, dass man das Buch am Ende weglegt und denkt: „Ach …!“
Gedächtnisprotokoll: Linda Zervakis: „Martin, wenn man dich hier so sitzen sieht, im Anzug, wie kannst du das Wort Bitch schreiben?“ Martin Suter: „Das war nicht Ich! Das war Camilla!“
Ein erfolgloser Künstler, der von seiner Freundin, die sich mehr vom Leben verspricht, verlassen wird. Ein klassischer Suter, der wieder zum Nachdenken anregt.
“[] ich habe Mühe, mich in eine Frau hineinzuversetzen, die so handelt. Mir viel zu vernünftig. Ich bin Künstlerin. Kunst und Vernunft, das passt nicht zusammen.” Ich liebe eigentlich alle Suter Bücher. Seine klare Sprache und der sachliche Schreibstil, der einen trotzdem immer berührt. Die Geschichte lässt sich sehr gut lesen und ist wie immer sehr nah am Leben gehalten, was ich schön finde. Er schafft es durch seine Erzählkunst, eine sehr elegante Geschichte zu schaffen, in dem immer etwas Business class mit schwingt. Die Charaktere sind finde ich auch sehr gelungen, klassisch Suter eben. Noah, der Protagonist, wirkt etwas verloren im Leben; ich finde den Künstler Charakter trotzdem gelungen, da er dadurch so real ist. Ein Künstler und Herzensmensch, der auch mal intuitive, weniger durchdachte Fehler macht. Alles in allem sehr schöne Geschichte mit vielen Wendungen am Ende. Martin Suter immer große Herzensempfehlung 💚
Stellenweise unterhaltsam, stellenweise ermüdend
Das ist mein erstes Suter-Werk und ich bin mir nicht sicher, was ich davon halten soll. Die Geschichte war unglaubwürdig, wenn mir auch die Prämisse und letztlich die Auflösung des Buchs ganz gut gefielen. Kann man machen, muss man aber nicht.
Liest sich flott weg, doch die Handlung ist banal und oberflächlich. Die einen handeln aus aufgestauter Wut, die anderen aus verzweifelter Liebe. Beides nicht immer schlau. Am Ende bleibt jedoch alles belanglos.
Eine schnörkellose Geschichte - wie immer!
Martin Suter ist der Schweizer Gentleman unter den Autoren. Und so liest sich auch sein neuester Roman: gradlinig, schnörkellos und sehr flüssig. Die Geschichte im Buch ist keine große Überraschung, nimmt aber spannende Wendungen und hat ein einigermaßen überraschendes Ende. Well done!
Liebe: Noah liebt seine Freundin Camilla, sie aber trennt sich von ihm. Wut: Betty ist wütend auf den ehemaligen Geschäftspartner ihres verstorbenen Mannes. Beide treffen sich, wütend und im Liebeskummer und eine durchaus packende Handlung nimmt ihren Lauf und kommt zu einem unerwarteten Ende. Ich habe den Roman gerne gelesen.

Ein (diesmal) sehr schwaches Buch von Martin Suter. Die Geschichte plätschert nur dahin. Oberflächlich ist sie nicht aber zu stark mit Satire gewürzt.
Schön erzählte Geschichte über, nun ja: Wut und Liebe (und die Macht des Geldes).

Ein charmanter und spannender Suter ❤️🔥
Ein richtig toller Suter! Die Charaktere sind super getroffen – man hat sofort Bilder im Kopf. Besonders gegen Ende wird’s richtig spannend, da kommt eine Wendung, mit der ich echt nicht gerechnet hab. Hat mich stellenweise an Melody erinnert: wieder geht’s um Kunst, Unternehmer, italienisches Essen und natürlich fließt auch wieder der Alkohol 🍷😄 Typisch Suter eben – Ich hab’s geliebt! ❤️
Gutes Buch, guter Plot, doch der Weg dorthin zu lang
Wie schon in vorigen Büchern des Autors sollte man wirklich bis zu der aller letzten Seite lesen. Den Plot der Geschichte fand ich wieder einmal faszinierend, jedoch fiel es mir schwer, dranzubleiben. Die Geschichte der Figuren fand ich im weiteren Verlauf sehr irritierend und deswegen musste ich mich beim Lesen immer konzentrieren. Ansonsten war das Buch in einer schönen Sprache verfasst.
Noah ist ein erfolgloser Künstler und wartet auf den großen Durchbruch. Seiner Freundin, Camilla, dauert das zu lange: Sie hat keine Lust, Noah weiterhin durchzufüttern und verlässt ihn für einen reichen älteren Mann. In der Zwischenzeit lernt Noah Betty kennen, eine Frau in ihren 60ern, die vor drei Jahren ihren Mann verlor und sich an demjenigen rächen will, der angeblich für den Tod ihres Mannes verantwortlich ist. Sie beauftragt Noah damit und verspricht ihm 1 Mio. Franken Belohnung. Und Noah sieht in dem Geld nicht nur ein Vermögen, sondern auch die Chance, damit Camille zurück zu erobern. Noah ist so ein richtig gutes Beispiel für den Typ Mann, der ohne seine Partnerin einfach nicht lebensfähig ist. Er wurde mir die ganze Story über nicht sympathisch, weil er Camillas Grenzen nicht einhält, sie nach der Trennung stalkt und die ganze Zeit nur jammert, anstatt mal wirklich etwas zu ändern. Auch sein (bzw. Bettys) Mordplan wird später überwiegend von Camilla vorangetrieben. Aber mal meine ganze Antipathie beiseite: Der Roman hat mich gut unterhalten, die Twists sind gut, Camilla ist eine tolle Figur und in manchen Momenten haben sie und Noah zusammen super funktioniert. Das Ende kam mir nur ein wenig hektisch und nicht ganz nachvollziehbar vor. Für die Handlung wichtige Aspekte wurden in ein paar Nebensätzen abgehandelt und ganz am Schluss kamen mir ein paar zu große Zufälle zusammen. Alles in allem ein Buch, mit dem ich viel Spaß hatte, das mich jedoch gegen Ende ein wenig verloren hat. 🙆🏼♀️

Wiedermal ein gelungener Suter!
Wer Suter mag, wird hier nicht enttäuscht. Wie so oft bei ihm zeigt sich erst am Ende, wer wirklich die Fäden in der Hand hält. Das Buch ist eher kurzweilig, was es aber nicht schlechter macht. Suters Werke leben von einem gewissen Flair und dies ist ihm auf jeden Fall wieder gelungen. Eine klare Leseempfehlung!

Ein toller Suter. Wie immer eine Geschichte, die man sich einfach nicht ausdenken kann, die überrascht, nicht überfordert und trotzdem fordert. In 2 Tagen weggelesen
Lesenswert..... Einfach Lesenswert..... Einfach ein echter Suter
Camilla liebt Noah aber nicht das Leben mit ihm. Als sie ihn verlässt und einen reicheren kennen lernt, lebt sie zwar das Leben ihrer Vorstellungen, aber lieben tut sie weder ihn noch ihr neues Leben. Betty liebte das Leben mit ihrem mittlerweile verstorbenen Mann, aber sie liebte seinen Geschäftspartner und ihr Mann eine andere. Doch während ihr Mann sich heimlich ein 2. Leben mit dieser anderen Frau aufbaut, ein Haus kauft und sogar ein Kind mit ihr bekommt, war Betty für seinen Geschäftspartner nur eine Affäre. Ich mochte den Kontrast zwischen diesen beiden Beziehungen und wie Noah und Camilla nach und nach unter die Oberfläche der Ehe von Betty geschaut haben. Der Roman macht klar das Betty nicht glücklich war und so wollte sie, dass auch der Mensch, den sie geliebt hatte und der sie verlassen hatte, unglücklich war. Und dazu griff sie zu harten Methoden und manipuliert den von Liebeskummer geprägten Künstler Noah stark. Betty war nicht mit der Person zusammen die sie liebt, daher liebte sie ihr Leben auch nicht. Je älter sie wurde desto manipulativen wurde sie, sie redete sich und anderen Dinge ein und lebte am Ende in einer Welt verdrehter Wahrheiten. Camilla und Noah merken zum Glück rechtzeitig, dass sie ohne die Person die sie lieben auch in ihren größten Träumen nicht glücklich werden würden. Ich glaube in den Roman geht es um das Leben und was wir daraus machen, ob wir dem von unsere Gesellschaft definierten Erfolg (Hochzeit, Haus, Familie, Karriere,…) folgen und uns vorspielen damit glücklich zu sein, nur um uns irgendwann darin zu verlieren ohne zu wissen wer wir eigentlich sind und was wir in unserem Leben wollen oder ob wir auf unser Baugefühl hören und das tun was sich für uns richtig anfühlt und für die Menschen, die wir lieben da sind.
Teilweise war das Lesen etwas nervig. Noah wirkt auf mich trottelig, wie er der unantastbaren Überfrau Camilla hinterherläuft. Erst dupliziert er seine eigene Kunst, dann macht jemand anders sie ihm nach. Der Twist mit dem Geld wirkte auf mich konstruiert und wer hier tatsächlich die Fäden in der Hand hält, ließ sich schnell erahnen. Gedanken, die sich mir beim Lesen stellten, waren: für wen macht man eigentlich Kunst? Für sich oder die anderen? Was ist Kunst wert und wer darf diesen Wert festlegen und bestimmen? Das Buch ist typisch für Martin Suter , aber "Melody" hat mir viel mehr gefallen.
Im Mittelpunkt steht eine Beziehung, die von Beginn an widersprüchlich ist: große Leidenschaft und Zuneigung einerseits, Fremdgehen, Lügen und Misstrauen andererseits. Stück für Stück offenbart sich ein Netz aus Betrug, Verschleierungen und verletzten Gefühlen, das die Beteiligten immer tiefer in Konflikte und Abhängigkeiten verstrickt – bis es schließlich in einer tödlichen Katastrophe endet. Mich hat der Roman sofort gepackt. Wie so oft bei Suter hatte ich das Gefühl, nicht einfach zu lesen, sondern die Szenen wie einen Film direkt vor Augen zu haben. Seine klare Sprache und die atmosphärische Dichte machen die Geschichte intensiv erlebbar. Trotz aller Dunkelheit bleibt immer die Frage nach den Ambivalenzen der Liebe – zwischen Hingabe und Selbstzerstörung. Ein spannender, bildstarker Roman, der mich schnell hineingezogen hat – typisch Suter: elegant, packend und mit Nachhall.
Ein Suter, wie ich ihn mag!
Der besondere, sachliche und unaufgeregte Schreibstil von Martin Suter bescherte mir, verlässlich wie immer, vergnügliche Lesemomente. Zur Handlung: Noah, ein Künstler, der von seiner Kunst nicht leben kann, ist schwer verliebt in seine Freundin Camilla. Als Buchhalterin verdient sie nicht das große Geld und sieht sich auch mit der Situation konfrontiert, Noah finanziell unter die Arme greifen zu müssen. Ergebnis: Sie liebt zwar Noah, aber nicht das Leben mit ihm. Und da sie immer konsequent handelt, verlässt sie Noah, um sich einen reichen Mann zu suchen, der ihr ein unbeschwertes Leben mit vielen Annehmlickeiten bieten kann. Während Noah seinen Liebeskummer 💔 in der Blauen Tulpe mit Mojito zu betäuben versucht, lernt er die an einer Herzerkrankung leidende Betty kennen. Sie hat vor einiger Zeit ihren Ehemann verloren. Die Schuld am Tod ihres Mannes gibt sie seinem Geschäftspartner Peter Zaugg. Im betrunkenen Zustand biete sie Noah 1 Mio. Schweizer Franken, wenn er Zaugg tötet. Wird er sich darauf einlassen, um genug Geld zu haben und Camilla zurückzugewinnen? Hat er Skrupel und wer spielt hier welches Spiel? Wird er Camilla letztlich zurück gewinnen? Zunächst kennt die Geschichte nur die Entwicklung in eine Richtung, aber am Ende gibt es eine interessante Wendung und man erfährt, dass nicht alle mit sauberen Karten spielen. Misslich finde ich, dass nahezu alle Frauen in diesem Buch nicht gut wegkommen. Sie sind entweder geldgierig, verrutscht, untreu oder naiv. Sieht man darüber hinweg, ist es ein kurzweiliges Leseerlebnis!
Melody war um Klassen besser
Es war ganz spannend zum hören. Die stimme des Vorlesers war wirklich toll. Die Geschichte selbst schwankte immer zwischen spannend und danach wieder etwas in die länge gezogen wo nichts passiert. Kann man sich aber sicher mal anhören/lesen
Hat mich nicht abgeholt 😕
Der Schreibstil ist sehr einfach und es liest sich flüssig. Die Kapitel sind auch kurz, was ich eigentlich sehr mag. Die Storyline selbst fand ich auch ganz gut, aber mir waren die Themen irgendwie zu sprunghaft zu oberflächlich. Es gab einige Wendungen die mir aber trotzdem gut gefallen haben, aber allen im allem hat mich das Buch nicht überzeugt.
Wie erwartet bei Suter. Die Überraschung gibt's am Ende.
Naja. Ich verstehe den Hype um Martin Suter nicht so ganz. Es ist ein solider Roman, plot-getrieben, dialoglastig, mit sehr kurzen Kapiteln und entsprechend leicht zu lesen. Die Story hat 2-3 spannende Wendungen. Richtig gepackt hat es mich aber nicht. Kann man lesen, muss man aber nicht.