Ich glaube, das ist ein Buch, was ich hätte lieber lesen als hören sollen. Das Buch behandelt sehr viele komplexe Themen und baut eine gute Story mit Spannungsfaktor drumherum auf. Es wird eine ganz besondere Stimmung aufgebaut und man kann super viel über Pflanzen und Tieren lernen. Leider hat mich das Buch nicht ganz so sehr mitgerissen, wie ich mir erhofft hatte.
Der Wind peitschte mir durchs Gesicht. Ich habe das Salz der eiskalten Wellen geschmeckt und die Robben bellen gehört.

Die Strömungen der Geschichte zerrten meine Emotionen mit
Seid ihr mal ins eiskalte Meer gesprungen? Dieses einnehmende Gefühl des Erwischtwerdens von Lebendigkeit. Ich bin süchtig nach diesem Gefühl. Und ‚Die Rettung‘ hat mich erwischt. Dieses Buch kam wirklich zur richtigen Zeit. Ich und eine Woche dänische Nordsee, Wind im Haar, Salz in der Luft, dieses Nachdenken übers Leben, das automatisch passiert sobald man am Meer ist. Es hätte atmosphärisch nicht besser passen können. Hier geht es um Themen wie der Liebe zur Erde und Natur, um Familie und Menschsein, Klimawandel und Zusammenhalt. Es ist rau, überwältigend, düster, spannend, schmerzhaft, traurig, vielschichtig, ehrlich, rustikal und berührend. Wie viel Emotion und Tiefe bitte in 360 Seiten passen können?! Auf den poetische Schreibstil hab ich mich anfangs kurz einstimmen müssen (nicht negativ!) aber dann war ich komplett drin.. und wie. Ich konnte das perfekt portionierte lyrische absolut genießen. Die Naturbeschreibungen sind atemberaubend. Ich sah die Albatrosse, die Robben Jungen, die Buckelwale vor meinen Augen. Ich war da und fühlte alles. Gleichzeitig waren die Charaktere nicht einfach Figuren, sondern wirkten wie echte Menschen, die irgendwo dort draußen auf einer Insel nah der Antarktis existieren und mit allem kämpfen, was Menschsein eben bedeutet: (Über)Leben, Trauma, Liebe, Schuld, Verlust, Hoffnung. Dieses Buch ist gleichzeitig gnadenlos und tröstend. Hart und weich. Wie das Meer eben. Für mich ist das keine Geschichte mehr, die ich „gut fand“. Die Rettung hat irgendwo in meinem Herzen auch etwas gerettet. Ich glaub, das versteht man erst wenn man es gelesen hat.
Ein Buch über die gewaltige Beziehung zwischen Mensch und Natur

„Die Rettung“ ist eines dieser Bücher, die man aufschlägt und relativ schnell merkt: Das wird kein leichter, aber ein ziemlich intensiver Trip. Charlotte McConaghy mischt Naturroman, Familiendrama und eine gute Portion Spannung zu einer Geschichte, die sich ruhig entfaltet, dabei aber immer eine unterschwellige Dringlichkeit hat. Im Zentrum steht eine raue, abgelegene Landschaft – und Menschen, die dort versuchen zu überleben, miteinander klarzukommen und gleichzeitig mit ihrer eigenen Vergangenheit zu ringen. McConaghy hat ein besonderes Talent dafür, Natur nicht nur als Kulisse zu benutzen. Wind, Meer, Kälte und Weite fühlen sich beim Lesen fast wie eigene Figuren an. Man spürt ständig, dass die Umwelt hier genauso viel Einfluss auf die Handlung hat wie die Menschen selbst. Die Figuren sind dabei alles andere als glatt oder perfekt. Sie tragen Geheimnisse, Schuldgefühle und Verletzungen mit sich herum. Genau das macht sie aber auch interessant. Während sich die Geschichte langsam entfaltet, merkt man, dass hinter vielen Entscheidungen mehr steckt, als man zunächst denkt. Stück für Stück werden Geheimnisse gelüftet, und die Beziehungen zwischen den Figuren bekommen immer mehr Tiefe. Was den Roman besonders macht, ist die Mischung aus Spannung und Nachdenklichkeit. Es gibt durchaus dramatische Momente, aber das Buch lebt vor allem von Atmosphäre und Emotionen. Man liest nicht nur, um zu erfahren, was passiert – sondern auch, um zu verstehen, warum die Figuren so handeln, wie sie handeln. McConaghys Schreibstil ist dabei sehr bildhaft. Viele Szenen wirken fast filmisch, besonders wenn es um die Natur geht. Gleichzeitig bleibt der Ton eher ruhig und melancholisch, was gut zur Geschichte passt. „Die Rettung“ ist deshalb kein rasanter Thriller, sondern eher ein atmosphärischer Roman über Schuld, Hoffnung, Familie und die Frage, ob Menschen – und vielleicht auch die Natur – eine zweite Chance bekommen können. Wer Bücher mag, die Spannung mit starken Naturbeschreibungen und emotionaler Tiefe verbinden, wird hier definitiv fündig.
Ich muss zugeben, dass dieser Roman mich total überrascht hat. Ich dachte nicht, dass es mir so gut gefallen würde. Besonders toll fand ich die Beschreibung der Tier- und Pflanzenwelt. Die Autorin hat einen sehr besonderen Schreibstil, weshalb ich zunächst Probleme hatte in das Buch reinzufinden. Mit der Zeit konnte ich mich aber dran gewöhnen und konnte immer mehr in die Geschichte eintauchen. Auch die Charaktere fand ich sehr besonders ausgearbeitet. Der Wechsel zwischen der Ich-Perspektive und der Er/Sie-Perspektive hat auf jeden Fall für Abwechslung gesorgt.

Nicht ohne Grund meine Lieblingsautorin⭐️
Ich habe schon die anderen beiden Bücher der Autorin gelesen und auch hier wurde ich wieder nicht enttäuscht, obwohl ich recht hohe Erwartungen an das Buch hatte. Diese konnten aber sogar noch übertroffen werden! Was ich an Charlotte McConaghy so mag ist, dass sie die Themen Unwelt - und Tierschutz in ihre Romane verbaut und somit wichtige Themen anspricht, mit denen ich mich in meiner Freizeit auch auseinandersetze. Der Schreibstil ist wieder sehr flüssig und atmosphärisch, man fühlt sich als wäre man wirklich mit dabei. Es geht um Rowan, die eines Tages auf der verlassenen Forscherinsel Shearwater Island strandet. Die einzige Familie, die dort lebt, findet sie am Strand und versorgt ihre Wunden. Man erfährt in unterschiedlichen Perspektiven immer mehr von der Familie und ihren Geheimnissen. Aber auch Rowan hat so ihre Päckchen zu tragen. Es war so spannend, dass ich das Buch nur ungern weggelegt habe. Eine ganz klare Leseempfehlung!!

Ein Buch wie ein Sturm. Rau, atmosphärisch und so intensiv, dass man beim Lesen fast das Salz auf der Haut spürt. 🌊 Dieses Buch hat mich vor allem durch seinen unglaublich detaillierten, atmosphärischen und tiefgründigen Schreibstil begeistert. Man ist sofort mitten in der Geschichte angekommen und fühlt sich fast selbst wie auf dieser abgelegenen Insel. Es gibt fünf verschiedene Blickwinkel. Die Kapitel sind aber immer mit den jeweiligen Namen gekennzeichnet, sodass man nie durcheinanderkommt. Gerade diese unterschiedlichen Perspektiven machen die Geschichte unglaublich lebendig. Die Kapitel haben eine sehr angenehme Länge. Zwischendurch gibt es auch immer wieder ganz kurze Kapitel mit nur wenigen Sätzen, die die Spannung zusätzlich aufrechterhalten. Dominic ist eine der zentralen Figuren. Sehr introvertiert, oft schweigsam und nach außen streng, gleichzeitig aber ein Vater, der seine Kinder über alles liebt. Seit dem Tod seiner Frau kümmert er sich alleine um die Familie. Fen lebt gefühlt mehr draußen und im Meer als im Haus und ist extrem naturverbunden. Raff flüchtet sich oft in die Musik und versucht so, mit seinen Gedanken klarzukommen. Orly, das jüngste Kind, wirkt dagegen noch naiv und kindlich, aber genau das macht ihn authentisch. Dann taucht plötzlich eine junge Frau auf, die an den Strand gespült wird. Sofort stellt sich die Frage, wer sie ist, woher sie kommt und warum sie ausgerechnet auf dieser Insel gelandet ist. Die Autorin beschreibt die Insel und die Naturgewalten unglaublich bildhaft. Man spürt das Meer, den Wind und die Einsamkeit der Figuren regelrecht beim Lesen. Das Ende kam für mich unerwartet und hat mich sehr nachdenklich zurückgelassen. #dierettung #charlottemcconaghy #buchrezension #bookstagramde #Leseliebe
Hörbuch. Eine melancholische Reflexion über Verlust, Überleben und die Zerbrechlichkeit von Heimat. Eine atmosphärisch dichte Erzählung, die trotz kleinerer Schwächen lange nachhallt und zum Nachdenken anregt.
Wild ride. Feels like an thriller/action movie. But I really like the authors style and her description of nature.
Konnte meine hohen Erwartungen leider nicht erfüllen. Konnte keine Verbindung aufbauen.
Ganz okay
Das Setting und die Naturbeschreibungen sind toll! Es gibt viel Wissenswertes über Tiere oder andere Arten Leben und einige eindrückliche Szenen, unter anderem mit Walen. Ich habe es als Hörbuch gehört und hatte manchmal Schwierigkeiten dran zu bleiben oder mir das Setting der Szene genau vorzustellen. Da ist ganz schön viel los, es gibt auch recht viele Figuren, und wir tauchen immer wieder in wechselnde Perspektiven ein. Die Perspektive von Orley (dem neunjährigen Sohn) war mir streckenweise zu schulmeisterlich. Das Wissenswerte über die Tiere und Pflanzen ist da etwas plump untergebracht irgendwie. Es ist soweit ganz okay gestrickt und erzählt. Gegen Ende triefte es mir dann aber doch zu sehr vor platter Glücksvorstellungen (Familie und Kinder als intensivste Liebe und größtes Glück) und die actionreiche Spannung am Ende erschien mir etwas überdosiert. Vielleicht war hier zu viel gewollt: Wissen vermitteln zu Klimawandel und Biologie, Thriller, mittelmäßig originelles Familien-Psychogramm, Liebesgeschichte … das ging für mich am Ende nicht ganz elegant auf. Aber es ist trotzdem ein lesenswerter Roman.
“Maybe we will drown or burn or starve one day, but until then we get to choose if we’ll add to that destruction or if we will care for each other.” This book meant a lot to me and I think I'll need to add more nature inspired reading to my TBR. I learned a lot. It also hurt me more than I expected. It made me reflect on the wildness of nature, the fragility of species, survival instinct, the future of humanity, broken families, grief and love, obsession, guilt and sacrifice. And yet, somehow, it also gave me a glimmer of hope—that with the help of loved ones, we can get up again after hitting rock bottom. Shearwater island was achingly beautiful and I loved to read about the seals and penguins, even though the brutal glimpses in the past of these amazing creatures made me sick to my stomach. The ending felt like tiny needles piercing my heart.
Beeindruckend
Das war mal etwas ganz anderes... der Roman ist düster, rau und mit einer unglaublichen Beschreibung der Natur. Anfangs fand ich den Schreibstil und die Geschichte etwas schwierig. Die kurzen Kapitel und die verschiedenen Erzählperspektiven haben mich dann aber total in den Bann gezogen und das Ende war eine Gefühlsachterbahn.
Atmosphärisch erzählt – ein Roman, der zwischen den Zeilen wirkt!
Der Roman wird aus fünf verschiedenen Blickwinkeln erzählt, wobei jedes Kapitel klar mit dem jeweiligen Namen gekennzeichnet ist – teilweise sind diese Abschnitte nur eine Seite lang. Die Perspektiven von Rowan und Dominic sind in der Ich-Form geschrieben, während die Sichtweisen der Kinder Raff, Fen und Orly in der personalen Erzählweise gehalten sind. Dieser Wechsel sorgt für Abwechslung und eröffnet unterschiedliche emotionale Zugänge zur Geschichte. Besonders gut gefallen hat mir die starke Verbindung zur Natur und Tierwelt. Wer sich für diese Themen interessiert, wird hier definitiv angesprochen – andernfalls könnte die Handlung stellenweise etwas ruhig oder sogar langatmig wirken. Der Einstieg fiel mir zunächst nicht leicht, da der Schreibstil etwas gewöhnungsbedürftig und anfangs leicht holprig ist. Mit der Zeit habe ich mich jedoch daran gewöhnt und konnte immer mehr in die Geschichte eintauchen. Man muss beim Lesen aufmerksam bleiben, da sich nicht alles direkt erschließt – einiges wird nur zwischen den Zeilen angedeutet. Gerade das macht aber auch einen Teil des Reizes aus. Insgesamt halte ich den Roman trotz kleiner Einstiegsschwierigkeiten für sehr lesenswert. Eine ruhige, atmosphärische Geschichte, die vor allem durch ihre Erzählstruktur und ihre Naturverbundenheit in Erinnerung bleibt.

Anfangs dachte ich, man müsse mich retten…
denn ich bin super schwer in das Buch reingekommen. Die Charaktere, die Story, selbst die Insel: Irgendwie schien sich alles schwer damit zu tun, mich richtig abtauchen zu lassen. Nach und nach wurde es besser, die Geschichte spannender und auch die Insel ein wenig vertrauter. Doch so richtig hat sie mich leider nie bekommen. Dabei mochte ich die sehr verschiedenen Sichtweisen, gerade Orly hat mich überzeugt. Abgesehen davon konnten mich vor allem die männlichen Figuren wenig überzeugen, obwohl Dominic im Laufe der Geschichte durchaus eine Entwicklung vollzogen hat. Von Rowan hingegen habe ich aufgrund des Klappentextes mehr erwartet. Zugegebenermaßen hatte sie starke Momente und besonders ein Teil hat mich wirklich beeindruckt, insgesamt war da aber dennoch viel Luft nach oben. Die Atmosphäre wurde zwar gut beschrieben, war aber insgesamt eher drückend und so ganz hat sich mir der Teil mit all den fehlenden Wissenschaftlern auch nicht erschlossen. Hier waren die Handlungen für mich nicht ganz nachvollziehbar. Insgesamt hatte ich recht hohe Erwartungen, die leider nicht ganz erfüllt wurden. Alles in allem war es aber dennoch solide.
What.A.Book. I felt so much, I looked up so many things - not because the description was not enough but to inhale even more of the setting - and cried so much.

Ein Meisterwerk 🌊
Wow! Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll. Das Buch hat mir wieder gezeigt, warum ich es liebe in Geschichten einzutauchen. Es ist direkt zu meinen Lieblingsbüchern gewandert. Das Setting ist toll, die Autorin beschreibt die Insel, Tiere & Natur so eindrücklich dass ich mir so oft gewünscht habe gerade dort zu sein. Es geht um Familiendrama, Liebe und den Klimawandel. Die Natur wird oft als rau und gewaltig beschrieben und ich finde genauso wirkt der Roman auf mich. Die unterschiedlichen Charaktere machen das Buch so atmosphärisch und ich habe jede einzelne Perspektive so sehr geliebt. Außerdem war die Geschichte super spannend und emotional. Ich bin richtig traurig, dass das Buch schon vorbei ist und ich denke das macht eine richtig gute und eindringliche Geschichte aus. Lest dieses Buch!🥺
Intensiv, atmosphärisch und unglaublich einnehmend. Mich hat es immer wieder zum Buch gezogen und jetzt, da ich es beendet habe, fehlt mir etwas. Dieses Buch wirkt nach, bleibt in den Gedanken.
Die Rettung - 10 Stunden und 51 Minuten (Hörbuch)Spannung: Ort der fiktiven Handlung ist die verlassene Insel Shearwater Island, eine kleine Insel im Südpolarmeer, die zu Australien gehört. Das nächste Festland – die Antarktis – ist 1500 km Kilometer entfernt. Jahrhundertelang diente die Insel als Einkommensquelle für Walfänger und Robbenjäger. - Nun sind Dominic Salt, seine Tochter Fen (17 J.) und seine beiden Söhne Raff (18 J.) und Orly (9 J.) die einzigen menschlichen Bewohner dieser Insel. Vor acht Jahren hat Dominic beschlossen als Verwalter der Gebäude und Anlagen auf der Insel einen Neustart als alleinerziehender Vater zu versuchen. Die Familie wohnt im massiven alten Leuchtturm an der Spitze der Südinsel, 10 km entfernt vom Saatgutbunker im Nordteil der Insel, in dem Samenkörner der wichtigsten Nahrungsmittelpflanzen und deren Sortenvielfalt sicher eingelagert wurden. Doch das kleine Stück Land wird langsam vom steigenden Wasser verschlungen. Hier beginnt die Romanhandlung und entwickelt in kürzester Zeit einen Sog: In einer außergewöhnlichen Sturmnacht wird eine Frau an die Küste gespült. Sie ist schwer verletzt, fast erfroren. Wer ist die Fremde? Und wie und warum ist sie nach Shearwater gelangt? Diese und andere Fragen stellen sich den Salts und uns, und ziemlich lange sind wir auf Mutmaßungen angewiesen. Umgekehrt merkt Rowan, dass in dieser kleinen Familie etwas nicht in Ordnung ist. Offensichtlich hüten Vater und Kinder Geheimnisse. - Charlotte McConaghys Erzählstil sorgt dafür, dass die Spannung nicht nachlässt. Erzählt wird in meist relativ kurzen Kapitel, die jeweils aus der Perspektive einer Figur erzählen. Dadurch erfahren wir nach und nach ihre Probleme und Geheimnisse. Der Schreibstil ist atmosphärisch, zugleich beschreibt die Autorin höchst einprägsam die Landschaft der kargen Insel. Die Rettung ist der Titel des Romans. Wer oder was wird gerettet - das möchte ich nicht verraten. Das Hörspiel blieb spannend bis zum Ende.

Ein spannender Roman voller Überraschungen und Twists in der Storyline. Hat mich in weiten Teilen begeistert. Ich konnte mir nur leider die Protagonisten nicht so gut vorstellen, hatte keine Vorstellung von ihnen. Deshalb nur 4 Sterne.

Ein Meisterwerk ✨🫶🏻
Ich bin einfach ein riesiger Fan von Charlotte McConaghy.🫶🏻 Ihr Debüt „Zugvögel“ habe ich damals direkt bei Erscheinen gelesen und war sofort begeistert. Als danach „Wo die Wölfe sind“ erschien, habe ich mir das Buch ebenfalls am Erscheinungstag gekauft und an einem Nachmittag komplett verschlungen. Für mich war also klar, dass ich auch Die Rettung lesen werde. Im Nachhinein ärgere ich mich sogar ein bisschen, dass ich es nicht direkt bei Erscheinen gelesen habe, denn das Buch hat mir unfassbar gut gefallen! Charlotte McConaghy schafft es wie kaum jemand anderes, mit wenigen Worten unglaublich viel Emotion zu transportieren. Ihre Geschichten wirken ruhig, aber gleichzeitig unglaublich intensiv und gehen richtig unter die Haut. Ich habe beim Lesen mehrere Stellen markiert, weil einzelne Sätze mich so getroffen und begeistert haben. 🥹 Auch ihre Figuren fühlen sich sofort real an, ohne dass sie lange beschrieben werden müssen. Mit wenigen Worten entstehen Charaktere, die im Kopf bleiben. Und dann kam dieser Plottwist. Der hat mir wirklich den Boden unter den Füßen weggezogen. Ich war so emotional drin, dass ich die letzten 30 Seiten tatsächlich erst am nächsten Tag weiterlesen konnte. Für mich steht inzwischen fest: Charlotte McConaghy ist eine meiner absoluten Lieblingsautorinnen. Drei gelesene Bücher, drei Fünf-Sterne-Highlights. ⭐️
Auch das dritte Buch von Charlotte McConaghy konnte mich von der ersten bis zur letzten Seite überzeugen. Extrem spannend, vielschichtig und mitreißend!

Das Buch verbindet Naturerfahrung und Klimathematik, Familiengeschichte und Forscherleben, Abenteuerliches und Existentielles und hat mich von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen.
"Die Rettung" von Charlotte McConaghy ist der dritte Roman der Autorin, den ich gelesen habe, und der, der mich von diesen drei Büchern am meisten mitgerissen hat. Er lag schon einige Wochen auf meinem SUB, als mich ein Besuch der faszinierenden "Antarktis"-Ausstellung im Panometer in Leipzig angeregt hat, ihn bald danach zu lesen. "Die Rettung" führt zwar nicht direkt in auf diesen Kontinent, aber auf eine winzige Insel zwischen Australien und der Antarktis, auf der die wenigen Menschen und die vielen Tiere, die dort leben, den Urgewalten von Wind und Meer ausgesetzt sind. Im Mittelpunkt des Romans steht die Familie Salt. Dominic, der Vater, ist vor einigen Jahren auf die Insel gekommen, um einen Leuchtturm, eine inzwischen aufgegebene Forschungsstation und einen Saatguttresor zu verwalten. Früher wurden hier Walfang und Robenjagd betrieben, die Erinnerungen an das Grauen dieser Zeit sind noch immer zu spüren. Jetzt warten er und seine drei Kinder darauf, von der Insel gebracht zu werden, da der steigende Meeresspiegel dafür sorgt, dass Teile der Insel überflutet werden. Sie sind dabei, alles einzupacken, was mit ihnen die Insel verlassen soll, als eine fremde Frau schwer verletzt an Land gespült wird und mit ihrer Ankunft den Alltag der Familie verändert und viele Fragen aufwirft. Immer mehr kristallisiert sich heraus, dass alle fünf Protagonisten Vergangenes verarbeiten müssen. Dabei sucht jeder nach seinen eigenen Weg. So lebt z.B. Fen, die Teenager-Tochter, nicht mit im Leuchtturm, sondern in unmittelbarer Nähe der Tiere - Pinguine, Robben und Albatrosse. Jeder hat Geheimnisse, die er schützen will. Jeder hat eine tiefe Sehnsucht nach Vertrauen und Liebe, die ihn antreibt. Diese beiden Aspekte werden von der Autorin gekonnt nebeneinander eingesetzt und sorgen für hohe Dynamik und ständig steigende Spannung. Ich mochte die Vielschichtigkeit der Charaktere, ihre Offenheit und ihre Geheimnisse. Ich mochte die Naturbeschreibungen und die damit verbundene Erinnerung an unsere Verantwortung für die Natur und den Artenschutz. Und ich mochte die inneren Konflikte rund ums Thema Schutz und Vertrauen in der Familie.
Das war kein ungetrübter Hörgenuss. Die Autorin entführt die Leser/Hörer des "Ökoromans" auf eine einsame, von den Folgen des Klimawandels dem Untergang geweihte Insel irgendwo zwischen Australien und Antarktis. An sich ein spannender Plot. Sie versucht, durch ständige Personen- und damit Perspektivwechsel gepaart mit Zeitsprüngen Spannung zu erzeugen. Ob das im Buch klappt, weiß ich nicht. Im Hörbuch geht das jedenfalls für mich daneben, weil die an sich bemühte Interpretin gleich fünf verschiedene Personen verschiedensten Alters und Geschlechts zu sprechen hat. Irritierend ist zudem, dass alle in der 1. Person Singular zum Leser/Hörer sprechen. Das Ende der "Rettung" war deshalb für mich eher eine Erlösung.
Mann o Mann, dieses Buch hat mich verschlungen! Eine unglaublich fesselnde und emotionale Geschichte mit einem besonderen Ende! Wahnsinn!

Von Verwirrung zu Intensität mit schwitzen am Ende. 😩
„Die Rettung“ ist ein Roman mit Tiefe. Wir bekommen hier mehrere POVs aus der Erzählperspektive. Der Schreibstil ist litarisch „hochwertig“. (Weiß nicht wie ich das besser beschreiben soll lol) 👀 Am Anfang wusste ich echt gar nicht wohin diese Geschichte geht. Was ich aber erzählen kann ist, dass hier viel auf Umwelt und Einflüsse etc eingegangen wird. Man wird zum nachdenken angeregt. Das Buch ist teilweise bisschen langatmig, aber das Ende? Mein Herz. Gebrochen. 💔 Ob das Buch für dich was ist, kann ich nicht sagen. Es ist etwas ganz anderes. 🤍
Was für ein tolles Buch! Das ungewöhnliche Setting, die sympathischen , gut ausgearbeiteten Figuren, die komplexe Geschichte - ich konnte es nicht weglegen. Das wilde Meer, die grandiosen Naturbeschreibungen, die Menschen, die sich langsam annähern, während sie ums Überleben kämpfen - das erste Buch, das ich von dieser Autorin gelesen habe, aber die beiden anderen werden bald folgen.
„Ich schließe die Augen und sauge alles in mich auf und weiß, dass ich es niemals vergessen werde. Die Welt ist gefährlich, und wir werden sie nicht überleben. Aber das hier, das gibt es auch. So vergänglich es auch sein mag. Denn so ist da Leben nun mal: Wir müssen mit ganzer Seele Dinge lieben, von denen wir wissen, dass sie sterben werden.“ Ein Buch, dass man nicht mehr aus der Hand legen kann… Wunderschöne Naturbeschreibungen, vielschichtiges Familienpsychogramm, Liebesgeschichte zwischen Menschen und Natur und Thriller. Am Ende Taschentücher bereit halten… Ich brauchte etwas Zeit um in den Stil des Perspektivwechsels zwischen den Personen reinzukommen. Wenn man die Konstellation verstanden hat, kann man nicht mehr aufhören.

Wow… This story will stay with me for a long time. Rough, beautiful, true and sad.
I‘ll have to gather the words and come back later for a more detailed review. This book definitely broke me but like - in a beautiful way? Masterpiece!!!
Das Buch hat mich absolut begeistert. Die Stimmung, der Stil, die Figuren, die Themen - alles besonders und stimmig. Obwohl es so ein dystopisches Szenario ist und ganz viel Tod, Trauer und Untergang stattfinden, hatte der Text auf mich eine herzerwärmende Wirkung. Dir Elemente von Liebe und Hoffnung sind so tröstlich und schön.
Das Buch war anders als erwartet aber echt toll. Mich hat die Handlung komplett gefesselt und musste hin und wieder ein Träne verdrücken. Sehr lesenswert.
Großartiger Roman, spannend, wichtige Themen, tolle Figuren und traurig-schön.
Atmosphärisch stark und tief bewegend
„Die Rettung“ hat mich durchweg berührt und komplett gefangen gehalten. Die Atmosphäre ist so greifbar, dass ich das Gefühl hatte, wirklich vor Ort zu sein. Oft bedrückend, aber es lässt einen nicht los. Vor allem das ganze Thema Natur und Klima hat mich sehr bewegt und immer wieder zum Nachdenken gebracht. Aber auch die Protagonisten mit ihren vielschichtigen Problemen, haben mich sehr berührt. Lange wusste ich nicht, wie sich alles am Ende auflösen würde. Eine rundum gelungene Geschichte, die ich sehr gerne gelesen habe. Und ein Buch, das lange nachhallt.
Ein tolles Buch das nur so strotzt von der Liebe zur Natur und der endlosen Liebe die Kinder in uns beschwören können
Grandioses, vielschichtiges Buch!
Ich wollte nur kurz mal reinlesen und hing sofort fest. Gut, dass es eine freier Sonntag war. Ich habe das Buch noch am selben Tag beendet - und irgendwann nebenbei Walgesängen zugehört, einfach, um das Buch noch stärker zu spüren. 😄 Charlotte McConaghy schreibt unglaublich fesselnd. Die Charaktere sind vielschichtig und glaubwürdig. Man kann sich an ihnen reiben, sie entdecken und immer besser kennenlernen. Am meisten beeindruckt haben mich wohl aber die eindrücklichen Beschreibungen der Insel mit ihrer karg anmutenden, aber vielfältigen Flora und vor allem der vielen Robben, Pinguine, Wale und anderen Tiere. Die Liebe zur Natur, unserer schützenswerten Erde mit ihrer unglaublichen Diversität sind ein zentrales Anliegen, genauso wie das Thema Familie und die Liebe zwischen uns Menschen. McConaghy baut ihren Roman sehr geschickt auf. Viele Geheimnisse, die es zu lüften gilt. Manche ahnt man schon, andere schockieren. Einfach ein großartiger Spannungsaufbau, der mich von der ersten bis zur letzten Seite gefangen hielt. Absolute Leseempfehlung!
What a suprisingly beautiful and thrilling story.
Durchwachsen…
Wild Dark Shore hat mich zunächst genau dort abgeholt, wo Charlotte McConaghy einfach unfassbar stark ist: beim Setting. Die raue, wilde Natur ist nicht nur Kulisse, sondern atmendes Herz der Geschichte. Die Landschaftsbeschreibungen sind intensiv, atmosphärisch und oft wunderschön – voller kluger Naturanalogien, die Emotionen spiegeln und verstärken. In diesen Momenten ist die Sprache fein, poetisch und fast hypnotisch. Leider kippt diese Stärke für mich im Verlauf der Handlung. Der Roman ist durchzogen von einer Pathetik, die mir irgendwann einfach zu viel wurde. Die dramatischen Handlungsstränge und die schweren Hintergrundgeschichten der Figuren wirken zunehmend überladen und überdramatisiert – so sehr, dass die Geschichte stellenweise hanebüchen und kaum noch glaubwürdig erscheint. Besonders schade fand ich, dass die Motive und Entscheidungen der Figuren oft nicht nachvollziehbar sind. Statt emotionaler Tiefe blieb bei mir eher Ratlosigkeit zurück. Dazu kommt ein krasser Stilbruch: Neben der teils sehr feinen, lyrischen Sprache steht immer wieder eine auffallend vulgäre Ausdrucksweise, die für mich nicht stimmig war und die Atmosphäre eher zerstört als ergänzt hat. 📌 Fazit: Ein Roman mit einem faszinierenden Setting und großartigen Naturbeschreibungen, der aber an seiner eigenen Überhöhung scheitert. Zu pathetisch, zu konstruiert und insgesamt leider unglaubwürdig. Für Fans starker Naturprosa vielleicht dennoch einen Blick wert – mich hat die Geschichte am Ende jedoch nicht zu 100% überzeugt.
Dieser Roman hat mir alles abverlangt. Der Anfang war super, der Mittelteil etwas zählt und das Ende hat mich auseinander genommen. Das ganze Umweltthema war super interessant und informativ, die Autorin hat sich wirklich extrem damit beschäftigt oder arbeitet vielleicht in diesem Bereich. Ich wurde mit einigen Charakteren warm und mit anderen nicht. Mit dem großen Plottwist habe ich nicht gerechnet und mit dem Ende gleich gar nicht! Insgesamt ein ruhiger Roman, der sehr zum Nachdenken anregt. Btw: Ich kann das Ende einfach nicht vergessen und werde mich hoffentlich in mancher schwierigen Situation im Alltag genau daran erinnern ❤️
Atmosphärischer geht es kaum. Ich werde wohl in Gedanken noch lange auf der Insel zwischen Robben und Albatrosse verweilen. Das Buch hat mich sehr nachdenklich über die Zukunft unserer Welt, uns Menschen und das Klima gemacht, so dass ich am Ende sehr melancholisch und traurig zurück bleibe.
Atmosphärisch, düster und bewegend
Dieses Buch hat mich völlig in seinen Bann gezogen – durch seine besondere Atmosphäre, die stetig wachsende Spannung und die bewegenden Momente, die noch lange nachwirken.
Was für ein Buch mit überraschenden Wendungen
Der Autorin gelingt es, bildgewaltig und atmosphärisch die fragile Natur der Insel, die aus dem Gleichgewicht gebracht wurde, zu beschreiben. Wie das Wetter baut sich auch der Spannungsbogen auf und ich wollte immer weiterlesen
Einfach ein tolles Buch.

Ein atmosphärischer Spannungsroman, der mich sehr bewegt hat
Im Januar schon das erste Highlight des Jahres 😍 In dem Buch geht es um die Familie Salt, die auf Shearwater Island, einer langsam untergehenden Insel, forscht und wohnt. Eines Nachts wird eine fremde verletzte Frau an den Strand gespült. Wer ist sie und was will sie? Und welche Geheimnisse haben Dominic Salt und seine 3 Kinder? Für mich gab es zwei Themen, die hauptsächlich im Buch durchgekommen sind: Naturschutz - was passiert durch den Klimawandel? Und der Umgang mit Verlust. Der Schreibstil ist meiner Meinung nach unglaublich poetisch & die Flora und Fauna wurden so schön beschrieben. Man hatte so viele Bilder von Natur und Tieren vor Augen, manche Pflanzen möchte ich unbedingt nochmal googlen. Von der Atmosphäre war es eher düster, windig, neblig... aber dazu haben eben auch die leichten Thrillerelemente gut gepasst. Es war zu keiner Sekunde langweilig und gleichzeitig so unglaublich emotional. Ich hab viele Tränen vergossen und muss sagen: Ich hatte kaum Erwartungen an das Buch und wurde mehr als überrascht!
Leider nicht so meins. Irgendwie war das Buch eine Mischung aus Natur-Doku, murder Mystery und Romance aber alle diese Sachen auf eine (für mich) langweilige Art und Weise. So richtig spannend war es nur ganz zum Schluss und plätscherte eher so dahin. Richtig gestört hat mich auch nichts, aber ich werde das ganze in 3-5 Werktagen vergessen haben
Spannend aber auch etwas nervig
Keine Frage, ich habe mich nie gelangweilt bei diesem Roman. Die Stimmung auf der Insel mit seinen Naturgewalten hat mich gepackt. Aber ich fand die ganze Entwicklung zwischen den Personen etwas anstrengend und unglaubwürdig, zumindest nicht für mich nachvollziehbar. Das Ende hat mich geärgert, Theatralik pur. Aber trotzdem ein gut zu lesender spannender Roman. Ich habe das Buch in der englischen Originalausgabe „Dark Wild Shore“ gelesen.
Die Naturbeschreibungen sind einfach atemberaubend, und die Dynamik zwischen den Charakteren sowie die persönliche Geschichte dahinter machen das Buch zu einem absoluten Meisterwerk. Es ist mein neues Lieblingsbuch!
So düster und atmosphärisch! Ich hab mich richtig in der Geschichte verloren auch wenn ich anfangs noch so gar nicht wusste, in welche Richtung das geht. Schön und traurig zugleich.
„Liebe wird, wo sie gebraucht wird, größer, passt sich an, umarmt.“
„Die Rettung“ von Charlotte McConaghy war das zweite Buch meiner Lesechallenge - Lies ein Buch einer Autorin, die du noch nie gelesen hast. Ich hatte in Erinnerung, dass das Buch ein Thriller sei. Als Sarah mich fragte, ob wir gemeinsam was lesen, sie bräuchte einen Thriller, schlug ich deswegen dieses Buch vor. Ja, Spoiler. Es ist kein Thriller. Es ist ein existentieller Roman über Natur, Familie und Liebe und die tiefsten Abgründe der Menschheit. Ich benötigte durch den Schreibstil, den vielen Perspektiven und der Atmosphäre zwei Anläufe um in das Buch eintauchen zu können. Aber von diesem Punkt an lief es. Die Beschreibung der Natur hat mich am meisten beeindruckt. Ich konnte mich recht gut an diesen Ort begeben. Spüren, wie mir das Wind in den Haaren weht und mich erdrückt. Aber auch die Farben vor meinen inneren Auge sehen. Gerne hätte ich am Liebsten ständig Flora, Fauna und Tiere gegoogelt, um sie mir besser vorstellen zu können. Und gleichzeitig war es nicht nötig. Der Schreibstil war für mich am Anfang seh gewöhnungsbedürftig, aber zum Ende hin umso schöner, da sehr poetisch. Ich finde, dass in dem Roman sehr gut feministische Themen eingearbeitet wurden und auch die Zerrissenheit eines allerziehenden Vaters sehr eindrücklich dargestellt wird.
















































