Habe etwas anderes erwartet
Bin zwiegespalten. Einerseits hat das Buch viele gute Ansätze - andererseits fehlt irgendwie eine genaue Analyse von "Demokratie" und was sich die Autorin genau drunter vorstellt. Immerhin ist dieser Begriff mittlerweile sehr entleert und kann von jedem einfach für seine Agenda genutzt werden. Ich habe das Gefühl, man versucht hier zwar u.a. Ansätze darzulegen, um Demokratie demokratischer zu machen, was ich im Prinzip richtig finde, denn so demokratisch wie immer getan wird ist unser System gar nicht. Jedoch fehlt bei diesem Aspekt wie gesagt die genaue Definition. Zudem wird auch nicht auf die Probleme eingegangen, die das System derzeit legitimiert. Weiterhin hat das Buch kaum Struktur und teils ewig lange Sätze, die sich selbst für mich (habe damit normalerweise kein Problem) anstrengend lesen ließen. Es ging dann auch viel um "inneraktivistische" Differenzen, wo sie zwar ein paar valide Punkte macht, ich mir aber vorkam wie in einer eskalierenden Social Media Diskussion, was eigentlich im Grunde kritisiert, aber dann fast genauso reproduziert (?) und das alles auch noch sehr sprunghaft. Bin ein bisschen verwirrt zurückgeblieben. 🤔









