
Ich fand Mars Red ehrlich gesagt ziemlich schwierig.
Die Grundidee ist eigentlich richtig cool: Tokio 1923, Vampire existieren im Geheimen und die Regierung gründet diese Spezialeinheit „Code Zero“, die aus Vampiren besteht, um andere Vampire zu bekämpfen. Dazu kommt noch dieses künstliche Blut „Ascra“ und die steigende Bedrohung, klingt alles mega interessant. Aber irgendwie hat mich die Umsetzung einfach nicht abgeholt. Die Story wirkt oft extrem sprunghaft und ich war mehr verwirrt als wirklich gespannt. Es passieren Dinge, Begegnungen mit Vampiren oder neue Infos, aber es fühlt sich selten so an, als würde es klar auf etwas hinarbeiten. Auch die Charaktere wie die Mitglieder von Code Zero hatten eigentlich Potenzial, vor allem weil sie selbst Vampire sind und noch mit ihrer Menschlichkeit kämpfen aber ich konnte kaum eine richtige Verbindung zu ihnen aufbauen. Es blieb alles irgendwie distanziert. 🙁 Was mich am meisten gestört hat, war dieses Gefühl, dass viel passiert, aber wenig wirklich hängen bleibt. Die Atmosphäre ist zwar düster und teilweise echt interessant, aber die Story fühlt sich eher wie einzelne Szenen oder Fragmente an statt wie eine richtig zusammenhängende Handlung. Ich hatte einfach nicht dieses „ich muss weiterlesen“ Gefühl. Es war nicht komplett schlecht, aber auch nichts, was mich wirklich gepackt hat. Für mich eher ein Manga mit guter Idee, aber schwacher Umsetzung.
























