Inhalt (in meinen Worten): Der „Zirkus“ kommt nach London (in einer nahen Zukunft) und mit ihm die Dregs. Die Dregs sind in den Augen der Pures keine richtigen Menschen. Sie sind schmutzig und dienen nur einem Zweck: Der Unterhaltung, egal wie. Und dieses „egal, wie“ zeigt sich, in dem es den Pures nicht blutig genug sein kann. Dregs können auch schon mal während einer Show verbrennen oder ein Arm verlieren. Hoshiko ist der Star in der Manege, sie wird auch „die Katze“ genannt, da sie auf dem Hochseil großartiges leistet. Doch direkt am ersten Tag in London passiert ein „Unfall“, bei dem Hoshiko beinahe ums Leben gekommen wäre. Ben, ein Pure und Sohn einer sehr wichtigen Familie, aber greift gerade rechtzeitig ein und von da an, verändert sich sein Leben komplett. Denn Benedict überdenkt das Verhalten der Pures gegenüber der Dregs von grundauf. Erwartungen: Waren hoch, weil „Die Arena“ sehr gehypt wird. Charaktere: Ben: Ein Pure, ein Junge, der plötzlich alles riskiert, um den Dregs zu helfen. Hoshiko: Sie ist der Star und doch das Mädchen, was am meisten in Gefahr ist. Ihr Tod, mitten in einer Show, wäre eine große Sensation, ein Spektakel der Superlative. Stil: Das Buch, welches ich gelesen habe, war sozusagen eine Urform dessen, was mittlerweile draußen ist. Es hat Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen, in dieser sonderbaren Form. Fazit: Es ist eine grausame Show. So unglaublich schlimm, was mit den Dregs passiert und ich konnte keine Sekunde aufhören. Es war wirklich spannend, unabhängig der Liebelei. Denn ich wollte wissen, was mit den Leuten aus dem Zirkus geschieht und da es einen zweiten Teil gibt, wusste ich, dass zumindest einer der zwei Hauptprotagonisten überleben wird. Gesamtbewertung: Cover: Das Deutsche ist sehr schön. Das, was ich habe, gefällt mir ebenfalls. Titel: Show Stopper ist wirklich großartig. Inhalt: Es hat mir wirklich gut gefallen, auch wenn die Idee dahinter nicht gänzlich Neu ist. Abgesehen davon, könnte man die Geschichte ebenso auf die Dieszeit beziehen. Bei manchen Menschen ist die Moral nicht so sehr ausgeprägt und auch sie sind grausam gegenüber andere und sie freuen sich, wenn sich Unterschichten zum Spaß gegenseitig verletzen.
This is my second time reading this book and I still loved everything about it. It's very fast paced, the story only takes place over a few days and even though it might seem unrealistic this much happens in such a short time but to me it makes sense. I think it's part of the thrill that you can feel while reading. I know technically that the story is set in the future but I found many parallels to our real world. The second time even more than the first time. It makes you think about how we treat certain groups of people in our society and how unfair life can be. Some scenes including one certain character made me feel physically sick and angry. Some books you just read, this book made me think a lot, this book has the chance to raise awareness and yes the story is fictional and very YA but if you pay close attention to the world building and the storyline apart from the romance it blows your mind. How big the gap between privileged and unprivileged people can be and what this gap can cause. Quote p. 350 "Our society is rotten; rotten to the core. Our government, our country, has forced thousands of people into poverty and slavery. Denied them an education, denied them food, denied them lives. We've let them convince us that they deserve it. But they don't. They have hearts and souls and brains, just like us. Now, the responsibility is ours"
Dieses Cover und dieser Klappenetxt sind einfach nur wahnsinnig ansprechend. Das "Die Arena - Grausame Spiele" einziehen musste, stand also außer Frage. Der Schreibstil war absolut packend und die Idee empfand ich als grandios. Ein wirklich gelungene Dyst opie die mich hat mitfiebern lassen. Vor allem war sie, was ich sehr schätze, ziemlich überzeugend. Aber der Reihe nach. Wir befinden uns in der Zukunft. Genauer gesagt in Englands Hauptstadt der Zukunft. London. Hier regieren die Pures und fröhnen ihrem Hass auf die in ihren Augen minderwertigen Dregs. Pures sind Engländer reinen Blutes, während die Dregs Einwanderer und Angehörige ethnischer Minderheiten sind. Diese müssen statt in ordentlichen Wohnungen in Slums Leben, wo sie um ihr Überleben kämpfen müssen. Für die Pures gibt es ein Ziel: Die Dregs müssen ausgerottet werden. Dafür kämpft die Dregbeuaftragte, welche gleichzeitig die Mutter von Ben ist. Ben bekommt also von klein auf eingeimpft, dass die Dregs Abschaum sind. Und trotzdem bewahrt er sich einen Funken Menschlichkeit. In seiner kalten Familie echt ein Wunder. Das Ben anders ist, merkt man recht schnell, denn er entscheidet sich für eine Bezugsperson, die eine Dreg ist. Er ist ein toller Charakter, aber über seine Naivität konnte ich aber manchmal nur den Kopf schütteln. So freut er sich zum Beispiel richtig, als der Zirkus voller Dregs in die Stadt kommt. Harmlos möge man meinen. An sich schon, allerdings bietet dieser Zirkus nicht nur atemberaubende Unterhaltung, sondern auch den ein oder anderen Toten. Das begeistert natürlich die Massen. So ziemlich Alle bis auf einen. Denn Bens Leben steht etwas mehr Kopf nach den Zirkusbesuchen. Schuld daran ist unter anderem Hoshiko (Hoshi), welche als Hochseilartistin im Zirkus auftritt. Hoshi mochte ich sofort und vor allem habe ich sie bewundert. Für ihre Ausdauer, ihren Mut und ihre Fürsorge. Dafür, dass sie gekämpft hat. Die Authentizität der Charaktere fand ich absolut beeindruckend. Beide spielen ihren Rollen überzeugend und man fiebert absolut mit. Ich fand es auf jeden Fall spannend der Story zu folgen. Ich war wie gegangen in der Handlung. Es war erschreckend wieviel Brutalität an den Tag gelegt wurde. Erschreckend, weil es tatsächlich so laufen könnte. Von der Selektion pber sie Behandlung im Zirkus bis zum Tod. Das Alles erscheint so erschreckend realistisch. Es ist wie ein Verkehrsunfall der eine perverse Faszination auslöst. Man hat die wirklich beeindruckenden Abstraktionen, aber man ist mehr oder weniger geschockt vom Umgang mit den Artisten. Fazit Mit einer absolut beeindruckenden und mitreißenden Story kann die Autorin überzeugen. Dieses aufgezeigt London ist brutal, erschreckend und scheint Verdammt real zu sein. Wirklich super gemacht, auch wenn die Spaltung zwischen Pures und Dregs nix Neues ist. Die Zirkusidee hingegen war für mich neu und grandios gelungen. Faszinierend trifft es richtig gut. Auch die Charaktere punkten durch ihre Glaubwürdigkeit. Ich will mehr davon. Für mich ein Highlight und ich freue mich auf Teil 2.


