27. Feb.
Rating:3

Es ist irgendwie eine komische Geschichte, aber da ich den Soundtrack des Musicals so toll finde und das Musical noch sehen möchte, wollte ich zumindest so einen leichten und tieferen Einstieg in die Geschichte bekommen. Das hat mir dieser Graphic Novel auch gegeben, das will ich nicht abstreiten, aber ich glaube, um noch besser die Geschichte verstehen zu können, muss ich auf jeden Fall noch den Roman lesen, den es neben dem Musical und dem Graphic Novel auch noch gibt. Die Geschichte um Jeremy und den Drang beliebt zu sein, ist keine Geschichte, die es so noch nie gab, doch die Science Fiction Anteile machen sie zu etwas besonderem und einzigartigem. Obwohl sein Freund Michael sowieso viel schlauer ist als Jeremy, weil er sich auf das ganze Squip-Game nicht einlässt. Aber gut, Jeremy ist verliebt in das Mädchen Christine, das viel beliebter ist als er. Wo Jeremy nur als Nerd und Geek gilt, ist Christine der Star des Schultheaters. Der Squip, den Jeremy benutzt oder der eher Jeremy beherrscht, ist übrigens ein Supercomputer, der dein Gehirn übernimmt, um dich beliebt zu machen. Ziemlich brutale und erschreckende Vorstellung, finde ich, und ich wäre an Jeremy's Stelle lieber so vorsichtig geblieben wie Michael. Aber Michael hat auch seine Probleme, wenn man einen Schwenk ins Musical wirft und auf den Song "Michael in the bathroom". Aber lange Rede, kurzer Sinn: "be more chill" ist dafür trotzdem noch eine Revolutionierung des Teen-Dramas vereint mit Science Fiction. Das macht die ganze Geschichte auch sehr mind-blowing, weil sie so abstrus und absurd ist. Aber vielleicht steht dieser Supercomputer, der dich beliebt machen soll, auch nur als Sinnbild für die Pubertät und wie sie sich auf uns als Teenager auswirken kann? Vielleicht war das Ned Vizzinis eigentliche Divise für diese Geschichte?

Be More Chill: The Graphic Novel
Be More Chill: The Graphic Novelby Ned VizziniDisney Publishing Group